Respektlosigkeit; Konsequenzen für 7 Jährigen

    • (1) 20.06.18 - 10:17

      Hallo zusammen.

      Mein Sohn (7,5) geht in die 1. Klasse. Er war schon immer hibbelig, in manchen Situationen überdreht, aufmüpfig (das letzte Wort). ADHS kann ausgeschlossen werden. Er kann sich gut konzentrieren, kann gut alleine spielen, Dinge kombinieren, lässt sich im Spiel was einfallen (improvisieren). Schulisch gesehen kommt er trotz allem gut mit und ist auf Stand.

      Sein Verhalten ist aber seit ca einem halben Jahr grenzwertig. In der Schule ist es so geregelt, dass nach dem Unterricht der Hort die Kinder übernimmt. Es gibt dann für die 1. Klasse nach der 4. bzw. 5. Std (je nach Tag) Mittagessen und eine halbe Std. ruhen oder freies Spiel, je nach dem wie die Kinder "drauf" sind. Dann gibt es nochmal eine 3/4 Std. Lernzeit (Hausaufgabenzeit). Diese wird zusammen mit Hortner und Lehrer betreut.
      In all den Jahren (meine Tochter ist 6. Klasse dort) lief dieses System super. In diesem Schuljahr in dieser Klasse ist alles anders. Es sind in der Klasse mehrere Jungs mit Defiziten. Sie hören gar nicht hin, wenn jmd was sagt, albern rum, lachen über alles, auch über Mecker oder Strafen. Ich habe hospitiert und mich erschrocken über diese "Machtlosigkeit" der Erwachsenen.

      Mein Sohn hat sich, sagen wir mal, davon inspirieren lassen, da es heute leider keine wirklichen Konsequenzen der Lehrer geben darf. Teilweise wird es sogar darauf angelegt, vor die Tür gesetzt zu werden, dann muss wenigstens kein Unterricht oder Lernzeit oder auch Ruhen mitgemacht werden. Mit den betroffenen Eltern gab es mehrere Gespräche. Ich komme mir nur leider so vor als wäre ich die Einzige, die beim eigenen Kind ein Fehlverhalten sieht. Die anderen finden ihre Jungs ja gar nicht so schlimm und meinen die Lehrer/Hortner sind nur zu doof ihre Arbeit zu machen. Ich sehe das definitiv anders.

      Nun ja, wir haben einige Sachen probiert wie Belohnungskalender, Stubenarrest, Medienverbot, Spielbesuche gestrichen. Das hält dann auch für ne Weile an und die Lehrer können über meinen Sohn nichts schlimmes sagen. Er hat nur hin und wieder ein vorlautes Mundwerk (nicht beleidigend oder so) aber sagt zB ganz offen, dass er für diese Aufgabe grad "keinen Bock" hat und zieht das auch durch. Heißt, Stift wird weggelegt und es wird nichts mehr gemacht. Er muss es nachholen, keine Frage, aber zH wird dann geheult und gemeckert, wie unfair das alles ist. Er fängt dann an, aus Protest zB die Zahlen überdimensional groß zu krakeln oder Wörter extrem in die Länge zu ziehen. Oder er malt eine ganze Seite mit Kringel oder Fratzen voll. Es ist für alle Seiten echt belastend.

      Aus den Schul AG's ist er zwischendurch mal rausgeflogen, weil er nur Faxen gemacht hat. Dann geht es wieder ne Weile gut bis er wieder meint, auffallen zu müssen. Ich kann da auch kein System hinter erkennen. Mal fällt er auf, wenn die anderen Jungs dabei sind, die ihn dann natürlich dafür feiern, weil er sich ja was getraut hat, manchmal brauch er aber diese Bestätigung nur für sich selbst.

      Seit neuestem hat er es auf einen Hortner abgesehen, den er seit dem Kindergarten schon kennt. Ein Mann, gehbehindert und aus Sicht der Kinder auch sonst wohl komplett behindert. Ich selbst mag ihn, da er immer freundlich ist und trotz seiner Beeinträchtigungen auch einen Draht zu den meisten Kindern hat. Den hat mein Sohn aber jetzt schon mehrfach mit Ausdrücken beleidigt oder auch einfach nur aufgemotzt, getreu dem Motto "ich bin stärker wie du". Unmittelbar danach, so sagte man mir, hat er aber wohl gemerkt, dass die Aktion nicht lustig, sondern einfach nur peinlich und dumm war. Jedesmal beim Abholen, wenn mir das gesagt wurde, hab ich ihn mir dann geschnappt und er durfte sich auch in Anwesenheit anderer Kinder entschuldigen. Den Zusammenhang hat er schon verstanden, auch wenn schon ne Stunde vergangen ist.

      Gestern war wieder so ein Sch...tag. Er hat jetzt wieder Stubenarrest, aber diesmal so, dass er nichts außer einem Luftmatratze und Tisch und Stuhl zum Arbeiten im Zimmer hat. Kein Spielzeug, keine Sachen, nichts (wir haben aktuell einen leeren Raum, den wir eigentlich renovieren wollten, aber nun eben dafür nutzen). Gestern "durfte" er dann rechnen, rechnen, rechnen. Und er hat alles richtig gelöst, keine Kritzeleien, hat sauber geschrieben. Habe ihn für den Rest der Woche aus der Schule genommen wegen div. Arztterminen (blöder Zufall).

      Was mich aber wurmt, dass das ja auch keine Lösung sein kann. Sobald ich die Leine wieder lockerer lasse und er wieder mit uns zusammen sitzen darf, dreht er in der Schule wieder frei. Zu Hause benimmt er sich, hilft dann zB auch im Haushalt oder im Garten. Aber in der Schule, insbesondere im Hort ist er ein anderer Junge.

      Ich bin es auch leid, mir den Mund fusselig zu reden, sowohl mit ihm als auch mit den Lehrern/Hortnern. Ich sehe es so, dass im Hort auch härter durchgegriffen werden müsse, aber man sagte mir, was ich auch verstehe, dass denen dort die Hände gebunden sind, da es heutzutage viele Eltern gibt, die nicht mal damit was zu tun haben, dann auf der Matte stehen und sich beschweren.

      So, genug geschrieben. Ideen? Und danke fürs Leben bis hierher.

      nineeleven

      • (2) 20.06.18 - 11:13

        Hallo,

        Ui, du bist aber streng!

        „Er hat jetzt wieder Stubenarrest, aber diesmal so, dass er nichts außer einem Luftmatratze und Tisch und Stuhl zum Arbeiten im Zimmer hat. Kein Spielzeug, keine Sachen, nichts (wir haben aktuell einen leeren Raum, den wir eigentlich renovieren wollten, aber nun eben dafür nutzen). Gestern "durfte" er dann rechnen, rechnen, rechnen. Und er hat alles richtig gelöst, keine Kritzeleien, hat sauber geschrieben.“

        Sowas finde ich ehrlich gesagt heftig und glaube auch nicht, dass solche Maßnahmen sein Empathievermögen stärken oder seinen Respekt vor seinen Mitmenschen festigen.

        Ich finde es gut, dass du das Verhalten deines Sohnes nicht tolerierst aber lass dich doch mal unverbindlich bei einer Erziehungsberatungsstelle beraten, bevor du dein Kind in einem leeren Raum verbannst. Das kann ja nicht die einzige Alternative sein.

        Wäre ein Klassenwechsel oder gar Schulwechsel eventuell möglich?
        Die Grupoendynamik scheint ja unheilvoll zu sein,

        lg

        • Hallo! Danke für deine Antwort. Ja es klingt sicher erstmal sehr grob mit dem leeren Zimmer. Nachdem ich aber bei dem anderen Stubenarrest feststellen musste, dass er sich wieder viel zu leicht von anderen Dingen hat ablenken lassen, habe ich mich jetzt eben dazu entschieden. Es wurde mir trotz allem Negativen immer wieder gesagt, dass er auch ganz anders kann. Daher verstehe ich diese Ausritte eben nicht. Und ich glaube, dass er, sobald er wieder Spielerchen machen kann, wieder in die nicht schönen Verhaltensmuster zurückfällt.

          Ich sags dir ganz ehrlich. Er hat den Hortner als "dreckiges mieses Dreckschwein" bezeichnet, weil er das mal irgwo aufgeschnappt hat und lustig fand. Die eigentliche Bedeutung war ihm in dem Moment nicht bewusst. Trotzdem geht das nicht und ich kann und will da auch nichts schön- oder kleinreden.

          Es ist eine kleine Dorfschule mit Klasse 1-6 und insgesamt rund 120 Schülern. Daher geht ein Klassenwechsel nicht, da nur eine 1. Klasse vorhanden ist. Schulwechsel, ja daran hatte ich schonmal gedacht. Aber ich weiß nicht, ob es sinnvoll ist, da er in der Klasse nicht der treibende Keil ist und ich denke, dafür müsste insgesamt in der Klasse mal was passieren.

          Gruppendynamik, ja die ist leider Gottes immens vorhanden. Sämtliche Ideen meinerseits gehen ins Leere, weil auch einfach das Personal dafür fehlt, eine Klasse von 19 Kindern in mehreren Gruppen aufzuteilen.

          Es geht mir mehr darum, wie ich als Mutter ihn zurück auf Spur bringen kann und er sich von diesem Blödsinn endlich mal löst. Er sieht ja auch selber ein, dass der Quatsch den er und die anderen betreiben, blöd für alle anderen (Lehrer, Hortner und Mitschüler) ist. Aber in diesen Moment vergisst er alles und hängt mittendrin.

          Es fällt mir auch mittlerweise wahnsinnig schwer, ihn für gute Sachen oder Tage noch zu loben, einfach, weil ich es nicht fühle, sondern als normales Verhalten voraussetze.

          LG!

            • Und dann zuckt man die Schultern und sagt, das Kind sei eben so, da könne man nichts machen, oder wie?

              Leider haben mittlerweile viel zu viele Eltern diese Einstellung. Diese anderen verhaltensoriginellen Kinder haben wahrscheinlich auch solche Eltern.

              Es gibt drei Möglichkeiten, entweder das Kind ist übermütig, weil es keinen Bock hat, sich empathisch zu benehmen. Dann helfen Strafen durchaus.

              Die andere Möglichkeit ist, dass das Kind ein grundlegendes Problem wegen was auch immer hat. Dann helfen Strafen nicht, und man muss Ursachenforschung betreiben.

              Die dritte Möglichkeit ist eine psychische Störung, bei der man speziell vorgehen muss, aber ADHS wurde hier ja wohl bereits ausgeschlossen.

              • Ja, das ist das Problem von Straf-Eltern, dass sie glauben, die einzige Alternative zu Strafen sei Schulterzucken. Hauptsache , erst mal bestraft, bringt zwar nix, aber man hat wenigstens nicht nichts gemacht;-).

                Punkt drei fällt anscheinend aus, wobei es halt wirklich sehr danach klingt, und nicht klar ist, wer das ausgeschlossen hat.
                Bleibt aber immer noch Punkt zwei. Da das Kind Bluter ist, und sowas ja nicht spurlos an einem vorbei geht, wäre Punkt zwei ja nicht unwahrscheinlich.

                Aber man muss schon zugeben, mit Strafen hat man es als Eltern am einfachsten. Auch wenn das Verhalten dadurch nicht besser wird oder häufig sogar noch schlimmer wird, sind alle Betroffenen außer dem Kind zufrieden und als Eltern muss man sich nicht vorwerfen lassen, nur zugeschaut zu haben;-).

      Erstmal ein großes Lob an dich, dass du eine, der wenigen realistische Mutter bist, die nicht nur immer die Schuld bei Anderen sucht.
      Es ist schwer, wenn in Klassen oder Gruppen etliche aufmerksamkeitsdefizite Schüler sind, die Feedback von Schüler durch lachen oder Sprüche wie cool bekommen und es dadurch noch ärger hochspielt, vorallem wenn deren Eltern es einfach ignorieren und den Lehrer etc. die Schuld des Versagens zuschieben. Sowas sind interessenlose oder überforderte Eltern, die durch Ignoration den bequemsten Weg haben.
      Sowas sollte in einem Elternabend von Lehrern und realistische Eltern mal verstärkt als Brennpunkthema angesprochen werden, sofern die betroffenen Eltern zum Elternabend kommen....aus Erfahrung bleiben meist solche Eltern von sowas fern. MIch würde es auch nerven, stets sein Kind wieder als Mitläufer in die soziale Realität holen zu müssen, weil solche Negativerhaltenskinder heutzutage den Ton angeben, was als cool zählt (früher nannte man es eher asozial) .Ich glaube heutztage gibt es keine Klasse mehr, wo vereinzelnte Kinder ein Fall für den Kinderpsychlogen sind, aber solange manche Eltern die Probleme nicht erkennen wollen, wird es schwierig.

      Ich finde es gut, dass du nicht die Augen verschließt und versuchst, deinem Sohn die Grenzen aufzuzeigen. Ich kann mir aber vorstellen, dass es extrem schwierig wird, wenn nicht alle Eltern und Lehrer und Erzieher an einem Strang ziehen.

      Ich würde mich mal erkundigen, was für Projekte / Programme es bei euch in der Nähe gibt, die sich mit Sozialverhalten, gewaltfreier Konfliktlösung & Co beschäftigen. Und dann die Schulleitung mit ins Boot holen und gucken, dass regelmäßig mit den Kindern gearbeitet wird, damit sich diese negative Dynamik gar nicht erst festsetzen kann.

      lg

      Was heißt "ADHS kann ausgeschlossen werden"?
      Er wurde komplett getestet und hat es nicht? Was sagt denn der untersuchende Psychiater zu seinem Verhalten?

      Mein Jüngster hat ADHS. Bei der ersten Untersuchung wollte es die Psychiaterin auch erst ausschließen, weil er sich in der Einzelsituiation auch völlig unauffällig benehmen kann, während er in der Schule völlig abdrehte.

      Während der Schularbeiten alles was ablenkt entfernen ist sicher keine schlechte Idee. Medien reduzieren sicher auch nicht. Aber über solche Strafaktionen kann ich nur den Kopf schütteln, damit kommt man wher nicht weiter.

      Lass das ein Scherz sein .
      Du sperrst einen 7-jahrigen ohne alles (keine persönlichen Dinge) in ein leeres Zimmer mit Matratze und Stuhl und rühmst dich? Gleichzeitig nimmst du ihn aus der Schule trotz Schulpflicht. Wenn ich dich kennen würde und so was mit bekäme würde ich ne anonyme Meldung machen beim Jugend-Gesundheitsdienst.
      DU hast echt ein ernstes Problem.
      Bitte geh zu Erziehungsberatung... das ist krank. Ich mag gar nicht lange drum rum reden... aber nichts von dem was du schreibst rechtfertig Knast-ähnliche zustande. Am besten du schiebst ihn noch sein Essen unter die Tür durch.

      • Hallo. Ich danke auch dir für deine Antwort.

        Ich rühme mich keineswegs. Wenn du das rausgelesen hast, dann tut es mir leid, mich missverständlich ausgedrückt zu haben. Um ehrlich zu sein bin ich einfach am Ende mit meinem Latein. Ich toleriere es nicht, wenn ein 7 jähriger eine erwachsene Aufsichtsperson beleidigt. Und mit einer Entschuldigung ist es nunmal nicht mehr getan, da er es trotzdem immer wieder tut, um sich entweder selbst was zu beweisen oder die anderen Jungs zu unterhalten. Anstatt Kopfkino, mich anzeigen zu wollen, gib mir doch bitte einen Anreiz, was DU stattdessen machen würdest.

        Ja, ich habe ihn für den Rest der Woche aus der Schule genommen, da wir diese Woche noch etliche Arzttermine haben. Er hat die Bluterkrankheit und hatte eine Gelenkblutung die mit Infusionen behandelt wurde. Jetzt stehen etliche Nachkontrollen an wie MRT, Blutkontrollen und Ultraschall. Er war nach Absprache mit Arzt und Lehrern sogar mit Flexüle in der Schule, um nicht zuviel zu verpassen (ich spritze ihm in Heimbehandlung selber). Aber JETZT geht es nunmal eben nicht anders, da ich schon froh bin überhaupt so schnell einen MRT Termin bekommen zu haben. Das tut hier aber nichts zur Sache, soll dir aber verdeutlichen, dass ich ihn nicht aus Jux und Dallerei aus der Schule nehme.

        LG

        • Diese Erkrankung solltest du bei dem Verhalten im Blick haben! Er merkt in dem Alter, dass er nicht so unverwundbar ist wie ein gesundes Kind und die anderen merken es wahrscheinlich auch. Ich denke, er markiert den dicken Max zum Ausgleich dafür... Schonmal drüber nachgedacht?

          • Ja, auch das haben wir bereits bedacht.

            Nun ist es so, dass seine Krankheit bisher in der Schule nie aufgefallen ist, da wir die Heimbehandlung ja wie gesagt zH machen, die Arztkontrolltermine außerhalb der Schulzeit legen und er sich halt bisher nichts großes getan hat. Jetzt hat er aber dummerweise so arg sein Knie verletzt, dass eine mehrwöchige Behandlung notwendig wurde, auch indem im ein Venenzugang gelegt werden musste um das Spritzen zu erleichtern. Und weil eben die Heilung jetzt so lange gedauert hat, bekommen wir die zusätzlichen Arzttermine reingedrückt, die ich mir leider Gottes nicht aussuchen kann.

            Ja, wir hatten auch schon desöfteren Diskussionen mit ihm, da er dachte, ihm kann nichts passieren, weil Mama ihn schon wieder gesund spritzen wird. Er geht sehr selbstbewusst mit der Krankheit um, war körperlich gesehen auch sehr sorgsam, als er jetzt die Flexüle tragen musste, hat nicht getobt oder sich sonst wie "in Gefahr" gebracht. Aber sein Mundwerk war davon leider nicht betroffen. Und ja, wir haben es auch schon abklären lassen, ob er mit dem Verhalten etwas kompensieren will. Aber leider können wir die Behandlung nicht einstellen, sie bleibt sein Leben lang. Also hilft nur reden #bla

            Manchmal wünsche ich mir, ich könnte jetzt ein paar Jahre überspringen, bis er lernen muss, sich selbst zu spritzen, damit er merkt, er selbst hat nun die Verantwortung für sich.

            Theoretisch klingt immer alles so einfach.

            Danke dir!

            • Das ist doch ein guter Anknüpfungspunkt. Frag ihn doch mal wie er sich fühlen würde, wenn man ihn wegen seines Handicaps, für das er ja nichts kann, beleidigen, beschimpfen und mobben würde.

              Ich halte es immer für eine gute Idee, anzuregen, sich in einen Menschen rein zu versetzen. Das auszuhalten, was er austeilt.

              Vielleicht ist er mit seiner Wahrnehmung und allgemein sozial nicht so weit entwickelt, wie er es für sein Alter sein sollte. Habt ihr mal mit dem Kinderarzt darüber gesprochen?

              LG

        Das ändert aber ab deiner drakonischen Strafe nichts. Und ganz ehrlich, was machst du wenn er mal richtigen Mist baut, also klaut oder dergleichen? Ihn in den Keller einsperren?
        Ich bitte dich. Du reagierst total über!
        Was in der Schule passiert, muss auch in der Schule geregelt werden von Lehrern und Erziehern ( im
        Normalfall sind im
        Hört ausgebildete Erzieher). Da kann man den Erziehern auch klar den Rücken stärken.
        Eine Beleidigung ist nicht toll, aber wenn er sich entschuldigt hat und (du sagst auch selber er hat es aufgeschnappt), dann muss auch gut sein. Erzieher im Hort müssen auch ihre erziehungsaufgaben wahrnehmen. Bei uns ist das so. Alles ausgebildete Erzieher die sich nicht von sieben-jährigen auf der Nase rum
        Tanzen lassen. Und dass die Kinder nicht eingesperrt oder geschlagen werden von Erziehern, das sollte einleuchten.
        Du projektiert das Verhalten der sehr auffälligen Jungs auf deinen Sohn und scheinst ihn permanent bestrafen zu wollen. Tut mir leid. Aber dein Vorgehen bringt garnichts außer dass du vertrauen bei ihm verlierst. Lernen wird er mit einsperren jedenfalls nichts.

        Ich habe eine Tochter und zwei Jungs. Daher kann ich sehr wohl das Verhalten vergleichen. Jungs sind in gewissen Phasen wilder und augmüpfiger und in anderen Phasen aber auch wieder sehr sensibel. Daher bin ich überzeugt davon, dass du damit mehr zerstörst als gut machst.

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