Austauschschüler

    • (1) 07.03.19 - 07:38

      Hallo,

      mein Kind macht bei einem Schüleraustausch mit. Bald kommt der Austauschschüler für 4 Wochen zu uns und wir freuen uns schon sehr. Sind aber auch etwas aufgeregt. Ich hoffe er fühlt sich bei uns wohl. Ideen für Ausflüge usw. haben wir viele. Wer hatte auch schon mal einen Austauschschüler? Wie sind eure Erfahrungen? Habt ihr mehr unternommen (Ausflüge usw) als sonst?

      Der Vater bringt seinen Sohn zu uns. Er hat mich gebeten ein Hotelzimmer für ihn zu buchen. Irgendwie habe ich ein schlechtes gewissen, weil er nicht bei uns übernachten kann, aber ich habe kein weiteres Bett. Ich könnte ihn bei seinem Sohn im Zimmer mitschlafen lassen - das Bett könnte man ausziehen - aber ich weiss nicht so recht. Ich müsste ihn am nächsten morgen sehr früh "rausschmeissen", da die Kids in die Schule müssen und ich zur Arbeit. Und ich weiss ja auch nicht, ob es dem Sohn gefällt. Was würdet Ihr tun?

      Jetzt hat der Vater geschrieben, dass er in den 4 Wochen für zwei Wochen in unserer Gegend ist und gerne in dieser Zeit mit uns einiges unternehmen möchte. Er hat auch schon Pläne gemacht. Versteht mich nicht falsch, aber ich finde es irgendwie komisch. Auch hat er geschrieben, dass sein Sohn mehrmals die Woche (ca 4 mal) trainieren muss. Klar schaue ich, dass er das auch kann, aber ich weiss nicht, ob das so oft auch klappt.

      Würde sehr gerne von Euren Erfahrungen hören. Mein Kind wird dann im Mai nach Frankreich gehen.

      Wünsche Euch einen schönen Tag.

      Rolabaer

      • Hab jetzt deinen Text nochmal gelesen und da steht ja wirklich ganz klar dass es um den Papa geht. Was hab ich da Neuling nur gelesen ?? ;)
        Jedenfalls würde ich mit der Organisation die den Austausch organisiert sprechen. Ich finde es sehr merkwürdig dass der Papa dabei sein möchte ist ja nicht Sinn der Sache. Und ein 🏨 kann er sich auch selbst buchen wenn er es für nötig befindet.

    Hört sich so an als ob der Vater den Sinn eines Austauschs nicht so ganz verstanden hat.

    Offensichtlich fällt es ihm sehr schwer, sein Kind mal für 4 Wochen loszulassen.

    Und im Anbetracht dieser Umstände finde ich es gar nicht schlecht, wenn der Vater im Hotel schläft, auch wenn es eigentlich komisch ist. So kann der Sohn wenigstens in Ruhe bei euch ankommen.
    1-2 ausflüge mit dem Vater und vielleicht noch hin und wieder eine Einladung zum Familienabendessen fände ich als Kompromiss auch noch okay. Auf mehr würde ich mich aber nicht einlassen, schließlich soll der Junge ja das normale Leben in eurer Familie kennenlernen.

    Wir hatten schon etlich Austauschschüler, mal nur für wenige Tage, mal für ein paar Wochen. Die Erfahrungen sind durchwegs positiv, teilweise haben sich echt Freundschaften entwickelt, teilweise haben wir nie wieder etwas von ihnen gehört.

    Generell haben wir natürlich mehr unternommen und uns ein bisschen auf die Kinder eingestellt. Natürlich haben wir Ausflüge gemacht, je nach dem wo sie her kamen und welches Programm sie hatten, mal mehr oder mal weniger viele.
    Generell war es mir wichtiger, dass sie unser Leben kennenlernen, denn sightseeing können sie immer machen , in einer familie leben nicht.
    100%ig unser ganz normales Familienleben haben dennoch sie nicht kennengelernt, aber ich denke doch einen ganz guten Einblick bekommen.

    Hallo!

    Ich glaube der Vater hat den Sinn des Austausches nicht so verstanden …. schon alleine deswegen würde ich ihn nicht auch noch mit in die Familie aufnehmen. Er kann gerne in dem Hotel übernachten, wo er auch in er Gegend dann noch 2 Wochen verbringt (was'n Zufall #schein#cool#rofl#cool)
    Und das "Auch hat er geschrieben, dass sein Sohn mehrmals die Woche (ca 4 mal) trainieren muss." schlägt dem Fass den Boden aus. #klatsch
    Entweder das Kind ist so in seinen Leistungssport gefesselt, dass ein 4-wöchiger Ausfall ihm die Teilnahme an den Olymp. Spielen versemmelt - dann sollte man die Prios richtig setzen, oder er macht Austausch um das Leben in einem anderen Land kennen zu lernen. Einen Leistungsstützpunkt für seine Sportart habt ihr wohl nicht anzubieten?!?

    LG, I.

    Ich würde die Verantwortlichen für die Austausch Orga ansprechen, dass Du dich zwar sehr auf das Austauschkind freust, aber bedenken hast, weil der Vater zwei Wochen mit seinem Kind bei euch Sachen unternehmen will bzw. zuerst dort mit Schlafen wollte und schon 4x wöchentlich Trainingstermine verlangt hat. Und das dir das alles etwas viel erscheint und nicht so, wie ein Austausch eigentlich gedacht ist.

    Für mich klingt das total nach Helikopter Vater, der nicht loslassen kann und dem Kind hinterherreist, euch dann am Ende ewig auf der Tasche sitzt und euch dann wahrscheinlich noch sagt, wie ihr was zu tun habt. Ihm sollte klar durch die Verantwortlichen gesagt werden, wie ein Austausch abläuft und wo die Grenzen sind. Und wenn er das nicht akzeptiert, fährt das Kind halt nicht. Dann kommt bestimmt ein anderes. Aber ganz ehrlich, einen kurzen Besuch...okay....Kontakt halten kein Thema, Rücksicht auf Persönliche Belange nehmen
    .... sicher

    ...aber der Typ sprengt den Rahmen.

    • "Ich würde die Verantwortlichen für die Austausch Orga ansprechen"

      Genau das würde ich auch tun. Vielleicht haben Sie schon Erfahrung mit einem solchen Verhalten und können euch besser beraten. Und auch den Kontakt zu dem Vater suchen. Ich denke, das lässt sich von der Organisation besser klären.

      LG

Das klingt seltsam und nicht nach Schüleraustausch! Ich hätte auch keine Lust, noch den Vater mit einzukalkulieren beim Essen, Unternehmungen, seinen Plänen etc. Geht es nicht gerade auch darum, mal alleine "rauszukommen" als Jugendlicher? Ich vermute, die Eltern haben kein Vertrauen in die ganze Sache. Wer ist der Veranstalter? An den würde ich mich umgehend wenden.
Bzgl. schlafen: Natürlich würde ich nicht auch noch ein Elternteil mit aufnehmen....! Ich bin mir nicht sicher, ob ich ich dem Klamauk nicht lieber sofort ein Ende setzen würde - zumindest mit dieser Familie.
VG

(12) 07.03.19 - 13:12

Hallo,
ich würde mich auch mit den Organisatoren des Austauschs kurzschließen und ihnen von den Plänen des Vaters berichten.
Warum bringt er sein Kind eigentlich selbst? Ich kenne das nur, dass die Kinder alle zusammen im Bus fahren und die Gasteltern die Kinder dann am Ziel abholen.
LG
Elsa01

  • Die Frage habe ich mir auch als erstes gestellt. Es ist eigentlich nicht üblich, dass die Kinder von Ihren Eltern zum Schüleraustausch gebracht werden.
    Werden denn die anderen Kinder auch gebracht?
    Da du nicht schreibst warum der Vater sein Kind bringt ist es schwierig die Situation von außen zu beurteilen.

(14) 08.03.19 - 09:26

Dass der Vater seinen Sohn bringt, ist ok, und im Hotel wohnt auch. Aber wegen der Rundumbetreuung für die Hälfte der vier Wochen, da würde ich den Lehrer ansprechen, der den Austausch organisiert. Damit die Zuständigen im anderen Austauschland dem Vater sagen, dass es SO nicht geplant ist, ihm den Sinn des Austausches erklären. Könnte mri vorstellen,dass die shcue gar nichts vod en Plänen des Vaters weiß.

Ganz ehrlich, wenn der Vater weiter darauf besteht, den Aufenthalt seines Kindes bei euch zu bestimmen, würde ich das Angebot, seinen Sohn aufzunehmen rückgängig machen. Wäre zwar schade für die Jungs, aber ich käme mir beobachtet vor. Nachher meckert der Vater noch an eurer Wohnung, eurem Alltag, deinem Essen rum. Sowas bräuchte ich nicht. Wirkt auch ein wenig, als wenn der Vater das als Urlaub sieht, denn er hat anscheinend so viele Pläne, die ja nicht nur irh. sodnern auch sei Sohn neben der Schule mit dem Nachmittagsunterricht noch erledigen soll.

Allgemein zum Austaschschüler. Ich würde ihn alltags ganz normal mitlaufen lassen, nach der Schule mit deinem Sohn zu dessen Hobbys und Freunden gehen lassen. Den Jungen fragen, ob er etwas Bestimmes in Deutschland sehen/ machen möchte, und es wenn es euch möglich ist , dann verwirklichen am WE.

Viel Erzählen über land udn leute in Deutschland aber auh speziell in eurer region. Ihn über Sitten und Gebräuche u.ä. in seinem Land fragen. Vielleicht kocht eurer Gastkind ja auch mal mit euch zusammen ein typisches Gericht seines Landes. Und ihr bringt ihm deutsches Essen (jetzt nicht Pizza/Pasta/Burger) nahe.

(15) 08.03.19 - 09:35

Ich will deinem Sohn nicht seinen Frankreichaufenthalt vermíesen. Aber ich befürchte, wenn er in DIE Familie kommt (ist ja meist so üblich), dann wird er wohlmöglich auch 4 x die Woche Fitnesstraining machen müssen und wird jeden Tag nach einem langen Schultag noch zu irgendeiner Aktion geschleppt.

Ich hoffe, dem Vater wird der Zahn schnell gezogen, und er kapiert den Sinn des Austausches.

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