Playstation wie lange! HILFE!!!

    • (1) 02.01.19 - 15:54

      Huhu ihr lieben!
      Ich hab ein echtes Problem mit meinem Sohn und würde gerne wissen wie ihr das regelt? Mein Sohn 10 hat fast ein Jahr lang auf eine PlayStation gesparrt nun hat er sie sich gekauft und nun haben wir uns ständig in den Haaren wie lange er in der Woche und am Wochenende spielen darf!
      Was habt ihr für Regeln? Wie läuft es bei euch! Ich bin kurz davor das Ding wieder zurück zu bringen. Ich wollte mich mit ihm zusammensetzen und Regeln aufschreiben auf die wir beide zurück kommen können! Vielleicht habt ihr da Ideen!
      Vielen lieben Dank schon mal im Voraus.

      • Bildschirm ist Bildschirm.

        Wie lange darf er fernsehen und an den PC (abgesehen von Schule)? Das würde ich koppen. Jeden Tag z. B. 1h vor Fernseher, PC oder Konsole. Die muss er sich dann selber einteilen.
        Als ich Kind war, haben wir uns immer die Eieruhr gestellt, wenn wir an den PC unseres Vaters durften;-)

        Man kann es auch an Bedingungen knüpfen:
        Für x Zeit Hilfe im Haushalt y mehr Zeit für die Konsole.
        x Zeit im Garten, y Zeit mehr für die Konsole.

        • Ich finde solche exakt fixen Zeiten immer schwierig. Das Ziel ist ja eigentlich ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Bildschirm und Aktivitäten außer Haus, bzw. Sport.
          Ich persönlich weiß zwar nicht wie dein Sohn denkt, aber 1h pro Woche dürfte für ihn wahrscheinlich etwas zu wenig sein. Ich finde die Regelung von satos besser. Ansonsten könnte es passieren, dass die Zeit vor der Playstation als so großer Mangel empfunden wird, dass das Bedürfnis danach überproportional steigt. Wenn du verstehst was ich meine.
          Da die Zeit vor dem Bildschirm aber auch dazu dienen kann soziale Kontakte zu pflegen (da weiß nicht wie das bei ihm ist, ansonsten einfach mal darauf ansprechen, ob er mit Freunden spielt) könnte zu wenig Zeit ihn sogar schaden. Denn welches Kind findet es toll, wenn seine Freunde von tollen Spielgeschehnissen zusammen berichten, er selbst aber daran nicht beteiligt war.

          Wie gesagt. dass Ziel ist es die richtige Balance zu finden. Wenn er nebenbei oft draußen ist oder im Haushalt hilft, finde ich darf man ihm auch mehr Zeit vor dem Bildschirm zusprechen. Wenn er aber eher viel drinnen ist und wenig mit Freunden macht, würde ich versuchen ihn dazu bewegen mehr Zeit draußen zu verbringen und die Zeit vor der Konsole einzuschränken.
          Fixe Regeln sind da aber schwierig, da sie nicht für jede Situation geeignet sind :)

      (7) 14.01.19 - 09:37

      Was ist dass denn für eine Heuchelei! Offiziell nur eine Stunde an irgendeinem Teil, aber wenn das Kind lieb ist und im Haushalt oder Garten hilft, bekommt es mehr Zeit.Dann sag doch lieber gleich 1,5 Stunden jeden Tag
      An stelle deines Sohnes würde ich dann jeden Tag helfen und so meine Stunde Spielzeit umgehen, sprich verlängern.
      Verstehe diesen Vorschlag echt nicht, denn die Entscheidung für 1 Stunde Spielen hat doch ursprünglich einen Grund., Den man mit dem "Verdienen" von Spielzeit durch Arbeiten doch gleich sinnlos machen. .

Unsere Kinder haben feste Aufgaben zu erledigen, dazu ihre Hausaufgaben... Wenn alles erledigt ist, dürfen sie spielen wie sie möchten... Zusätzlich müssen sie allerdings pausieren, wenn wir sie um Hilfe bitten, beispielsweise zum Tisch decken, wenn wir essen wollen...

Mein Mann und ich spielen ebenfalls immer mal wieder mit Konsolen und wenn ich mir vorstelle, dass ich nach 30 Minuten, in denen man evtl erst ins Spiel reingekommen ist, wieder ausmachen müsste, würde ich wahnsinnig werden...

Unsere Kinder sind mit der Regelung zufrieden, allerdings reizen sie es auch nicht aus... Vertrauen erzeugt Gegenvertrauen, ganz einfach...

LG

  • Dem schließe ich mich an. Es kommt auch wirklich auf das Spiel an, wie lang das Kind spielen kann. Ist es jederzeit abspeicherbar kann eine feste Zeit eingehalten werden. Geht es von Mission zu Mission kann man ja abmachen, dass er 1-3 Missionen machen kann (je nach Umfang) und dann ist Schluss. Das gleiche bei festen Spielrunden z.B. im Multiplayer. So zeigt ihr Verständnis und Vertrauen, euer Kind sieht das Abschalten dann auch lockerer.

    Wenn mein Kind weiß es darf an die pesi wenn Hausaufgaben erledigt, sind diese nur schnell schnell hingekritzelt und falsch. Bei uns geht das leider nicht so.

    • Wie gesagt, es wird nicht ausgereizt und wir wissen, dass wir unseren beiden da vertrauen können... Merken wir, dass die Schule drunter leidet, egal in welcher Form, kann die Regel auch ganz schnell kippen, das wissen auch die Kinder...

      Unser Sohn ist trotzdem einer der Klassenbesten und unsere Tochter im oberen Durchschnitt, also müssen wir uns da momentan zum Glück noch keine Gedanken machen...

      Aber so unterschiedlich können Kinder nun mal sein...

      Ja, dann kontrollierst du das halt, und er muss gucken

(13) 07.01.19 - 12:41

<<<Vertrauen erzeugt Gegenvertrauen, ganz einfach...>>>

Das meine ich auch. So handhaben wir es auch. Jeder darf seine "Geräte" benutzen, wie er es möchte. Solange alles erledigt ist, HA oder Haushalt, dann sind "fast" keine Grenzen. Aber da in der Schulzeit weniger Zeit ist, als in den Ferien, klappt es ganz gut.

Bei uns ist es ebenfalls so, dass die Bildschirmzeit die Playstation beinhaltet. Jetzt in den Ferien darf etwas länger gespielt werden. So 90 Minuten. Das gilt auch am Wochenende. Wichtig ist für mich, dass die Pflichten erfüllt wurden. Also die Tiere versorgt und Kleinigkeiten im Haushalt. Außerdem möchte ich das draußen spielen und Freunde treffen nicht leiden.
Während der Schulzeit ist in der Woche gar nicht sooo viel Zeit. Da haben wir eine Begrenzung von 45 Minuten. Und jede unnütze Diskussion verkürzt diese Zeit.

Er hat das Ding mühsam von seinem eigenen Geld gekauft und darauf vermutlich eine ganze Zeit lang hingespart und nun ist er endlich mitten drin im Geschehen.

Warst du noch nie total absorbiert von einem neuen Spiel oder Buch oder einer Serie? Irgendwas wo Du einfach jede nicht ganz so freie Minute wissen wolltest wie es weiter geht oder wie Du weiter kommst? Und was würdest Du sagen, wenn dann ständig jemand sich beschweren würde deswegen oder es dir weg nehmen will oder nach 1 h schon alles vorbei ist?

Das Ding ist neu. Er hat jetzt einfach einen Hyper darauf. Das legt sich.

Mein Mann repariert Technik. Egal was. Ich glaube es gibt kaum eine Konsole, die wir nicht hier haben aus Bastelgründen und Spiele gibt's wie Sand am Meer.

Auch wenn ich streng war und die Kinder ab 2-4 J. nur den Sandmann kannten und bis 6 den Trickfilm davor oder danach, haben sie jetzt mit 10/11 so ziemlich unbegrenzten Zugang. Denn sie sind ein Stück weit alt genug für sich Verantwortung zu übernehmen.

1. Die Schule muss laufen
2. Der Haushaltsplan muss erfüllt sein
3. Die eigenen Tiere/Pflanzen müssen versorgt werden.
4. Die Hobbys und Vereine müssen laufen. Spätestens halb neun ist Bettzeit.

Solange das läuft, dürfen sie zocken und es gibt keine weiteren Regeln. Die Pflichten zuerst. Dann die Freizeit. Letztendlich zocken sie - trotz mega Angebot - höchstens 1-2 h ungefähr nur jeden 2. Tag, weil einfach gar nicht mehr Zeit unter der Woche ist oder sie lieber malen oder mit Freunden draußen spielen. Am WE wird es mal mehr. Aber auch oft gar nichts.

Bei Besuch, ist alles aus. Geplante Aktivitäten gehen diskussionslos vor, dafür diskutiere ich dann aber auch nicht rum, wenn mal am WE mehr gespielt wird, aber nichts weiter zu tun ist und wir nichts vorhaben.

Damit fahren wir wunderbar. Grundsätzlich dürfen sie also immer - wenn die Pflichten erfüllt sind und nichts anderes ansteht.

Ich beobachte, dass neue Spiele mal eine Zeit lang gehypt werden, die allermeisten aber nach einer Testzeit sang und klanglos in der Versenkung verschwinden und viele Konsolen liegen dann sogar nur noch rum. Der 3DS wird z.b. nur auf langen Autofahrten bespielt.

Und genauso ist es mit den anderen Sachen. Eine Zeit lang sind sie cool und dann pendelt sich das ein.

Ich würde nur auf die Pflichten bestehen. Wenn er z.b. nach der Schule erst zockt und dann bei HA schludert oder schludert weil er zocken will, wäre das Ding für mich für den nächsten Tag weggeschlossen. So lernen sie ganz schnell, dass sie viel mehr davon haben, wenn sie erst ihre Aufgaben ordentlich machen und da nicht trödeln und dann noch Freizeit haben, die sie für ihr Hobby nutzen können.

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