Sich wehren hilft nicht,ignorieren auch nicht,weggehen auch nicht. ...Was tun?

    • (1) 23.11.18 - 18:11

      Hallo!

      Meine Tochter hat ein massives Problem mit einem anderen Mädchen.

      Erst hat sie meine Tochter wegen ihren Narben verbal fertig gemacht.

      Dann fing sie an aus dem Nichts meine Tochter zu Ohrfeigen. Andere Mädchen waren Zeuge. Und das zieht dich jetzt mehrere Wochen schon hin. Passieren tut das immer ,wenn kein Lehrer anwesend ist.

      Wir haben es über die Lehrkraft probiert,indem es gemeldet wurde,von meiner Tochter oder von anderen Mädchen die in der Umkleidekabine waren.

      Wir haben es mit ignorieren versucht, das hat das Mädel so in Wut versetzt, das sie nicht nur meine Tochter anging sondern andere Mädchen. Konsequenzen? Der Sportunterricht fand nicht statt.

      Inzwischen habe ich meine Tochter so gestärkt, das sie nicht mehr weint. Das bringt die andere aber richtig in Rage.

      Jetzt hat sich meine Tochter endlich gewehrt. Mehrmals, leider ohne Erfolg. ..Das andere Mädel lacht und macht weiter. Altes Lied, Lehrer informiert usw.usw.

      An die Eltern des anderen Mädchens ist kein rankommen. Selbst Lehrer kommen nicht an die Eltern ran. Es gibt keine Telefonnummer oder sonstwas. Die Eltern waren noch nie in der Schule.

      Auf der eine Seite tut mir das Mädel Leid. Wer weiß was daheim los ist,das sie sich so benimmt. Sie hat keine Freunde,alle haben Angst vor ihr.

      Sind Erwachsene anwesend ist sie höflich, lieb und nett.

      Auf der anderen Seite platzt mir langsam echt der Kragen.

      Ich meine wir reden von Kindern in der ersten Klasse. Selbst die Jungs benehmen sich nicht so.

      Was kann ich noch tun? Was soll ich meiner Tochter noch sagen? Wie soll man sich einem Kind gegenüber verhalten dem alles egal ist?

      • (2) 23.11.18 - 18:31

        Das tut mir für dich und deine Tochter sehr leid. Wir sind leider in so einer ähnlichen Situation.

        Bei uns hilft eine Schulsozialarbeiterin. Sie ist sehr gut und es wird auch langsam besser.

        Habt ihr eine? Ansonsten mehr Druck auf die Klassenlehrerin ausüben und auch zum Rektor gehen. Wir haben leider auch den Fehler gemacht abzuwarten und zu beobachten. Heute denke ich es ist besser Alarm machen und Öffentlichkeit schaffen.

        Alles Gute euch.
        Alva

        (3) 23.11.18 - 18:56

        Die Situation tut mir sehr leid.

        Der Sohn einer Bekannten wurde ich der Schule eine Weile gemobbt. Die Lehrer haben nichts getan.
        Ich kenne die Situation nicht genau, weiß aber, dass sie irgendwann ordentlich mit der Faust auf den Tisch gehauen hat (Verbal). Also: klare Worte verwendet: "Ihr als Lehrkörper toleriert und unterstützt damit Mobbing. Das kann so nicht sein." Sie hat mit höheren Instanzen gedroht, an die sie sich wenden wollte. Das hat dann gewirkt und die Lehrer haben endlich etwas getan. Die Situation hat sich dann deutlich verbessert.

        Meine Erfahrung bei Behörden jeder Art ist übrigens, dass ein Mann ernster genommen wird als eine Frau.

        Ich wünsche euch auf jeden Fall alles Gute!

        An die Eltern ist kein Rankommen? Glaube ich nicht. Die werden ja wohl irgendeine Adresse haben.
        Letztendlich gibt es ja nur 3 Dinge die du machen kannst.
        1. Deine Tochter die Situation weiter ertragen lassen und schauen wie es weitergeht (finde aber dass das absolut inakzeptabel ist)
        2. Deine Tochter von der Schule nehmen, wenn sie da nicht ausreichend geschützt werden kann.
        3. Den Lehren Feuer unterm Hintern machen oder sogar selbst mal ein ernstes Wörtchen mit dem Mädchen reden.
        Bei sowas würde ich mich nicht mehr zurückhalten. Irgendwas muss doch gemacht werden und wenn nix hilfr, würde ich ganz unkonventionell das Mädchen mal gehörig was husten oder es nach der Schule nach Hause begleiten um dann ihre Eltern zu konfrontieren.
        Wenn mit denen nix anzufangen ist, würde ich mit höheren Instanzen drohen (Jugendamt, Schulamt, Polizei, Zeitung etc.). Es klingt als habe das Mädel selbst ein massives emotionales Problem und da sollte das JA eh mal ein Auge drauf werfen, wenn die Eltern nicht erreichbar sind (was ich mir in Bürokratendeutschland nun wirklich nicht vorstellen kann.). Schütze deine Kleine lieber anstatt sie darauf zu trimmen "Augen zu und durch".

        • Die Adresse geht über DRK,die sind für Flüchtlingsunterkünfte usw.usw.zuständig.Man landet im Büro und ab dort ist kein Weiterkommen wg.Datenschutz.

          • (6) 23.11.18 - 23:19

            Okay, dass ist natürlich schwieriger.

            Sie wird aus einem anderen Kulturkreis kommen und daher eventuell auch gar nicht verstehen, wo das Problem ist. Bzw. finden die Eltern das Schlagen auch normal und/oder haben andere Sorgen bzw. Ansichten.

            Normalerweise gibt es für die Wohnheime auch Sozialarbeiter. Vielleicht kannst du da einen Ansprechpartner finden.

            Ist sie denn in der Betreuung? Vielleicht gibt es einen Betreuer/ eine Betreuerin den man mit ins Boot holen könnte.

            Alva

          • Geh zur Polizei. Zeig sie an. Damit werden die Eltern auf jeden Fall involviert und der Schule wird spätestens dann deutlich gemacht, dass Wegsehen nichts mehr hilft.
            Deine Tochter wird regelmäßig attackiert und muss geschützt werden. Die körperliche Unversehrtheit ist kein Erwachsenenrecht. Und nur, weil die Täterin noch nicht strafrechtlich belangt werden kann, bedeutet das nicht, dass man alles erdulden muss. Und: ganz wichtig: man kommt so ein kleines bisschen aus der Opferrolle raus.

      Hast du mal selbst mit diesem Mädchen gesprochen?

      • Ja habe ich. Angeblich verstehe sie mich nicht und machte nur. Meine Tochter sagt wiederum das sie Deutsch versteht.

        • (10) 23.11.18 - 21:04

          Na, das wurde ihr aber fein beigebracht... schön blöd stellen und man ist raus aus dem Schneider. Allerdings wird sie schon 1 und 1 zusammenzählen können und wissen dass du die Mutter von XY bist und du sauer bist wegen ihrem Verhalten deiner Tochter gegenüber.
          Sagt denn die Lehrerin auch dass sie Deutsch versteht? Wenn ja, dann würde ich dem Mädel trotzdem einen Vortrag halten. Letztendlich reicht es wenn sie deine Botschaft hört. Ansonsten wie gesagt, mach Druck. Ein solches Kind kann nicht ungestraft davon kommen und ewig so weiter machen. Entweder JA, Polizei oder eben die anderen Dinge die schon aufgezählt wurden. Sonst kann ja bald jeder machen was er will. Und warum sollen sich alle Kinder vermöbeln lassen. Zur Not würde ich sogar darauf pochen dass sie die Schule verlässt oder dass die Lehrer eben die ganze Zeit bei ihr sein müssen. Dann sind sie hoffentlich so genervt dass sie endlich reagieren und zusehen, wie man deiner Tochter und auch dem Mädchen helfen kann.

          (11) 25.11.18 - 17:17

          Ich würde da wirklich ne Anzeige wegen Körperverletzung schalten gegen das Mädchen. Die nehmen das Ganze ja gar nicht ernst, sondern schieben auch noch angeblich ihre fehlende Sprachkenntnisse vor.

          Èine Anzeige werden sie sicher verstehen.!

    Im Enddefekt mit mehreren Eltern die Schule solange endlos nerven, bis sie Hilfe von außen einschalten, Sozialhelfer oder Jugendamt. Normalerweise ist bei der Anmeldung , die Angaben aller Daten der Eltern für die Erreichbarkeit , Pflicht. Ob sie Fakes abgeben oder es bei Umzug nicht melden, keine Ahnung?
    Wir hatten mal einen Jungen auf der Schule, der täglich nur uns Mädels körperlich angegangen ist, Lehrer kamen an ihn nicht ran und Eltern waren selbst überfordert (stets Ehekrise , wegen stetigen Affairen des Vaters und er bekam dadurch auch immer den Frust seiner älteren Schwester ab, daher auch der Hass auf Mädchen, worin er da er seinen Frust ausgelassen hatte.) Da ich mit drei älteren Brüder aufwuchs, war ich einiges gewohnt im Einstecken und im Wehren#schwitz#schein, aber nie was ernstes oder aggresives, eher Spaßraufen.
    Eines Tages ging er mich wieder in der Schule so verbal an(war die 3. oder 4.Klasse) mir brannten dann komplett die Sicherung durch#aerger, packte ihm am Kragen und schob in mit voller Wucht mit den Rücken zur Wand, haute mit dem Fuß gegen seine Unterbeine, so dass er fiel und prügelte dann wie von Sinnen auf ihn ein, bis unser Lehrer kam und einschreitete. Der Lehrer und der Junge waren über mich so schockiert, weil keiner von ihnen, so ein Verhalten von mir , jemals erwartet hätte. Ab da war Ruhe mit dem Jungen und vom Lehrer kam zwar kein lob, aber auch keine negative Reaktion, eher noch ein heimliches Augenzwinkern. Ich bin zwar auch der Meinung, man löst es nicht mit Gegengewalt, aber nachhinein war es für den Jungen ein Kontra der Schocktherapie. Haben uns vor 5 Jahren am Klassentreffen wieder getroffen und sogar gemeinsam darüber gelacht.Leider starb er letztes Frühjahr.

    Was ich sagen möchte, wenn es von der Seite der Schule zu keiner Lösung kommt, sollte sich die Klasse mal zusammentun und alle miteinander gemeisam sagen, dass ihr Verhalten so nicht mehr dulden und es sich auch nicht mehr weiter gefallen lassen , es geht auch ohne Gewalt, allein der Zusammenhalt , alle gegen einen, wird ihr zu denken geben...läßt sich euch in Ruhe, laßt sie auch in Ruhe, greift sie einen an, stehen die Klassenkameraden zu helfend zur Seite...so kann auch Mobbing auch unterbunden werden...nicht wegsehen, sondern zusammenhalten.

    (13) 23.11.18 - 20:16

    Hallo,
    Du kannst das Mädchen anzeigen. Die Polizisten werden kein Stück begeistert sein, denn es bedeutet Papierkram. Aber dadurch erhält das Jugendamt offizielle Meldungen.
    Du kannst auch die Schule anzeigen, wenn bekannt ist, dass ein Kind in Abwesenheit von Lehrern freidreht braucht es ganz offensichtlich mehr Aufsicht.

    Droh doch mal damit. Irgendwann ist eine Grenze überschritten.

    Gruß Sol

    Hallo.

    Lasst euch dieses Verhalten auf keinen Fall gefallen!

    Wir sind damals folgendermaßen vorgegangen:

    Ich ging zur Klassleitung und habe gesagt, dass mein Sohn aus den gegebenen Gründen nicht mehr zur Schule gehen möchte und ich ihn auch nicht dazu zwingen würde (es war wirklich Heftiges geschehen...).

    Das war an einem Mittwoch. Sie meinte, ich sollte ihn "krankschreiben lassen", was ich vehement ablehnte. Das wäre Feigheit vor dem Feind gewesen. Warum hätten wir klein beigeben sollen. Damit dieser andere verzogene, egozentrische, egoistische und verlogene Flegel in aller Ruhe seinen "Sieg" genießen hätte können?!?!? :-[

    Ich erwiderte, dass ich (sofern mein Sohn am Montag immer noch bei seiner Meinung bliebe) am Montagmorgen beim Schulamt vorsprechen würde und denen dort erzählen würde, dass meinem Sohn aus diversen Gründen ein Schulbesuch nicht mehr möglich gemacht wird.

    Erst daraufhin wurde die Lehrerin tätig und hat sich dieses Früchtchen zur Brust genommen.

    Fazit war, dass sich die ganze Klasse (bis auf das kleine A....loch) schriftlich bei meinem Sohn entschuldigt hat, dass sie sich nicht trauten, für ihn Partei zu ergreifen aus Angst vor dem anderen. Sie schrieben, dass sie sich wünschen würden, dass er wieder zur Schule kommt.

    Das hat meinen Sohn umgestimmt und er hat die restlichen paar Wochen bis zu den Sommerferien noch in dieser Klasse verbracht und hatte auch vor dem anderen seine Ruhe. Dann wechselte er so wie so auf die weiterführende Schule und seitdem ist alles gut.

    Ich kann wirklich sagen, dass es eine verdammt lange und harte Zeit für meinen Sohn war. Aber sie hat ihn (so blöd das klingen mag) für sein Leben gestärkt. Er könnte diesem Flegel zwar noch immer, sobald er ihn sieht (zum Glück nicht oft), ins Gesicht spucken. Aber es hat ihn wirklich stark gemacht - vor allem deshalb, weil er gesehen hat, dass ich voll hinter ihm stehe und ihm solche Sachen nicht alleine ausbaden lasse.

    Drum: Hilf deiner Tochter. Klar sollen sie auch lernen, bestimmte Differenzen selbst zu regeln. Aber ich glaube, aus dieser Sache kommt dein Kind nicht selber raus.#zitter

    Vielleicht könnte sich die Lehrerin ja mal "auf die Lauer legen", damit sie die Göre auf frischer Tat ertappen und dementsprechend handeln kann.

    Alles Gute!!!#winke

    Schon bei meinen Kindern und auch mal bei meiner Enkelin half das Vorsprechen beim Schulleiter - und zwar in höflicher aber vollkommen kompromißloser Form. Entweder er bekommt das Problem in den Griff oder man schaltet die Polizei und das Jugendamt ein. Kaum ein Schulleiter ist scharf darauf.
    Dein Kind kommt da alleine nicht raus - und warum sollte Dir das andere Mädchen leidtun? Wir wohnen in einer Siedlung, für die eine Schule zuständig ist mit sehr hohem "Brennpunktsiedlungs-Anteil" an Kindern. Eltern erscheinen nie und besonders die Jungs werden zuhause zu fürchterlichen Machos verzogen.
    Aber der Schulleiter hat das mittlerweile echt gut im Griff. Man erreicht durchaus etwas, wenn Lehrer/Schulleiter sehen, dass man als Elternteil nicht bereit ist, nachzugeben. Das Kind von der Schule zu nehmen, geht oftmals nicht so einfach - und immerhin ist nicht Dein Kind das Problem sondern dieses Mädchen. Geh zum Schulleiter - viel Erfolg. LG Moni

    (16) 24.11.18 - 08:18

    Von der Schule und den Lehrern wirst du nicht wirklich Hilfe bekommen, warum auch die wollen ihre Ruhe und wenn sich das Kind im Beisein von Erwachsenen gut benimmt hat die Schule doch was sie will. Wenn es euch nicht gefällt wechselt halt die Schule. Das Mädchen los zu werden ist auf einer öffentlichen Schule fast nicht möglich da die ja beschult werden muss.
    Wir haben das jahrelang durch, die einzigen die helfen wollten ,waren die Sozialarbeiter aber die kommen gegen Schulleitung und Klassenlehrer kaum an.
    Wir haben gewechselt und sind am Schluss auf einer Privatschule gelandet, das war das beste was meinem Sohn passieren konnte, da wird sofort durchgegriffen und solche Kinder fliegen schneller von der Schule wie sie denken und wir haben auch Flüchtlingskinder auf der Schule, auch diese Kinder müssen sich normal benehmen an der öffentlichen Schule wurde bei ihnen allerdings oft ein Auge zugedrückt mit der Begründung, "die armen haben so viel durchgemacht".

    Ich hoffe das ihr eine Lösung findet, auf die Mithilfe der Schule würde ich mich aber nicht verlassen.

    LG
    Visilo

    (17) 24.11.18 - 08:56

    Über welches Alter sprechen wir denn?

    (18) 24.11.18 - 08:56

    Wie wäre es denn, wenn du das Mädel mal zum Spielen einlädst? Falls du Angst hast, dass sie euch die Bude auseinander nimmt, könnt ihr ja ein Picknick auf dem Spielplatz machen. So könnten die beiden sich mal in einem anderen Kontext treffen statt in der klassischen Täter-Opfer-Konstellation und man kann deutlich schwerer jemanden hassen und drangsalieren, den man kennt.

    Außerdem gehe ich davon aus, dass das Kind so agiert, weil es ihm irgendwie schlecht geht, freundliche Zuwendung wirkt da oftmals Wunder.

    Wenn ich in der Schule schwierige Kinder habe, versuche ich, sie so häufig wie möglich persönlich zu begrüßen, die mal außerhalb des Klassenraums anzusprechen und mich für die zu interessieren. Bringt wirklich in den meisten Fällen deutlich mehr, als auf Konfrontation zu gehen.

    Mag vielleicht verrückt in deinem Ohren klingen, aber du schreibst ja selbst, dass alles andere nicht funktioniert und jemand, der so dermaßen auf Ansagen von Erwachsenen und anderen pfeift, der wird sich auch von einem Anpfiff der Schulleitung oder Polizei pfeifen. Das Kind selbst wird sich als nicht zugehörig zur Gesellschaft/Schule/Klasse empfinden, daher gelten auch nicht deren Regeln für sie. Also würde ich versuchen, sie ins System zu integrieren, damit sie ansprechbar wird.

    (19) 24.11.18 - 13:12

    Hallo,

    die Schule hat keine Nummer der Eltern??? Das glaube ich im Leben nicht. Das Mädel muss ja zum einen eine Adresse haben, die der Schule bekannt sein muss und zum anderen braucht die Schule Notfallkontakte. Für den Fall, dass was mit dem Kind passiert, müssen Eltern erreichbar sein.

    LG
    Michaela

    Hallo,

    bestimmt fliegen gleich Steine, das ist mir aber egal. Ich würde mir das Kind zur Brust nehmen, den Eltern auf´s Dach steigen und besonders dem Kind klar machen, daß Du dieses Verhalten nicht weiter duldest. Meiner Tochter würde ich erlauben sich bei körperlicher Gewalt ebenso zu wehren. Die anderen Eltern mit ins Boot holen. Um eines klar zu stellen, dem gewalttätigen Kind muss geholfen werden, es muss ja einen Auslöser gegeben haben, warum es sich so verhält. Allerdings dürfen andere Kinder nicht unter dieser Situation leiden. Die Schulen haben doch in der Regel einen Sozialarbeiter. Vielleicht kann der helfen.

    LG und alles Gute für Dein Kind! So etwas kann ein Leben lang prägen, darum mußt Du da dran bleiben für Dein Kind!

    Schulsozialarbeiterin ansprechen !!!!

    Sonst die Klassenlehrerin um ein Gespräch bitten, nicht so zwischen Tür und Angel, sondern einen richtigen Gesprächstermin, mit Kind.
    Da Lösungen überlegen für den Alltag. Und eben Situationen ohne Lehrerinnen.
    Passiert da nichts , weiter gehen zur Schulleitung.

    Zwinge die Schule diese Sache ernst zu nehmen. Das ist nämlich noch nicht der Fall.

    Kurz und knapp der Direktion den Fall schildern, gegebenenfalls mit anderen Eltern zusammen. Wenn sich dann noch immer nichts ändert würde ich zur Polizei gehen und es auch dem Jugendamt übermitteln.
    Ich verstehe auch, dass dir die Täterin leid tut. Mir auch, denn da stimmt gehörig was nicht im Elternhaus. Egal aus welchem Land dieses Kind kommt. Auch diesem Kind hilfst du eventuell mit deiner Vorgangsweise.

    Wenn Du die Anschrift der Gemeinschaftsunterkunft der Familie weißt, könntest Du versuchen, über die Ausländerbehörde oder das Sozialamt die Telefonnummer der zuständigen Sozialarbeiter herauszubekommen. Igh weiß natürlich nicht, ob man als Privatperson Auskunft erhält. Oder Du versuchst es über die Schulen, wo die Migranten Deutsch lernen.... wir haben fast alle Nummern aus den Gemeinschaftsunterkünften der Stadt, aber ich weiß natürlich nicht, ob man anderswo auch um so einen guten Draht bemüht ist. Evtl kann auch der Migrationsbeirat, Flüchtlingsbeauftragte oder wie auch immer mit einer Telefonnummer helfen (so wie Du geschrieben hast, kommt Du nur bis zur DRK - Zentrale der Stadt).

    Viel Glück wünscht murmel2006

    Das an die Eltern kein rankommen ist, da würd ich mich von der Schule ehrlich gesagt nicht verkackeiern lassen! Logisch haben die Kontaktadressen! Müssen sie haben. Allein das für Notfälle jemand kontaktiert werden kann! Und wenn es nur von einem Elternteil ist. Von der Adresse daheim mal ganz zu schweigen! Ich würd da den Druck auf die Schule etwas zu unternehmen erhöhen. Sie dürfen dir die Daten nicht rausgeben wegen Datenschutz. Verlangt auch gar keiner! Aber ich würd sie dazu zwingen vorstellig zu werden, wenn sie kein Interesse an weiteren Maßnahmen haben. Man muss ja nicht mal sagen was das für welche sind.... und vorab, wenn andere Kinder auch betroffen sind, sich andere Eltern mit ins Boot holen. Das bringt bei einer Schule die gerne dazu neigen Augen zu verschließen, wenn es um Mobbing unter Schülern geht, oft mehr als wenn man sich als Einzelperson an die Leitung wendet.

    Irgendwas wird bei dem Mädel schon daheim vorfallen, dass es sich so verhält und wenn es nur Eltern sind die sich gerade in einer Trennungsphase handeln. Kein Kind ist grundlos so drauf, vor allem dann nicht, wenn es merkt das es damit bei anderen in Missfallen gerät. Was anderes wenn andere dieses Verhalten auch noch anheizen. Das liegt offensichtlich aber nicht vor.

    Parallel würd ich mein Kind generell ab einem gewissen Alter in eine für das Kind gewollte Form von Kampfsport schicken. Denn Mobbing ist allgegenwertig und nicht nur das. Meine Aufgabe ist es nicht 24 Stunden um mein Kind zu kreisen wie ein Helikopter sondern ihm Mittel zur Selbsthilfe und Selbstbewusstsein mit auf dem Weg zu geben, was es nach Möglichkeiten nicht in die Opferrolle fallen lassen. Wenn das Mädel angemessene Gegenwehr erfährt, wird es sich 3 mal überlegen ob es sein Verhalten so weiter macht! Grenzen nach körperlichen Angriffen lassen sich selten verbal lösen. Wenn möglich, schön! Aber in der Masse ist das eher unwirksam! Das Kind sucht nach einer Reaktion und wird nochmehr durch ignoriert werden aggressiv gepuscht. Manchmal hilft es tatsächlich, wenn sich der Täter mal auf der Opferseite befindet um Einsicht zu bekommen und hier gehts nicht um wilde Schlägereien anzetteln. Im Kampfsport und Selbstveteidigung lernt man in erster Linie den Selbstschutz. Das reicht schon völlig, wenn das andere Kind merkt das es machtlos deiner gegenüber wird. Solange sie über ihr steht um ihr auf den Kopf spuken zu können wird sie es weiter machen. Ich bezweifel sogar das hier die Unterredung mit Eltern extrem hilfreich ist. Aber ein Versuch ist es wert. Offensichtlich weis sie gar nicht wie sie sich gegen ihre Angriffe verteidigen soll. Wie auch... für ein Kind in der Grundschule ist es jetzt nix übliches das vorher in anderen Zusammenhängen extrem kennengelernt zu haben. Zumal man ja auch beibringt das es nicht in Ordnung ist, sich so zu verhalten. Aber Mittel wie man sich wehrt werden den wenigsten Kindern mit aufm Weg gegeben.

    (25) 03.12.18 - 22:44

    Ich würd mir das Mädel die Eltern samt Klassenlehrerin raus Fischen und Mal auf den Tisch hauen und wenn dieses alles nichts bringt ...
    Dann würde ich drauf bestehen entweder das Mädel andere Klasse oder mein Kind ...dass ist doch auf Dauer nicht zumutbar immer wieder gemobbt zu werden ..

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