Klassenfahrt

Abend
Unsere Tochter kommt dieses Jahr in die Schule, in eine Altersgemischte Klasse
Diese Woche hatten wir Elternabend und haben erfahren dass die Kinde Ende Oktober für 5 Tage Klassenfahrt machen. 2,5 h entfernt.
Das wusste ich vorher nicht. Die Lehrerin hat uns dann verunsichert. Ein Vater fragte ob die Teilnahme Pflicht ist. Sie sagte das ist natürlich verpflichtend und bisher hat es jedes Kind probiert. Manche mussten am ersten Abend abgeholt werden. Andere waren tagsüber ok und haben halt jeden Abend, ich zitiere, bitterlich geweint ... #schock Das sagte sie so lieblos.
So wie ich mein Kind kenne, bereit ihr die Fahrt gerade zu diesem Zeitpunkt ein Problem. Wir haben uns nichts anmerken lassen und ihr das am nächsten Tag schön verpackt erzählt. Sie war nicht begeistert...aber wir sagten ihr sie soll nicht darüber nachdenken. Es ist noch lange Zeit, sie lernt ihre Mitschüler kennen und wenn es soweit ist und sie nicht will finden wir eine Lösung.
Wie seht ihr das? Es ist unser erstes Schulkind. Ist die Teilnahme echt Pflicht? Wie würdet ihr handeln?

GLG

Hi ,
die Teilnahme wird erst zur Pflicht , bzw. die Bezahlung , wenn ihr die Einverständniserklärung unterschreibt !
LG

Quatsch.

Die Teilnahme ist Pflicht, es ist ja eine schulische Veranstaltung und unterliegt der Schulpflicht. Ausnahme wäre selbstverständlich, wenn das Kind in der Woche krank wird.
Alternativ besteht die Möglichkeit, dass das Kind in der Zeit in einer anderen Klasse beschult wird.

Wir fahren als gesamte Schule aller 4 Jahre auf Schulfahrt - 1 Woche. Es trifft dann auch immer Erstklässler. Ich habe bisher keine negativen Erfahrungen gemacht. Klar gibt es mal Tränen, aber die gibt es auch bei älteren Kindern.
Leider sind einige Eltern überängstlich und übertragen das auf ihre Kinder. Aber wenn die Kinder während der Fahrt abgelenkt sind, gibt es meist kein Heimweh. Aber man sollte da schon mit der richtigen Einstellung rangehen...

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Hallo,

eine Klassenfahrt ist nicht verpflichtend, das Kind darf nur nicht zu Hause bleiben, da Schulpflicht herrscht. Deine Tochter müsste also Unterricht in einer anderen Klasse mitmachen für die Zeit der Klassenfahrt.

LG

Das ist falsch.

Was ist falsch? Wenn das Kind nicht an der Klassenfahrt teilnimmt, muss es in die Schule. Es besteht Schulpflicht!

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Hallo, ich kann dich gut verstehen, meine Kinder starten im Herbst in die Schule und wir haben lange überlegt eine altersübergreifende Klasse zu wählen, haben uns dann aber unter anderem wegen dieser Gründe dagegen entschieden. Für meine wäre das sicher auch noch zu früh. Eine Nacht ginge vielleicht noch aber mehr nicht.Wobei auch eine Nacht problematish wäre, sie übernahcten eigentlich nie auswärts und wenn dann nur bei den Großetlern. Wenn deine Tochter sich damit nicht wohl fühlt und ihr auch nicht dann würde ich sie nicht zwingen mitzufahren!
LG

Die beiden anderen 1/2 Klassen machen keine Fahrt #kratz Bei meiner Freundin, gleiche Altersmischung, ebenfalls nicht. Dachte ehrlich gesagt nicht, dass es überhaupt Fahrten gibt in der Grundschule.Vielleicht in Klasse 4..

Das wird dir jetz twahrscheinlich keine Hilfe mehr sein, ich hab mich bei allen Eltern im Umkreis erkundigt und alle ausgequetscht umd die richtige Klasse für unsere Kinder auszuwählen (natürlich weiß man eh erst wenns dann los geht ob es die richtige Wahlt war). aber da wurde mir shcon gesagt in den altersgemischten Klassen 1-4 gibt es ab Klasse 1 übernachtungen in der Schule und Klassenfahrten. Bei den 1/2 Klassen gibts das noch nicht. Da ist eure Lehrerin vielleicht etwas überengagiert? Wie sehen das denn die anderen Eltern? Wenn es eine 1/2 Klasse ist, sollte wie vielleicht mal mit einer Übernachtugn starten und diese Klassenfahrt für später aufheben so in der dritten oder vierten, fände ich besser.

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Hallo, Bundesland+Klassenfahrt+Pflicht/Erlass googeln. Im Notfall würde ich das ganze Schulgesetz lesen.

In den meisten Bundesländern ist es keine Pflicht an Fahrte teilzunehmen. Dann sitzen die Kinder halt in anderen Klassen. Teilweise müssen Eltern dem Ziel und den Kosten auch zustimmen.

Gruß Sol

Ich sehe hier überhaupt keine Gründe gegen eine Klassenfahrt. Und ja, natürlich sind die Pflicht.

Von welchem Bundesland redest du?

NRW beispielsweise.

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Wir kommen aus NRW

unsere Tochter geht auf eine normale Regelschule 3te Klasse und fährt übernächste Woche für 5 Tage auf Klassenfahrt. Beim Elternabend sagte der Lehrer, es wäre schön wenn alle Kinder mit fahren. Mit der Bezahlung könnte man auch Hilfe bekommen.. (hatten in der ten Klasse 5-6 Flüchtlingskinder bekommen).

es fahren 3 Kinder nicht mit... 1 Mädchen sollte schon mal mit auf Klassenfahrt.... wurde aber später zurück gesetzt.. die fährt dieses Jahr auch nicht mit.. und 2 Flüchtlingskinder..

die gehen ganz normal in andere Klassen.

LG

Hallo,
bei uns an den Schulen ist es so, dass die Kinder, die an der Klassenfahrt nicht teilnehmen wollen/können, dann in eine andere Klasse gehen müssen.
Unser Kleiner wollte auch erst die Klassenfahrt der 4. Klasse nicht mitmachen, die Option wäre dann gewesen, für die 3 Tage in die 3. Klasse zugehen. Letztendlich hat er sich doch dafür entschieden (da ging es aber eher um das schlechte Verhältnis unter den Schülern....mit seinen Verein ist er oft unterwegs, auch mit Übernachtungen).
Ein ganz anderer Fall wird an der Schule unseres Großen diskutiert. Die planen eine Schulfahrt mit allen Jahrgängen nach Rom. Die Fahrt soll in 2 Jahren im Herbst stattfinden. Da wird noch überlegt, was man mit den neuen 5. Klässlern macht. Ob generell mitnehmen oder vor die Wahl stellen, ob sie mitfahren. Aber da die ganze Schule weg ist, ist das Problem, dass sie ja nicht am Unterricht einer anderen Klasse teilnehmen können. Und dann auch Lehrer freiwillig auf dieses Erlebnis verzichten müssten. Aber den aktuellen Stand kenne ich jetzt nicht, hat mich auch nicht weiter interessiert, da es uns nicht betrifft.
LG
Elsa01

Eine Klassenfahrt in Klasse 1 ist wirklich früh und die Klassenlehrerin hat sich in ihrer Darstellung auch sehr ungeschickt verhalten. Will Sie die neuen Schüler vielleicht gar nicht mitnehmen?????


Klassenfahrten tragen grundsätzlich zur einer Stärkung der Klassengemeinschaft bei. Daher sollte Sie auch nicht erst am Ende der Klasse 4 stattfinden, wenn sich der Weg vieler Schüler danach trennt.

Lg

Entgegen einiger anderer Meinungen hier kann ich dir sagen, dass eine Klassenfahrt nicht verpflichtend ist. Schon allein aus dem Grund,dass sie mit Kosten verbunden ist. Es herrscht Schulpflicht, also müssen die Kinder die nicht mitfahren können während die Mitschüler auf Klassenfahrt sind in einer anderen Klasse beschult werden.
Ich bin generell dafür, dass sich alle Kinder an solchen Veranstaltungen beteiligen, finde aber 5 Tage für einen Erstklässler auch recht lang und kann deinen Unmut nachvollziehen.

"Schon allein aus dem Grund,dass sie mit Kosten verbunden ist"


Diese Aussage stimmt nicht. Es ist jede Menge mit Kosten an der Schule verbunden, Kopiergeld, Kunstgeld, Bücherkauf, Heftekauf, Wandertage etc pp.
Laut deiner Logik dürfte es dann auch hier keine Pflicht geben.

Kein Vergleich. Das eine Notwendigkeit, das andere Luxus. Ich weiß, wovon ich rede.

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Hi,
Ich habe 3 Schulkinder, einer davon fährt am Montag auf Klassenfahrt, es wird immer eine Einverständniserklärung ausgeteilt, wenn dein Kind nicht mit fährt, muss es in eine andere Klasse.... Ganz sicher 🙂

Klassenfahrt ist eine Schulveranstaltung und somit ist die Teilnahme Pflicht.

Haben wir auch so auf unserem Klassenfahrtinfozettel stehen.

Hallo.

Ich finde, dass Erstklässler für Klassenfahrten noch zu jung sind. Meine Meinung!

Wenn das Kind gerne mitfahren möchte, dann würde ich es natürlich unterstützen.
Wenn es nicht mitfahren möchte, würde ich dies der Schule mitteilen und vorschlagen, dass das Kind in der Zwischenzeit eine andere Klasse besucht. Aus die Maus!

Ihr verweigert ja die Schulpflicht nicht, wenn das Kind sich in ne andere Klasse hockt und es kann euch genauso wenig irgendjemand dazu zwingen, das Kind gegen seinen Willen mitzuschicken.

Was denken denn die Mitschüler bzw. deren Eltern? Vielleicht ist ja noch das ein oder andere Kind dabei, dem es genau so geht? :-D

Tut euch zusammen und regelt das gleich im Vorfeld!

LG

Wir kennen keine anderen. In unserem Wohnort ist keine eigene Schule. Am Elternabend haben wir die Eltern zum ersten Mal gesehen. Aber da natürlich noch nicht wirklich Kontakt geschlossen.
Ein Elternteil fragte ja, bei einigen war auch Verwunderung zu spüren.

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass Klassenfahrten (zumindest in NRW) nicht verpflichtend sind - bin selbst auf zwei Fahrten nicht mitgefahren, weil ich nicht wollte. Musste dann am Unterricht der Parallelklasse teilnehmen. Bin meinen Eltern heute noch dankbar, dass sie die Entscheidung mir überlassen haben.
Wenn deine Tochter nicht möchte, würde ich sie auch nicht zwingen.

Finde das total cool und richtig gut. Da werden die Kinder richtig reif und führt zur Abnabelung von den Eltern. Natürlich nichts für Helikopter Eltern, aber richtig gut für die Kinder! Ich weiß nicht, warum man das dem Kind schön reden muss – auch wenn meine Kinder noch nie woanders übernachtet haben als bei Oma und Opa beziehungsweise im Kinderchor in der Kirche während sie hochbegeistert – dort abends traurig, würden es überwinden und gestärkt und super stolz nach Hause kommen. Absolut pro Klassenfahrt in Klasse eins!

Das sehe ich anders. Keine 2 Monate sind sie da in der Schule, das kommt dazu.
Dann eine Lehrerin, die zumindest alles andere als empathisch erzählte.
Ob man da gestärkt wieder kommt oder etwas verpasst in Entwicklung...

Bei dieser Reaktion der Eltern wird es ein Fiasko werden ...

"Es ist noch lange Zeit, sie lernt ihre Mitschüler kennen und wenn es soweit ist und sie nicht will finden wir eine Lösung."


Hallo,

#sorry, aber wenn Ihr Eure eigene Unsicherheit bereits lange vor der Einschulung und NOCH LÄNGER vor der Klassenfahrt auf Eure Tochter projiziert, dann ist das Ganze ja fast schon zum Scheitern verurteilt.

Gerade, wenn Eure Tochter da etwas weniger "begeisterungsfähig" ist, sehe ich überhaupt keinen Sinn darin, dass sie bereits jetzt von der Klassenfahrt weiß. Das trübt die Vorfreude auf die Einschulung schlimmstenfalls gleich mit.

Die Äußerungen der Lehrerin klingen zwar nicht wirklich empathisch oder "pädagogisch wertvoll" ;-), aber lasst Euch doch bitte nicht als Erwachsene davon derart verunsichern!

Unsere Kinder waren bzw. sind in der Grundschule ebenfalls in jahrgangs-übergreifenden Klassen. Ebenso wie die beiden "Großen" wird auch unser jüngstes Kind in der 1. und 3. Klasse auf Klassenfahrt "gehen". Zwar jeweils erst am Ende des Schuljahres, aber bei der ersten Reise sind/waren sie auch erst 6 Jahre alt. Den Großen hat es jeweils super gefallen, unsere Jüngste freut sich ebenfalls schon darauf. Ein ETWAS "mulmiges" Gefühl gehört sicherlich dazu, das sollte sich jedoch in Grenzen halten. Wenn man die Kinder statt dessen positiv bestärkt, klappt das bei den Meisten entsprechend gut.

In der weiterführenden Schule gibt es gleich in den ersten Schulwochen (teilweise bereits in der zweiten) eine Kennenlern-Klassenfahrt. Unsere beiden älteren Kinder kannten zu dem Zeitpunkt noch KEIN EINZIGES anderes Kind, eben nur flüchtig seit ein oder zwei Wochen. Natürlich ist das aufregend und verunsichert auch etwas, aber dann ist es doppelt wichtig, das eigene "flaue" Gefühl im Griff zu halten und den Kindern "den Rücken zu stärken".

Ende Juni fahren unser ältestes und jüngstes Kind zeitgleich auf Klassenfahrt. Klar werde ich auch wieder heimlich "ein Tränchen verdrücken", gönne ihnen ihre (Vor-)Freude aber von Herzen und versuche gemeinsam mit meinem Mann, potentielle kleinere Unsicherheiten "abzufedern". Das hat bisher immer gut geklappt und die Kinder kamen jedes Mal ganz begeistert und gefühlt "zehn Zentimeter größer" nach Hause.

Versucht im Interesse Eurer Tochter, die Klassenfahrt nicht als "unzumutbar" zu betrachten. Sondern die positiven Aspekte zur richtigen Zeit zu unterstreichen und potentielle negative Aspekte nicht unnötig "aufzubauschen", sondern wenn vorab nötig sehr sachlich und kompakt zu besprechen. 2,5 h sind ja auch keine Weltreise ;-).

Viele Grüße & Eurer Tochter im Sommer einen guten Schul-Start #sonne!

Kathrin

Wir haben keine Unsicherheiten, wir kennen sie aber. Ihr das Ganze erst nach der Einschulung (??? Wann auch genau, Einschulung ist September, Fahrt ja schon wenige Wochen später) oder kurz davor zu erzählen, wäre bei ihr Kontra produktiv. Vor allem falls sie vielleicht nicht direkt Freundschaften schließt, nicht direkt mit der Lehrkraft warm wird,.. Jetzt weiß sie Bescheid, aber auch dass sie unser Unterstützung hat. Für sie also aktuell kein Thema.
Von der Lehrerin lassen WIR uns nicht verunsichern. Wir bereiten uns gedanklich nur darauf vor, dass sie genau so sein könnte, wie sich sich präsentierte. Da unter anderem sie gleich zu Beginn mit den Kindern alleine wegfährt, nicht gerade unwichtig.

Wobei wer sich mit Attest krank schummelt natürlich nicht in die Schule muss. Das Kind ist ja offiziell krank.

So ich schaffe es leider nicht allen einzeln zu antworten. Wie es so ist kam mir gleich nach meiner Frage, der Gedanke dass die Tante meines Mannes ja Lehrerin in unserem Bundesland ist. Dass es da so große Unterschiede geben soll, war mir nicht bekannt.
Wir haben sie heute gefragt und ihre Antwort war interessant. Sie ist zwar an der Realschule, aber das soll wohl nichts ändern. Sie sagte Pflicht wie die Lehrerin es sagte ist es nicht. Aber es gibt Schulen, die das so sagen. Es ist natürlich wünschenswert dass alle teilnehmen und manche haben wohl Angst vor leichtfertigen keine Lust Nummern. In Realität hat sie es noch nie erlebt, dass es problematisch war wenn Eltern und Schule sich zusammengesetzt haben. Auch wenn Kind am Ende doch nicht mit ist und in anderen Unterricht ist.
So dachte ich mir das aus. Also alles gut.
Wie bestärken sie natürlich positiv, aber lassen uns/sie nicht unter Druck setzen.

Hi,
wie es in BaWü mit verpflichtenden Teilnahme bestellt ist, weiß ich nicht. Wenn wir eine Klassenfahrt machen, gibt es immer die Option nicht teilzunehmen und stattdessen in einer anderen Klasse am Unterricht teilzunehmen (das ist dann Pflicht).
Ich sehe keinen Sinn darin, ein Kind zu so einer Fahrt zu zwingen. Damit ist keinem geholfen. Trotzdem nehmen die allermeisten teil.
Ob solch eine Klassenfahrt in der 1. Klasse sinnvoll ist oder nicht, ist natürlich Ansichtssache. Unser Kleiner hätte daran keinen Gefallen gefunden, und trotzdem ist er ein toller Junge und wir sind keine Helikoptereltern😉.

vlg tina

Hallo, meine große Tochter fuhr auch schon in der 1. Klasse 3 Tage mit der Klasse auf einen Bauernhof. ABER: Das war am Ende vom Schuljahr, sie kannte da schon alle Kinder und auch die Lehrer recht gut. Ich finde auch die Entfernung von 2,5 h sehr weit. Unsere waren eine 1/2 h entfernt, hier konnte man in einem Notfall auch schnell hinfahren. Ein Mädchen musste abends abgeholt werden, da sie sehr weinte. Mir wäre bei dieser Organisation auch nicht sehr wohl und ich würde mir gut überlegen, ob mein Kind daran teilnimmt.
LG Leah

Hallo,

hier an unserer Grundschule (Thüringen) findet jedes Jahr in der 4. Klasse eine Abschlussfahrt statt. Es gibt eigentlich jedes Jahr Kinder, die aus bestimmten Gründen nicht mit fahren. Der Hauptgrund ist tatsächlich Heimweh. Das ist hier an der Schule kein Problem. Die Eltern besprechen das im Vorfeld mit dem Klassenlehrer und Direktor. Entweder ist es den Eltern möglich als Betreuer mit zu fahren oder die Kinder gehen während der Zeit in eine andere Klasse. Hier wird kein Kind zur Klassenfahrt gezwungen wenn es nicht will. Ich würde an eurer Stelle abwarten wie eure Tochter sich zum Schulanfang entwickelt und was sie dann davon hält, auf Klassenfahrt zu fahren. Viele Kinder machen bei der Einschulung einen riesigen Sprung. Sollte sie absolut nicht wollen und ihr Bedenken haben, würde ich mit der Klassenlehrerin und dem Schulleiter nach einer Lösung suchen.

LG
Michaela

Hallo,

das meiste wurde zwar schon gesagt, aber ich möchte trotzdem gerne meinen Senf dazu geben.

Ich finde die Klassenfahrt bei euch 1. zu früh und 2. zu weit weg.

Im Oktober hat die Schule doch gerade mal angefangen und dann gleich so weit? Da holt man nicht mal eben sein Kind ab, falls es doch abends Heimweh bekommen sollte.

Mein Sohn (1. Klasse) hat morgen seine „Klassenfahrt“. Klassenfahrt in Anführungszeichen, weil sie nicht weg fahren, sondern in der Schule bleiben und hier ihr Programm haben und auch dort schlafen für 3 Tage. Ich finde es ein bissl schade. Unser Schullandheim ist nur 15 min weg von uns und ist echt super. Vielleicht war schon alles ausgebucht, kann sein, aber ein sehr großer Teil der Eltern war sehr froh, dass die Kinder in der Schule bleiben. Aber besser als nix.

LG

Wir hatten sowas ähnliches. Das war aber keine Fahrt, sondern Camping auf dem Schulgelände für 1 Woche.
Das Ziel war sich gegenseitig kennenzulernen inkl. der Stärken und Schwächen, zu lernen als Team zu agieren und sich gegenseitig zu helfen.
Natürlich haben sie in der Zeit das gesamte Schulgelände spielerisch erkundet und kennengelernt und hatten auch ständig Kontakt zu allen neuen Lehrern.

2,5h finde ich etwas weit weg für mal schnell abends abholen. Mein Jüngster war so ein Kind, welches 1 Nacht zwischendurch nicht dort übernachtet hat...allerdings aus gesundheitlichen Gründen. War kein Problem.

Also ob Schulpflicht oder nicht, weiß ich nicht, da ich aus der Schweiz komme.

Aaaaber: bis Oktober ist noch eine Weile hin. Sich da jetzt schon reinzusteigern bringt niemandem etwas, vorallem nicht eurer Tochter.

Lasst das ganze doch mal offen stehen. Sie soll erstmal in die Schule komnen, ankommen und die Klassenfahrt auf sich zukommen lassen. Wenn ihr jetzt schon 'zumacht' verbaut ihr eurer Tochter eine tolle Chance.

Mein Kind schläft absolut ungern auswärts. Eigentlich nur bei Leuten, wo es absolut sicher ist, dass diese es bei Bedarf nach Hause fahren, auch um 2.00 Uhr nachts. De erste Schulausflug ging nur 2 Tage - sie hat aber schon 3 Tage vorher, kaum war die Haustür zugezogen, geheult. Ich habe mit den Lehrpersonen ganz klar angesprochen, dass sie mich im Falle von Problemen anrufen und ich hinfahren kann. Es ging ganz ok, mein Kind war sehr ruhig am abend, fand es auch nacher nicht witzig, war dennoch stolz, es geschafft zu haben!

Sprich mit den Lehrpersonen, gib Deinem Kind die Sicherheit, nicht ausgeliefert zu sein und Du selber: lass los!

Alles Gute

Wenn reinsteigern heißt wissen zu erwerben, in dem Fall wie die rechtliche Lage ist, mache ich gerne ;-)
Meinen Beitrag hast du wohl noch gelesen, denn genau das haben wir. Es ist für sie gerade 0 Thema. Anders als für Mitglieder hier.
Mich interessierte die rechtliche Seite, keine Frage wie ich sie motiviere, das weiß ich, oder Diskussion dass sie selbstverständlich unter allen Umständen mitgehen sollte

Sry, brauchst nicht gleich rumkeifen.

Unter der Frage 'wie würdet ihr handeln?' geht für mich nicht nur ein rechtlicher Aspekt aus, sondern das klingt für mich situationsumfassend.

Sorry, sda hast du aber sehr unpädagogisch gehandelt! Deine Tocheter ist noch nicht in der Schule, da ist sie ja allein schon wegen dieser neuen Situation unsicher (was kommt da in der Schule auf mich zu) .und dann teilst du ihr noch mit, dass sie auf Klassenfahrt gehen soll.

Besser wäre gewesen, ihr hättet das erwähnt, wenn die Lehrerin es den Kindern gegenüber gesagt hätte. Dann wären ihr sie schon Schulalltag, Lehrerin und vor allem die Mitschüler bekannt: Sie müßte sich dann nur noch mit der Klassenfahrt auseinandersetzen.
Jetzt verunsichern sie, die Schule allgemein, wie ist die Lehrerin, wie sind die (jetzt noch unbekannten) Mitschüler. da ist es doch klar,dass sie erstmal total dagegen ist!.

Ich habe immer versucht, meinem Kind zu einer Klassenreise zu motivieren. und nicht, wie ihr, ihr schon Monate vorher zu signalisieren, dass sie auch nicht mitfahren braucht..Falls sie bisher nicht gern woanders schläft, dann kann man das doch bis Herbst noch üben; bei Großeltern, Paten , Freunden übernachten. Ihr das als Spaß vermitteln, nur ja nicht, sagen,dass ihr wegen der Klassenfahrt übt; anfangs kann ja einer von euch mit übernachten.

Jetzt bin ich verwirrt. Da meinst du aber viel zu wissen. Sie freut sich absolut sie Schule, nach wie vor. Davor hat sie 0 Ängste und würde auch schon heute gehen. Aber so eine Fahrt (und nein, keine Übernachtung bei Leuten die sie ewig kennt) bereiten ihr großen Bauchschmerzen. Ebenso wie Überraschungen. Einschulung Mitte September, Fahrt Ende Oktober. Das dann auch noch von der Lehrerin erfahren. Oder anderen Kindern. Dann wären wir in einer Ausgangslage, bei der sie dicht macht.
Jetzt weiß sie Bescheid, weiß dass sie sich keine Sorgen machen muss wenn es absolut nicht geht und gut ist.
Natürlich motivieren wir sie. Aber zusätzlich braucht sie Sicherheit und die hat sie nun.

Pflicht hin oder her, ihr solltet eure Unsicherheit nicht auf sie zu übertragen, nur weil es lt. Lehrerin vorkam, dass Kinder geweint haben und/oder abgeholt werden mussten. Lieblos kam es vermutlich nur für euch rüber, was hätte sie sonst sagen sollen?!

Ich finde eine Klassenfahrt zum Kennenlernen gar nicht verkehrt, aber natürlich ist jedes Kind anders.
Es hat ja die Sicherheit, dass es abgeholt werden kann, wenn es gar nicht gehen sollte.
Das muss eigentlich reichen.

Nein, das kam nicht nur für uns so rüber. Das war so.
Ein völlig kaltes, schulterzuckendes manche haben halt jeden Abend bitterlich, finde ich absolut falscher Umgangston.
Und unsere Unsicherheiten,.. die haben wir nicht. Wir kennen aber unser Kind und was ist falsch daran es realistisch zu sagen? Für sie war es wichtig das ganze rechtzeitig zu wissen und damit ist auch gut. Sie weiß es und mehr ist jetzt nicht. Ich fragte hier ja auch nicht danach, wie es schaffen dass sie mit geht. Das wissen wir schon gut selbst.