Sohn (13) ganze Zeit traurig wegen Schulwechsel

    • (1) 20.07.18 - 15:21

      Hallo liebe Community!

      Wir mussten leider umziehen, und daher muss mein Sohn jetzt nach den Sommerferien auch die Schule wechseln. Das Problem ist jetzt aber, dass er bisher die ganzen Ferien damit verbracht hat zu trauern.

      Habt ihr irgend einen Vorschlag was ich tun könnte damit er mal auf andere Gedanken kommt?
      Liebe Grüße und PS: Ich bin neu hier

      • Hallo
        Es ist natürlich brutal, wenn du das so erleben musst. Und auch für den Sohn ist es ein Elend. Mit 13 ist er nicht mehr so spontan wie ein kleines Kind und findet einfach Freunde im Quartier...
        Wenn ihr noch keine Kinder von der neuen Schule kennt, wird er auch nicht freiwillig einfach auf den Pausenhof oder einen Spielplatz gehen.

        Seid euch bewusst, dass es eine Phase ist. Bis er sich eingelebt hat.

        Du kannst entweder sehr viel Zeit mit ihm verbringen, Ausflüge machen oder in die Ferien fahren, oder ihn tageweise zum alten Ort zurückbringen (und vorgängig mit Freunden abmachen).. oder du meldest ihn im neuen Ort im Fussball-, Schach-, Theatercamp an. Was ihm halt Freude macht. Dann ist er zumindest beschäftigt. Und im Idealfall findet er schon erste Freunde.

        Kopf hoch - das ist natürlich traurig...

        • Danke. Das mit den Sportvereinen ist eine sehr gute Idee, nur leider ist er auch dazu (momentan) viel zu demotiviert.

          • ...ich meinte eher ein Ferien-Sportcamp. Der Verein kommt dann eh erst wieder nach den Ferien zum Laufen.
            Schau mal, ob es in der Region ein Tagescamp gibt (meist 8 - 16 Uhr). So lernt er auch gleich Kids aus der Region kennen. Oder frag in der neuen Schule, was für Ferienaktivitäten geboten werden. Meist haben die ja Flyers etc... Manchmal (eher selten) gibt es auch für so grosse Kinder noch einen spannenden Ferienhort. Aber eher seltener.
            Was auch immer geht: Frag die Nachbarin, was die Kids in den Ferien so machen und ob sie von regionalen Camps etc. weiss...
            das Ferien- Sportcamp würde ich machen - auch wenn er zur Zeit nicht will. Natürlich nur mit etwas, was ihm Spass macht. Ich denke, wenn er erstmal die ersten Tore geschossen hat, kommt er schon wieder in Schwung.

            • Danke dir

              (6) 20.07.18 - 17:41

              Ich musste bei deiner Antwort gerade sehr schmunzeln. Wir sind letztes Jahr auch umgezogen und ich habe die Nachbarn hier gefragt was man so machen kann. ABER die haben alle Mädchen die Mindestens 5 Jahre jünger sind, die Tips fand Sohnemann unterirdisch und wenn ich ihn zum Fussball schicken würde, würde er ausziehen 😂😂😂.

              LG
              Visilo

      Wir sind letztes Jahr umgezogen, da war meiner auch knapp 13. Wir haben ihn beim THW angemeldet, das fand er ganz nett, da er eh nicht unbedingt andere Kinder um sich braucht hat ihn der Umzug nicht so gestört, der Schulweg ist jetzt länger ( wenn alles klappt 45 min mit den öffentlichen und ein Stück mit dem Rad) das passt für ihn, warte ab, wenn die Schule losgeht wird er schon Anschluss finden.

      LG
      Visilo

    Hallo

    Ja ich hab einen Tipp. Gib ihm Zeit.

    Als ich 12 war sagte meine Mutter Mr aus heiterem Himmel wir würden evtl umziehen. Sie wolle in ihre Heimat zurück.
    2 Monate später hatte sich das erledigt. Und mir wurde versprochen das ich auf jeden Fall meine Schule dort abschließen könnte. Danach könnte man immer noch umziehen.


    Mit 13 kam dann die Nachricht sie hat einen neuen Partner wir ziehen in 3 Monaten um die Wohnung ist gekündigt und einen anderen Job hat sie auch.

    Es war mitten im Halbjahr und ich hab sie abgrundtief gehasst dafür.
    Die Schule habe ich nicht gewechselt. Ich wollte nicht mitten im Schuljahr welchen und so bin ich 7 Monate mit Rad und Zug zur Schule gefahren. Ich musste zwar um 4 aufstehen aber naja.
    Des weiteren bin ich noch 1 Jahr zum konfirmationunterricht dahin gefahren.

    Nach der 7. Klasse wechselte ich dann in unsere neue Stadt zur Schule. Der schlimmste Fehler den ich je gemacht habe aber da ist die Schule dran schuld.

    Ich habe auch getrauert. Getrauert und gehasst. Ein Teenager einfach aus dem gewohnten Umfeld zu reisen ist hart.

    Daher mein Tipp gib ihm Zeit.
    Auf der neuen Schule hab ich nur eine wirklich gute Freundin gefunden. Kontakt besteht bis heute. Von den meisten Schülern sprach ich die Sprache nicht und war froh als ich da weg war.
    Erst in der 11 Klasse (andere schule) ging es dann kontakmäßig bergauf.

    Allerdings sind wir nur gute 50km weggezogen. Meine Freunde waren noch erreichbar für mich. Aber ab dann wurde mein Handy, was eg 3 Jahre nur rumgelegen hätte richtig publik.

    Hat er die Möglichkeit mit den Freunden in Kontakt zu bleiben.

    Und sonst Nerv ihn bitte nicht. Meine Mutter ging mir ewig auf nerven "geh doch mal raus", "Lern mal neue Leute kennen". Das hat's nicht besser gemacht...


    LG

Ich persönlich würde mich in der Nachbarschaft /Ortschaft mal umhören, ob es gleichaltrige Jungs gibt. Dann gemeinsam einen davon aufsuchen, um sich bei ihm zu informieren, was freitzeitmäßig oder vereinsmäßig in der Gegend so geboten wird, vielleicht wäre ein Junge auf Anhieb sympathisch, wo er sich mit ihm ins Freibad/See oder Kicken mal verabreden kann.

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