Welche Schule

    • (1) 23.06.18 - 07:37

      Guten Morgen
      Mich interessieren mal eure Meinungen bzgl der weiterführenden Schule.
      Meine Tochter kommt jetzt nach den Ferien in die vierte und langsam kommen die Gedanken wie es danach weiter geht.
      Schulische Leistungen sind nicht schlecht, schlechteste Note in Mathe eine 3, in den restlichen Fächern besser.
      Aaaaaber, sie tut sich schwer. Mathe ist eine einzige Katastrophe, sie hat eine richtige Abneigung dagegen und Hausaufgaben sind ein Kampf.
      In den anderen Fächern ist es so dass sie nicht besonders viel lernen muss um relativ gute Noten zu schreiben. Aber Mathe kämpfen wir eben um die drei. Und ja, lernen generell ist eben nicht so ihr Ding 🙄😂
      Nun ja, sie selbst möchte auf die realschule, da die Lehrer in der Schule der Klasse erklärt haben, auf dem Gymnasium muss man soviel lernen dass man keine Freunde mehr haben kann 🤨 für mich eine super dämliche Aussage aber ok....
      Ich selbst hätte mein Kind natürlich gerne auf dem Gymnasium, denke aber andererseits auch dass ich vielleicht doch akzeptieren sollte dass es trotz guter Leistungen eher Richtung realschule geht, da das lernen halt wirklich ein Kampf ist und ohne ein bisschen zusammen reißen wird's halt auf dem Gymi nicht gehen.
      Wobei, ich selbst war auch auf dem Gymnasium und ich hab mich nicht überarbeitet 😄
      Ja also ich weiß es nicht, ich tue mich einfach ein bisl schwer den Wunsch realschule so ohne weiteres zu akzeptieren 🙄
      Und nein, ich möchte mein Kind nicht aufs Gymnasium zwingen, es ist nur so dass ich es ihr grundsätzlich schon zutraue und es deshalb einfach irgendwie schade fände.
      Kann das jemand verstehen?
      Was würdet ihr tun ?
      LG Silke

      • (2) 23.06.18 - 07:53

        Hallo!
        Hier war es ähnlich. Eigentlich ganz gute Noten, das schwache Fach ist eher Deutsch. Wir haben die Empfehlung abgewartet. Auch hier war der Tenor könnte Gymnasium (G9) schaffen, also eine eingeschränkte Empfehlung.
        Letztendlich haben wir und für die Realschule entschieden.
        Der Große besucht die 6. Klasse am Gymnasium und wir wissen was er leisten muss (gebundener Ganztag und G8). Er hatte aber auch eine volle Empfehlung und es stand nie zur Debatte wohin der Weg führt.
        Der Kleine ist komplett anders und musste in der Grundschule immer schon was tun und lernen. Das hat der Große nie gemacht.

        Wir hoffen, dass wir die richtige Entscheidung getroffen haben. Nach den Ferien geht es los und morgen lernen wir seinen Lehrer kennen und erfahren mit wem er in die Klasse kommt.

        Für uns war die Entscheidung schwierig, aber gerade in Deutschland gibt es so viele Wege zum Abitur.
        Lg Basket

        (3) 23.06.18 - 08:15

        Als erstes: das kommt auf's Bundesland und die Schule selbst an!

        In BW hat sich so viel geändert, dass es nicht mehr zu vergleichen ist.
        Ich selbst war auf dem Gymnasium, als die ersten Änderungen begannen. Zwei Klassen höher hatten noch andere Stundenverteilungen: mehr Fachstunden, weniger Stoff. Bei uns wurde das dann zusammengelegt: weniger Stunden + mehr Stoff im gleichen Schuljahr.

        3 Klassen unter mir fing dann parallel G8 zu G9 an. Heute gibt es zwar beides, aber der Unterschied an Pensum ist enorm.

        Da wo wir jetzt wohnen, gibt es keine Hauptschulen mehr. Entsprechend haben sich Realschulen verändert und Gymnasium dadurch mit.
        Lehrermangel ist an allen Schulen hier ein Problem. Unterrichtsausfall und Stoff muss trotzdem gekonnt werden.


        Ich selbst war auf dem Gymansium. Auf dem gleichen wo ich damals war, würde ich auf gar keinen Fall wieder hin. Selbst mit dem Fachwissen von heute, würde ich nicht dort schaffen.
        Damals kam ich ohne Lernen bis zur Oberstufe. Dann bin ich damit auf die *** gefallen.
        Freunde kamen mit Lernen gut bis zum Abitur durch.

        Kinder, die jetzt an der Schule sind, haben ein größeres Lernpensum, mehrmals pro Woche Mittagsschule (wir damals nur 1mal pro Woche) und trotzdem Hausaufgaben, um einigermaßen über die Runden zu kommen. Kinder, die sehr gerne und sehr leicht lernen.

        Fächer sind auch anders. Zusammengelegt worden, getrennt worden. Wieder neue dazu, wieder welche weg usw.

        Kurzum: KEIN VERGLEICH zu früher.
        Jedenfalls in der Gemeinde in dem Bundesland.

        Gymnasium in einer anderen Gemeinde, gleiches Bundesland: Kinder von Freunden haben es deutlich entspannter. Sie müssen schon auch lernen, aber bei weitem nicht so viel. Ihnen fällt lernen schwerer, aber trotzdem brauchen sie weniger Zeit als o.g.


        Die Frage ist auch, was möchte deine Tochter werden.
        Welche Wege gibt es danach?

        Realschule => Ausbildung => Fachhochschulreife
        Realschule => Fachgymnasium => Studium
        Gymnasium => Abitur
        Gymnasium => Frust => Realschulabschluss

        Welche Schulen gibt es bei euch in der Nähe?
        Wo fühlt sie sich wohl?

        Mit meiner habe ich mir mehrere weiterführende Schulen angesehen. 2 von jeder in Frage kommenden Schulform

        Form A - Schule 1 - super
        Form A - Schule 2 - passt nicht
        Form B - Schule 3 - super
        Form B - Schule 4 - passt so gar nicht
        Form C - Schule 5 - bei uns furchtbar, geht gar nicht
        Form C - Schule 6 - leider nicht erreichbar, die wäre super

        Rede mit den Lehrern, den Schülern und vor allem lass dein Kind reden.
        Gute Noten und schulischen Erfolg für später wird sie vor allem dann haben können, wenn es ihr gut geht an der Schule.

        Würdest du gerne einen Job machen, der dir nicht gefällt, aber der "besser" ist, weil andere ihn dir zu trauen?

        Gehe mit ihr die Möglichkeiten durch. Auch für das, was sie später machen kann. Realschule ist ja keine Endstation.

        (4) 23.06.18 - 10:03

        Hey, heutzutage gibt es doch soviele Möglichkeiten und Wege. Nach dem, was du beschreibst, sehe ich sie nicht auf dem Gym. Ich würde sie an der Realschule anmelden und dann einfach mal gucken, wohin der Weg so geht. Sie kann danach immernoch aufs Gym, Wirtschaftsgym etc.
        VG

      • Hallo ich kann dir aus Erfahrung sagen der Übergang von der Grundschule auf die weiterführende Schule ist für die meisten Kinder kein Spaziergang.
        Mein Sohn ist mittlerweile zwar schon 12 kommt jetzt in die 7 klasse eines Gymnasiums.
        Er war in der Grundschule ein super Schüler musste nie lernen hat es auch nicht. Probleme in Mathe hatten/ haben wir auch jetzt noch mehr als damals.
        Jedenfalls habe ich mir auch im Vorfeld so wie du Gedanken gemacht obwohl seine GS Lehrerin bei dem Empfehlungsgespräch gesagt hat das sie uns auf Grund seines Zeugnis nur das Gymnasium empfehlen kann alles 1 bis auf Mathe ein 3.

        Ich hab dann mit meinem Sohn gesprochen sein Größter Wunsch war auf das Gymnasium zu gehen.
        Also ich hab praktisch ihm die Entscheidung überlassen habe ihm auch die alternativen aufgezeigt wollte er aber alles nicht.

        Leider kam es dann wie es kommen musste er ist mir in allen Fächern erstmal um mindestens 2 Noten abgerutscht. Mittlerweile hat er sich aber wieder gefangen. Bis auf Mathe das fällt ihm immer noch sehr schwer da nimmt er mittlerweile auch Nachhilfe.
        Denn wie deine Tochter hat auch er ne echte Abneigung gegen Mathe.

        Ich kann dir nur den Tipp geben Rede mit deiner tochter was sie sich wünscht vielleicht könnt ihr ja dann zusammen entscheiden. Ich weiß ja nicht aus welchen Bundesland ihr kommt aber hier bei uns gibt es mittlerweile keine Empfehlungen mehr von der GS.

        Ich glaube, dein Bauchgefühl (und das deiner Tochter) ist schon ganz gut.

        Wer keine Lust zum Lernen hat und in Mathe nur mit Mühe auf eine 3 kommt, wird es am Gymnasium schwer haben.

        Meine Große ist intellektuell Topp. Sie war in der Grundschule immer ein 1er Kandidat. Und sie musste dafür NICHTS tun! Auf dem Gymnasium hatte sie es im ersten Jahr auf dem Gymnasium schwer. Selbst in Mathe (Lieblingsfach) kam sie nur auf eine schlechte 3. Sie WILL aber lernen und muss nun lernen, wie das funktioniert. Und das tut sie!

        Die Kleine hat immer ein bisschen was getan und kam immer auf eine Einheitsbreite 2. Irgendwie. Mehr aber nie...

        Sie bekommt jetzt in einer G8 Klasse auch schlechtere Noten (3), aber sie kommt klar.

        Mit einer erkämpften 3 in Mathe aus der 4. Klasse (Grundrechenarten!!!!) wäre es mir auf dem Gymnasium viel zu heiß. Da kommen ja auch Sachen wie Physik dazu!

      • Ich würde mir mit der Kopfzerbrecherei erst im Herbst/Winter der 4.Klasse Gedanken machen. Bis dahin fließt noch viel Wasser den Bach entlang.
        Denn bis dahin macht der Kopf noch einen Sprung und du siehst dann aktueller, wo sie bis dahin steht. Bei uns wurden manche Kinder in der 4. Klasse schwächer und etliche bekamen den plötzlichen Ehrgeiz um auf das Gym zu kommen.

        (8) 23.06.18 - 10:53

        Hallo,

        deinem Kind fällt es schwer zu lernen und es muss lernen, um auf gute Noten im 3. Schuljahr zu kommen, wenn ich das richtig verstanden habe.

        Wenn du möchtest, dass dein Kind eine schöne Kindheit und Jugend hat, wo nicht Schule , auch wenn es ihr job ist, im Mittelpunkt steht, dann halte dich bei der Schulwahl an die Empfehlung der Schule.
        Ich meine nicht, dass dein Kind für das Gymnasium geeignet ist.

        Ich habe ein Kind auf dem Gymnasium, nach den Sommerferien in klasse 9 und kann die Horrorgeschichten bzgl keine Freizeit / Sport nicht bestätigen.
        Mein Kind musste und hat in der GS nie gelernt und ist mit 1x1 und 2x2 in den Hauptfächern gewechselt.

        Ich sah und sehe es gerade im engen und weiteren Bekanntenkreis, dass sich die Kinder, die es in der GS schon nicht leicht hatten, jetzt auf dem Gymnasium echt zu kämpfen haben. Lernen, Nachhilfe evt noch Sport. Mehr ist für viele nicht drin. Die Noten sind entsprechend und man hofft nur auf die Versetzung.

        Eine Mutter sagte neulich zu mir: hätte ich damals bloß auf mein Bauchgefühl gehört und xy auf die Realschul geschickt. Das Kind ist im Moment ein Schatten seiner selbst.

        Auch nach der Realschule stehen viele Wege zum Abitur offen.

        VG

        (9) 23.06.18 - 11:09

        Mal ein Erfahrungbericht: Mein Sohn haben wir auch auf dem Gymnasium (G8) angemeldet u.a., weil die Lehrerin meinte ,auf de Realsschule langweilt sich unser Sohn.
        Zwischendurch haben wir aber mehrmals bereut, auf die Dame gehört zu haben.

        Denn der Schulalltag nahm viel Zeit in Anspruch mit 3 x Nachmittagsunterricht. Da haben seine Freundschaften wirklich gelitten und manche Schüler haben Hobbys, die am Nachmittag lagen aufgeben müssen. Mein Sohn hatte z.B. Trainingszeiten gegen Abend nach der Schule und konnte zum Glück die Hobbys weitermachen..
        Oft brauchte mein Sohn nach eigener Aussagen einen freien Nachmittag zum Erholen; den hat er sich dann auch genommen.

        In der 8. Kl. rebellierte er auch mal kurzzeitig dagegen, so viel in der Schule zu verbringen bzw. für sie tun zu müssen (normale Hausarbieten) und lernte nicht mehr viel. bis ihn die Gefahr, nicht versetzt zu werden wegen zwéier 5er wieder geradeaus laufen ließ.

        • (10) 23.06.18 - 11:22

          Und noch ein aktueller Bericht. Meine Tochter hat gerade auf der Hauptschule ihren Realschulabschuß gemacht mit Qualifikaionsvermerk für die Oberstufe. Sie hat sich nun aber für einen 2 jährigen Bildungsgang am Berufskolleg entschieden, den sie mit Fachabitur abschließen wird. Ihr ist nochmal 3 Jahre am Gymnasium bis zur Hochschulreife einfach zu viel lernen und mit dem Fachabitur kann sie ihren Wunschberuf auch studieren.

      (11) 23.06.18 - 11:39

      Schwierige Entscheidung, ich weiß. Ich würde es darauf ankommen lassen, ob Ihr im Süden oder Norden wohnt, welche konkrete Schulen es vor Ort gibt (Ist die Schule eine "richtige" RS?), was deine Tochter möchte und natürlich die Einschätzung der Lehrkraft. Wenn sie ein Problemfach hat und generell nichts freiwillig macht, könnt's schwierig werden. Mein Sohn ist auf einer guten Realschule. Danach hat er jede Möglichkeit im Anschluss weiterzumachen. Wenn er gewollt hätte, hätte er auch aufs Gymnasium gedurft. Habe aber klar gemacht, dass er dafür lernen muss. Durchs Gymnasium zu tragen ist selbst auferlegter Stress, den ich nicht mitmachen würde. Wenn ich ihm wegen jedes bisschen in den Hintern treten müsste, z.B. bei den Hausaufgaben, dann hätte er gar keine Entscheidungsfreiheit gehabt.
      Auch auf der RS muss gelernt werden. Die nicht so Motivierten kommen auch hier ganz schön ins Schleudern. Lehrbücher sind teilweise identisch mit dem Gymnasium und Sohn wird ab der 6. Klasse mit der zweiten Fremdsprache anfangen. Dann werden gefühlt dauernd Tests geschrieben. Weiß nicht, ob's an der Schulform liegt oder es heute halt anders ist als früher.

      Alles Gute!

      Hallo

      kommt ja ganz auf das jeweilige Bundesland an, aber es gibt ja viele Wege uma n ein Abitur und anschließendes Studium zu gelangen. Deshalb würde ich mich da jetzt nicht schon verrückt machen.

      Beide unserer großen Kinder hatten die Gymnasialempfehlung, beide entschieden sich aber für die Realschule. Beim kleinsten ist das noch kein Thema.

      Wir haben in erster Linie unsere Kinder entscheiden lassen, auf welche weiterführende Schule sie gehen wollten. Mit gemeinsamen Informieren und aufzeigen der jeweiligen Abschluss- & Berufs-Möglichkeiten. Aber auch auf die Wünsche & Vorstellungen der Kinder rücksicht nehmend.
      Warum? Weil wir uns nie vorhalten lassen wollten, dass sie unsretwegen auf die bestimmte Schulform gehen mussten. Und es ja inzwischen einige Wege gibt um zum erwünschten Schulabschluss zu kommen.

      Und beide haben ganz unterschiedliche Wege genommen und sind glücklich & zufrieden mit ihrer Entscheidung. Die mittlere hat sich für eine Ausbildung nach der Realschule entschieden, der große hat über die FOS13 (Bayern) nach der 12. Klasse die allg. Fachhochschulreife abgeschlossen und ein Studium begonnen. Wobei in der 13. Klasse ja auch die allg. Hochschulreife möglich gewesen wäre, für sein Studium (oder auch Plan B & C) nicht notwendig und er nicht noch ein Jahr verplämpern wollte.

      Wir werden auch beim kleinsten nicht nur nach der Schulempfehlung entscheiden, sondern auch mit ihm die dann jeweiligen Möglichkeiten besprechen und dann entscheiden(lassen).

      Noch habt ihr ja Zeit und dann werdet ihr schon für euch richtig entscheiden.

      Kinderüberraschung

      (13) 23.06.18 - 11:50

      Wäre eine Gesamtschule eine Option? Wenn lernen und Mathe ein Problem sind, könnte das Schwierigkeiten machen.
      Mein Großer ist auch lernfaul und hat trotz einem 2er und 1er Zeugnis nur eine eingeschränkte Empfehlung fürs Gym bekommen. Er wollte selber aber unbedingt, daher haben wir ihn auch hingeschickt und er kommt jetzt in die Oberstufe--lernfaul ist er aber immer noch ;-)
      Der Mittlere hatte auch Probleme in Mathe, wollte aber unbedingt zum großen Bruder-daher kam er auch aufs Gym, er hatte aber sehr viel Stress, weil ihm grade in Mathe alles zu schwer war. Er hatte einmal im Monat heftige Migräne mit Erbrechen und wir nahmen ihn dann nach der 5. runter und er kam auf eine Gesamtschule. Er ist jetzt in der 7. und fühlt sich super wohl und hat auch keine Migräne mehr gehabt seitdem. Er kann ja auch dort sein Abi machen, wenn er will.

      lg

      (14) 23.06.18 - 12:54

      ich kenn mich nur in Bayern aus.

      Hier wäre dein Kind, so wie du es beschreibst, ein Fall für die RS.
      Die Realschulen in Bayern sind gute, anspruchsvolle Schulen. Das Schulsystem ist durchlässig, was bedeutet, dass auch mit einem Wechsel auf die RS noch absolut jeder Abschluss möglich ist (und auch nicht unbedingt schwerer zu erreichen, als über den direkten Weg).
      Natürlich kann man in der 3, Klasse noch keine endgültige Entscheidung treffen, aber man sieht schon ein bisschen, wohin die Reise geht und ein Kind tut sich in Mathe offensichtlich echt ziemlich schwer, was fürs Gym einfach schlechte Voraussetzungen sind.

      "es ist nur so dass ich es ihr grundsätzlich schon zutraue und es deshalb einfach irgendwie schade fände. "
      Was traust du ihr zu und was genau fändest du schade? Du verbaust ihr doch nichts, wenn du sie auf die RS schickst oder enthälst ihr Wissen vor...

      (15) 23.06.18 - 13:14

      Hi,

      wenn deine Tochter in Mathe nur eine 3 hat und sich schwer tut, wäre das für mich ein Ausschlussgrund fürs Gymnasium. Mathe muss man größtenteils kapieren, da hilft bloßes Lernen leider nicht immer weiter.

      Ihr stehen auch mit Realschule alle Wege offen.


      VG
      Gael

      Meine Tochter war genauso.

      Ich arbeite selber an ihrer Grundschule und habe aus diesen Grund eine echt ehrliche Einschätzung bezüglich ihrer Arbeitsmoral und anderen wichtigen Fähigkeiten, die kein Zeugnis wirklich erfaßt.

      Ich habe mich auch (schweren Herzens) gegen das Gymnasium für die Realschule entschieden. Zum Glück war die Mutter ihrer besten Freundin auch zu überzeugen.#herzlich

      Ich selber war auch "nur" auf der Realschule habe eine Lehre gemacht, danach das Abitur und zwei Studiengänge beendet. Es geht also...

      (17) 23.06.18 - 16:04

      Realschule ist doch okay, wenn sie schon in der GS Probleme hat wird es am Gymnasium nicht einfacher. Der Sohn einer Kollegin hatte in der GS alles Einser, nun hat er 2 Mal die 9. Am Gymnasium verhauen und die Schule will ihn natürlich nicht mehr. Er macht jetzt an der Wirtschaftsschule hoffentlich den Abschluss, das ist ja auch mehr oder weniger ein Realschulabschluss. Wenn man nicht schon von grundauf gerne was für die Schule macht oder ein Überflieger ist würde ich lieber Real wählen und wenn es gut läuft später BOS oder FOS danach kann man immer noch studieren wenn es sein muss.

      LG
      Visilo

      Also mein (Stief)Sohn (14) geht auf ein Gymnasium und ja es ist viel lernen. Und ich würde an deiner Stelle mit ihr sprechen und ihr erklären das man natürlich noch Freunde hat, alles andere ist Quatsch. Aber man muss sich echt hinsetzen und üben.
      Wir machen das Zuhause so das wenn er von der Schule bzw. vom Sport kommt er 45 min Ruhe hat bevor ich durch die Tür komme und ihn nerve#rofl
      Dann schauen wir uns das gelernte vom Tag GROB an und Hauaufgaben kontrollieren wir noch;-) Da er oft nur anfängt und den Rest dann vergisst.

      Ich weiß gerade Jungs haben auf sowas gar kein Bock und ich könnte ihn auch die Verantwortung allein überlassen. Allerdings funktioniert das bei ihm nicht so richtig:-p

      Sorry ich schweife ab;-)

      Aber auf dem Gymnasium sollte man als Elternteil für vergessliche oder faule Kinder hinterher sein, ansonsten ist es kein großer Unterschied zur Realschule

      • Meiner Meinung nach für einen 14Jährigen völlig unangebracht!

        Ich gehe Mal davon aus, er ist 8. Klasse? Also noch 4 Jahre bis zum Abi...

        Wann genau soll er denn lernen, dass er für sich selbst verantwortlich ist? #kratz

        PS: Die meisten Eltern sind 45 min nach Schulschluss gar nicht zu Hause bei einem 8.Klässler. Komisch. Und trotzdem schafft ein bestimmter Anteil dieser Kinder das Abitur.

        • Ich bin Zuhause wegen unserem Baby, ja ich weiß er ist 14 und kommt schon in die 9. Klasse. Aber wenn wir da nicht hinterher wären würde es sechsen hageln.
          Ihn stört es an sich nicht, lieben tut er es aber natürlich auch nicht.

          Er lernt Selbstverantwortung durch andere Sachen zum Beispiel alles was seinen Sport und seine Freizeitaktivitäten angeht.;-)

    (21) 23.06.18 - 23:37

    Ich weiß ja nicht, wie es bei Euch ist, bei uns würde sie mit einer 3 in Mathe nicht aufs Gymnasium kommen.
    Wie wäre es mit einer Gesamtschule? Die ist insgesamt durchlässiger.

    Was ich gelernt habe ist, Noten sind relativ. Unser Sohn hatte in allen Hauptfächern eine 1 und die Empfehlung war dann Gym. Ausserdem hat sich Schule stark verändert. Mündlicher Einsatz ist in vielen Fächern stark gewichtet und da kann dann ein Kind, was mündlich zwar mitmacht aber eher schriftlich sehr gut ist, seine Probleme bekommen. Ich hadere mit den mündlichen Noten, wobei in den Hauptfächern die Bewertung noch so ist, wie ich es von früher kenne. In den Hauptfächern haben auch viele Kids Probleme. Die Transferaufgaben sind nicht zu unterschätzen.
    Unser Sohn 12 J kommt jetzt in die 8. Klasse und sein Durchschnitt wird 2,4 sein und in den Hauptfächern hat er alles 2er. Hausaufgaben sind hier eher so nebenbei gemacht. Das Fach, in dem er wirklich was macht, ist Latein....Englisch ist eher so nebenbei und in Deutsch lernt er so gut wie gar nicht. Also vor den Ferien wird schon viel gemacht aber ansonsten täglich rd 30 Minuten.....dachte immer man muss viel mehr pauken...hier wird nur vor den Arbeiten richtig gelernt.

    (23) 24.06.18 - 21:36

    Hallo,

    ein Kind, was in der Grundschule in Mathe nur mit Mühe und Not auf eine 3 kommt, wird auf dem Gymnasium in Mathe um die 4 kämpfen. (Es sei denn ihre jetzige Lehrerin ist sehr anspruchsvoll, dann bleibt es vielleicht bei der 3.)
    Dazu kommt Englisch und wahrscheinlich ab der 6. Klasse die zweite Fremdsprache, wo viele Vokabeln gelernt werden müssen.

    Einer der ersten Kommentare unserer Tochter am Gymnasium (NRW) war, dass in Mathe endlich nicht mehr alles viermal, sondern, in der Regel, nur noch einmal erklärt werden würde.
    Das wäre für Deine Tochter vermutlich der Super-Gau.
    Die Grundschullehrerin unserer Tochter galt übrigens als anspruchsvoll. Das war für viele Kinder schon kein einfacher Mathe-Unterricht.

    Und Mathe wird nicht einfacher. An der Grundschule bin ich selbst da noch locker flockig mit Einsen durch spaziert. In der Mittelstufe auf dem Gymnasium habe ich mich mit Nachhilfe auf der 4 gehalten... #schwitz

    Ich würde Deine Tochter an Deiner Stelle lieber auf die Realschule oder auf eine Gesamtschule schicken. Abi zu machen, steht ihr nach der Realschule immer noch offen.

    LG

    Heike

    (24) 24.06.18 - 21:42

    Hi Silke, ich kann das verstehen was du meinst und auch völlig nachvollziehen. Ich persönlich sehe das aber eher so das die Realschule eigentlich genauso gute Möglichkeiten bietet (kommt natürlich immer auf die einzelnen Schulen an) es ist doch besser wenn sie durch die Realschule angenommen als durchgehender zweierkandidat geht als auf dem Gym dauerhaft kämpfen muss. Das belastet. Und sie hat natürlich immer noch die Möglichkeit zu wechseln (zumindest hier geht das) oder nach der Realschule gibt es tausend Möglichkeiten sich auf dem gleichen Stand zu bilden. Heutzutage geht fast alles. So denke ich darüber aber ich kann deine Gedanken nachvollziehen.

    (25) 25.06.18 - 06:08

    Ich würde erstmal das 1. HJ der 4.Klasse abwarten , wie es weiterhin läuft.Im Enddefekt sind auf Gym, sowie auf der Realschule in der 5.Klasse noch die gleichen Mathethemen wie Potenzen, Thermen , Gleichungen und Geometrie. Wenn sie in der 4.Klasse immernoch in den 4 Rechengrundarten um eine 3 kämpfen muss, wird es auf beiden Schularten schwer in Mathe für sie. Es kommen ja noch mehrere neue Fächer auf sie zu, auf dem Gym dann noch in der 6.Klasse die 2. Fremdsprache, wo noch mehr Lernzeit draufgeht.
    Zum Übertritt sollten vorallem Multiplizieren und Dividieren sehr gut beherrscht werden, sonst tut sie sich "zeitlich" beim Rechnen schon sehr schwer.

    An deiner Stelle, würde ich mit der Tochter etliche Schulen(-arten) besichtigen und ihr die Entscheidung überlassen, wohin es gehen solle.....
    Denn sie muss motoviert sein und die Verantwortung der Wahl selbst übernehmen.

    Es hat noch nie was gebracht, dort hinzugehen, weil dort Freunde hingehen oder wo Eltern sie hinschieben. Sie muss es von sich aus mit Überzeugung wollen. Denn es handelt sich ja noch von 6-9 Jahren Schulzeit, indem sie sich wohl fühlen muss und nicht die Eltern.

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