Habt ihr euch mal beschwert? Kiga, GS oder weiterführende Schule?

    • (1) 26.09.18 - 06:59
      Inaktiv

      Hallo,

      Ich war gestern bei einem Elternabend inklusive hitziger Diskussionen.
      Jetzt würde mich interessieren, in welcher Phase ihr euch am ehesten über Tun oder Nicht-tun der Einrichtung/ Schule geärgert habt / wann ihr am unzufriedenstem wart / wann ihr euch mal beschwert habt oder gerne hättet.


      Bin total gespannt!

      Am besten fand ich (am zufriedensten mit der Politik der Einrichtung) die Zeit...

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      • (2) 26.09.18 - 07:39

        Im Kiga wurde am besten auf Beschwerden reagiert, GS und weiterführende Schulen haben Probleme wie Mobbing und Gewalt gerne kleingeredet und was von "Anpassen an die Gegebenheiten". An der jetzigen Schule scheint es besser zu sein, allerdings meinte der Rektor gestern beim Elternabend das die Eltern auch eigenverantwortlich die Mobber ihrer Kinder bei der Polizei anzeigen sollen, das kann nicht alles über die Schule laufen.
        Die jetzige Schule ist sehr schnell mit Verweisen und Schulrauswurf wenn die Kinder die Regeln nicht befolgen, das finde ich super.

        LG
        Visilo

        (3) 26.09.18 - 08:00

        Guten morgen,

        bisher bin ich überall zufrieden gewesen. Liegt aber wohl daran das in keiner Einrichtung gravierende Probleme waren / sind.

        Kindergarten und GS waren bei uns auf dem Dorf und wenn es mal Probleme gab (egal ob mein Kind oder die Allgemeinheit betreffend) wurden immer zeitnah gute Lösungen gefunden.

        Die weiterführende Schule ist sehr strukturiert und klar. Die Schulregeln werden konsequent durchgesetzt und sind für alle nachvollziehbar. Z. B. das Handyverbot mit Ausnahme der Mittagspause an langen Tagen. Allen die außerhalb der erlaubten Zeit erwischt werden, wird das Handy abgenommen und sie können es nur mit einem Erziehungsberechtigten wieder abholen. Egal ob das Montags oder Freitags ist (bei uns wäre das Handy dann am WE in der Schule, da es keiner zeitlich schaffen würde)

        Erst letzte Woche gab es einen Brief an alle Eltern, da wiederholt Kinder (9./10. Klasse) beim Rauchen erwischt wurden. Diese Kinder sind für 2 Wochen der Schule verwiesen worden und müssen ihren Lernstoff zu Hause erarbeiten.

        Wir finden das Vorgehen sehr gut, kennen aber auch Eltern die bei der Handy-Geschichte sich lieber über die Schule aufregen, anstatt ihr Kind an bestehende Regeln zu erinnern.

        LG
        Tanja

        (4) 26.09.18 - 08:08

        Guten Morgen,

        als unsere Tochter damals auf die Gemeinschaftsschule gekommen ist, hatte die Klasse eine Lehrerin, die gerade frisch von der Uni kam. Erst fand ich das ganz gut, nach einem halben Jahr fanden wir das alle "bedenklich". Die Klasse war bunt gemischt, Kinder mit LRS, Dyskalkulie, ADS, ADHS waren dank Inklusion alle in einer Klasse. Die Lehrerin ist ganz oft nicht mehr Herr der Lage geworden und hat dann oft in der Klasse gestanden und geheult. Was die Rabauken dann dazu bewogen hat, noch mehr aufzudrehen, weil das ist ja unheimlich lustig.

        Das Fass zum überlaufen hat dann gebracht, als ein Musiktest geschrieben wurde. Meine Tochter hatte damals, ich glaube eine 2. Der Rest der Klasse nur 5er und 6er. Daraufhin hat o.g. Lehrerin den Test eine Woche später nochmal geschrieben, mit dem gleichen Ergebnis. Darauf hin hat die Lehrerin dann uns Elter angeschrieben, dass das so nicht ginge und wir mal "was tun sollten". Weil es nicht sein kann, dass man zweimal den gleichen Test schreibt und die Kinder ihn immer verhauen.
        Jetzt muss aber aber dazu sagen, dass dies eine Bläserklasse war und der Musiktest sehr individuell aufgebaut war. Also es ging um spezielle Noten bzw. Grifftechniken für das jeweilige Instrument, was das Kind spielte.

        Ich habe dann eine freundlichen Brief zurück geschrieben und mal angeregt darüber nachzudenken, ob es dann vielleicht nicht doch am Lehrer liegt, wenn der gleiche Test zweimal gleich beschissen ausfällt.

        Daraufhin wurde ich in die Schule zum Rektor zitiert. Der mir dann klar machte, dass ich gar kein Recht hätte mich darüber zu beschweren, weil ich ja ein leistungsstarkes Kind hätte. Und wenn ich mit den Lehrmethoden, die an der Schule herrschen nicht einverstanden wäre, könnte ich ja unsere Tochter von der Schule nehmen. Ich habe dann nur gesagt "o.k., mach ich" und 3 Monate später ging unsere Tochter aus Gymnasium. Die beste Entscheidung überhaupt.

        LG
        Tiffy

      • Eine andere Mutter und ich haben uns mal in der 2.Klasse zwecks einem Gruppenreferat beschwert. Ein Referat Thema Kaninchen mussten 3 Kinder zusammen ausarbeiten und vortragen , auch zwecks von üben einer Teamarbeit.
        Die 3 Kinder verbrachten 2 Nachmittage bei uns um Plakat und Text zu erstellen, da ich früher mal Zwergkaninchen züchtete und noch viele Infos und Bilder darüber hatte.
        Thema wurde für alle 3 gleichteilig und gerecht verteilt, mit einem einfachen Bereich und einem Schwerpunkt.. Kind 1 z.B. Haltung und Verhalten , Kind 2 Ernährung und Krankheiten, Kind 3 Nachwuchs und Impfungen.
        Jedes Kind bekam den fertigen, kompletten Text mit Nachhause, um den Einsatz zu überblicken und seinen Teil frei zu lernen.
        Kind 1 zog einfach in der Klasse ohne Kenntnis der anderen 2 Schülerinnen, in einem Zuge das komplette Referat herunter, die anderen zwei waren wie vor dem Kopf gestoßen und trugen ihren Teil zwar auch nochmal vor, als die erste fertig war.
        Benotung Kind 1 nee 1, andere zwei Kids , nee 3, zwecks im Vergleich zu 1 zu wenig und wiederholten Text. Die Kinder reklamierten, auch Anhand ihres markierten Textes, wer , was vorträgt, da das Kind 1 ihren Text einfach ohne ihren Wissen und Absprache in Eigenregie vortrug und in dem Sinne gegen ein Team arbeitete....also "Fazit" nicht Teamfähig...änderte bei der Lehrerin aber erstmal nichts, man muss noch dazu sagen, das Kind 2+3 am aktivsten das Referat zusammenstellte. Dies ärgerte uns und suchten ein Gespräch bei der Lehrerin, da die Reklamation der Kinder nichts nutzte, ob es wirklich so vorgefallen ist..Als wir sie darauf ansprachen, ob sie es korrekt findet, wenn ein Schüler gegen die Gruppe arbeitet, bei einer gezielten Gruppearbeit, dazu Kind 1 noch am wenigsten Beitrag beim Erstellen leistete (naja, kann sie ja nicht nachvollziehen) , sich im egoistischen Alleingang die Lorbeeren holt und noch belohnt wird. Dann kam sie doch noch ins Grübeln.Alle 3 Kids erhielten dann nee 1.

        Hallo,

        im Kindergarten oder den weiterführenden Schulen hatten wir bis jetzt noch nie Probleme, aber in den Grundschulen, sei es wegen Gewalt, wegen häufiger Ausfall an Unterricht, keinerlei Informationen etc.

        Gruß

      • Hi,

        ich habe 3 Schulkinder (3., 8. und 10. Klasse) und im Kindergarten habe ich mich einmal beschwert, weil meinem ältesten Sohn kalte Kartoffeln unter Zwang in den Mund gestopft wurden.
        In der GS habe ich mich vor den Sommerferien beschwert, weil ein gewalttätiger Mitschüler meines Sohnes nicht bestraft wurde, obwohl er mehrfach meinen Sohn in der Mangel hatte und dieser auch mit zerschlagenem Gesicht nach Hause kam. Die Mutter des Jungen hatte sich erfolgreich gegen die Bestrafung gewehrt, ist bis zur Rektorin gegangen. Da musste ich mich dann leider beim Schulamt beschweren.
        Auf der weiterführenden Schule war eigentlich nichts gravierendes, nur kleinere Unstimmigkeiten, die ich aber klären konnte.

        (8) 26.09.18 - 11:59

        Bei einer Grundschullehrerin meiner Tochter musste ich ständig rein und mich über dies und jenes beschweren bzw reklamieren. Ich glaube, die hat schon Magenkrämpfe bekommen, wenn sie mich nur gesehen hat#rofl

        Meistens ging es um unberechtigigten Punktabzug, Fehler, die keine waren, und seltsame Bewertungen.
        Eigentlich kann ich so etwas ganz gut ignorieren, bei ihr kam es aber wahnsinnig oft vor und in der 4. Klasse zählt bei uns ja der Notenschnitt für den Übertritt. Es war also wichtig, dass dann die bessere Note gegeben wurde.
        Einmal habe ich mich auch darüber beschwert, dass die lange angekündigte Klassenfahrt nicht stattfand. Das war so ungerecht, erst den Kinder die Zähne langmachen, dann einen Haufen Ausreden und Lügen bringen und doch nicht fahren... und nebenbei durch die Lügerein die Eltern gegeneinander aufhetzen...#aerger
        Die Klassenfahrt fand natürlich nicht statt, trotz aller Bemühungen von Seiten der Eltern. Zur Strafe habe ich sie noch ein paar mal öfter besucht und ihre Magenkrämpfe genossen#schein

        (9) 26.09.18 - 12:52

        Bis jetzt war noch keine Beschwerde nötig. Bisher hatten wir immer Glück.
        Du bist nicht zufälligerweise Frau B? Wenn ja, dann herzliches Beileid! #tasse
        Anstatt die Kinder auf Zack zu bringen, werden irgendwelche Ansprüche gestellt... #zitter
        Die schlechten Noten sind aber nicht Gegenstandsthema, finde ich komisch. Ist doch nicht normal, dass bei jeder Klassenarbeit 1/3 der Klasse durchgefallen ist. Bei einem trivialen Nebenfach noch mehr... Egal, uns betrifft es nicht.

        • (10) 26.09.18 - 17:13

          Nein :-)
          Bezieht sich das auf einen anderen Tread?

          Ich war nur gestern beim Elternabend und verwundert wie viele Themen, die ein Kind speziell betreffen, zum wichtigsten Punkt der Allgemeinheit gemacht werden...

          • (11) 26.09.18 - 19:18

            "Nein :-)"
            Ok :-)

            "Bezieht sich das auf einen anderen Tread?"
            Nein :-)

            "...beim Elternabend und verwundert..."
            Hier auch. Mehr kann und will ich nicht dazu schreiben. #zitter#rofl

      Was heißt denn beschweren ? Punkte sachlich ansprechen die wirklich aus dem Ruder laufen ? Ich bin immer für Sachkritik was natürlich auch beinhaltet, selbst kritikfähig zu sein und sich auch anzuhören, warum etwas ist, wie es ist. Was ich nicht verstehe, wenn an Elternabenden ein paar Mütter aus dem Ruder laufen....das kann man auch anders klären.

      (13) 26.09.18 - 17:54

      Hallo,

      ich hab mich im Kindergarten mal beschwert, weil eine Erzieherin meinte, es wäre notwendig meine Tochter auszuschimpfen und anzuschreien, obwohl sie selber die Aufsichtspflicht verletzt hatte und die Sache an sich wirklich nicht gravierend war.
      Ergebnis war, dass die Erzieherin wohl ziemlich eine auf den Deckel bekommen hat, und sie einige Male bei mir und meiner Tochter entschuldigt hat. --- hatte bei meiner Tochter allerdings null Erfolg, da sie definitiv nicht mehr in ihre Gruppe wollte (wäre zum Glück nur in den Ferien gewesen, wenn sie Gruppen zusammenlegten).

      Am zufriedensten bin ich bis jetzt mit der weiterführenden Schule. Auch die Organisation und Planung, vorallem für berufstätige Eltern ist 1A. Keine kurzfristigen Termine, wie am Freitag ist Elternfrühstück, wir bitten um erscheinen #schwitz Alles lange im Vorfeld bekannt.

      lg

      (14) 26.09.18 - 21:01

      am unzufriedensten bin ich eindeutig mit der Grundschule das ganze System wie es heute ist einfach nur schrecklich auch wenn die Grundschulen von der größten Katastrophe ( Schreiben nach Gehör Methode ) inzwischen schon wieder abrücken . Wenn man kein Ausnahmekind hat dem alles nur so zufliegt dann ist man sehr beschäftigt die Defizite dieses ganzen Systems irgendwie aufzufangen . Für mich als Mutter ist Grundschule inzwischen ein sehr rotes Tuch ich kann nicht mal behaupten das es auch immer auf die Lehrer ankommt soviel wie da im argen ist + die Lehrer sind leider selber gefangen in diesem System .

      (15) 26.09.18 - 21:34

      Hi,
      der erste Kiga war echt schlimm, beim Wechsel hatten wir dann mega Glück

      Grundschule hatten wir eine Klassenlehrerin, die sehr schlecht war, aber da kann die Schule nix dafür, mit Lehrer muss man Glück haben

      Weiterführenden Schule , wenn man sich nicht freiwillig einbindet, hat man eher seine Ruhe.

      lg
      lisa

      (16) 26.09.18 - 21:44

      Hallo
      Das hatte mehr mit den Beteiligten zutun, als mit der „Phase“.
      Am meisten geärgert habe ich mich, als meine Tochter im letzten Jahr auf die weiterführende Schule wechselte. Die Lehrkraft war mehr als willkürlich. So bekam sie zB. bei einem ganz einfachen Test, bei dem es eigentlich nur um Wiederholungen ging, eine 6. Die Begründung: Das Ergebnis war zu gut, damit unglaubwürdig. Irgendwie muss geschummelt worden sein. Das war dort nicht das einzige Problem.
      Auch etwas ärgerlich war es, als die Klasse meiner anderen Tochter vor ein paar Jahren in die ehemalige Abstellkammer verlegt wurde. Der Lehrer war frisch fertig, mit dem und deiner neuen Klasse hat man es halt mal versucht. Der Rektor war auch nicht so genial und wenn Schüler irgendetwas sagten, war ihm das ohnehin egal. Wohl auch in der Hoffnung, dass dann Ruhe ist.
      In dem Fall war das aber nicht so und siehe da, innerhalb des ersten Elternabends hatte er urplötzlich ein richtiges Zimmer parat.

      LG

      (17) 26.09.18 - 21:51

      Kindergarten: Die meiste Zeit waren meine Kinder in einem Traumkindergarten!

      Da gab es auch mal Probleme (übrigens beidseitig, Kind 1 war nicht ganz einfach...). Das hat man angesprochen. Falls nicht erfolgreich, dann eben eskaliert (sachlich, nicht im Sinne von Drama).

      Die Zeit war so wunderwunderschön.

      Dann kam die Grundschule (geht hier 6 Jahre). Das war durchweg die Hölle! Trotz Schulwechsel der Großen.

      Nun sind wir die Grundschule los (die Kleine ist zum Glück vorzeitig runter). Die Kids sind beide (8. und 6. Klasse) auf ihren weiterführenden Schulen (zwei verschiedene, yeah) glücklich... :-)

      Letztens gab es etwas Aufregung wegen eines Schüleraustauschs bei der Großen. Meine Große hat da den Kürzeren gezogen (sollte kurzfristig übernehmen, alles organisiert, dann doch nicht...). Da hat die Schule von sich aus angerufen, ein Kompromiss angeboten und sich entschuldigt...

      Passieren wird immer irgendwas. Aber wenn man SO damit umgeht, bin ich heute (nach dieser furchtbaren Grundschulzeit) mehr als dankbar!!!!

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