Berufswahl, wonach orientieren?

    • (1) 23.09.18 - 17:45

      Frage steht oben!

      Ja, wonach oder woran orientiert man sich bei der Berufswahl. Orientieren sich eure Kinder innerhalb der Familie und Bekannte? Ich stelle es mir schwierig vor durch die Fülle der Lehrberufe als auch Studienfächer Orientierung zu haben.

      Ich selbst orientierte mich innerhalb der Familie, was der oder die macht und verdient oder eben nicht verdient, schließlich gilt es auch das Leben und Familie zu finanzieren. Fernsehkoch und Superstar ist scheinbar doch keine Lehrberufe, wie mir gesagt wurde.

      Nützen Jobbörsen, Berufsberatung und Praktika wirklich etwas?

      Ich bin unschlüssig und sehe selbst an mir, dass ich unsere Kinder über die Familie zu bzw in BMW bugsiere

      • An ihren Stärken. Was nützt ein Kind bei BMW, das kein technisches Verständnis hat? Oder keinen Spaß am Bürojob?

        Ich würde versuchen, aus dem wie ich mein Kind kenne und wo die Schule die Stärken des Kindes sieht, etwas zu finden.

        Ich würde auch unterstützen, wenn mein Kind nach der Schule ein Jahr Praktika macht, um das Passende zu finden.

        Bei meinem Sohn merke ich: ein Job am Schreibtisch würde passen, einer wo er viel labern muss ebenfalls. Er hat kein Talent für filigranes Rumgepopel, keinen Sinn für viel Lesen. Schwere körperliche Aktivität ist auch nicht seins. Technisches Verständnis ist vorhanden, geschichtliches Interesse ebenfalls. Ich könnte ihn mir in der Verwaltung oder auch bei der Feuerwehr, Krankenkasse, Versicherung etc. vorstellen.

        So ist in etwa meine Hetangehensweise.

        LG

        Hast du Langeweile?

        Meine Kinder entscheiden selbst was sie machen und haben genug Input durch die Schule, die haben nämlich ein Programm zur Berufsorientierung und machen da alles von Berufsmessen besuchen, Praktikas, Bewerbungen schreiben usw.

        Gruß

        • ... "Meine Kinder entscheiden selbst was sie machen" ...

          Was bedeutet das? Gibst Du keine Unterstützung, Rat etc. OK, das ist sicher sehr angenehm und einfach für dich.

          Vordern deine Kinder dies nicht bei dir ein?

          • Nein ich gebe Ihnen keinen Rat, außer dem dass sie selbst entscheiden müssen wo ihre Interessen liegen und was sie später ihr Leben lang machen wollen. Wieso soll ich Jobs beurteilen die ich selber nicht gelernt habe? Kann ich sagen was alles z.B. zum Beruf Maler, Koch oder Bäcker gehört? Nein und dafür haben sie Berufsmessen, die Orientierungstage in der Schulen, die Gespräche mit dem Jobcenter und Berufsberatern und die Möglichkeiten für Praktikas.

            Ich hab meinen Sohn sogar die Entscheidung gelassen ob er Abi in 12 oder 13 Jahren machen will. Er muss sich ja auf den Arsch setzen und lernen und nicht ich.

            Fordern tun sie es auch nicht, wieso auch. Sie wissen was ich mache, sie wissen was ihr Vater macht und wenn es ihnen nicht zu sagt, müssen sie selber gucken welcher Job passt zu mir, welcher kommt meinen Interesse am Nächsten. Dazu haben sie ab der 8. Klasse die Berufsorientierung an der Schule, ich rede ihnen weder einen Job gut noch schlecht.

            Gruß

      Hier gab es im 8. Schuljahr noch eine "Potentialanalyse, bei der 2 Tagen lang durch Rollenspiele aus Berufssituationen und durch Gespräche sehr gut analysiert wurde, was dem jeweiligen Schüler liegt.

      Interessant fand ich,dass bei meiner Tochter grade der Bereich sehr geeignet war, den sie im rRollenspiel für sich selber als "ist nichts für mich" empfunden hat. Aber sie weiß jetzt ihre Stärken und auch Schwächen, die Berufsfelder , die ihr liegen könnten.

      Das Ergebnis dieser Analyse legte sie auch dern Bewerbungen bei als Kopie. (sie hat deieses Jahr Schule beendet.

      • Hallo,

        das hört sich interessant an. Ich weiß vom Programm hier nur das was ich geschrieben habe und was mein Großer erzählt. Der ist ja gerade erst in die 8. gekommen, da ist ja noch ein bisschen Zeit😉.
        Ich finde es gut, wenn die Schulen mehr machen als zum Test des Jobcenters zu gehen und nur durchgehen wie man eine Bewerbung schreibt.

        Wohin hat deine Tochter sich denn jetzt beworben? Auf das was bei der Analyse raus kam oder auf was anderes?

        Gruß

        • Der Bereich, wo die Analyse gesagt hat,der Bereich wäre was für sie, hat sie nicht weiter geschaut, weil es wirklich nichts für sie war. (Verwaltung, sie will was Kreatives und/oder mit Menschen arbeiten, nicht im Büro sitzen) Die Analyse kann nur die Richtung zeigen, entscheiden muß der Schüler dann selber.

          Sie hat sich einerseits auf einen Beruf beworben, in der einen der raus analysierten Stärken, hatte sich gleichzeitig aber am Berufskolleg angemeldet für einen weiteren Bildungsgang mit Abschluß (Fachabitur).. Sie hat sich dann für das Berufskolleg entschieden, weil sie mit Fachabitur den letztendlich gewählten Beruf studieren kann.

          Aber beides war eine Mischung aus dem Ergebnis der Potentialanlyse und ihren eigenen Interessen und Vorstellungen.
          Diese Analyse hat ihr geholfen, neue Fähigkeiten an sich zu entdecken, sie zu bestärken in der eigenen (Selbst)Einschätzung und eben die Berufsfelder aufzuzeigen, in denen sie Stärken hat.

          Falls es dich interessiert, hier nen Link mit mehr Infos zur Potentialanalyse ::
          https://www.berufsorientierungsprogramm.de/de/allgemeine-informationen-1705.html

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