OGS oder Großeltern?

    • (1) 16.06.19 - 22:10

      Hallo

      Unsere Tochter wird diesen Sommer eingeschult und nun stellt sich folgende Frage....
      Mein Mann arbeitet Vollzeit im Schichtdienst (Früh und Spät) und ich arbeite 25 Stunden die Woche. Wenn mein Mann Spätdienst hat arbeite ich bis 13 Uhr und wenn er Frühschicht hat, fange ich um 13 Uhr an....

      Jetzt bräuchten wir ja im Grunde in der Mittagszeit Unterstützung von ca.45 min. und das ja auch nicht täglich...
      Sollen wir die Omas mit einbeziehen?
      Oder doch OGS?
      Dort müsste das Kind tgl.bis 15 Uhr bleiben....

      Ich überlege hin und her...
      In der OGS hätte sie jeden Tag den gleichen Ablauf, aber wegen so kurzer Zeit so viel Geld zu bezahlen und das Kind so lange dort lassen zu müssen finde ich doof.

      Bin gespannt auf eure Meinungen und danke fürs lesen.

      Viele Grüße

      • (2) 16.06.19 - 22:34

        Hallo, wenn du mit maximal 45 Minuten Überbrückung rechnest, hast du da trödeln auf dem Nachhauseweg eingerechnet?

        Es gibt noch Möglichkeit Nr 3
        Ihr gebt ihr einen Schlüssel, so lange sind 45 Minuten ja nicht. Da ihr das System mit Wechselschicht schon lebt werdet ihr ja wissen ob die Zeiten mit einem realistischen Bleistift geschrieben wurden.

        Ich kenne dein Kind nicht. Meine hatte wieder Mittagsschlaf gemacht und zwar vor dem Essen.

        Gruß Sol

        Ich bin eindeutig für die Omas - sofern diese da mitmachen. ;-)

        Großeltern bis Dein Kind die 45 Minuten allein bleiben kann.

      • (5) 17.06.19 - 06:30

        Hallo,

        wenn die Großeltern das mitmachen, dann würde ich auf die Großeltern zurück greifen. Dazu
        Für 45 Minuten täglich würde ich sie nicht verbindlich irgendwo anmelden. Dazu muss aber auch gewährleistet sein, dass die Großeltern verlässlich täglich können und auch Stundenausfall abdecken können. Hier ist es so, dass der Hort auch Freistunden abdeckt. Inmitten des Schultages, wenn z.B. die 3. Stunde ausfällt, werden natürlich alle Kinder betreut. Fällt allerdings die erste oder letzte Stunde aus, betreut der Hort nur die angemeldeten Kinder. Wie sieht es aus wenn die Großeltern mal nicht können. Sei es wegen Krankheit, Urlaub etc. Können dann die anderen Großeltern einspringen? Das würde ich alles vorher abklären. Ab einem gewissen Alter reicht auch ein Schlüssel fürs Kind. Sie wäre ja nicht lange alleine.

        LG
        Michaela

          • (7) 17.06.19 - 10:17

            Hallo ,

            das stimmt nicht ganz oder nicht überall. Wenn bei uns in der Grundschule Stunden vor Schulbeginn und vor eigentlichem Schulende ausfielen, waren nur die OGS Kinder betreut. Für die Betreuung der anderen Kinder war die Schule nicht zuständig, da ja eh meist Lehrerausfall war und wer soll da betreuen, darum fällt ja aus.

            lg
            sylvia

      Hallo,

      zuerst einmal würde ich überprüfen, wie realistisch die 45min. sind. Schulweg und Weg zur Arbeit mit eingerechnet? Gibt es AG-Angebot in der Schule vor dem Mittagessen?
      Und: Wie selbstständig ist Deine Tochter? Könnte sie vielleicht einfach ein paar Minuten allein zu Hause überbrücken?

      Wenn ihr dennoch der Meinung seid, Betreuung sei notwendig und nur die 2 Angebote zur Auswahl stehen, würde ich die OGS wählen. Vorausgesetzt die Betreuung dort ist nicht grottenschlecht (kann man ja über Bekannte in Erfahrung bringen).
      Sie ist dort mit anderen Kindern zusammen, kann wahrscheinlich Hobbys nachgehen oder neue kennenlernen, hat feste HA-Zeiten.
      Und es entspannt bei Euch zu Hause die gemeinsame Zeit.

      Familie fest in Betreuung einplanen würde ich nie.

      LG

      Hi,

      wieviel Großeltern stehen denn zur Verfügung? Was passiert wenn die krank sind, in Urlaub fahren wollen oder einfach mal etwas anderes vorhaben?
      Wer übernimmt bei ungeplantem Unterrichtsausfall?
      Wie habt ihr die Betreuung während der Schulferien geplant?

      Ich würde die OGS wählen.

      VG

      (10) 17.06.19 - 08:22

      Und eine Erstklässlerin kann tagsüber keine 45 min allein bleiben? #gruebel

      • (11) 17.06.19 - 17:12

        Ich kenne noch 9Jährige, die sich das nicht zutrauen und ein Geschwisterpaar von 11 und 13, deren Mutter ihnen das nicht zutraut, die 2 machen nur Mist alleine.....
        Sicher ist das nicht die Regel, aber man kann icht automatisch dsvon ausgehen, dass sowas klappt bei einer 6Jährigen.

    (13) 17.06.19 - 08:49

    Hallo , ganz klar , wenn es euch möglich ist die Omas oder andere Mamas mit einbeziehen. Wegen 45 min würde ich das nicht machen , OGS. Gerade für Erstklässler ist die Ganztagsbetreuung sehr anstrengend. Und wenn deine Tochter etwas älter ist kann sie auch gut 45min alleine bleiben ! Lg

    Hallo,

    unsere Tochter ist sehr selbständig und liebt es, dass sie ab und zu alleine sein darf, seit sie in der Schule ist.
    Aber man muss mit dem Kind klären, ob es das will. Und vorher telefonieren üben und die wichtigsten Telefonnummern bereit liegen haben.

    Die Großeltern haben den Vorteil, dass es nur eine Überbrückung wäre, bis das Kind alleine bleibt. Dass es selbst gekochtes Essen gibt (mir persönlich sehr wichtig, manch eine OGS hat furchtbaren Fraß). Dass es eine individuelle Hausaufgaben-Betreuung gibt: man weiß ja vorher nicht, wie reibungslos das klappt.

    Der Nachteil der Großeltern: sie können krank werden. Würde ich also nur machen, wenn es mehr als eine Person gibt. Und es wäre immer Mal jemand anders da, also viel Unruhe. Das Kind kann die Personen gegeneinander ausspielen:" bei xx darf ich immer kurz spielen, bevor ich Hausaufgaben mache" - welches Kind hätte das nicht schon Mal versucht ;-)

    Bei uns ist es so: wenn unsere Erstklässlerin nach Hause kommt wird gegessen. Manchmal auch erst schnell gekocht. Dann Hausaufgaben. Um 15.00 ist sie damit fertig, manchmal eher. Aber wenn wir um 15.00 irgendwo sein wollen müssen wir uns schon sehr hetzen - groß ist der zeitliche Unterschied zur OGS bis 15.00 also nicht... Denn danach sind die Kinder satt und Hausaufgaben weitgehend erledigt - kommt nur noch Lesen üben.

    Ich bin trotzdem froh, dass wir keine OGS brauchen. Weiß aber nicht, ob ich mir den Stress antun würde, dauernd Eltern oder Schwiegereltern hier zu haben.
    Meine Mutter hat viele Jahre mehrmals wöchentlich unsere Kinder betreut. Man guckt abends doch anders auf seine Küche wenn man weiß, dass Mama morgen hier sein wird...! Ich bin bestimmt nicht penibel, aber wenn keiner im Haus ist, darf hier auch mal Saustall sein. Wenn Oma und Kinder ohne mich hier sind müssen die sich auch bewegen können...

    LG!

    (15) 17.06.19 - 12:00

    Hallo,

    das kann man nur individuell entscheiden.
    Für die OGS spricht, dass sie, wenn du sie um 15 Uhr abholst zu Mittag gegessen hat und ihre Hausaufgaben erledigt sind und sie vielleicht auch noch mit Freunden gespielt hat. Du oder dein Mann könntet in der Zeit bereits den Haushalt erledigt/eingekauft haben/Arzttermine erledigt haben.
    Ihr habt also danach noch den ganzen Nachmittag Zeit um ohne Druck zusammen etwas zu machen oder sie zu ihrem Hobby begleitest oder was auch immer.

    Bei meinem Sohn (aktuell 1. Klasse) sieht es so aus : 8 bis 13 Uhr Schule, zum Hort schlurfen, Mittagessen bis 13.30 Uhr, danach bis max. 14 Uhr Hausaufgaben, danach Spielen mit seinen Freunden. Ich hole ihn zwischen 14.30 Uhr und 15.30 Uhr ab. Im Hort sind auch einige seiner Klassenkameraden und -freunde. Einzig das Essen mag er nicht so - da gibt es eben zuhause etwas extra.
    Ich kann auch nicht erkennen, warum das so anstrengend sein sollte - kenn ich nur von Urbia, wo auch die Kita anstrengend ist. Hier in meinem Umfeld und meinen beiden Kindern kann ich das überhaupt nicht erkennen ... Da ist Energie für den ganzen Tag da. Häufig nehme ich dann noch einen Freund mit und sie spielen dann zuhause weiter.

    Seine Hobbies hat er nach dem Hort (Fußball, Schwimmen, Klavier).

    Wenn deine Tochter gerne in die Kita ging und auch Freunde in die OGS gehen, dann ist das für alle entspannend - die Oma würde ich dann eher für Notbetreuung oder die Ferien anfragen. Wenn sie alleine in die Klasse kommt, dann ist die OGS auch eine sehr gute Einrichtung um Kinder schneller kennenzulernen.

    Frag doch einfach mal Eltern von Kindern dort, wie es bei euch an der Schule ist.

    VG
    B

    (16) 17.06.19 - 17:06

    Ich würde nie Omas/Opas verpflichten zum regelmäßigen Aufpassen, lieber unabhängig bleiben und dann im Notfall (z.B. Krankheit) Oma/Opa fragen, ob sie Zeit/Lust haben. Ich würde OGS buchen, erstmal für's 1. Halbjahr und dann gucken, ob es schon funktioniert, dass sie die 45 min eben alleine ist. Sie kann schonmsl Hausaufgsben erledigen, ein Hörspiel hören etc. Gruss

    (17) 17.06.19 - 17:15

    Ich würde das auch davon abhängig machen, wieviele Freunde Deiner Tochter zur OGS angemeldet werden. Wäre sie die einzige dort, wird sie es vermutlich doof finden. Wenn fast alle ihre Freunde zur OGS gehen, wird sie Euch in den Ohren liegen, das sie auch will.

    Und: Hast Du die Omas mal gefragt? Vielleicht ist denen das gar nicht so furchtbar recht, das sie in die tägliche Kinderbetreuung eingespannt werden.

    >>In der OGS hätte sie jeden Tag den gleichen Ablauf, aber wegen so kurzer Zeit so viel Geld zu bezahlen und das Kind so lange dort lassen zu müssen finde ich doof.<<

    Arbeitest Du schon Vollzeit? Ansonsten kannst Du doch ein paar Stunden mehr arbeiten. Mit OGS hättest Du ja die Zeit.

    Grüsse
    BiDi

    (18) 17.06.19 - 17:26

    Hallo,

    ich würde die OGS nehmen.

    Wenn die Großeltern krank werden oder andere Termine haben, steht Ihr dumm da.

    Abgesehen davon hatten unsere Kinder eine Menge Spaß mit den anderen Kindern in der OGS. :-)

    LG

    Heike

    (19) 18.06.19 - 09:48

    Das Problem mit den Großeltern sehe ich darin, dass sich wirklich jeden Tag etwas ändern kann (Krankheit, oder Schlimmeres) und Du dann Probleme bekommst.
    Wobei die 45-Minuten -Alleine-Regelung vielleicht auch nicht schlecht ist.

    Ich kann nur aus meinen Erfahrungen berichten, unser Sohn geht in die OGS und wir haben es noch keinen Tag bereut.
    Die Hausaufgaben sind gemacht und müssen nur noch einmal kurz überflogen werden.
    Das Kind bekommt Mittagessen und kann danach noch mit Freunden spielen oder geht in eine AG.
    In den Ferien sind wir bestens betreut und müssen uns keine großen Gedanken um eine Ferienbetreuung machen.

    Und zu guter Letzt hättest Du auch ein wenig Puffer um die Dinge wie Haushalt und Einkauf zu erledigen, bevor Du Deine Tochter von der Schule abholst und der eigentliche Wahnsinn - die Freizeitgestaltung - los geht.

    (20) 18.06.19 - 16:25

    Ich hatte/habe keine Oma/Opa oder sonstige Familiebmitglieder die hätten einspringen können.
    Aber ähnliche Arbeitszeiten. Mann Schuchtdienst, ich 6 Stunden täglich von 8-13:00 Uhr.

    Uch habe mich nur für die OGS entschieden um die Betreuung bei Schulausfall und Ferien zu überbrücken. Diese Entscheidung habe ich nie bereut.

    Auch wenn ich jemanden hätte, würde ich immer wieder so handeln. Ich muss niemandem Rechenschaft ablegen, wenn es doch mal länger als 45min dauert. Niemandem dankbar sein, bei Krankheit sind Vertretungen da. Das Kind hat Freunde in der OGS.
    Die Ferienbetreuung (zumindest bei uns) kann von mir nicht getoppt werden.

    Also....ich würde die OGS bevorzugen.

    LG

    (21) 25.06.19 - 22:50

    Hi!

    Sind es wirklich nur 45 Minuten? Mein kleiner wird auch im September eingeschult. Die Erstklässler haben hier aber nur von 08:00 bis 11:15 Schule.

    Das hätte ich nicht geschafft mit der Arbeit. Und meine Eltern springen zwar gerne ein, wenn Not am Mann ist, aber grundsätzlich verlangen möchte ich es nicht. Sie werden auch nicht jünger und hatten zudem selbst drei Mädels großzuziehen.

    Hier gehen auch sehr viele seiner Freunde in die Mitti, eben weil die Mütter auch berufstätig sind.

    Und was bringt es ihm, wenn er zwar dann zuhause ist, aber keiner seiner Freunde zum Spielen da, weil sie kn der Mitti sind? Dann soll er lieber jeden Tag einen geregelten Ablauf mit Hausibetreuung, Mittagessen und ausgiebiger Spielzeit mit seinen Freunden genießen. Und wenn ich ihn dann abhole, muss nur nochmal etwas geübt werden.

    Lg

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