1 Klasse Schulausflug Freibad

Hallo zusammen, ich hab eine Frage und würde gerne Euro Meinung hören.

Ich habe eine Tochter, 6 Jahre, 1 Klasse.

Heute habe ich erfahren, das die Klasse morgen zu einem Freibad Ausflug gehen. Ich bin ein übervater, auch wenn ich dafür belächelt werde. Mit der Geburt meiner Tochter kamen Ängste die ich vorher nicht kannte. Deshalb bin ich mir nicht sicher ob ich meine kleine morgen mit der Klasse zum Ausflug lassen will. Ich weiss das hört sich überbesorgt an, aber ich hab einfach Angst, da ich selber nicht da bin, es sind mir einfach Zuviel Kinder und ich habe Angst das die Lehrerin gar nicht alle im Blick haben kann? Ist meine Angst unberechtigt?

Meine Tochter kann nicht so gut schwimmen, klar es ist ein Becken wo sie stehen kann, habe halt nur Angst das beim rumtrollen und spielen etwas passiert.

Übertreibe ich vielleicht einfach nur oder ist das normal?

Es ist der Erste Ausflug ins Schwimmbad

Danke für Euer Feedback.

hallo,

ich vertehe deine sorgen komplett.
allerdings schreibst du nichts darüber, wie der ausflug gestaltet und organisiert ist. wieviele kinder, wieviele aufsichtspersonen, rettungsschwimmer?
wie siehts damit aus?

je nachdem wie alles organsiert ist, würde ich auch mein kind mitschicken.
allerdings konnte mein sohn bereits mit 5 jahren schwimmen und besuchte auch weitere schwimmkurse und einen schwimmverein in den folgejahren.
aus genau dem grund, dass ich sicher gehen wollte, dass er sicher schwimmt und sich ggf. retten kann, wenn etwas ist.

mein sohn ist auf einer freien schule und dort gehen sie regelmäßig schwimmen bzw. sind auch auf klassenfahrt ab der ersten klasse. um so wichtiger war mir das schwimmen... wie sieht es bei deiner tochter aus? kann sie schwimmen?

vg

Es gibt bei uns einen Zettel, den man ausfüllen muss. Schwimmer oder Nichtschwimmer, wenn das Kind nich Nichtschwimmer ist darf dieses nur ins Planschbecken für Babies. Ansonsten dürfen die Schwimmerkinder auch nur in das normale flache Wasser.

Hallo.
Wenn dein Kind nicht richtig schwimmen kann würde ich entweder mit gehen oder es lassen. Meine Tochter geht auch in die erste Klasse, hat allerdings schon Bronze und kann schwimmen. Trotzdem hätte ich kein gutes Gefühl sie alleine mit gehen zu lassen. Gerade im Wasser kann so schnell was passieren. Vielleicht bin ich auch immer zu übervorsichtig aber da kann ich nicht anders.

Hallo
Ja kann dich gut verstehen, würde auch abklähren wie oben schon geschrieben und allenfalls als Aufsichtsperson/ Hilfe mitgehen, dann aber für alle Kinder!

Lg

Bei uns hat sowas noch Zeit, aber ich habe auch gemischte Gefühle. Daher wird unsere Tochter mit 5 einen Schwimmkurs machen.

Nun zu deinem Anliegen. Wenn es möglich ist geh doch mit. Ansonsten sind im Freibad eigentlich auch Bademeister und die Lehrer haben Erfahrung mit solchen Ausflügen. Ich würde sie mit lassen.

Alter Schwede, die Klassenlehrerin ist aber risikoaffin. Never ever würde ich mit einer Horde Erstklässler schwimmen gehen. Voraussetzung für mich wäre, dass alle Bronze haben... und selbst dann... Mir wäre das zu heftig. Als Elternteil würde ich meine Bedenken lauthals äußern und fragen, wie sie gewährleistet, dass kein Kind absäuft...

Hier ertrinken jedes Jahr Kinder in den Freibädern. D a reicht ein Moment der Unachtsamkeit.

Ich finde nicht, dass du übertreibst.

Ich kenne sogar eine Grundschule, die ihr eigenes Hallenbad im Keller hatte - die sind regelmäßig mit den Kids aller Klassen da rein. Selbstverständlich hatten auch die Lehrer die entsprechenden Rettungsschwimmabzeichen (davon würde ich im Übrigen bei so einem Ausflug eh immer ausgehen).
Wir waren mit der Schule auch schwimmen - wenn auch später erst. Aber auch da mussten die begleitenden Lehrer die verschiedenen Rettungsschwimmabzeichen vorweisen.

@ TE: ich kann auch nur daran appellieren, dass du es förderst und forderst, dass deine Tochter gut schwimmen lernt. Ich habe mich letztens über die Ankündigung eines Schwimmkurses ab 3 Jahren gefreut und bin sogar ein bisschen "genervt", dass Sohnemann dummerweise noch ein Jahr warten muss, bis er teilnehmen kann. Frühes Schwimmen und den frühen Umgang mit Wasser finde ich sehr sehr wichtig.
Zur Frage, ob mein Kind mitdürfte: ja.

oh gut das du das geschrieben hast. Wurde gestern nämlich belächelt als ich sagte das ich mein Kind nicht alleine ins Becken gehen lasse und andere Mamas auf der Decke blieben weil Kind ja schwimmen kann (auch alle 1 Klasse).

LG

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Hallo.

Also ich denke, deine Angst ist teils unberechtigt. Das wird nicht die erste 1. Klasse sein, mit denen die Lehrerin schwimmen geht. Es sind Rettungsschwimmer vor Ort, die eine Belehrung durchführen. Ansonsten bleiben Nichtschwimmer im Nichtschwimmerbereich. Unser Sohn geht seit der ersten Klasse jedes Jahr im Strandbad schwimmen/baden. Anfangs auch nur im Flachen, aber als die Kinder nach und nach ihre Schwimmstufen machten, durften sie auch in den Schwimmerbereich.

Was sagt deine Tochter, was möchte sie.

LG

Du hast schon gute Zuschriften bekommen. Nur noch mein Rat: Nimm es zum Anlass, Dein Kind endlich zu einem Schwimmkurs anzumelden, dass es sicher schwimmen lernt - oder bring es ihr selber bei. Schwimmen zu können ist lebenswichtig und kein unnötiger Pillepalle - und liegt allein in der Verantwortung der Eltern !!
LG Moni

Hallo,
Es wurde doch mit meinem Wort erwähnt, dass das Kind noch keinen Schwimmkurs besucht hat, oder? Es gibt einfach Kinder, die können nicht von jetzt auf gleich schwimmen.
Mein Sohn war, seit er fünf Jahre war, in unzähligen Schwimmkursen verschiedenster Art...und er hat es einfach nicht gelernt. Zum einen hatte er glaube ich, einfach keine Lust, schwimmen zu lernen, bzw zu üben und zum anderen hat ihm die Kraft/ Koordination gefehlt, obwohl er eigentlich motorisch total fit ist.
Richtig gelernt hat er es dann erst mit 9 Jahren im Urlaub, wo wir einen eigenen Pool hatten. .ohne Rutsche oder Spielgedöns. Einfach nur zum Schwimmen. Und da hat's dann geklappt.
Also...ich wollte nur sagen...mit einen Kurs ist es oft nicht getan 😉

Und ich hätte nein Kind deshalb in der ersten Klasse auch nie im Leben da mitgehen lassen.


LG Tina

Hallo

ich stimme dir zu. Allerdings hat mein Kind sich bislang geweigert schwimmen zu lernen. Er war schon in 2 Schwimmkurse. Dieses Jahr hat er allerdings gesehen das seine Freunde schwimmen können und er als einziger nicht mit ins große Becken darf. Vielleicht packt ihn nun der Ehrgeiz. Wir animieren ihn ständig.

LG

hallo,

also du kennst deine tochter am besten, wie risokobereit sie ist und wie gerne sie ins wasser geht.
ich kann dein unwohlsein schon nachvollziehen,
aber langsam muss man auch dem vogelkind flügel geben ...

bei dem ausflug denke ich das mehr als nur eine aufsichtsperson dabei sein wird. und wenn sie sich sicjer ist, das alle auf die hören und das sich alle an die regeln halten , dann sollte es meines erachtens kein problem sein.

es liegt natürlich an euch, ob sie mit geht, aber ich würde meinem kind dieses erlebnis nicht vorenthalten wollen..

also das müsst ihr/du entscheiden, ob sie mit kann oder nicht🤗

liebe grüsse

Hallo,

also ich kann verstehen, dass du dich um dein Kind sorgst, aber ich denke, dass es dazu keinen Grund gibt. Die Lehrerin wird ja nicht alleine mit 20 Schülern oder mehr ins Freibad gehen.
Hier in Hessen ist es so, dass es einen Unterschied macht, ob man schwimmen oder baden geht. Beim Schwimmen ist es erfolderlich, dass eine Aufsichtsperson ein Rettungsschein hat. Beim Baden kann jeder mit.
Ich würde außerdem davon ausgehen, dass die Lehrerin beim Nichtschwimmerbecken bleibt.

Alles Gute und deiner Tochter einen schönen Tag.

Bei uns müssen wir vor jedem Schwimmen eine Badeerlaubnis ausstellen und dabei auch angeben, welches Abzeichen das Kind hat. Kinder ohne Seepferdchen dürfen grundsätzlich höchstens mit den Füßen ins Wasser oder auf Wassermarschplätze. Kinder mit Seepferdchen dürfen ins Wasser in den Nichtschwimmerbereich. Kinder ab Bronze dürfen den gesamten Bereich nutzen.

Es gibt immer mehrere Aufsichtspersonen und oft bittet die Lehrerin 2-3 Eltern darum, sie zu begleiten.


Wie wäre es also, wenn Du dich erkundigst wie es bei euch gehandhabt wird und du dich ggf. als Begleitperson für den Ausflug anbietest.

Ich hab solche Ausflüge nur als sehr strukturiert und eher überforsichtig geplant erlebt, bei dem die Kinder vieles nicht dürfen, was sie mit den Eltern durchaus dürfen, einfach weil man sein Auge ja auch noch auf viele andere Kinder richten muss und da ist kein Platz für Experimente.

Dann sollte das der letzte Warnschuss sein deiner Tochter schnellst möglich schwimmen bei zu bringen.

Meine Söhne (gute Schwimmer) sind in der ersten Klasse allein ins (Vereins) Bad gegangen ... gehe zu das geht nicht überall ...

so schlecht schwimmen, dass sie nicht mit 20 Mitschülern auch ohne Auge der Lehrerin plantschen hinbekommt....

Unterschätz dein Kind nicht!

Deine Skepsis ist verständlich. Kennst du die genauen Rahmenbedingungen bzgl Anzahl der Begleitpersonen etc? Wenn nein würde ich Infos einfordern und dann entscheiden, ob ja oder nein.
Und klar, in dem Alter jetzt unbedingt dein Kind dabei unterstützen ein sicherer Schwimmer zu werden.

Hier gab es mehrere Infozettel an die Eltern.

Einige davon mussten unterschrieben zurückgegeben wurden.

- Darf das Kind am Ausflug teilnehmen
- Hat das Kind Allergien / Erkrankungen, die einen Schwimmbadbesuch nicht möglich machen (Betreuungsperson, Betreuung ohne Ausflug etc. ist sich darum zu kümmern - sofern keine Parallelklasse ohne Ausflug in der Schule blieb)

- kann das Schwimmen: ja, gut, ja etwas, nein
- darf das Kind: schwimmen, tauschen, an den Beckenrand

Es gehen mit: Namen der Lehrer, Eltern, Begleitpersonen
wer ist im Wasser zuständig, wer am Rand
Bademeister xy ist auch dabei.


In meiner Schulzeit durfte ein Lehrer auch alleine mit den Kids ins Schwimmbad.
Voraussetzung. Eltern gaben ok oder Kind musste in Parallelklasse.
Kein Sportlehrer: Bademeister musste vorher bescheid wissen / Sportlehrer mit Zusatzausbildung musste mit

Sportlehrer mit Ausbildung (Rettungsschwimmer, DLRG oder etwas in der Art) durfte auch alleine mit den Kids ins Schwimmbad.
Ein Infozettel: Info und zum Abtrennen die Rückmeldung.



Ob mein Kind mitdürfte, käme auf die Gesamtsituation an.
Menge der Schüler, Aufsichtsperson, Kind und Wasser und Reaktionen (keine Sicherheit, aber Tendenz - bei manchen Sicherheit dass sie nicht mitdürften), usw.

Meine Tochter ist eine gute Schwimmerin und doch musste vor 2 Wochen der Bademeister sie aus dem Becken retten,weil sie in einer Horde Kinder die spielten,schwammen und tauchten immer wieder mitgerissen wurde und mit den Füßen nicht auf den Boden kam dadurch und unterging und das obwohl Nichtschwimmerbecken.

Ich wäre da auch zwiegespalten. Es kommt darauf an,wie gut die Lehrerin es organisiert hat. Wie viele Erwachsene für wie viele Kinder. Gibt es Bademeister/Rettungsschwimmer.

In der Klasse meiner Tochter kann knapp die Hälfte der Kinder nicht schwimmen. Deswegen stellt sich die Frage nicht.

hi,

deine ängste kann ich gut verstehen, habe selbst ein 2. klässer kind.

ich fürchte aber, dass du da einfach durch musst. du kannst nicht immer überall dabei sein und musst sie ein stück weit gehen lassen. bei uns stand auch bereits in der ersten klasse der freibadbesuch an. es wurde schriftlich abgefragt, wer ins tiefe wasser darf, also gut schwimmen kann und wer nicht. bei uns gibt es ein becken, dass halb schwimmer halb nichtschwimmer ist. die rutsche geht auch in den niedrigen teil.
es wird sicher mehrere lehrer geben die dabei sind und ich glaube, deren größtes anliegen ist selbst, alle kinder wieder wohl heimzubringen. ich denke, dass du darauf vertrauen solltest. es wäre schade, wenn sie dinge verpasst, weil du zu ängstlich bist. wenn du große angst hast, würde ich ihr ggf. eine schwimmweste mitgeben. ist nicht so "baby" wie schwimmflügel... damit kann dann wirklich nichts mehr passieren.

mir selbst geht es immer übrigends so, wenn mein sohn skifahren geht. mit papa oder einem skilehrer. ich selbst kann kaum ski fahren. ich bin da immer mega nervös und bin froh, wenn er danach immer wieder heil zuhause oder im hotel ist. verbieten würde ich es aber nicht.

lg
eddi

Hallo, danke fürs Feedback.

Es sind ca 25 Kinder und 2 Lehrer. Geschwommen werden darf nur im Nichtschwimmerbecken, der wird allerdings immer Tiefer und ist zum Ende hin ca. 1.30. mit dem Schwimmunterricht werden wir diese Sommerferien auch machen, damit meine kleine schwimmen gehen kann. Das sie einfach so unter geht oder so, davor habe ich gar keine Angst, aber bei so viele spielenden Kinder habe ich einfach Angst das der eine oder andere Schubst, vom Beckenrand auf einen springt oder unter Wasser drückt wie halt Kinder im Spiel so sind, und das das dann nicht bemerkt wird. Ich werde morgen, sollte es meiner kleinen nicht zu peinlich sein, mitgehen. Ist nur 1.5 Stunden.m und die 2 Lehrer haben nich ne Aufsicht, wobei Ihr schon recht habt, Bademeister sind auch da. Aber an so einem Tag wie morgen sind mir einfach zu viele Klassen dort, so das man leicht den Überblick verliert.

Danke fürs Feedback

Morgen.

Dass du mitgehen möchtest, ist super. Würde ich dann auch machen. Aber ich gebe dir den Rat, dass du als Begleitperson für die ganze Klasse mitgehst und nicht nur für deine Tochter. Lass sie etwas mehr los.

Bei uns geht die ganze Grundschule (1. bis 6. Klassen) an dem letzten Schultag vor den Zeugnissen ins Strandbad. Wieviele Kinder es sind, kannst du dir ja vorstellen. Es ist aber super abgesichert, genug Rettungsschwimmer von der DLRG (danke dafür) und auch Begleitpersonen. Ich war auch öfter bei, daher weiß ich, dass die Kinder ihren Spaß haben, aber dennoch auf die Belehrungen der Rettungsschwimmer hören. Wer nicht hört kommt raus und muss beim Lehrer sitzen.

Viel Spaß deiner Maus.

LG

Hallo,

diese Lehrer sind aber ganz schön risikofreudig.
Man kann in der 1. Klasse überhaupt nicht davon ausgehen, dass alle Kinder schwimmen können. Das wäre mir als Lehrerin viel zu gefährlich.

Unser Sohn hätte da auch nicht mit gedurft.

Und zum Thema, dann muss man sich als Eltern mal ran halten, muss ich sagen, dass manche Kinder im Schwimmen leider komplett talentfrei sind, unser Sohn zum Beispiel.
Der hat mit 9 noch kein Bronze, obwohl seit ca. 3 Jahren diverse Leute versucht haben, ihm Schwimmen beizubringen, inklusive erfolglosem Privat-Kurs als einziges Kind bei einer Schwimmlehrerin.
Vor zwei Wochen hat er tatsächlich mal länger am Stück die Bewegungen richtig gemacht. Nach drei Jahren!
Und nein, er ist sonst nicht so unsportlich und hat auch keine Angst vor Wasser.

LG

Heike

Hier so ähnlich.

Wobei meiner (auch 9, 4. Klasse) wirklich gut schwimmt und Seepferdchen am Anfang der 2. Klasse gemacht hat.

Mittlerweile schwimmt er die Strecke für Silber locker in der Zeit (sogar deutlich schneller), aber da er im Tiefen weder springt noch taucht, hat er kein Bronze.

Dabei kann er wirklich gut tauchen, ein Kopfsprung im nicht ganz Tiefen ist auch kein Problem, aber bei den 2 m weigert er sich mitzumachen.

LG

Du hast kein Vertrauen zur Lehrerin, nicht in die Schwimmfähigkeit deiner Tochter, ergo würde ich sie nicht mitgehen lassen oder - sofern möglich - anbieten, selbst mitzugehen. Manchmal wird das gerne gesehen, manchmal nicht.
VG

Ich kann deine Angst verstehen.

Meine Kinder sind zwar noch kleiner, aber Wasser löst bei mir auch Panik aus.

Ich würde mitgehen und mich als Aufsichtsperson für alle Kinder bereit erklären.
Wenn du einfach am Beckenrand sitzt, wirst du sicher keinen stören.

Ich weiß von meinen Nichten, das die Aufsicht im schwimmunterricht öfter mal auf die leichte Schulter genommen wurde, da war den lehrern egal wo das Kreuzchen war (schwimmer/nichtschwimmer)

Meine Tochter ist auch 6 Jahre alt und geht in die 1. Klasse. Sie hat gerade Silber gemacht. Aber NIEMALS würde ich sie bei diesem Ausflug mitgehen lassen.
Ich bin da vielleicht auch zu sehr Übermutter, aber ich traue den Lehrern nicht zu, in einem FREIBAD alle Schüler einer Klasse im Auge zu behalten. Zumal es wirklich nicht einfach ist, die Gefahr zu erkennen, weil Ertrinkende eben gerade NICHT auf sich aufmerksam machen können

https://www.google.com/amp/s/www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/deutsche-lebensrettunggesellschaft-die-meisten-ertrinken-vollkommen-still-a-1190724-amp.html

Hallo,

diese Diskussion hatte ich gestern mit einer unserer Hortnerinnen. Ich arbeite an einer Grundschule und für die Ferienbetreuung sind mehrere Ausflüge ins Schwimmbad geplant. Unter den Kindern sind etliche Nichtschwimmer. Ich bin keine Übermutter, im Gegenteil, ich habe eher extrem starke Nerven und denke mir: "Lass sie machen, wird schon gut gehen". Aber bei Wasser hört es bei mir auf. Wasser ist für einen Nichtschwimmer verdammt gefährlich bis lebensgefährlich. Ein Nichtschwimmer muss im Freibad, gerade bei diesen Temperaturen, wenn es voll ist, im Wasser zu 100 % beaufsichtigt werden. Und das kann kein Lehrer, wenn er mit einer ganzen Klasse ins Freibad geht. Auch nicht wenn 3 oder 4 Betreuer auf eine Klasse kommen. Hier dürfen zwar auch alle Kinder nur ins Nichtschwimmerbecken, aber auch wenn ein Kind im Wasser stehen kann, hindert das nicht am Ertrinken. Letzten Sommer hat sich in unserem Freibad ein Kind an der Rutsche den Kopf gestoßen und trieb bewusstlos im Wasser.
Wenn du dir unsicher bist, würde ich das Kind nicht mit ins Schwimmbad lassen. Oder du machst der Schule das Angebot, als Aufsichtsperson mitfahren zu dürfen bzw. schickst deine Frau, Oma etc. mit.

LG
Michaela

MIr wäre da auch nicht wohl mit dem Gedanken.
Mein Sohn, ebenfalls in der 1. Klasse, hat Bronze und ich fände den Ausflug dennoch nicht gerade prickelnd.

Wie viele Betreuer gehen denn mit???

Hallo!

Wie groß ist die Klasse denn?
Wieviel Personen sind als Aufsichtsperson da und welche Rettungsschwimmerausbildung haben die denn?

Gilt die Lehrerin als Begleitperson (ohne Aufsichtspflicht) in eiern außerschulischen Veranstaltung, oder ist das eine verpflichtende Schulveranstaltung?

Ich bin normalerweise SEHR großzügig, aber ich habe meine Kinder zu solchen Gelegenheiten erst dann hingeschickt als sie mindestens das Silber-Abzeichen hatten und ich von der Gruppen-Zusammensetzung wusste, dass die Kinder sich sehr gut kannten, Konflikte untereinander klären konnten. Also nach dem Schwimmhalbjahr im Schulschwimmen (3. Kl.) hatte ich das notwendige Vertrauen.

LG, I.

Bitte suche Dir einen guten Psychologen und nimm Deine Ängste in den Angriff!
Sonst braucht Dein armes Kind in einigen Jahren auch Hilfe.
Alles Gute!

Wart ihr mit eurer Tochter noch nie im
Schwimmbad?!
Wenn das tatsächlich der Fall ist, würden meine Kinder nicht mitgehen.
Anderenfalls würden sie natürlich mitgehen.
Meine Kinder sind Schwimmbäder gewohnt. Rutschen alleine große rutschen, tauchen nach Ringen, springen rein „gehen unter“ und tauchen wieder auf. Natürlich immer unter Aufsicht von mir. Ja, ich geh mit beiden auch allein ins Schwimmbad 🤓
Das alles letztes Jahr noch mit Schwimmflügel und dieses Jahr ohne.
Die beiden sind 4 und 5.

Was die Lehrerin betrifft:
1. Die wird das sicher nicht zum erstenmal machen.
2. ist außerhalb der Ferien morgens im Schwimmbad ja noch Dir die Hölle los was Kinder betrifft
Und 3. sind da sicher auch noch 1-2 Bademeister die das ganze ja auch zusätzlich noch im Blick haben.

LG