Gymnasium ab Klasse 5, Welche Vorteile hat es?

    • (1) 17.06.19 - 11:56

      Hallo ihr Lieben,

      kurz zu uns. Unsere Grundschulzeit geht hier 6 Jahre. Möglich ist es jedoch nach der 4. Klasse zu wechseln. Für mich stand eigentlich immer fest,dass mein Sohn bis zur 6. Klasse geht und wir dann schauen.

      Nun beschäftigt mich das Thema weiterführende Schule bereits jetzt schon. Hier ist der Schulwechsel nach Klasse 6 ein echtes Desaster. Absolute Schulplatznot. Aktuell waren im laufenden Jahr viele Schüler noch nicht versorgt. Sie mussten in der ganzen Stadt verteilt werden. Das ist der absolute Horror für mich persönlich. Weite Schulwege. Sollte es doch möglichst wohnortnah sein.

      Hier werden die Schulplätze nach Noten verteilt für die 7. Klassen. Dann folgen Geschwisterkinder und dann entscheidet das Los.

      Die Noten von meinem Sohn können sich sehen lassen (Notendurchschnitt 1,2 ca.). Allerdings ist das natürlich keine Gewissheit für einen Schulplatz. Hier sind schon andere aus dem Verfahren gefolgen, obwohl die Noten super waren.

      Na ja. Nun überlege ich, ob es nicht jetzt schon Sinn macht nach der 4.Klasse auf ein grundständiges Gymnasium zu wechseln. Nicht nur wegen der Schulplatznot, auch deswegen, weil an unserer Grundschule ein schlechter Matheunterricht stattfindet. Ich habe Vergleiche zu anderen Klassen der Jahrgangsstufe. Näheres spare ich mir jetzt einfach. Da würde ich jetzt zu weit ausholen. Fakt ist zumindest, dass wir nachtmittags immer noch etwas üben zusammen, damit er wenigstens nachher nicht hinterherkinkt. Das wird sogar gemacht, zwar mit etwas Murren und Knurren, aber versteht es, weil er es selber so empfindet. Er ist ziemlich objektiv, vielleicht weil er auch schon etwas älter ist als andere. Wir haben ihn nicht mit knapp 6 eingeschult, sondern erst mit knapp 7.

      Nun frage ich mich, ob ein Wechsel Sinn macht. Sie sind ja doch noch jung und Gymnasium ab klasse 5 bedeutet auch etwas von seiner Kindheit loszulassen. An Gymnasien herrscht doch eine andere Art des Lernens. Aber ist es vielleicht nicht sogar gut, wenn er diese Lernweise schon jetzt kennenlernt? Andererseits ist er auch schnell frustriert, wenn er mal was nicht auf Anhieb verstanden hat. Acuh sind Gymnasien, die ab Kl. 5 beginnen, ja eher weniger auf die Bedürfnisse von jüngeren ausgerichtet, oder? Andererseits habe ich Angst, dass er ab der 7 Klasse auf die Nase fällt, weil der Matheunterricht nicht gut ist und er dann später probleme hat sich umzustellen oder ihm grundlegende Dinge fehlen. Wir arbeiten zwar zu Hause jeden Tag eine Matheseite ab, aber ob ich das 3 Jahre überbrücken kann?

      Ich bin einfach hin und her gerissen. Mein Mann sagt, er sei gegen einen Wechsel. Er sieht keine Vorteile. Das Abitur, falls er es dann macht, machen sie eh alle gleichzeitig, ob nun früher gewechselt wurde oder nicht. Da hat er natürlich recht.

      Kann mir jemand von sich berichten? Wie ist eure Entscheidung ausgefallen? Unseren Sohn würden wir miteinbeziehen, aber wir möchten uns vorher selbst darüber erst mal klar werden, was wir für richtig halten. Wir haben ja noch ein halbes Jahr zeit.

      Freue mich über Meldungen.

      LG brownie

      • Bei uns gehen alle Kinder ab der 4. Klasse in eine weiterführende Schule. Die Privatschule meiner Enkelin hat noch eine Orientierungsstufe, bei der sie sich nach der. 6. Klasse weiter entscheiden kann, Realschule oder Gymi.
        Es hat ihr nicht geschadet, ab der 4. mit dem Gymnasialstoff klarzukommen, bei den anderen Kindern meiner Familie gabs auch keine Probleme, egal, ob Realschule oder Gymi. Wie geschrieben, bei uns ist das selbstverständlich. Probleme kann es immer geben und eine Umschulung von Gymi auf Realschule o.ä. erfordern. Das kann man nie sicher voraussagen, was kommt. Aber die Kindheit genommen wird deswegen sicher nicht - solange man die Kinder nicht noch mit x zusätzlichen Terminen vollpackt.
        LG Moni

      (6) 17.06.19 - 13:08

      Meine Freundin wohnt in Berlin, wo die Grundschule ja in der Regel 6 Jahre dauert. Sie hat ihr Kind, welches einen deutlich schlechteren Notendurchschnitt als Dein Kind hatte, bereits ab der 5. Klasse auf´s Gymnasium geschickt. Und sie haben es nicht bereut, das Kind (7. Klasse) kommt super mit und schreibt gute Noten.

      • (7) 17.06.19 - 13:29

        Es ist wirklich eine schwierige Entscheidung, die man da treffen muss. Ich bin eigentlich immer dafür gewesen, nichts zu überstürzen. Lieber auch ein Abitur in 13 Jahren als in 12. Aber mir gefällt die Situation in unserer aktuellen Grundschule nicht. Mathe ist so wichtig. Und der Unterricht läuft einfach nicht. Daher kam ja mitunter auch die Überlegung.

    Ich würde versuchen nach der 4. zu wechseln, komme allerdings aus NRW. Hier gibt es nur 4 Jahre Grundschule.

    Wir haben in Ba-Wü keine Wahl.
    Wenn man die Wahl hat, würde ich sie vom Kind abhängig machen.
    Für unseren Großen war der Wechsel nach der vierten Klasse höchste Zeit, der war in der Grundschule völlig unterfordert. Den kleinen hätte ich lieber länger auf der Grundschule gelassen, der ist auch schlau, aber meiner Ansicht nach zu unreif.

    (10) 17.06.19 - 17:24

    Hallo,

    hier (NRW) endet die Grundschule immer nach vier Jahren und das finde ich auch gut so.

    Man hat sowohl bei unserer Tochter (12, 6. Klasse), als auch bei unserem Sohn (9, 4. Klasse) jetzt gemerkt, dass das Lernniveau der Kinder immer weiter auseinander klafft, je älter sie werden.

    Unsere Tochter (damals, wie heute auf dem Notenniveau Deines Sohnes) war heilfroh, dass es auf dem Gymnasium endlich mal vorwärts ging und nicht mehr alles zig mal wiederholt wurde, damit auch die langsamen Kinder mitkamen.
    Mittlerweile geht es ihr sogar auf dem Gymnasium zu langsam. #schwitz
    Die wäre buchstäblich die Wände hoch gegangen, wenn sie noch zwei Jahre in der Grundschulklasse hätte bleiben müssen.

    Man tut Kindern auch keinen Gefallen, wenn man sie unterfordert.

    Unser Sohn (4. Klasse) motzt zwar ebenfalls, wenn er etwas nicht gleich versteht, aber er hat noch viel mehr gemotzt, als er in der 2. Klasse massiv unterfordert war.
    Er war kurz davor, die Schule vor Langeweile komplett zu verweigern, so dass wir ihn schließlich in die 3. Klasse springen lassen haben.
    (Das wirkt zwar, als wäre er der totale Überflieger, als eigentlich war das Problem das Schneckentempo seiner alten Lehrerin. Auf seinem letzten Zeugnis in der neuen Klasse mit einer anspruchsvollen Lehrerin hatte er eine Eins und sonst lauter Zweien.)
    Er kommt jetzt mit 9 in die 5. Klasse Gymnasium.
    Das finden wir auch nicht ideal, aber die Alternative, ihn in seiner alten Klasse zu lassen, war gar nicht tragbar.

    Bei dem Notendurchschnitt Eures Sohnes würde ich überhaupt nicht zögern, ihn in der 5. auf's Gymnasium zu schicken.

    LG

    Heike

    (11) 17.06.19 - 18:21

    Zunächst mal: Auch an einer weiterführenden Schulen werden an 5.Klässler nicht die selben Erwartungen an Verhalten und Arbeitsweise gestellt wie an Schüler der Oberstufe. Die haben da genauso Zeit anzukommen, sich an die neue Umgebung und Arbeits- und Lernmethoden zu gewöhnen. Und in der Regel geht auch keine Lehrkraft in die Orientierungsstufe, die mit den Kleinen so gar nicht zurecht kommt.
    Auch in der 5. klasse in der Grundschule steigen die Herausforderungen u.a. durch neue Fächer.

    Ist der Matheunterricht an der Schule generell nicht gut oder liegt es an der Lehrkraft? Letzteres kann an jeder Schule passieren.
    Schlechter Unterricht würde für mich bedeuten: Stoff erklären, vielleicht an 2 oder 3 Aufgaben. Dann sollte ein Kind, das ein Gymnasium besuchen soll - ob ab Klasse 5 oder ab Klasse 7 ist dabei völlig egal - in der Lage sein die Anforderungen im Unterricht zu erfüllen. So viel Stoff gibt es in der GS nicht, dass da eine tägliche Aufgabe draus werden kann.
    Ist das notwendig, dann ist es ziemlich heftiges Üben - und die Landung wird irgendwann unsanft werden. 1 Seite zusätzlich hält man in keiner Schulform durch - und es sollte vorallem nicht notwendig sein, wenn das Kind die zu seinen Fähigkeiten passende Schulform besucht...

    Von einer Lehrkraft würde ich die Entscheidung über die Schulform daher absolut nicht abhängig machen.

    Wir kommen aus deinem Nachbarbundesland ;-)

    Hier kommen ganze 35 Klassen, also rund 800 Schüler pro Jahr in den Genuss, ab der 5. Klasse auf die weiterführende Schule zu gehen.

    Ich habe zwei sehr verschiedene Schicksale:

    1. Tochter (bald 9. Klasse, 14) hat keinen Platz für die 5. Klasse an ihrer Wunschschule bekommen. Sie war auf Platz 48 von 60 Bewerbern auf 28 Plätze. Heute ist sie in ihrer Wunschklasse an ihrer Wunschschule. Die 2 Jahre "Extra" auf der Grundschule waren für sie (begabt im Mainz-Bereich) echt ne Qual... Absoluter Mist!

    2. Tochter (bald 7. Klasse, 12) hat einen Platz an ihrer Wunschschule bekommen. Sie liebt es dort seit der 5. Klasse. Und glaube mir - da war in den letzten 2 Jahren deutlich mehr Kindheit als an der Grundschule. Und die Kleine ist (im Gegensatz zur Großen) mit Sicherheit kein allzu großer Überflieger...

    Wenn er eh schon etwas älter ist ...
    Wenn die Chance auf eure Wunschschule nach der 4. größer ist...
    Wenn ihr mit der momentanen Situation nicht soooo glücklich seid...

    Warum sollte er dann nicht nach der 4. wechseln?
    Lieber früh starten und an der Wunsch-Schule. Und wenn dann irgendwas total schief läuft hat man auch mehr Zeit, zu reagieren.

    Was ist mit seinen Freunden? Wäre er denn der einzige, der jetzt schon wechselt?

    LG!

(15) 18.06.19 - 06:26

Hallo, hier sind auch 6 Grundschuljahre die Regel (Berlin).

Wenn der Matheunterricht dein Hauptproblem ist, zumindest an unserer Schule haben die Kinder einen kompletten Lehrerwechsel nach der 4. Klasse. Auch das Schulgebäude wird gewechselt.
Viel steht und fällt ja mit dem Lehrer.

Ich habe einen Sohn, der jetzt in die 6. Klasse kommt und einen, der in die 5. Klasse kommt.

Der Unterricht unterscheidet sich schon deutlich, auch wenn sie erst nach der 6. Klasse wechseln.

(16) 18.06.19 - 07:20

Hallo,

ich denke, es kommt auf das Kind an. Meinem Großen hätte es gut getan, wenn hier die GS bis zur 6. gegangen wäre. Bei meinem Mittleren wurde es nach der 4. Zeit für Veränderung. Er hat sich in der GS zum Schluss mächtig gelangweilt. Das kann aber auch daran gelegen haben, dass der Stoff der 4. Klasse meist nur aus Vertiefung und Wiederholung besteht.
Im Grunde finde ich es besser, wenn die Wahl zur weiterführenden Schule so spät wie möglich stattfindet. Bei beiden Kindern konnte ich die klare Tendenz bzw
Tauglichkeit tatsächlich erst nach bzw. im Laufe der 6. Klasse feststellen. Der Große ging den Umweg über die Realschule aufs Gym. Also 5. Klasse Realschule und ab 6. Klasse Gymnasium. Der Mittlere hatte zwar einen Einserdurchschnitt und fand die Grundschule zum Schluss stinklangweilig, er war aber noch eher Kasper als organisierter Gymnasiast. Bei beiden Kindern wechselten auch extrem viele nach der 6. oder 7. Klasse Halbjahr auf Real. Teilweise auch Kinder, die mit sehr guten Übertrittszeugnissen aufs Gymnasium kamen.
Ich finde, je älter die Kinder zum Übertritt sind umso reifer sind sie gewisse Dinge selbst zu überblicken. Da es aber im Grunde in fast ganz Dtl. so ist, dass Kinder nach der 4. Klasse wechseln, sehe ich da jetzt aber auch kein Problem bei euch. Die Kinder haben ja genügend Zeit sich einzugewöhnen. In den meisten Schulen findet ein sanfter Übergang statt. Was auch totaler Blödsinn ist, dass du deinem Kind die Kindheit nimmst. So dramatisch ist das Gymnasium auch nicht. Meine Großen sind jetzt 8. und 10. Klasse und haben/hatten keine Einschränkungen zur Grundschule. Sie haben die gleichen Hobbys und treffen sich genauso häufig mit ihren Freunden.

LG
Michaela

also ich verstehe nicht ganz....etwas von seiner Kindheit loszulassen....hier war die 5. Klasse sehr entspannt und ich hatte nicht den Eindruck, dass die Kindheit zu kurz kommt. Mein Eindruck war eher so, dass unser Kind viel entspannter war. Ich persönlich finde einen Wechsel nach der 5. Klasse sehr gut. Die Schüler sind jünger und gewöhnen sich eher an das Tempo. Außerdem sitzt unser Kind hier nicht stundenlang und lernt und lernt und lernt.....und das Einschulalter ist doch wirklich gelutscht.....unser war z.B. ein Kannkind - das interessiert doch überhaupt keinen mehr, wenn die Kinder in den weiterführenden Klassen sind. Entweder man kommt mit - oder nicht.

  • Nachtrag: Unser kommt jetzt in die 9. Klasse eines Gymnasiums G9. Notentechnisch bewegt er sich im 2er Schnitt und das ist seit dem Übergang auf das Gymnasium so.

    Huhu,
    ich habe mit zwei Müttern gesprochen und die waren der Meinung, dass das Tempo an einem Gymnasium ein anderes sei und die Gymnasien ab Klasse 5 nicht mehr so an die Bedürfnisse der "Kleineren" angespasst seien. Sie empfinden es so, dass die Kinder mehr Druck verspüren und der anspruch höher sei.

    • ich sehe es so, dass natürlich die Grundschule vorbei ist. Allerdings geht es auch auf einem Gymnasium locker zu und auch da sollen die Kinder erst einmal ankommen. Klar, sie müssen lernen aber ich habe den Anzug erst ab 7. Klasse als stärker empfunden. Sie sind nun mal nicht mehr die "Kleinen" aber doch die "Kleinen" auf einer großen Schule und das hat unser Kind beeindruckt. Wir haben auch nicht erlebt, dass viele Kinder runter mussten oder die Klasse wiederholt haben. Bis jetzt waren es 2 Kinder von 30! Meist ist es Mathe oder die Fremdsprache. Du kennst dein Kind natürlich besser aber ich kann nur sagen, ich habe es mir sehr viel strenger und schlimmer vorgestellt und das Freizeitverhalten ist bei weitem nicht eingeschränkt. Im Gegenteil.....auf einem Gymnasium gibt es oft nicht viele Hausaufgaben auf da man davon ausgeht, dass die Kinder sich selbst organisieren und vieles nachlesen. Es wird also erwartet, dass man sich selbst kümmert und auch neue Inhalte zum Unterricht beiträgt. Alles nicht so schlimm. Vielleicht bin ich auch verwöhnt. Ich erwarte allerdings auch keine 1er und solange eine 4 eher die Ausnahme ist und 5er noch nicht reingeflattert sind, ist alles in Ordnung und letztlich würde auch daraus gelernt werden.

(21) 18.06.19 - 11:37

Hier in BW erfolgt der Wechsel immer nach Klasse 4. Wir haben also keine Wahl. Und dann haben wir noch G8! Es gibt zwar Gymnasien, die wieder G9 anbieten - bei uns im Umkreis ist aber keines dabei.
Da auch unsere Tochter jetzt in die 5. Klasse aufs Gymnasium kommt, habe ich mich im Vorfeld mit vielen Eltern unterhalten, deren Kinder das Gymnasium besuchen. Alle waren der Meinung, dass das Tempo zwar anzieht - die Kids aber da sehr gut herangeführt werden. Und in Klasse 5 und 6 lernen die Kids zu Lernen - also wie man seine Aufgaben auch strukturiert, etc. -

(22) 18.06.19 - 16:53

Ich persönlich empfand meinen Schulwechsel in die 5. Klasse furchtbar, das lag aber an den vielen älteren Kindern, die ja schon eher jugendlich bzw. erwachsen sind.
Also mir würde es nicht um den Schulstress gehen, sondern um den sozialen Stress, wenn es um die Frage geht, ob das Kind früher wechselt. Kann es denn sich behaupten? Ist es in der Lage sich zu wehren, falls ältere es bedrängen? Ist es reif genug?

(23) 20.06.19 - 00:03

Hallo Brownie,

du stellst die Frage, welche.vorteile es hat. Es ist total es einfach. Erfüllt dqs Kind die Vorraussetzungen würde ich es immer ! Ausprobieren. In der vierten Klasse sage ich meinem Kind, wir peobieren und schauen. Total entspannt. Und wenn es nichts wird, wird nichts.

In der 6. Klasse kommt der Druck. Dann müssen die Noten stimmt, selbst dann zittert man.

Wenn man nach der vierten geht, sind sie 8 tolle Jahre zusammen.

Und Druck ? Gerade bei unserer Grundscjule kann ich es nicht hören. Mein Kind beendet gerade die 5. Klasse mit 1,0. Ein außergewöhnlich intelligentes Kind. Der Druck und der Leistungsanspruch ist für mich dennoch der eines Gymnasiums. Wir nennen es das ,,kleine Gymnasium“. Heftig. Da kann für mich das Kind gleich aufs Gymnasium.

Mein zweites Kind ist intelligent. Es hatte jetzt super Zwugnis aber es liest nicht gerne:-[ dennoch auch da, aollten Noten stimmen, probiere ich es. Besser jetzt in Ruhe als danach mit diesem Notendruck.

#winke

  • (24) 21.06.19 - 09:25

    Hey, danke für deine Antwort.

    ja, da hast du eigentlich recht. Wie verhält es sich eigentlich, wenn mein Sohn die Aufnahmeprüfung für die 5. Klasse nicht bestehen sollte für die Wunschschule? Kann er dann zurück auf die Grundschule? Oder stecken die ihn dann in ein verfügbares Gymnasium?

    Wir haben vorgestern Zeugnisse bekommen. Mein Sohn ist gerade vor einem halben Jahr gewechselt auf eine andere Grundschule, weil wir umgezogen sind. Ihm hat der Wechsel nichts ausgemacht, gott sei dank und er hat ein super Zeugnis mit nach Hause gebracht. Alles 1. Wir sind wahnsinnig stolz auf ihn. Allerdings ist es an der Schule halt auch so, dass das allgemeine Lerntempo eher langsam ist. Und hier und da auch ein Auge zugedrückt wird. Was mir missfällt. Man kann daher immer schwer sagen, wie aussagekräftig nun unser Zeugnis ist. Im allgemeinen ist es schon so, dass er nicht viel lernen muss. Er passt sehr gut im Unterricht auf und versteht alles und merkt sich es so, dass auch bei Überraschungstest alles wunderbar läuft.

    Gerade halt der Matheunterricht gefällt mir nicht, weil der Lehrer die Kinder ständig "Vorträge" machen lässt (das sind meist Wiederholungen aus dem gelernten) Jedes Kind macht dann ein Arbeitsblatt für die Mitschüler und sie spielen dann Lehrer. Das geht über Wochen dann so. Mathearbeiten werden über mehrere Tage geschrieben (was wir Eltern beanstandet haben, weil das ganz klar verboten ist!) Bei den Vergleichsarbeiten VERA hat der Lehrer den Kindern geholfen. Das sollte auch nicht sein. Das sind nur einige Beispiele....

    Ich denke aber du hast recht. Man sollte probieren. Wenn es nicht klappt, dann ist es so. Aber warum sollte es nicht. Mein Kind meint, es ist manchmal schon alles sehr langatmig. Aber wer weiß, vielleicht wird das nächste Schuljahr anders auf unserer Grundschule. Wir haben als Eltern den Lehrer im Auge. Ich denke zwar nicht, dass er sich ändert, aber er weiß, dass wir ihm im Nacken sitzen. Die Elternvertreter sind sehr hinterher.... Aber er fühlt sich halt sicher, weil die Noten in der Klasse stimmen.. die letzte Klassenarbeit, die er dann in einer Schulstunden schreiben MUSSTE, war so einfach, dass die Kinder in 20 Minuten fertig waren und die Noten entsprechend super ausgefallen sind. Ich habe kein Rat dafür, was man ändern könnte.

    • Es stimmt schon. Es ist entscheidend, wie gut eine Grundschule ist. Dafür wird in der 5. aber auch viel wiederholt. Hier gab es in Englisch schon Unterschiede. Unser Kind hatte eine strenge Grundschule und war sehr gut vorbereitet und musste dort schon was tun. Zu Grundschulzeiten habe ich oft mit dem Kopf geschüttelt. Letztendlich war aber genau dies der richtige Weg. Hier liegen die Kinder aus 5 Grundschulen zusammen

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