Kein Geld für Bastelkarton ? ?

    • (1) 21.05.19 - 13:21

      Ab März 19 biete ich ehrenamtlich 1 x Wo eine Bastel - AG für die Ganztagskinder der GS meines Sohnes (7) an, wo er an 2 Nachmittagen bis 15:30 betreut wird. Die (schlecht) bezahlte Betreuungskraft teilte mir damals mit, daß sie Bastelmaterialien für diverse Basteleien immer aus eigener Tasche auslegt. Hab sie erst ungläubig angeguckt, bin am nächsten Tag damit zum Direktor, der behauptete nix davon gewußt zu haben und versicherte mich bei meiner AG finanziell zu unterstützen. Klar experimentieren die Kinder nicht unbedingt mit Blattgold, es kommen die tollen Klopapierrollen, leere Teelichter, Korken usw zum Einsatz, dennoch schnippeln wir viel mit Bastelkarton, Glitzerfolie, basteln mit Perlen, Fimo, Makrame - für diese Dinge bekam ich 100€ "Kapital" vom Schulleiter bewilligt. Fröhlich berichtete ich davon Fr.L (Ganztagsbetreuung) und schlug vor 50/50 zu teilen.
      In drei Monaten haben Fr. L und ich insgesamt ca 80€ ausgelegt. Ihre und meine Quittungen reichte ich vor Kurzem im Sekretariat ein, diese werden auf mein Konto erstattet, wobei Fr L. ihren Anteil von mir in Bar zurück bekommt. Es darf nämlich keiner erfahren, sagt sie, daß wir uns das Materialien Geld teilen, weil sonst andere Lehrer Anspruch darauf erheben könnten. Zum Muttertag hat sie über 20€ freiwillig für ihre Basteldingen bezahlt und zu Ostern traf ich sie Abends bei Edeka, wo sie Schokoeier für "ihre Kinder" einkauft. Sie macht ihren Job mit ganz viel Herz, ich finde es ist ein Unding, daß die Schule den Lehrkräften keinen Zuschuss einteilt!
      Als ich diese Thematik bei der Sekretärin ansprach, sagte sie mir, sie sei nicht befugt über interne Regelungen der Schule mir Auskunft zu geben und es sollte mich auch nicht interessieren. Das tut es aber, weil ich nicht darüber hinwegsehen kamm, wie die Lehrkräfte ausgebeutet werden.
      Sowas macht mich wütend! Bin schon wieder kurz davor auf Barrikaden zu gehen...
      Meint ihr auch, daß ich mich da zu weit aus dem Fenster lehne, wenn ich die Schulleitung noch mal darauf anspreche? Die Lehrer haben evtl ihren Job zu verlieren, wenn sie sich quer stellen, ich dagegen hab nix zu verlieren

      • Wenn Du als Ehrenamtliche die Bastelmaterialien bis 100 Euro erstattet bekommst, dann kannst Du das Geld ja ausgeben und ggf. einen Teil der Materialien an die Nebengruppe, die von Lehrern geleitet wird, verteilen.
        Mehr würde ich mich nicht einmischen.

        Lehrkräfte sind zu großen Teilen immer noch verbeamtet, die sollten sich schon durchsetzen können wegen Bastelkram.

        Ansonsten kann man ein paar Euro pro Kind von den Eltern rechtzeitig vorher einsammeln.

        Babysitter für Grundschulkinder für die Zeit ab Mittags bis 16:00 Uhr kosten deutlich mehr als die paar Kröten für das Bastelzeug.

        • Hier wird sogar in der Grundschule auch pro Halbjahr ein fester Betrag von den Schülern für Kunstunterricht eingesammelt. Hab mich da als Mutter nie gewundert .

          @TE:
          Ich würde also, den Eltern sagen,dass euer Etat schon ausgeschöpft ist und sie bitte ihrem Kind xy € mitgeben sollen.
          Oder du stellst ein sparschwein auf für Spenden für's Material. Und für nächstes Schuljahr schreib gleich in die Einladung rein, dass ein bestimmter Betrag für die Bastelmaterialien eingesammelt wird. So kann immer noch jede Familie überlegen, ob ihr Kind an dieser AG teilnehmen will oder nicht.

          Mal eine ganz andere Frage: wer hat die Betreuungsgruppe ins Leben gerufen die Schule? oder ihr Eltern? An unserer Grundschule hier ist das eine Sache des Fördervereins gewesen, die haben sogar den beiden Betreuungskräften etwas Geld im Monat gezahlt.
          frag doch da mal jdm. aus dem Förderverein, ob sie euch nicht unterstützen wollen. Und da gleich ansprechen, dass es wäre hilfreich, wenn vom Förderverein auch die Betreuung finanziell etwas unterstützt wird, also ständig. Ich mein. für so was sollte sich ein Förderverein der Schule auch zuständig fühlen.

      Das hängt von vielen Dingen ab, würde ich sagen. 1. Ist die Nachmittagsbetreuung überhaupt Sache der Grundschule oder liegt sie, wie bei uns, in der Hand eines Trägervereins? Dann wäre nämlich auch dieser für das Material zuständig. Der bekommt ja auch das Geld der Eltern für die Betreuung.

      Falls wirklich die Schule dafür zuständig ist, ist halt auch die Frage, wie hoch das Gesamtbudget für die Nachmittagsbetreuung insgesamt ist.

      Durch meine langjährige Erfahrung im Elterbeirat weiß ich, wie wenig Budget die Schulen, zumindest hier bei uns, haben, das ist wirklich erschreckend. Ohne den Förderverein läuft an unserer Schule nichts.

      Mein Tipp wäre, fragt doch mal in der Elterschaft nach Spenden. Manchmal kommen da ganz tolle Sachen zusammen. An unserer Schule wurde im wöchentlichen Newsletter letztens gefragt, ob jemand günstig an Kühlpacks kommen kann, es würden neue benötigt. Innerhalb von 2 Tagen stapelten sich, dank 2 Müttern, die in Apotheken arbeiten, die Teile im Sekretariat.

    • Woher soll das Geld denn kommen?

      Kinder ins Ganztagsbetreuung sollen aufbewahrt werden, politisch geformt, nicht gefördert .... wo siehst du hier glitzerfolie?

      • Na vom Landkreis nehme ich an. Oder wollen die etwa sagen, daß die Kassen leer sind? Das glaube ich kaum. Wurde nicht erst letztes Jahr die Prostitution versteuert (um angeblich die Rotlicht Arbeiterinen zu schützen)?!? Waffenhandel - läuft, Stoff wird fleißig durch die Häfen geschleust - demnach sollte die Glitzerfolie drin sein, die zugute der Zukunft Deutschlands - den Kindern- kommt...
        Und ja, der Ganztag ist eine reine Katastrophe: wir du sagst - Aufbewahrung, bzw es wird lediglich geguckt, daß die Kinder sich gegenseitig die Köpfe nicht einschlagen. Förderung? Eher kaum, dafür fehlen akut Fachkräfte. Aber wehe, du sagst, daß du deinem Kind nicht mehr als zwei Ganztage wöchentlich zumutest und deswegen nur einen Aushilfsjob in Betracht ziehst und kein schlechtes Gewissen wg Mietzuschuss hast, wirst du als Schmarotzer abgestempelt

        • Das ist so ... insbesondere verpflichtete Ganztagsschule ist schrecklich für due kids
          Aber Hauptsache beide Eltern können sich beruflich entfalten.

          • (8) 22.05.19 - 11:30

            Gut, dass du kein Stück zum Pauschalisieren neigst und die Dinge sehr reflektiert betrachtest. So erzieht man reflektiert denkende Kinder.

            (9) 24.05.19 - 11:39

            Also was ihr über die Ganztagsbetreuung hier redet ist ein einfach durch den Wolf gedrehter Unsinn. Ja, sie ist unterfinanziert wie das gesamtes Schulsystem, aber das Niveau ist von Schule zu Schule Lehrkraft zu Lehrkraft Angebot zu Angebot und Unterstützer zu Unterstützer höchst verschieden. Es gibt gute Ganztagsangebote und schlechte, die es eher lassen sollten.

            Ich arbeite wegen den Kindern selber nur TZ kann aber überhaupt nicht über das Angebot bei uns klagen. Meine Tochter hat schon mit der Zirkus AG eine Zirkus Show gemacht mit der Musical AG ein tolles Musical, hat Yoga und Zumba gemacht, getöpfert und die Schach AG ist dieses Jahr zur Landesmeisterschaft gefahren. Weit entfernt von Aufbewahrung also und nichts was ich Zuhause Mal so eben hätte aus dem Hut zaubern können. Es ist eine ganz normale staatliche Schule und auch das Ferienprogramm ist immer toll und sie machen jeden Tag was anderes, dass die Kinder die nur Urlaub mit den Eltern machen teilweise nicht auf halb so viele schöne Aktivitäten kommen. Zuzahlen müssen wir in 80 % aller Fälle oft gar nichts und wenn dann nur für besonderes Material. Dafür kümmert sich die Schule aber auch um Sponsoren.


            Es ist wie überall. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Das alles über einen Kamm zu Scherenmund nur zu jammern und schlecht zu machen, halte ich für sehr kurzsichtig.

      (10) 21.05.19 - 15:24

      Ernsthaft??
      Ich hoffe, dass du da nicht arbeitest...

      • (11) 21.05.19 - 15:26

        Nein

        Ich mache gerade mit den beiden halbtagskindern Hausis

        • (12) 21.05.19 - 16:58

          Mit dem Handy in der Hand?

          Klasse. Ich schlage dich fürs Bundesverdienstkreuz vor.

          • (13) 21.05.19 - 17:27

            Ich Verrat dir was… Ich räume parallel auch noch die Spülmaschine aus, beschäftige das Vorschulkind, füttere die Katze, denke darüber nach wie ich morgen den Vortrag von meiner Abteilung gut abschließen kann… Und trotzdem und auf jeden Fall ist das 1 Milliardenfach besser als wenn die Kinder in die Ganztagsbetreuung gehen würden.

            • (14) 21.05.19 - 23:41

              Ich arbeite Vollzeit, mein Mann auch, und mein Jüngster geht in die Ganztagsbetreuung.

              Zu einer sehr liebevollen, sehr engagierten Frau, in einer kleinen Gruppe (da unserer weiterführenden Schule der Ganztag nach Klassenstufen organisiert ist) und tollen Buftis.

              Den ganzen Kram den du da erledigt hast, erledige ich auch, wie so viele andere voll berufstätige Eltern die ich kenne.
              Trotz Vollzeitarbeit, und trotzdem erlebe ich diese Eltern selten so selbstgefällig, wie du hier mit dieser Antwort rüberkommst.

              Was sollen eigentlich immer diese Pauschalaussagen, und dann noch über Bereiche, die man praktisch und vor allem persönlich überhaupt nicht beurteilen kann?

              Ich finde es gut, wenn du dein Familienleben gut im Griff hast, und es für euch gut funktioniert.

              Muss man dann über Familien, die es anders machen derart abfällig urteilen?

              Ich habe lange Zeit mit Familien gearbeitet, von denen ein Elternteil, oder oft auch beide, nicht oder evtl. in Teilzeit berufstätig, und einer oder beide Elternteil/e daher zu Hause bei den Kindern war/en.

              Keine Krippe, kein Ganztag.

              Und - und das wird mir jeder bestätigen können, der in dem Bereich arbeitet - das ist ganz bestimmt nicht das Patentrezept für liebevolle oder gar bedürfnisorientierte Erziehung.
              Da wird über Amtsweg teilweise händeringend versucht, Kinder im Ganztag oder in der Krippe unterzubringen, weil die Eltern, aus welchen Gründen auch immer, überfordert sind. Und es den Kindern eben nicht besser geht.
              Nicht jeder Ganztag oder jede Krippe ist großartig, aber die meisten sind meilenweit weg von schlecht.

              Und so ist es eben auch in vielen Elternhäusern.

              Perfekt gibt es nirgends, aber viel drum herum.

              Ein wenig mehr Toleranz und Miteinander würde ich mir bei Urbia manchmal wirklich wünschen.

              • Sorry, aber ich sehe da keine Vorwurfshaltung gg VZ arbeitenden Eltern, die Kritik gilt der Organisation der Ganztagsschule, die leider nicht überall so wunderbar gestaltet ist, wie es bei euch zu sein scheint. Die Kritik ist an die vielen Firmen gerichtet, die nicht unbedingt familienfreundliche Umgebung für Mütter bieten und vollen flexiblen Einsatz einfordern.

                Wenn du dich so schnell persönlich angesprochen fühlst, ist eher ein Zeichen dafür, daß du mit deiner Situation nicht ganz im Reinen bist. Wenn man seiner absolut sicher ist, fährt man nicht die Rechtfertigungsschiene

                • Du, ich bin mit Sicherheit nicht 24/7 mit mir im Reinen, und auch ich finde nicht alles immer superoberklasse, wie es bei uns läuft.

                  Ganz bestimmt nicht.

                  Aber die Aussage im Beitrag über mir, sagt nichts über das aus, was du ansprichst.

                  Was ja auch durchaus richtig ist, denn Missstände gibt es überall.

                  Allein noch immer in der Rolle der Mutter in der Gesellschaft per se zB.

                  Auch heute noch.
                  Aber das ist ein anderes Thema.
                  In dem Zusammenhang der Beiträge der Userin liest es sich für mich selbstgefällig, pauschalisierend und abwertend. Und sowas habe ich bei
                  Urbia in letzter Zeit, gerade auch von dieser Userin häufig gelesen, und diese Art und Weise miteinander umzugehen, die finde ich übel.

                  Und dann schreibe ich das auch so.

                  Das mein Lebensmodell somit automatisch besser ist, oder richtiger, schreibe ich nirgends, aber es ist eben im Zweifelsfall auch nicht schlechter als ein anderes Modell. Dieses Sticheln, immer wieder, in ganz bestimmte Richtungen, sorry. Finde ich fürchterlich. Das ist einfach etwas, was ich loswerden wollte.

Die Schulen haben sehr unterschiedliche finanzielle Mittel zur Verfügung. Das variiert innerhalb einer Stadt bzw. Gemeinde und hängt von vielen Faktoren ab... Außerdem darf von dem zur Verfügung stehendem Geld nicht alles willkürlich ausgegeben werden, sondern es gibt Töpfe, die sind Zweckgebunden.
Wie das Angebot, von dem du sprichst, genau im Schulleben verankert ist, weiß ich nicht und kann daher nicht beurteilen, wie es mit den Finanzen ist...

Ich kann nur von mir als Lehrer berichten. Ich habe ebenfalls eine Bastel-AG (Nachmittagsangebot) und unterrichte Werken. Ich kann einmal im Jahr Material bestellen, wobei ich je ein Budget erhalte. Material im Jahr nachzubestellen ist kaum möglich und nur wenn Geld da ist. Wenn ich also unbedingt etwas basteln möchte, muss ich es halt selbst zahlen. Bei kleineren Beträgen ist mir der Aufwand für die Rückerstattung eh zu groß und die kleinen übernehme ich halt...
Auch kleine Extras (Geschenke) für die Kinder bezahle ich aus eigener Tasche, sowie sämtliche Arbeitsmaterialien rund um meinen Schreibtisch.

Ich habe damit allerdings überhaupt kein Problem, da ich ja recht gut verdiene und über die Steuer einiges absetzen kann... Ich kenne aber auch Kollegen, die laufen jedem Cent hinterher (würde mein Mann auch bevorzugen)...

Ich weiß nicht, ob ich dir damit weiterhelfen konnte. Ich würde jedenfalls an deiner Stelle nicht zum Schulleiter gehen. Wie du schon schriebst, passiert es wohl größtenteils auf freiwilliger Basis oder Frau L. ist vielleicht auch einfach zu bequem, alles abzurechnen.

Ist Frau L jetzt schlecht bezahlte Betreuungskraft, oder Lehrerin?

Zu den Bastelmaterialien kann ich nichts sagen. Wir bezahlen zum Jahresbeginn Betrag x an die Klassenlehrerin und damit wird zumindest das Material für den Unterricht abgedeckt. Für die Angebote in der Nachmittagsbetreuung habe ich bisher nichts bezahlt und mein 1. Klässler bringt immer wieder ganz nette Bastelarbeiten mit. Auch für Schlittschuhlaufen war Geld da.

Zu den Schokoeier, ja mei, wenn ich meinen Mitarbeitern was gutes tue und ihnen einen Osterhasen auf den Tisch stelle oder einen Nikolaus dann bezahl ich den auch aus eigener Tasche. Aber wenn sie keinen bekommen, dann bekommen sie eben keinen. Genauso sehe ich das bei den Schülern. Bei meinem Großen in der Klasse gab es einen Adventskalender (mit einem Buch) und zum Geburtstag eine Murmel. Das wars. Hab jetzt Schokoeier nicht vermisst. das haben wir genug. Sie haben am Freitag vor den Osterferien zusammen gefrühstückt. Die Klassenlehrerin hat die Brötchen mitgebracht, die Kinder jedes ein Teil zum Büffet.

Ich bin Schulsekretärin, und erstmal: ich halte die Sekretärin schon mal für sehr gut, sich aus der Sache rauszuhalten! Denke, sie wird mit dem Direktor sprechen, denn das muss an Sie höher gestellte Stelle gehen und nicht bei der Sekretärin. Denn ja, sonst heißt es: die hat aber zugesichert.... hat jede Sekretärin bestimmt schon mal um die Ohren gehauen bekommen! Schrecklich, deshalb gibt man bei diesem heiklen Themen NIEMALS eine Aussage.

Und mit dem Geld: ich kann mir vorstellen, dass es einfach an den Zuständigkeiten nicht gut geklärt ist!

Es gibt mehrere Kostenstellen. Zum einen wird etwas vom Land bezahlt, dann andere Sachen vom Schulamt. Und dann kommt dazu: ist es eine schulische AG? Ist es Hort? Wären in meinem Landkreis zwei völlig unterschiedliche Zuständigkeiten. Und somit auch unterschiedliche Mittel mit unterschiedlichem Etat! Deshalb kann es auch mit deiner Kollegin sein: ist sie aus dem Ganztagsbetreuung- von der Schule, Hort oder gar vom Land? Oder sogarvon einem fremden Träger?

Auch wenn es so banale Sachen wie Bastelkartob ist: es ist einfach sehr, sehr häufig kleinkrieg zwischen Kommune und Land, weil beide fordern und keiner will bezahlen. Weshalb die Schulleitung (Land) dringend mit dem Schulamt sprechen muss- evtl auch mit dem Amt „soziales, Jugend“ oder wie auch immer es bei euch genannt wird :-)

  • Die Bastel AG für die Ganztagskinder wurde von mir initiiert (hab mit Pädagogik nix am Hut, aber etwas Erfahrung mit Kunstunterricht), weil es bei uns akut an Hilfskräften mangelt, die die Nachmittage in der Schule spannend gestalten. Diese für Eltern kostenlose Betreuung (die an sich gut gemeint, nur eben dürftig organisiert ist) geht von der Schule aus. Der teuere Hort, der ebenfalls auf dem Schulgelände ist, hat damit nichts zu tun. Da werden die Kinder im Gegensatz zum Ganztag, wo mal mitunter bis zu über 30 Kinder (falls die eine oder andere Kraft ausfällt) von einer einzigen Person "betreut" werden. Da kann sie auch noch so toll und motiviert sein, es ist einfach rein technisch nicht möglich eine vernünftige Betreuung zu gewährleisten. In meinem Fall ist es die Fr.L, die nicht desto trotz versucht es den Kindern schön zu machen und es sogar schafft (keine Ahnung wie?!) kleine Basteleien mind zur Feiertagen zu veranstalten. Und dafür trägt sie alle Kosten selbst. Finde es jammerschade, daß die Schulleitung solch altruistischem Einsatz wenig Beachtung schenkt, denn es sind genau die Menschen, ohne den das ganze Betreungssystem zusammenbrechen würde. Kein Wunder, daß viele auf den Job keine Lust haben... allein den Lärmpegel auszuhalten und sich nicht aus der Ruhe bringen zu lassen wenn 20 Kinder aufeinmal was einem wollen - ist schon eine Heldentat. Also warum sie nicht dementsprechend entlohnen und fördern?!

(23) 21.05.19 - 17:26

Hallo, rein rechtlich hast du keinerlei Beweise für die Behauptung von Frau L. Sie könnte dir auch einen Bären auf binden...

Und selbstverständlich darf die Sekretärin dir keine Auskunft geben wie es finanziell mit Frau L geregelt ist! Du bist nur eine Ehrenamtliche, du bist nicht ihre Anwältin und auch nicht die Gewerkschaft.

Gruß Sol

Hi, hier gab es mal eine Trompeten-AG über 1 Jahr. Jedes Kind musste für 9,95€ ein Lehrheft anschaffen plus 5€/Monat für die Ausleihe des Instruments, das wussten die Eltern bereits vorher. Finde ich nur recht und billig, da eine AG nur ein Extra darstellt und nicht Teil des Regelunterrichts oder der normalen Betreuung ist. Warum werden nicht pro Kind pro Halbjahr x € eingesammelt, bevor es losgeht?
VG

Ich bin Lehrerin und wüsste nicht, wann mor in den letzten 10 Jahren Klebe, Stifte oder sonst irgendwas für meinen Unterricht bezahlt wurde. Lehrer bezahlen das alles immer aus eigener Tasche und da kommen noch PC, Bücher, Kopiervorlagen und manchmal sogar die Unterrichtskopien dazu. Und das betrifft den Unterricht, der im Grgensatz zur AG notwendig ist.

Top Diskussionen anzeigen