5.Klasse / 11 Jahre - wie beschäftigen sich eure Kids (speziell bei "Spielverabredungen")?!

    • (1) 11.02.19 - 12:43

      Hallo,

      unsere Großer ist im Oktober 11 geworden und geht in die 5. Klasse eines Gymnasiums. Im Grunde ist er noch sehr verspielt - was wir auch total gut finden. Leider wird die Auswahl an richtigen Spielpartner immer kleiner.
      Unser Großer spielt gerne mit Playmobil (Polizei und Feuerwehr), Lego und Brett/Kartenspiele und tobt draußen rum.
      Natürlich spielt er auch mal mit dem Smartphone und mit der XBox - was aber unsererseits zeitlich und inhaltlich begrenzt wird.

      Er hat mittlerweile noch 3 Freunde die genauso ticken und die sieht er durch den Schulwechsel im letzten Jahr nicht mehr allzu oft.

      Wenn jetzt Freunde zu Besuch da sind, kommt direkt sie Frage "dürfen wir XBox/Wii/Smartphone?" Wenn wir dann mal den Vorschlag machen erstmal was anderes zu spielen (Brettspiel/Kartenspiel o.ä.) - ich und mein Mann bieten uns dann auch als weitere Mitspieler an, wenn es ein Spiel für mehrere ist- kommen lange Gesichter (überwiegend vom Besuch).

      Es ist ja nicht so dass wir es komplett verbieten, dass Konsole gespielt wird, aber wenn man sich für einen Nachmittag sieht, muss man doch nicht die komplette Zeit davor verbringen.

      Bei den anderen Eltern scheint es das gleiche "Problem" zu sein, zumindest hört man das bei Gesprächen raus.
      Letzt wurde ein Freund von meinem Sohn abgeholt, die Jungs durften zum Ende hin XBox spielen. Da meinte der Vater dann "ach ihr habt ja auch so ein Teil - Wir bekommen unseren Sohn gar nicht mehr davon los. Ist bestimmt bei euch auch so..."

      Von meinem Sohn weiß ich dass bei seinen Freunden überwiegend "gezockt" wird wenn er dort ist.

      Ich habe damals auch mit 10 meinen SuperNintendo bekommen und auch ich mal mal mit meinen Freundinnen damit gespielt, aber zu 95% haben wir in dem Alter noch mit Barbies gespielt - bei meinem Mann war es genauso (bei ihm wars dann aber Lego statt Barbie ;-) )

      Bei dem einen Freund von meinem Sohn ist die Mutter immer richtig froh wenn unser Sohn dort zu Besuch kommt, da die Jungs dann "richtig" spielen und nicht nur vor der Konsole hängen. Deren Sohn hat nämlich das gleich Problem, dass seine anderen Freunde kein Bock auf Lego/Playmobil/Spiele und frische Luft haben.

      Berichtet mal von euren Kindern... :-)

      Viele Grüße

      • Meine Tochter ist ebenfalls 5. Klasse. Hier wird schon noch „gespielt“. Zocken ist bei den Mädchen weniger ein Problem.
        Problematisch sind eher die WhatsApp-Gruppen und YouTube. Meine Tochter hat kein WhatsApp und es ist schwer für mich, das WhatsAppVerbot aufrechtzuerhalten, da sie teils geärgert wird.

        (3) 11.02.19 - 13:10

        aktuell bin ich sehr froh, dass wir und die Freunde-Eltern "gleich" ticken... --spricht: wir haben Zeitbegrenzungen auf den Konsolen - und wenn die Zeit rum ist, dann ist sie rum ... und nur ausnahmsweise wird mal ne halbe STunde verlängert... --- sprich: mein Sohn als auch der aktuelle Besuch sind es gewöhnt, dass nach 1std die Sperre greift... --- und dann finden sie danach eigentlich immer (noch) gut ins Lego-Spiel oder sind draussen...

        aber ja: ist mal Besuch da, der daheim keine Zeitsperren hat, dann kommen lange Gesichter und Langeweile-Mienen auf, wenn die Zock-Zeit rum ist und da ist es dann für alle Beteiligten anstrengend.... schade eigentlich ... -- aber "diese" Spielbesuche sind auch nicht öfter bei uns, .. eher die anderen, ....

        im sommer ist es inzwischen so, dass sich die kids tatsächlich "IM SCHWIMMBAD" verabreden, -- mehrmals die WOche und wir kaufen ihnen alle Saison-Karten....--- da sind sie dann und haben Spaß und diese Diskussion ums gezocke fällt einfach weg .... zum Glück (noch) ....

        • (4) 11.02.19 - 14:04

          Finde ich gut, wie ihr das regelt. Wir haben keine Konsole (unsere Mädchen haben da kein Interesse dran), aber das Thema wird sicher (er ist jetzt 5) irgendwann mal aufkommen, wenn er zur Schule kommt. Ich habe auch nichts gg. mal dran spielen - aber in vernünftigen Maßen!

      Hallo
      Meine Tochter ist 10 und in der 6 Klasse. Handys oder Konsole haben, soweit ich das so mitbekomme, eigentlich alle. Dennoch sind die meisten noch sehr kindlich und spielen, wie sie es nie getan hat. In ihrer Stufe sind LOL Puppen, Fingerlings, Beyblade, Enchantimals,.. gerade angesagt. Sie hat gehofft, in dem Alter trifft sie langsam auf mehr mit ähnlichen Interessen.

      LG

      Wir haben dies alles nicht und wird hier auch nicht gebraucht...ich finde es immer sehr eigenartig können Kinder sich nicht beschäftigt ohne Elektronikschrott
      Meine Kinder haben damit auskommen müssen

    • Tochter, 11 Jahre, 6. Klasse!

      Barbies sind zu 99% total out. Wenn meine Tochter Besuch hat, quatschen sie ausgiebig, drehen gerne TicTocs, machen Schleim, schminken sich, spielen ab und an das Apfel-Klopapier-Spiel, fahren in die Stadt zum Bummeln, Eis essen, in die Bücherei, gehen mit dem Nachbarshund raus, hören Musik und singen lautstark mit, manchmal gehen sie mit Inlinern raus.....usw.usf.

      Ich finde diesen Trend, in der Freizeit fast nur noch vor der Konsole zu hocken, ganz, ganz furchtbar. Noch furchtbarer finde ich Eltern, die das ohne nachzudenken tolerieren. Es ist mir unverständlich. Nichts gg. ab und zu mal, aber doch nicht dauernd und lange am Stück. Das scheint eher ein Jungs-Ding zu sein. Ich kenne nur 1 Mädchen, das viel Zeit am PC mit einem Pferdespiel verbringt. Meine Tochter hat schon keine Lust mehr, sie zu besuchen.

      Wie sieht es mit Freunden z.B. aus dem Sportverein aus mit selben Interessen?

      VG

      • "Wie sieht es mit Freunden z.B. aus dem Sportverein aus mit selben Interessen?"

        Da ist es eher noch schlimmer. Mein Sohn geht zum Leistungsschwimmen und ist dort bei den Jungs der jüngste(die anderen sind 13+). Die anderen Kids haben alle Smartphones etc. Wenn Wettkämpfe sind beschwert sich mein Sohn immer, dass alle ihr Smartphone mitnehmen und er es (von unserer Seite aus) nicht darf. Alle anderen würden sich die Wartezeit mit dem Smartphone vertreiben. #augen

        Hatte es schon mal beim Trainer angesprochen, aber er sagt, dass er da nicht viel machen kann und beim Wettkampf auch nicht die zeit hat darauf zu achten wie sich die Kids beschäftigen, da er auch als Kampfrichter fungiert.

        Privat trifft mein Sohn sich nicht mit den Jungs vom Schwimmen. So kommt er gut mit denen zurecht und ist (so wie ich es bemerkt habe) auch gerne gesehen und voll akzeptiert, aber sie sind halt deutlich älter.

    Sohn: 9. 10 im August.

    Bei uns gibt es die bei einigen Besucherkinder sehr unbeliebte Regel: bei Besuch keine Konsolen oder Fernsehen.

    Ausnahmen sind Übernachtungen von Freunden. Da schauen mir mal eine DVD oder die Jungs spielen eine Runde auf den Wii Board Wii U Fit.

    Ich habe es auch ein paar Mal erlaubt, wenn neue Spiele da waren oder meine Sohn/Freund Hilfe an einer Stelle eines Spieles gebraucht haben. Aber das kommt recht selten vor.

    Hier bauen sie gerne Buden oder gehen raus mit dem Bogen im Wald (wird aber auf nichts Lebendiges geschossen) oder zum Spielplatz, Trampolin. Mal wird die Gravitrax aufgebaut oder mit Lego gebaut.

    VG

    Ich habe zwei Kinder, Tochter 11, Sohn 8 und beide haben das gleiche Problem, wenn auch etwas anders. Meine Tochter hat noch 2 Freundinnen mit denen sie gut Playmobil spielen kann, oder Modelbücher ausmalen, das war es. Die anderen bringen ihre Handys mit und schauen Youtube hier zusammen oder spielen Handyspiele. Mit einer turnt sie gerne zuhause oder sie streifen hier draußen durch die Straßen. Aber die Freundinnen mit denen sie spielen kann, ist definitiv weniger geworden.

    Nun zu meinem Sohn. Da ist es noch extremer. Er ist wie gesagt 8 und da ist es wirklich so, dass jetzt im Winter direkt nach der Konsole gefragt wird. Ich sage immer, wenn ihr schön 2 stunen Playmobil spielt oder Autos usw, dann dürft ihr eine Stunde an die Playstation. Klar fragen sie dann alle 10 Minuten wie lange sie noch "richtig" spielen müssen und jammern dann, aber ich bleibe hart. So funktioniert das ganz gut. Im Sommer wird es besser, da spielen sie im Garten Fußball oder sind auf dem Trampolin. Aber jetzt im Winter ist es schwierig.

    • "Nun zu meinem Sohn. Da ist es noch extremer. Er ist wie gesagt 8 und da ist es wirklich so, dass jetzt im Winter direkt nach der Konsole gefragt wird. Ich sage immer, wenn ihr schön 2 stunen Playmobil spielt oder Autos usw, dann dürft ihr eine Stunde an die Playstation. Klar fragen sie dann alle 10 Minuten wie lange sie noch "richtig" spielen müssen und jammern dann, aber ich bleibe hart. So funktioniert das ganz gut. Im Sommer wird es besser, da spielen sie im Garten Fußball oder sind auf dem Trampolin. Aber jetzt im Winter ist es schwierig. "

      Ja so machen wir es auch... erstmal sollen sie sich vernünftig beschäftigen und dann können sie auch gerne "zocken".

      Ich hoffe auch dass es zum Frühjahr wieder besser wird und das es jetzt eher ein "Winterproblem" ist.

Hallo,

Ich denke es macht einen wirklich großen Unterschied, ob man Töchter oder Söhne hat.

Ich kenne viele Mädcheneltern und die können diese Probleme gar nicht verstehen. Das finde ich mitunter etwas nervig, weil diese Einem dann gerne das Gefühl geben etwas falsch gemacht zu haben.

Aber wir müssen unsere Jungs schon ständig vom Handy wegzerren oder generell Zeiten bestimmen. Zocken ist halt irgendwie mehr so ein Jungsding.
Und mit Besuchskindern ist es nochmal ärger.
Und wir haben vor 5 Jahren noch nicht mal einen richtigen Fernseher gehabt - sprich legen großen Wert darauf das man seine Freizeit sinnvoll nutzt.

Bei meinen zwei Kleinen 7 und 3 ist das noch überhaupt kein Thema, die spielen ganz normal brauchen auch kein TV, Handy usw.

Bei meinem 11 Jährigen ist es schon schwieriger.
Er hat ganz lange Lego gespielt und macht das heute auch noch ab und zu.
Aber er liebt es eben auch mit dem Quad übers Feld zu heizen und Filme zu machen.
Dazu braucht er dann aber seinen PC.

Er kann das auch echt gut, und schneidet sich da Sachen zusammen. Manchmal nimmt er auch Legomännchen als Statisten.

Aber er braucht dazu eben PC etc. Und das lass ich ihn dann schon.



Grüße

  • Darf ich mich da mal off-topic neugierig einklinken:
    Er "macht Filme"? Mit/über Lego-Männchen?
    Heißt das, dass er kleine Zeichentrickfilme (oder eher Animationsfilme) selbst macht?
    Wenn ich das Richtige rausgehört habe: Wie hat er das gelernt und welche Software benutzt er da?

    Ich finde, das ist nämlich ganz was anderes als Spiele und zocken. Und in die Richtung würde ich unsere (Mädels) auch gerne ermutigen, wenn sie ins Computeralter kommen. Aber gerade Mädels kriegen diese technischen und Compersachen leider nicht mal eben vom älteren Kumpel gezeigt...
    Und mich würde es auch interessieren ; -)

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