Schulanfang wie wird er ein Highlight? Seite: 2

          • Doch, ist es 😀
            Wir gehen sonst auch nicht in die Kirche...ich habe ihr erklĂ€rt was da passiert und ob sie hinwill. Wollte sie nicht, ist fĂŒr mich ok. Ihre Freundinnen gehen grĂ¶ĂŸtenteils auch nicht.
            Da bei uns in mehreren Schichten eingeschult wird, wÀre zwischen Kirchenende und Einschulung zwei Stunden Pause...finde ich auch blöde gelöst.

            • >>>Wir gehen sonst auch nicht in die Kirche...ich habe ihr erklĂ€rt was da passiert<<<

              Woher weißt du, wass bei so einer Einschulungsveranstaltung in der Kirche passiert, wenn du nie in die Kirche gehst? :-)

              Mit den zwei Stunden Pause dazwischen halte ich allerdings auch fĂŒr eine blöde Lösung.

              • Wir als Familie gehen nicht in die Kirche...ich selbst war durchaus schonmal dort, auch auf Einschulungen von Familienmitgliedern vor ein paar Jahren.
                FrĂŒher war ich auch als Helferin einer Jungschargruppe aktiv und habe auch an Weihnachten schonmal die Weihnachtsgeschichte vorgelesen ( und das alles ungetauft und mit Segen der Pfarrerin)
                Ich weiß also durchaus was passiert und lehne es auch nicht ab. Trotzdem sind wir nicht religiös in dem Sinn, als dass wir Gottesdienste besuchen.
                Ich wollte aber auch gar keine Grundsatzdiskussion anzetteln - ich denke wer den Einschulungsgottesdienst besuchen möchte, soll das tun, und wer nicht, der nicht.

          (29) 14.07.19 - 12:06

          Das sollte ja wohl selbstverstÀndlich sein, dass das freiwillig ist.

        • Jeder Gottesdienst ist freiwillig!

          • NatĂŒrlich kann einen keiner zwingen in den Gottesdienst zu gehen. Hab mich da blöd ausgedrĂŒckt, hier bei uns stellt sich die Frage irgendwie nicht. Hier gehen alle in den Einschulungsgottesdienst und sehen das schon als Feierstunde. Auch und gerade die andersglĂ€ubigen Familien kommen zum Gottesdienst mit.

            Das mit den 2 Stunden ist natĂŒrlich blöd.

            • (32) 17.07.19 - 09:17

              So ist es hier bei uns (Dorf / Eifel) auch. Selbst fĂŒr die moslemischen und orthodoxen Familien war es selbstverstĂ€ndlich, dass sie mit in die Kirche gehen. Allerdings finde ist, dass es hier auch nicht zu "glĂ€ubig" ablĂ€uft. Also nicht so, wie ein normaler katholischer Gottesdienst sondern mit VorfĂŒhrungen der Ă€lteren GrundschĂŒler, "offizielle" Übergabe der SchultĂŒten, etc.

              Wir haben aber eben auch nur eine kleine Dorfschule mit 60-80 SchĂŒlern - vielleicht ist es auch deshalb so entspannt und fĂŒr alle ausgerichtet.

        (33) 14.07.19 - 16:05

        Warum sollte das fĂŒr Nicht- Christen Zwang sein?
        Schlimm genug, dass es in der Grundschule keine Alternative zum Religionsunterricht gibt.

        VG

        • (34) 15.07.19 - 08:56

          Gibt es den bei euch nicht. Ich komme aus einer erzkatholischen Gegend und 80% der Bevölkerung ist katholisch. Hier wird ab der 1. Klasse katholische Religion, evangelische Religion und Ethik (ab Gym dann Philosophie) als Geisteswissenschaften angeboten. Egal welcher Religion man angehört, kann man hier frei wÀhlen. Pflicht ist nur, dass ein Fach der Geisteswissenschaften belegt wird.

          (35) 17.07.19 - 09:31

          Also selbst in der erzkatholischen Eifel gibt es bereits in der Grundschule Ethik als Alternative katholischer Religion. DafĂŒr gibt es mangels Lehrern / verfĂŒgbarer Pfarrer keinen evangelischen Religionsunterricht. Da kann jede Familie wĂ€hlen, welchen Unterricht ihr Kind mitmacht.

          Ich selbst bin nicht besonders glĂ€ubig, aber finde, wenn man in einem christlich geprĂ€gten Land lebt, dann sollte man zumindest mal wissen, worum es da geht, was wichtig ist, was die Feiertage bedeuten bzw. wo sie herkommen. Das kann ganz gut in der Schule vermittelt werden und sollte dann Zuhause natĂŒrlich entsprechend mit dem Kind auch diskutiert werden. Schließlich feiern ja wohl auch die meisten von uns Ostern und Weihnachten, nehmen die ganzen christlichen Feiertage gerne als freie Tage zusĂ€tzlich zum Urlaub an etc.

          Das ist ĂŒbrigens nicht nur meine Einstellung. Unser Nachbar, ein Moslem, sieht das ganz genauso und hat seine Kinder im ersten Schuljahr in den katholischen Religionsunterricht geschickt. Danach besuchten sie den Ethikunterricht. Es war spannend mitzubekommen, welche Fragen bei Kindern aufkommen - und ich glaube, dass dieser gemeinsame Unterricht fĂŒr alle Kinder förderlich war, denn es wurden bereits in der Grundschule (spĂ€ter auch in der weiterfĂŒhrenden Schule) auch andere Religionen thematisiert. Das wiederum fĂŒhrte auch spĂ€ter immer wieder zu GesprĂ€chen ĂŒber christliche Religion und den Islam mit unseren Nachbarn. ICh finde das echt klasse.

          Vielleicht haben wir aber auch einfach GlĂŒck mit unseren Nachbarn (deren Ă€ltester Sohn sogar als Schauspieler an den weit ĂŒber die Region hinaus bekannten Passionsspielen in unserem Ort teilgenommen hat) und der Religionslehrerin.

          (36) 17.07.19 - 09:31

          ach so... Zwang sollte eine Teilnahme natĂŒrlich nicht sein - fĂŒr niemanden

      Und ich habe noch nichts davon gehört, dass man in Deutschland zur Teilnahme am Gottesdienst gezwungen werden kann.

      Ich wusste gar nicht das Glaube und Gottesdienst Pflicht ist ?!

      Wenn jemand nicht glĂ€ubig ist muss er auch nicht in die Kirche. Und meines Erachtens sollte das auch ein GlĂ€ubiger nicht MÜSSEN denn glauben kann man ĂŒberall!

      Ich bin weder glĂ€ubig noch ĂŒberhaupt getauft. Beim Einschulungsgottesdienst waren wir nur weil meine Tochter mich drum gebeten hat.
      Sie hat sich zu Beginn der 2. Klasse taufen lassen und ist die einzige GlÀubige bei uns.

      Sie geht regelmĂ€ĂŸig in die Kirche und sicherlich nicht weil sie MUSS!

      WĂŒrden das mehr Eltern so halten ihren Kindern die Wahl zu lassen wĂŒrden auch nicht so viele "null Bock Kinder" in der Kirche sitzen.

      #winke

Hier war die SchultĂŒte und die Veranstaltung in der Schule zur Einschulung schon ein Highlight.
Wir waren danach essen oder haben im Garten gegrillt mit ein paar Verwandten. Mehr braucht es an so einem Tag auch nicht finde ich.

Bei uns ist nach der Einschulungsfeier (Samstag) noch Essen gehen mit Oma und Opa eingeplant.

Was wir dann am Nachmittag machen, wissen wir noch nicht.
Ich denke das entscheiden wir dann spontan.

Die Einschulung ist das Highlight. Danach die ZuckertĂŒte, nĂ€chstes Highlight. Bei uns gab es dann noch eine Feier im Garten. Fertig.

Je mehr meine Mutter meinte meine Feiern unvergesslich zu machen, desto mehr schaffte sie es auch.

Unvergesslich negativ, AlptrÀume usw.
Gut gemeint, viel zu viel.

Einschulung: dabei sein
sich mit dem Kind freuen
keine Diskussion um Perfektion

Einschulung ist ein großes Highlight an sich.
Meine freut sich, dass es Fotos gibt.
Sie weiß, wer dabei war (wenige)

Ich weiß von meiner Feier nur anhand von Fotos, wer dabei war irgendwie, nicht wirklich. viele, Masse. Riesig. Stressig.
doch, ich habe mit anderen Kindern gespielt, weil viele aus meiner Klasse im gleichen restaurant waren :-)

Meine erinnert sich noch daran, was sie selbst aß. Sie durfte es sich selbst aussuchen.

Unvergesslich wÀre eine Feier gewesen, in der meine Mutter mal entspannt gewesen wÀre, in der sie es mal nicht unvergesslich hÀtte machen wollen. Das kam aber nie vor.
An das was schief ging erinnere ich mich dafĂŒr an viele Feiern. Oder an ihre Laune, wenn es nicht so klappte wie sie wollte oder wenn ich mich nicht freute ĂŒber ihre großen Ideen.

  • (43) 15.07.19 - 09:02

    So unterschiedlich empfinden die Leute das...

    Ich habe schöne Erinnerungen an "meine Party". Aber meine Eltern waren auch nicht gestresst sondern haben sich total mit mir gefreut. Es war einfach ein schöner aufregender Tag. Das macht wahrscheinlich dem Unterschied aus.

Das unglaublich tolle an dem Tag ist: Trommelwirbel: das Kind kommt in die Schule!


Ich finde dieses riesige Theater drum rum echt anstrengend.
Kann dir ja mal sagen, wie es bei uns ist. Die Kinder bekommen morgens ihre Schultaschen und eine SchultĂŒte geschenkt. Ziehen sich ordentlich an. Laufen in die Schule. Dort gibt es eine Feier, die von den ZweitklĂ€sslern gestaltet wird. Die Kinder haben die ersten 45 Minuten in ihrer neuen Klasse mit der neuen Lehrerin. Danach werden auf dem Schulhof Fotos gemacht. Und dann gehen wir miteinander essen in einen Wunsch Restaurant des Kindes. Wird bei uns eine Pizzeria sein.
Wir sind: die Eltern, dass eingeschulte Kind, die Geschwister, die Großeltern, die Paten, der Onkel.

Hmmmm.....es gab ein schickes Outfit, eine SchultĂŒte mit schlnen Kleinigkeiten, die Einschulung, Grillen und Kaffeetrinken mit der Familie. Fertig.
"Gestrahlt" haben sie alleine wegen des Ereignisses. Dazu braucht es keinen Clown, keine HĂŒpfburg, keine Geschenke im Wert von 1000 Euro etc.

Es geht um eine Einschulung! DAS ist das Ereignis!

  • Aber nur weil du mit "Grillen, Kaffeetrinken, fertig" glĂŒcklich bist, heißt das doch nicht, dass die TS damit glĂŒcklich ist. Stell dir vor, die macht das jetzt genau so, wie du es sagst und denkt sich nachher: war ja ein bisschen öde, schade.

    Jeder empfindet anders und hat Freude an anderen Dingen.

    Grillen und Kaffetrinken gibt's bei uns praktisch jedes Wochenende im FrĂŒhling und Sommer, weil mein Mann großer Grillfan ist.

    Wir freuen uns auch mal ĂŒber was anderes.

    Jeder nach seiner Facon!

Hallo,
das, was meine Einschulung damals unvergesslich gemacht hat, war:

- die gefĂŒhlt riesige SchultĂŒte und die Spannung, was da wohl alles drin ist
- das GefĂŒhl endlich zu den Großen zu gehören und Schulkind zu sein
- der Stolz, dass die Schule extra fĂŒr uns eine Feier veranstaltet
- zum ersten Mal in einem Klassenzimmer zu sitzen, die Lehrerin kennenzulernen und sich zum ersten Mal zu melden
- eine kleine Pappeule zum UmhĂ€ngen mit meinem Namen drauf (die bekam jedes neue Schulkind an dem Tag geschenkt; gebastelt von den grĂ¶ĂŸeren Kindern)

An alles andere erinnere ich mich nicht mehr, aber das oben beschriebene war am beeindruckendsten fĂŒr mich und weiß ich noch im Detail, als wĂ€re es erst gestern gewesen.

Ich wĂŒrde nicht zu riesiges Rahmenprogramm machen, einerseits sollte die Einschulung an sich im Mittelpunkt stehen, andererseits sind die Kinder unter UmstĂ€nden auch etwas platt davon.
Wir hatten bereits zweimal Einschulung. Es war beide Male ein Samstag. Der Tag begann mit einem SchulanfĂ€ngergottesdienst, dann gab es eine schöne Feier in der Schule und die Kinder waren dann noch eine Weile mit ihrer neuen Klasse und Lehrerin im Klassenraum. Der Förderverein hat Kuchen verkauft und die Schul-T-Shirts und so. Bei uns waren Großeltern und zum Teil Paten zu Besuch, wir haben Mittag gegessen (zu Hause) und spĂ€ter Kuchen. Die SchultĂŒte wurde ausgepackt und die Kinder haben einfach gespielt. Meiner Meinung nach reicht das. Da ich sehr gerne backe, habe ich in dem Bereich mich etwas ausgetobt. 😇 Du kannst auch bei Deko einiges zum Thema finden, wenn Du möchtest.

Top Diskussionen anzeigen