NRW 5. Klasse Gymnasium

    • (1) 12.07.18 - 15:38
      Inaktiv

      Meine Tochter wurde mit fünf Jahren eingeschult da sie im September Geburtstag hat. Schon damals hatte ich das Gefühl dass sie noch nicht schulreif war. Die vier Jahre Grundschule haben wir mehr oder minder gut hinter uns gebracht. Wir hatten aber die ganzen vier Jahre das Gefühl dass unsere Tochter zu früh eingeschult wurde und immer Probleme hatte mit den älteren Kindern in ihrer Klasse klar zu kommen. Nach der vierten Klasse ist sie dann aufs Gymnasium gewechselt. In ihrer Klasse sind die Kinder teilweise zwei Jahre älter als sie. Das komplette fünfte Schuljahr war eine Tortur für uns. Unsere Tochter wurde ständig gemobbt und ist überhaupt nicht in der Klasse angekommen. Wir haben dann versucht herauszufinden wo das Problem liegt. Unserer Meinung lagen die Probleme hauptsächlich im großen Altersunterschied. Unsere Tochter ist für ihr Alter ehrr noch verspielt, viele der anderen Kinder sind schon in der Pubertät. Seit einem halben Jahr leidet unsere Tochter unter Neurodermitis und ist ständig unglücklich und weint sehr viel. Wir überlegen jetzt sie die fünfte Klasse wiederholen zu lassen,um ihr einen Neustart zu geben. Sie wäre dann auch mit Kindern die altersmäßig zu ihr passen zusammen. Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Ist eine Wiederholung der fünften Klasse überhaupt möglich? Ich habe im Moment bedenken dass ich dann für das Kind noch alles viel schlimmer mache weil sie immer die sein wird die sitzen geblieben ist. Oder ist es eher so dass die Kinder das ihr schnell vergessen?

      • Kinder werden nicht gemobbt, weil sie jünger sind oder weil sie sitzen geblieben sind oder weil sie Segelohren haben.

        Mobbing findet nicht aufgrund Besonderheiten der Schüler statt.

        Woran macht ihr denn fest, dass ihr seit Jahren das Gefühl habt, sie wäre zu früh eingeschult worden? Weil sie kindlicher ist als ihre Mitschüler? Das ist oft eine Frage der Mentalität und kann auch Kinder gleichen Alters betreffen.

        Was sagen denn die Lehrer zum Mobbing? Was passiert da?

        Wenn in der Schule nichts aktiv gegen Mobbing unternommen wird, dann würde ich eher einen Schulwechsel anstreben als eine Wiederholung der Klasse, ganz besonders wenn es mit dem Stoff keine Probleme gibt.

        Sprechen denn die Leistungen auch für eine Wiederholung? Wenn nicht, ist das aus meiner Sicht der falsche Weg. Ein Wechsel in die Parallelklasse hätte ja denselben Effekt - nämlich gar keinen. Die jetzigen Mitschüler verschwinden nicht und ihre Stellung denen gegenüber könnte mit einem Wiederholen tatsächlich noch schwerer werden.

        Such erstmal das Gespräch mit den Lehrern und der Schulleitung. Das Problem muss bekämpft werden, weil das Mobbing nicht aufhören wird, wenn sie in eine andere Klasse wechselt. Alternativ, wenn keine Maßnahmen angestrebt werden oder fruchtlos bleiben, wäre ein Schulwechsel sicher sinnvoller.

        Ich finde, ehrlich gesagt, der letzte Tag vor dem Sommerferien/Zeugnis ist nicht für solche Überlegungen geeignet.

        Warum habt ihr nicht den letzten Elternsprechtag dafür genützt?

        Ich denke nicht, dass man jetzt noch was machen kann.

        LG

      • Um nur auf deine Frage einzugehen.

        In NRW kann nur auf Antrag der Eltern wiederholt werden und das auch nur mit triftigen Gründen. Wenn sie gute Noten hat, wird da niemand zustimmen.

        Kg

        Hier 12 J und Mitschüler zum Teil schon 14 J. Probleme gab es bzgl Mobbing nie. Er setzt sich durch. Jetzt nach so vielen Jahren immer noch mit der frühen Einschulung zu hadern, da sehe ich bei euch das Problem. Unser kommt jetzt i die 8. Und klar sind da körperliche Unterschiede sichtbar aber rein vom schulischen.....Nein...eher im Gegenteil.

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