Extrem zarter Junge - Einschulung

    • (1) 11.06.18 - 21:33

      Hallo,

      unser Sohn wird zwar erst 2019 mit nicht ganz 6 Jahren eingeschult ( in NRW) , ich mache mir aber jetzt schon so meine Gedanken .

      Er ist noch vier Jahre alt, wird in drei Monaten 5 und ist derzeit 102 cm klein und wiegt nur 13, 5 kg. Er ist auch sehr schmal gebaut. Wenn er den Tornister seiner Schwester ohne Wasserflasche und Bücher hebt, bricht er fast darunter zusammen. Wenn er weiter so langsam zunimmt wie bisher, wird er bis zu Einschulung maximal 15 kg auf die Waage bringen.

      Ich könnte ihn zwar vor der Arbeit an der Schule absetzen, aber er müsste zum Teil in die OGS( offene Ganztagsbetreuung) gehen , die Treppen hoch und runter laufen, etc. dann noch mit Sportsachen und Wasserflasche etc. Ich muss vielleicht dazu sagen, dass mein Sohn seit der Geburt schwere Hüftprobleme hatte ( bds. Luxation wg. Ehlers-Danlos-Syndrom, wurde nach langer vergeblicher Gipsbehandlung operiert, eine Seite ist immer noch suboptimal)

      Ein Trolley würde aufgrund der Treppen auch nicht wirklich weiterhelfen, zudem ist das einseitige Ziehen ja auch nicht so das Wahre. Einen zweiten Satz Bücher würde ich auf jeden Fall bestellen, wobei man auch diese nicht immer in der Schule lassen kann. Meine Tochter hatte oft in Mathe z.B. Bücher, wo man die Lösungen direkt ins Buch einträgt, es also dann für die Hausaufgaben mitnehmen muss.

      Da mein Sohn kurz vorm Stichtag geboren wurde, habe ich auch schon dran gedacht, zu versuchen, ihn zurückstellen zu lassen.
      Andererseits ist er ein sehr aufgewecktes Kerlchen und ist jetzt schon stolz nach den Ferien Vorschulkind zu werden. Die Schuleingangsuntersuchung wäre bei uns Anfang 2019, dann wäre er schon ein halbes Jahr Vorschulkind und käme dann doch nicht in die Schule, er wäre dann sicher enttäuscht . Andererseits hätte er ein ganzes Jahr mehr zum wachsen und zunehmen 😉.

      Hat jemand von euch ein ähnlich zartes Kind, was den Tornister gut schleppen konnte oder hat jemand gute Erfahrungen mit einer Rückstellung gemacht?

      Ziemlich lang geworden, sorry..

      LG, Liny

      • (2) 11.06.18 - 22:00

        Meine beiden Mädels (heute 5. und 7. Klasse, 35 und 40kg) waren wirklich propper Babys, sind aber nach dem 1. Geburtstag nur langsam gewachsen.

        Sie sind heute sehr klein und zierlich für ihr Alter (fast 13 und 11).

        Bei den Einschulungsuntersuchungen waren sie beide 105 cm und 15kg. Tja, Pech, kann halt nicht jeder groß und schwer sein.

        Wir haben auf leichte Tornister geachtet (DerDieDas 800g). Dann haben wir "sauber" gepackt, ohne Extramappen und so. Und der Rest war Training. Die ersten Male sind sie tatsächlich fast hinten über gekippt...

        • (3) 11.06.18 - 22:11

          😊 na, wenn Training hilft, dann hab ich ja noch Hoffnung. Er trainiert das oft im Moment, wenn auch noch nicht sehr erfolgreich. Seine Schwester hat aber auch den großen Scout, passt ihm gar nicht.

          Beide waren übrigens bei der Geburt, wenige Tage vorm ET, 2500 g und 48 cm. Die große Schwester hat das schnell aufgeholt im ersten Jahr , er ist so geblieben.

          Ich bin auch nur 1,60 m groß, heute normalgewichtig , früher seehr leicht. Mein Mann 1, 83 und sehr schlank. Ich fürchte, er kommt mehr nach mir...

      (4) 11.06.18 - 22:09

      Unserer ist auch ein Leichtgewicht & klein. Wir hatten eine etwas längere Suche nach dem Schulranzen. Es ist auch bei uns ein DerDieDas geworden.
      Es gibt keine Probleme. Mach dir nicht zu viele Sorgen!

    • (5) 11.06.18 - 23:54

      Meine Enkelin war ein Extremfrühchen und bei der Einschulung nach meiner Ansicht auch noch "winzig" - die Kleinste in der Klasse. Ranzen wurde am "Schulranzentag" ein passender gefunden und auch wenn ich manchmal glaubte, sie kippt gleich nach hinten über - sie kippte nicht. Trolly kannst vergessen, hat kein Kind und er würde wohl veräppelt werden. Auch sie musste viel in der Schule treppauf treppab marschieren (muss sie heute noch, da es ein altes Gebäude ist und sehr verwinkelt)
      Sie hatte übrigens unausgereifte Hüften und 2 Jahre lang diverse Hüftoperationen, Gipse, Schienen. Ihre Eltern hatten auch div. Bedenken, aber mit kleinen Einschränkungen beim Schulsport (keine Aufprallsprünge) klappte auch das. Auch sie hat noch immer eine schwache Seite und nach viel Belastung hinkt sie leicht.
      Lass ihn in die Schule gehen, Du weißt nicht, ob er in dem Jahr wirklich viel wächst....und zunimmt. Ich würde aber vorher mit der Schule Kontakt aufnehmen, ob er überhaupt seine Jacke aufhängen und bestimmte Aufbewahrungsschränke erreichen kann. DAS war nämlich bei Leonie ein Problem ;-) - welches der Hausmeister aber sofort bei der Einschulung behob. :-)
      Heute ist sie elfeinhalb Jahre alt und gehört immer noch zu den Kleinsten der Klasse, ist aber nicht mehr DIE Kleinste. Ihr Schulrucksack sieht immer noch beängstigend aus aber sie empfindet es nicht so - also - alles im grünen Bereich.
      Ich weiß, man möchte die kleinen zarten Kerlchen/Mäuse beschützen - geht aber nicht. Die beißen sich schon durch - gib ihm nicht das Gefühl, besondere Fürsorge zu brauchen, das hilft ihm nicht. Wir kennen das alles #schwitz
      LG Moni

        • Guten Morgen! Da fällt mir auf wie zart meine gebaut ist: sie ist jetzt mit 6,5 130 cm und 20 kg😳
          Sie hat einen Ergobag der super passt.
          Ich war auch bei der Einschulung eine der größten und leichtesten. Ich hab für die 1. Klasse einen extra schmalen Scout bekommen 😂

      "Trolly kannst vergessen, hat kein Kind und er würde wohl veräppelt werden. "

      Das ist regional wohl sehr verschieden. Bei uns kommen sehr viele Kinder mit Trolleys.
      Aber hier werden ohnehin keine Kinder veräppelt, weil sie andere Schultaschen haben als andere. Scheint eine tolerante Ecke zu sein.

      • Weder in der Grund- und Hauptschule, wo ich meine Enkelin ja auch öfter abholte, noch jetzt in der Privatschule (immerhin mit 1400 Mädels ;-)) hab ich je einen Trolly gesehen - ist hier halt nicht üblich. Dafür haben wir keinen Markenwahn, bei den Schulrucksäcken und Klamotten sieht man wirklich alles :-D
        Bei den Schülern der Grundschule hab ich nur einmal einen Jungen mit Trolly gesehen, den ihm größere Jungs immer wieder wegkickten und ziemlich gemein zu ihm waren, bis ein Vater eines anderen Kindes einschritt - wollte gerade aussteigen, war aber nicht mehr nötig. Deswegen - bei uns ist das eher nicht üblich.
        LG Moni

(11) 12.06.18 - 05:11

Abgesehen davon, dass einer Rückstellung wohl kein Schulleiter zustimmen würde, solltest du deinem Sohn mehr zutrauen. Als Lehrerin habe ich wirklich noch kein Kind erlebt, dass seine Tasche nicht tragen konnte. Und da waren schon einige zarte Mäuse dabei. Achte einfach darauf, nicht jeden Krimskrams unnötig hin und her schleppen zu lassen. Aber das würde ich eh allen Eltern empfehlen.

  • Schön dass du kein Kind erlebt hast welches den schweren Ranzen nicht tragen konnte.
    Ich hab als Kind in der ersten Klasse ne starke Skoliose entwickelt, daraufhin folgte eine jahrelange Korsettbehandlung.
    Sicher war nicht allein ein schwerer Ranzen Schuld, aber prozentual betrachtet würde kein Erwachsener heut' dermaßen schwere Taschen zur Arbeit schleppen jeden Tag.
    Allein der Ranzen meiner Siebtklässlerin ist so schwer dass ich den nicht zwei Kilometer weit tragen könnte.
    Ich finde es eine Zumutung dass die Kids so schwer schleppen müssen, leider wird da eher selten seitens der Schule was getan.
    Die fünften und sechsten Klassen haben hier nen Klassensatz, ab der siebten Klasse nicht mehr und in der Grundschule auch nicht.

    Mir tun die Kids leid! Es gibt so vielen Menschen mit Rückenleiden, vielleicht ist da doch der Ranzen in der Wachstumsphase mehr Schuld dran als man meint!

    • Ich war immer die Kleinste und zarteste in meiner Klasse und hatte nie Probleme den Ranzen zu tragen. Und ich musste ne ziemliche Wegstrecke zurücklegen, teilweise sogar bergauf.

      Einige Kollegen achten sehr wohl darauf, den Ranzen nicht zu schwer zu machen. Aber auch die Eltern sind in der Pflicht, mal in die Ranzen ihrer Kinder zu schauen. Da befindet sich nämlich auch manchmal so einiges, was da gar nicht reingehört.

      • Da hast Recht. Wir achten sehr drauf und trotzdem wiegt der Ranzen enorm viel! Bücher, Hefte und teilweise müssen sie sogar das Haus-Heft mitnehmen welches in drei Jahren nie angeschaut wurde. Ist es nicht dabei gibt es nen Strich, bei drei Strichen ist Nachsitzen angesagt...

    Ich glaube ja eher, dass die konsequente Nicht-Belastung (vor allem bei Erwachsenen) für Rückenleiden sorgen. Belastung (tragen, einfach körperliche Ertüchtigung) würde in vielen Fällen schon die meisten Probleme lösen!

    Mein Neffe hat auch eine Skoliose und hatte in den ersten 6 Schuljahren gar keine Schultasche.

    Ich denke, da macht man es sich zu leicht, wenn man das nur auf den Ranzen schiebt.

    Wenn man rausnimmt, was nicht unbedingt nötig ist und trainierte Muskeln hat, dann kann der Mensch allerhand tragen, ohne Schaden davonzutragen.

    • Hatte leider keine Alternative. Habe ein Chenaut Korsett getragen, zweimal die Woche Woche Physio gehabt und regelmäßig Krankenhausaufenthalte. Und das ab meinem sechsten Lebensjahr bis etwa 14!
      Musste trotzdem meinen Ranzen tragen, er war schwer.
      Ein gesunder Erwachsener kann allerhand tragen, aber die empfohlenen 10% des eigenen Körpergewichtes sollte ein Ranzen nicht überschreiten.
      Tja, selbst wenn alles aus dem Ranzen draussen ist was in unnötig ist, was wir machen, ist der Ranzen noch etwa 8 Kilo schwer.
      Ich spreche aus leidvoller Erfahrung,

      • Was wiegt denn bei euch so viel?

        Bei den Ordnern würde ich mit den Lehrern sprechen, dass die entweder in der Schule bleiben oder nur die aktuellen Blätter drin sind. Bei den Büchern kann man noch Ersatz für zu Hause kaufen, wenn das Kind nicht tragen darf. Trinkflaschen kann man leer mitnehmen und in der Schule mit Wasser füllen. Was habt ihr denn da noch, was 8 kg wiegt?

        Übrigens kenne ich die Empfehlung mit 20%, bei gesunden Kindern, was ja in den ersten Klassen auch nicht viel ist. Aber hier müssen die Kinder auch nicht so viel mitnehmen in den ersten Jahren.

(19) 12.06.18 - 06:51

Meine Ältesten waren ebenso schmal und klein und sind eine Woche bzw einen Monat nach dem 6. Geburtstag eingeschult worden.

Meine Jüngste ist 4,5 Jahre, genau einen Meter groß und wiegt 13,5 fast 14 Kilo. Und damit ist sie im
Kindergarten nicht auffällig klein...ihr bester Freund ist kleiner und ein halbes Jahr jünger. Ich halte die Größe nicht für unnormal. Und es ist ja auch noch was hin.

  • (20) 12.06.18 - 07:32

    Mh, bei uns im Kiga ist mein Sohn mit Abstand der kleinste , aber vor allem kenne ich kein zweites Kind in seinem Alter , was erst 13,5 kg wiegt mit Hose und T-Shirt. Meine Tochter wog bei der U9 18 kg auf 1,19m. Das ist schon ein Unterschied.

    Er liegt immer so um die 3er Perzentile rum. Klar, das ist nunmal so.

    Es ist auch nicht so, dass ich ihm generell nichts zu traue, seine Schwester ist auch ab der zweiten Woche zu Fuß gegangen, aber da müsste sich bei ihm im nächsten Jahr körperlich noch viel tun.

    Zumindest kann er sich ganz gut durchsetzen, verbal.

    Ich sehe auch bei den Jungs im Grundschulalter daß die oft sehr wild und körperlich sind . Mein Sohn hat nummal auch ein paar orthopädische Probleme. Ein Bein ist verkürzt,Füße schon seehr schlecht, da ja alles zu weich ist. Aufprallsprünge soll er auch meiden, wie Moni schrieb. Bis er 3 1/2 Jahre war, war er noch in Spreizbehandlung. Er neigt generell schneller zu Knochenbrüchen und Luxationen.

    Jetzt wo ich das so schreibe, denke ich mir, dass mich das Thema Einschulung vielleicht auch deshalb so beschäftigt. Nur diese Sachen werden sich natürlich auch im nächsten Jahr nicht ändern.

    • (21) 12.06.18 - 08:48

      " Nur diese Sachen werden sich natürlich auch im nächsten Jahr nicht ändern. "

      Du schreibst das dein Sohn vom Kopf her fit ist und sich auf die Schule freut. Das sollte entscheidend sein und dann wird er sich auch zurecht finden.
      Für den Sportunterricht kannst du ein Attest vorlegen und andere Kinder sind nicht immer nur wild und grob. Die Lehrkräfte werden sicher auf ihn achten.

      Die Schwester vom Freund meines Sohnes kommt dieses Jahr in die Schule. Sie ist winzig und leicht (geht locker für 4 J. durch), aber total pfiffig und kann sich durchsetzen.

      LG
      Tanja

(22) 12.06.18 - 07:20

wenn er jetzt schon so stolz ist, dann nimm ihm das nicht. das waere sichterlich ein herber schlag fuer ihn, wenn er nicht in die schule darf, weil er "zu klein und schwach" ist.

ich wuerde mit der schule sprechen, da gibt es bestimmt loesungen, die ihr finden koennt, damit er trotz seiner huefte im schulalltag gut klar kommt. doppeltes mathebuch hatte ich fuer meine kleine auch. wir hatten das mathebuch damals in einem anderen bundesland fuer ihre schwester gekauft und die schule hat bei ihr eins gestellt. das fand ich sehr praktisch, eins zu hause liegen zu haben, so dass sie nicht jeden tag ein mathebuch spazieren tragen musste. aber sonst hat sie garkeine buecher, sondern arbeitshefte. in kl. 1+2 hatten sie noch ein lesebuch. das kann man ja auch problemlos fuer zu hause besorgen, eventuell auch gebraucht.
die vielen buecher gab es erst bei der grossen ab der 5. und bis dahin ist ja noch lang zeit bei ihm.

ich habe selber probleme mit der huefte rechts und war in der schule ein schmaechtiges und krankes kind, durfte lange nicht am schulsport teilnehmen, oder an wanderungen/ klassenfahrten. ist nicht immer spassig, aber menschen mit physischen einschraenkungen muessen sich ihr ganzes leben lang durchbeissen und mit situationen arrangieren, die nicht immer ideal sind. das kann uns keiner ersparen, denn dann wuerden wir ja nur noch zuhause sitzen. und es gibt eignetlich wenig deprimierenderes, als wenn man mental unterfordert wird, weil einem die leute aufgrund eines koerperlichen gebrechens alles ersparen wollen. (ist zwar oft wirklich nett gemeint, aber da koennt ich das schreien anfangen. ich bin ja nicht plemplem, nur weil mein koerper nicht immer so will, wie ich das gerne haette.)
meine mutter hat gerade, als ich an die weiterfuehrende schule kam, teilweise auch blut und wasser geschwitzt (und musste mich auch ueber die jahre ab und an mal aus dem kh abholen, wenn ich mal wieder in der schule aus den latschen gekippt war), aber sie hat mich trotzdem mit dem bus 15km zur schule fahren lassen. da musste sie dann als mutter durch und ich konnte trotz krankheit und dem ganzen geraffel zumindest an den guten tagen halbwegs normal fluegge werden.

lass den bub in die schule gehen, wenn es probleme gibt, dann hilf ihm, die zu loesen, aber nimm ihm nicht die chance, sich geistig zu emanzipieren und zu lernen. das ist auch "macht" und hilft dem selbstbewusstsein eines kindes, grad am anfang, wenn sie lesen immer besser lernen. da erschliessen sich den kindern ja buchstaeblich welten und das tut ihm dann sicher gut, auch wenn andere sachen vielleicht sehr frustran sein koennen.

lg

(23) 12.06.18 - 07:58

Moin,

warum willst Du das Pferd von hinten aufzäumen?
Dein KIND ist schulreif und freut sich! Also stellt man nicht das Kind zurück sondern geht am besten jetzt schon bevor Planungen für 2019 irgendwie angefangen werden auf die Schule zu und bespricht das da. Dann weißt Du auch eher was möglich ist und machst Dir weniger Sorgen.

Es sind ja auch alle Kinder betroffen, auch wenn Deiner das Kleinste ist, das Zweitkleinste hat ja vermutlich auch Probleme ... eigentlich haben alle Probleme mehr oder weniger.
Setze dich einfach mal mit der Schulleitung zusammen und rede, wie heißt es so schön, nur Redenden kann geholfen werden. Vielleicht kann man die Raumbelegung so ändern dass er wenig Unterricht in oberen Räumen hat, vielleicht darf er beim Hausmeister einen Sixpack Wasser abstellen und holt eben in der Pause ne Flasche und nimmt nur die leere mit, .... Es kommt ganz auf die Schule an, mein Vater wahr lange Zeit Schulleiter und ich weiß was da alles gemacht werden kann.

Auch der Elternbeirat wäre eine Anlaufstation um Verhältnisse zu ändern, wenn Du nicht nur Dein Kind siehst sondern alle. z.B. ob es beim Pausenverkauf auch Wasser gibt, ob es abschließbare Spinde gibt etc. Oder der Pausenhof wird umgestaltet mit einem Mensch ärgere Dich nicht Bodenspiel für Pausenspaß ohne Rangelei ... Man kann die Welt immer für andere mitverbessern wenn man nach vorne geht!

Ein zweiter Büchersatz entlastet doch schon, es sind ja nicht alle Bücher in die man was einträgt.

Wir stehen vor der selben Frage, haben mit 4 die 3. Perzentile gerade von unten erreicht, allerdings ohne körperliche Probleme dazu das muss ich zugeben und wir werden wenn er schulreif ist nach vorne angreifen und nicht nach hinten flüchten.

Bei uns steht auch Sport auf dem Plan um ihn zu stärken, das geht bei Euch vermutlich leider nicht?

Alles Gute Euch!
WuschElke

  • (24) 12.06.18 - 09:07

    Danke, das mit den Wasserflaschen in der Schule deponieren ist eine gute Idee. Pausenverkauf kenne ich hier gar nicht. Die Schule kenne ich gut, meine Tochter kommt dieses Jahr in die weiterführende, ich war bzw.bin noch stellvertretende Pflegschaftsvorsitzende, die Schulleitung wird noch vor der Einschulung wechseln, die jetzige ist eher unflexibel.

    Was Sport angeht: er geht sehr gerne zum Kinderturnen. Hohe Sprünge läßt er aus , ansonsten klappt das bisher. Seine Verletzungsgefahr ist natürlich höher. Mit mangelndem Selbstbewusstsein hat er bisher noch keine Probleme. Ich habe übrigens dieselbe Diagnose, nur schwächer ausgeprägt und bin daher immer schwimmen gegangen Kontaktsport wie Fußball könnte ich selbst jetzt nicht so, wegen instabiler Kniescheiben und Hüfte. Das würde er aber gern..

    Übrigens haben wir die Anmeldung in der Schule schon Anfang September, da ist er noch nicht mal 5. Daher bin ich da so früh.

    LG, Liny

(25) 12.06.18 - 08:08

Ganz ehrlich, wir reden hier von 2019. Bis dahin wird Dein Sohn sicher noch einen Schub haben, etwas wachsen und Du bist jetzt in der Situation, ihn darin zu bestärken, daß er ein Schulkind wird und zwar so, daß er sich darauf freuen kann, bald zur Schule zu gehen.

LG

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