Terrorzwerg als Mitschüler

    • (1) 13.09.18 - 20:15

      Hallo ihr Lieben,

      hab da mal ne Frage, bzw. suche Rat.

      Komme aus Österreich, mein Sohn besucht die 2.Klasse Volksschule. Es ist eine Integrationsklasse mit 3 Integrationskindern, wovon mein Sohn mit ADHS und motorischen Problemen (Feinmotorik, Gleichgewicht) Eines ist, ansonsten gibt es noch einige Kids die einfach anders auffällig sind, aber nicht als I-Kind geführt werden, vorrangig Sprache.
      Es gibt auf 18 Kinder, 1Klassenlehrerin, 1sonderpädagogische Lehrerin,1Lehrerin die ein paar Stunden in die Klasse kommt und 2Freizeitpädagoginnen.
      Eine sogenannte Luxusklasse und ich bin froh, das es so ist.

      Nun war die 1. Klasse schon ein Krampf mit einem speziellen Mitschüler, der seine Konfontationen meist mit Gewalt löst und mein Sohn, der leider eine geringe Provokationsgrenze hat trug sehr oft zerkratzte Hände davon, wobei sich meiner nicht körperlich wehrt, das hat er zum Glück nie gemacht.

      Es gab Gespräche von mir mit den Lehrerinnen und meinem Sohn wurde die Möglichkeit gegeben sich von dem betreffenden Jungen fernzuhalten (sie saßen zusammen, um sie einander näher zu bringen).

      Nun gut, der Sommer kam, die Wunden sind verheilt, der Sommer ging vorbei, und nach nicht mal 2 Wochen hat er schon wieder zerkratzte Hände und heute einen langen Kratzer unterm rechten Auge.

      Und mir sind die Hände gebunden?!?

      Die Kratzbürste ist nicht nur zu meinem Sohn (aber eben doch recht oft) so brutal und wird von Mitschülern teilweise gemieden.

      Meinen Sohn habe ich gebeten sich von ihm fernzuhalten und nicht provozieren zu lassen, er darf seinen persönlichen Raum (Armlänge) mit Stopp und sorry, auch wegschupsen, verteidigen, zumal der Angreifer ein dürrer Zwerg ist, aber er schafft das scheinbar nicht gut.

      Mein Sohn hat mir erzählt, das nun scheinbar ein Gespräch mit seinen Eltern gesucht wird, aber sollte das auch nix bringen, was dann? Abwarten, bis die Augen dran sind? Oder ggf. das Messer im Bauch steckt (übertrieben, aber gabs auch schon)?

      Hat wer eine Ahnung, ob ich irgendetwas für meinen Sohn tun kann, habe ich irgendwelche rechtlichen Möglichkeiten,außer freundlich mit den Lehrerinnen zu kommunizieren, das mir das etwas aufstößt (ich bin wirklich freundlich).

      Ich mag die Klasse und ich mag die Schule, ein Wechsel ist daher ausgeschlossen, aber darf ein anderes Kind ungestraft mein Kind verletzen?

      LG und danke für eureTipps.
      ❤️🍀

      • (2) 13.09.18 - 20:30

        Hallo!
        Dein Sohn sagt, dass ein Gesporäch mit den Eltern im Raum steht, wahrscheinlich fanden da auch schon mehrere statt - die Schule darf nicht nach außen kommunizieren, was mit anderen Kindern bzw. Eltern gesprochen wird. Natürlich darf dein Kind nicht verletzt werden, der Schule sind aber, was Strafen angeht, da schon sehr die Hände gebunden. Hast du schon einmal das gespräch mit den Eltern der Kratzbürste gesucht?
        Ich glaub, das würde ich einmal machen. Die Schule reagiert sicherlich, nur darf dir das nicht gesagt werden.

        LG

        • (3) 13.09.18 - 21:03

          Hallo Mimi,

          danke für deine Antwort.
          Nein, mit den Eltern habe ich nicht das Gespräch gesucht, zumal, wenn die Schule sehr wahrscheinlich eh das Problem bei ihnen anspricht, es vermutlich nicht hilfreich sein wird, wenn ich auch noch den Klagefinger hebe.
          Ich gehe ja mal davon aus, das die Eltern selbst nicht ganz glücklich über die Situation sein werden.
          Ich bin aber kommunikativ dazu auch ne Niete, da ich schnell emotional werde und mein Mann (mein Ruhepol) würde da nicht mitziehen. Er mußte schon zu den Lehrergesprächen als Ruhepol/sachlicher Typ mit, da ich es mir nicht verscherzen mag.
          Ich weiß ja selbst nicht was ich mir erwarten soll, es ist ja auch nur ein Kind, wäre einfach toll wenn es laufen würde, da er sonst Spaß hat und auch gut mitkommt.

          LG

          • Wir hatten damals in der 1.Klasse auch einen Terrorzwerg, der die Lehrerin mit seinem Verhalten zum Wahnsinn treibte, in dem er die ersten vier Wochen mehr unter seinem Tisch saß, als wie auf seinem Stuhl und öfters einfach aufstand und das Klassenzimmer verließ, sie mehr oft mehr mit ihm beschäftigt als wie mit dem Unterricht. Dazu bedrohte er stets andere Jungs (die Mädels ließ er zufrieden) indem er immer sagte, ich hau dir den Stift ins Auge oder schubse dich vor dem Bus...Jungseltern liefen in der Schule Amok. Täglich telefonierte die Lehrein mit dessen Eltern. Gott sei Dank, waren sie selbst aus Verzweiflung sofort kooperativ. Eine Therapie und Ausgleich in einem Sportverein, zeigten binnen des Schuljahres Abhilfe...Ab der 2.Klasse war er ein normaler Schüler im Verhalten.
            Wichtig ist, die Ursache zu finden und dass deren Eltern kooperativ mitwirken. Wünsche Euch eine positive Entwicklung in der Klasse.

          • (5) 15.09.18 - 13:21

            Hallo,

            als Lehrerin finde ich, dass du eine sehr differenzierte Sichtweise auf die Sachlage hast. Zumal das Problem ja nicht erst seit gestern besteht. Bei mir dürftest du da auch mal emotional werden. Die Eltern dürfen das. Auch wenn es nicht immer hilfreich ist, es ist verständlich und davon geht nun wirklich nicht die Welt unter.

            Sachlich bleiben muss du dafür von uns Lehrern erwarten können. ;-)

            Ich weiß nicht, wie die Rechtslage in Österreich ist. Bei uns gäbe es bei solchen Problemen irgendwann Ordnungsmaßnahmen, bei denen der Schüler zum Beispiel vorübergehend vom Unterricht suspendiert wird.

            Die Frage ist natürlich, wie viel das bringt. Auf jedem Fall bringt es die Eltern in Zugzwang, sich um Hilfen für ihr Kind bemühen, FALLS sie damit nicht in den Quark kommen. Ob das bei euch so ist, kannst du leider nicht beurteilen, da die Lehrer ja wie beschrieben der Schweigepflicht unterliegen.

            LG

      Das war zwar nicht deine Frage und wahrscheinlich fliegen jetzt Haufenweise Steine wenn es mein Kind wäre das zum wiederholten Mal zerkratzt nach Hause kommt würde ich im völlig unpädagogisch aber unter Umständen hilfreich anraten sich EINMAL richtig zu wehren . Nein Gewalt sollte eigentlich keine Lösung sein aber es gibt Kinder die verstehen es nicht anders .

      • (7) 14.09.18 - 08:02

        Ich habe auch schon mal zu meinem Sohn gesagt, dass er dem anderen schöne Grüße ausrichten solle. Wenn er (mein Sohn) noch mal so nach Hause kommt, hat das Konsequenzen.
        Ehrlicherweise weiß ich gar nicht, was ich hätte tun wollen, aber die Ansage hat offenbar schon mal gereicht... zumindest vorerst.

        Was ich auch schon getan habe, war das entsprechende Kind direkt anzusprechen. Un direkt zu fragen, wie schön es wohl für es wäre, wenn es so aussähe... auch das hilft immer ganz gut.

        Ich werfe keinen Stein, denn das ist auch meine Meinung.
        Bei meiner Tochter (11) habe ich schon immer den Standpunkt vertreten, dass sie natürlich nicht anfangen darf zu schubsen/schlagen, sich aber auf diese Weise wehren darf - da würde ich voll hinter ihr stehen.

        (9) 15.09.18 - 13:27

        In so eine Situation hat mich meine Mutter mal gebracht: "Wehr dich, das darfst du!"

        Danach habe ich ihr GAR NICHTS mehr erzählt. Schließlich hätte ich ihr dann ja eingestehen müssen, dass ich mich nicht traue, mich zu wehren. Denn das andere Kind war schließlich sehr viel Keilerei-erfahrener als ich, da hätte ich definitiv den Kürzeren gezogen.

        Darüber sollten sich die "du DARFST dich wehren" - Eltern auch mal klar werden: Sie bringen ihr Kind nochmal zusätzlich in Zugzwang, statt ihm zu helfen.

        LG

    Nicht falsch verstehen, ich halte nichts von Gewalt, aber mein Sohn hat ein ähnliches Kind in der Nebenklasse, der andere Kinder schlug und würgte. Mein Sohn hat sich sofort gewehrt und danach war Ruhe!

    (11) 14.09.18 - 00:45

    Ich wäre wohl auf die Barrikaden gegangen. Dein Sohn hat ein Recht darauf, körperlich unversehrt die Schule besuchen zu dürfen. Wenn es der Schule bei einem einzigen Schüler nicht möglich ist zu gewährleisten, das er andere Kinder nicht verletzt, dann würde ich deutlich machen, dass ich das nicht auf Dauer akzeptiere. Kinder können sich in der Schule immer mal handgreiflich auseinander setzen, das bleibt nicht aus. Aber wenn einer da immer andere terrorisiert, ist das nicht okay. Wenn der Schule so die Hände gebunden sind und die Eltern auch nichts bewirken, würde ich zur nächst höheren Behörde gehen.

    Ansonsten kannst du deinem Sohn nur raten, sich einmal ordentlich zu wehren, auch wenn das pädagogisch ein Griff ins Klo ist.

    Zum Einen würde ich dir empfehelen, Deinen Sohn einen Selbstverteidigungskurs besuchen zu lassen, damit seine eigene Stärke in seinem Bewusstsein steigt.
    Zum Anderen würde ich versuchen, gemeinsam mit den Klassenelternsprechern das Gespräch mit der Klassenlehrerin & dem Schulleiter zu suchen - Dein Sohn ist sicherlich nicht das einzige "Opfer". Solch ein Verhalten kann auch - im Sinne der gesamten Schule - nicht geduldet werden! In diesem Gespräch ist es wichtig, nach Lösungen zu suchen (NICHT Schuldzuweisungen!)! ...was bei solchen Verhaltensweisen dahintersteht, ist meist nämlich nicht "einfache Boshaftigkeit", sondern dass das Kind nicht weiß, wie es seine eigenen Probleme sinnvoll / gewaltfrei lösen kann...
    Alles Gute!

    (13) 14.09.18 - 05:43

    hi

    naja, das ist eine Integrationsklasse mit Kindern, die Probleme haben....
    Wenn dein Kind eine „geringe Provokationsgrenze“ hat, wird er sich doch auch wehren oder wie soll man diesen Satz von Dir verstehen.?????
    Es gibt Schüler, die sind wie Hund und Katze, vielleicht hat Dein Sohn eine Art an sich, die den anderen provoziert, ohne das er es weiss?

    Suche das Gespräch mit den Lehrern, das dein Sohn sich ab sofort wehren wird, ohne Wenn und Aber. Fasse das Gespräch schriftlich zusammen und reiche es als Protokoll nach.
    Weil ein kind kratzt, heisst es nicht, das es gleich ein Messer ziehen wird. wenn du mit solchen Argumenten im Gespräch kommst, hast du auf alles Ebenen verloren.
    Du kannst aber auch sachlich das Gespräch mit den Eltern suchen,vielleicht erfährst du hier mehr, warum das Kind sich auf dein Kind eingeschossen hat. Oft reichen Gesten, Wörter, Verhaltensmuster aus und die kann man dann bewusst umgehen.

    Ein kind aus einer Integrationsklasse zu entfernen, welches extra diesen Förderbedarf benötigt, wirst du schlecht erreichen.
    Stell dir vor, dein Kind stört mit AHDS alle anderen Schüler beim Lernen und die Eltern wollen es aus dieser Integrationsklasse entfernen, wie würdest du reagieren?

    lg lisa

    (14) 14.09.18 - 06:59

    Wenn dieses Kind auch ein I-Kind ist kann die Schule nicht viel machen, eventuell einen Schulbegleitet für ihn einfordern der sich kümmert und verhindert das er sich oder andere verletzt.

    Wir hatten das in der Grundschule, der Junge ging ständig mit Scheren, Stiften usw auf andere los. Da die Eltern darauf bestanden dass er an einer Regelschule beschult wird konnte die Schule nichts machen.Die Schulbegleitung hat ein wenig geholfen, trotzdem wurden immer wieder Klamotten zerschnitten oder andere verletzt. Ich hoffe das bei euch die Eltern kooperativer sind.

    LG
    Visilo

    Knöpfe dir die Kratzbürste vor. Oder noch besser: Schick deinen Mann oder irgendjemanden mit Temperament. Der soll einfach mal laut und deutlich sagen, was Sache ist und schon hat sich das Problem. Klingt nach Methoden des letzten Jahrtausends, funktioniert aber zu 100% - das kann ich aus eigener Erfahrung sagen.

    (16) 14.09.18 - 10:56

    Hallo,

    schick' Deinen Sohn zu einem Kurs mit Selbstverteidigungstechniken oder Judo oder etwas in der Richtung.

    Oder er soll bei jeder Kleinigkeit, die von dem Kind kommt, zur Lehrerin gehen. Dann wird die schon aktiver werden, weil sie mehr mitbekommt und wahrscheinlich irgendwann selbst genervt ist.
    Das macht unser Sohn (8), wenn der Klassen-Rabauke ihn angreift.

    Unsere Tochter (11) schlägt bei solchen Kindern zurück, wenn kein Lehrer guckt und danach war bisher immer Ruhe.
    Da unser Sohn früher in solchen SItuationen z.T. übertrieben heftig reagiert hat, haben wir ihm eingeschärft, dass er zum Lehrer gehen soll, bevor er richtig wütend wird.

    Was bei Eurem Sohn besser klappt, müsst Ihr entscheiden.

    Los wird man solche Kinder eher nicht, jedenfalls nicht in der Grundschule. Dafür müssen die schon Kinder krankenhausreif schlagen.

    Ob die Eltern da etwas ausrichten können oder wollen, ist immer so eine Sache. Die sind in der Schule ja nicht dabei und können nicht direkt eingreifen, selbst, wenn sie es wollten.

    Der Rabauke in der Klasse unseres Sohnes hat Eltern, die der Säusel-Pädagogik anhängen und keine Konsequenzen ziehen. Außerdem glauben sie, ihr armer Sohn würde in der Grundschule von Lehrern und OGS-Kräften ständig unberechtigt ausgeschimpft und mit Strafarbeiten terrorisiert. #augen

    Euer Rabauke hat als I-Kind ja offenbar irgendeine Störung. Da wäre vielleicht ein ständiger Schulbegleiter zielführend, aber die zahlen die Jugendämter teilweise nicht. (Wir haben so einen Fall im Bekanntenkreis.)

    LG

    Heike

    (17) 14.09.18 - 13:22

    Hallo!

    Mein Sohn ist in der ersten Klasse und hat einen Jungen in der Klasse, der bei der kleinsten Provokation zuschlägt. Er ist ein Inklusionskind mit Förderschwerpunkt Sozial-emotionale Entwicklung, und im Unterricht ist auch fast immer eine I-Kraft in der Klasse. Im Kindergarten hatte das Schlagen wohl nach einer gewissen Eingewöhnungsphase nachgelassen, aber in der Schule hat der Junge wieder angefangen. Die Reaktion unserer Schule ist, dass dieser Junge keine Minute mehr alleine ist. Die unterrichtende Lehrerin begleitet das Kind in die Pause, übergibt ihn der Pausenaufsicht, und nach der Pause wird das Kind der nächsten Lehrerin übergeben. In der kleinen Pause bleibt die Lehrerin so lange in der Klasse, bis die Lehrerin für die nächste Stunde da ist. So hat der Junge keine Chance mehr, seine Mitschüler zu vermöbeln, denen er aufgrund seines Alters (zurückgestellt und damit fast 8) und seiner Statur (er ist auch noch sehr kräftig) teils deutlich überlegen ist.

    Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was Gespräche mit den Eltern hier bringen sollen. Die Eltern sind doch gar nicht dabei, wenn der Kleine seine Mitschüler verletzt. Die können zwar mit ihrem Sohn reden, aber ich denke, dass das durchaus auch schon passiert ist. Auf eine andere Weise können die Eltern das Verhalten des Sohnes nun einmal nicht beeinflussen. Hier ist ganz klar die Schule gefragt. Bei uns (Hessen) gibt es in manchen Städten noch sogenannte Auszeitklassen, in denen problematische Kinder für einen vorrübergehenden Zeitraum in Kleingruppen unterrichtet werden, das hilft bei manchen Kindern auch und wäre für dieses Kind sicherlich auch eine Möglichkeit, aber so muss jetzt erst einmal die Schule handeln.

    LG

    (18) 14.09.18 - 14:10

    Hallo!

    Ich habe den Eindruck, dass dein Sohn sehr gut mit seienr ADHS zurecht kommt und klare Regeln hat, ab wann er was tun darf (Privatsphäre in Armlänge verteidigen). (Gratuliere!!!!!) Du sagts selbst, dass es offensichtlich aber nicht so erfolgreich ist udn er trotzdem Kratzer davonträgt.

    Ich halte es in dem Kontext für äusserst kontraproduktiv insbesondere für DEIN ADHS-Kind ihm zu sagen: "Du darfst auch früher losschlagen und das aber bitte mit ordentlich Schmackes!" Damit konterkarierst Du alles an positiven Verhaltensmuster, die er (mühsam) gelernt hat und ersetzt sie durch die schlechten Verhaltensmuster mit denen er ohnehin aufgrund reduzierter Impulskontrolle zu kämpfen hat.

    Die Maßnahme die beiden zu "verbrüdern" hat offensichlich auch nichts gebracht, Separierung scheint besser zu sein. (Hat im Übrigen bei meinem Sohn in einem Fall auch nicht geholfen und im anderen Fall war das Ergebnis, dass es eine schlagkräftige 2-er Gruppe von Aggros gab! - Nicht toll!)
    Meine Erfahrung ist tatsächlich dass rigurose Separierung mit ganz klaren Regeln am besten hilft. Und auch nur die Regelüberschreitung ausnahmelos geahndet werden muss - auch wenn keine Handgreiflichkeiten zustande kommen. - DAS ist allerdings sehr personalintensiv! Aber bei der Luxusaustattung der Klasse nicht unmöglich!
    Bei uns waren es klare Regeln zu Aufenthltsräumen - IMMER derselbe Einzeltisch (in egal welchem Schulraum), mal mit Paravent drum rum, mal ohne, aufgeteilte Territorien am Schulhof für die Pausen. Und bei der kleinsten Missachtung werden umgehend die Eltern angerufen und das Kind muss abgeholt werden.
    Wenn den Eltern udn Euch was an der Zukunft Eurer Kinder liegt, dann wird man in Kauf nehmen müssen in der 1. Woche täglich das Kind abholen zu müssen.

    Es nur sehr blöd, wenn nicht alle Erwachsenen mitmachen und die Kinder eine Chance haben, das System auszutricksen ....

    Sprich darüber mit der KL UND mit der Schulleitung!

    LG, I.

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