Als einzige "neu" in der Klasse.....

    • (1) 23.07.18 - 18:46

      Hallo!

      Mein Baby wird eingeschult,nachdem wir sie zurück stellen liesen. Ihre Freunde musste sie letztes Jahr ziehen lassen.
      Aus unseren Kindergarten ist sie die einzige die an diese Schule kommt,da sie in einen kleinen Kiga war. Der Rest der Klasse kommt tatsachlich aus einem großen Kindergarten.

      Irgendwie finde ich das schon doof,das sie quasie in eine bestehende Gemeinschaft rein rutscht.

      Auf der anderen Seite,sagen mir soviele andere das sich Kinder in der Grundschule komplett neu orientierten.

      Meine "Kleine" ist eher schüchtern und zurück haltend und auch mal gerne für sich

      Ich mach mir bestimmt umsonst Sorgen.

      Ich meine andere Kinder ziehen um und werden auch in bestehende Klassen "geworfen"

      Wie war das so bei euren Kindern?

      • Meine Maus kam letztes Jahr auch als einziges Kind aus dem Kindergarten in unsere schule.
        Alle anderen Kinder, gingen in eine andere Schule.
        Sie ist auch eher ein schüchternes zartes Wesen und ich hatte die selben sorgen und Gedanken wie du.
        Meine Motte hat sich schnell eingefunden und ein paar nette Mädchen kennen gelernt 😃
        Hat also alles prima funktioniert.

        Einen guten Start wünsche ich euch 🎉

        (3) 23.07.18 - 19:07

        Das war bei uns letztes Jahr genauso. Unser Sohn war in einem kleinen, privaten Kindergarten etwas außerhalb vom Einzugsgebiet.
        Er hatte wirklich keinerlei Probleme, obwohl er ein Kind ist, welches andere Kinder nicht unbedingt "braucht".
        Es gab aber auch mehrere Kinder, die vorher niemanden kannten.
        Die Lehrerin meinte, nach etwa zwei Monaten waren alle Kinder "angekommen".

        Mach Dir keinen Kopf.

        (4) 23.07.18 - 19:18

        Mein Sohn kam auch als einziger in eine bestehende Gruppe, er war eigentlich damals noch sehr offen, kam aber nie dort rein. Er wurde massive gemobbt und wir haben in der 4. Klasse die Schule gewechselt. Ich weiss das du sowas jetzt sicher nicht hören willst, aber so kann es leider auch kommen. Nach dem Schulwechsel wurde es besser obwohl er da auch in eine bestehende Klasse wechselte.

        LG
        Visilo

      • Ich verstehe diese hausgemachten Probleme nicht!

        Klar ist das doof. Vor allem, wenn das Kind eher zurückhaltend ist.

        Das war doch aber letztes Jahr schon klar. Wieso habt ihr sie unter diesen Umständen nicht mit ihren Freunden einschulen lassen?

        Welche gravierenden Rückstände gab es denn? Wie habt ihr diese aufgearbeitet? Habt ihr in dem Jahr an ihrer Schüchternheit gearbeitet?

        Falls nein, wiederhole ich meine eigentliche Frage: Wieso habt ihr sie zurückstellen lassen?

        • Weil sie aufgrund einer chronischen Erkrankung mit 6 noch Windeln trug. Mein Exmann umd ich habenbeide gesagt,da sie geistig fit ist,fällt eine Sonderschule weg.
          Sprachlich hatte sie aufgrund der LKGS auch noch Probleme und es wsr offen ob sie auf eine Sprachheilschule soll. Auf der Sprachheilschule stellte man anhand von vielen Tests fest,das sie normal beschult werden kann,sobald das Windelthema erledigt ist.
          Inzwischen mache ich mit ihr eine aufwendige Therapie (die ich selbst finanzieren musd) so das sie Tagsüber Windelfrei ist und normal beschult werden kann.

        • Dein Posting ist ganz schön unverschämt!
          Du unterstellst der TE unterschwellig, sie hätte das Kind aus Jux und Dollerei ein Jahr länger in der Kita gelassen und sie soll sich auch noch Dir gegenüber rechtfertigen, warum sie ihr Kind hat zurückstellen lassen.
          Das ist aber gar nicht ihre Frage gewesen und auf besserwisserische Antworten kann man auch verzichten! #aha

      (8) 23.07.18 - 20:42

      Unsere Kinder gingen beide im Nachbardorf in den Kindergarten, wurden dann als einzige aus ihrem Kindergarten an unserer Schule eingeschult...

      Unser Sohn ist sehr schüchtern und zurückhaltend, hat sich anfangs auch etwas schwer getan und wollte nach dem ersten Tag gar nicht mehr zur Schule gehen... Er brauchte einige Zeit, um anzukommen, da er wirklich sehr introvertiert ist, aber die Lehrer und wir haben da gut zusammengearbeitet und nach dem ersten Halbjahr war er integriert...

      Bei unserer Tochter ging das alles etwas schneller, sie ist zwar auch schüchtern, geht aber von sich aus auf andere Menschen zu... Sie hatte sich schon in der ersten Woche in einer Mädchengruppe integriert und hat in kürzester Zeit eine BFF gefunden...

      Auch schüchterne Kinder können also gut in Gemeinschaften integriert werden, das kann auch wirklich schnell gehen... Sie müssen es nur wollen, dann klappt das...

      LG

      (9) 23.07.18 - 20:49

      Hallo,

      versuche dir wirklich nicht zu viele Gedanken zu machen.
      Vor vier Jahren kam meine Tochter auch als einzige "Neue" in die Klasse da meine Kinder im Nachbardorf in einen Ganztagskindergarten gehen. Innerhalb kürzester Zeit hat sie jedoch voll und ganz dazu gehört. Freundschaften bilden sich bei Kindern doch immer schnell.

      Mein Sohn ist nun dieses Jahr dran der "Neue" zu sein. Auch er ist schüchtern und zurückhaltend aber wir sind alle ganz positiv gestimmt und so wird auch er bestimmt bald neue Freunde finden.

      Alles Gute deiner Tochter für den Schulstart!

      (10) 23.07.18 - 21:29

      Mach sie nicht kleiner als sie ist, das überträgt sich auf die! Wieso nennst du sie Baby? Sei zuversichtlich, deiner Tochter zuliebe. Wenn sie merkt, dass du dir sorgen machst wird sie selbst ängstlich!

      Hallo,

      bei uns ist es aktuell ähnlich. Meine Tochter kommt jetzt in die 5. Klasse eines Gymnasiums ohne eine ihrer Freundinnen... Sie kennt dort niemanden...

      Damals bei der Einschulung war es genauso... Sie war die einzige die niemanden kannte... alle anderen kannten sich aus dem Kindergarten. Ich hab mir damals sehr große sorgen gemacht, denn auch meine Tochter war und ist sehr schüchtern gegenüber anderen Kindern. Als sie dann eingeschult wurde, war es auch das erste Halbjahr ganz schwierig... Sie hat einfach keinen Anschluss gefunden, weil sie keine Eigeninitiative ergriffen hat. Ich habe viele Gespräche mit der Lehrerin geführt, die im Übrigen auch anfing sich zu sorgen. Aber dann plötzlich ist der Knoten geplatz. Ab dem 2. Halbjahr war alles in Ordnung. Jetzt nach 4 Jahren Grundschule kann ich sagen, sie hat viele Freunde gefunden, wurde von allen gemocht und war sehr beliebt. Nun ist sie traurig dass alle ihre Freundinnen/Freunde auf andere Schulen gehen und viele von ihnen sogar zusammen auf ein anderes Gymnasium in die gleiche Klasse. Aber so spielt das Leben eben manchma. Auch jetzt bin ich wieder sehr besorgt, ob sie anschulss finden wird etc. ich weiß jetzt schon, dass es wieder genauso schwer wird wie beim ersten mal aber es hat ja da auch geklappt und jetzt ist es ja sogar so, dass die kinder sich nicht alle schon untereinander kennen. da sind die chancen ja viel höher. ausserdem machen sie direkt am anfang (4 wochen nach der einschulung) eine klassenfahrt zum kennenlernen. da muss sie mit den anderen kommunizieren. ob sie will oder nicht. ich glaube das wird ihr ganz gut tun.

      also was ich sagen will: auch wenn es vielleicht am anfang schwierig ist und man sich viele sorgen macht (vielleicht zurecht)... irgendwann hat jedes kind seinen platz in der klasse gefunden...
      lg

      (12) 23.07.18 - 23:00

      Unser Kleiner kam nur mit Kindern aus seinem Kiga, davon 4 aus seiner Gruppe. Richtige Freunde hat er dennoch bis jetzt nicht in seiner Klasse gefunden, Spielverabredungen oder Geburtstagseinladungen sind rar. Ich denke, das wird auch nichts mehr (kommt jetzt in die 4.). Wir hoffen da auf den Schulwechsel im nächsten Jahr.
      Du siehst, auch wenn man alle Kinder kennt, die mit eingeschult werden, ist das keine Garantie für soziale Kontakte. Die Klasse ist aber auch bekannt für ein schlechtes Sozialverhalten. Die Klassenlehrerin sagte mir, dass sie sowas in ihrer ganzen Laufbahn noch nicht hatte (Sie ist Anfang 60).
      Ist zwar traurig, dass unser Sohn keine Freunde gefunden hat, aber er und ich haben uns damit abgefunden. Er hat zumindest bei seinen Hobbies Kontakt zu fast Gleichaltrigen.
      Deine Tochter wird bestimmt Anschluss finden. Muss ja nicht jeder so ein Pech haben.
      LG
      Elsa01

      Bei unserer Tochter bestand die erste Klasse überwiegend aus 3 regionalen KiGas, wo sie nach ca. zwei Wochen stets umversetzt wurden zum kennenlernen ( Gruppentische) .....bis Weihnachten war sie eigentlich auch mit den anderen Mädels "gut Freund" wo sie sich auch Privat trafen.
      Normalerweise achten die Lehrer darauf, indem sie immerwieder neue Tischordnung in Verrücken und umsetzen veranstalten.

      (14) 24.07.18 - 07:34

      Dein Baby wird eingeschult? #kratz

      Meine große Tochter wurde mit nur einem einzigen anderen Kind aus ihrer Kita eingeschult, alle anderen kamen aus anderen Kitas.
      Wir wußten das ja aber vorher schon und daher haben wir sie 1,5 Jahre zuvor absichtlich in einer offenen Turngruppe angemeldet, in die auch gleichaltige Kinder aus anderen Kitas hingingen. So konnte sie schonmal lose Kontakte knüpfen.
      Habt ihr diese Möglichkeit nicht gehabt? Hast Du mal in der anderen Kita gefragt, ob Du mit Deiner Tochter mal an Veranstaltungen wie z.B. Sommerfest etc. teilnehmen kannst, damit ihr etwas Kontakt knüpfen könnt? Oder Dich mal in eurer Nachbarschaft umgehört, wer von denen auch eingeschult wird?
      Was mir aber auch auffällt, ist Deine Bezeichnung "Baby" und "meine Kleine" für Dein Kind. Da hört man schon raus, dass Du nicht so richtig loslassen kannst und ziemlich unsicher bist, was die Einschulung angeht. Gib aber bitte statt dessen Deinem Kind das Gefühl, dass es nun schon groß ist, Du Vertrauen hast und es nun selbstständig ist und alt genug ist, in der Schule ohne Dich klar zu kommen. Bestärke Dein Kind darin, alt genug zu sein und zeige ihr, dass Du ihr Verantwortung überträgst und was zu traust! Lass sie Sachen alleine ohne Dich machen. Sie packt das schon, erst Recht, wenn sie nun sogar 1 Jahr älter ist, als alle anderen Kinder.

      (16) 24.07.18 - 08:54

      Hallo,

      meine Tochter kam damals auch als einzige aus ihrem Kiga in die Grundschule. Obwohl sie nicht so schüchtern ist und allgemein auch schnell Freundschaften schließt (z.B. Sportverein), hat es mehrere Monate gedauert, bis sie in der Klasse Anschluss gefunden hat. Die anderen kannten sich bis auf zwei andere Mädchen (mit denen sie nicht auf einer Wellenlänge lag...) auch aus dem Kiga, die Eltern waren auch eine Art Clique und haben das gefördert, dass die bestehende Gruppe erstmal unter sich blieb.

      Anfangs hat meine Tochter in den Pausen eher mit unserem Nachbarmädchen (eine Klasse über ihr) und deren Freundinnen gespielt, oder Fußball mit den Jungs, die waren da unkomplizierter. ;-)

      Viele Grüße
      H.

      Sprich die Lehrerin darauf an und, wenn vorhanden, die Sozialarbeiterin der Schule, die können Freundschaften "vermitteln".

      Wenn sie die Betreuung besucht, auch mit denen ein Gespräch führen...

      Meine Tochter hatte aus dem Kindergarten ein Mädchen mit in die Klasse bekommen. Eine Mutter sprach mich am zweiten Schultag an und sagte, dass ihre Tochter niemanden kennen würde, aber mit meiner Tochter in die selbe Betreuungsgruppe gekommen wäre.
      Mit den Erzieherin dieser Gruppe haben wir gesprochen und innerhalb von drei Tagen, waren die zwei gute Freundinnen. Und jetzt -nach 4 Jahren Grundschule- beste Freundinnen.

      (18) 24.07.18 - 09:43

      Hallo,

      nach meiner Erfahrung hängt das viel damit zusammen, wie sehr sich die Lehrerin oder der Lehrer kümmert.

      Es gibt Lehrer, die viel tun, um den Klassenzusammenhalt zu stärken und um Kinder zu integrieren, die aus irgendwelchen Gründen außen vor sind. Dann klappt das gut.
      Es gibt aber auch Lehrer, denen das entweder egal ist, oder die nicht wissen, wie sie vorgehen sollen. Dann kann es sein, dass ein Kind als Außenseiter in die Klasse kommt und es bleibt.

      Unsere Tochter hatte sowohl in der Grundschule, als auch jetzt auf dem Gymnasium das Glück, richtig gute Klassenlehrerinnen zu erwischen, die sich für eine starke Klassengemeinschaft, wo keiner ausgeschlossen wird, einsetz(t)en. Da wurden bzw. werden auch Kinder integriert, bei denen das nicht ganz einfach ist.

      Unser Sohn hatte dagegen erst eine Lehrerin, die gar nichts dafür getan hat. Für unseren Sohn war das kein Problem, weil er mit anderen aus dem Kindergarten in die Klasse kam. Aber da hätte ich kein Außenseiter sein wollen...
      In der Klasse, wo er jetzt ist, versucht die Lehrerin zwar, eine Klassengemeinschaft zu schaffen, aber das klappt leider nur so lala. Da gibt es ein paar Kinder, die sich nicht oder kaum einbremsen lassen, andere zu terrorisieren. Leider hat es eins von diesen AKs besonders auf unseren Sohn abgesehen. #aerger
      In der Klassengemeinschaft angekommen ist er aber im Prinzip trotzdem.

      Ich denke, man kann nicht vorher sagen, wie es läuft, wenn Deine Tochter da in eine bestehende Gemeinschaft kommt. Da musst Du abwarten.

      LG

      Heike

      (19) 24.07.18 - 10:29

      Mein Baby ....meine Kleine.... mein armes zurückgestelltes einsames Kind..... Nein! Schluss damit! Sie geht demnächst zur Schule. Sie ist größer und reif genug! Trau ihr bitte was zu, hör auf zu jammern und nenn sie vernünftig, sonst ist es kein Wunder, wenn sie sich nicht viel zutraut schüchtern ist und ängstlich. Das hilft ihr nicht. Und dir auch nicht.

      Natürlich wird es eine Umstellung, aber die wird sie schaffen. Und das musst du ihr vermitteln. Daher: Positiv denken!

      Und zum Thema. Die Klassenstrukturen werden völlig neu gewürfelt. Es ist vielleicht nur die ersten 2-3 Tage leichter, wenn man schon wen kennt, aber ansonsten ist es ziemlich egal. Denn nur weil man mit wem aus der Kita befreundet war oder den kannte, bedeutet dass noch lange nicht dass sich dann beide Seiten dazu entschließen plötzlich oder wieder beste Freude zu werden. Da sind neue coole Kinder und man möchte sich nicht auf das beschränken was man aus dem Kindergarten mitbringt. Die Schule ist schließlich ein großes neues Abenteuer. Eine Veränderung. Die geht auch durch bestehende Kontakte.

      In der Praxis bilden sich daher Freundschaften überwiegend neu mit dem Eintritt in die Schule. Im Prinzip ist es ein Neustart für alle in dem jeder seinen Platz finden muss. Selbst wenn beste Freunde in der Kita beste Freunde in der Schule bleiben, kommen neue Kinder hinzu, die Einfluss auf das Spiel und die alte Freundschaft nehmen. Sie hat daher überhaupt keinen entscheidenden Nachteil!

      Meine Tochter kann mit drei Kindern in die Klasse die sie kannte. Ihre Freundschaften bildeten sich aber in einem ganz anderen Umfeld heraus.

      BItte nimm Dein Kind erstmal aus dem Status "Baby" raus und bestärke sie, dass sie nun ein großes Schulkind ist - hilft dem Selbstbewusstsein des Kindes ungemein und gleichzeitig, auch Freunde zu finden.
      Meine Tochter wurde auch ein Jahr später eingeschult (mit Vollgips von Hals bis Hüfte nahm damals keine Schule ein Kind) und hatte auch noch mit einigen Probleme zu kämpfen; man will sie beschützen...... ist aber komplett falsch. Hat mir die Lehrerin ganz schnell beigebracht.;-)
      Es funktionierte auch - sie war auch vollkommen fremd in die Klasse gekommen -und fand trotz extremer Schüchternheit aufgrund eines Sprachproblems schnell Freundinnen.
      LG Moni

      (21) 24.07.18 - 11:11

      Hallo.

      Lass sie mal ein Stück los. Ist nicht bös gemeint, aber wieso nennst du sie noch mein Baby. Sie wird ein Schulkind und so solltest du sie auch behandeln. Trau ihr was zu und dann klärt sich manches von allein. Bereite sie auf was Neues vor und halt sie nicht zurück mit deinen Ängsten. Mach ihr das schmackhaft und behalt deine Ängste für dich.

      Alles Gute.

      LG

      PS: Ja, ich habe es auch erlebt, dass sich in der Grundschule vieles neu orientiert.

      (22) 24.07.18 - 20:18

      Hallo,

      sorry, dein "Baby" ist kein Baby mehr! #augen Und, ach sooo schlimm schluchz heul - sie musste ihre Freunde "ziehen lassen"... meine Güte. Das müssen und mussten andere auch.
      Sei mir bitte nicht böse, aber wie du das schreibst#nanana

      Fange an, alles mal positiv zu sehen: Dein Kind (nicht Baby!) kommt endlich in die erste Klasse, es macht einen großen Schritt zum Erwachsenwerden. Es werden dem Kind neue Chancen eröffnet, es kann und darf neue Kinder kennenlernen, neue Freundschaften knüpfen.

      DU bist diejenige, die alles dramatisiert, anstatt es als etwas zu sehen, das zu einer gesunden, normalen Entwicklung auch schüchterner Kinder gehört. Ein Beispiel für sowas (nämlich wie man sich ängstliche, klammernde, schüchterne Kinder zu einem Teil mit selbst heranzieht, sprich die schon genetisch vorhandene Schüchternheit solcher Kinder noch verstärkt) sind die Kinder, deren Eltern bei einem zweitägigen Landschulaufenthalt küssend, weinend, bedauernd, winkend, nicht-loslassen-könnend, am Bus stehen und die Verabschiedung von den Kindern a) verlängern und b) dafür sorgen, dass die Kinder es entsprechend ebenfalls als "schlimm" empfinden und das Weinen anfangen.

      Somit: Ja, du machst dir umsonst Sorgen. Und bei meinen Kindern: denen habe ich es als neues Abenteuer, mit der Chance, noch mehr Freundinnen zu finden, erklärt. Sie haben sich auf den Schulanfang gefreut! Auch beim Übertritt in die neue Schule waren bzw. sind beide die einzigen. Und? Nach einen halben Jahr gingen bzw. gehen die neuen Freundinnen hier ein und aus.

      Mach dir klar: DAS ist das Leben! Die Realität! Statt zu bedauern und zu seufzen und zu jammern solltest du dein Kind stärken.

      Du hast ja danach gefragt und so ist meine Meinung und so war es bei meinen beiden Kindern. Ich habe die allderdings NIE eingepackt. Sie sind z. B. mit 8 + 10 von uns aus alleine mit dem Zug nach Nürnberg, umgestiegen, und von dort weiter nach München und weiter mit nochmaligem Umsteigen zu ihrer Tante gefahren. Sie WOLLTEN das und waren eingeschnappt, als mein Mann meinte, er könnte ja mitfahren, wenns ihnen lieber wäre. Nö! "Wir sind keine Babies mehr und wissen, wo und wie wir umsteigen müssen" (nachdem sie die gleiche Fahrt schon 2 x zusammen mit Oma/Opa gemacht hatten). Für Notfälle gibs Handy und eine genaue Auflistung, welche Züge wann fahren, falls sie einen verpassen. Kindern muss man etwas zutrauen und sie nicht runterziehen.

      VG
      Gael

      (23) 25.07.18 - 06:42

      Hallo,

      als meine Tochter in die Schule kam, war auch ein Mädel, das komplett fremd war. All ihre Freunde aus dem Kindergarten waren in der Parallelklasse. Ihre Mutter hat sich, verständlicherweise, auch große Sorgen gemacht. Schon am ersten Schultag hat das Mädel erste Freundschaften geschlossen und ist voll in die Klasse integriert. Mir ist auch aufgefallen, dass die Kindergartenfreundschaften sich komplett neu gemischt haben. Als mein Großer in die Schule kam, war er auch fremd. Wir waren kurz vor Schulanfang wieder her gezogen. Er kannte lediglich seine Cousine. Es war ebenfalls kein Problem und mein Sohn fand schnell Anschluss.

      LG
      Michaela

      (24) 05.08.18 - 23:42

      Wir hatten eine ähnliche Sitution. Ich hatte Wie du auch etwas sorgen vorher, aber es hat gut geklappt. Nach der Schule gehen bei uns die meisten zum benachbarten Spielplatz. Das habe ich auch so gemacht und dadurch hat er und ich auch sehr schnell Kontakte geknüpft. Für uns waren diese 3 Monate bis Dezember mit so gut wie täglichen Spielplattbesuche sehr wichtig.

Top Diskussionen anzeigen