Meine zerstreute Jule.... wie kann ich ihr helfen?

    • (1) 05.10.18 - 11:02

      Hallo ihr Lieben.

      Meine Jule (11) macht mir gerade Sorgen. Wobei, es ist eigentlich schon immer auffällig, aber jetzt nach dem Schulwechsel kommen wir alle ab unsere Grenzen.
      Sie ist in der Grundschule eine super Schülerin gewesen. Bildungsempfehlung Gymnasium mit 1,0 Durchschnitt. Sie musste kaum was tun. Hat alles „geschüttelt“. Allerdings ist sie sehr unordentlich und schluderig. Sie kann sich schlecht organisieren. Setzt ihre Prioritäten absolut falsch. Jetzt auf dem Gymnasium ist das natürlich absolut schwierig. Ich bin nur am hinter her rennen. HA machen (manchmal muss ich diese von anderen Mamas organisieren weil sie vergessen hat sie einzutragen), lernen, Schulzeug fertig machen, Zeit einteilen usw. Es macht mich verrückt. Sie lässt alles überall liegen. Vor 2 Wochen hat sie ihrer Sporttasche am Busbahnhof stehen lassen usw. Da das Handy allerdings immer an Ort und Stelle ist und dieses auch immer gepflegt wird und mir Aufmerksamkeit überschüttet, musste ich es ihr jetzt wegnehmen. Ich habe es ihr ruhig und lieb erklärt. Über Wochen. Sie leidet auch sehr. Das tut mir so weh. Aber ich kann gerade nicht anders. Selbst jetzt bemüht sie sich nicht. Ich denke, sie kann es einfach nicht anders. Als ich gestern Abend zum Gute-Nacht-Sagen ins Zimmer bin: HA-Heft auf dem Boden, Federmäppchen halb ausgeräumt auf dem Schreibtisch, Hefter für heute neben dem Bett. Ich Kleidung verstreut, Pulli unter dem Waschbecken. Und dann fragt sie: wann bekomm ich mein Handy wieder 🤔🤔🤔.
      Gestern saßen wir 2,5 h an einer HA die sie seit 2 Wochen auf hatte. Ich will sie aber auch nicht auflaufen lassen. Eine 6 bekommt man so schlecht ausgebügelt. Ihre Noten passen nach wie vor. 1, 2+ und 2. Sie ist so ein tolles Kind. Ich sage ihr das auch immer wieder. Aber dieser Punkt nimmt immer mehr Priorität ein.

      Habt ihr eine Idee wie ich ihr helfen kann einen Weg zu finden Ordnung in ihr Chaos zu bringen?

      LG Sophie

      • (2) 05.10.18 - 11:07

        Hallo,

        so hart das auch klingt: Lass sie auflaufen !

        Die eine schlechte Note ist ja nur ein Puzzleteil der Gesamtnote am Ende. Wie soll sie es denn lernen wenn du immer hinterher bist und ihr alles vorbetest ?

        Die fehlenden HA würde ich sie selber nachfragen lassen bei den Mitschülern. Da käme ich gar nicht drauf.

        LG
        Tanja

        • (3) 05.10.18 - 11:21

          Danke für deine Worte. Meist macht sie das auch, aber da sie im Moment kein Handy hat muss ich das machen.
          Ich weiß auch nicht. Ich tu mich da wirklich schwer. Sie ist eine gute Schülerin. Meiner Meinung nach wirft das ein falsches Bild auf sie. Aber irgendwie hast du auch Recht. Vielleicht ist es ihr dann so peinlich... Im Moment bin ich zu Hause. Wir bekommen im Dez ein Baby. Von daher habe ich auch viel Zeit ihr in allem zu helfen. Wenn ich arbeiten gehen würde wäre das schier unmöglich.

          • (4) 05.10.18 - 11:28

            Dann gib ihr das Handy für den Anruf bzw. gibt es kein Festnetz mehr ?

            Unser Sohn ist in der 7. Klasse und wenn ich seinen Schreibtisch sehe, kriege ich eine Krise. Bin da so ganz anders. ABER er hat alles auf der Reihe, nutzt seinen Schulplaner, hat ein Whiteboard auf dem er die Termine für Arbeiten notiert. Auf dem Rest kleben mit Magneten wichtige Zettel oder er schreibt Formeln drauf die er sich merken muss.

            Er schreibt seine Vokabeln auf Karteikarten und lernt selbstständig. Auch für Arbeiten sind wir nur noch zum Abfragen da. Gelegentlich kommen mal Fragen wenn ein Plakat zu machen ist oder eine Buchvorstellung. Seine Mappen gibt er mir manchmal wenn sie eingesammelt werden, damit ich einmal rüber schaue und evtl. noch Tipps habe.

            Dies alles haben wir bereits in der GS angefangen und immer mehr ihm überlassen. Zum Übergang in der 5. wurde das Whiteboard angeschafft und im 1. Halbjahr noch ein bisschen mitgeschaut ob alles läuft. Mehr nicht.

            Wir Eltern haben eine WA Gruppe und es gibt auch jetzt noch Mütter die nach irgendwelchen Sachen (Themen für Arbeiten usw.) fragen. Sorry aber das finde ich mehr als lächerlich.

            • (5) 05.10.18 - 11:41

              Also in diversen WhatsApp Gruppen frage ich nicht nach. Wir wohnen auf dem Dorf und sie geht mit einem Mädchen in die Klasse, wo ich die Eltern sehr gut kenne. Bei der Mutter frage ich nach. Ja, das stimmt. Ich kann sie selber anrufen lassen. Aber zum Beispiel gestern. Sie hat nix eingetragen zu heute. Kam mir sehr seltsam vor. Ich habe 3x nachgefragt ob sie sich sicher ist. Ja. Keinerlei HA. Da habe ich der Mutter geschrieben. Natürlich war was auf. Es ist nicht so, dass sie mich mit Absicht belügt weil sie keinen Bock hat. Sie hört einfach nicht zu.
              Da liegt auch das Hauptproblem. Sie kann sich nicht organisieren. Wenn es so wäre wie bei deinem Sohn, dass wäre soo zufriedenstellend für mich. Sie macht ihre Aufgaben. Englisch-Vokabeln eigenständig abschreiben usw. Aber ich muss halt erinnern und ihr ihre Zeit einteilen.

              • (6) 05.10.18 - 11:47

                Beim nächsten Mal nicht nachfragen bei der anderen Mutter (ist schwer keine Frage :-p).
                Sie sagt es ist nix, also gut. Dann muss sie die Aufgaben zusätzlich nachholen und das ist meistens schon eine gute Lehre.

              • (7) 07.10.18 - 15:17

                Erinnern ist ja das Eine - das mache ich bei meinem Großen auch noch...aber bei anderen Müttern anrufen, um nach evtl. noch zu erledigenden Hausaufgaben zu fragen? Nein, das finde ich dann doch zu viel. Wenn sie sie halt mal nicht hat, wird sie vielleicht das nächste Mal besser aufpassen und zuhören...

                LG

                a79

            (8) 05.10.18 - 15:18

            Ich bin so eine lächerliche Mutter, mein Kind ist schwerbehindert und kriegt es nicht alleine hin. Nur weiß das niemand außer den Lehrern. Deshalb habe ich diese verflixte Hausaufgaben WhatsApp Gruppe gegründet. Hoffentlich wird dein Kind nie länger oder schwerer krank.

            • (9) 05.10.18 - 23:52

              Ich kann mir nicht vorstellen, dass es der Schreiberin um ein schwerbehindertes Kind ging, sondern um ein gesundes, altersgerecht entwickeltes. Und ja, da fände ich es auch strange, wenn Eltern einer 11(!)Jährigen sich um das Besorgen der Infos über HA kümmern würden! Wenn man weiß, dass ein Kind aufgrund einer Behinderung oder Erkrankung eben deutlich mehr Unterstützung als die Altersgenossen benötigt, ist die Situation doch eine ganz andere und niemand würde es seltsam finden, wenn Mutter X Mutter Y anruft und nach den HA in Mathe fragt (sofern Mutter Y das überhaupt weiß, was bei 11Jährigen nicht unbedingt mehr der Fall ist).
              VG und alles Gute!

              (13) 07.10.18 - 17:33

              das sehe ich nicht so. Das Gras wächst nun mal nicht schneller, wenn man daran zieht.

              Manche Kinder brauchen mehr Kontrolle und mehr Anleitung. Unterm Strich ist es doch egal, wie man seine Kinder zu guten Erwachsenen "bekommt". Solange das Kind sich nicht darauf ausruht, dass Muttern angeschossen kommt und alles heile macht, sehe ich es nicht als verwerflich an, für eine begrenzte Zeit die Hausaufgaben zu supervidieren, auch inhaltlich.

              Nachdem ich das geschrieben habe: ich bin in keiner Elternwhatsappgruppe. Das liegt aber daran, dass mich die meisten Mütter, die einfach vor sich hin urteilen und sich auf dem Rücken ihrer Kinder profilieren derart aufregen und ich dann eh über kurz oder lang rausfliege. (Bzw gar nicht erst reinkommen#rofl )

          (14) 06.10.18 - 16:38

          Dann hätte die TE wohl kaum um Rat gefragt. Und bei den Müttern in unserer WA Gruppe handelt es sich um Übermuttis. Die Gruppe wurde vom Elternvertreter gemacht um wichtige Informationen weiter zu geben. Er hat mehrfach darauf hingewiesen daß die Kinder solche Dinge in ihrer Gruppe regeln sollen.

Du schreibst sehr liebevoll über deine Tochter und hast ihr bisher scheinbar viel bei der Organisation des "Schullebens" geholfen. Einerseits ist das natürlich toll aber ihr scheint irgendwie den Absprung zur Selbstständigkeit nicht geschafft zu haben. HA vergessen? Mama richtet es. Schultasche nicht gepackt? Mama kontrolliert das schon... Du wirst deine Tochter wohl tatsächlich mal auflaufen lassen müssen, damit sie es kapiert. Sicher, eine 6 muss man jetzt nicht provozieren - das wäre mir auch zu blöd und das falsche Signal (2,5 h arbeiten sind ja auch schon Strafe). Aber wenn sie die HA oder Materialien nicht hat, gibt es halt mal Ärger vom Lehrer... Das Handyverbot würde ich zusätzlich beibehalten aber klare Ziele setzen: z.B. 5 Tage lang muss dies und jenes erledigt werden und dann bekommt sie es zurück. Klappt es danach wieder nicht, ist das Handy halt wieder weg...

  • Hallo.
    Ja, da hast du Recht. Ich bin da sehr hinter her. Das weiß sie auch. Und ja, ich denke auch das sie sich auf mich verlässt. Meine kleine Tochter ist jetzt in die Schule gekommen. Sie ist super organisiert und erledigt alles sofort. Früh beim wecken geht das schon los. Waschen, anziehen, Haare machen, frühstücken,Schulbrote einpacken und alles bereit stellen hat meine kleine Tochter fertig. Das sitzt meine Große immer noch im Slip auf dem Fußboden im Badezimmer. So ist das schon immer. Sie fühlt sich auch 0 motiviert.
    Das Handy habe ich ihr am Montag weggenommen. Ich habe echt gedacht, dass sie sich ein Bein ausreißen wird um das wieder zubekommen. Aber nein. Auch das hilft nix. 🤷‍♀️

    • (17) 06.10.18 - 10:01

      Wo ist der Unterschied in der Erziehung?
      Wo brauchen deine Kinder unterschiedliche Hilfe auf Grund ihrer Eigenheiten?

      Deine Kleine wird sicher auch ihre "Baustellen" haben. Wie gehst du bei ihr damit um?
      Entsprechend, nur im anderen Bereich, würde ich mit der Großen an ihrer Organisation arbeiten.

      Auflaufenlassen kann funktionieren, aber auch schief gehen.

      Bei mir funktionierte es in Bereichen, in denen ich schon bereit dazu war. Wo ich es KONNTE, aber aus Bequemlichkeit nicht machte - ging ja auch so.
      Dort wo ich es noch nicht konnte (und auch noch nicht gelernt hatte), brachte Auflaufen lassen nur noch mehr Demütigung.


      Meine ist auch so eine "ich habe nicht gehört, dass Hausaufgaben auf sind".
      Über Telefon anrufen lassen ging schief. Die meisten Kinder können mit Festnetz telefonieren nichts anfangen oder können nur sehr durcheinander mitteilen, was denn nun auf ist. Aus dem Deutschbuch Seite 15 wird dann schnell mal das Englisch Arbeitsheft Seite 15 und mein Kind ist dann erstaunt, weil sie das ja schon gemacht hat.
      Nicht zu hören ist das eine, nicht erklären können ohne Blickkontakt, das andere.

      Whats app hilft bei dem Thema enorm. Vor allem muss sich mein Kind dann nicht erst durch fragende andere Eltern durchfragen, bis nach Eltern und Geschwistern herauskommt, dass das Klassenkameradenkind zur Musikstunde ist und danach nicht mehr telefonieren darf #schwitz

      Handy als Dauernutzung gibt es hier auch nicht.

      Morgens vor der Schule drauf schauen: ok (Mitteilungen von Klassenkameraden, ob jemand krank ist, eine Stunde ausfällt, Extrasachen mitzubringen sind)

      Nach der Schule: auch ok. 5 Minuten!
      Dann Hausaufgaben.

      Bei vergessenen oder nicht gemachten Hausaufgaben noch mal selbst nachfragen.
      Da ist mein Kind nicht alleine :-p

      Bei Krankheit bitten, das Arbeitsblatt abfotografieren zu lassen.
      "Das kann ich sowieso erst hinterher machen" gilt nicht. Einmal gesehen, weiß sie wenigstens was dran war.

      IN der Schule ist Handyverbot. Alle Handys sind auszuschalten. Zu Hause gibt es nur WLAN und das steht nicht immer zur Verfügung. Das organisiere ich ;-) Die Art der Nutzung organisiert mein Kind. Prioritäten sage ich an.

      Wenn esgut klappt, darf es auch mal mehr sein. Wenn es nicht klappt, gibt es die genannten Zeiten unter Aufsicht. Handy komplett weg, macht es nur schwerer. Es ist eben doch anders, als zu meiner Zeit. #schwitz
      Konsequent bin ich aber umso mehr mit den Zeiten, wenn es nicht gut läuft.


      Bei den anderen Dingen, wie ich schon geschrieben habe:
      würde ich als Erwachsene die Prioritäten setzen (äußere Taktung) und dann mein Kind Stück für Stück daran heran führen.

      Anfangs 5 Minutentaktung
      später 1 Stundentaktung
      dann 1 Tagestaktung

      Beim Schulranzenpacken
      anfangs gemeinsam packen
      dann sie packt, du bist dabei (sagst aber nichts)
      wenn es klappt, sie packt, du schaust noch mal drüber
      dann: sie packt, du fragst nur noch nach, ob sie alles gepackt hat (kurzes aufzählen lassen)

      irgendwann reicht dann ein "schon gepackt"
      bis es eben selbständig klappt.

      usw.


      Bei den Sachen, die sie gut kann, auch mal näher hinsehen, warum sie es gut kann:
      - habt ihr das Schritt für Schritt geübt
      - wie ist ihre Herangehensweise?
      - ist es zu einer anderen Uhrzeit?

      Eine Freundin hat zwei Kinder: 1x Lerche, 1x Eule. Die Eule ist abends tip top organisiert, macht nachmittags die Hausaufgaben selbständig. Morgens würde sie ihren Kopf im Bett vergessen und das Frühstück in der Dusche.
      Die Lerche braucht man abends nicht mit Schultasche packen nerven. Das geht garantiert schief. Lerche steht morgens aber 30 Minuten top fit früher auf, packt von selbst und kann gut organisieren. Während die Eule, den abends top gepackten und zum Schulranzen gestellten Sportbeutel daneben stehen lässt, beim losgehen.


      Mir hilft es oft noch mich an meinen Strategien zu orientieren, wo ich was GUT kann.

      So fand ich heraus, dass ich Anweisungen, Prioritäten etc, besser verarbeiten und umsetzen kann, wenn ich sie sehe! Was ich einmal aufschreibe oder zwei mal sehe, merke ich mir zu 90%

      Was ich 1000 mal höre, vergesse ich zu 90%

      Bei einer Freundin ist es umgekehrt. Sehen? Hm .... keine Ahnung.
      Einmal gesagt, innerhalb kürzerster Zeit korrekt umgesetzt. Egal wie viele Einzelschritte es sind.

      Welcher Lerntyp ist deine Große?
      Welche Impulse braucht sie, dass es klappt?

      Organisieren lernen ist auch ein Lernen. ;-)

(18) 05.10.18 - 12:08

Hallo Sophie,

hast du eigentlich deine Tochter Jule gefragt, ob sie Vorschläge oder Ideen hat wie es besser laufen kann? Vielleicht klappt es mit ihre Ideen besser? Sonst hätte ich auch keine Idee? Vielleicht zusammen mit Ihr ein Ordnungssystem entwickeln?

LG Antje

(19) 05.10.18 - 12:35

Ich kann GAR nix hilfreiches beitragen, meine Mädels sind erst in der 3. und ich bin zerstreuter als sie🙄 Aber ich hätte gerne deine Jule🤗 Einfach weil sie sich soooo liebenswürdig anhört, beim lesen😍 Wie die Protagonisten eines netten Romans.😃 Ich weiß, das nützt dir gar nix, aber ich wollte es trotzdem loswerden.
Gute Nerven und alles Liebe für Jule💖

  • (20) 05.10.18 - 14:30

    Hallo.
    Nix da. 😉 Mein zerstreutes Lieschen bleibt hier. Sie ist wirklich ein ganz tolles Kind und ich bin ganz stolz auf sie. Aber gerade in Hinblick auf die Geburt im Dezember wird mir schon bisschen Angst. Mein Mann hat da bedeutend weniger Geduld. 🙈🙈

Hallo
Du kennst ihre Schwäche, hast ihr aber alles nachgetragen und jetzt wird es kritisch. Ich denke auch, du hast den Absprung verpasst. Ich würde sagen, jetzt ist Hilfe zur Selbsthilfe angesagt. Durch einfaches „auflaufen“ lassen, wird sie da nicht alleine rauskommen.
Erarbeitet gemeinsam ein System, das ihr hilft sich zu organisieren. Laminiert Listen die sie abhaken kann, richtet ein Ablegesystem ein, findet eine Taktik zum aufschreiben von Hausaufgaben usw.,“Inhaltsliste“ fürs Mäppchen,...
Gleichzeitig würde ich das Thema Handy besprechen. Wenn sie mit der größeren Freizeit noch nicht klar kommt, braucht es da eben erst einmal auch etwas Hilfe. Unter diese Absprache, würde ich ihr das Handy sich wieder geben.
Bitte warte nicht länger. Setzt euch am besten gleich dieses Wochenende zusammen. Sonst gibt es nur mehr Frust und Ärger auf beiden Seiten.

LG

  • Hallo.
    In der Grundschule war es bei weitem nicht so extrem. Jetzt erschlägt es sie. So verträumt und schusselig war sie aber schon immer. Schon im Kindergarten war sie diejenige, die immer daran erinnert werden musste die Brotbüchse vom Tisch zu räumen. Es wird aber jetzt halt immer umfangreicher. Aber du hast Recht. Da sie jetzt 2 Wochen Ferien hat haben wir genug Zeit bisschen Ordnung in das Kopf-Chaos zu bringen. Mal sehen was ich so an Ideen finde. 🤔

(23) 05.10.18 - 13:33

Da hilft nur: Lasssie gegen die Wand rennen!!!!

Leistungstechnisch ist sie bestimmt ein Gymnasiumkind, aber es gehört halt noch viel mehr dazu. Hast du ihr in der Grundschule alles abgenommen?

Bei uns war der Hauptbestandteil der Empfehlung der Bereich solzial/ emotionale Entwicklung, Lernverhalten und Eigenorganisation🤔

Üb es eine Zeit mit ihr und lass sie aber alles alleine machen. Checklisten helfen. Was fehlt fehlt halt. Wäsche wird nicht mehr gewaschen, wenn sie nicht im Wäschekorb ist .....
Nur so lernt die es und du kannst sie später ja auch nicht zur Arbeit/Uni bringen und alles managen.
Lg

  • (24) 05.10.18 - 14:38

    Hallo. Nein. In der Grundschule hat sie das allein gemacht. Lernen (wenn sie es denn mal musste) und Hausaufgaben ging alles allein. Da war es aber auch nur Mathe und Deutsch hauptsächlich. Hin und wieder mal was kleines in Englisch oder den anderen Fächern. Es wurden die HA an die Tafel geschrieben usw. Das „sich-selber-organisieren“ mit den vielen Fächern wo es ständig umfangreiche HA gibt macht ihr sehr zu schaffen. Dazu halt das Alltägliche daheim. Vielleicht braucht es auch noch etwas. Sie hat erst 6 Wochen Schule. Noch dazu von einer einzügigen Dorfschule (19 Schüler) an ein großes Gymnasium. Ich muss ihr halt jetzt irgendwie beibringen sich zu organisieren und wichtiges zu filtern... aber wie...

    • (25) 05.10.18 - 14:58

      Dann gib ihr Zeit. Die Umstellung ist nicht immer leicht. Mein Großer (der eigentlich Chaot) hatte alles sofort im
      griff.
      Mein Kleiner ist jetzt gewechselt und tut sich mit der Orga auch sehr schwer

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