Brille und Kopfschmerzen

    • (1) 27.02.19 - 20:31

      Hallo,
      mein Sohn ist im September in die Schule gekommen. Seit ungefähr Anfang diesen Jahres klagt er beim Lesen über Kopfschmerzen. Waren dann beim Augenarzt und hat jetzt eine Brille bekommen.
      Li Fensterglas
      Re 0,75 Zylinder -1,00 Achse 15

      Morgen hat er die Brille ne Woche. Er setzt sie auch regelmäßig auf. Aber trotzdem sind die Kopfschmerzen beim Lesen noch da.
      Wie lange dauert so eine Gewöhnung? Oder hat das einen anderen Grund?

      Lg

      • Würde mal zum Kinderarzt gehen...Kopfschmerzen kann soviel Ursachen haben.
        Trinkt er genug?

        also meine Tochter hat vor 2 Wochen eine Brille bekommen... --- NULL Negativ-Effekte, ausser postive, dass sie die Welt jetzt besser sehen kann, weniger Müde ist, -- gut gelaunter... sich freut wie bolle....

        aber Null Eingewöhnungs-Probleme...

        wurden die Werte mehr als einmal gemessen? getropft?

        Ich würde in SChritt eins mal ohne Tropfen von einem Optiker die Stärke nochmal messen lassen (ohne Brille) und am zweiten Tag mit Brille. Auch Zylinderwerte kann man mit Geduld beim Optiker mit Tauschgläsern rausfinden -- unsere hat sich super Zeit genommen ... (wir hatten auch eine Odyssee hinter uns bis es bei meiner Tochter zur Brille kam, weil die Augenärzte sich nicht genug Zeit für sie genommen haben, aber das ist ne andre Story -).

        Beides hintereinander ist zu anstrengend... -- dann wisst ihr zumindest übermorgen, ob vielleicht die Brille nicht passt und/oder ob ihr eben auch anderweitig auf die Suche gehen müsst... -- (mein Sohn kriegt vom Lärm in der Schule Kopfschmerzen) ...

        Hallo,

        was ich machen würde:
        - gucken, ob bei den Gläsern links und rechts stimmt. Das hat bei meiner Brille mal ein Optiker vertauscht. #schwitz
        - die Brille durchmessen lassen, ob die Werte stimmen
        - das Kind beim Optiker nochmal testen lassen, ob die Werte stimmen
        - durch Schielen kann man wohl auch solche Probleme haben, aber damit habe ich keine Erfahrung

        Wenn die Kopfschmerzen nur beim Lesen da sind, muss es ja damit zu tun haben.

        Wenn mit der Brille und den Augen alles ok ist, wäre noch eine Idee, dass Dein Sohn beim Lesen eine falsche Körperhaltung einnimmt, so dass er sich verspannt. Vielleicht ist Lesen für ihn auch aus einem Grund sehr anstrengend, der nichts mit den Augen zu tun hat.

        LG

        Heike

      • Hallo,
        danke für eure Antworten.
        Ja, er wurde getropft. Ja, er hat (als wir ein Foto für Papa machen wollten mit Brille) geschielt. Das linke Auge ist nach innen gerutscht.
        Kopfweh hat er nur zu Hause beim Lesen. Beim Schreiben nicht. In der Schule hat er einmal Kopfschmerzen gehabt. Im Hort hat er auch keine Kopfschmerzen.
        Verspannungen muss ich mal schauen. Er ist halt sehr unruhig beim Lesen.

        Er sagt, er sieht besser. Er fühlt sich mit Brille wohler. Er setzt sie auch auf. Bloß vergisst er sie, wenn er nach dem Fußball spielen wieder aufsetzen soll.

        Trinken tut er eigentlich schon viel. Mal mehr, mal weniger. Letzte Woche scheint er wohl die Stirnhöhle zu gewesen sein. Da hatte er mehrere Tage Kopfweh. Aber das ist wahrscheinlich besser.

        Lg

        Der Kopfschmerz tritt NUR beim lesen auf? Oder gibt es noch andere Situationen, die mit Kopfschmerzen einhergehen?

        Nur beim lesen von Worten oder auch beim Zahlenlesen, sprich, beim Rechnen?

        Vielleicht ist ja das Zusammenschleifen der Buchstaben Auslöser für die Kopfschmerzen ?

        • Hallo,
          danke für deine Antwort. Ja, nur beim Lesen. Er jammert dann zumindest nur.
          Ich hab ihn jetzt mal zu einem Leseförderprogramm angemeldet. Vielleicht fühlt er sich von mir einfach nur zu sehr unter Druck gesetzt. Oder keine Ahnung was. Die Lesepatin dort, ist eine Bekannte von mir. Hab mit ihr schon darüber gesprochen.

          Lg

          • Liest er weil er lesen möchte oder weil er lesen üben muss?
            Mein Großer ist eine Leseratte, der hat von anfang an Spaß am Lesen gehabt und es auch sehr schnell gelernt.
            Der Kleine ist einfach kein Lese-Kind. Der hatte auch immer 100 Ideen warum er denn jetzt gerade nicht lesen kann. Der ist eher so der Comic-Leser. Der hat dann mit Papas alten Asterix oder Garfield-Heften lesen geübt. Das hat besser geklappt als mit typischen Erstlese-Büchern wie Leselöwe etc.
            Beim Vorschlag er könne doch Harry Potter lesen kam "Wieso? Da kann ich doch den Film gucken". Er liest einfach nicht gerne.

            Wenn es nur beim "Wörterlesen" schmerzt, dann würde ich, genau wie du es jetzt machst, das lesen LERNEN fördern. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass die Kopfschmerzen verschwinden, wenn es mit dem lesen besser klappt.

            Alles Liebe für euch.

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