Lehrer lässt meinen Sohn nicht aufs klo!!!

    • (1) 08.09.18 - 02:55
      Inaktiv

      Ich möchte euch mal berichten was meinem Sohn passiert ist! Er hatte im Unterricht gebeten auf die Toilette gehen zu dürfen, doch sein Lehrer lehnte dieses ab. Laut meinem Sohn war er in der Stunde zuvor auch schon auf Klo, da er viel getrunken hatte. Mein Sohn sagt, er habe mehrmals gefragt doch er durfte nicht so kam es, dass er kurz vor Unterrichtsschluss in die Hose machte! Er berichtete, dass ihm die Blase schon richtig weh tat, und plözlich lief es!
      Na ja ihr könnt euch vorstellen wie peimlich das für ihm war, vor der ganzen Klasse!
      Sein Lehrer hat sich auch sofort bei ihm Entschuldigt,sagte ihm, er habe die Situation falsch eingeschätzt es würde ihm sehr leid tun. Auch Abends rief er extra noch mal an, um mit uns zu sprechen. Doch den Spot hat er jetzt, den Tag danach würde er gleich als in die Hose macher verspottet!
      Ich habe meinem Sohn jetzt gesagt, ein Toilettengang dürfe ihm kein Lehrer verbieten Europäisches Menschenrecht und Grundrecht, darauf solle er notfals verwiesen. Sonst solle er wenn es noch mal so sei, einfach gehen, wenn es dann Ärger gäbe würden die mich mal anders kennen lernen.

      • (2) 08.09.18 - 02:56

        Ach ja,er ist 10 Klasse 5

        Du schreibst nicht, wie alt er ist.

        Auf Menschen und Grundrechte zu verweisen, finde ich übertrieben.

        Der Lehrer hat sich entschuldigt und auch angerufen.

        Es ist nicht unüblich, dass in Schulen erwartet wird, dass man 45 Min ohne Toilette auskommt.

        • (4) 08.09.18 - 03:49

          Er ist 10 und ich bin dem Lehrer nicht böse, (das wäre ich gewesen wenn er sich nicht bei ihm entschuldigt kätte) und klar die Pausen sollten zu Toiletten gang genutzt werden, doch wenn man doch mal muss, darf kein Lehrer in Deutschland es verbieten, da kann mein Sohn schon mal auf seine rechte verweisen bevor er unentschuldigt die klasse verlässt, ich finde ich nicht übertrieben.

      Bestärke bitte Deinen Sohn, dass er einfach auf's Klo geht (vorher anfragen, wenn verweigert, dann einfach gehen, wenn er merkt, dass die Blase wirklich drückt & es ansonsten "einen Unfall" gibt)!! Falls der Lehrer sich beschweren möchte, soll er das direkt bei Euch tun!!
      Ich verstehe die Lehrer, dass sie die Störungen nicht wollen, aber SOWAS darf nicht sein!!

      5.Klasse ist eben keine Grundschule mehr, wo Kinder bereits soweit sein sollten von Pause zu Pause es regulieren zu können.
      Neue Schule, neue Lehrer und es ist nicht unbekannt, dass Toilettengänge während der Unterrichtsstunde oft zum Drücken (oder heimlichen Handynachrichten abchecken) vom Unterricht genutzt werden. Und wenn er während der Unterrichtsstunde zuvor schon zur Toilette durfte, wollte der Lehrer wahrscheinlich mal einen Riegel vor schieben, stets auf Toilette zu gehen, sofern nichts mit einer chronischen Blasenschwäche vorliegt. Dein Sohn hat es mit 10 J. wie es scheint, noch nicht im Griff und der Lehrer hat die Ehrlichkeit deines Sohnes unterschätzt. Ich finde es gut, dass er sich bei euren Sohn, sowie extra noch bei euch entschuldigt hat. Der Lehrer wird ihn das nächstemal auf jedenfall ernst nehmen. Aber ihr solltet trotzdem euren Sohn auch nahelegen, in den Pausen zu gehen, dafür sind ja die Pausen da. Für Toilettengang und Pausenbrote. Wenn Euer Sohn nicht gerade ein Außenseiter ist, legt sich das mit dem ärgern wieder.

      • (10) 08.09.18 - 08:21

        Mein Sohn hat seine Blase im Griff. Was er nicht mit einberchnet hatte war dass wenn mann nach dem Sportunterricht ein Liter Wasser trinkt und sich dann auch noch Apfelschorle am Kiosk kauft, die mengen auch wieder weg müssen. Da er ja mehrfach gefragt hatte, er schon Bauchkrämpfe hatte, entleerte sich die Blase, weil einfach zu voll! Ich weiß ja nicht wo ihr lebt, aber hier haben die meisten in der 5. noch kein Handy und wenn dieses nicht mit zur Schule. Und die Kinder sind noch in der Eingewöhnung, nur weil sie jetzt nicht mehr zur Grundschule gehen sind es noch keine perfekten großen!

        • (11) 08.09.18 - 08:38

          Perfekte Große nicht. Ich arbeite als Förderfachkraft in einer Schule. Wie viele "Jugendliche" (ab Kl. 5) versuchen bereits bei Unterrichtsbeginn auf Toilette zu gehen? Wenn die Pause gerade 3 min her ist, sage ich auch nein. Und wenn mein Schüler vor 20 oder 30 min bereits war, dann komme ich mir veräppelt vor.

          Wenn ein Kind aber extrem unruhig wird und merkt, dass es nicht mehr halten kann, merkt das eigentlich auch der Lehrer.

          Sie tragen vermutlich somit beide schuld. Der eine war nicht deutlich genug (Worte und Verhalten), dementsprechend reagierte der Lehrer und nahm ihm die Notwendigkeit nicht ganz so ab.

          Der Lehrer soll doch bitte mit der Klasse sprechen und die Schuld auf sich laden. Damit sollte die Klasse Ruhe geben.

          Bei uns haben alle ab den Übertritt Handy´s und auch in der Schule dabei, muss zwar auf dem Schulgelände ausgeschaltet sein, aber trotzdem nutzten manche Schüler Toilettengänge um heimlich darin zu schauen, sowie auch Unterrichtsdrückerei. Da der Lehrer deinen Sohn noch nicht lange kennt, kann er ihn noch nicht einschätzen, aber dennoch sind Lehrer von Erfahrungen geprägt.
          Aber Eingewöhnung an einer neuen Schule, hat nichts mit mehr Toilettengänge zu tun, als üblich.
          Fazit ist, es war ein Lehrgeld für deinen Sohn (nicht übermäßig, als normal zu trinken und Pausen zum Austreten zu nutzten, was sie ja gerade im Laufe der GS lernen) sowie für den Lehrer, das manche auch begründet "öfters" auf Toilette müssen.

          (13) 08.09.18 - 11:42

          Ich finde, dass es Zwerg gut erklärt hat.
          Der Lehrer hat die Situation unterschätz und es gibt tatsächlich auch Klo-Touristen. Die Gratwanderung ist für die Lehrer auch nicht leicht bei x Schülern.

      In unserem Bundesland ist die 5. noch Grundschule, da wechselt man erst zur 7. in die weiterführenden.

(15) 08.09.18 - 08:27

Dumm gelaufen, der Lehrer hat sich für seinen Fehler entschuldigt. Wäre für mich abgeschlossen. Dem Kind sagst Du, dass es dann eben beim nächsten Mal ohne Einwilligung des Lehrers auf Klo gehen soll, und die Pipigeschichte ist unter den Mitschülern auch bald vergessen. Mit Menschenrechten zu argumentieren finde ich ziemlich albern.

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