Schlimme Schule

    • (1) 05.11.18 - 22:35

      Hi ihr, #winke

      Hätte mal eine Frage, da meine Kids nun schon auf die weiterführende Schule gehen und ich diese Schule mehr als schlimm finde, wollte ich mal nachfragen ob es grundsätzlich an Schulen ab der 5 so schlimm ist? Wo 9 Klasse Schüler die jüngeren ärgern? Es verletzte Kinder gibt und wo vor der Schule mit Silvesterknaller geschossen wird. Hoffe auf eure Meinung, weil ich wenn ich die Zukunft betrachte ich die Schule als zukünftige Schule nicht gut finde. Ich erwähne hier aber extra keine Namen von der Schule

      Da dass aber Auch für mich Neuland ist würde ich mich um Meinung anderer Mamas freuen

      VIELEN Dank im Vorraus ;-)#winke

      • Also hier ist es nicht normal! Bayern

        (3) 05.11.18 - 22:53

        Hallo,

        für mich ist das auch nicht normal. Aber das kommt auf die Schüler an, die auf diese Schule gehen und nicht auf die Schule per se :-(
        Bei meinem Sohn in der 5. Klasse Realschule sind solche Chaoten und "schlimme" Jungs. Da wurde ein Kind sogar schon gewürgt. Das würde ich aber nicht der Schule zuordnen, denn den Täter kennen wir schon aus der Grundschule.

        Was sagen denn die Lehrer*innen und der Rektor/die Rektorin?

        Grundsätzlich ganz sicher nicht. Bei diesen Vorfällen würde ich wohl mal den Rektor hochnotpeinlich befragen, was er sich dabei denkt, das zu tolerieren.
        LG Moni

      • Bei uns war es genau umgekehrt.

        Die Grundschule war grausam!!! Für beide Kinder (und ich habe sehr unterschiedliche Kinder) war diese eine Grundschule echt Quälerei auf hohem Niveau.

        Nun sind sie beide auf weiterführenden Schulen (verschiedene!!!) und sind beide glücklich!!!

        Aber leider, leider habe ich schon von vielen Bekannten gehört, dass es anders herum der Fall war. Das scheint statistisch der häufigere Fall zu sein... Schade. Tut mir leid für euch...

        (6) 05.11.18 - 23:53

        Kommt auf die Gegend, Schule und die Menschen an, die dort sind...

        Also ich bin alleine größere Schule gegangen, Haupt und real zusammen, über 2000 Schüler aus dem Landkreis, aber insgesamt sehr ländlich. Der Umgang war immer respektvoll, dort gab es nur die typischen kleinen scherereien, aber nix ernstes.

        Aber einen Landkreis weiter in der nächsten großen Stadt sieht das schon wieder ganz anders aus... auf dem Gymnasien ist es ganz gut. Aber alle anderen Schulen, vorallem den Gesamtschulen und den Hauptschulen würde ich weder als Schüler, noch als Lehrer freiwillig einen Fuß setzen. Von den Berufsschulen will ich erst gar nicht anfangen...

      (8) 06.11.18 - 08:12

      Hallo,

      das kommt auf das Einzugsgebiet der Schule und darauf an, wie die Schule mit solchen Vorfällen umgeht.

      Das Gymnasium unserer Tochter greift rigoros durch. Schüler, die sich nachhaltig nicht benehmen können und/oder mobben, fliegen dort von der Schule. Da herrscht ein besseres Klima unter den Schülern, als hier an der Grundschule, obwohl das Gymnasium neben einem sozialen Brennpunkt liegt.

      Ich will gar nicht wissen, was hier an der Grundschule abgehen würde, wenn die einen sozialen Brennpunkt in ihrem Einzugsgebiet hätten... Die kriegen schon die "normalen" Rabauken nicht in den Griff. #schwitz

      Hier in der Gegend gibt es weiterführende Schulen, wo die Zustände schlimm sind. Die einzige weiterführende Schule unserer Gemeinde, eine Sekundarschule, war schon mehrfach wegen Schlägereien in der Presse und kam damit auf keinen Fall für uns in Frage.
      Darüber, wie es an welcher Schule läuft, haben wir uns aber informiert, bevor wir unsere Tochter an einer weiterführenden Schule angemeldet haben.

      Wenn Du die Zustände bei Euch für Deine Kinder für unzumutbar hältst, müsst Ihr Euch mal nach einer anderen Schule umsehen.

      LG

      Heike

      • (9) 06.11.18 - 09:28

        "Wenn Du die Zustände bei Euch für Deine Kinder für unzumutbar hältst, müsst Ihr Euch mal nach einer anderen Schule umsehen."

        Das ist leider nicht immer so einfach! Bei uns in der Gegend sind die Schulen und gerade die Gymnasien, so voll, dass man froh sein kann, wenn ein Kind mit Gymnasialempfehlung noch einen Platz auf dem Gymnasium erhält. In den anderen Schulen sieht es nicht wesentlich besser aus. Da ist ein Wechsel der Schule sehr schwierig und teilweise muss man sich wirklich Gedanken darüber machen, was das geringere Übel ist.

        Unsere Gegend wächst leider sehr schnell, die umliegenden Orte auch, dazu kommt die schlechte Planung der Städte, da man ja anhand der Geburtenraten ja keine rechtzeitigen Rückschlüsse ziehen kann.#augen Alle Gymnasien bei uns haben mittlerweile Container aufgestellt um wenigsten halbwegs dem Andrang gerecht zu werden. Ich frage mich da immer, wie sie es mit den Lehrern auf die Reihe bekommen. Mehr Klassen erfordern schließlich auch mehr Lehrer und die sind bekanntlich auch rar gesät. Dennoch sind trotz dieser Menge an Schülern, die Gymnasien noch das bessere Übel, auch wenn es mittlerweile auch dort nicht immer gut läuft.

    (10) 06.11.18 - 09:28

    Das hatten wir in der 5. auch, in der 6. haben wir auf eine private Schule gewechselt und nun passt es.
    Wir haben damals die Polizei geschickt und auch Anzeige erstattet, hat die Schule nicht so sehr interessiert.
    In Grossstädten ist dieser Zustand nicht ganz ungewöhnlich.

    LG
    Visilo

    (11) 06.11.18 - 10:27

    Hallo,

    nein, das ist nicht normal. Und ich sehe da auch großen Handlungsbedarf von Seiten der Schule. Ein Schüler hat das Recht in Sicherheit lernen zu können. Und dafür hat die Schule Sorge zu tragen.

    LG
    Michaela

    (12) 06.11.18 - 12:37

    Grundsätzlich ist es nicht so an den weiterführenden Schulen. Ich persönlich hab zwar noch keine eigene Erfahrung, der Älteste ist erst in der vierten Klasse, aber fast alle Freunde aus dem Dorf gehen auf die Schule in der nächsten Gemeinde da die aus unserer Stadt einen schlechten Ruf hat. Gymnasium und die Gemeinschaftsschule in der nächsten Gemeinde unternehmen viel gegen Mobbing, die Neulinge bekommen einen Paten aus der neunten Klasse, die sind im selben Bus und passen an den Haltestellen auf. Nach den Berichten aus der Nachbarschaft klappt das ganz gut, die Kinder gehen auch gerne zur Schule (mein Sohn möchte nächstes Jahr auch dort hin).

    Würde sich mein Kind oder/und auch ich selbst mich an der Schule nicht wohl fühlen, würde ich wechseln wenn nach einem Gespräch des Direktors keine Maßnahmen oder Änderungen stattfinden.

    • (13) 06.11.18 - 12:46

      Ich denke auf jeden Fall verschärft darüber nach den Wohnort zu wechseln und mehr auf Land zu ziehen oder in eine Vorstadt?! Weil ich schon in einer grossstadt lebe. Was sagt ihr bringt es was oder kann man sich vorab über die Schulen erkundigen? Wie der Umgang dort ist?

      Danke für die vielen umfangreichen und hilfreichen Beiträge;)))

(14) 06.11.18 - 13:59

Hallo,

Ich bezweifle sehr stark das es an der Großstadt liegt. Auch in Städten gibt es verschiedene Schulen, selbst die Schulformen spielen dabei nicht die größte Rolle. Eher das Konzept der Schule und die Zusammenarbeit unter den Kollegen und mit dem Elternhaus.

Viel Erfolg bei der Suche nach einer neuen Schule, denn das ist oft nicht so leicht.

LG marci

(15) 06.11.18 - 15:24

unsere weiterführende Schule (Bayern) ist viel normaler als die Grundschule...echt ruhig und sittsam.
lg
lisa

(16) 07.11.18 - 09:52

Typisch ist es nicht, aber je nach Standort, Schulformen und Umgang der Schule mit diesen Sachverhalten ist es sehr unterschiedlich.

Wir haben an der Schule auch sehr mit Gewalt, Mobbing,... zu kämpfen.
Es gibt hier Sozialarbeiter, Konzepte gegen Mobbing und Rassismus, regelmäßige Polizeipräsenz.

Es ist allerdings nicht immer ganz einfach dem Herr zu werden.
Viele Dinge geschehen erst nach der Schule oder auf dem Schulweg bzw in den 5 Minuten Pausen.
Oftmals hat man als Lehrer keinen Rückhalt in den Elternhäusern. Maßnahmen wie Auschluss vom Unterricht erfreut manche Schüler sogar, schlechte Noten sind mittlerweile auch kein Druckmittel mehr.
Und Gespräche, Sozialarbeit fruchtet wenn überhaupt nur langfristig.

Zudem ist bei uns auch das Problem, dass die Schulen einfach voll sind. In der Regel sitzen hier 32 Schüler/innen, davon einige mit Förderbedarf, viele unterschiedliche Kulturen.
Da knallt es schon mal häufiger.

Man kann nicht so einfach einen Schüler von der Schule werfen, weil man für eine Ersatzschule sorgen muss.
Bei uns läuft es dann eher so, dass ein „schlimmer“ Schüler gegen einen anderen von einer anderen Schule getauscht werden muss.

Aber ich als Elternteil würde Probleme immer ansprechen.
Zuerst mit Klassenlehrer, eventuell Vertrauenslehrer bzw Sozialarbeitern.
Viele Aktionen geschehen nämlich auch im „Untergrund“.

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