Schule wechseln

    • (1) 13.06.19 - 23:55

      Hallo erste Mal .
      Also das hört sich so an als ob ihr Sohn die gleiche Probleme hat wie unserer Sohn.
      Unser Sohn ist auf eine Ganztagsschule.
      kommt erst um 17 Uhr nach Hause darf keine Bücher mit nach Hause nehmen und bekommt auch nie Hausaufgaben und genau das ist das Problem .
      wir haben gemerkt dass er Probleme in der Schule hat bei Mathe z.b. aber konnten ihm leider nicht helfen,da nicht wussten was er gerade lernt.
      Die Lehrer haben uns zum Psychologen geschickt weil sie gesagt haben ihr Sohn kann sich nicht konzentrieren er müsste zum Psychologen.
      Also sind wir zum Psychologen psychologische Untersuchung und Gespräche und der Psychologe sagt damit unser Sohn sei alles in Ordnung und wieder sprach dem Lehrer später haben wir mit andere Eltern gesprochen und haben erfahren die haben auch einiges mitgemacht z.b. Kind zum Psychologen bringen.
      Nach mehreren Gesprächen haben wir erreicht dass er wenigstens einige Themen die er gerade lernt auch nach Hause mitbringen darf so dass wir ihn unterstützen können und mit ihm lernen können.

      Mein Sohn hat mehrere Wochen Brüche gehabt aber konnte damit überhaupt nicht umgehen und konnte auch nicht rechnen.
      Nachdem ich mit ihm zwei Tage lang Brüche geübt habe hat er es sehr schnell verstanden und siehe da er konnte es auf einmal komisch was die Schule wochenlang nicht geschafft hat konnte er in zwei Tagen richtig gut lernen und als er eine Arbeit darüber schrieb hat der Lehrer behauptet , das er abgeschrieben hat.
      Anstatt ihn zu loben gab er ihm schlechte Note .
      mein Sohn hat kein Selbstwertgefühl mehr und mag nicht mehr in die Schule.
      Wir wollen unser Sohn von der Schule nehmen und woanders anmelden aber die Schule stellt sich quer. Ich ich habe ihr versteht mein Problem und könnt mir einige Tipps geben.
      Liebe Grüße Sam

      • Welche Klasse geht dein Sohn? Habt ihr schon mit der Schule gesprochen, bei der ihr ihn anmelden wollt? Welches Bundesland seid ihr?
        In Hessen ist es so, dass wir ab der 5. Klasse freie Schulwahl haben. Und zumindest im Landkreis auf den Gesamtschulen ist es überhaupt kein Problem sein Kind wechseln zu lassen. Bei den städtischen Gymnasien sieht es dann wieder anders aus.
        Unsere Tochter hat zum letzten Halbjahr die Schule gewechselt. Sie geht 3. Klasse Grundschule. Habt ihr vernünftig mit der Lehrerin geredet?
        Normalerweise sind die doch relativ zugänglich. Ist bisher zumindest meine Erfahrung gewesen.
        Ich habe erst mit der Schulleiterin der aufnehmenden Grundschule gesprochen und ihr unsere Probleme erklärt. Von dem alten Klassenlehrer war leider auch keine Unterstützung zu erwarten. Deshalb bin ich gleich zur Schulleitung.
        War alles kein Problem. Zum Halbjahr hat sie gewechselt.
        Voraussetzung war natürlich, dass die Klasse Stärke paßt. Eine andere Grundschule hätte sie nicht aufgenommen, weil dann die Klasse hätte geteilt werden müssen.

        (3) 14.06.19 - 08:48

        Leider nicht so einfach, aber:
        Umgehend den Lehrer zu einem Elterngespräch auffordern. Falls er dem nicht nachkommt an den Rektor wenden.
        Gibt es einen Vertrauenslehrer ?
        Zusammen mit dem Elternvertretern eine Elternversammlung eiberufen , möglicherweise gibt es da viele Eltern, die das gleich Problem haben. Dann an den Rektor weden und um umgehende Kläung bitten.

        Alles dokumentieren, denn auch ein Lehrer kann Grund für einen Schulwechsel sein.

        Sich an den Psycgologen wenden, vielleicht kann er hier bestätigen, dass der Lehrer hier eine Belastung darstellt. Was dann ein Grund zum Schulwechsel wäre.

        Euren Sohn stärken, wird er den diesen Lehrer auch im kommenden Schuljahr haben ?
        Was euer Sohn im Unterricht hat erfahrt ih im übrigen aus dem Lehrplan und er wird sich doch sich auch mal aufschreiben.

        (4) 14.06.19 - 10:17

        Hi,
        ich arbeite an einer Ganztagsschule und in den unteren Klassen ist es schon so gedacht, dass die Kinder hauptsächlich in der Schule lernen. Aber das ist nichts für jedes Kind. Es gibt durchaus Kinder, die mit der Ganztagsschule überfordert sind, die eben erhebliche Konzentrationsprobleme haben und besser zu Hause lernen. Ob diese Probleme pathologisch sind oder nicht, ist natürlich eine andere Sache.
        Bei uns dürfen sie selbstverständlich ihre Sachen mit nach Hause nehmen, aber in unseren regelmäßig stattfindenden Elterngesprächen kommt doch öfter mal heraus, dass diese Information von den Kindern den Eltern ggü. verschwiegen wird.
        Du solltest dich zeitnah mit der Klassenleitung hinsetzen und schauen, wie ihr euer Kind unterstützen könnt.
        Und ja, Kinder, die lernwillig sind, sich konzentrieren können und möchten, schaffen es durchaus in der Schule das Pensum zu bewältigen. Schieb also die Schuld nicht auf die Schule, da muss schon ein Blick auf das Gesamtpaket gerichtet werden.
        Und es ist nunmal so, dass eine GTS nicht für jedes Kind geeignet ist, das ändert sich zwar oft mit zunehmenden Alter, aber deiner ist ja noch jung, vielleicht passt es nicht. Evtl. braucht er noch die Eltern, die ihm beim Lernen an die Hand nehmen und die Peitsche schwingen - das kann die Schule nur bedingt leisten, schließlich sitzen ja noch viele weitere Kinder im Klassenzimmer und je nach Einzugsgebiet und Klassenzusammenstellung, viele weitere, die einer individuellen Betreuung bedürfen.
        Wenn ich Zeit finde, mich neben meine Pappenheimer zu setzen, klappt das meistens mit dem Lernen. Aber ich nehme mir auch heraus, mich auch mal meinen Nicht-Pappenheimern zu widmen, die kommen nämlich gerne zu kurz.

        vlg tina

        • (5) 14.06.19 - 10:20

          Die Schule kann sich bzgl. des Schulwechsels nicht quer stellen. Mag sein, dass sie euch davon abgeraten hat, aber sobald ihr eine andere Schule gefunden, ihn dort angemeldet habt, könnt ihr ihn an seiner jetzigen Schule abmelden.

      (6) 14.06.19 - 13:04

      Hallo,

      die Schule kann sich bei einem Schulwechsel nicht quer stellen. Es ist eure Entscheidung auf welche Schule ihr ihn schickt. Da Bruchrechnung behandelt wird, gehe ich mal von weiterführender Schule aus. Was ich absolut nicht nachvollziehen kann, warum dein Sohn dir nicht sagen kann wo es hakt. Er müsste doch wissen was er gerade in Mathe behandelt und was er nicht versteht. Bsp.: "Ich kann Brüche nicht kürzen, erweitern, multiplizieren, dividieren etc.". Wenn dein Sohn dir in der weiterführenden Schule nicht mitteilen kann was er gerade behandelt und was er nicht versteht, sehe ich das Problem nicht beim Lehrer.
      Ich kann mir ebenfalls nicht vorstellen, dass der Lehrer zig Schüler zu Psychologen schicken kann. Mein Sohn brauchte wegen einer Konzentrationsstörung eine Überweisung um es testen zu lassen. Die bekommt man nicht einfach grundlos á la "der Lehrer sagt es, aber wir sehen das anders". Dazu benötigt es intensive Gespräche mit dem Hausarzt, wo die Probleme genau analysiert werden. Schlecht in Mathe zu sein, ohne Verhaltensauffälligkeiten reicht da nicht aus.
      Geh noch mal genau in dich, ob du nicht irgendwas beschönigst und die Schuld ausschließlich beim Lehrer suchst. Es gibt wirklich katastrophale Lehrer, aber nur wegen einem die Schule zu wechseln, halte ich für überzogen. Ich würde bei euerm Sohn in Mathe dran bleiben. Ggfs. mit Nachhilfe. Die Schule kann einem Schüler auch nicht verweigern seine Unterlagen mit nach Hause zu nehmen. Dazu würde ich deinen Sohn regelmäßig anhalten.

      LG
      Michaela

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