Schulpraktika, Bayern 9. Klasse, wie war es bei euch? Seite: 2

        • (26) 09.07.19 - 10:59

          Nicht unbedingt ""nur zuschauen oder doofe arbeit machen"..Meine Kinder hatten beide jeweils einen Betrieb, wo sie viele ,Arbeiten kennenlernten und selber mitmachen durften/mußten.
          Mein Sohn hat heute, 6 Jahre später noch Kontakt zu seinem Chef damals und der hat ihn gerne 2x noch nen Ferienjob angeboten nach dem Praktikum. Auch bei Autoreparaturen bekommt mein Sohn Hilfe in der Werkstatt und er hilft dem Mann , wenn der Probleme mit Smartphone oder Laptop hat (Sohnemann macht das beruflich) . Da hat sich eine echte Freundschaft entwickelt.

      (27) 09.07.19 - 09:07

      Bei mir waren es sogar 2 Wochen - und wirklich ernst genommne habe ich das auch nicht. In dem Feld, in dem ich zu dem Zeitpunkt ein Studium angepeilt hatte, waren Praktikas nämlich erst ab 16 möglich. Ich musste also irgendwas machen, weil ich halt diese 2 Wochen abhaken musste.
      Und gerade die Zeit vor den Sommerferien, wo viele Firmen versuchen vor der Urlaubswelle noch möglichst viel abzuhaken, ist aus meiner Sicht auch ein verdammt ungünstiger Zeitraum. Bei einer Woche sind die SuS auch gerade angekommen und haben nen groben Überblick über die Arbeitsabläufe - und sind dann schon wieder weg. Das Übertragen kleiner Aufgaben ist in vielen Berufsfeldern damit gar nicht drin - damit verfehlt das Praktikum dann schlicht und ergreifend seinen Zweck. Besonders für die SuS. Die Zeit reicht eigentlich nur, um zu merken, was man später so gar nicht machen möchte. Und richtig doof ist es, wenn man dann nicht nach einer Woche wieder gehen kann, sondern dafür noch 2 Wochen Sommerferien drauf gehen...

      Da müsste das Konzept schon ganz anders angelegt sein, damit das im Rahmen der allgemeinbildenden Schule tatsächlich sinnvoll umsetzbar ist und beide Seiten da entsprechend vorher heran geführt werden - eben damit auch beide was davon haben. Das machen nämlich auch Unternehmen nicht aus reiner Nächstenliebe, sondern auch, um eventuelle Azubis bzw. Dualstudierende oder spätere Werkstudis abzuchecken und bei sich abzeichnender Eignung zu binden. Und ja, da stehen dann natürlich zunächst die Interessen des Unternehmens im Mittelpunkt. Kann man nicht wahrhaben wollen. Ist aber so.
      Selbst die Uni hier versucht Praktikanten damit ein Studium schmackhaft zu machen. Und zwar natürlich nicht irgendwo, sondern genau hier. Denn auch da müssen die Zahlen stimmen...

      (28) 09.07.19 - 09:57

      Wir wohnen in NRW und hier sind 2 Wochen Praktikum in der 9./10. Pflicht.

      Bei meinem Sohn in der Klasse hatten fast alle sehr interessante Stellen, durften viel machen und haben einiges gelernt.

      Klar, es gab auch die, die sich das einfach gemacht haben und die Ganztagsbetreuung in der Grundschule ausgesucht haben, wo sie fast den ganzen Tag dann Fußball mit den Jungs gespielt haben. Aber da soll jeder wissen, was er macht und was für einen Sinn so ein Praktikum haben soll.

      Mein Sohn war in der Uni in einem der Chemie Labore und war ganz begeistert Tag für Tag, durfte von vorne rein viel machen und relativ selbständig arbeiten, Geräte bedienen, Excel-Tabellen mit Berechnungen ausfüllen, viele Experimente durchführen und dokumentieren,... Auch die ganze Gespräche mit den Doktoranden im Labor fand er super.

    (30) 09.07.19 - 10:27

    Eltern nehmen da sehr unterschiedlich

    Eine Bekannte sucht Praktikas für ihre Tochter in ganz verschiedenen Berufen, einfach damit sie sie sieht was es für Möglichkeiten gibt, nicht nur Bürokauffrau und Frisöse

    Praktikanten werden hier nie abgelehnt und dient zur Auswahl der Azubis. Ohne Praktikum kein Ausbildungsvertrag

    (31) 09.07.19 - 10:36

    Ich hab während der Schulzeit, vor allem auf der FOS, mehrere Praktika gemacht.
    Kann dir sagen, das alles nutzt in der Regel nichts. In den wenigen Wochen kann man ja nicht wirklich mitarbeiten, man ist ein Praktikant von vielen.
    Für die Schüler ist es ne nette Abwechslung zum Schulalltag.
    Also ich sag’s mal so : alle anderen Schüler sehen es realistisch und du etwas zu optimistisch :-)

  • (32) 09.07.19 - 11:13

    Normalerweise sollten Schüler in der 9.Klasse schon so weit sein, zu wissen , was ihnen interssiert und was absolut nicht.....wäre eine
    Gelegenheit um in ein Praktikum Erfahrungen in ihren Wunschinteressen zu sammeln , ob es wirklich mal dasa wahre sein könnte.
    Aber viele Abiturenten wissen nicht mal was sie studieren möchten und viele Studenten , trotz Studienplatz, wohin sie zukünftig tendieren wollen.
    Wer planlos ist, dem ist jeder Praktikumsplatz recht oder unrecht...

    (33) 09.07.19 - 13:11

    Meine Tochter hat jetzt die 8. Klasse abgeschlossen. Im Frühjahr gab es ein Praktikum und im kommenden Frühjahr ebenfalls.
    Da meine Tochter mit dem Gedanken gespielt hat, Lehrerin zu werden, hat sie ihr Praktikum an einer Grundschule gemacht.
    Sie interessiert sich außerdem für Illustrationen und Mediendesign und in die Richtung soll ihr nächstes Praktikum gehen.
    Ihre beste Freundin wusste tatsächlich nicht, was sie machen sollte und ist im Baumarkt gelandet.
    Die einen so, die anderen so.

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