Therapien bei einem fast 8 jährigen

    • (1) 03.02.19 - 09:22

      Hallo, ich habe folgende Frage, sind vielleicht Eltern hier deren Kind eine wahrnehmungsstörung und eine( weiß jetzt den fachausdruck nicht) in die die erwachsenen Rolle gehüpft sind, nach einem Jahre langen traumer?

      Bei meinem Kind ist es diagnostiziert worden.
      Wir haben seit letztes Jahr einen Betreuer vom Jugendamt und, ja, wir hatten vorher auch schon Probleme bzw Kindergarten und Vorschule, aber unser Betreuer, hat uns jetzt einige therapien vorgeschlagen und es ist für uns beide nur noch Stress.

      Habt ihr das auch und wenn ja wie und was macht ihr?

      Seit er da ist und mir das alles ins Haus gebracht hat geht es mir gar nicht gut.

      LG und danke schon mal

      • Hallo, meinst du, er hat ein Trauma? Welche Therapien wurden denn vorgeschlagen? Seid ich schon bei einen Therapeuten?

        • Wir haben eine Psychologin und einen Mitarbeiter vom Jugendamt. Zuhause haben wir "normale" Probleme. Er setzt seinen Kopf durch, testet Grenzen aus, aber ich denke das ist normal. Er geht jetzt seit 2 Monaten Judo wo er sich richtig auspauern kann. Heilpätagogen haben wir jetzt einen Antrag gestellt.

          Problem haben wir in der schule und das wirklich sehr.

      Wahrscheinlich benötigt ihr beide eine Therapie.
      Das Trauma wirst du ja auch haben, nebst deinen Schuldgefühlen, denn du hast ja die Situation herbeigeführt durch unpassende Partnerwahl und ausharren in der zerstörerischen Beziehung.

    • Wir haben beide therapien, waren auch stationär schon in Therapie. Aber mir kommt vor, wenn wir mal Pause haben, sprich 2 3 Tage dann geht es uns beiden viel besser

      Wir haben beide unsere Therapeuten. Ja mein grosses Problem ist die schuld meinem Kind gegenüber. Aber es wird immer besser. Aber mir kommt einfach vor das der Stress durch die ganzen therapien uns auch nicht helfen sondern wir beide einfach noch gestresst sind.

      • Vielleicht sind es nicht die geeigneten Therapien oder Therapeuten. Vielleicht käme bei deinem Sohn ausser seiner/eurer Biographie noch eine Zusatzdiagnose dazu. Beispiel: meine Tochter wurde missbraucht. Fortan war der Fokus aller Fachleute darauf ausgerichtet. Dass sie in erster Linie Autistin ist und der Missbrauch, der verhältnismäßig "glimpflich" ablief, höchstens sekundär eine Rolle spielt , fiel erst nach Jahren auf.
        Dazu kommt das Problem der Schuldgefühle: diese sind begründet und nachvollziehbar, leider verliert man dadurch auch endgültig die Position eines gleichwertigen Gegenübers bei der Zusammenarbeit mit Schule und Therapeuten. Zudem verliert man dadurch auch die eigene Sicherheit, den Instinkt, fürs eigene Kind.

        • Seine Therapeutin ist die falsche bzw nicht die richtige. Aber diese jetzt zu wechseln ist laut unseren Betreuer nicht richtig da momentan dein Wohnhaus im Raum steht. Am Anfang war ich dagegen, dann dachte ich mir vielleicht nicht schlecht, weil er in der schule ja wirklich kaputt geht und ich, dachte mir, dann könnte ich mich auf mich konzentrieren und meine Vergangenheit aufarbeiten. Mittlerweile aber, will ich mein Kind nicht unter der Woche weck tun, nur weil die in der schule nicht klar kommen mit ihm und sich den einfachsten Weg aussuchen. Fabian braucht eine strenge Lehrerin, die ihm konsequent Zeit was er zu tun hat und ihn nicht überall in Watte einpackt

          • (12) 05.02.19 - 12:22

            Gibt es denn ein spezielles Internat oder eine Heilpädagogische Tagesstätte, wo er hin kann? Oder eine E-Förderschule?

            Ich würde mir das alles in Ruhe anschauen und dann entscheiden. Vielleicht ist ein Wechsel des Umfeldes gar nicht so falsch für eine Weile.

            Viele Schulen habe ich mit meinem Kind durch, eine einzige war unfähig, und auch die hat versucht, zu helfen, nur habe ich das damals nicht sehen wollen.

            Du musst unbedingt aufhören, der Schule die Schuld zu geben.

            Dein Kind ist krank, da kann die Schule nichts dafür, andere Schüler kommen auch zurecht. Die Lehrer kann man sich nicht aussuchen.

            Und eines habe ich feststellen müssen, sowohl bei mir, die in einer alkoholkranken Familie mit Gewalt und Missbrauch aufgewachsen ist, also auch bei meinem Sohn, dessen Vater ebenfalls Alkoholiker ist: Ein Stückweit muss man damit leben, man kann nicht alles heilen. Man muss das beste daraus machen.

            Es geht so viel kaputt in suchtkranken Familien, darum rate ich hier immer zur Trennung von dem suchtkranken Partner.

            Ich weiß nicht, was bei euch los war, aber es ist gut, dass du jetzt Hilfe bekommst, nimm sie an und wenn es nicht passt, suche weiter.

      (13) 03.02.19 - 21:23

      Therapien helfen nicht in wenigen Wochen...oft fällt man am Anfang sogar tiefer, bis man einen Weg findet, sich auf die Therapie einzulassen.

      Sicherlich kann es sein, das die Therapeuten einem nicht gefallen aber das kann man recht schnell ändern. Aber pft ist es die eigene Wahrnehmung, der eigene Kampf, das man ei nfach mit allem unzufrieden ist und es gerne auf Dritte schiebt.

      Ich arbeite selber in einer therapeutischen Einrichtung und da sind die Tehrapeuten ehrlich....wenn kein Zugang oder ein negativer Zugang zum Patienten gibt, wird der Patient an Kollegen weitervermittelt.Dann kann es Monate dauern, bis ein Fortschritt zu bemerken ist. Es gibt Patienten die sind offen und können Therapieansätze schnell umsätzen....andere sträuben sich....dann dauert es länger oder irgendeiner gibt auf.

      Hast du mit dem Therapeuten offen darüber geredet, wie die Therapie bei Euch anschlägt?

      lisa

(14) 03.02.19 - 10:17

Wichtig!!!🍀Gesteht euch beide ein,das ihr Hilfe braucht.Und last euch darauf ein..Die Therapeuten und das Jugendamt wissen schon,was richtig für euch ist.Nur wichtig
.Man muss es wollen...Denk an die Zukunft für deinen Jungen.Also!!!!!!!Pobacken zusammenkneifen und da durch!!!!!!!

(15) 03.02.19 - 13:55

Hallo,

ich kann Dir nur raten, alle Absprachen mit dem Jugendamt von denen schriftlich bestätigen zu lassen.
Gespräche am besten nur in Anwesenheit von Zeugen.

Wenn die zu sehr nerven, einen Anwalt einschalten. Versuch' nicht, mit denen alleine fertig zu werden. Dann unterstellen die Dir ganz schnell, dass Du das Wohl Deines Kindes gefährdest, weil Du ihm Therapien verweigerst.
Der Anwalt weiß, welche Sprache man mit denen sprechen muss.

Ich wünsche Dir viel Glück.

LG

Heike

Ich denke die Fachleute werden schon wissen was euch gut tut.
Eine Wohngruppe für deinen Sohn steht nicht nur im Raum weil die Schule nicht mit ihm klar kommt. Da werden sich wohl diverse Stellen einig sein das es ihm helfen würde. Denn sonst reißt man kein Kind aus seinem gewohnten Umfeld.
Komm von dem Gedanken weg das du ihn weggibst. Du machst das nicht um dir ein nettes entspanntes Leben zu machen. Du würdest ihm damit helfen.
Überleg mal weiter. Er kommt jetzt schon in der Schule nicht klar, dann folgen schlechte Noten, noch weniger motivation .....Kinder wie dein Sohn,wo die Ursache tiefer liegt kommen nicht irgendwann auf den Trichter daß sie das für ihre Zukunft tun,. Das würde eher immer schlimmer und irgendwann ist das Kind in den Brunnen gefallen. Dann ist zu spät. Also handele lieber jetzt, auch wenn das heißt ihn für eine Weile in eine Wohngruppe zu geben.
Natürlich ist das nicht schön wenn das ganze Leben so auf den Kopf gestellt wird, verständlich das es dir nicht gut damit geht. Aber Kopf in den Sand funktioniert nicht, das holt dich wieder ein. Also lieber einmal jetzt alles aufwühlen, alles umkrempeln, alles wirklich verarbeiten und nicht verdrängen und dann Neustart.

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