sohn will nicht mehr zum musikunterricht

    • (1) 03.04.19 - 23:28

      hallo,

      mein sohn ist 12 und lernt seit fast einem jahr saxophon.

      es hat sich abgezeichnet, dass er immer weniger lust hatte und plötzliche bauchschmerzen usw. davor hat er 5 jahre gitarre gelernt und dann wollte er noch etwas anderes ausprobieren.
      dann hatte ich ein gespräch mit dem lehrer und es kam raus, dass wir komplett unterschiedliche auffassungen davon haben, was ein instrument in der freizeit lernen heißt. mein sohn übt zu hause, nicht jeden tag aber doch regelmäßig 3-4 x die woche..dem lehrer reicht das anscheinend nicht und er scheint regelmäßig im unterricht genervt zu reagieren.
      bei diesem gespräch ist mir aufgefallen, dass er im beisein meines sohnes über ihn sprach.. "der ist ja auch immer krank", "dann ist ihm wieder schwindlig", "dann hat er wieder was vergessen". ich fand das unmöglich wie unfreundlich er über ihn geredet hat, als wäre er gar nicht da und selbst dann...
      ich habe danach in der schule angerufen und gefragt ob ein lehrerwechsel möglich wäre. das geht aber immer nur zu bestimmten zeiten und dann wollten wir es nochmals versuchen. der lehrer schrieb mir eine mail, dass sie nochmal von vorne anfangen und mein sohn aber alle pflichten sorgsam einhalten muss. er hat geübt, wurde krank, hat geübt und.. es wurde nicht besser.
      nun hatten sie ein paar termine (3 oder 4 stunden) und mein sohn will wieder nicht hin, er meinte auch, der lehrer würde mit seinem smartphone nachrichten schreiben während des unterrichts und hätte wieder gemeckert. ich habe einige tage später eine kündigung zum nächsten termin eingereicht und heute rief mich besagter lehrer an. er wollte wissen warum.
      ich versuchte ihm klar zu machen, dass es wohl einfach nicht passt und mein kind in seiner freizeit zufrieden sein soll. das er aber zunehmend die lust (auch am instrument) verliert. ich sagte auch, dass ich das nicht schlimm finde weil es ja auch normal ist, dass es manchmal nicht klappt. er allerdings schien beleidigt, machte mein kind schlecht, fragte was es dann an der profilschule (musikorientiert) zu suchen hat und dass er unorganisiert wäre usw. das ich keinen anstand hätte, weil ich ihn vorher nicht mehr kontaktiert habe.
      ich fand diesen menschen schon nach dem ersten gespräch so unsympathisch, dass ich gar nicht auf die idee kam ihn nochmals zu kontaktieren um mir wie heute wieder die laune verderben zu lassen.
      mein sohn ist bequem ja, aber er macht sport ist zuverlässig und sowas habe ich im freiwilligen rahmen noch nicht erlebt.

      was würdet ihr tun, wenn es euer kind wäre, sofort rausnehmen wäre meine variante, dann gibt es aber leute die sagen, dass es nicht schadet, wenn er mal streng rangenommen wird und das das leben eben so ist.. und wenn von mir ausgehen würde würde ich nicht mehr hingehen wollen

      lg

      • Hallo,

        ich würde ihn sofort raus nehmen. Ob du ihn jetzt noch bis zum Ende der Kündigungsfrist dahin quälst oder er gleich aufhört macht doch keinen Unterschied. Es ist das Hobby deines Sohnes und ein Hobby soll Spaß machen. Würdest du deine Freizeit mit Dingen verbringen wollen, die dir Bauchschmerzen bereiten? Ich hätte da keine Lust drauf.

        LG
        Michaela

        Ich bin absolut für durchhalten, durchbeissen usw. Hier aber: Kind rausnehmen sofort. Der Musiklehrer verletzt dein Kind in seiner persönlichen Integrität, ist verletzend, unreflektiert und definitiv nicht die richtige Person um (d)einem Kind Musikunterricht zu erteilen.
        Wäre es eine Idee, dass dein Sohn anderswo Instrumentalunterricht bekommen könnte? Möchte er das? Wäre es finanziell machbar?

        (4) 04.04.19 - 08:01

        Hallo,

        ich habe das Gefühl, manche Musiklehrer haben noch nicht verstanden, dass an einer normalen Musikschule 95% der Schüler keine Berufsmusiker werden wollen, sondern das Instrument als Hobby betrachten.
        Ich glaube, die sind letztendlich frustriert, dass sie selbst keine Karriere gemacht haben und versuchen, sich über ihre Schüler zu profilieren bzw. glauben, dass es auf sie zurück fällt, wenn ein Schüler schlecht spielt (was ja diverse Gründe haben kann).

        Das Verhalten von dem Saxophon-Lehrer bei Euch finde ich unmöglich.
        Natürlich käme Euer Sohn mit mehr Übung besser vorwärts und natürlich sollte ein Musiklehrer darauf hinweisen, aber wenn der Schüler nicht will oder keine Zeit hat, dann muss er damit leben. Sein Geld bekommt er ja trotzdem.

        Dass man nicht bei jeder Kleinigkeit das Handtuch werfen sollte, ist klar. Aber wenn es bei einem Hobby so gar nicht passt und es dem Kind sogar schon schlecht geht, wenn es dorthin soll, sollte man die Sache beenden.

        Ich würde mich nach einem anderen Saxophon-Lehrer umsehen, wenn Dein Sohn weiter spielen möchte. Für Saxophon sollte sich auch ein Lehrer außerhalb der Musikschule finden lassen. Das spielen ja relativ viele Leute.

        LG

        Heike

        • (5) 04.04.19 - 22:17

          3-4x in der Woche üben finde ich übrigens ziemlich solide. Wie viele Kinder üben am Tag davor noch einmal ganz intensiv, weil sie die ganze Woche nicht geübt haben? Das nur zu: mit mehr Übung käme er schneller voran. Klar, mehr geht immer, aber damit ist er auf jeden Fall gut dabei.

      (6) 04.04.19 - 11:11

      Hallo. Ich kann mal aus Sicht des Kindes berichten... ich hatte Gitarrenunterricht als ich 10 Jahre alt war, bis ich ca. 12 war.
      Mein Gitarrenlehrer war so wie du es beschreibst zu mir. Er hat gemeckert, mich runter gemacht, wenn ich was nicht konnte, für ihn habe ich nie genug geübt. Ich hab in den Stunden bei ihm regelmässig geheult.
      Meine Eltern wollten davon nicht viel wissen. Sie sagten, ich wollte diesen Unterricht, also soll ich es auch durchziehen und ausserdem kostete es Geld.
      Ich habe es gehasst. Irgendwann war der Kurs zu Ende, nach ein ein halb Jahren glaube ich. Mein Lehrer wollte das ich weiter mache, aber ich war so froh da nicht mehr hin zu müssen.
      Was es mit mir gemacht hat? ... ich kann keine Gitarre spielen und wollte auch nie vor anderen spielen. Der Unterricht war also für die Tonne. Hat nichts gebracht, ausser Frust.
      Also ersparen es deinem Sohn und nimm ihn sofort raus.
      Ein Hobby das keinen Spass macht, ist verlorene Zeit.
      LG Sota

    • Ja, ich würde ihn auch nicht mehr hinschicken, zu dem unsympathischen Lehrer.
      Vielelicht gibt es ja auch einen Musikstudenten, der zu Euch nach Hause kommen würde und dann würde es Eurem Sohn mehr Spaß machen? Oder an der Musikschule?
      Euer Sohn wird bestimmt mit diesem Musiklehrer niemals Spaß an dem Instrument bekommen.....
      Ausserdem solltest Du auf dein Gefühl und auf das Deines Sohnes hören und ihr mögt den Typen beide nicht....
      Viele Grüße

      als allererstes würde ich aufhören Partei für mein Kind zu ergreifen .
      Ich würde in mich kehren und die Situation ganz neutral betrachten.

      In dem Alter , nun ja da meckern die Kids doch eh über alles und jeden, übertreiben auch gerne, vorallem wenn sie keine Lust haben.

      Ich denke schon das an der Aussage des Musiklehrers was dran ist, einfachso sagt sowas kein Lehrer.#

      Auch als Mutter muss man mal Kritik seinem Kind gegenüber annehmen und nicht alles verdrehen.

      Persönlich finde ich an den aussagen des Lehrers nichts beleidigendes.

      Ich würde hier auch offen mit meinem Kind reden, könnte mir vorstellen das er einfach keine Lust auf die Musik hat, und es auf den Lehrer schiebt um einen Vorwand zu finden und sich deswegen auch so unmöglich dem Lehrer gegenüber benimmt.

      Sag ihm auch das es für ok wäre wenn er nicht mehr möchte.

      • Hallo,

        ich habe beim ersten Gespräch wirklich versucht neutral zu bleiben und auch mit meinem Sohn gesprochen, dass er mehr leisten soll um dem Lehrer keine Angriffsfläche zu bieten, das hat genau einmal funktioniert beim nächsten Mal hat er eine Rüge wegen eines vergessenen Hefts bekommen.

        Sicher ist es eine beidseitige Sache, ist menschlich. Mein Sohn hat wie gesagt, lange ein anderes Instrument gespielt und bis auf ein paar Tage an denen er keinen Bock hatte gab es nie gemecker.. Er mochte seinen Lehrer und er ihn auch.
        Mein Sohn möchte dieses Instrument weiterhin lernen sagt er, aber eben nicht bei diesem Lehrer.. Das geht seit Monaten so und jetzt wo ich den Herrn kennen gelernt habe, kann ich ihn sowas von verstehen.

        • "das hat genau einmal funktioniert beim nächsten Mal hat er eine Rüge wegen eines vergessenen Hefts bekommen."
          Und das war für euch ungerechtfertigt? Unabhängig vom Rest der Geschichte sollte es doch selbstverständlich sein, seinen Kram ordentlich zusammenzupacken und zum Unterricht mitzubringen. LG

          • es kommt mir so vor als würde dieser lehrer was suchen, übt mein sohn viel hat er etwas anderes zu meckern, natürlich soll er alles dabei haben, dass mache ich meinem kind klar. denoch finde ich es kein beinbruch und wie gesagt gibt es auch lehrer die dann flexibel reagieren.

            abgesehen davon finde ich, kann ein lehrer ruhig mal kritisieren aber er sollte auch positiv verstärken, motivieren und loben und das scheint in der gesamten zeit nicht passiert sein.

      (13) 04.04.19 - 14:28

      ich finde deine antwort trotzdem interessant. für mich stellt sich hier gerade die frage, wenn nicht ich partei für mein kind ergreife, wer tut es denn dann? bin nicht ich diejenige, die ihr kind stärken sollte, ihrem kind vertrauen sollte, es motivieren sollte auf seine stimmung achten sollte? bin nicht ich die, auf die er sich verlassen sollte wenn er schwierigkeiten hat? das heißt ja noch lange nicht, dass er machen kann was er will und ich es dulden würde wenn er nicht üben würde. aber natürlich stelle ich mich vor mein kind wenn die situation es verlangt.

      ich fände es ganz schlimm, mein kind ebenfalls noch unter druck zu setzen und ich sehe wieviel bzw. wie wenig er geübt hat und ich bin damit zufrieden. dies habe ich auch versucht dem lehrer zu vermitteln, dass die freude für mich an erster stelle steht und er gerne langsamer mit ihm arbeiten kann. darauf wollte sich aber dieser wiederum nicht einlassen.

      lg

      • naja wie schon gesagt, ich finde einfach das man auch als Mutter bestimmte Situationen neutral betrachten sollte und sich auch fragen sollte ob da nicht was dran ist an solchen Anschuldigungen und sich dann Gedanken machen sollte welchen Grund es haben könnte.

        Ich habe persönlich auch schon Erfahrung mit hier Trainern, die Kinder unter Druck setzen und unfair sind, allerdings kam da nie vom Kind das es kein Bock hat oder richtige Beschwerden, es waren lediglich Gespräche, das das Kind die Sache machen möchte war offensichtlich, ein Wechsel hat da wahre Wunder bewirkt...

        Allerdings frage ich mich bei dir wirklich ob dein Kind das so machen möchte oder nur macht weil ihr es möchtet, du schreibst selber er möchte nicht immer üben tut das aber 3-4 mal die Woche , warum?

        Vorallen du schreibst, du bist mit seiner Leistung zufrieden, aber was wäre die Konsequenz von deiner Seite wenn er nicht mehr übt?Übt er wirklich weil er das möchte?


        Ich könnte mir hier echt vorstellen das er vielleicht gar nicht mehr möchte und sich deswegen daneben benimmt.
        Das der Lehrer ihn tadelt wenn er Dinge ist doch irgendwo normal, in der Schule gibts doch nen Eintrag bei vergessenen Sachen...

        Deswegen rede mal Offen mit dem Kind ob er wirklich möchte und du dich dann nach einem anderen Lehrer umschauen solltest, oder ob ihr das Kapitel erstmal oder auch für immer schließt.

        • hallo, genau da sehe ich den unterschied.

          schule ist schule und da müssen kinder durch egal ob sie einen lehrer mögen oder er sie oder wie auch immer. dort ist das wahre leben, manchmal auch mitunliebsamen weggefährten.

          musikschule ist hobby und freizeit. er sagt, steht aber auch oben, er möchte das instrument lernen, er durfte sich beide instrument selbst aussuchen und ich kenne es von vielen, deren kinder an der musikschule sind und nicht besonders viel zu hause üben, dies häufig mit gejammer einhergeht.. er muss aber sehr wohl üben, wenn er unterricht nehmen will. desweiteren war er zu beginn auch sehr motiviert.

          ich bin jemand, der das gespräch sucht und lehrern den raum gibt sich über mein kind zu äußern auch wenn mir das nicht so gut gefällt. aber wenn jemand vor meinem kind sagt " das ist kindergarten niveau".. oder " was sucht er am gymnasium", finde ich das mehr als übergriffig und unverschämt. wie gesagt, es scheint nicht zu passen und die entscheidung habe ich jetzt auch getroffen und bereits mitgeteilt.

          neuer lehrer bis zum halbjahr und wenn das auch nicht klappt, weiter schauen.

          • naja also Musikschule, ist auch eine Schule, wenn da ständig Dinge vergessen werden oder nicht eingeübt werden, hält das den ganzen Ablauf auf.

            Gewisse Hobbys sind auch mit gewisser Disziplin verbunden und wenn der Ansporn nicht vom Kind aus geht, dann wird es eh nichts...persönlich würde ich mein Kind nicht zum Hobby motivieren wollen, entweder es möchte und brennt dafür oder es muss sich etwas suchen, was wirklich egal ist ob es extra übt oder nicht.

            Aber das ist nur meine Meinung, persönlich würde ich immer mit dem Kind reden, und natürlich jemanden suchen wo die Chemie stimmt

            • Aber das ist nur meine Meinung, persönlich würde ich immer mit dem Kind reden, und natürlich jemanden suchen wo die Chemie stimmt

              genau, so sehe ich das auch. mein kind wollte instrumente lernen, er wollte dieses instrument, und er sagt (und das muss für ihn echt schlimm sein zuzugeben) er hat angst vor dem unterricht.
              es ist das erste mal das wir im freiwilligen rahmen dieses problem haben und ich finde leistung muss in der schule gebracht werden (g8 ist anstrengend genug) und wenn das hobby mal (nicht immer) vernachlässigt wird kann man auch mal 2 augen zudrücken. meine meinung. es ist ja nicht so, dass er seit fast einem jahr nie übt und nie sachen dabei hat, abgesehen davon hätte ich mir, wäre dies der fall, gewünscht das die lehrkraft in so einem fall kontakt aufnimmt.

              lg

Hallo,
wir hatten das hier ähnlich auch Saxophon, wenn doch etwas anders ;-)

Mein Sohn war 3 Jahre lange eigentlich recht zufrieden mit dem Lehrer. Ja, er war und ist ein komischer Kauz, aber er schätzte mein Sohn sehr und es lief.

Der Lehrer war allerdings alles andere als ehrgeizig, wenn auch sehr pingelig. Das bedeutete einerseits er lobte das Talent meines Sohnes sehr, war aber nicht bereit z.B. ihn bei Jugend Musiziert anzumelden (klar, das bedeutet viel extra Arbeit) oder ihn bei anderen Projekten zu unterstützen. Mein Sohn wollte aber mehr leisten. Er bewarb sich bei der Jugend Bläser Philharmonie NRW und erhielt wirklich Null Unterstützung vom Lehrer in der Vorbereitung fürs Vorspiel. An sich in dem Jahr kein Problem, denn er war eigentlich ein Jahr zu jung und wollte es einfach nur ausprobieren, um zu wissen, wie so ein Vorspiel funktioniert. Ärgerlich war es aber trotzdem.

Dazu kam es, dass sie EWIG an einem Stück arbeiteten. Wochen-, monatelang. Immer und immer wieder das Gleiche. Oft hatte er in einem ganzen Schuljahr 2, maximal 3 Stücke gelernt.

Er machte am Ende 4 Jahre das mit . Im 4. Jahr aber wie bei euch: keine Lust zum Unterricht zu gehen, keine Lust zu üben, kam aus dem Unterricht schlecht gelaunt....

Dann suchten wir nach einem neuen Lehrer und da ist er jetzt seit fast einem Jahr. Dieses Jahr schaffte er dann den Einzug in der JBP NRW, auch wenn er noch auf der Warteliste steht. Jugend Musiziert stand auch in der Planung, konnte aber am Ende wegen anderen Problemen nicht stattfinden. Er geht sehr gerne hin (obwohl er jetzt echt einen langen Weg im Kauf nehmen muss), übt öfters (wenn auch nicht so viel, wie er vielleicht sollte), die Stücke sind mehr geworden (man muss kein Stück bis zur allerletzten Perfektion einüben, wenn kein wichtiges Vorspiel ansteht),... Es war definitiv die richtige Entscheidung.

Wenn dein Sohn also grundsätzlich weiterhin Lust hat, Saxophon zu spielen, würde ich mich umhören und ihn wechseln lassen. So macht das kein Sinn!

Der Kleine spielt Oboe und sein Lehrer ist das komplette Gegenteil. Jetzt wissen wir, wie es läuft, wenn der Lehrer wirklich engagiert ist.

Euch viel Glück dabei!

LG

Ich spiele selbst Saxophon und ich bekomme jedes Mal nen Motivationsschub wenn ich zu Jazzabenden gehe. Schau doch Mal was es da bei euch in der Nähe gibt, Jazz findet man echt überall. Bei uns ist es so dass alle drei Monate in nem Biergarten ein kostenloses Konzert ist und jeder eingeladen ist mit zu spielen.
Man knüpft da neue Kontakte und vielleicht ist da auch ein Saxlehrer dabei dem es eben um den Spaß geht und der nicht so verbissen ist.
Die Kunst beim Sax ist es halt auch frei spielen zu können, nicht stur nach Noten.
Improvisation eben!
Und es ist echt wichtig Spaß zu haben und keine Angst vor dem Lehrer. Wer Spaß hat übt mehr und vergisst auch seine Noten nicht.
Nach einem Jahr Unterricht wird er ja schon was drauf haben, bei unseren Jazzabenden könnte er sicher schon ein Lied mitspielen, die erfahrenen Musiker passen sich den Beginnern super an.

(20) 05.04.19 - 11:00

Hier passt es einfach nicht. Allerdings würde ich hier einen neuen Lehrer suchen. Es gibt auch Unterricht, der nicht an der Musikschule stattfindet. Frag mal beim örtlichen Musikverein nach. 3-4 mal üben in der Woche ist doch wirklich prima, also kann es ja nicht am Instrument liegen. Es gibt in dem Alter immer wieder Durchhänger. Spielt er schon in einer Jugendkapelle oder so mit, da macht es wesentlich mehr Spaß.

Rausnehmen und zum Kind stehen! Er möchte ja nicht grundlos aufhören! Ich finde dieses "mal hart rannehmen schadet ja nicht"-Konzept furchtbar. Alle Kinder sind anders, viele verschreckt man damit und wollen vielleicht nie wieder ein Instrument angreifen!

Ich hatte mit 12 eine gemeine Gitarrenlehrerin, die mir bei Fehlern immer auf die Finger klopfte. Ich durfte aufhören und fing dann freiwillig mit 17 wieder an...

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