Grundschulen im Vergleich

    • (1) 03.08.18 - 13:32

      Huhu #winke

      Ich wüsste gerne wie unterschiedlich Grundschulen heute noch sind. Spielt es eine Rolle, ob das Kind auf eine kleine oder große Schule geht? Wird der Stoff immer in etwa ähnlich gut vermittelt, oder gibt es arge Unterschiede?

      Wir ziehen nun doch relativ spontan Anfang Dezember in ein Haus, in der Nähe der restlichen Familie, das absolut perfekt für uns ist. Eigentlich hatten wir die Idee aufgegeben, da Nichts zu finden war. Wir wären dann hier geblieben, wo unsere Tochter in die Klasse unserer Nachbarin gegangen wäre und die Schule einen guten Ruf hat.
      Unser neuer Wohnort ist sehr ländlich, zwei Schulen kommen in Frage (angeblich gibt es dort kein klares Einzugsgebiet, da muss ich mich die nächsten Tage noch informieren):

      1. kleinerer Nachbarort: Sollte 2016 schon geschlossen werden, kam aber nicht dazu. Es gibt zwei Klassen. Eine jahrgangs-übergreifende von 1-3 und eine 4. Klasse. Zwei Lehrer an der Schule.

      2. größerer Nacharort: tolle Schule, guter Ruf, zwei Klassen je Jahrgangsstufe.

      Klar, alle wollen sicher gern ihr Kind in Nummer 2 sehen (würde ich jetzt behaupten), allerdings liefen die Anmeldungen schon im Mai.

      Daher also meine Frage. Natürlich werden wir uns nun informieren (unterschreiben heute den Vertrag), aber vielleicht weiß ja jemand wie es in Deutschland um die unterschiedlichen Grundschulen gestellt ist.
      Klein und wenig Lehrer finde ich nicht einmal so schlimm, mir stößt vor allem diese Riesen-Klasse mit 1.-3. Klässlern auf.

      • (2) 03.08.18 - 14:09

        Jahrgangsübergreifend würde mich persönlich total abschrecken, es sei denn das Kind ist überdurchschnittlich intelligent.

        (3) 03.08.18 - 14:35

        Wir wohnen eher ländlich - 8000 Einwohner. Die Grundschule hat rund 250 Schüler - alle Klassen dreizügig, außer die neuen ersten Klassen, die sind nur zweizügig, da zuwenig Schüler für 3 Klassen.
        Zu unserem Ort gehört noch ein kleiner Teilort - ca. 500 Einwohner. Da gab es bis vor 2 Jahren noch eine kleine Grundschule mit den Klassen 1 und 2 zusammen, da es nie mehr als 10 oder 11 Schüler insgesamt waren.
        Diese Schule wurde nun geschlossen - wurde ohnehin über Jahre "künstlich" am Leben gehalten und die Schüler gehen ab Klasse 1 auf unsere GS. Vorher kamen sie eben zur 3. Klasse an unsere GS.
        Lt. Aussage von Eltern der Dorfgrundschule und Eltern der bestehenden GS gab es keine Qualitätsunterschiede im Leistungsstand.

        Aber kleine Klassen sind eigentlich immer ein Vorteil.
        Die KL meiner Tochter meinte beim Elternabend, sie habe noch nie so eine kleine Klasse unterrichtet (18 Schüler) und das wäre für sie und auch für die Schüler absolut positiv.

        • (4) 04.08.18 - 06:02

          Danke für deine Antwort.
          Gegen kleine Klassen habe ich natürlich Nichts, aber Klasse 1-3 in einer Klasse hört sich nicht gerade klein an, sondern einfach nach "wir haben nur zwei Lehrer und Klasse 4 muss einzeln unterrichtet werden, damit sie aufholen".

          • (5) 04.08.18 - 11:38

            Wie schon geschrieben - in der Dorfschule wurden Klasse 1 und 2 gemeinsam unterrichtet. Es gab nur diese eine Klasse und mehr als 10 bis 12 Schüler waren es nie.

      (6) 03.08.18 - 16:20

      Ja, Schulen können sehr unterschiedlich sein.

      Wichtiger als den Ruf finde ich: was passt besser zu eurem Kind.

      - Wo fühlt sich euer Kind wohler
      - Welches Konzept passt besser zu euch
      - Wird das angebotene Konzept wirklich umgesetzt
      - Wie kommt das Kind mit den Menschen dort klar? (Lehrer auf menschlicher Ebene)

      - Wie ist der Schulweg
      - Wie kommt dein Kind in die Schule? Selbst zu Fuß, nur mit Elterlicher Hilfe, auch dann, wenn fahrendes Elternteil mal krank ist?

      Anmeldefristen im Mai sind üblich.
      Bei Umzug könntet ihr noch eine Chance haben.


      Hier gibt es eine Schule, die innerhalb der Schule nicht unterschiedlicher sein könnte!
      3 Konzepte in 4 Schuljahren. Die Kinder, die im Konzept gestartet sind, blieben im gleichen Konzept. Jedoch wurde es für die folgenden Klassen eben wieder geändert.
      Wer 3 Kinder an der gleichen Grundschule hat, kann u.U. von 3 Versionen betroffen sein.

      An sich ist gleicher Lehrplan geboten. Aber die Umsetzung kann im gleichen Jahrgang unterschiedlicher nicht sein.

      An der Schule im Nachbarort gibt es ein Konzept für alle. Nicht nur inhaltlich, sondern auch pädogisch gibt es eine Linie.

      Informiere dich am besten an den Schulen selbst. Stelle Fragen, die dir wichtig sind.
      Prüfe, welche besser für euch geeignet ist.
      Fragen hilft ;-)

      • (7) 04.08.18 - 06:05

        Danke für deine Antwort.

        Unsere Tochter ist umgänglich, aber auch nicht schüchtern, wir denken sie wird weder hier noch da große Probleme haben. Lehrer lernt man ja dann erst kennen.
        Beide Schulen sind nur mit Bus oder per Elternhilfe erreichbar, was aber dort völlig normal ist und auch kein Problem für uns darstellt.
        Die Schulen haben wohl dieselbe Leitung, die kleine wird eben nur noch am Leben erhalten. Ich denke das Konzept wird gleich sein, aber danke, ich informiere mich.

    (8) 03.08.18 - 16:43

    Was Schulen betrifft bin ich da inzwischen sehr fatalistisch:
    Man sucht eine aus (sofern man dazu überhaupt die Möglichkeit hat, oftmals gibt's bei Grundschulen nur eine) und dann ist es so. Es gibt "gute" (engagierte/pädagogische/ wertschätzende) Lehrer und es gibt "schlechte" (unpädagogische/ bequeme/ launische) Lehrer, und die Kinder lernen zwangsläufig mit unterschiedlichen Menschentypen klarzukommen.
    Habe mit meinen Kindern jetzt 18 Schuljahre an vier Schulen miterlebt Auf die "Chemie" zwischen Schüler und Lehrer hat man als Eltern - egal an welcher Schule - keinen Einfluss, das ist Glückssache. Als Eltern kann man ermutigen, den Blick auf das Gute lenken, "Ungerechtes" relativieren, Schulstoff anders/ nochmal erklären, Noten nicht so wichtig nehmen, Interessen fördern - und der Rest liegt außerhalb unserer Möglichkeiten.

    Den einzigen Rat den ich geben würde: entscheidet, sofern möglich, und dann steht hinter dieser Schule, auch wenn sie nicht perfekt ist. Es wird immer manches gut und anders weniger gut sein. Wie das Leben eben.

    (9) 03.08.18 - 19:24

    Meine Meinung:

    Die Schule ist vollkommen egal, die Klassengrösse ist egal, das Aussehen des Klassenzimmers ist egal, der Schulhof ist egal, die Sporthalle is egal

    WICHTIG IST EINZIG UND ALLEIN EINE ENGAGIERTE KLASSENLEHRERIN

    • (10) 04.08.18 - 05:42

      und das Blöde ist, wenn die noch wechselt#schwitz

      lg
      lisa

      (11) 04.08.18 - 06:07

      Und das ist das einzige, auf das man eh keinen Einfluss hat ;-).
      Danke, ich weiß was du meinst. Werde vorab nochmal herum fragen. Zumindest zu der kleinen Schule mit nur zwei Lehrern wird es ja genug Meinungen geben.

      (12) 04.08.18 - 20:38

      Die Rolle des Klassenlehrers / der Klassenlehrerin ist ohne Zweifel von enormer Wichtigkeit. Das bestätigen ja auch Studien.

      Das allein reicht meiner Meinung aber nicht aus. Die Lehrerin kann noch so engagiert sein... mit schlecht zusammenarbeitenden Kollegen, Vorgesetzten, die manche Dinge (bei denen aber die Unterstützung des Schulleiters z.B. wichtig ist) nicht so ernst nehmen, wenn die Schule kein wirkliches Konzept hat und Unterrichtsmaterialien fehlen... stößt auch die engagierte Lehrerin an ihre Grenzen.

      LG

      • (13) 05.08.18 - 12:49

        Eigentlich reicht das Konzept des Schulamtes vollkommen aus. Die Klassenlehrerin kann durchaus ihr eigenes Süppchen mit ihrer Klasse kochen.
        Fehlende Unterrichtsmaterialien kann man bestellen. Eine GUTE (!) Klassenlehrerin ist da auch kreativ und weiß, wie sie an kostenloses Zeug rankommt.
        Was ist denn ein "wirkliches Schulkonzept" bei dir? Ich kenne jetzt nun einige Kinder (2 davon sind meine eigenen), die in die gleiche Grundschule bei verschiedenen Klassenlehrern gegangen sind - alle Klassen hatten unterschiedliche Konzepte und die Schule war wirklich gut. Es war bittere Absicht, dass die Lehrer in ihren Klassenräumen weitestgehend Freie Hand hatten.

        • (14) 05.08.18 - 21:30

          Mit "wirkliches Konzept" meinte ich weniger festgefahrene Vorschriften, was das Leselernkonzept angeht, als funktionierende Zusammenarbeit, eine Schulleitung mit Führungsqualität, Ordnung und Regeln, die für alle gelten. Das Grundgerüst, das dir vielleicht selbstverständlich erscheint, es aber längst nicht an allen Schulen ist - leider. Schule und Schulalltag ist sehr komplex und viel mehr als reiner Unterricht.

          Es ist nicht unbedingt verkehrt, wenn ein/e Lehrer/in freie Hand hat, aber es ist verkehrt, wenn sie alles allein regeln muss. Wenn man sich über Jahre hinweg um Dinge bemühen muss, die eigentlich selbstverständlich sein sollten, wenn man "Alleinkämpfer" ist, macht das auf Dauer krank. Auch der Tag eines Lehrers hat nur 24 Stunden. Auch ein Lehrer hat noch ein Privatleben, vielleicht selbst Familie, Hobbys... Es gibt natürlich geboren Workaholics, die nur für ihren Beruf leben, Unterrichtsmaterial selbst erstellen, basteln, laminieren... Lehrer, die in ihrer Freizeit mit Eltern zum Sozialamt gehen.... Ich finde aber nicht, dass das selbstverständlich sein sollte.

          Gegenfrage: Was ist denn für dich ein/e gute/r Lehrer/in"? Jemand, der sich bis hin zum Burn out abarbeitet? Ich kenne so eine engagierte Lehrerin und weiß von ihr, wie es an einer der Schulen hier bei mir in der Stadt zugeht. Sie ist wirklich wahnsinnig bemüht und trotzdem hätte es an dieser Schule nie gereicht. Ich will gar nicht weiter ausführen, was dort alles schief läuft. Als Eltern kann man sich manches gar nicht vorstellen. Zudem haben Eltern oft ein ganz falsches Bild von der Arbeit als Lehrer.

    (15) 05.08.18 - 12:40

    Und ein engagierter Klassenlehrer wäre dann schlecht?

    • (16) 05.08.18 - 12:57

      Bei uns gibt es keine männlichen Klassenlehrer allein in einer Klasse - nur in Kombination mit einer Klassenlehrerin.
      Ehrlich gesagt bin ich ganz froh deswegen, denn ich habe meine eigenen schlechten Erfahrungen mit einem Klassenlehrer gemacht, der seine Stellung bei den Mädels ausnutzen musste permanent. Wir haben in ständiger Angst gelebt und immer aufgepasst, dass wir niemals allein in der Schule unterwegs waren.

(17) 03.08.18 - 19:36

Ich sehe es ähnlich wie Kati und Doremi. Es steht und fällt mit den Lehrer/innen die in dieser Schule arbeiten. Wir haben nach aussen eine hochklassige Schule und du denkst, wenn du auf die Homepage guckst
"Wahnsinn!" Die Realität sieht leider anders aus. Egal, mein Sohn fühlt sich dort einigermaßen wohl und fängt mittlerweile selbst damit an, das Verhalten der Lehrkräfte zu relativieren. " Ach naja Mama, sie hatte sich heute nicht im Griff, aber ich habe einfach aus dem Fenster gesehen und gar nicht hingehört!"

Die Lehrerin von meiner Tochter, wechselte nach der 2.Klasse in eine GS mit übergreifenden Klassen. Unsere 3.+4. KL lud sie zur unserer Abschlussfeier ein. Wir unterhielten uns mit ihr über ihre neue GS......sie würde gerne wieder zurückwechseln, da sie es sehr anstrengend findet, jeden Kind gerecht zu werden ...für manche Kinder ein gutes Konzept und für andere (Schwächere) , zwecks Lernen der große Reinfall.

Ich persönlich finde, eine GS macht der Rektor und die Lehrer zur guten Schule....Lehrplan im BL ist ja überall gleich. Ich persönlich ginge nach dem Ruf.

Das kommt echt auf Dein Kind an. Meine mittlere ist in einer jahrgangsübergreifenden Flex-Schule und für sie ist es nicht gut, weil sie sich sehr schwer tut, sich zu konzentrieren, wenn viele Umgebungsgeräusche sind. Und das ist bei verschiedenen Jahrgangsstufen in einer Klasse zwangsläufig oft so, dass die einen Stillarbeit machen und die anderen aktiv unterrichtet werden.

(20) 03.08.18 - 23:01

Ich wäre definitiv für Schule 1 ;-)
Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Kinder jahrgangsübergreifend besser lernen, deswegen wird ja auch immer mehr zu gemischten Gruppen in Kitas. Die können sich vom älteren was abgucken, haben darin evtl ein Vorbild, andersherum kann sogar ein 3.-Klässler einem jüngeren schon gut was erklären, das gibt für viele denke ich eine extra Motivation, etwas zu lernen. Außerdem kristallisiert sich nicht so offensichtlich heraus, welches Kind "weiter" ist als ein anderes, das nimmt den Leistungsdruck heraus, den ich in so jungen Jahren noch für völlig unnötig und störend halte. Da kommt man gar nicht in solch (in meinen Augen völlig affige) Diskussionen, ob ein Erstklässler schon die Klasse wiederholen soll oder nicht, da kann erstmal jeder in Ruhe ankommen und sich die Zeit nehmen, die er braucht.

Klar ist es dann die Frage, wie eine solch große Klasse gehandhabt wird - das würde ich mir einfach vor Ort einmal ansehen. Evtl kannst du einen Tag hospitieren?

  • (21) 04.08.18 - 06:13

    Dankeschön.

    Deine Sicht ist interessant, vielleicht hast du Recht. Am meisten stört mich daran, dass die Klasse vermutlich sehr groß sein wird und die 4. ist dann alleine, um alles nach zu holen. Ist vielleicht gar nicht so, hört sich aber für mich so an.
    Ich werde mich noch näher informieren, auch bei Eltern die ihr Kind dort haben.

    • (22) 04.08.18 - 12:25

      Mit der 4. ist das wahrscheinlich so wie du sagst, da es ja Noten geben muss für die weiterführenden Schulen - so ist eben das gängige Schulsystem in Deutschland (leider), aber ja es könnte gut sein, dass den Kindern da dann größerer Druck gemacht werden muss, weil die Eltern eine gewisse Erwartungshaltung an die Schule haben.
      Denke auch wenn du mit den Eltern oder auch ein paar der Kinder reden kannst, hast du eine ganz gute Informationsquelle!

(23) 04.08.18 - 00:00

Schulen und die Vermittlung von Inhalten können sehr unterschiedlich sein. Das ist aber keine Frage der Größe, des Standorts oder der Schülerzahl. Wichtig sind eher ob das Konzept und die Lernbedingungen zum Lerntyp des Kindes passen, das durchschnittliche soziale Spektrum der Schüler und deren Familien und am allerwichtigsten der Klassenlehrer. Ob eine Grundschule gut ist, steht und fällt mit dem Lehrer. Kommt dein Kind mit der Lehrkraft zurecht und diese mit deinem Kind, lernt es gut beim Lehrer, ist die Schulwahl eigentlich fast Nebensache.

Hört euch also um, wo welche Klassenlehrer "frei" werden und was die für einen Ruf haben.

Bei mir war es z.b. so. Kind 1 hatte die Wahl zwischen Schule a und Schule b. Es hieß Schule b sei besser, hätte mehr Preise gewonnen. Höhere Qualität. Diese Projekte lagen aber wohl überwiegend in der Hand von Lehrerin x und y. Diese wechselten dann aber von Schule b auf Schule a. Kurz darauf empfahl man mir von mehreren Seiten Schule a, weil Schule b nachgelassen hatte. Schule a war tatsächlich gut, aber letzten Endes bin ich froh dass wir umgezogen sind, weil sie doch viele Kinder mit Verhaltensstörungen in der Klasse hatte, aus sozial schwierigen Familien, weil die Schule an ein Problem-Viertel angrenzente Und das hat das Lernen in der Klasse erschwert. Die Lehrer waren aber trotzdem top.

Nach dem Umzug hatten wir wieder die Wahl zwischen zwei Schulen. Kind 1 ging auf eine Schule, die einen mäßigen Ruf hatte, allerdings dichter dran war und ich hatte gutes über die Klassenlehrerin gehört. Sie bekam eine sehr engagierte Klassenlehrern. Kind 2 (Tochter meines Mannes) ging auf die angesagte Schule, die ein hohes Niveau zum Ruf hatte. Was soll ich sagen. Kind 1 hat mittlerweile eindeutig den besseren Unterricht. Er ist hart, mit Prüfungen, die sehr schonungslos sind. Wer nicht lernt, bekommt Zack ne 5 auch schon seit Klasse 2, 2. Halbjahr. Bei Kind 2 auf der Schule mit dem angeblich so hohen Niveau hat die Lehrerin schon zum 3. Mal gewechselt. Die erste war noch gut, aber jetzt gibt es Unterrichtsausfall, Fachkräfte fürs Hauptfach Englisch fehlen und allendhalben wird der Unterricht deshalb umgestellt. Die Noten von Kind 2 sind gut, aber da beide Kinder die selbe Klassenstufe besuchen mit den selben Inhalten haben, kann ich sagen Kind 1 wird mitlerweile mehr abverlangt. Und ich kann daher den Ruf der Schule nicht mehr bestätigen. Die jetzige Lehrerin von Kind 2 ist zwar nett, aber nachgiebig. Sie hat noch nie eine 4 einfach Mal eine 4 zum "wach werden" sein lassen. Immer gibt es dann gleich einen einen Kurzvortrag, zum zusammenziehen der schlechten Note mit der neuen guten zum ausgleichen. Oder eine Aufgabe, die man nicht wusste, wird einfach komplett gestrichen und man darf sich aussuchen welche. Hausaufgaben.... Lernen müssen....Fehlanzeige. Stattdessen viele Ankreuztests, wo mein anders Kind Aufsätze formulieren muss. Wir hoffen jetzt nur noch auf den Lehrerwechsel in Klasse 5, dass da mal jemand besseres kommt, denn später sollen sie ja, wenn sie mit den Noten aufs Gymnasium können, auch beide das Rüstzeug haben, da tatsächlich zu bestehen.

Daher kann ich wirklich nur sagen, der Ruf der Schule ist meist wenig "aktuell". Aber der Ruf der Lehrer, der ist wichtig. Sprecht mit vielen Leuten und äußert Wünsche zum Klassenlehrer wenn ihr euch anmeldet. die

(25) 04.08.18 - 14:59

In Schule 1 würde ich mein Kind nicht freiwillig schicken 😨. Ich finde es befremdlich wenn es nur 2 Lehrer gibt, heißt das wenn einer oder beide krank sind fällt Unterricht aus oder wie darf ich mir das vorstellen 🤔. Von Jahrgangsübergreifenden Klassen halte ich nichts, OK wenn das Kind sitzen bleibt fällt das nicht so auf aber ich denke nicht das es gut ist 3 Klassenstufen in einer Klasse zu haben, ich glaube nicht daß der Schulstoff für 3 Jahrgänge von einem Lehrer durchgenommen werden kann so das alle mitkommen.

LG
Visilo

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