Sohn (7) auf eine andere Schule schicken?

    • (1) 22.06.18 - 12:59

      Hallo,

      ich komme mit der Klassenlehrerin einfach nicht mehr klar. Sie hat einen sehr schlechten Ruf. Das weiß ich von Bekannten und auch einige Erzieherinnen meinten "Ach du sch..., bei der?"

      Nun war folgender Vorfall.

      Mein Sohn und einige andere Jungs sammeln Pokemon Karten. Mein Sohn zeigte seine Lieblingskarte und streckte sie hoch. Ein Junge nahm sie ihm weg, und er hat sie bis heute nicht erhalten. Es war eine wertvolle und ich habe auf eBay gesehen, dass sie später einen Sammlerwert in dreistelliger Höhe haben wird. Also keine Bagatelle.

      Zwei Wochen lang bat mein Sohn, dass er die Karte wiederhaben möchte und wurde immer wieder vertröstet. Als ich den Jungen sah, sagte ich zu ihm, er soll bitte am nächsten Tag die Karte wieder mitbringen, weil er sie ihm einfach genommen hat und damit wäre der Fall erledigt. Junge rennt zur Mutter, Mutter schreit mich an, man dürfe als Frau nicht mit anderen Kindern sprechen und rannte zur Klassenlehrerin, die diesen Jungen als Liebling hat. Gestern war nichts. Heute hat die Lehrerin zu meinem Sohn gesagt, er solle mir endlich sagen, dass die Karte nicht geklaut wurde. Mein Sohn ist also wieder der Schuldige und er rannte heute panisch nach Hause.

      Auch andere Eltern kommen mit der Lehrerin nicht zurecht, dass weiß ich, da ich eine Mutter immer im Auto mitnehme und diese mir auch erzählte, dass ihr Sohn Angst vor der Lehrerin hat und auch einige andere Kinder. Die Lehrerin ist sehr dominant.

      Wäre mein Sohn in der 4. Klasse, würde ich sagen, ok, stehen wir durch. Er kommt im Sommer aber erst in die 2. Klasse und hat diese Lehrerin noch 3 Jahre.

      Ich überlege nun, ihn auf eine andere Schule bei uns zu schicken oder in die Parallelklasse.

      Problem:

      1. In der Parallelklasse taucht seine Klassenlehrerin ebenfalls auf, allerdings mag er diese Lehrerin sehr, er hat sie aber nur in einem Fach (Mathe)

      2. Die andere Schule ist genauso weit entfernt wie diese. Macht somit keinen Unterschied. Allerdings werden dort alle 4 Klassen in einer einzigen Klasse unterrichtet und ich habe Bedenken, dass er dann auf der weiterführenden Schule hinterherhinkt.

      Was würdet ihr tun?

      Danke

      • (2) 22.06.18 - 13:08

        Nichts.
        Du übertreibst maßlos.

        Ich würde erstmal alles so lassen wie es ist und die Lehrerin um ein Gespräch wegen dieser Karte bitten (hätte ich aber eh schon längst mal geklärt, wie da der Sachverhalt genau ist).

        Was haben verschwundene Karten mit der Klassenlehrerin zu tun?
        Bring Deinem Sohn bei, auf diese Dinger auf zu passen oder er soll sie zu Hause lassen, wenn sie so wertvoll sind! Aber was mit der Lehrerin nicht stimmen soll...ich komm nicht drauf.

      • (5) 22.06.18 - 13:13

        Meinem Sohn keine Sammlerkarten in die Schule mitgeben, ganz einfach. Bei uns ist das zum Glück sowieso verboten.
        Die Lehrerin ist doch nicht dafür zuständig, Eigentumsverhältnisse zu regeln, die absolut nichts mit der Schule zu tun haben.

        (6) 22.06.18 - 13:14

        Ich verstehe irgendwie nicht, was das Problem ist. Die Pokemon Karte? Was hat denn die Lehrerin damit zu tun und wieso will man da die Schule wechseln?

        Bei uns an der Schule sind diese Karten verboten, jetzt weiß ich auch warum.

      • In letzter Zeit stelle ich mir tatsächlich die Frage, ob hier nur noch Fakes unterwegs sind....denn die Probleme die hier geschildert werden, kenne ich so gar nicht.

        Sollte sich das Ganze tatsächlich so zugetragen haben, dann kann ich nur dazu raten, erst einmal weniger auf andere Leute zu hören und selber mit der Lehrerin Rücksprache zu nehmen. In einem sachlichen und freundlichen Ton und ohne Vorwurf.

        Hallo,

        wegen so einer Bagatelle würde ich gar nichts machen. Außer deinen Sohn darauf hinweisen, dass er seinen Kram zu Hause lassen muss wenn er nicht will, dass so etwas passiert. Du kannst doch nicht wegen solcher Kleinigkeiten jedesmal Klasse oder Schule wechseln lassen. Hier wird im ersten Elternabend sofort geklärt, dass die Schule so etwas nicht klärt. In den weiterführenden Schulen wird darauf hingewiesen, dass, falls Handys kaputt gehen, geklaut werden etc. die Schüler selbst die Verantwortung tragen. So verhält sich das auch mit den Pokemon-Karten. Bei meinen Großen wurden jetzt Fahrräder zerstört. Wir bekamen ebenfalls zu hören, dass wir bei der Polizei Anzeige erstatten sollen und die Kinder eben zu Fuß kommen müssen. Für die Fahrräder übernimmt die Schule ebenfalls keine Verantwortung. Ist im Prinzip auch richtig. Zu Grundschulzeiten kamen von meinen auch zig Sammelkarten weg. Ich habe da auch gesagt, dass sie selbst Schuld sind wenn sie diese mitnehmen.

        In deinem Text schreibst du sehr parteiisch. Man merkt deine Abneigung gegen die Lehrerin. Aber in der kompletten Schulzeit deines Sohnes, wird er noch ganz oft auf Lehrer treffen, die er nicht mag. Mein Großer ist jetzt in der 9. und hat seit der 5. eine absolut katastrophale Geographielehrerin. Auch seine Deutschlehrerin mag er nicht. Aber da muss er durch. Mindestens jetzt noch ein Jahr bis er in die 11. kommt. Es wird in der gesamten Schulzeit noch zu vielen Ungerechtigkeiten kommen. Es wird noch Momente geben, in denen dein Sohn behauptet, dass an allem nur der Lehrer Schuld ist. Du wirst noch in Elterngesprächen sitzen und Lehrer werden die ihre ehrliche Meinung über dein Kind sagen. Versuche gelassen zu werden und auch das Verhalten des Lehrers zu hinterfragen. Was hat die Lehrerin ernsthaftes verbrochen, dass du dich gezwungen siehst, dein Kind von ihr nicht mehr unterrichten zu lassen? Du musst dein Kind mehr los lassen. Lasse ihn Dinge in der Schule allein regeln. Ich habe mich bei 3 Kindern und 9 Schuljahren noch nicht einmal in Schulangelegenheiten gemischt. Hat eines meiner Kinder ein Problem mit dem Lehrer, fühlt es sich ungerecht behandelt oder sonstiges, muss es zum Lehrer gehen und den Mund aufmachen. Kommt es zu Konflikten mit Mitschülern, die sich ohne Mediator nicht lösen lassen, gibt es auch Lehrer als Ansprechpartner. Und ich denke, jeder Lehrer vermittelt da gern. Kommt aber erst die Mama gerannt, hätte ich als Lehrer auch schon die Nase voll. Lerne deinem Kind sich selbst zu behaupten, lerne ihm seine Angelegenheiten selbst zu regeln. Gib im Notfall Ratschläge, aber löse nicht Probleme, die keine sind. Die einzigen Gründe, warum ich einschreiten würde, wäre massives Mobbing. Da kommt ein Kind schwer selbst raus. Alles andere können Kinder regeln. Nur sprechenden kann geholfen werden. Den Leitsatz habe ich meinen immer mit auf den Weg gegeben. Auch Lästereien über gewisse Lehrer mit anderen Eltern spare ich mir. Da kochen teilweise sinnlose Emotionen hoch, dass die Suppe heißer gekocht als gegessen wird. Es gibt für mich nichts schlimmeres, als wenn ein paar Mütter über die Lehrer ihrer Kinder herziehen. Dass sich die Kinder aufregen ist legitim. Aber was haben die Mütter damit zu tun?

        LG

        • (9) 24.06.18 - 21:52

          Hallo,

          "Aber in der kompletten Schulzeit deines Sohnes, wird er noch ganz oft auf Lehrer treffen, die er nicht mag. Mein Großer ist jetzt in der 9. und hat seit der 5. eine absolut katastrophale Geographielehrerin. Auch seine Deutschlehrerin mag er nicht."

          Es ist ein großer Unterschied, ob man auf der weiterführenden Schule einen blöden Lehrer hat, oder auf der Grundschule.
          Auf der weiterführenden Schule unterrichtet dieser Lehrer ein oder zwei Fächer. Wenn man viel Pech hat, sind das vielleicht 8 Stunden pro Woche, mit der Option, dass der Lehrer im nächsten Schuljahr wechselt.
          Dazu kommt, dass man auf der weiterführenden Schule mindestens 10 Jahre alt ist.

          Ein Grundschulkind hat seine Grundschullehrerin bis zu ca. 20 Stunden pro Woche, weil die fast alle Fächer unterrichten, und das, in der Regel, 4 Jahre lang!
          Dazu kommt, dass ein Grundschulkind noch nicht so gefestigt im Umgang mit unfreundlichen Menschen ist und dass hier die Grundlagen für die gesamte Schulkarriere gelegt werden.
          Für Grundschulkinder ist die Klassenlehrerin normalerweise eine Vertrauensperson, und die Kinder geben sich auch Mühe im Unterricht, weil sich die Lehrerin dann freut. Das ist kein Lehrer von vielen, wie später auf der weiterführenden Schule.

          Dein Sohn weiß, dass es auch bessere Lehrer gibt. Ein Grundschulkind mit einer unmöglichen Lehrerin verliert schlimmstenfalls komplett die Lust an der Schule.

          Ich finde es sehr wichtig, dass ein Grundschulkind mit seiner Lehrerin gut zurecht kommt.

          LG

          Heike

      Hallo,

      ich finde, Du übertreibst das Ganze.

      Wenn ich lese, dass die Mutter Dich angeschrien hat....Dein Sohn panisch nach Hause gelaufen sei...

      Die Lehrerin hat die geringste Schuld.
      Die wird irgendwann von dem zweiwöchigen Gequengel und Gezanke einfach nur genervt gewesen sein.

      Ich hätte da schon eher reagiert und nicht zwei Wochen gewartet.
      Ich hätte meinen Sohn am Tag des "Wegschnappens" genommen und wäre mit ihm zusammen zu diesem Jungen gegangen/gefahren.
      Und dann hätte ich der Mutter kurz den Sachverhalt erklärt und die Reaktion der beiden Jungens abgewartet. Sowas läst sich klären und zwar ohne Geschrei.
      Zudem müssen die Jungs das eben auch lernen, dass man für solche Sachen selber verantwortlich ist.

      Dein Sohn soll solche wertvollen Karten eben nicht mit in die Schule schleppen, bei uns an der Schule sind diese Sammelkarten auch nicht erlaubt, da es deswegen schon wiel zu viel Geschiss gab (Ablenkung im Unterricht, Gezanke auf dem Schulhof, Klauerei).

      Mit einem Schulwechsel löst Du nicht das Problem.
      In der neuen Schule wird dann wegen was anderem gezankt und dann geht der ganze Terz von vorne los.

      Sammlerwert erreichen diese Karten nur, wenn sie in ausgezeichnetem Zustand sind. Das ist in der Regel nicht gegeben, wenn die täglich mit in die Schule geschleppt werden. Aber nun gut, irgendwie muss man dem Ganzen ja einen dramatischen Anstrich geben...

      Es ist nicht Aufgabe der Lehrkräfte auf das Spielzeug der Kinder aufzupassen. Und gerade bei den Karten ist der Ärger vorprogrammiert: "Er hat sie mir geklaut" "Gar nicht wahr, wir haben getauscht" "Du lügst" "Nein, du lügst". Da wird man bei mehreren Sammler*innen in der Klasse schnell mal genervt.
      Hier ist ebenfalls Sammelkartenverbot und für Spielsachen, die für Pause oder Hort mitgenommen werden gilt: Selbst drauf aufpassen oder Pech gehabt. Ja, das lernen die Kinder in der Regel dadurch, dass das Liebslingsspielzeug im Gewusel runterfällt und dann kaputt ist.

      Ich würde vorschlagen aus der Mücke keinen Elefanten zu machen. Schwere Geschütze kann man auffahren. Aber nur, wenn es einen echten Grund gibt. Unfaire Bewertungen, körperliche oder psychische Übergriffigkeit - und dazu gehört nicht, dass es nun mal Lehrkräfte gibt, die eben streng sind und damit nicht immer alle klar kommen...

      (12) 22.06.18 - 14:59

      #augen
      Mehr fällt mir dazu nicht ein....klar - Pokemon Sammlerkarte im dreistelligen Wert nimmt ein Erstklässler mit in die Schule.

      Yepp, wechselt die Schule, dann sagen andere Eltern "gut das die weg sind".... übrigens, wieviele Schulen habt ihr denn in der Nähe, denn bei solchen Pillepalle Problemen werdet ihr noch häufiger wechseln müssen.

      lisa

      Danke für eure Antworten.

      Tja, was haben die Karten mit der Lehrerin zu tun? Ich weiß es nicht. Die Mutter des anderen Kindes ging zur Lehrerin und diese ging auf meinen Sohn los, er solle nicht lügen usw. Dabei hatte sich die Mutter gestern selbst in Lügen verstrickt.

      Die Karten hat er nicht mit in die Schule genommen. Seine Freunde treffen sich mit ihren Mappen auf dem Spielplatz und tauschen doppelte gegen andere ein. Jeder zeigt seine Lieblingskarte usw. Nur damals war eben dieser Junge mit dabei und Rest steht oben.

      An einen Schulwechsel dachte ich, weil mir diese Lehrerin nicht fair vorkommt und wie oben schon erwähnt, viele Eltern und auch die Erzieherin im Kindergarten nur schlechtes über sie gehört haben. Erst dachte ich, abwarten, wird schon werden. Mittlerweile finde ich, sie hat den falschen Beruf.

      1. Elternabend war vor der Einschulung, alles in bester Ordnung. Ich schwärmte, dass sie Humor hat. Tja, ich lasse mich zu oft täuschen.

      2. Elternabend. Dummer Kommentar mir gegenüber. Es sollte ein Elterntreffen stattfinden. Ich fragte, ob die Kinder auch mitkommen dürften (beide Eltern krank, die Großen Nachmittags in der Schule, im Studium, in der Ausbildung, hätte somit niemand für die Kleinen). Sie ganz streng (fanden andere auch), von ihr aus könnte ich auch Oma und Opa mitnehmen. War keine Antwort auf die Frage aber na gut, ich kam nicht zu diesem Treffen.

      2. Elternabend. Sie fing mich vor der Tür ab, Tür natürlich offen, andere Eltern sollen doch auch mithören können. Hat sie sich bei mir beschwert, dass mein Sohn einmal in der Sportstunde sensibel war. Ich meinte, er hätte sich nicht beschwert. Sie darauf, aber ICH möchte mich beschweren, er war sensibel, das geht nicht. Dann meinte ich nur, sie wissen genau, was er schon durchgemacht hat und es war nur in dieser einen Stunde, oder? Sie ja, aber dennoch. Dann ließ sie mich rein. Ich saß neben einem Vater und der meinte zu mir, er hätte wohl Glück, sie hat andere Eltern auch aufgehalten und ihn nicht. Nach mir war die nächste dran.

      Und heute diese Nummer. Mir wurde beigebracht, dass man sich beide Seiten anhört und sich erst dann eine Meinung bildet. Weshalb die Mutter von diesem Kind zur Lehrerin ging, ist mir ein Rätsel, auf die Idee wäre ich nie gekommen. Ich wollte, dass die Jungs das unter sich klären und einmal habe ich dem Jungen gesagt, dass er bitte die Karte zurückgeben soll und er gab zu, dass er sie geklaut hat und weitere Lügen, die einfach nicht stimmen können.

      Mich ärgert es, dass sich die Lehrerin da nicht raus gehalten hat oder wenigstens meinem Sohn oder mir die Chance gegeben hat, unsere Sicht zu erklären.

      Mein Sohn sagte mir eben, dass er die Lehrerin nur noch in der zweiten Klasse hätte, ich hoffe, er hat das richtig verstanden. Ein Jahr mit dieser Lehrerin bekommen wir noch herum. Dann kann es nur aufwärts gehen.

      Ich bin ein impulsiver Mensch und ich hasse es, wenn einem meiner Kinder unrecht getan wird und ich finde es mehr als sehr übertrieben, wegen der Karte zur Lehrerin zu rennen. Was hat sie damit zu tun? Überhaupt nichts. Aber doch so viel, dass sie auf meinen Sohn losgeht. Und ja, ich meine losgehen, musste ihr Temperament schon bei anderen Kindern erleben.

      Auf jeden Fall bedanke ich mich hiermit bei allen. Egal wie eure Meinung war, sie hat mir weitergeholfen. Bin dann mal wieder weg. Bin nicht mehr so oft hier.

      • (14) 22.06.18 - 15:47

        und warum sagt man im Ausgangsposting nicht gleich, das es sich nicht in der Schule sondern privat zugetragen hat?
        Glaskugel?
        Hast du das Kind in/an der Schule angesprochen und es gefragt? Wenn der Ton oder die Art von dir nicht besonders nett war, kann man die andere Mutter verstehen, das sie nicht möchte, das auf dem Schulgelände ihr akind angegangen wird.....aber das habe ich jetzt nicht gelesen, wo du das Kind angesprochen hast.

        Kinder nimmt man wirklich nicht auf einem "Eltern"treffen mit, entweder hat man dann einen Babysitter oder geht halt nicht hin. Ich runzel bei solchen Fragen auch immer mit der Stirn....ok, die Lehrerin hätte vielleicht den Mund halten können aber ehrlich, es gibt so viele sinnlose Kommentare von Eltern bei solchen Abenden....und das über Stunden!!!!

        Beim nächsten "Tür und Angel" Gespräch sagst du einfach, das es einThema unter vier Augen ist und nicht für die gesamte Klasse.
        Das hat meiner Meinung nichts mit bewussten Vorführen zu tun, sondern oft eine Eigenart von Lehrern, schnell an der Tür noch was zu sagen.
        Genauso wie das Flüstern am Lehrerpult zwischen Lehrer und Schüler....als ob die Schüler in der ersten Reihe nix hören würden#rofl

        (15) 23.06.18 - 10:16

        Oh, oh, da wagt jemand, dein Prinzen zu kritisieren. Oh nein, oh nein. . .

        Sorry, mehr fällt mir dazu nicht ein.

    (16) 22.06.18 - 17:00

    Ich würde Spielzeug in Zukunft dort lassen, wo es hin gehört. Ins Kinderzimmer.

    (17) 22.06.18 - 18:01

    "ich komme mit der Klassenlehrerin einfach nicht mehr klar." Im Grunde musst du das auch gar nicht.
    "Sie hat einen sehr schlechten Ruf. " Stammtischgerede oder besser "Müttermafia"
    "Das weiß ich von Bekannten und auch einige Erzieherinnen" - sag ich doch: Müttermafia!

    "auch einige Erzieherinnenmeinten "Ach du sch..., bei der?" Das geht gar nicht. Sehr unprofessionell!!

    Und das ganze Heckmeck mit den Karten und ein Kind hat die genommen und dreistelliger Wert. -> Aus diesem Grund sind solche Karten in vielen Schulen zum Glück verboten! Es ist nicht der Job der Lehrer, sich um dieses Gezetere zu kümmern!

    " Was würdet ihr tun?"
    Das eigene Handeln (Karten mit zur Schule nehmen lassen, Kind ansprechen etc) überdenken, ein klärendes Gespräch an der Schule führen und ansonsten gar nichts.

    (18) 22.06.18 - 18:41

    Ich würde meinem Sohn sagen, dass wertvolle Dinge nichts in der Schule zu suchen haben.

    Ich predige meinen Kindern (Kiga und Schule) immer, dass sie nicht jammern sollen wenn was weg kommt... Das passiert ja jedem mal - und wäre vermeidbar wenn man es einfach zu Hause lässt.

    (19) 22.06.18 - 22:14

    Ich würde sagen du übertreibst total. Wegen einer Pokemon Karte soll dein Sohn die Schule wechseln? Wenn du der Meinung bist das die Karte so viel wert ist, wieso nimmt er sie dann mit zur Schule? Mein Sohn sammelt übrigends selbst mit totaler Hingabe diese dämlichen Karten, er hat jetzt all seine Karten mit denen von 2 Freunden zusammengeschmissen. Sie sammeln sie nun zu dritt. Ich hätte gar keinen Überblick welche Karten von meinem Sohn sind sollten die sich deswegen einmal streiten. Auch die beiden anderen Mütter sind da entspannt. Vielleicht hat besagter Junge die Karte auch verloren und gibt sie deshalb nicht zurück, kann bei einem kleinem Kind ja durchaus passieren.

    Hallo,

    zunächst einmal, ich kann verstehen, dass du verärgert bist und finde es auch gut, dass du ihm helfen willst, die Karte zurück zu erhalten.
    Ehrlich, ich kann es verstehen, in dem Alter ist man noch relativ unbedarft und muss erst Erfahrungen sammeln.

    Ich halte es allerdings für falsch, gleich mit einem Flammenwerfer auf eine Mücke zu zielen.
    Und alles für sich sehen.
    Also: dein Sohn überlegt sich, wie er am besten die Karte zurück erhält. Und z. B. beim nächsten Treffen sich dem Jungen stellt und ggf. auch ein Pfand nimmt.
    Die Nachbereitung der Sache liegt bei dir, hat es geklappt, dann unterstütze deinen Sohn in der Fairness. Hat es nicht geklappt, dann fang ihn auf in seiner Enttäuschung.
    Aber halte deine Trauer um den Wert der Karte raus, manchmal muss man solche Situationen auch überwinden.

    Die Lehrerin hat auch durch Einschalten der anderen Partei nichts damit zu tun.
    DU musst bewerten können, ob deinem Sohn mit seinem sensiblen Wesen geholfen ist, die Klasse oder Schule zu wechseln.
    Oder ob er stark genug ist, eine gewisse Resilienz zu entwickeln.

    Und wenn die beste Entscheidung tatsächlich ein Schulwechsel ist, dann solltest du nicht bloß vom Hörensagen leiten lassen sondern dir selbst ein Bild machen.

    VG, midnatsol

    (21) 23.06.18 - 05:49

    Ich wäre froh gewesen wenn mein Sohn in der GS eine dominante Lehrerin gehabt hätte, er hatte nur so weichgespühte Damen die vor den Kindern und Eltern Angst hatten, das ist viel schlimmer. Das mit den Karten ist Pech, bei uns war es verboten und die Karten wurden den Kindern vom Lehrer abgenommen und durften vor den Ferien von den Eltern im Sekretariat abgeholt werden.

    LG
    Visilo

    • (22) 23.06.18 - 08:34

      Hallo nochmal an alle,

      wie schon einmal geschrieben, er hat die Karten NICHT mit in die Schule genommen. Die Kinder haben sich privat getroffen um DOPPELTE Karten zu tauschen.

      Bin seit 5 Uhr wach und schreibe jetzt, bevor die Kinder wach werden.

      Ich habe zwei Wochen lang mich aus der Sache herausgehalten. Ich wollte, dass die Jungs das unter sich klären. Nach zwei Wochen hinhalten habe ich den Jungen außerhalb des Schulgeländes gefragt, wann mein Sohn mit Rückgabe der Karte rechnen kann. In ganz normalem Ton, wie auch sonst? Ich mag Kinder und laut werde ich nicht gegenüber Kindern, das ist für mich ein Zeichen von Schwäche und gegenüber fremden Kindern schon einmal gar nicht. Ich würde auch nicht wollen, dass andere mein Kind anschreien.

      Er meinte, er würde sie am nächsten Tag mitbringen, war nicht der Fall. Mein Sohn fragte dann, wie lange er noch warten soll und das ich mit seiner Mutter sprechen würde, wenn er die Karte nicht herausgibt. Er sagte dann, bitte sage deiner Mutter, dass ich die Karte morgen mitbringen werde, ehrlich. Nichts. Ich gab auf und sagte meinem Sohn, er soll eben hoffen, dass irgendwann wieder so eine Karte dabei ist, wenn er wieder welche kauft. Für mich war der Fall erledigt. Für mich, nicht für die Mutter des Jungen.

      Sie fing mich ab und schrie mich an, ich dürfe nicht mit fremden Kindern sprechen. Sie hätte sich bei der ganzen Schule über mich beschwert. Am nächsten Tag hat mein Sohn zu spüren bekommen, dass sie zur Lehrerin gerannt ist (was hat die Lehrerin mit dem Fall zu tun? Nichts!) und meinen Sohn angeschrien hat, er soll sofort nach Hause gehen und mir sagen, dass die sch.. Karte nicht gestohlen wurde. Das stimmt so nicht, denn der Junge und auch die Mutter haben sich in Lügen verstrickt und sich selbst widersprochen und der Junge hat gesagt, ja er hat sie meinem Sohn weggenommen. Damals meinte ich zu ihm, das wäre nicht in Ordnung, er solle sie ihm zurückgeben und dann ist alles in Ordnung.

      Müttermafia #rofl

      Meine Bekannten haben alle keine Nachzügler, soviel dazu. Diese Frau ist bekannt dafür, dass sie ihre Lieblinge hat und die anderen gerne heruntermacht. Wahrscheinlich ist sie schwach und möchte so zeigen, dass sie sich gegen Kinder durchsetzen kann. Meisterleistung! Die Erzieherin war früher in meiner Klasse und ihre Kinder sind im Alter meiner älteren Kinder.

      Da sie meinen Sohn wohl auf dem Kicker hat, deswegen dachte ich an einen Schulwechsel. Und ich denke, es ist mein Recht, darüber nachzudenken. Diese Frau hat ihre Grenzen überschritten. 1. Hat sie das Thema mit den Karten NICHTS anzugehen und das hätte sie dieser Mutter mitteilen sollen, da das außerhalb der Schule stattfand. (Was wahrscheinlich wieder einige überlesen möchten, Hauptsache auf den TE drauf. Hier hat sich echt nichts geändert). Und 2. Wenn sie sich schon einmischen muss, hätte sie auch mich anhören müssen und nicht nur diese Frau.

      Mich wundert es, dass kaum eine Frau hier versteht, dass mich die Art der Mutter und der Lehrerin sehr verärgert und mich auch traurig stimmt. Sie hat meinen Sohn zum Lügen angestiftet. Er hat zwar dann zu Hause gesagt, Mama, ich soll sagen, dass ich die Karten nur getauscht habe. Und gleich danach, aber das stimmt nicht, er hat sie gestohlen.

      Ich weiß, dass mein Sohn Recht hat. Denn es gibt viele Hinweise dafür. 1. Welches Kind tauscht eine wichtige Karte im vierstelligen Bereich (Punkte), wenn ihm selbst die Karte fehlt? Diese Ausrede kam von diesem Jungen später. Bei aller Liebe. Und die Widersprüche der Mutter haben das bestätigt. Weshalb sie zur Lehrerin rannte und diese nicht darauf hingewiesen hat, dass es sie nichts angeht (das wäre eine nicht weichgespülte Lehrerin) oder gesagt hat, sie würde mich zu einem Gespräch bitten, um beide Seiten zu hören, ist für mich der falsche Weg.

      Es geht mir nicht mehr um diese Karte, die habe ich nur erwähnt, damit ihr wisst, um was es geht. Das die Mutter zur Lehrerin rennt, und diese Lehrerin auf meinen Sohn losgeht.

      Ich bin ein Mensch, der Frieden möchte. Ich habe alles, was mich an ihr gestört hat, ignoriert, habe mich nie zur Wehr gesetzt. Aber ich finde, jetzt ist sie wirklich zu weit gegangen.

      Wie freue ich mich, sie heute oder morgen wiederzusehen *Ironie*. Hoffe, ich werde nicht sauer und halte meinen Mund. Das Thema hat in der Öffentlichkeit nichts verloren.

      Diese Frau ist nicht normal, unterdrückt schwache Kinder. Kinder, die Eltern haben die auf der Gemeinde arbeiten oder sehr reich sind, die dürfen sich alles erlauben, da macht sie den Diener, egal, was die Kinder getan haben. Und das soll eine Lehrerin sein?

      So, jetzt sind sie wach. Wie erwähnt, eigentlich bin ich nur noch sehr selten hier, deshalb nicht wundern, wenn ich nicht mehr schreibe. Wollte alles nur noch einmal richtig stellen.

      Ich bin kein Mensch, der wegen jeder Kleinigkeit die Schule wechseln möchte. Bei mehreren Kindern in Kindergarten und Schule lief es auch nicht immer so ab, wie es sollte. Ich hielt den Mund und dachte, die Zeiten gehen auch vorbei. Aber hier ist es einfach über das Ziel geschossen.

      Wäre ich zur Lehrerin gerannt, einige von euch hätten mich dann zur Helikopter Mutter erklärt. Hier war es die andere Mutter und ich bekomme es trotzdem ab. Die Lehrerin hätte sich raushalten sollen, da es sie einfach nichts angeht. Sie war nicht dabei, sie kennt nicht beide Seiten und bildet sich dennoch ein Urteil? Damit hat sie jeglichen Respekt von mir verloren.

      • Hallo!
        Also ich kann dich gut verstehen! Es ist schwer auszuhalten, wenn man das Gefühl hat, dass es ungerecht zugeht und das eigene Kind von der Lehrerin nicht gut behandelt wird!
        Ich erlebe auch immer wieder Situationen, in denen ich mich frage, wie manche Lehrer die Prüfungen geschafft haben! Vielen fehlt es an Empathie, Objektivität und Sozialkompetenz!
        Allerdings frage ich mich das selbe, wenn ich hier einige Antworten von Müttern lese! Auch bei denen vermisse ich oben genannte Eigenschaften! Ist ja furchtbar, wie sie dich runtermachen, weil du in dieser Sache Rat suchst!
        Ich finde deine Geschichte eher traurig als übertrieben! Da ist ein 7 jährige junge, dem sein „Schatz“ gestohlen wurde und jetzt sagen erwachsene, er soll sich nicht so anstellen! Das ist echt unfassbar! Darf man jetzt keine „wertvollen „ Dinge mehr mitnehmen, weil es okay ist, dass neidische verzogen Burschen mit überspannten Müttern klauen??!!
        Ich hoffe, du findest eine gute Lösung für deinen Sohn! Die Schule würde ich nicht gleich wechseln, aber ich würde die Sache auf keinen Fall auf sich beruhen lassen!!
        Herzliche Grüße!

        • (24) 24.06.18 - 18:49

          Tja, was ist Sozialkompetenz?
          Es kommt immer auf die Situation und auf den Empfänger an. Nicht allen Menschen hilft ein verständnisvolles Beipflichten weiter. Manchen Menschen muss man auch sehr direkt sagen, dass ihr Problem objektiv gesehen keines ist, was man nicht einfach lösen kann. Denn das mag schnelller zur Erkenntnis führen, dass sie Hilfe brauchen, wenn sie es alleine nicht gebacken kriegen.

          Die TE hat im Leben viele Baustellen, aber sie macht sich auch viele Probleme zusätzlich selbst. Wenn man ihr helfen möchte und Ratschläge gibt, ist aus ihrer Sicht kaum einer umsetzbar. Da sie auch sonst viele Päckchen zu beackern hat, ist die einzig mögliche Antwort hier: Tu nichts. Es lohnt nicht.

          Meines Erachtens ist ihre Geschichte sehr sehr subjektiv und ich denke, wenn man die andere Mutter und die Lehrerin fragt, haben die eine sehr andere Sicht auf die Dinge. Ich fände es deshalb fahrlässig, sie ins Messer laufen zu lassen, denn das wäre für sie und ihren Sohn im Resultat definitiv negativer als der Verlust einer Pokemonkarte.

          Es ist nicht das Schnuffeltuch oder der Lieblingsteddy, der weg ist, es ist eine Pokemonkarte. Das Kind hätte die Karte auch selbst verlieren können. Es ist wichtig, dass Kinder stark gemacht werden, mit solchen Situationen umgehen zu können. Auch hier sollte die Mutter das Ganze vor dem Kind nicht überdramatisieren (aber natürlich ernst nehmen und mit dem Kind darüber sprechen!).
          Und ja, man sollte definitiv mit wertvollen Sachen aufpassen, wenn man solche Enttäuschungen vermeiden will.

(25) 23.06.18 - 08:08

Hallo!

Also wenn ich das richtig lese, möchtest du deinen Sohn wegen einer Pokemon Karte aus der Klasse nehmen.

Da tun sich bei mir ein paar Fragen auf:
1. Was hat die Klassenlehrerin mit der Pokemonkarte zu tun?
2. Was haben Pokemonkarten mit Schule zu tun?
3. Kann es sein, dass du einfach mit der Klassenlehrerin unzufrieden bist und jetzt irgendeinen haarsträubenden Grund suchst, dein Kind aus der Klasse zu nehmen?

Einfache Lösung: Pokemonkarten (die ohnehin in der Schule nichts verloren haben) in Zukunft zu Hause lassen.

VG
sarnac

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