Müssen alle Kinder heute Akademiker werden?

    • (1) 28.08.18 - 14:18

      Hallo,

      ein provokantes Thema ich weis. Aber ich bin gestern so im Auto unterwegs gewesen und hab Radio gehört. Da ging es um das Thema, was Eltern heute von ihren Kindern erwarten. Und das eine Fachfrau (Namen etc. hab ich vergessen) meinte, dass der Druck heute auf die Kinder größer denn je ist. Egal aus welcher Schicht die Eltern kommen, man hat das zunehmenden Eindruck. Die meisten Eltern wollen krampfhaft das ihre Kinder aufs Gymnasium zu gehen um später irgendwas zu studieren. Mit der Folge das wir aktuell im Handwerk chronische Unterbesetzungen haben und deren Auftragsbücher so übervoll sind. Das für Handwerkliche Tätigkeiten am Haus, die nicht unter die Kathegorie "Notfall" stehen - häufig Wartezeiten von 6-12 Monaten anfallen. Auf der anderen Seite zunehmende Juristen, und anderen akademiken Berufe. Die trotz Studiums nicht unter kommen, weil der Bedarf größtenteils gedeckt ist. Nach dem Motto studieren für die Arbeitslosigkeit und an anderen Stellen fehlen die Kräfte. Zunehmend im Handwerk. (Seh es bei meinem Mann der Elektriker ist!)

      Mein Kind ist mit 2 Jahren noch weit vom Schulstart entfernt. Aber ich denk mir (zumindest jetzt). Förderung ist auf jeden Fall gut. Wenn mein Kind das Zeug hat Abi zu machen (obwohl wir als Eltern keines haben) würde ich alles unterstützen das unser Kind das auch erreicht. Aber nicht mit dem Hintergedanken, dass aus ihm zwangsläufig ein Arzt oder Jurist werden solle. Sondern eher deswegen, dass er die völlige Wahlfreiheit darüber hat, was er mal werden möchte. Auch wenn es trotz Abitur (insofern er das überhaupt mal packt) bedeutet, dass er glücklicher mit der Laufbahn vom z.b. Vater ist und ebenfalls lieber Elektriker wird oder Bäcker, Maurer, Dachdecker. Ist ja egal. Von mir aus kann er der glücklichste Bürgerbrater der Welt werden sofern er als Erwachsener von dem was er macht selbständig von leben kann. Ich seh aber auch kein Hinderniss, wenn unser Sohn später vielleicht nur das Zeug für die Realschule hat. Hautschule würde ich persönlich auch nur ungern sehen, da die Möglichkeiten der Berufsvielfalt dann schon sehr eingeschränkt sind und es allgemein schwerer ist für die Ausbildungssuche je niedriger der Abschluss ist.

      Auch wenn ich mich umschau oder höre, wird da echt sehr oft ein sehr hohes Pensum erwartet. Als würde man mit nem Realschulabschluss oder auch einem Hautschulabschluss garantiert gar nicht unter kommen, dabei schränkt es nur die Wahlmöglichkeit ein. Aber teilweise kann man im Handwerk sogar besser verdienen als als Akademiker (in manchen Bereichen auf jeden Fall!)

      Mich hat das gestern echt sehr beschäftigt als diese Talkrunde da im Radio stattfand auf Antenne Bayern (war es glaub ich) und auch so ein bisschen Werbung betrieben wurde um das Handwerk wieder schmackhaft zu machen, sowohl Eltern als auch Jugendlichen.

      Wie ist eure Einstellung dazu oder habt ihr auch Erfahrungen im familiären das sich nur allein auf Noten und den Schulabschluss konzentriert wird und schon vor der Einschulung außer frage steht, dass das Kind später mal studieren sollte.

      Ich find diese Einstellung echt traurig. Denn auch wenn es vielleicht mehr prestige hat einen Dr. vorm Namen stehen zu haben. Ist das Handwerk doch ein sehr anständiger Werdegang indem man durchaus sehr gut verdienen kann. Gerade wenn man sich in dem Bereich auch selbständig machen möchte. Wird heute echt zu viel vorbestimmt was der Weg des eigenen Kindes mal sein sollte? Dürfen Kinder nicht einfach später in eine eigenverantwortliche und glückliche Zukunft gehen, auch ohne studiert zu haben oder Abi gemacht zu haben?

      • Kein provokantes Thema. Allerdings finde ich Deine Einstellung ein wenig scheinheilig. Du führst den Fachkräftemangel auf einen Überschuss an Akademikern zurück. Nenn mir doch mal bitte ein paar Zahlen, die das untermauern. Selbstverständlich will jede Mutter und jeder Vater das Beste für sein Kind und du schreibst selber, wenn dein jetzt 2Jähriges das Potential zum Abiturient hat, dann würde du das unterstützen. Wenn es einen MSA macht, okay, damit kannst du leben, mit einem Hauptschulabschluss weniger. Merkst schon selber, stimmts?

        Ein bisschen erinnert mich diese Posse an eine Arbeitskollegin, deren Sohn ein paar wenige Wochen vor dem Abitur hinschmiss. Diese nahm es ganz gelassen mit den Worten: Das Land braucht ja auch gute Handwerker.

        Mein Kind hat das Potential zum Abi und daher unterstütze ich es, wo ich nur kann und motiviere hier und da auch ein bisschen. Auf Biegen und Brechen geht hier sowieso nichts. Wo kein Potential da kein Abi. Aber von nichts kommt nichts.

        Mit dem "eigenverantwortlich" sprechen wir uns in ein paar Jahren wieder, wenn Dein Kind gefühlt zum 3.500.999ten Mal die HA vergessen hat und es mit einem gelben Brief nach Hause kommt.

        Einen Gruß von einer Exabiturientin mit mittelmäßigem Examen, aber ohne wissenschaftlichem Beruf (ja auch das gibt es...)

        • Nein das sag ich nicht - das haben die gestern im Radio so gesagt. Das man einerseits den Fachkräftemangel im Handwerk hat aber auch zunehmende Anzahl an Akademikern die frisch studiert von der Uni ewig nicht aufm Arbeitsmarkt unterkommen. Dieses "Studiert für die Arbeitslosigkeit" ist keine Einstellung oder Aussage von mir sondern das wurde so gestern im Radio in den Raum gestellt.

          Das mit dem ein Hauptschulabschluss würde ich ungern sehen. Ist darin begründet, da mein Mann und ich selbst von der Hauptschule kommen und der Weg von dort, zu dem wo wir heute stehen ist extrem schwer! Da wir beide gemerkt haben dass uns viele Hindernisse im Weg standen zu Beginn der Berufsfindung aufgrund des Abschlusses. Und das häufig Bewerbern mit mittlerer Reife ein Vorzug gewährt wurde. Sprich man kommt unter aber es ist verdammt schwer und wir haben beide schon sehr viele an dieser Hürde scheitern sehen. Nicht weil wir sagen "ein Hauptschulabschluss ist nix wert" das stimmt nicht - es ist nur sehr schwer damit unter zu kommen! Und bei meinem Mann und mir war der Grund klar darin zu finden, dass in unserem Elternhaus beidseitig kein Wert auf die Schullaufbahn gelegt wurde und als Kind und Jugendlicher ist man komplett ohne "Führung" dahin schnell nachlässig und "faul" weil wofür anstrengen wenns daheim eh keinen interessiert. Das "warum" merkt man erst wenn mans braucht im Beruf.

          Ich würde aber auch einen Hauptschulabschluss akzeptieren können, wenn mein Kind sogar auf der Realschule untergehen würde.

          Mir gehts wirklich von der Lebenseinstellung nur darum. Je höher der Abschluss - desto größer die Wahlmöglichkeit. Aber ich hör tatsächlich nicht selten, dass in Folge des Abiturs irgendwie NUR das Studium in Betracht kommt. Denn wozu ein Abi, wenn man es nicht auch fürs Studium nutzt etc.

          • Nee, völliger Quatsch. Das Abi ist aber ein Türöffner. Ich habe ein Abi. Ich habe ein solala-Abi. Danach habe ich eine Lehre gemacht. Voraussetzung: Hauptschule. Keiner hat mich abgewiesen, von wegen überqualifiziert. Das ist ein Märchen, was herumgeistert. Danach habe ich mich umorientiert und auf einer Fachhochschule studiert und ein mittelmäßiges Diplom gemacht. Der eigentliche Beruf ist ein klassischer Lehrberuf. Es ist nichts falsch daran, sein Kind im Rahmen seiner Möglichkeiten zu motivieren (ich sage immer "in den Arsch treten"). Nur dann ist das Potential optimal ausgenutzt und man kann sich hinterher nicht vorwerfen, man hätte vielleicht doch ein bisschen mehr Vokabeln üben sollen.

            Bevor jetzt einige denken, ich überstrapazier mein Kind mit privaten Lerngruppen oder Kinderuni: mein Motivieren beschränkt sich bislang darauf, dass ich ihn mehr oder weniger oft daran erinnere, seine HA zu machen, seine Schulmappe abends statt morgens kurz vorm Losmüssen zu packen, dass man vor der Klassenarbeit entspannt die Kapitel im Buch liest oder das Gelernte rekapituliert, anstatt 5 Minuten vor Beginn. Er kommt selbst zu mir und bittet mich, ihn abzufragen. Es ist sein Wunsch, das Abi zu schaffen, obwohl alle seine Freunde auf eine Realschule gehen.

            P.S. Ich umgebe mich auch nicht nur mit Akademikern, bin die einzige in der Familie mit Abi und mein Mann hat auch keins.

          • Was ich eigentlich sagen wollte: man braucht das Abi nicht nur fürs Studium. Man kann sich natürlich auch auf Lehrberufe bewerben. Das wollte ich mit Türöffner sagen (man hat viel mehr Möglichkeiten, die sich einem eröffnen mit Abi). Die Tochter meiner Arbeitskollegin wusste auch lange nicht, wozu sie das Abi braucht. Dass sie es erstmal macht, war für sie selbstverständlich. Sie hatte sich zunächst für eine Ausbildung beim Finanzamt beworben. Voraussetzung: MSA

        Wenn Pisa eines gezeigt hat, dann das es genug Länder gibt, die es hinbekommen, dass teilweisr bis zu 90 % ihrer Schüler eine Hochschulzugangsberechtigung erwerben.

        D.h. ein gutes Bildungsniveau ist für die meisten Menschen tatsächlich möglich. Auch in Deutschland. Wenn Kinder entsprechend gefördert und unterstützt werden durch Eltern/Schule. Die meisten haben erkannt, dass ihre Kinder das Potenzial haben und auch dass auf einer höheren Schule die Chance größer ist, dass es entwickelt wird. Über die Methodiken und was die Arbeitswelt später daraus macht, lässt sich streiten.

        Ich denke aber eine gute Schulbildung ist immer von Nutzen für die Kinder für ihr ganzes Leben. Die meisten Eltern sehen das auch so. Das deutsche dreigliedrige Schulsystem hat sehr viel Potenzial verschwendet. Diesen Zeiten muss man nicht hinterher weinen. Das heutige ist allerdings auch lange nicht dort, wo es sein könnte. Um diesen Zustand sollten wir weinen. Ich denke, dass wir immer noch viel Potenzial verlieren. Das schadet den Kindern, und dem Land. Ich denke es ist gut die Ziele höher zu setzen, aber an den Bedingungen muss stark gearbeitet werden. Genau daraus entsteht nämlich oft die Überforderung.

        Viele Reformen waren nur versteckte Einsparmodelle auf Kosten der Bildung.

        • Naja möglich schon. Mir fällt da spontan Asien ein. Aber das funktioniert dort auch nur mit drill und Druck. Es geht ja auch nicht bindend um den Schulabschluss. Es ist kein Geheimnis das man mit nem höheren Abschluss mehr Wahlfreiheit hat. Aber ich sehe das eher als Türöffner aber es geht in dem Beitrag in erster Linie darum das viele schon sehr früh erwarten das das Abi eigentlich nur der Anfang ist... Und anschließend studiert werden sollte.

          Mein Onkel hat mal treffend zu meiner Cousine gesagt... welche vorhatte ihr Abi zu schmeißen. "Seh es so. Falls du irgenwann keine Lust mehr auf einen reinen lehrberuf hast. Kannst du immernoch studieren." Nach dem Motto mit Abi kannst du alles haben... ohne bleibt dir zumindest das Studium verwehrt. Und oft weiß man als Jugendlicher noch gar nicht wo ein der weg hinbringen soll.

          Klar hat mein Kind das Potenzial fürs Abi... wäre ich doof das nicht zu fördern. Zur Not auch mit Nachhilfe. Aber nicht um mit ach und Krach zu bestehen. Da kann eine sehr gute mittlere Reife manchmal weiter bringen als ein schlechtes Abi.

          • Mir fällt da spontan Skandinavien ein z.b. Schweden. Noten erst in den letzten Jahren der Schulzeit. Anstatt Noten persönliche Gespräche und individuelle Förderung. Und mindestens zwei Lehrer im Klassenraum. Viele zusätzliche Fördermöglichkeiten durch viel viel mehr Personal und dadurch Projekte ständig erreichbare Schulpsychologin etc. Schon im Kindergarten hatte eine Gruppe mit 20 Kindern 5 Erzieher. Reguläre ...keine Aushilfen und Quereinsteiger.

            Ich war dort einige Monate. Ich weiß, dass inzwischen auch teilweise gespart wird und in den Klassen in Stockholm Integrationsproblene herrschen. Aber im Ganzen ist es einfach falsch, dass es nur mit mehr Druck geht. Es geht mit mehr Struktur im Bildungssystem und mehr und besser geschultem Personal. Es geht mit mehr Geld in die Bildung.

            An der normalen staatlichen Schule wo ich war wurde ein Sachverhalt behandelt, dann gab es praktische Aufgaben und dann gab es Arbeitskreise. Die Kinder die schnell verstanden und alles leicht lösen könnten bekamen eine tiefergehende Unterweisung, neue Aufgaben und Projekte, die Kinder die Probleme hatten hatte eine zweite Lehrerin, die den Stoff so lange gefestigt hat bis er praktisch saß. Dadurch haben fast alle Kinder der Klasse den Stoff verstanden und aufgenommen. Und das ohne Noten, ohne Drill. Da geht auch Inklusion. Klar denn extra Personal wird auch voll bezahlt.

            Zwar haben die Kinder auch Tests, aber die haben nur die Funktion zu schauen, was man verstanden hat und was nicht. Daraus leiten sich Arbeitsziele ab. In Skandinavien herrschen teilweise ganz andere Bedingungen.

            Es wird mehr Geld ins System gepumpt und das Geld kommt mehr im direkten Unterricht an, weil er zentral verwaltet wird. Es werden also nicht 16 Schulsystems bürokratisch durchgefüttert, sondern überall wo ich hinkomme, gelten die gleichen Grundregelungen. Und wenn festgestellt wird, dass eine Methode funktioniert aufgrund von Studien und Forschung wird zentral beschlossen, dass diese Methode im nächsten Schuljahr angewandt wird und dann gilt sie im ganzen Land. Nicht hüh hier und hot da.

            Hohe Bildung hat sicher was mit Fordern aber auch viel mit Fördern zu tun. Hier ist das individuell nicht möglich. Zu wenig Personal. Es muss also Druck aufgebaut werden, damit genug Kinder vereinheitlicht und durch eine Person zum Ziel geführt werden können, mit weniger Rücksicht darauf, was der einzelne verwinden muss um die Leistung zu bringen. Oft liegt der Unterschied dann am Geld und Bildungsstand der Eltern. Die einen holen sich Unterstützung und Nachhilfe für ihr Kind. Die anderen sitzen mit der Bierpulle lieber auf dem Spielplatz und machen noch drei neue Kinder, weil sie selber aussortiert worden sind und nicht glauben, dass ihre eigenen Kinder mehr schaffen könnten.

            Ich habe ein Ziehkind aus einer sozialschwachen Familie. 13 Kinder hat die Familie. Das Kind ist blitzgescheit. Es kinnte schon mit 5 lesen und hat mir Briefe geschrieben und meiner Tochter 2. Klasse die Hausaufgaben erklärt, die meine Tochter nicht verstanden hatte. Es hat jetzt in der Schule nur gute Noten, aber es überspringt nicht und bekommt keine Begabtenförderung. Warum? Weil auf seiner Schule mindestens sechs der anderen Geschwister sind von denen manche Lernprobleme haben und die Lehrer wissen dass es keine Unterstützung durch die Eltern geben wird und dass sie dadurch vermutlich eh nur auf der Real landet.

            Bildung ist hier zu einem großen Teil vom Stand und Engagement der Eltern abhängig und die geben dies aber an den Staat ab. Nur die die investieren durch viel Zeit oder Geld....können die individuellen Defizite ausgleichen für die das Schulsystem in Deutschland nur sehr begrenzte Mittel hat. So sieht es aus.

            Wir sind nicht dümmer als die. Wir haben nicht weniger Potenzial. Es könnte hier auch funktionieren, aber Bildung musste ganz anders strukturiert geschützt und finanziell unterstützt werden.

            • (9) 28.08.18 - 22:45

              Hallo,

              Freunde von mir haben ein paar Jahre lang in Schweden gelebt und sind unter anderem zurück gekommen, weil das Schulsystem schlecht ist.
              Schweden ist bei Pisa ganz schön abgestürzt.

              An den staatlichen Schulen orientiert sich der Unterricht an den schlechtesten Schülern. Das ist aber keinesfalls eine gute Lösung, denn so kommen alle nur noch im Schneckentempo vorwärts. Bei diesem System werden die guten Schüler benachteiligt.

              Wenn man in Schweden will, dass die Kinder etwas lernen, muss man sie auf eine Privatschule schicken, und ich schätze, die sind auch in Schweden nicht billig. Womit wir wieder bei der Abhängigkeit der Bildung vom Geldbeutel der Eltern angekommen wären.

              Deinem Ziehkind würde es in Schweden nicht besser ergehen.
              Hier kann sie nach dem Realschulabschluss noch auf's Gymnasium gehen oder später in der Abendschule Abi nachholen. Ich kenne eine Menge Leute, die erst einen Realschulabschluss und dann irgendwo Abi gemacht haben, um anschließend studieren zu gehen. Ich kenne sogar jemanden aus einer sozial schwachen Familie, der erst einen Hauptschulabschluss, dann den Realschulabschluss, dann eine Lehre gemacht hat, dann Abi und dann studiert hat.
              Das deutsche Bildungssystem ist durchaus durchlässig.

              LG

              Heike

    ich kann nur soviel dazu sagen, dass ich mega froh bin, dass unser zwerg nicht in deutschland zur schule geht. was spaeter betrifft, soll er machen, wozu er lust hat. hat ja keinen sinn, dass er gezwungen wird irgendwas zu studieren was eine menge geld einbringt, er aber tod ungluecklich ist. nur muss ich auch gestehen, dass er sich das spaeter leisten kann. ich kann familien, aus aermeren schichten, schon verstehen, wenn die versuchen das beste aus ihren kindern raus zu holen, damit sie ein besseres leben haben.

    • Wir sind nicht aus einer unteren Schicht.. Nicht mehr. Kennen aber beide das Leben am Existenzminimum aus unserer Kindheit und hatten (Leider erst) nach der Schule das Streben da nicht mehr sein zu wollen und das unsere Kinder es mal leichter haben. Glaub das ist häufig das Ziel von Eltern die die Schattenseiten des Lebens kennen. Man kann da raus kommen aber es ist sehr schwer und schwerer je niedriger die Ausgangsabschlüsse sind. Heute 13 Jahre nach meinem Schulabschluss interessiert es keinen was für ne Schulart ich mal besucht hab. Für die Ausbildung zählt das aber... genau wie Noten.

      Bei höheren Schichten ist es oft so das man nicht möchte... Das das Kind unter dem eigenen Werdegang zu finden ist und erwarten mindestens die selbe Leistung oder mehr.

      Solange das nur mit "dem besten was möglich ist raus holen" zu tun hat ist das auch alles legitim. Aber wenn mein Kind nicht auf dem Gymnasium überleben könnte dann würde ich es nie hin"prügeln". Dann find ich das tatsächlich verwerflich. Denn was bringt ein Abi auf Kosten der Psyche und erstmal ein Burnout vor der Tür steht vorm studieren.

      • >>>>>Bei höheren Schichten ist es oft so das man nicht möchte... Das das Kind unter dem eigenen Werdegang zu finden ist und erwarten mindestens die selbe Leistung oder mehr.<<<<
        das finde ich total traurig, um ehrlich zu sein.

        >>>>>Wir sind nicht aus einer unteren Schicht.. Nicht mehr.<<<<
        uns gehts genauso.

        weisst du, so zwischen uns beiden und dem rest der welt, abi ist total ueberbewertet (hab zwar auch eines aber egal). wie gesagt, ich bin froh, dass wir nicht in deutschland wohnen und unser kind noch kind sein darf. es gibt bei uns nur einen abschluss und den macht man oder auch nicht. das heisst aber noch lange nicht, dass man ohne abschluss nicht studieren kann. medizin wahrscheinlich nicht aber ansonsten kann man alles studieren. du glaubst gar nicht, wie viele deutsche ohne abi ins ausland gehen, um dort zu studieren eben weil es ohne abi geht. dann studieren sie, was ihnen liegt und woran sie spass haben und somit ist die welt in ordnung. ich finde diese aussortiererei in deutschland schrecklich.

(13) 28.08.18 - 14:45

Hallo,

Die Zukunft unserer Kinderr ist doch total ungewiss.
Niemand weiß genau, wie sich die Digitalisierung auf die Arbeitswelt auswirken wird.

Gerade im produktiven Gewerbe wird sich viel ändern.
Viele Handwerksberufe wird es irgendwann, in der Art wie wir sie heute kennen, nicht mehr geben.

Das einzige, was Kindern als sichere Ressource wirklich nützt, ist Bildung (Ausbildung).

Daher ist es nicht der Superehrgeiz, der Eltern leitet, sondern Sorgen und Ängste.


Das Gymnasium bereitet zielgerichtet auf den höchsten Schulabschluss vor.
Es ist für mich klar, dass es für die meisten die erste Option darstellt.

„Und natürlich gehören viele andere, bis auf meine Kinder, dort nicht hin.
Die quälen sich ja alle.

Alle anderen sind Rabeneltern, die ihre Kinder unter Druck setzten.............
Nur mein Schatz, geht locker, flockig durch die Schule.........“
usw. -
(Geht mir so auf den Keks)

Das Gymnasium IST in den meisten Bundesländern eine Schule für ALLE.

Normalbegabgte Kinder können dort problemlos bestehen.

Vorausgesetzt, man demotiviert sie nicht dauernd!!!!!!!!

Naja, aber so wird es uns doch von der Politik auch vorgebetet. Der Fachkräftemangel ist das eine, wenn die Diskussion über das Thema geht, wird immer das Handwerk propagiert. Aber schau oder hör Dir mal eine Talkshow zum Thema Renten und Altersarmut an. Da geht es dann nur noch darum, dass wir unsere Kinder fördern müssen, wo wir nur können, damit möglichst alle Abitur machen, studieren und dann viel Geld verdienen, somit gut in die Rentenkassen einzahlen und hinterher auch genug rausbekommen. Aber hier wird das Pferd von der falschen Seite aufgezäumt. Man kann einfach nicht beide Themen separat von einander diskutieren. Ein arbeitsloser Akademiker zahlt überhaupt nichts in die Rentenversicherung ein, von daher macht es keinen Sinn, dass jedes Kind Abitur macht und studiert. Wer das Zeug hat, Abitur zu machen und den Wunsch nach einem entsprechenden Beruf, der soll studieren, das ist ganz klar. Aber wir dürfen es den jungen Menschen nicht übel nehmen, wenn sie lieber Bäcker, Koch oder Maurer werden möchten. Die brauchen wir nämlich auch! Das Problem ist nur, dass diese Jobs natürlich weniger gut bezahlt werden, niedriges Gehalt = wenig Einzahlung in die Rentenkassen... Hier wäre wichtig, dass die Löhne steigen und die Lohnnebenkosten sinken. Und auch hier macht Vater Staat einen gehörigen Fehler: die jungen Menschen sollen doch lieber in die Rentenkassen einzahlen als in die Staatskassen. Dann müssten Vater Staat nicht mehr mit Grundsicherung die zu niedrige Rente aufstocken.

LG

  • (15) 29.08.18 - 21:59

    Ich glaube, es ist ein grundsätzliches Missverständnis, dem Abitur weiterhin eine Bedeutung zuzuschreiben, die es früher einmal hatte. Als meine Mutter Abitur machte, taten dies auch 6% der gleichaltrigen Schüler. Als ich Abitur machte, taten dies auch 30% meiner Alterskohorte. Mittlerweile ist der Anteil der Abiturienten auf fast die Hälfte angestiegen.
    In einem dreigliedrigen Schulsystem heißt das, dass es mehr Gymnasiasten als Real-oder Hauptschüler gibt. Das bedeutet wiederum, dass dieser Schulabschluss mittlerweile so etwas wie die Norm ist. Und dass gleichzeitig das Niveau (nein, die IQ-Normalverteilung hat sicher keine Salti geschlagen) und die Bedeutung des Abiturs gelitten hat. Konsequenz: Für die meisten Ausbildungsberufe, für die früher ein Realschulabschluss gereicht hat, braucht man heute Abitur. Und ich wette, in vielen Handwerksberufen freut man sich mittlerweile auch schon, wenn der potentielle Azubi einen Abi-Anschluss vorweisen kann.
    Und das mit dem Fachkräftemangel ist so eine Sache: ich hörte, dass dieser Mängel vor allem in schlecht bezahlten Berufen zu finden ist. Fachkraft heißt nicht unbedingt Ingenieur oder Mechatroniker. Einen ganz, ganz großen Fachkräftemangel gibt es in der Pflege

(16) 28.08.18 - 15:26

Eines der Probleme der Zukunft ist, dass mehr hochqualifizierte Menschen benötigt werden als Menschen, die Servicetätigkeiten oder manuelle Tätigkeiten durchführen. Je einfacher die Tätigkeit, desto schneller ist der Job in Zukunft weg.
- Self-Checkout im Supermarkt -> Kassierer
- Online Banking/bargeldloses Zahlen -> Bankkauffrau
- Drohnen liefern Bestellungen/Pakete -> Boten
- selbstfahrende Taxis/Ubahnen/... -> Lokführer
- Roboter in der Produktherstellung -> Fabrikarbeiter
- ...
Es gibt zig weitere Beispiele und vieles gilt heute schon.
Wir benötigen Menschen, die diese Systeme entwickeln, überwachen und warten, aber die Tätigkeit selbst machen die Systeme.
Wir werden IT, Ingenieure und Kontrolleure benötigen, weniger Facharbeiter.
Unsere Aufgaben werden komplexer, die einfachen Aufgaben werden uns abgenommen.
Neue Berufe werden entstehen, aber auch die werden vermutlich hohe Angorderungen an die Skills stellen.

  • Das trifft auf vieles zu. Gar keine Frage. Manche Berufe sind heute schon vom Aussterben bedroht und neue kommen hinzu. Früher gabs nur Mechaniker und Elektriker - heute auch ne Kombi aus beidem, Mechatronik.

    Allerdings trifft das nicht auf jeden Bereich zu. Im bereich Service wird es immer mehr Selfservice geben um Geld zu sparen. Und in der Industrie mehr technisiert und auf Roboter und Maschinen gesetzt. Aber im Bereich Pflege oder auch viele Bereiche im Handwerk sind noch sehr weit davon entfernt durch Maschinen gänzlich abgelöst zu werden.

    Es wird wohl noch Jahrzehnte bis Jahrhunderte brauchen wo man eine Maschine erfindet, wo man vorne eine pflegebedürfte Oma reinschiebt die am anderen Ende gewickelt und gebadet, sowie neu eingekleidet raus"fällt" ohne blaue Flecken zu bekommen. Und beispielsweise mein Mann. Welcher Elektriker ist. Man muss hier stark zwischen Industrieelektriker und Handwerkselektriker unterscheiden. Erstere werden zunehmend durch Maschinen und co verdrängt. Letztere werden so schnell nicht ersetzt werden können. Da ihre tägliche Arbeit darin besteht individuelle Wohnkonzepte stromtechnisch zu versorgen, ums Kabel ziehen wird man auch in 30 Jahren nicht drum herum kommen oder um das herausfinden und beheben von Störungen die z.b. zu Kurzschlüssen führen. Selbes gilt für Maurer, Trockenbauer, Dachdecker, Fließenleger, Heizungs- und Sanitärfachleute, aber auch Friseure oder Köche wird es noch lange lange Zeit geben. Bei Schreinern und Bäckern ist es so, dass hier zwar noch lange Zeit welche benötigt werden. ABER das immer mehr zentralisiert wird was Produktion betrifft. Kleine Bäckerstuben werden zunehmend aussterben genau wie Schreinereien für Individualanfertigungen. Es gibt mehr Bäckereiketten, diese haben ihre Bäcker zentral in einem Werk die das Zeug produzieren, einfrieren und zum aufbacken wird das täglich zu den Filialen ausgefahren. Sprich statt 10 Bäcker in 10 Filialen gibts dann nur noch 4 Bäcker in einem Werk und nur noch 10 Verkäuferinnen die die Ware dem Kunden verkaufen. Schreiner fallen durch die ganzen Möbelhäuser die es heute gibt und die Produktionen im Großstil bearbeiten zunehmend weg. Kaum noch jemand geht zu nem Schreiner um sich ne Schrankwand für 8000 Euro anfertigen zu lassen, man geht zum Segmüller oder Pocco etc. und wählt aus was gefällt. Billiger und Schnell. Natürlich nicht so hochwertig wie die Arbeit eines Schreiners. Aber auf Hochwertigkeit kommt es heutzutage kaum noch einem Kunden an. Es muss günstig sein und schnell verfügbar. Ob man alle 5-10 Jahre eine Neuanschaffung bewerkstelligen muss ist zweitrangig. Man lebt ja heute und nicht in 10 Jahren.

    Manchmal erleichtern Maschinen auch schlicht die Arbeit, dienen aber nicht dazu, eine Arbeitskraft als solches zu ersetzen.

    Das es in vielen Bereichen langfristig in eine immer mehr durch Technik dominierte Gesellschaft geben wird ist unaufhaltsam. Aber sehr viel wie selbstfahrende Taxis um den Taxifahrer zu ersetzen ist bis dato noch in den Kinderschuhen. Und wenns häufiger zu Vorfällen kommt ala Tesla (die ja Pioniere auf dem Gebiet selbstfahrender Autos sind) - und unreife Technik an den Start geht. Kann das auch schnell in einer Geschichte wie beim Zeppelin oder auch der Concord-Flieger kommen. Ein großer schwerer Vorfall reicht manchmal aus um eine aufkeimende "Blume" der neuen Technik komplett für die Ewigkeit im Erdboden versinken zu lassen. Weil die Leute dann Angst vor ihrem "Monster" bekommen was sie erschaffen haben.

    IT wird immer größer genau wie Ingenieure und es wird immer mehr Berufe geben die nicht nur einen Bereich wie früher abdecken sondern Großflächiger angelegt und damit komplexer sind.

    DENNOCH bis unsere Kinder mal ins Rentenalter kommen ist es sehr unwahrscheinlich das viele Berufsfelder ganz und gar eingestampft werden. In vielen Bereichen werden die Anforderungen und Zusatzaufgaben hinzukommen. Was mein Mann seit er ausgelernt ist nicht alles an Zusatzzertifikaten und Schulungen machen "musste" um auf dem aktuellsten Stand ist. Der hat glaub nen Ordner voll nur mit Zertifikaten und nicht mit Abschlusszeugnissen (da hat er nur seine Schulausbildung und den Gesellenbrief). Es wird immer mehr dazu kommen.

Hallo,

Ich erlebe diesen Leistungsdruck bereits für Grundschüler auch ringsherum. Ich finde das grausam. Nicht jeder ist für die gymnasiale Schullaufbahn geeignet, nicht jeder kann oder mag studieren.

Ich habe meinem Sohn (wird diese Woche eingeschult) gesagt, dass mir das wichtigste ist, dass er Spaß an Schule und Lernen hat. Solange er sich bemüht ist alles gut :-)

Ich selbst habe relativ mühelos Abi gemacht und mich danach trotz gutem Schnitt für eine Ausbildung und gegen ein Studium entschieden.

Meine Eltern haben im Bereich Schulbildung nie Druck ausgeübt und alles richtig gemacht, so will ich es auch halten.

Mein Mann ist ganz klar Opfer seiner sehr leistungsorientierten Mutter gewesen. Er hat die Schule und alles drumherum immer gehasst. Seine Mutter wollte ihn wo reinquetschen wo er nicht reingehörte.

Ich bin wirklich froh dass er ihr irgendwann Paroli geboten und seinen Weg gemacht hat.

Er hat zunächst eine Ausbildung im Handwerk und im Anschluss seinen Meister gemacht. Wir leben sehr gut von seinem Einkommen (ich bin zur Zeit in Elternzeit), haben ein Haus gebaut, müssen nicht auf jeden Euro schauen und haben einen tollen Lebensstandard wie ich finde.

Daher kann ich diesen ganzen Druck und Stress nicht verstehen. Soll jeder seinen Weg nach bestem Wissen und Gewissen einschlagen und glücklich werden.

Unsere Kinder sollten Kinder sein dürfen und nicht von kleinauf in eine Schublade gedrängt werden.

Dem einen fällt es leicht, dem anderen nicht.
Einer mag gerne viel lernen, der nächste ist totunglücklich wenn er extra Arbeit erledigen soll. So ist das nunmal :-)

Ich bin mir sicher meine Kinder werden ihren Weg machen und nicht ohne Schulabschluss auf der Couch vor dem RTL II Programm enden ;-)

LG

  • (19) 28.08.18 - 15:35

    Ach, bevor das hier falsch aufgefasst wird...
    Mir liegt durchaus viel an der Schulbildung meiner Kinder. Ich würde es absolut nicht tolerieren wenn die Hausaufgaben nicht erledigt werden oder schlechte Noten aus Faulheit resultieren. Mir ging es einzig darum dass eben heutzutage jeder auf Gymnasium soll, ungeachtet der Tatsache ob das Potenzial dafür mitgebracht wird!

    Als Beispiel: Lieber ein glücklicher Realschüler, als ein überforderter Gymnasiast!

    Das und nichts anderes meine ich ;-)

    • Bin ganz bei dir. Es macht einen gewaltigen Unterschied ob ein Kind faul ist... Das würde ich auch nicht dulden. Aber wenn ich später sehe das er übt und sich bemüht ggf sogar mit Nachhilfe. Sorry wenn er mit matheschwäche nur zu ner 4 kommt. Hat er sein bestes getan. Wenn er in sprachen nicht zuhause ist kann ich keine 1er erwarten oder gar verlangen. Das Max rausholen... auf jeden Fall! Aber nicht um jeden Preis.

      Bei uns schier unmöglich, da die Schulen aussieben und die Eltern kaum Entscheidungsbefugnis haben. Wer eine Gymnasialempfehlung hat, wird noch lange nicht angenommen und kann dann auf einer Gesamtschule landen. Und ein Kind zum Abi prügeln, wird wohl kaum funktionieren. Die eigene Einsicht, etwas für die Schulbildung zu tun, ist da wohl am hilfreichsten. Aber da sind natürlich trotzdem die Eltern gefragt, das Kind auf die Sprünge zu bringen. Woher soll das mäßig motivierte Kind auch Wissen, wofür es die gute Schulbildung braucht? An Erfahrung mangelt es ja noch.

      • Ja na klar, aber ich gehe davon aus dass in einem normalen Elternhaus über Bildung und Ausbildung gesprochen wird und das Kind so sieht wo es hin möchte.

        Meine Eltern z.B. haben mich nie gedrängt und trotzdem war für mich klar, dass ich einen guten Schulabschluss haben möchte.

        Dabei war ich nicht übermäßig strebsam, hatte ganz normale pubertäre Phasen und hatte zwischendurch auch wenig Lust mehr als nötig für die Schule zu machen. Aber ich habe das große Ganze nicht aus den Augen verloren und ich denke das kann man den meisten Kindern gut vermitteln.

        Ich werde meinen Sohn selbstverständlich zum lernen und Hausaufgaben machen anhalten, das gehört zur Erziehung dazu. Aber trotzdem habe ich nicht den Anspruch dass er Klassenbester ist und nur 1er bringt. Wenn ich sehe dass er gut mitmacht und sich bemüht, ist es gut.

        Ich muss ehrlich sagen, ich glaube er wird seinen Weg sehr gut machen. Er ist ein kluges Kerlchen und ich denke er hat gute Voraussetzungen. Aber trotzdem denke ich nicht dass er Abi machen MUSS oder studieren MUSS. Will er das aber werde ich ihn unterstützen :-) ich hoffe ich konnte verständlich machen was ich meine :-)

        Ich möchte keineswegs andeuten dass das Kind nichts für die Schule machen soll, aber ich denke dass viele Eltern aus ihrem Ehrgeiz heraus die Kinder zu sehr unter Druck setzen.

        LG

So lange sie nur VOR dem RTL 2 Programm enden (zum Feierabend) und nicht IM RTL 2 Programm, ist ja alles ok.^^ Ist ja noch immer ein Unterschied ob man Akteur oder nur Zuschauer ist.^^

  • Hihi, schlimmer geht wohl immer ;-)

    Ich denke die Menge macht das Gift. Wenn man 24/7 die Glotze und dann im schlimmsten Fall auch echt noch dieses niveaulose Programm von z.B. RTL II laufen lässt, ist das nicht unbedingt bildungsfördernd ;-)

    LG

    • Ich bin auch nicht selten auf dem Sender. Aber meist um gewisse Sendungen anzusehen die mich interessieren. Wie Teenymütter, Armes Deutschland sowas... der Sender ist sowieso erst in den Abendstunden interessant "zum abschalten" selbst wenn wir tagsüber mal fernsehen. Was wir nur können am Wochenende oder wenn wir Krank sind oder Urlaub haben... laufen bei uns Tagsüber wenn überhaupt eher Kindersendungen oder was ich ganz gerne tagsüber anschaue sind so Dokumentationen (meist über Länder, Politik etc.) auf Phoenix, ZDF Info/NEO oder Arte. Das einzige was Abends alternativ herhält, was NIX mit "abschalten" zu tun hat, sind Quizsendungen ala Wer wird Millionär (RTL oder RTL2, nehmen tuen sich die zwei echt nix, im übrigen auch kein Pro7, Sat1 oder Vox).

      Ich will mich ja auch nicht 24/7 mit bildungsrelevanten Dingen beschäftitgen. Manchmal ist Trash ganz gut zum abschalten. Ich beschäftige mich sowohl gerne damit, mein Allgmeinwissen etwas aufzufrischen durch Dokumentation etc. aber ich bin auch ehrlich. Manchmal sind "doofi-Sendungen" auch echt gut zum runter kommen weil man eben nicht mehr das Hirn anstrengen muss um dem Verlauf zu folgen.:-p

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