Einschulung Juli-Sep Kinder Bayern

Einschulung

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    • (1) 15.04.19 - 21:59

      Hallo an Alle, da ja nun das tolle neue Gesetzt in Kraft getreten ist, dass Eltern Entscheiden wann das Kind in die Schule geht.
      Unsere Tochter wird nächstes Jahr im August 6 Jahre alt. Nun sind wir natürlich schon am überlegen wie wir es wohl machen werden.

      Wie ist eure Meinung bzw. Entscheidung dazu?

      Zu unserer Zeit war es ab 1.7 normal, dass die Einschulung mit 7 statt findet.

      LG Marry

      • Hallo
        Ehrlich gesagt kann ich mit der Frage so nichts anfangen. Das Alter alleine sollte nicht der ausschlaggebende Grund sein. Du schreibst jedoch nur, dass deine Tochter im August Geburtstag hat. Wie ist die so drauf? Wie nehmen andere (Erzieherinnen,..) sie wahr? Hat sie Defizite an denen man arbeiten müsste, um sie erfolgreich einzuschulen? Kann sie Wünsche zurückstellen?...? Online findest du weitere Kriterien zur Schulreife.

        LG

        • Danke, das habe ich schon alles studiert.
          Ich möchte keine Meinung zu meiner Tochter persönlich.
          Diese Frage ist Interessehalber, wie das Thema von anderen Eltern gesehen wird.
          Wir sind im Moment der Meinung, unserer Tochter noch ein Jahr Zeit zu geben.

          • Sagen wir es so, ein Kuchen wird nicht unbedingt besser wenn man ihn länger im Ofen lässt.
            Bei so einer Entscheidung muss man auf das jeweilige Kind schauen, komplett. Alles andere ist Quatsch.
            Ein Jahr Zeit zu geben, ein „weiteres Jahr Kindheit“ oder bestehen ernsthafte Bedenken und ein Jahr weiter reifen lassen könne von Vorteil sein?
            Ich kann mich nur immer wieder wiederholen. Man sollte bei sowas einfach nicht alleine vom Alter ausgehen. Ich habe bzw. hatte zwei Schulkinder. Die älteste war Sommerkind, hier dennoch relativ weit vom Stichtag entfern. Dennoch war sie immer mit die jüngste. Sie war völlig bereit für die Schule und später waren eher die auffällig, die deutlich älter waren. Die jüngere ist ein Spezialfall, ist also schwer zu vergleichen. Jedenfalls ist die spätes Septemberkind und hat dann sehr schnell dir Klasse übersprungen. Dass sie deutlich jünger ist als die meisten, wissen viele nicht. Merkt man ihr nicht an.

          • Das ist doch Quark. Es geht überhaupt nicht um das Datum, sondern ganz speziell um das einzelne Kind! Sind Defizite vorhanden, die ein Jahr später wahrscheinlich nicht mehr vorhanden sind, dann später einschulen. Ein pfiffiges, altersgerecht entwickeltes, gesundes, neugieriges und durchsetzungsfähiges Kind - warum sollte man das zurückstellen?
            Es geht nicht darum "wie das Thema von anderen gesehen wird", sondern es sollte in diesem Fall auf DEIN Kind geguckt werden. VG

            Im Enddefekt ändert sich daran nichts, außer dass, unreife Schüler und überängstliche Mütter ihre Kinder mit "nur" der eigener Entscheidung zurückstellen können....bis dahin war es schwierig, Kann-Kinder mit konktreter Einschulungsempfehlung vom KiGa und Schuluntersuchung zurückstellen zu lassen.

            Würde davon absehen "schulreife" Kinder in diesen Zeitraum als Eltern zurückzustellen, denn dann heißt es evtl. ein Jahr später sie langweilen sich, was wiederum heißen könnte...sie passen aus Langeweile nicht richtig auf und lernen das Lernen nicht wirklich...

      (7) 15.04.19 - 22:22

      Hallo,

      jedes Kind ist individuell, so kann man einfach nur seine persönlichen Erfahrungen schildern.

      Ich kenne Kinder die mit sechs Jahren eingeschult wurden und es hat gepasst und genauso kenne ich Kinder, welche mit sieben grenzwertig schulreif waren. Mein Sohn war Punkt seinem sechsten Geburtstag im Januar schulreif, hiernach wäre eine Einschulung im Februar in die erste Klasse für ihn optimal gewesen.

      Sprich mit den Erziehern, wenn das neue Kindergartenjahr startet, die kennen ihre Schützlinge ganz gut.

      Die Kinder in der Klasse meines Sohnes sind vom Frühjahr 2008 bis September 2009 und jetzt nach vier Jahren kann ich im Nachschau keinen Zusammenhang von Schulerfolg und Einschulungsalter erkennen.


      LG Reina

      (8) 15.04.19 - 22:26

      Ich würde persönlich immer später einschulen! Es ist meiner Meinung nach nur von Vorteil, wenn man schon älter ist als Schulanfänger, während der ganzen Schulzeit und auch wenn es an die Berufswahl geht!

      Meine Kinder sind alle Sommerkinder und damit wenige Wochen/Monate nach dem sechsten Geburtstag eingeschult.
      Für den ersten war das mindestens ein Jahr zu spät, für den zweiten wäre ein Jahr später besser gewesen, für den dritten war es okay.

      Ich fände es gut, wenn Eltern, nach Beratung durch Erzieherinnen und Lehrerinnen, das allgemein entscheiden könnten. Kinder sind so unterschiedlich weit, und zu früh einschulen kann genauso schädlich sein wie zu spät.

      In DE ist die Einschulung mit 6 J. bzw. bis zu zwei Monate vor dem 6.J. Norm.
      In Bayern war der Stichtag bis jetzt Ende September und Oktober/November Kinder Kannkinder. Im Enddefekt würde die Regelung genügen, wenn ein Kind 6J.alt ist, ab in die Schule und Kinder mit starken Zweifeln, indivituell mit leichteren Rückstellungsentgegenkommen zu ermöglichen.
      Meine Tochter ist auch mitte Julikind und ihre Freundin Mitte Augustkind, sind beide nur mit bis 20 zählen und ihren Namen schreiben zu können eingschult worden, sind beide seit der Grundschule (inzw.8 .Klasse) 1-2 er Schüler (mit gelegentlichen 3). Die anderen beiden Freundinnen sind Mai und Januarkinder und tun sich schwerer.

      Deine Entscheidung hängt aber trotzdem davon ab, wie dein Kind drauf ist und was Erzieher und Einschulungstest empfehlen.

      Hallo,

      mein Sohn ist auch August-Kind und wurde damals im September mit frischen 6 eingeschult. Er war absolut schulreif. Inzwischen geht er in die 3. Klasse und packt die Schule super. Sein Klassenkamerad, der 1 Jahr zurückgestellt wurde hat immer noch zu rudern. Ihm hat auch das eine Jahr mehr "Reifezeit" nicht viel gebracht.🤷🏿‍♀️
      Unsere Nichte wurde mit 5,5 Jahren vorzeitig eingeschult und das war mehr als dringend nötig. #schwitz
      Genauso kenne ich Kinder die das eine Jahr noch gebraucht haben und denen die Zurückstellung gut getan und was gebracht hat.
      Insgesamt kommt es echt auf das Kind (und die jeweilige Grundschule) an. In Bayern war nach meinen persönlichen Erfahrungen das Zurückstellen sowieso noch nie groß problematisch und wurde öfter mal angewandt. Mit dem neuen Einschulungskorridor ist lediglich der bürokratische Aufwand für die Eltern weniger geworden.

      LG

      (12) 16.04.19 - 07:07

      Das ist absolut vom Kind abhängig.

      Unser Großer wurde als Septemberkind mit noch 5 Jahren eingeschult. Wir hätten auch einen Antrag auf vorzeitige Einschulung gestellt, wenn er Oktoberkind wäre.

      Den Kleinen hätten wir sehr gerne als Julikind zurückgestellt ( das war chancenlos). Er kämpft bis heute (emotional gesehen). Der Versuch ihn in der Schuleingangsphase zu lassen, scheiterte auch, da er kognitiv fit ist. Jetzt geht er auf eine kleine , private Realschule und es wird langsam besser. Von den Leistungen war es nie ein Problem.

      Rede mit den Erziehern im Kindergarten und anderen vertrauten Menschen.
      Bei uns hat der Kindergarten überings die Entwicklung der Kinder ziemlich genau vorhergesagt 😉
      Lg

      (13) 16.04.19 - 09:09

      Hallo du.

      Ich schließe mich den (meisten) anderen an, hier sollte man definitiv auf Kind schauen und diesen "schenk dem Kind noch ein Jahr Kindheit" Quatsch aus dem Kopf verbannen.

      Klar müssen die Kinder was für die Schule tun, aber trotzdem ist mit schuleintritt die Kindheit nicht vorbei und vor allem die ersten zwei Schuljahre sind in der Regel nicht so fordernd, dass keine Zeit mehr bleibt, um Kind zu sein.
      Und ein schulreifes Kind noch ein Jahr im kiga gammeln zu lassen, nur weil es im August erst 6 wird, da hat das Kind ganz sicher nichts davon, außer Frust und Langeweile.

      Meine große Tochter ist auch ein Mitte August Kind und kam kurz nach ihrem 6. Geburtstag in die Schule. Die ersten zwei Jahre waren pipifax, ab der dritten Klasse stieg das Leistungsniveau deutlich an und die vierte Klasse, frag nicht...

      Aber sie hat alles gut gemeistert bisher und ab September geht sie auf die realschule. Jetzt zum Schluss der prüfungsphase hat sie leistungsmäsig nochmal sehr angezogen und sogar den Schnitt fürs gym geschafft.
      Es kommt nicht in erster Linie darauf an, wie alt das Kind ist, sondern auf die Entwicklung.

      Lg waldfee

      (14) 16.04.19 - 10:11

      Hallo,
      wie die anderen hier, sehe ich das so, dass das von der Reife des Kindes abhängt und nicht vom Alter.

      Ich wollte noch ergänzen, dass schulreife Kinder sich meistens auch auf die Schule freuen und gerne gehen wollen.

      Unterforderung ist außerdem kein bisschen besser als Überforderung.
      Unser Sohn hat in der 2. Klasse den Aufstand geprobt, weil er unterfordert war. Wir hatten ihn als Dezember-Kann-Kind extra spät eingeschult. Jetzt hat er eine Klasse übersprungen.
      Ob es tatsächlich besser gewesen wäre, ihn früher einzuschulen, wissen wir aber auch nicht. Damals gab es andere Baustellen.

      LG

      Heike

      (15) 16.04.19 - 10:23

      Ich finde das sehr kindabhängig. Richtig und falsch gibt es nicht.
      Meine Großen wurden eine Woche nach dem 6. Geburtstag eingeschult. Ich hatte damit kein Problem, und meine Kinder noch weniger. Meine Nichte war noch gerade so 5. Meine Schwägerin hat ein kleines Drama abgehalten - letztlich war es so prima.

      Meine Jüngste kommt mit fast 7 in die Schule. Ihr hätte es gut getan, wenn sie jünger eingeschult wird, glaube ich. Sie will unbedingt lernen, lesen, schreiben und rechnen.

      Eigentlich glaube ich, das die meisten Eltern das gut abschätzen können. Bei uns (NRW) gibt es auch kein sitzenbleiben in der ersten Klasse. Hier wird erste/zweite gemeinsam unterrichtet. Und sollte man da nicht mitkommen, macht man das mit gleichem Lehrer und der Hälfte gleicher Kinder einfach ein Jahr länger.

      (16) 16.04.19 - 14:20

      Hallo,

      hier in NRW ist Stichtag 30.9.. Somit ist unser Septemberkind im August mit gerade noch 5 eingeschult. Jetzt in Klasse 7 kann ich sagen, schulisch hat es ihm nicht geschadet. Er geht zum Gymnasium und kommt soweit gut mit. Aber man muss auch bedenken, er ist jetzt 12. Seine Klassenkameraden sind zum Teil schon 14 (z.B. Wiederholer). Das ist in der Pubertät doch ein hinmelweiter Unterschied. Da sind die Interessen doch schon anders und er muss aktuell etwas schneller groß werden, als er es eigentlich möchte.
      Wenn wir die Wahl gehabt hätten, hätten wir ihm ein Jahr Kindergarten noch gegönnt. Schulisch weiter gebracht hätte es ihn sicher nicht, aber das ganze drum herum wäre sicherlich irgendwie angenehmer.

      Grüße
      Fanta

      (17) 17.04.19 - 11:25

      Wir wohnen in BW - hier ist der Stichtag der 30.09.
      Meine Tochter wurde 5 Tage vor Einschulung 6 Jahre alt.
      Sie war "reif" für die Schule, sie wollte in die Schule. Seitens des Kindergartens und auch von uns gab es keinerlei Überlegungen, sie noch ein weiteres Jahr im Kindergarten zu lassen.
      Ich war mit 10 anderen Frauen damals in der Geburtsvorbereitung. Unsere Kinder sind also alle im August/September geboren und - bis auf 2 Jungs - auch alle mit knapp 6 eingeschult worden (kleiner Ort - man kennt sich).
      Bei uns gibt es aber die Möglichkeit, Kinder die zurückgestellt werden in eine sog. Förder- und Diagnostikklasse zu geben. Das ist nicht mehr Kindergarten, sondern Schule im kleinen Rahmen mit kleinen Klasse und sehr individueller Betreuung. Bei den beiden Jungs war das genau richtig. Ein weiteres Jahr Kindergarten hätte da nicht viel gebracht.
      Meine Tochter wechselt nach den Sommerferien aufs Gymnasium. Da wir in BW leider noch überwiegend G8 haben, wird sie theoretisch mit 17 Abitur machen. Das bereitet mir derzeit etwas Bauchschmerzen - wobei ich realistisch genug bin um zu wissen, dass vermutlich nicht alles so glatt laufen wird, wie es bisher war. Pubertät und so.
      Fazit für uns ist aber auf jeden Fall, dass die Einschulung mit gerade mal 6 Jahren in unserem Fall richtig war.

      (18) 18.04.19 - 16:29

      Hast Du Dich überhaupt informiert? Schon allein die Formulierung „dieses tolle neue Gesetz“. Das Einzige was geändert wurde ist, dass es vorher nur die Kinder betraf, die vom 1.10.-31.12. geboren wurden. Und jetzt wurde der Zeitraum halt erweitert.

      Schon vorher konnten alle Eltern in gewisser Weise entscheiden auch wenn das Kind nicht in diesem Zeitraum geboren wurde. Hatte das Kind Probleme, konnte man es zurückstellen lassen. War es weiter, konnte man es vorzeitig einschulen.
      Das geht auch jetzt noch immer.

      Daher ist diese Verlegung des Stichtags für mich eine reine Schönheitspolitik ohne echten Effekt. Die sollen lieber Gedanken über Dinge machen, die bisher noch nicht geregelt sind. Oder im Bezug auf Schule diese dämliche Sprengelpflicht aufheben.

      Und so wie ich nicht pauschal sagen könnte, ob ich eins meiner Kinder zurückstellen oder vorzeitig einschulen lassen würde, kann ich auch jetzt keine pauschale Aussage darüber treffen, wie ich mit meinem Juli-Geborenen verfahren werde, wenn es soweit ist. Zuerst kommt eh der November-Geborene dran. Bei ihm weiß ich ja seit seiner Geburt vor fast 3 Jahren, dass wir entscheiden dürfen. Aber auch hier habe ich keine pauschale Meinung dazu.
      Es kommt auf die Entwicklung des jeweiligen Kindes an.
      Dazu gibts weder mehr noch weniger zu sagen.

      • (19) 18.04.19 - 16:33

        Dieses dumme Gelaber von wegen „noch ein Jahr Kind sein lassen“ nervt sowieso. Was ist mit einem Kind dass am 31.5. geboren wurde? Warum dürfte dieses das Jahr nicht haben, seine Freundin vom 1.6. aber schon? Egal wann sie liegen. Feste Stichtage sind einfach Mist.

        Mein Großer wäre um seinen 6. Geburtstag rum absolut schulreif gewesen. Musste aber bis 6 3/4 warten. Ihm war soo langweilig und das letzte halbe Jahr Kiga für uns alle eine Qual.

    (20) 18.04.19 - 21:48

    HI,

    wir haben ein DezemberKind - das kam mit 6 3/4 in die Schule und das war super
    ein Oktoberkind, das kam mit 5 3/4 in die Schule … ebenfalls kein Problem (9. Klasse Gymn. Bayern)
    ein Junikind - kam mit 6 1/4 in 6 die Schule - für ihn viel zu spät und ein
    Novemberkind, das mit 5 3/4 in die Schule kam und das war gar nichts, sie hat die erste KLasse zweimal gemacht …
    der Schulstart ist so etwas von kindabhängig … generell find ich, dass 6 ein gutes Einschulalter ist.
    In meiner Kindheit war der 30.6. Stichtag, ähnlich wie es jetzt ist. Ich war immer die Jüngste, das war aber ok.


    LG

    • (21) 20.04.19 - 23:09

      Hallo,
      Ich hoffe due Frage kommt nicht blöd rüber, es interessiert mich aber wirklich.

      Wie macht man das am. Ersten Schultag wenn man die 1.klasse wiederholt? Hats ein Kind nochmal schultüte, etc bekommen? Oder bespricht man mit der lehrer/in, dass das Kind erst ab Tag 2 kommt?

      Lg

      • (22) 27.04.19 - 19:49

        Kein Thema ... wir haben alles komplett noch einmal gemacht - mit Schultüte, neuem Schulkleidchen etc pp .... Ihre Lehrerin war ganz neu an der Schule und hat auch erst nach 2 Wochen von uns erfahren, dass sie die Erste nochmal macht

        LG

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