Gewalt in Grundschule

    • (1) 29.06.18 - 21:31

      Folgende Situation:

      Mein Sohn 8 Jahre wird fast täglich von einigen Mitschülern, 2 davon, massiv gemobbt, geschlagen, geschuppst, getreten, beleidigt, usw.

      Ein Gespräch mit der Lehrerin hat schon mehrmals stattgefunden, sie wiegelt ab, und "schützt" den Täter, er meint es ja nicht so, und sie sind doch Freunde usw.

      Und der Hort gibt meinem Sohn selbst die Schuld, er würde ja nichts sagen, und wenn er nichts sagt, können sie auch nichts machen (ich stand heute unter Schock als ich das gehört habe, nachdem ich meinen Sohn total dreckig und an den Knien verletzt abgeholt habe)

      Das sagte mir die AUFSICHTSPERSON, die eigentlich verantwortlich ist für die Kinder und aufpassen soll! Wir sehen das ja nicht, sagte sie mir..

      Ich habe mit der Erzieherin geredet, dass nicht mein Sohn schuld ist, dass er wieder geschlagen wurde, und das er fast täglich geschlagen wird..

      Da meinte sie, ok jetzt wissen wir es ja, und passen besser auf..der Täter wurde aber schon mehrmals bestraft, weil er schlägt, also sie wissen es ganz genau was da los ist!

      Und die Strafe sieht so aus, er darf nicht zum Ausflug, er muss straf Nachschreiben usw. Hilft aber nichts, am nächsten Tag schlägt er wieder und beleidigt meinen Sohn.

      Was kann ich jetzt tun? Er ist der einzige Deutsche in seiner Klasse und wird fast täglich von einigen Mitschülern beleidigt und geschlagen.

      Gespräche nützen nichts, die Täter werden "geschützt" und ich bin die Böse weil ich den Mund aufmache!

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      • Elternsprecher einschalten, erneut mit Lehrer und Rektor einem letzten Termin vereinbaren....kommt nichts herum, beim Jugendamt um Rat und Info bitten.
        Ansonsten Schule wechseln und Schulbehörde melden.

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        • Einen Elternsprecher haben wir gar nicht, die Lehrerin lädt die Eltern alle einzeln zu Elterngesprächen ein, einen richtigen Elternabend gibt es bei uns gar nicht, von 15 Eltern waren nur 4 Eltern da..wer soll da gewählt werden..und das Jugendamt sitzt direkt mit in der Schule, die haben da so ein Infohaus, wo die Kinder hingehen können wenn sie Probleme haben..und die Eltern werden selbst ständig mit Jugendamt und Polizei bedroht, weil es fast 99% Migranten sind, die "ruhig" gehalten werden sollen :-(

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          • (4) 29.06.18 - 22:29

            Ich bin absolut nicht feindlich, aber du solltest deinen Sohn von der Schule nehmen. Dir wird dort nicht zugehört, man streitet alles ab, irgendwie.
            Ich könnte und würde mein Kind dort nicht mehr hinschicken wollen.

            Gibt es eine andere Schule in der Nähe, wo du ihn hin schicken könntest? Ein schulwechsel ist in meinen Augen dringend notwendig. Hol dir doch sonst bitte auch selbst Rat vom Jugendamt. Immerhin ist der Schüler ja bekannt und schon mehrfach wegen solchen Sachen auffällig geworden.

            Mobbing ist ganz furchtbar und ich spreche aus Erfahrung. Ich bin 24 und habe es bis heute nicht ganz verkraftet und ich wurde zum Glück nicht ganz so heftig behandelt wie dein Sohn. Ich hab das die ganze Schulzeit mit gemacht. Ich bin gerne zur Schule gegangen aber irgendwann fing ich mit dem schwänzen an, weil ich nicht mehr konnte. Bitte, nimm deinen Sohn aus dieser Situation.

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          • Wechsel die Schule, denn als stetiges Mobbingopfer, wird dein Sohn geprägt und aus Frust irgendwann selbst sein Faden verlieren .

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      (6) 29.06.18 - 23:58

      Hallo, wechsel die Schule.
      Er ist der einzige Deutsche, wieso schickst du dein Kind dahin?

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      • (7) 30.06.18 - 06:13

        Eine andere Schule würde auch nicht viel Sinn machen, weil es da die gleichen Probleme gibt, Gewalt an Schule, hoher Migrantenanteil, usw. Er geht immer in den Ferien in 2 Schulen in der Umgebung zur Ferienbetreuung (die haben Vertretung), die haben die gleichen Probleme, da wird geschlagen, beleidigt, usw.

        Wohne in Berlin.

        Hab jetzt erstmal vom Schulamt so eine Adresse rausgesucht, wo man sich beraten lassen kann bei Konflikten.

        Weil innerhalb der Schule weiter zu reden hat ja keinen Sinn.

        Dann muss eben von aussen eine Lösung her. Und warum soll immer das Opfer gehen und die Täter dürfen bleiben!

        Das sehe ich auch nicht ein!

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        • Hi,

          wäre ein Umzug eine Option?
          DU wirst die Probleme nicht lösen können! Und dein Sohn muss leiden, bis ihm mal selber der Kragen platzt.

          VG

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          (9) 30.06.18 - 11:39

          na ganz ehrlich, ich hab aber gerade etwas probleme, deinen schilderungen zu folgen. ich denk, ihr habt vom jugendamt direkt ne beratung in der schule sitzen? und die polizei ist auch aktiv. dann hast du ja direkt ansprechpartner vor ort.

          auch kann an den zahlen was nicht stimmen. angeblich kommen von 15 eltern 4 zum elternabend. wie, sind ALLE eltern bei euch alleinerziehend, oder habt ihr nur knapp 10 kinder in der klasse?
          der auslaenderanteil liegt bei 99% an der schule. ungewoehnlich, gerade in kombination mit der kleinen klassengroesse.

          das liesst sich mir alles in allem nicht sehr schluessig, um ehrlich zu sein.

          wenn dein kind probleme mit mitschuelern hat, dann ist das extrem bedauerlich, aber "....soll immer das opfer gehen und die taeter duerfen bleiben." loest, in kombination mit dem rest deiner schilderungen, bei mir zumindest, ein gewisses mass an skepsis aus.

          migrationsanteil alleine macht auch noch kein schlimmes schulklima, also waere ein schulwechsel ja wohl durchaus einen versuch wert, wenn ein kind jeden tag von seinen mitschuelern traktiert wird.

          lg

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          • (10) 30.06.18 - 14:12

            Die Fragen gingen zwar nicht an mich, ich werde dir trotzdem meine Erfahrungen zu dem Thema schreiben. In der 5. Klasse war mein Sohn in einer Klasse mit 17 Kindern, er war der einzige "Halbdeutsche"😉, der Rest vorwiegend Türken, Albaner, Syrer, und afrikanische Kinder. Zum Elternabend sass ich alleine da mit dem Lehrer, er meinte das ist Normal, er hat auch schon erlebt das gar keiner kam. Die Schule war dreizügig, in den 3 Klassen gab es 2 deutsche Schüler, der Rest waren Migranten. Wir leben auch in einer Großstadt, da kann das in einigen Stadtteilen schon passieren. Die TE wohnt in Berlin, da hab ich von einer Kollegin gehört das sie als Kind auch an so einer Schule war und es damals schon Probleme gab, das Ganze wird nur immer schlimmer. Als wir uns damals an die Polizei wanden, bekam mein Sohn zur Antwort da er sich ja gewehrt hat ist er auch nicht besser wie die Kinder die angefangen haben zu schlagen. Wir haben ihn daraufhin beim Kampfsport angemeldet damit er sich effektiver verteidigen kann. Dann haben wir die Schule gewechselt.

            LG
            Visilo

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            • (11) 30.06.18 - 15:10

              wir wohnen auch in einem ballungsgebiet und bei uns gibt es auch nicht viele kinder in den klassen meiner kinder, die keinen migrationshintergrund haben. das kann man auch an einer hand abzaehlen. auch in unseren vereinen gibt es zu hauf frisch eingewanderte, fluechtlinge und migrantenkinder diverser generationen.

              dass das in schulen vorkommt, weiss ich auch. aber ne schulklasse mit nur 15 eltern und 99% migranten, die von der polizei in schach gehalten werden und die anderen schulen in erreichbarer naehe sind genau so -auch in berlin eher unwahrscheinlich.

              ne freundin von mir ist in berlin gross geworden und hat in der mittelstufe die schule gewechselt, weil ihrer aussage nach in ihrer klasse lauter fascho-skins sassen und sie sich da nur noch gegruselt hat. kommt wohl auch vor. ist aber nicht die regel.

              was nun wirklich hier vorliegt, kann keiner wissen, ausser den jeweiligen beteiligten. aber die tatsache, dass hier einige klischees bedient zu werden scheinen, die man gerne mal in einschlaegigen portalen trifft, dazu die genannten zahlen sehr ungewoehnlich wirken, macht mich persoenlich stutzig und gebuehrt meines erachtens der nachfrage. mag sein, dass es sich hier nur um eine missverstaendliche beschreibung der umstaende handelt (so einfach ist das ja im forum nicht immer, sich unmissverstaendlich auszudruecken) oder hier wird (ob nun bewusst oder unbewusst, das koennte man nur mutmassen. und das waere dem verfasser gegenueber nicht sonderlich fair)die situation verzerrt dargestellt. oder zu guter letzt befindet sich ein kind in einer extremen lage, die in dieser form in keiner weise tragbar ist (dann draengt sich mir wiederum die frage um, wieso genannte resourcen nicht schon laengst ausgeschoepft wurden und man bis zum ende des schuljahres wartet, um die situation zu beheben. auch da waeren plausible erklaerungen moeglich, die aber in den bisherigen antworten nur sehr vage, bis garnicht, angerissen wurden.) aber zur aufklaerung dessen bietet sich ja der diskurs an. das wuerde dann auch ggf bei der diskussion dahingehend helfen, besser nachzuvollziehen zu koennen, worum es eigentlich geht und sich gedanken zu machen, was denn vielleicht ein hilfreicher ratschlag sein koennte.

              was nun ne freundin von ihrer schulzeit erzaehlt hat und ob sie meint, es werde alles nur noch schlimmer (was auch immer das immer bedeuten soll), halte ich nicht fuer sonderlich hilfreich dabei, nachzuvollziehen, wo denn nun ein ansatz zur loesung des vorliegenden problems liegen koennte. du schreibst ja selber, dass bei euch ein schulwechsel vollzogen wurde, um abzuhelfen, die te schliesst dies aber als loesungsansatz aus. finde ich jetzt etwas komisch, schliesslich gibt es in berlin mehr als 400 grundschulen -und da soll nicht eine dabei sein, in die man ein kind, das sonst tagtaeglich koerperlichen angriffen ausgeliefert waere, wechseln lassen koennte? das waere doch wohl der super-gau an ungluecklichen umstaenden, grad in einer gorssstadt, woe man ja zur not mit dem oeffentlichen nahverkehr doch noch andere moeglichekeiten hat, als irgendwo auf'm platten land, wo es im erreichbaren umkreis nur eine grundschule und keine anbindung gibt.

              lg
              lg

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        (12) 30.06.18 - 13:16

        Dein Sohn muss aus dieser Situation raus. So schnell wie möglich! Die Täter werden die Schule nicht wechseln, denn scheinbar ist an eurer Schule ein Kommunikationsproblem. Warum willst du ihn unbedingt auf dieser Schule lassen? Wegen dem weg? Der Nähe zum zuhause?
        Versteh mich nicht falsch, aber dein Beitrag klingt so, als wolltest du deinen Sohn auf keinen Fall von dieser Schule nehmen.

        Um die Situation zu entspannen, wäre das aber der einfachste Weg und der sinnvollste.

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    (13) 30.06.18 - 18:13

    Auch wenn die Gutmenschen hier aufschreien werden. Ich würde MEIN Kind niemals auf eine "Ausländerschule" voller "Goldstücke" schicken. Da könne man machen was man will. Mein Kind ist doch kein Versuchskaninchen für Menschen die ihre Kinder selbst auf Privatschulen schicken. Sogar unserer ehem. Ministerin predigt Wasser und trank dann doch lieber den guten Wein

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    • (14) 30.06.18 - 18:19

      War klar das so eine Rechten scheiße hier wieder kommen muss.

      Nicht jeder ist ein "Gutmensch", nur weil er Verallgemeinerungen in unserer Gesellschaft scheiße findet. Und nicht jeder Migrant oder Flüchtling ist ein "Goldstück".

      Dein Kind trägt doch durch Deine Erziehung dazu bei, dass Flüchtlingskinder sich nicht integrieren wollen und können.

      Und ich sage nicht alle sind toll und alle sind willkommen. Und ich bin nicht "links-grün versifft".
      Aber ich habe genug zu essen und mein Haus würde nicht mit in der EU produzierten Waffen zerbombt. Dafür bin ich dankbar.

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      • (15) 30.06.18 - 18:56

        Hmmm, ich wusste gar nicht das die EU überhaupt irgendwelche Häuser zerbombt hätte. Wovon sprichst du genau, hast du Beispiele und konkrete Informationen.

        Also der Irak, Afghanistan und Syrien scheiden ja aus. Ok, durch ein abgestürztes deutsches Flugzeug kann mal was passiert sein, aber sonst ???

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        • (16) 30.06.18 - 18:58

          Schade, dass du dich so wenig beliest. Was meinst du denn, wo die Iraker, Syrer etc. unter anderem die Waffen her haben?
          Von europäischen und amerikanischen geldgeilen Rüsrungsunternehmen.

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          • (17) 30.06.18 - 19:11

            Na dann haben sie sich doch selbst ihre "Häuser" zerstört. Ist schließlich ihr gutes Recht. Sie dürfen doch mit ihrem Eigentum machen was sie wollen. Wieso soll man sich da jetzt betroffen oder schuldig fühlen? Also da verstehe mal einer die Welt!

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            • (18) 30.06.18 - 19:17

              Du sollst dich nicht schuldig fühlen, nur mal etwas dankbarer dafür, dass deine Mutter dich in Deutschland geboren hat und nicht im Irak oder in Syrien.
              Und einfach etwas Anstand zeigen.

              Wie gesagt, nicht alle, die sich um Flüchtlinge kümmern sind "Gutmenschen" und nicht alle Flüchtlinge und Migranten sind "Goldstücke".

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              • (19) 30.06.18 - 19:22

                Sorry, der Vater ist entscheidend!

                Diskussion stillgelegt
                • (20) 30.06.18 - 19:24

                  Ok, ich merke, du willst nicht mal im Ansatz verstehen, um was es mir geht.

                  Das verbreite mal weiter deine Rechte Hetze an deine Kinder.

                  Diskussion stillgelegt
                  • (21) 30.06.18 - 19:35

                    Entschuldige, das geht nicht gegen dich. Mich interessiert es einfach nicht wieso und warum. Wir wollen mit diesem Milieu und Klientel eben nix, aber auch gar nix zu tun haben

                    Diskussion stillgelegt
                    • (22) 30.06.18 - 19:42

                      Dann hoffe ich für dich, dass du und deine Kinder niemals wirklich Hilfe brauchen und nur ein Arzt mit Migrationshintergrund verfügbar ist...


                      Ob du es glauben willst oder nicht, hier retten syrische Ärzte wirklich Leben...

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(23) 30.06.18 - 07:51

Hallo,

das ist ja heftig. Da bin ich weiß Gott froh, in einer kleinen Rhönstadt zu wohnen.
Wir hatten einmal ein Migrantenkind in der Klasse meines Sohnes. Es gab auch ständig Ärger. Dem Kind war noch nicht mal ein Vorwurf zu machen. Er war durch die Flucht und den Neuanfang in Dtl. komplett traumatisiert, konnte sich schlecht verständigen und wurde in eine Regelgrundschule gestopft. Er ließ seinen kompletten Frust an seinen Mitschülern aus. Die Kinder hatten das Verbot sich zu wehren. Die Schule schaltete auf Durchzug. Die Eltern des Jungen waren zwar nette Leute und hätten mit Sicherheit geholfen, die Situation zu ändern. Nur leider Sprachen sie kein Wort deutsch. Irgendwann sind sie dann umgezogen.

Gibt es denn in euerm Umkreis absolut keine Schule auf die dein Sohn wechseln könnte? Dein Kind muss da raus. Ich würde auch 30 km Fahrt in Kauf nehmen um mein Kind sicher in der Schule zu wissen. Erfrage beim Schulamt Alternativen. Eventuell kann er in einem anderen Bezirk zur Schule.

LG
Michaela

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(24) 30.06.18 - 13:04

Hallo,

99% Anteil an Migrantenkindern?

Und an den anderen Schulen ist das ähnlich?

Auch die Gewalproblematik?

Gefühlte oder objektive Wahrnehmung?

Im KiGa meiner Kinder, war eine Mutter, die von ähnliche Problemen berichtete und deren Tochter immer von einer Gruppe von Jungen ( auch mit Migrationshintergrund) geärgert wurde.
Nur war sie die einzige, die die Situation so beurteilte und die einzige, die von
„unhaltbaren Zuständen“ sprach.

Ich will dir das nicht unterstellen, dein Frust scheint aber sehr stark zu sein.

Wenn es euch möglich ist, dann zieht lieber in einem Stadtteil, in dem die Schulen über einen höheren Sozialindex verfügen.
Kulturelle und soziale Hetreogenität scheint nix für euch zu sein.

Und „die anderen“ werden vermutlich nicht wegziehen, damit an eren Schulen alles
tutti wird.

lg

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  • (25) 30.06.18 - 13:05

    Danke für diesen tollen Kommentar.

    Ich hätte nicht so liebe Worte gefunden.

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