Mittelschule, ich war heute erschrocken

    • (1) 19.04.19 - 19:59

      Heute an diesen herrlichen Karfreitag lag ich auf meiner Liege im Garten und surfte etwas bei youtube. Da meine Nichte selbst Hauptschullehrerin ist und schon viel aus ihren Alltag hörte, habe ich mir doch kurzerhand eine Dokumentation vom WDR dazu angesehen. Ich muss zugeben, dass mich das sehr schockiert hat und zudem sehr nachdenklich wie es solche Situationen und Entwicklungen dazu geben konnte.

      https://www.youtube.com/watch?v=HAHNYpjnGSo

      Solche Schüler und solche Typen hat es doch früher nicht gegeben, oder kommt nur mir das so vor?

      LG
      Luise

            • (7) 21.04.19 - 22:18

              Bei solche Dokus werden bewusst Schulen gesucht mit starken sozialen Problemen. Ich finde aber das es nicht nur Hauptschulen betreffen sondern allgemein Schulen und wie gesagt, die Jugendliche können in den meisten Fällen nichts dafür, die Eltern sind dafür verantwortlich

          (8) 20.04.19 - 12:48

          Sehe ich genauso. Meine Tochter hat letztes Jahr ihren Abschluß auf der Hauptschule gemacht, einen guten Realschulabschluss. Natürlich sammeln sich da allemglichen unterschiedlichen Charaktere. Auch Etliche mit Problemen im Sozialverhalten und nd en letzten Jahren auch Flüchtlinge, wo die eigene kulturelle Erziehung noch sehr verinnenrlicht ist udn oft noch Sprachprobleme.vorhanden.

          Aus dem Jahrgang meiner Tochter haben alle eine Ausbildung, die eine haben wollten. Andere gehen zum Berufskolleg um dort den Realschulabschluß oder das Fachabitur (nach) zu machen.

          (9) 20.04.19 - 12:48

          Sehe ich genauso. Meine Tochter hat letztes Jahr ihren Abschluß auf der Hauptschule gemacht, einen guten Realschulabschluss. Natürlich sammeln sich da allemglichen unterschiedlichen Charaktere. Auch Etliche mit Problemen im Sozialverhalten und nd en letzten Jahren auch Flüchtlinge, wo die eigene kulturelle Erziehung noch sehr verinnenrlicht ist udn oft noch Sprachprobleme.vorhanden.

          Aus dem Jahrgang meiner Tochter haben alle eine Ausbildung, die eine haben wollten. Andere gehen zum Berufskolleg um dort den Realschulabschluß oder das Fachabitur (nach) zu machen.

    Was verstehst du unter "solche Typen "?

    • Na das was in dieser Dokumentation gezeigt wurde. Schüler und Jugendliche die kaum einen Satz gradeaus sprechen können, mit dem Gesetz in Konflikt geraten, demotiviert und bar jedes Interesses sind. In dieser Dokumentation feiert einer der Protagonisten sein Seepferdchen Schwimmabzeichen als Erfolg und das mit 18

      • (12) 20.04.19 - 09:32

        Sorry sowas, sehe ich jeden Tag und das auch auf andere Schulen wie Gymnasien und Realschule. Allgemein hat das Niveau sehr stark nachgelassen und das ist egal auf welcher Schulart. Wenn Lehrer ihren Job wechseln (betone mal das es ein Gymnasiumlehrer ist) weil die Klasse NICHTS gelernt hat für die Arbeit und selbst beim Wiederholen der Arbeit der Schnitt immer noch so schlecht war.
        Mein Sohn sein Englischlehrer hat für eine Englischarbeit das Niveau auf Hauptschule runter geschraubt damit die Kinder mal ein "Erfolgserlebnis" haben.

        Diese Lustlosigkeit fängt schon bei Grundschüler an und ja das weiß ich, da ich beruflich mit Grundschüler arbeite und sie betreue, ihnen bei den Hausaufgaben helfen

      Kinder werden ja nicht als Kriminelle, Versager oder Unmotivierte geboren. Da spielt das Elternhaus eine erhebliche Rolle dabei, warum Kinder so werden. Manche Frauentauschfamilien sind das beste Beispiel dafür. Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm. Wo keine Vorbilder und keine Werte vorhanden sind, tun sich Kinder eben schwer. Aber es gibt genügend Mittelschüler, die trotzdem sich selbst motivieren undihren Weg gehen, sogar z.B. besserbezahlten Job mit laufenden Weiterbildung haben, wie manche Akademiker die nach ihrem Studium nicht die angestrebte Arbeitsrichtung bekamen.
      Hauptschule bzw. Mittelschule ist keine Endstation, sowie ein Abi auch keine Garantie ist.

      • Zumindest eröffnet das Abitur viele Türen für Ausbildung und Studium. Auch bei beruflicher Weiterbildung ist der Schulabschluss oftmals Bedingung. Es geht mir jedoch nicht darum und auch nicht in der Dokumentation des WDR. Erst ansehen, darüber nachdenken und man weiss bescheid

        • (16) 20.04.19 - 16:51

          Bei uns gibt es ne Elterninitiative, die Gemeinde stellt einen Sozialpädagogen teilweise zur Verfügung, und seit Jahren haben hier alle Schulabgänger der Mittelschule einen Ausbildungsvertrag in der Tasche. Das kann keine weiterführende Schule im Umkreis so leisten. Es ist immer eine Sache dessen was Eltern, Gemeinden und Land daraus machen.

(17) 20.04.19 - 09:18

Hallo,

Ganz ehrlich, meine zwei Großen subs auf dem Gymnasium und wenn ich alleine die Klasse von meinem Sohn anschaue. Das Niveau ist dort auch schon sehr gesunken, auch die Motivation zum lernen hat nach gelassen.
Es liegt seht viel an den Eltern, wie präsent sie sind und wie sehr sie sich bemühen.

Lg,
Aying

(18) 20.04.19 - 11:32

Ach, Maike, du wiederholst dich....

Hallo zusammen,

Jetzt mal ernsthaft...
Irgendwann lassen sich die Kids nicht mehr erziehen. Man kann doch nur versuchen in frühem Alter den Grundstein zu legen.

Ich selber wurde sehr streng erzogen. Es reichte ein Blick und ich wusste Bescheid. Heute diskutieren Kindergarten Kinder mit ihren Eltern bis sie ihr Ziel erreichen.

Wir leben in einer absoluten Medienwelt. Kids im Baggy spielen bereits mit dem Smartphone, werden vor dem Tv abgesetzt.
Es zählt nur noch "wer hat welche Klamotten, welche Marken". Schön ist das alles nicht.

Wir sind beide, mein Mann und ich voll Berufstätig....damals war meine Mutter bei uns zu Hause, konnte uns betreuen, war immer da wenn irgendwas war.

Tja...es wird nicht einfacher. Aber Arbeit muss sein. Ohne geht es einfach nicht. Da die Waage zu halten ist einfach nur wahnsinnig schwer.

Ich würde mich selber als liebevoll strenge Mutter bezeichnen. Es muss einfach funktionieren und für alle passen. Also muss unser Kind mit ran. Er muss seinen Beitrag dazu geben. Ich käme nie auf die Idee ihm heute noch hinter her zu räumen. Gut mein Kind ist 11...aber ich sehe und kenne so viele die das auch in dem Alter immernoch tun.

Schöne Ostertage

Also ich hab mir den Beitrag jetzt zwar nicht reingezogen aber kann mir wohl ein bißchen was zusammen reimen aufgrund der Beiträge hier.

Ja früher mag es so gewesen sein das in den Hauptschulen die Minimalisten und sonstigen Leutchens waren. Da hieß es auch in den Sonderschulen sind die Spacken.

Heute sollte einem jedoch klar sein das die Mittelschule namentlich zwar immer noch fast das gleiche ist wie die Hauptschule aber man eben doch weiß das der Rest in erster Linie Klischee ist. Denn mein Sohn ist auch auf der Mittelschule. Aber nicht weil er dumm ist oder ein Sozialkrüppel sondern weil er Autist und ADHSler ist. Ja ich bin stolz das ers mit einer Schulbegleitung trotzdem schafft eine normale Schule zu besuchen. Realschule hätte er Leistungstechnisch auch geschafft aber er hätte zu kämpfen gehabt mit der Selbstständigkeit die man von ihm dort gefordert hätte. Somit war die Mittelschule vom System her das bessere. Somit gehört er wohl nicht zum typischen Klischee-Schüler.

Und ich bin auch der Meinung das es auffällige Typen gibt in jeder Schulform. Den Spaß hatte ich neulich auch erst wo ich mir dachte sowas hätten wir uns früher nicht erlaubt.

Im übrigen war mein Sohn aufgrund von Autismus das erste Schuljahr zu 2/3 in einer Förderschule. Dort sagte mir eine Lehrerin haben 2/3 oder mehr in den oberen Klassen Probleme mit dem Gesetz. HIer bin ich ganz sicher froh das mein Sohn nciht mehr ist. Doch auch das ist nicht pauschal gültig für alle Förderschulen.

Ela

Top Diskussionen anzeigen