Wie kommen eure Kids zur Schule

Wie kommen eure Kinder zur Schule (Grundschule, Weg durch Wohngebiet-1km)

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    • (1) 28.11.18 - 10:50

      Hallo,

      ich habe mich grade, beim Lesen eines anderen Beitrags, gefragt, wie eure Kinder zur Schule kommen?!
      Im Allgemeinen wird ja beklagt, wie unselbstständig die Grundschüler von heute sind und wie schnell sich die Rotoren der Helikopter-Eltern drehen.


      Wie kommen eure Kids zur Schule?

      Meine Tochter in der 2-ten Klasse wird jeden Morgen zur Schule gebracht, weil ich auf dem Weg zur Arbeit erst sie, dann ihre Geschwister in den KiGa bringe. Ab dem nächsten Jahr laufen sie hoffentlich gemeinsam.

      Schöne Grüße

      • Selbst wenn mein Arbeitsweg daran vorbeiführen würde, würde ich meinem Schulkind die Selbstständigkeit lassen, den Weg ohne Mama zu bewerkstelligen. Für mich geht da Selbstständigkeit vor Bequemlichkeit.
        Meine laufen bzw. sind zur GS auch gerollert oder geradelt.
        VG

        • Ja, das könnte unsere Tochter auch. Aber sie würde ALLEINE fahren müssen. Draussen ist es dann noch dunkel. Ich bin mir unsicher, ob das üblich ist, dass Kinder wirklich alleine fahren. Sie ist unser erstes Schulkind und andere betreiben hier regelrechten Schulweg-Laufgruppen-Fanatismus mit regelmäßigen Gewöhnungstreffen vorher und WhatsApp-Gruppen, Fahrdiensten bei Regen...Damit kann ich mich garnicht anfreunden.
          Der Weg führt durch Wohngebiete, einmal über eine Straße mit Ampel und dann ein kurzes Promenadenstück. Im Allgemeinen ist auf der gesamten Strecke schon einiges los.

          Schöne Grüße

          • Oh je, so ein Gruppen-Geeiere morgens wäre für mich auch nichts. Durch ein Wohngebiet würde ich es schon erlauben, aber du kennst dein Kind und fie zu bewältigende Strecke. Meine mussten je Weg 1,9 km zurücklegen. Als die Große auf dem Gym und die Mittlere in der 3. war, wäre sie alleine gewesen. Da hat sie in der dunklen Jahreszeit eine Buskarte von uns bekommen. Aber auch da war sie selbstständig statt mit Auto von A nach B.
            Alles Gute!

          • Mein Jüngster geht auch immer alleine zur Schule. Wir haben mit ihm den besten und belebtesten Weg rausgesucht und er fährt mit dem Roller. Klar, passieren kann immer was, aber man kann seine Kinder nicht dauerbewachen.

        Mein Mann fährt auf dem Weg zur Arbeit jeden Morgen an der Schule vorbei, es wäre ein leichtes, die Kinder an der Schule rauszulassen. Die Kinder hätten dann morgens sogar 25min länger Zeit, aber sie wollen gar nicht mit dem Papa fahren. Neulich wollte ich mittags die Kinder abholen, weil ich genau zum Schulschluss an der Schule war - unser Kleiner hat mir den Ranzen in die Hand gedrückt und gesagt "Ich nehm den Bus!"

        LG

    Hallo, Sohnemann 1. Klasse bringe ich zum Treffpunkt mit seinem Freund (manchmal noch ein Dritter) von dem aus sie gemeinsam zur Schule gehen, ca. 600 m schätze ich mal.
    Von zuhause aus alleine los ist noch zu gefährlich, erstens sind es bis zur Schule knapp 2 km und zweitens muss er über eine 4-spurige Straße, auf der viel gerast wird.


    Der große Sohn ist ab der 3. Klasse von zuhause aus mit dem Roller gefahren, vorher habe ich ihn in der Nähe der Schule abgesetzt auf dem Weg zur Kita des Kleinen.

    VG
    B


    VG
    B

    Entgegen der Empfehlung der Schule fahren unsere beiden (3. und 4. Klasse) seit den Sommerferien mit dem Fahrrad zur Schule und es klappt prima... Wir haben uns davon überzeugt, dass sie den Weg mit dem Fahrrad bewältigen können und dass sie die Verkehrsregeln beachten und auf den Rest muss ich einfach vertrauen, auch wenn es manchmal schwer fällt... Zu Fuß wäre der Weg (ca 3 km) zu weit, für den Bus zu kurz...

    Die Empfehlung der Schule ist allerdings, dass die Kinder erst nach bestandener Fahrradprüfung ab Ende der 4. Klasse alleine mit dem Fahrrad zur Schule fahren dürfen... In der Klasse unseres Großen fahren schon viele mit dem Fahrrad, die Lehrerin selbst kommt auch mit dem Rad und bestärkt die Kinder auch darin... In der Klasse unserer Mittleren werden Eltern, die ihre Kinder schon alleine fahren lassen, von den anderen Eltern verurteilt und auch die Lehrerin lehnt es strikt ab... In der Klasse fahren viele Kinder mit dem Roller, was ich wiederum ablehne, da ich finde, dass ein Fahrrad durch die Größe, Reflektoren und Beleuchtung einfach deutlich präsenter im Straßenverkehr ist...

    Unsere beiden fahren morgens bis auf einen Tag in der Woche zusammen eine gut beleuchtete und belebte Strecke mit Fahrradwegen, mittags fahren sie nur 2x die Woche zusammen, aber es klappt bisher eigentlich prima...

    LG

    • (9) 28.11.18 - 18:18

      Hi,
      ich fahre jeden Tag an vielen Grundschülern, die mit dem Rad fahren , mit dem Auto vorbei. Ich denke, ALLE Eltern meinen, die Kids können es.
      Da nimmt ein Auto mal schnell die Vorfahrt und die Kids wissen überhaupt nicht, wie sie reagieren sollen.. Wie oft erlebe ich Situationen, wo ich nur noch mit den Kopf schütteln kann.
      Das der Helm am Lenkrad hängt, kein Licht an ist, auf dem Fussweg rumgeeiert wird, ist schon nicht erwähnungswert.
      Ich bin der Meinung, es hat einen Grund, warum es erst nach der Radl Prüfung gefahren werden sollte.

      lg
      lisa

      • Genauso sehe ich das auch, 👍

        (11) 28.11.18 - 18:53

        Ehrlich gesagt sind andere Meinungen mir da egal... Ich habe einfach keine Lust mehr, bis zu 4x täglich zur Schule zu fahren, um die Kinder zu unterschiedlichen hinzubringen und abzuholen, weil die Schule es einerseits nicht hinbekommt, die Schulzeiten zu vereinheitlichen, andererseits Eltern aber verbietet, IM Schulgebäude zu warten... Das habe ich jetzt gute 2 Jahre lang mitgemacht und habe mit unserer Kleinsten immer im Auto gewartet, sowohl bei 30° im Sommer wie auch bei zweistelligen Minusgraden im Winter, um die Umwelt nicht mehr zu belasten als nötig mit meinem schrecklichen, fiesen Euro 4 Diesel...

        Wie gesagt, wir haben uns überzeugt, dass die Kinder es können und solche Dinge wie du beschreibst, erlebe ich hier eher bei älteren Kindern, Fahren ohne Helm und ohne Licht, freihändig fahren usw... Ich vertraue unseren Kindern da, es gibt ihnen Selbstbewusstsein, dass wir ihnen diese Selbständigkeit auch zutrauen und sie wissen, dass es damit auch ganz schnell vorbei sein kann, wenn ich irgendwie mitkriege, dass sie sich daneben benehmen auf dem Weg... Da hier gerne einer den anderen in die Pfanne haut und auch die Eltern, die ihre Kinder bis direkt vor die Klassentür kutschieren, aufpassen und Bescheid geben, würde ich Verfehlungen mitbekommen, auch da kann ich mich drauf verlassen... Und keiner der beiden möchte wieder hingefahren werden, wenn es nicht unbedingt nötig ist... Ich bin der Meinung, dass man Kinder groß werden lassen sollte, wenn sie es denn möchten und unsere beiden möchten es...

        Hallo!

        Und Du meinst, nach der Fahrradprüfung ist das besser? Nur weil ein Kind die Fahrradprüfung bestanden hat, heißt das noch lange nicht, dass es den Helm aufsetzt, das Licht anschaltet...
        Lies einfach einmal das hier:
        https://www.adfc.de/artikel/mit-dem-rad-zur-schule/
        Am interessantestens finde ich übrigens den letzten Absatz, und der wichtigste Satz lautet m.E. "Daher sollten Eltern mit ihren Kindern das Radfahren üben. Je eher sie damit anfangen, desto besser gelingt es, die Radfahrkompetenz der Kinder auszubilden."
        Es gibt Eltern, die sind so gut wie nie mit ihren Kindern auf dem Fahrrad unterwegs - bei den Kinden nutzt auch eine bestandene Fahrradprüfung nichts, den Kindern fehlt die Praxis. Und es gibt Kinder, die werden schon mit 4 Jahren mit dem Fahrrad zum Kindergarten gebracht. Die gewinnen ganz frühzeitig unter Aufsicht der Eltern Fahrpraxis. Und so gibt es eben 8jährige, die man durchaus mit dem Rad in die Schule fahren lassen kann, während es 10jährige gibt, die trotz Fahrradprüfung noch nicht ordentlich fahren können.

        Abgesehen davon finde ich, dass die Fahrradprüfung in der Schule zu spät angesetzt ist. Laut Straßenverkehrsordnung dürfen Kinder ab 8 Jahren mit dem Fahrrad am Straßenverkehr teilnehmen, aber 10 Jahren dürfen sie den Gehweg nicht mehr zum Fahren benutzen. Bei uns findet die Fahrradprüfung am Ende der 4 Klasse (in diesem Schuljahr am 22. 5., Einschulungsstichtag ist der 30.6.) statt - da sind die meisten Kinder aus der Klasse schon lange 10! Die Prüfung sollte meiner Meinung nach mindestens ein Jahr früher gemacht werden - allerdings tun sich selbst in der 4. Klasse wohl viele Kinder noch schwer die notwendigen Verkehrsregeln zu lernen - ich weiß zwar nicht, warum das so schwierig ist, schon mein 6jähriger kann mir an jeder Kreuzung sagen, wer Vorfahrt hat.

        LG

      (14) 29.11.18 - 17:49

      "Ich bin der Meinung, es hat einen Grund, warum es erst nach der Radl Prüfung gefahren werden sollte."

      Das sieht u.a. die Versicherung zum Glück anders und der vernünftige (!) Blick der Eltern auf ihr Kind zählt dabei, nicht eine völlig freiwillige "Radl-Prüfung", bei der Eltern und deren Kids sich in Sicherheit wiegen, das Kind hätte ja schonmal geübt.

      Ein Kind, das seit 6 Jahren am Straßenverkehr teilnimmt und den Verkehr in Begleitung, später ohne, kennrngelernt hat, hat weitaus mehr Sicherheit und Übung als ein Kind, das bis zur 4. brav von Mama überall hinkutschiert wurde und nun aber die Prüfung bestanden hat.

      Man sollte Radfahrsicherheit am Verhalten und der Reife des Kindes festmachen und nicht an einem Thema, das in Sachkunde behandelt worden ist. Und genau DAS tut beispielsweise die Unfallversicherung! Richtig so!

In der Grundschule sind meine Kinder gelaufen. Anfangs mit mir zusammen, dann alleine, bzw. als beide zur Grundschule gingen, sind sie auch oft zusammen gegangen.

Meine Große fährt seit dem Schulwechsel mit dem Bus, laufen oder Fahrrad wäre zu weit.

lg

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