Erfahrung Gemeinschaftsschule

    • (1) 22.07.18 - 07:29

      Hallo,

      wir haben unsere Tochter auf eine Gemeinschaftsschule (BW) wechseln lassen da sie auf dem Gymnasium nicht versetzt wurde. Da es dort kein Latein gibt und sie ihre 5 in Mathe mit einer 1 ausgleichen konnte wird sie dort in die 7 Klasse gelassen. Ist auch grünes Licht vom Klassenlehrer. Hat jemand Erfahrung mit dem Konzept der Schule? Ich fand es eigentlich in Ordnung und hoffe das es jetzt besser wird! :-)

      • HI,
        ja, ich bin Lehrerin an einer GMS in BaWü und arbeite an einer konzeptionell sehr gut aufgestellten Schule. Aber durch diverse Fortbildungen und den dortigen Austausch mit Kollegen anderer GMSen, konnte ich feststellen, wie unterschiedlich aufgestellt die Schulen sind. Es gibt halt solche und solche...
        Wir schaffen es, Kinder, die auf E-Niveau arbeiten können, ordentlich zu fördern, da wir diverse Gymnasiallehrer von Anfang an im Haus hatten. Das war in unserem GMS-Jahrgang aber nicht selbstverständlich. Viele Schulen gingen damals leer aus.
        Wenn du Fragen hast, kannst du mich gerne über PN anschreiben.

        vlg tina

        • dass xcheint wirklich sehr unteschiedlich zu sein. Als meine Tochter damals auf die weietrführende Schule wechselte, sollte hier eine Sekundarschule gegründet werden. Leide verschob sich das noch um ein jahr und sie wurde der allerletzte JAhrgang der traditionellen Hauptschule.

          Die Infoabende hab ich aber mitgemacht und ich fand die Idee, die Schüler die ersten 2 Klassen gemeinsam zu unterrchten gut , danach wurden dann die Schwerpunkte schon für Realschulabschuß und Hauptschulabschluß gelegt in G(rund)- und E(rweiterungs)-Kursen gelegt..

          An unserer Sekundarschule (wie die Gemeinschaftsschule hier heißt) kommen im 10. Schuljahr in Deutsch, Englisch und Mathe Lehe von benachbarten gymnasien und beeiten die Schüler, die einen Q- Vermerk ansteben, auf die Oberstufe eines Gymnasiums oder dem Berufskolleg vor.

          Hier wurden zu Beginn verbindliche Verträge geschlossen, in denen die Gymnasien udn Berufskolleg sich verpflichteten, Lehrer für den Unterricht in der Sekundarschule abzustellen. D.h. diese Schulen können nicht einfach irgendwann sagen, ätschi bätsch deses Jahr haben wri keinen Lehrer frei für eure Schule.

          Unsere Sekundarschule läuft so wie ich das verstanden habe wie ne kleine Gesamtschule, nur ohne Oberstufe, auf die aber intensiv vorbereitet wird. Ich finde auch gut, dass Schüler dieser Schulform dann sozusagen das G9 nach 13 Jahren machen, denn sie wechseln nach der 10. Kl. in die Oberstufe. .Das ist doch etwas entspannter als das G8 (hat mein Sohn direkt gemacht)

      (4) 22.07.18 - 12:08

      Hi!

      Da die Tochter dort jetzt angemeldet ist, mach dir doch nicht so viele Gedanken, sondern genießt die Sommerferien. Wolltest Du sie nicht ursprünglich an eine RS anmelden? Du wirst dir schon was dabei gedacht haben.

      LG

      • Ja das wollte ich,aber meine Tochter hat sich damit nicht wohlgefühlt. Deswegen hatten wir uns die GMS angeschaut, da in 3 Tagen Ferien sind war nicht viel Zeit zum überlegen da auch noch Busfahrkarten beantragt werden mussten. Klar werden wir uns nicht den Kopf zerbrechen und den Sommer würdigen :) Nur hätte ich gerne was darüber gehört. Das sollte kein Drama auslösen *grins

    Versteh ich nicht...... stellt man sich die Frage nicht vor der Ummeldung?
    Und übrigens, jede Schule lebt und verfolgt ihr eigenes Konzept. Kaum eine ist miteinander vergleichbar.

    lg
    lisa

Trotzdem Danke, wird schon werden #winke

Hallo,

unsere Tochter geht aktuell in die 6. Klasse einer Gemeinschaftsschule (BW), unser Sohn kommt nach den Ferien auch dort hin.

Der Erfolg steigt und fällt mit den Lernbegleitern. Unsere Tochter hat das Glück das stark darauf geachtet wird das sie vorwärts kommen, eine andere 6. Klasse hängt noch im Schulstoff in Deutsch Anfang 6. Klasse.
Kann aber auch von Fach zu Fach unterschiedlich sein. In Englisch ist unsere Tochter seit 3 Wochen im Schulstoff der 7. Klasse, Mathe und Deutsch noch in der 6.

Ich hab die Erfahrung gemacht das wir Eltern nicht alles der Schule überlassen sollten, auch wenn es das Konzept ist. Habt ihr auch Lernscape (Internetplattform)? Dann schau da regelmäßig rein, achte im Lerntagebuch was am Ende der Woche alles geschafft wurde und lass dir erklären woran es lag das der Job nicht beendet werden konnte.

Gefördert werden die Kinder bei uns gut. Schnelle bekommen zusätzliche Aufgaben. Auch Kinder mit Problemen können zu ihrem Lernbegleiter gehen und bekommen es noch einmal ausführlich erklärt.

Wichtig finde ich auch das die Kinder sich mit dem Coach verstehen. Coach ist bei uns wie ein Vertrauenslehrer. Es gibt Gruppen- und Einzelgespräche. Kinder mit Problemen haben öfter Gespräche als "Durchstarter". Hier wird immer geschaut wo es Probleme gibt, was man ändern könnte damit es wieder besser läuft. Auch Probleme im Klassenverband oder privates kann dort angesprochen werden.

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