Rätsel

    • (1) 25.07.18 - 20:40

      Hallo!

      Mein 2. Sohn kam damals ganz normal auf die Welt. Es gab keine Komplikationen. Er kam mit 2,5 Jahren in den Kiga, weil ich einen 400 Euro-Job annahm. Hier ging das ganze Drama eigentlich schon an. Mein Sohn weinte die ersten Wochen massiv im Kiga und liess sich nur mit grösster Mühe von den Erzieherinnen beruhigen. Ich wollte ihn schon wieder aus dem Kiga nehmen, doch davon rieten mir die Erzieherinnen ab. Nach einigen Woche legte sich dann das Gott sei Dank. Eines Tages kam die Erzieherin auf mich zu, ich denke nach ca. 3 Monaten, das Kind würde die Farben nicht lernen. Ich guckte verwundert. Sie riet mir zum Kinderarzt zu gehen. Alle anderen Kinder zeigten Interesse und würden die Grundfarben gleich checken. Mein Kinderarzt beruhigte mich. Er sagte mein Kind hätte noch Zeit. Viele lernen die Farben erst später. Die Erzieherin liess jedoch nicht locker. Sie fragte mich so komisches Zeug, ob die Geburt normal verlief etc. Ich sagte alles normal. Sie meinte mein Kind wäre anders, reagiert oft nicht, braucht vielleicht ne Brille etc., wollte mich schliesslich dann zur Frühförderung schicken und Kindergarten mit kleinen Gruppen. Mein Arzt meinte aber nein nicht nötig. Kind bekam dann Brille. Erzieherin liess weiter nicht locker. Sie meinte das Kind hätte komische Kopfform und nicht geschlossene Fontanelle. Ich wieder zum Arzt. Der sagte alles normal.
      Aufgrund eines Umzuges neuer Kiga. Nach ca. 1 Jahr Hinweis, dass Kind oft nicht mitmacht und nicht malen könnte. Sie nicht wüssten, ob er Anweisungen nicht versteht oder einfach keinen Bock hat. Arzt sagte wieder alles normal.
      Naja ich liess das Kind dann 1 Jahr zurückstellen. Kiga empfahl Diagnose-Förderschule. Sollte ich aber nicht.
      Nun Kind in Regelschule 1. Klasse. Probleme in sämtlichen Bereichen. Empfahlen uns Diagnose-Förderschule.
      Das wollte ich allerdings so nicht hinnehmen. Ging zum Psycho. Machte u. a. IQ. Fiel schlecht aus. 67. Der Psycho empfahl Medikinet. Verdacht auf ADS. Medikinet würde wahrschl. auch IQ steigern wenn es wirkt sagte der Psychol. Dann erneuter IQ Test unter Medikinet. Nur minmale Steigerung. Der Psychol. hatte sich mehr erhofft. IQ 74. Also Medikinet absetzen wirkt nicht. Empfehlung Diagnose-Förderschule, was wir jetzt auch machen.
      Eine richtige Diagnose haben wir vom Psychiater auch nicht bekommen. Bei jeder Besprechung erzählte er uns was anderes.
      Zuerst Kind würde sich nicht anstrengen.

      Hätte verlernt sich anzustrengen und Leistung zu zeigen.
      Ein anderes Mal sagte er total überfordert das Kind.
      Dann ein anderes Mal das Kind hätte einfach keinen Bock.

      Ich finde diese Aussagen sehr widersprüchlich. Auffallend war lt. dem Psychiater, dass er bei dem IQTest oft die einfachsten Aufgaben nicht könnte. Aber dann wiederum mittendrin ne schwere schon.
      Also fast abwechselnd wie
      1. Aufgabe richtig
      2. Aufgabe "weiss ich nicht" sagte
      3. Aufgabe "keine Ahnung" sagte
      4. Aufgabe richtig
      Usw.

      Ich denke mir, der Psychologe ist doch Fachmann. Der muss doch wissen woran es liegt.

      Die Lehrerin meint Kind total überfordert. Der eingeschaltete MSD sagt dasselbe. Warf jetzt allerdings noch Autismus und Epilepsie in Raum.
      Davon hat der Psychiater aber nie was gesagt.

      Ich denke mir, es muss doch rausgefunden werden was das Kind hat.

      Als er MSD Autismus und Epilepsie in den Raum geworfen hat, hab ich zu recherchieren angefangen.
      Und plötzlich fallen mir Dinge an meinem Kind auf, die vielleicht schon ein Zeichen damals waren. Für was auch immer.

      Kind zog früher eine zeitlang nur blaue Oberteile an. Andere Farben keine Chance.
      Trinken nur aus der entsprechenden Tasse. Wehe es steht die falsche auf dem Tisch, wird nix getrunken usw.
      Vielleicht hätte die Erzieherin damals schon Recht?
      Aber was ist los mit meinem Kind?

      Was sagt ihr dazu?

      LG
      Sabrina

      • Hallo,

        was hast Du denn für einen Eindruck von Deinem Kind?

        IQ 67 ist schon im Bereich von leicht geistig behindert und 74 leicht darüber.
        Ich denke, wenn man selbst normal intelligent ist, fällt einem zu Hause schon auf, wenn das Kind mit altersgemäßen Erklärungen, Spielen und Büchern ständig überfordert zu sein scheint.
        Aber Dir fällt ja offenbar hauptsächlich auf, dass Dein Sohn sehr eigen mit Dingen ist.

        Nicht malen zu können und die Farben spät zu können, sagt übrigens gar nichts aus. Ich schätze 70% aller Jungs malen grottig, weil die meisten Jungs keine Lust dazu haben, es deswegen vermeiden und somit keine Übung bekommen.
        Die Farben konnte unser Sohn (8) ebenfalls spät, und der ist ziemlich gut in der Schule.

        Das Thema, die Anweisungen der Erzieherinnen zu überhören, kennen wir bei ihm auch. Ich denke, teilweise wollte er nicht und teilweise hat er sie nicht mitbekommen, weil er sehr verträumt ist (leichtes ADS).

        Ich kenne übrigens einen autistischen Jungen (12). Der ist sogar hochbegabt, aber in schulischen Dingen sehr eigen und macht längst nicht alles, was er theoretisch könnte.
        Bei ihm wurde lange gerätselt, was er hat, obwohl er eigentlich ein sehr typischer Autist ist, wie dann endlich Fachleute in einem Autismus-Zentrum feststellten.
        Aber vorher haben ihm diverse "Fachleute" sonstwas angedichtet. Offenbar gibt es in diesen Berufen eine erschreckend hohe Anzahl von unfähigen Menschen. #aerger

        Ich würde Dir raten, Deinen Sohn auf Autismus checken zu lassen und zwar möglichst wo, wo man sich damit auskennt.
        Wenn es das nicht ist, hast Du es zumindest ausgeschlossen.

        LG

        Heike

        • (6) 26.07.18 - 10:03

          Und selbst mit den IQ Tests ist das ja bei Kindern so eine Sache...

          Klar - ich weiß - man braucht sie als Maßstab für weitere Testungen... Aber ich habe für meinen Sohn einen mit 90 als Ergebnis und einen mit 120... Die Wahrheit liegt wohl irgendwo in der Mitte...

          Der 90ger erklärt sich relativ einfach - mein Sohn hat eine Hörschwäche und braucht daher in dem Bereich einen barrierefreien IQ Test. Wenn er die Aufgabe nicht genau versteht und daher nicht lösen kann oder länger braucht, ist das in seinem Fall halt kein IQ-relevantes Ergebnis... Das hatte der Psychologe leider nicht beachtet - daher wurde der Test an der Förderschule für Hören und Kommunikation wiederholt... aber logisch ... mit nem anderen Test (zum einen wegen der Barrierefreiheit - zum anderen weil ja keine Lerneffekte auftreten dürfen). Da hatte er wohl einfach nen verdammt guten Tag...

          Wichtig für mich ist, dass mein Sohn definitiv normal intelligent ist - aber ich stehe IQ Tests seitdem auch deutlich kritischer gegenüber...

          Ne geistige Behinderung und nen IQ von 68 oder auch 74 sollte man wohl definitiv im Alltag auch bemerken... und es gibt ja auch andere Diagnosen (zB Autismus), die nen Test verfälschen und vielleicht bei dem Kind einfach noch nicht diagnostiziert sind - weil irgendein Problem gibt es ja augenscheinlich... Und da beißt sich die Katze in den Schwanz - ohne IQ Test ist keine verlässliche weitergehende Testung möglich - ohne Diagnose weiß man uU nicht, ob man bei dem IQ Test irgendwas beachten muss (und was...)

          Oft geht es dann halt nur über das Ausschlussverfahren - bei Feliix Hörschwäche hat die Reise auch mit nem Verdacht auf LRS angefangen.... Klar - „schreiben nach Gehör“ oder (ja ich weiß) „lesen durch schreiben“ ist schwierig, wenn man nicht richtig hört... Zum Glück hielt unser KiA nen LRS Test nach 3 Monaten Schule (das war der Vorschlag der Lehrerin) nicht für sinnvoll (Aussage - man solle das Kind doch erst einmal schreiben und lesen lernen lassen, ehe man eine Störung diagnostiziert...) und hat uns in die Pädaudiologie geschickt. Eigentlich auch zum Ausschluss - aber das war dann halt nichts mit dem Ausschluss..... Seitdem sind wir da ein gutes Stück weiter...

          LG Frauke

          • Meiner Erfahrung nach schneiden Kinder bei dem sprachfreien IQ Test grundsätzlich besser ab. Der scheint doch irgendwie einfacher zu sein. Meine Freundin hat eine Tochter die Schwierigkeiten beim Spracherwerb hatte. Mit dem sprachfreien Test hatte sie einen IQ von 140. Das ist eine deutliche Höchstbegabung. Die Tochter von meiner Freundin es mit Sicherheit pfiffig aber von einer Hochbegabung würde ich da nicht sprechen. Ich habe selbst schon einige hochbegabte Kinder berufsbedingt kennen gelernt. Deswegen kann ich diesen Unterschied schon erkennen.

      Was sagst du zu deinem Kind?
      Was sind deine Beobachtungen bisher?


      Ich selbst habe ADHS.
      Testen ließ ich mich als Erwachsene. Tipps bekam ich viele. Von dumm über faul über sonstiges....
      dazu noch Augenfehler und andere Probleme....

      Psychiater/Psychologe heute: Diagnose ADHS habe ich sicher. Zwei mal bestätigt, konkret getestet und Medikinet wirkt Wunder bei mir.

      Trotzdem kommen "Fachleute" an mit: ich könnte das nicht haben, ich sei einfach nur dumm (IQ auch ohne Medikation über dem Durchschnitt, leider).

      Ein Augenarzt sagte mal zu einer meiner Augen-Diagnosen, ich könne es nicht haben.
      Auf Nachfrage warum nicht, antwortete er prompt "weil ich mich nicht damit auskenne"


      So viel dazu.
      Frage einen Kardiologen zu einem orthopädischen Problem und einen Nierenspezialisten zu einem Hirntumor. Alles sind Ärzte, nur eben auf ihrem Gebiet.
      Psychologen/Psychiater haben auch so ihre Fachbereiche, nur heißen sie nicht unterschiedlich.


      Zu den Beobachtungen:
      was fällt dir auf bei deinem Kind?
      was fällt dem Kinderarzt auf?

      Bsp.
      bei meinem Kind kam die Erzieherin auf mich zu: mein Kind sei anders.
      Sie bat mich, das mit dem Kinderarzt zu klären.
      Sie stellte KEINE Diagnosen, keine Möchtegern-Ideen.
      Sie sagte mir konkret, was sie beobachtet hatte (keine Spekulationen), sondern Beobachtungen und Abweichungen in der Zeit im Kindergarten.

      Damit ging ich dann zum Kinderarzt.
      Kinderarzt nahm uns ernst. Im Rahmen der Auffälligkeiten wurden dann auch Tests gemacht.
      Kein Durchwinken ohne Abklärung, aber auch kein "das muss es auf jeden Fall sein".
      Als das wichtigste ausgeschlossen war, war alles ok.
      Erzieherin beruhigt, ich beruhigt und wir überlegten gemeinsam, wie wir mit meinem Kind umgehen können, damit es im Kindergarten gut klar kommt. Eigenheiten akzeptieren, aber auch zur Gruppe integrieren.

      Kinderärzte in der Umgebung winken vieles einfach durch. Ohne ernst zu nehmen.


      Eigene Beobachtungen sind wichtig.
      Ernst nehmen würde ich die Erzieherin in soweit, dass da was war.
      Nicht ernst nehmen würde ich sie in der Art, wie sie es euch mitgeteilt hat. Spekulationen helfen euch nicht weiter. Konkrete Beobachtungen jedoch schon.


      Zum Medikinet:
      es steigert den IQ NICHT
      wenn ADS/ADHS vorliegt, kann das Medikament helfen, den vorhandenen IQ "freizulegen".

      Wie bei einer Bypass OP zuerst kann das Blut nicht fließen, die Adern sind aber da.
      Nach der OP kommt das Blut viel besser durch und vieles geht besser.

      Mit Medikinet (bei richtiger Diagnose), kann das, was vorhanden ist, umgesetzt werden.
      Es wirkt vielleicht wie eine IQ Steigerung, ist es aber in dem Sinn nicht.



      Wie wirkt er in anderen Situationen?
      Bei meinen ADHS Testungen musste ich mich selbst in Situationen beschreiben
      und auch wie andere mich einschätzen. Vom Säugling bis zur Erwachsenen. Jede Altersstufe für sich.

      Beim Kind einer Freundin auch. Da wurden ganze Fragebögen gestellt.
      Ihre eigenen Beobachtungen als Mutter, Einschätzungen des Kindes (sofern schon schon ausdrucksfähig) und auch von anderen Menschen (Sport, Schule, Kindergarten usw.) Daraus wurde dann ein Gesamtbild.


      Brille an sich ist eine gute Idee.
      Brille und Ohren würde ich zuerst testen. Das kann vieles entscheiden in der Entwicklung.

      Wurde da nur kurzsichtigkeit / Weitsichtigkeit getestet? Wie ist es mit Hornhautkrümmung, Doppeltsehen uvm.?

      Wurde er auf Farbenblindheit getestet?
      Zwei Freunde von mir haben damit ein Problem. Sie selbst eigentlich nicht (mehr). Ihnen fällt es nur nicht auf, ob rot oder grün bzw. rot, grün, blau, gelb. Schwierig wird es für sie nur, wenn andere mit ihnen diskutieren oder sie etwas entscheiden sollen, was diese Farben betrifft. Z.B. wenn es in der Schule einen Punkt Abzug gibt, wenn das Verb blau unterstrichen ist statt gelb oder der Baum rot gemalt ist, statt grün.



      Dieses Gezerre stelle ich mir auch sehr unangenehm vor. Da hätte ich als Kind wahrscheinlich dicht gemacht.

      Andererseits verstehe ich deine Unsicherheit, deinen Unmut.

      Daher: versuche mal selbst zu beachten.
      Wie erlebst du dein Kind?
      Wann, in welchen Situationen?

      Wie erlebst du den Kinderarzt (winkt er nur durch oder beschäftigt er sich damit?)
      Informiere dich, welche guten Ärzte es bei euch gibt.
      Wähle gezielt, welcher Fachmann in Frage kommt.

      • Ja Hornhautverkrümmung hat er.

        Kind ist sehr sensibel und manchmal sehr stur. Ein falsches Wort und Aus ist es.

        Bei den Hausaufgaben beobachte ich Folgendes:
        einen Tag kann er alles, den anderen Tag steht alles auf 0 und er kann nix mehr
        z. B. Lesen, manchmal liest er wirklich gut und auch Wörter, wo ich mir denke WOW. Am nächsten Tag geht gar nix mehr. Kann nicht mal mehr die einfachsten Wörter zusammenlesen.
        Beim Rechnen dasselbe. Manchmal rechnet er sehr schnell Aufgaben bis 20 aus. Am nächsten Tag kann er nicht mal 1 + 1

        Bei den Proben schreibt er fast nix hin. Meistens 0 Punkte, manchmal 1 oder 2 Punkte.

        Ich frage mich, wie kann das sein? Entweder ich kann Lesen und Rechnen oder eben nicht. Und nicht heute sehr gut und morgen gar nicht mehr.

        • (10) 26.07.18 - 21:26

          Hallo,

          „Bei den Hausaufgaben beobachte ich Folgendes:
          einen Tag kann er alles, den anderen Tag steht alles auf 0 und er kann nix mehr
          z. B. Lesen, manchmal liest er wirklich gut und auch Wörter, wo ich mir denke WOW. Am nächsten Tag geht gar nix mehr. Kann nicht mal mehr die einfachsten Wörter zusammenlesen.
          Beim Rechnen dasselbe. Manchmal rechnet er sehr schnell Aufgaben bis 20 aus. Am nächsten Tag kann er nicht mal 1 + 1“

          Wo wohnt ihr?

          Habt ihr gute Praxen für Kinder-und Jugendpsychiatrie in eurer Nähe?

          Am besten, spezialisiert auf Wahrnehmungsstörungen wie
          ADH)S und Autismus.

          Mach umgehend einen Termin aus.

          Obiges klingt wie ein Kind, welches von einer massiven ADS betroffen ist.

          Vielleicht findest du hier dein Kind ein wenig wieder:
          http://www.helga-simchen.info/Thesen-zu-ADS

          LG

    Dir scheint nicht klar zu sein, was ein unterdurchschnittlicher IQ bedeutet. Ich kenne das aus der Praxis, das Lernen ist mühsamer. Das betrifft nämlich genau diese Beobachtungen, die du angestellt hast. An einem Tag hat dein Kind etwas gelernt und am nächsten Tag schon wieder vergessen. Die Merkfähigkeit ist extrem eingeschränkt. Deswegen hat er auch so lange gebraucht, um die Farben zu lernen. Er braucht viele Wiederholungen, bis sich etwas einschleift. Vorhandenes Wissen kann nicht auf Neues übertragen werden. Sobald die Aufgabe nur ein bisschen anders aussieht, versteht er es nicht mehr. Das ist eine Lernschwäche.

    Die Erzieherinnen können zwar keine Diagnose stellen aber haben viel Erfahrung und vor allem einen Vergleich. Sie wissen, was ein Kind in einem gewissen Alter kann und ob ein Kind schneller oder langsamer ist. Sie hat nach der Geburt gefragt, weil ein Sauerstoffmangel unter der Geburt auch zu einem niedrigen IQ und den damit verbundenen Lernstörungen führen kann.

    Der niedrige IQ IST schon die Diagnose. Man könnte jetzt natürlich noch ADHS oder Autismus abtesten aber deinen Beschreibungen nach klingt das eher nicht so. Eher wie ein völlig normales Kind, was eben länger braucht.

    • (12) 27.07.18 - 09:36

      „An einem Tag hat dein Kind etwas gelernt und am nächsten Tag schon wieder vergessen“

      Das spricht nicht für einen unterdurchschnittlichen IQ, sondern für eine manifeste Aufmerksamkeitsstörung, bei der der sichere Zugriff auf das eigene Potential sehr störanfällig ist.
      Im Gegensatz zu eindeutig lernbehinderten Kindern, können aufmerksamkeitsgestörte Kinder aber lernen, phasenweise sogar sehr schnell, die Lernbahnen sind jedoch nicht stark genug, daher die Wiederholungen.

      Ein lernbehindertes Kind mit einem IQ von unter 80 , kann nicht einen Tag souverän mit abstrakten Zahlen rechnen und am nächsten Tag nicht mehr.
      Es kann das schlichtweg GAR NICHT, weil es nicht zur Abstraktion befähigt ist.

      • Wieso erkennt das der Psych. denn nicht?
        Und hätte dann das Medikinet nicht helfen müssen?

        • (14) 27.07.18 - 10:21

          Motivation, Motivation, Motivation.......
          ist alles!

          Dein Kind ist total demotiviert und hat seinen Stempel doch eh schon weg, warum sollte er sich anstrengen, wenn es mühsam ist und er kein Vertrauen in sich selbst und in seine Umwelt hat?

          Der richtige Facharzt für eine Diagnose ist ein Kinder-und JugendPsychiater.

          Medikinet wirkt bei einem Kind, welches sich selbst aufgegeben hat, nur in Kombination mit einer -Selbstvertrauen aufbauenden - Psychotherapie/Verhaltenstherapie.

          • (15) 27.07.18 - 10:30

            Wenn dein Sohn eine Kombination aus ADS und einer leicht ausgeprägten Autismus-Spektrumstörung hat, dann ist die Diagnose schwierig und es gibt Familien, die erst nach vielen Jahren eine endgültige Diagnose erhalten haben.

            Dranbleiben!

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