Lehrer ansprechen wenn gefühlt ungerecht zum Kind ?

    • (1) 16.06.18 - 13:24
      Inaktiv

      Würde mich freuen über Eure Meinung : mein Sohn ist mit seinen 12 Jahren ein lieber Junge, nicht aufmüpfig eher ruhig. Er hat gute Noten und es passt eigentlich alles. Er versucht mit allen auszukommen und das gelingt auch soweit. Im Unterricht hat er nun wohl laut Lehrer einen Zettel der foliert war beschädigt, ein Arbeitsmaterial. Es ist aus der Folie gerutscht, er sollte es kleben, in folge dann aber auch noch ein Fettfleck entstanden. Der Lehrer forderte ihn auf es zu ersetzen. Er beteuerte er habe es nicht absichtlich kaputt gemacht u lieferte am nächsten Tag Ersatz. Ich habe es mit tesa umwickelt mangels Foliergerät.. das war dann wieder ein Ärgernis für den Lehrer. Ich also los zum Händler mit Laminierer. Viel Aufwand u immer im Hinterkopf: er hat es vielleicht echt nicht kaputt gemacht u nun der Aufwand ... warum sollte er es nicht zugeben wäre es so gewesen. Er würde mich denk ich nicht anlügen und sagen er war es nicht wenn er es mutwillig zerstört hätte. Soll ich ihm nun den Ersatz mitgeben u gut oder Gespräch suchen u um Aufklärung bitten wie der Schaden entstand ? Klingt für mich nach Schikane zumal ihn wohl auch Mitschüler verteidigen wollten aber auch diese daraufhin gemaßregelt wurden sich da nicht gescheit zu machen.

      • Ich würde persönlich zu dem Lehrer gehen, ihm das Geld (ein laminierter Zettel wird nicht die Welt kosten) aushändigen, meine Meinung dazu äußern und ihm sagen, dass ich die Angelegenheit nun als erledigt betrachten würde.

        #cool

        (3) 16.06.18 - 13:45

        Was für ein Lehrer...
        Niemals wäre ich deshalb extra losgefahren, um es laminieren zu lassen. Eher hätte ich ihm 50 Cent in die Hand gedrückt. Müsste reichen gedrückt. Dürfte reichen für eine Folie.
        Ich arbeite auch manchmal mit laminierten Sachen und selbst die sind nichts für die Ewigkeit! Arbeitsmaterialien gehen nun auch mal kaputt und es ist Teil meines Jobs, die zu ersetzen.
        Solange dein Sohn nicht provozierend mit voller Absicht das Ding zerstört hat, hier klingt es ja eher wie Alterschwäche der Folie, passiert sowas einfach. Der Lehrer reagiert absolut überzogen!

      (5) 16.06.18 - 14:23

      Hallo,
      ich würde es nicht als Schikane auffassen. Wenn mein Kind etwas kaputt macht - egal ob Absicht oder nicht -, wird es ordentlich ersetzt, also im vorliegenden Fall neu laminiert und fertig ist die Geschichte. Warum sollte ich wegen so einer Kleinigkeit mit dem Lehrer sprechen? Der hat sicher besseres zu tun und ich auch.
      Dass der Lehrer das ordentlich haben möchte, kann ich auch verstehen, denn es soll ja möglichst lange halten und nicht bald wieder auseinanderfleddern. Zudem wirkt es einfach besser, ordentliches Material auszuteilen anstatt geflicktes Zeug mit Fettflecken.

      Würde das allerdings ständig vorkommen und mein Sohn müsste am laufenden Band das Arbeitsmaterial des Lehrers ersetzen, würde ich doch mal nachhaken, weil mir das dann spanisch vorkäme.

      Aber deiner Schilderung nach war es bei deinem Sohn bisher das erste und einzige Mal, oder? Dann würde ich nichts weiter unternehmen.

      Ich hatte sowas früher im Kindergarten. Immer, wenn etwas beim Spiel kaputt gegangen ist, bekam ich es in die Hand gedrückt zum reparieren.
      Das waren meist Sachen, die schon 20-30 Jahre auf dem Buckel hatten ;-)
      Ich habe damals gearbeitet und beim 3. Mal habe ich dann gesagt, dass sie es der Versicherung melden sollen. Offene Münder und danach habe ich nie wieder was gehört.
      In Deinem Fall wäre ich schon nicht losgefahren, um dieses Blatt laminieren zu lassen. Wo sind wir denn? Das kann ja wohl mal passieren und eine Schule sollte so ausgestattet sein, dass sie selber laminieren kann.
      Du hast das Teil ja jetzt repariert und gut--würde ich jetzt kein Gespräch mehr suchen.
      Aber nochmal würde ich so ein Theater nicht mehr mitmachen.

      • Ich hatte sowas früher im Kindergarten. Immer, wenn etwas beim Spiel kaputt gegangen ist, bekam ich es in die Hand gedrückt zum reparieren.
        Das waren meist Sachen, die schon 20-30 Jahre auf dem Buckel hatten ;-)
        Ich habe damals gearbeitet und beim 3. Mal habe ich dann gesagt, dass sie es der Versicherung melden sollen. Offene Münder und danach habe ich nie wieder was gehört.

        Nach 20 -30 Jahren gehört was auch mal ausgetauscht und ich hätte einen Teufel getan hier etwas der Versicherung zu melden.

    (8) 16.06.18 - 15:09

    Den Aufwand hätte ich nicht betrieben. Das ist normaler Verschleiß, damit muss der Lehrer/die Schule leben.

    LG

    Ich hätte es mein Kind reparieren lassen und es ggf. dabei unterstützt. Und fertig. Bei so Kleinigkeiten muss man nicht jedes mal mit dem Lehrer reden. Wenn es gehäuft vorkommen würde hätte ich vielleicht bei Gelegenheit den Lehrer angesprochen.

    (10) 16.06.18 - 17:51

    Hey, das Ansprechen des Lehrers würde ich mir für WICHTIGE Angelegenheiten aufheben, sonst bist du bald "Ach, schon wiiieder die Mutter von Tom #augen"!
    Egal ob absichtlich oder aus Versehen, ich hätte meinen 12Jährigen selbstständig zum nächsten Geschäft mit Laminiermöglichkeit geschickt und es in Ordnung bringen lassen.
    Mit "Betrag X" ist es nicht getan, (Weg-)Zeit ist auch Geld, auch für einen Lehree. Es sei denn, die Schule hat selbst ein Laminiergerät, dann hätte mein Sohn selbstständig im Sekretariat gefragt, ob er das mal benutzen kann für schulische Zwecke.
    Ich finde nicht, dass Mami sich bei so einer kleinen Sache einschalten sollte. Der Junge ist 12!
    Gruß

    Im Enddefekt, kennst du nur die Version deines Sohnes.....entweder so abhagen ....oder wenn es dir gar keine Ruhe läßt, die Version des Lehrers anhören. Meist kommt zuhause für das Kind die Version verschönerter an und die über den Lehrer dramatischer.

    (12) 16.06.18 - 21:05

    Wenn mir aus Versehen etwas kaputt geht, ersetze ich es auch.
    Der andere kann ja nichts dafür, dass mir ein Missgeschick passiert ist.
    Egal ob ein kaputter Bleistift oder was Größeres.

    Meinem Kind bringe ich das auch bei.

    Ist der Aufwand zu groß oder der Geschädigte kann es auf einfache Weise selbst wieder richten, dann kläre ich das. Entschuldigung, es war ein Versehen - wie können wir das lösen - leider habe ich nicht die Möglichkeit.
    Was kann ich trotzdem tun...

    Kommt es jedoch häufiger vor oder es wäre so, dass immer nur ich/mein Kind für etwas grade stehen sollte, was anderen! aus Versehen passiert ist, DANN würde ich es ungerecht finden.

    Wenn es mein Missgeschick war, dann war es eben Pech und ich sehe zu, dass ich es ersetze. Oder an den Kosten der Repatur, des Ersetzens beteilige. Z.B. wenn die Schule ein Laminiergerät hätte und es für mich ein riesiger Aufwand wäre.

    Ungerecht fände ich es erst, wenn es
    a) immer die gleiche Person trifft auch dann, wenn es
    b) nachweislich mal jemand anderes war (egal ob Absicht oder Versehen)
    c) wenn nicht bekannt ist, wem es passiert ist, aber einer allein dafür grade stehen soll
    d) wenn mehrfach! Ersatz eingefordert wird, bei nachweislich schon vorher kaputten Dingen

    Ungerecht fände ich es, wenn mein Kind wegen eines Missgeschicks (aus Versehen passiert ist ohne Absicht) eine schlechtere Note oder Anpfiff mit Beleidigungen erhalten würde. Da würde ich als Mutter eingreifen.
    Aber der Hinweis etwas zu ersetzen, was meinem Kind passiert ist... da würde ich mein Kind losschicken, das zu ersetzen bzw. dabei unterstützen: wo kann man es reparieren lassen, wie sind die Wege dorthin usw.

    Wobei meine da wahrscheinlich erst mal in der Klasse gefragt hätte, wer von den anderen Kindern/Eltern ein Laminiergerät zu Hause hat und ob sie das mal mit deren Hilfe benutzen könnte und sich für die Hilfe erkenntlich zeigen würde.

    Wenn es aus der Folie gerutscht ist dann war es vorher aber auch nicht (richtig) laminiert. Ich glaube ich hätte jetzt nicht extra angerufen und es einfach gemacht. Habe aber auch einen Laminierer im Zugriff.

    Ganz sicher würde ich wegen eines wahrscheinlich schon antiquarisch alten Blattes nicht extra in einem Laden das Blatt laminieren lassen, wenn mein Kind glaubhaft sagt, es habe es nicht absichtlich kaputt gemacht. Tesa muss dann reichen. Wenn ich bloß überlege, welch schlampige Blätter meine Enkelin oft mitbringt mit den Aufgaben für die Hausaufgaben, die sie zweimal die Woche bei mir macht. Miserabel schief kopiert, es fehlen ganze Fragen, schief zusammengelegt, Eselsohren usw. Sie selber hat es in einer Mappe und passt auf ihr Zeug gut auf. Ich hab auf so ein Blatt mal draufgeschrieben "auch mit sehr viel gutem Willen nicht entzifferbar, bitte lesbare Kopie mitgeben" und hab unterschrieben. Dann klappte es.
    Da ich ein Laminiergerät habe, hätte ich das Blatt evtl. laminiert und als Info allerdings ins Hausaufgabenheft geschrieben, dass es bei dem einmaligen Entgegenkommen bleibt. Ist nämlich nichts Neues, dass vereinzelte(!) Lehrer ihre Unterrichtsmaterialien auf Kosten der Eltern "sanieren" wollen. Das war bei meinen Kindern schon so. LG Moni

    (15) 17.06.18 - 11:38

    Ich würde deinem Sohn Geld für das Laminieren mitgeben mit nem Zettel dabei, dass du kein Laminiergerät hast, aber ihm die Kosten ersetzt mit dem Geld, es selber zu reparieren. Sollte der Lehrer dann noch Theater machen würde ich gar nicht mehr reagieren. ..

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