Lernen in den Ferien

    • (1) 15.04.19 - 21:42

      Hallo

      Lernen eure Kinder in den Ferien (5. Klasse)? Bis jetzt war das nie ein Thema. Aber in einem Hauptfach sackt unser Sohn recht zügig ab (Grundschule 2, 1. HJ 3, aktuell schriftlich 4-). Er bekommt jetzt alle 14 Tage in einer Gruppe Nachhilfe. Das war aber kein Erfolg bisher.
      Ich bin absolut der Meinung, dass der Stoff der drei letzten Arbeiten und ein paar grundsätzliche Themen (Grundrechenarten, 1x1....) geübt werden müssen und Lücken gezielt aufgearbeitet werden müssen. Zumindest an den Wochentagen je ca eine Stunde. Jetzt fällt mir mein Mann in den Rücken und sagt die Ferien seien zur Erholung da. Bisher war das hier auch so. Aber das Kind hatte ja auch nie Grund dazu. Es lief ja wunderbar.

      Wie läuft das bei Euch?

      Lg

      • Aber nur weil er eine Stunde etwas tut, heißt das doch nicht, dass er sich nicht erholen kann 🤔 Gerade Mathe kann man doch "spielerisch" oder mit interessanten Programmen am PC / Handy üben.

        In der Realität darf ich sowas bei Elterm nicht aussprechen 🙄 aber hier im Forum sage ich ganz klar: Ihr müsst wissen was ihr (für euren Sohn) wollt. Man kann auch mit einer 4 zufrieden sein aber wenn das nicht sein / euer Ziel ist, dann muss er was tun. Und gerade wenn es um die Grundlagen geht, sind Wiederholung, d.h. täglich kleine Portionen (45-60 Minuten) absolut der richtige Weg, statt einmalige Förderung ...

        • Da muss ich dir recht geben. Vor allem wen man Regelmäßig lernt, kann sich das Kind daran gewöhnen. Kleine Aufgaben zwischen durch und man hat auf ein Erfolgserlebnis.

      Hallo
      Wenn Bedarf besteht, klar. Ich nehme an es geht um Mathe? Damit hat sich meine älteste Tochter dann auch schwer getan und wir bereuen es im Nachhinein doch etwas dass sie nicht früher wöchentlich Nachhilfe bekommen hat. Denn das war im Endeffekt das, was ihr am meisten geholfen hat (auch um das Ganze dann alleine weiter zu üben).
      Gut, bei euch geht es noch um die Grundlagen. Aber da er bereits Nachhilfe bekommt, würde ich das probieren. Aber wie gesagt wöchentlich und auch Einzelunterricht.
      Wie selbst haben damals darüber nachgedacht, es aber verworfen. War ja erst die Unterstufe #kratz Naja, im Nachhinein wäre es damit wohl leichter gewesen.

      LG

    • Hallo!
      Ich würde auf jeden Fall mit dem Kind üben. Natürlich sind die Ferien zur Erholung da, allerdings gilt das ja auch für den Nachmittag nach der Hausaufgabenzeit. So gesehen käme man ja nie zum Üben. Zusätzliche Übungen müssen also zwangsweise in der Freizeit stattfinden. Wenn ich nun mal von meinen Kindern ausgehe, dann würden die auch lieber in den Ferien jeden Tag ein bisschen machen als an einem normalen Schultag, wo sie eh schon müde sind.
      Wobei, in der von Dir geschilderten Situation würde ich sowohl an Nachmittagen als auch in den Ferien üben, müssen ja nicht immer gleich Stunden sein. Aber es scheint ja an den Grundrechenarten zu fehlen, und die müssen halt sitzen, und zwar jetzt, denn leichter wird es nicht mehr, im Gegenteil, es werden darauf ja immer schwierigere Sachen aufgebaut. Alle 14 Tagen Gruppenunterricht ist da meiner Meinung nach niemals ausreichend! Als ich gemerkt habe, dass meine Tochter in der 1. Klasse Schwierigkeiten mit dem Lesen hatte, habe ich sofort jeden Tag mit ihr 4 Seiten gelesen, völlig egal, wie lange es jeweils gedauert hat. Immerhin konnte sie es danach auch und sie hat dann am Ende der 1. Klasse tatsächlich gesagt, dass mein Vorgehen genau richtig war und sie jetzt froh ist, dass sie es kann. Ich würde da echt nicht mehr abwarten...

      (6) 16.04.19 - 02:27

      Bei 4- würde ich nicht überlegen. Gerade in den Ferien wirst du ein Kind wieder erholt bekommen und die 1 Stunde ist ein Witz.

      Wenn Du fragst, wie es bei uns läuft. Meine Tochter bringt nur einser nach Hause, da übt sie nur mit Rosetta Stone nach vorner. Dies hat nichts mit Schulenglisch zu tun. Rest hat sie komplett frei

      Mein Sohn bringt 1 und 2 nach Hause, dennoch wird er lernen müssen. Der hat schon Lücken. Mir ist lieber in den Ferien in Ruhe als bei seinem Programm im Alltag.

      Damit fahren wir gut.

      #winke

    • Ja, meine Tochter muß in den letzten 5 Ferientagen üben, weil die Lehrerin vor den Ferien krank war und sie jetzt (vermutet), dass die Arbeit direkt nach den Ferien geschrieben wird.

      Sonst nicht.

      Guten Morgen,

      wir machen das so, die erste Ferienwoche haben sie lernfrei und in der zweiten wird wieder gelernt. Meine beide Jungs haben etwas probleme in Mathe und da ist mir das sehr wichtig das sie lernen, natürlich dürfen sie auch die Ferien genießen. Und 1 Stunde am Tag finde ich jetzt nicht schlimm. Meine Jungs lernen meistens dann nach dem Mittagessen und danach haben sie wieder Freizeit :-)

      Lg #winke

      (9) 16.04.19 - 09:41

      Hallo,

      ich habe mit meinem Sohn (1. Klasse Gymnasium) ausgemacht, dass er in den Ferien an vier Tagen (Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag) jeweils 30 Minuten Englisch lernt. Gerade bei diesem Fach ist festigen so wichtig, vor allem die Grammatik ist doch nicht so leicht und am Anfang prasselt da sehr viel auf die Kids ein.

      Er hat auf die Schularbeit jetzt zwar eine Zwei geschrieben und hatte im Halbjahr auch eine Eins, aber ich finde, man kann auch Lernstoff wiederholen, wenn man nicht gerade schlechte Noten hat....gerade eben um den Stoff wie gesagt zu festigen.

      Sonst muss er nichts tun, außer vielleicht ein wenig Lesen, weil er nach den Ferien gleich Deutschschularbeit hat;-). Und 30 Minuten an je vier Tagen lernen empfinde ich jetzt auch nicht als unzumutbar, obwohl mein Exmann dasselbe gesagt hat wie dein Mann: "Er muss nichts lernen in den Ferien, die sind zum Erholen da"#augen….typisch Männer halt, ich ignoriere das einfach und ziehe das durch wie mit meinem Sohn besprochen;-).

      Lg

      (10) 16.04.19 - 10:04

      Hallo, meine Tochter hat Dyskalkulie, von daher muss sie lernen außer wir machen einen Ausflug.
      Das Nachhilfesystem alle 14 Tage und dann auch noch in Gruppen halte ich für Geldschneiderei.

      Gruß Sol

      • (11) 16.04.19 - 18:46

        Das ist kostenlos und wird von der Schule angeboten. Wir gucken jetzt ergänzend mal mit einem Schüler aus der Nachbarschaft in der jeweils anderen Woche.

    (12) 16.04.19 - 10:07

    Hallo du.

    Wenn er 1 h täglich arbeitet, hat er doch trotzdem noch genug Zeit sich zu erholen.

    Bei guten Noten kann man drüber reden, mal gar nichts zu tun in den Ferien, aber dein Sohn hat ja offensichtlich Bedarf, deshalb würde ich da gar nicht diskutieren.

    Ich habe mit meiner Tochter auch abgemacht, dass sie jeden Tag ein bisschen Mathe übt und wir ein Diktat schreiben. (Rechtschreibung und schön schreiben liegen ihr nicht so, ich verlange keine Kalligraphie, aber lesen sollte man ihre Schrift schon können, ihre Schlamperei hat sie in diesem Jahr oft entscheidende Punkte in den Proben gekostet)

    Vor allem Mathe kann man ja echt spielerisch machen, es gibt wirklich nette übungshefte (gibt's bestimmt auch für weiterführende Schulen), Übungsseten im Internet usw usf, sodass die Übung an Ende sogar Spaß macht.

    Lg waldfee

    (13) 16.04.19 - 10:18

    Hey, meine sind 6. und 8. Klasse Gym. Sie haben in der 1. Ferienwoche tägl. Vokabeln gemacht und sich Stoff angeguckt, der in Arbeiten drankommwn wird. Nach den Osterferien wird es Klassenarbeiten hageln, 2-3 pro Woche plus Tests. Und da sie keine Lust haben, gleich gestresst zu werden, haben sie sich schonmal ein bisschen was angeguckt - aus eigenem Antrieb. Finde ich toll und heiße es gut! 24 Std. Ferien und Erholung werden nicht dadurch geschmälert, dass man 30-45 min etwas Schulisches macht.
    VG

    (14) 16.04.19 - 10:30

    Hallo,

    ich würde ihn auch täglich eine Stunde üben lassen. Das bringt ihn nicht um und Erholung hat er trotzdem genug. Allerdings würde ich darüber nachdenken, ihn wöchentlich zur Nachhilfe im Einzelunterricht zu schicken.

    Mein Sohn hatte auch arge Probleme in Mathe. Ihm tat die wöchentliche Nachhilfe gut. Gerade am Gymnasium wird schnell im Stoff gesprungen und wöchentlich Nachhilfe fängt viel ab. Alle 2 Wochen finde ich zu wenig.

    LG
    Michaela

    (15) 16.04.19 - 10:52

    Da würde ich gar nicht diskutieren. Ich würde ein paar Arbeitsblätter oder Übungsaufgaben raus suchen, so dass das Kind jeden Tag eine halbe/dreiviertel Stunde übt und wenn das ordentlich fertig ist, kann er den ganzen Tag tun was er will. Man muss ja nicht noch darauf warten bis sich das Kind ganz reinreitet.

    (16) 16.04.19 - 11:00

    Ich würde ihm erstmal eine Woche Ferien gönnen, auch er braucht mal eine Auszeit zum Abschalten.
    Dann könnt ihr in der zweiten Woche, täglich mal eine Std. seine Schwierigkeiten mit ihm durchgehen und üben.
    Vielleicht holt ihr euch , für 1-2 std. etwas Hilfe bei einem anderen Schüler, der es ihm altersgerechter vermitteln kann.

    (17) 16.04.19 - 11:29

    da bei meinem Sohn die Woche nach den Ferien 3 Arbeiten anstehen, - hat sich die Frage erledigt.
    aber ja: gerade wenn es schwächen gibt, kann man mit unterhaltsamen Internet-Übungen in den Ferien mal ne Stunde auffrischen, natürlich.

    generell machen wir zweimal in der Wochen in jeden Ferien trotzdem Kopfrechenübungen irgendwo auf einer Autofahrt oder so ....... (besonders in den großen Ferien.)

    und ja: wegen einer Stunde Übungen ist die Ferienerholung nicht dahin.

    (18) 16.04.19 - 13:01

    HI,

    meine Tochter ist auch in der 5. Klasse, und Mathe ist ein Problem. Ich übe mit ihr jeden zweiten Sonntag eine Stunde, in den Ferien wird auch geübt weil direkt danach eine Arbeit ansteht. Seit wir das so machen schreibt sie 2er, erste Arbeit war 4.
    Ich gebe seit ca. 25 Jahren Nachhilfe in Mathe, habe auch Tutorien an der Uni gegeben, sonst würde ich das vielleicht auch delegieren.

    (19) 16.04.19 - 14:09

    Ich möchte dir einfach mal schreiben, wie es bei uns ist. Sohnemann ist 12 und besucht die 6. Klasse einer IGS. Er hat LRS und bekommt Nachteilsausgleiche für Deutsch. In Mathematik ist er Jahrgangsbester. Sein Problem ist Englisch. Nachteilsausgleiche für Englisch gibt es nicht. In der 5. musste er zum Bestehen Englisch mit Mathe ausgleichen.
    In der 6. habe ich nach Möglichkeiten gesucht, dass er in Englisch besser werden kann. Mittlerweile habe ich ein spielerisches System gefunden. Heute lernt er freiwillig täglich. Die vorletzte Vokabelkontrolle war 2/25 Punkten, die letzte Vokabelkontrolle war 23/25 Punkten (2 Rechtschreibfehler). Jetzt in den Osterferien geht er täglich seine Vokabeln durch. Er festigt nicht nur die bereits gelernten Wörter, sondern lernt auch die zukünftigen Vokabeln.

    • (20) 16.04.19 - 14:42

      Vor allem nimmt es, wenn man einen kleinen Tick vorauslernt, auch etwas Stress vor der nächsten Arbeit. Ein Punkt (z.B. Vokabeln Unit 4) ist dann bereits abgehakt. Meine lernen, wenn Zeit und Lust ist, auch schon etwas weiter. Sie verwenden Phase6, da kann man dann einzelne Vokabeln freischalten und zur Arbeit sitzen die dann richtig. VG

(21) 16.04.19 - 17:16

Normalerweise haben unsere Kinder in der ersten Ferienhälfte lernfrei. Da wir aber ein paar Tage nicht da sind und sie in der Zeit natürlich nichts machen müssen werden wir morgen anfangen Englischvokabeln zu üben. Nächste Woche Mittwoch geht es dann wieder weiter. Muss ja nicht jeden Tag 2 Stunden sein aber 30 Minuten ist nicht lang und sie haben noch viel vom Tag.

(22) 16.04.19 - 19:26

Hallo.

Ich hab jahrelang Nachhilfe in Mathe und Latein gegeben.

In Mathe habe ich es immer so gemacht dass ich mit dem Kind einen Lernplan gemacht habe für jeden Tag. Oft war das so: 20 Minuten pro Tag Grundwissen wiederholen und 10 Minuten eine Aufgabe aus dem aktuellen Thema. Wichtig war in dem Alter immer, dass ich ganz genau aufgeschrieben habe an welchem Tag welche Aufgabe dran ist sonst hat es nicht geklappt.

Erfahrungsgemäß hat das super mit den Starkbüchern geklappt. Ich weiß nur gerade nicht ob es die nur in Bayern oder bundesweit gibt. Die sind nämlich nach Schulart und Fach aufgebaut und daher wirklich nah am Lehrplan.

Yvi

Hier Krankheit vor den Ferien und Klassenarbeiten....da muss man nacharbeiten. 1 Std kein Problem und Teenie findet das durchaus ok. In der Grundschule würde nicht viel geübt aber am Gymnasium ist ein Keankheutsausfall schon was andere

(24) 16.04.19 - 22:54

Hallo,

unsere Tochter ist 13 Jahre und ja sie muss lernen. Das letzte halbe Jahr war sie total faul und die Schule war total uncool. Sie ist in mehreren Fächern abgesagt, jetzt heißt es mehr lernen, weniger Handy und TV.

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