Vielesser-begrenzen? Kind isst zu viel?

Hallo ihr,

ich bin auf der Suche nach fundierten Meinungen, vielleicht tummeln sich hier sogar Oecotrophologinnen?!

Meine Zwillinge sind 6,5 Jahren alt und sind als Früchten auf die Welt gekommen.
Ihr Vater ist groß und schlank, ich bin klein und übergewichtig (Ja, ich arbeite dran).

Nun ist es so, dass das Zwillingsmädchen bei der Schuleingangsuntersuchung als untergewichtig aufgefallen ist. Wir mussten 3 Monate später nochmal zum Wiegen zum Kinderarzt, der Entwarnung gegeben hat.
Die beiden essen wirklich viel. Beim Frühstück locker 4-5 Brote oder 2 Brötchen, manchmal mehr. Beim Mittagessen essen sie mehrere gefüllte Teller, natürlich etwas abhängig vom Essen. Zwischendurch gibt es viel Obst und einmal am Tag eine kleine Portion Süßigkeiten (2 Bonbons oder einen Lutscher) zwischendurch mal Eis. Wenn wir essen gehen, essen die Kinder jeder eine normale Pizza komplett auf. Wenn die beiden aus dem KiGa kommen, ruft der Zwillingsjunge schon, dass er Hunger hat. Er möchte dann meistens Obst.

In der KiTa werden beide ausgebremst, wenn sie der Meinung der Erzieherinnen nach zu viel essen. Gestern war das wohl nach 4 Broten der Fall. Auch haben sie bei einer Ernährungsberatung gelernt, dass ein Kind am Tag nur so viel Obst essen soll, wie in die Kinderhand passt. Da liegen unsere Kids locker drüber. Ich war immer froh, dass sie so gern und viel Obst essen, besser als Süßkram dachte ich. Die Erzieherin meinte dann, ich solle den Kids doch Reiswaffeln geben, aber da finde ich Obst ehrlich gesünder.

Und da frag ich mich, muss ich die Kids begrenzen? Sie sind wirklich sehr schlank und groß und immer in Bewegung. Soll ich ihnen Obst verwehren ab dieser Menge? Sie sind nicht ständig am essen, aber von ca. 15 Uhr bis zum Abendbrot auszuhalten, klappt garnicht. Ich bin wirklich hin und her gerissen. Die Erzieherin hat erwähnt, dass ja womöglich der kleine Kindermagen schon riesig sei und er sich an die Größe gewöhne. Aber was soll ich machen? Sie sind doch schon dünn und letztens war von Untergewicht die Rede?

Kennt sich jemand aus und hat Tipps oder Facts für mich?

Schöne Grüße

Ich kenne mich nicht aus, aber ich wüsste, was ich einer Erzieherin zu sagen hätte, wenn sie meinen Kindern (ebenfalls gross und schlank) das Essen verbieten würde. ;-)

Und das mit dem Obst stimmt glaub ich noch nicht mal.

Dass Kinder immer mal futtern als gäb es kein Morgen mehr ist erstmal nicht ungewöhnlich. Bei den Mengen von denen du schreibst und das in Kombination mit Untergewicht würde ich vom KiA mal die Blutwerte checken lassen. Schilddrüse wäre da z.B. ein möglicher Faktor.

Meine Enkelin ist zwar schon 12 Jahre alt aber sie kann auch schon immer Portionen verdrücken, dass selbst ich staune. Sie isst ziemlich langsam und gemütlich und da verschwindet einiges in der kleinen schlanken Person. Aber solange sie in der glücklichen Lage ist, so schlank zu sein, warum nicht. Sie macht ziemlich viel Sport und ist laufend in Bewegung.
Das mit dem Obst ist Quatsch - weder in den Jahren der Kita noch sonstwo habe ich sowas mitbekommen. Obst und Gemüse durften sie dort essen, soviel sie wollten.
Jetzt kann Leonie eine Schale Erdbeeren alleine verdrücken und fast eine halbe Melone auch, wenn die nicht zu riesig ist. Wenn ich Kohlrabi oder Karotten koche, muss ich aufpassen, dass nicht alles schon roh verdrückt wird, wenn sie bei mir ist :-)
Zwei Teller Spaghetti mit Käsesoße und eine Mordsportion Salat dazu, als Nachtisch Obstquark - alles kein Problem.#schwitz Allerdings häufe ich die Teller nicht zu voll.
Bei Ofenkartoffeln mit Grillgemüse und Schnittlauchquark kennt meine Enkelin auch kaum Grenzen, nach dem zweiten Teller ist aber Schluss.
Eine Nachbarin hat vier Kinder - auf die passte ich auch schon gelegentlich auf - und hinterher war mein Kühlschrank leer!! Drei Jungs im Schul- und Kita-Alter, ein zweijähriges Mädchen - Wahnsinn, was die verputzten - und mit über 2 Litern Thymiantee runterspülten, der schmeckt ihnen bei mir.
Dann haben diese Kinder alle Riesenmägen oder was? Auch die sind sehr aktiv - früher sagte man "die rennen alles weg", wird wohl so sein.
Der Erzieherin würde ich klipp und klar sagen, dass sie das Obst ganz sicher nicht zu begrenzen hat. Gut, nach 4 Broten würde ich wahrscheinlich auch stoppen, kommt aber auch drauf an, was sie darunter verstehen - 4 halbe kleine Scheibchen oder 4 ganze Scheiben aus der Mitte des Laibs geschnitten? Ist ja auch nochmal ein Unterschied. Eine ganze Pizza finde ich in dem Alter allerdings auch etwas viel, wobei es auch hier auf die Größe ankommt. Die mit dem kleineren Durchmesser schaffen die Nachbarjungs auch.
Reiswaffeln empfinde ich übrigens als das Ekligste, was es gibt - und die Kinder, die sich bei mir so aufhalten, übrigens auch. Dann wirklich lieber Obst oder eine Schüssel Fruchtquark, der stopft auch schön ;-)
LG Moni

Dann haben die Damen bei der Ernährungsberatung nicht aufgepasst, sonst wüssten sie, dass die Empfehlung der deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) "5 am Tag", also mindestens 5 Obst- oder Gemüse-Portionen á 1 Handvoll, tendenziell eher mehr, lautet.
Die Brotmengen halte ich auch für etwas viel, da würde ich eher mehr Rohkost anbieten. Wenn sie aber ausreichend trinken, gut verstoffwechseln (und nicht an einer Stoffwechselstörung leiden) und sich viel bewegen, würde ich sie keinesfalls ausbremsen (lassen). Kinder wissen in der Regel, was ihnen gut tut.

Hallo, allgemeine Ernährungsberatung war schon immer allgemeiner Quatsch! Mal wird dies empfohlen mal das nächste und dann wieder etwas vollkommen anderes.
Portionsgrößen als Richtwerte sind die Hände. Süßigkeiten soll man nur eine Portion am Tag essen und dabei nicht mehr als auf den Handteller passt.
2 Portionen Obst und 3 Portionen Gemüse.
Die Kurven im gelben Heft sind Durchschnittlichswerte.

Alles zusammen besagt nichts bis gar nichts über die richtigen persönlichen Mengen aus.
Ein uralter Spruch besagt, solange Kinder wachsen, holen sie sich was sie brauchen. (wenn man nicht zu viel rein redet)
Und das können durchaus Bauarbeiter Portionen sein.

Einem hunrigem (Kind) das Essen weg zu nehmen ist Körperverletzung.

Gruß Sol

Es gibt Untersuchungen, die zeigen, dass übergewichtige Kinder abnehmen, wenn die Eltern aufhören, sie zu begrenzen. Begrenzen führt dazu, dass sie auch eingeschränkt fühlen. Einschränkung führt dazu, dass sie das Essen noch mehr wollen. Dieser Wille führt dazu, dass sie nicht mehr auf ihr Sättigungsgefühl hören und so weiter.

Cool, kannst mir mal zeigen wo man das nachlesen kann?

In dem Buch, das ich gerade lese steht, dass an der Duke University eine Studie von Philip Costanzo dazu durchgeführt wurde. Auf die Originalstudie habe ich leider keinen Zugriff.

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Also die Ratschläge der Erzieherinnen würde ich getrost vergessen. Obst würde ich niemals durch Arsen- und Schwermetall verseuchten Dreck namens Reiswaffeln ersetzen. Das nächste Mal empfiehlt dir die clevere Erzieherin ein Magenband für deine Kinder.
Wenn es wirklich so viel Obst ist, das ist natürlich schon viel Fruchtzucker, würde ich Rohkost anbieten, wobei Möhren ja auch ziemlich süß sind.
Deine Kids essen schon viel, alle Achtung! Aber Kinder haben generell ein gutes Gefühl, welche Mengen reichen. Ich würde es nicht begrenzen, lediglich bei den Süßigkeiten, aber das scheint ja nicht euer Problem zu sein.
Ich habe auch so einen dünnen Hansel, welcher unglaubliche Mengen verdrücken kann. Aber das wechselt auch immer, bei ihm merkt man immer sehr, wenn er wächst oder wachsen wird. Oft lässt er aber auch Lieblingsspeisen auf dem Teller zurück, wenn er satt ist und das ist für mich ein Zeichen, dass er wirklich nur so viel isst, wie er braucht. Das würde ich mal an deiner Stelle beobachten.
Er hat auch einen beneidenswerten Stoffwechsel, das hat er von seinem Vater, zum Glück kommt er nicht nach mir. Ich muss nur an einem Tortenstück vorbei gehen, schon habe ich es am Hintern hängen.


Gibt es Futterneid zwischen den beiden? Das habe ich mal bei drei Teenagern erlebt, das Essen bei meinem damaligen Freund war echt nicht mehr feierlich.

Mein Sohn hatte in der Grundschule einen wirklich properen Klassenkameraden, welcher auch ziemlich maßlos gegessen hat. Bei ihm haben die Eltern schon eingegriffen, weil das Kind offenbar wenig Sättigungsgefühl bis gar keins hatte und schon übergewichtig war. Der Junge hat sich aber mittlerweile gestreckt und ist nur ein bisschen stabil, hat die Veranlagung aber vom Vater. Unmäßigkeit ohne Grenze würde ich doch lieber mit dem Kinderarzt als mit Erzieherinnen besprechen.

Ich würde die Motivation beobachten und doch erstmal körperliche Ursachen ausschließen, bevor ich rumdoktere. Vielleicht ist es nur eine Phase.

Bin ich froh, dass auch noch andere Reiswaffeln als eklig empfinden. Ich dachte schon, ich stehe alleine da mit meiner Meinung. Eine Zeitlang war es unter jungen Müttern ja DER absolut alternativlose Snack für ihre Kinder. Die kauten lustlos auf dem Zeug herum und schielten nach den Leckereien, die andere bekamen wie auch Obst oder mal selbst gebackene Kekse und ähnliches, wo man wenigstens wusste, woraus es bestand.
Übrigens bin ich Leidensgenossin von Dir - mich fliegen die Kalorien eines Tortenstücks an, selbst wenn ich 10 m daran vorbeigehe. #cool Deswegen habe ich bei meinen Kindern sehr darauf geachtet, dass sie schlank groß wurden (Hatte sich allerdings erledigt, als sie dann in Partnerschaften lebten #gruebel)
LG Moni

Ja, ich habe früher auch immer die armen Kinder anderer Leute bedauert, die dieses pappige Zeug essen mussten. Das war vor 10 Jahren, als unsere Tochter klein war, DAS Essen für Kleinkinder für zwischendurch.

Als dann heraus kam, dass Reiswaffeln häufig mit Arsen verseucht sind, dachte ich mir nur, alles richtig gemacht. #schein

Man muss diese ganzen Ernährungsvorschriften nicht so ernst nehmen. Die ändern sich eh alle paar Jahre.

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Hallo,

manche Kinder essen viel und sind trotzdem super schlank. Andere essen wenig und sind trotzdem breit.
Das ist ja bei Erwachsenen genauso. Den einen springen die Kalorien der Schokolade an, an der er vorbei geht. Der andere muss bewusst viele Kalorien essen, um sein Gewicht zu halten.
Der Stoffwechsel ist eben bei jedem Mensch anders.

Bei dem Obst ist der Zucker das Problem, wenn man es in großen Mengen ißt. Ich würde probieren, die Kinder zum Teil auf rohes Gemüse umzuleiten.
Aber die Menge würde ich nicht begrenzen.

LG

Heike

Ich würde sie 1-1,5 Scheiben Brot essen lassen und danach verschiedenes Gemüse zum Sattessen, z.B. Rohkostteller.
Zum Frühstück Obst mit Joghurt/Quark (natur) und dazu Basismüsli 2-3 EL.
Sattessen ist ja völlig okay, aber es kommt drauf an, mit was! Zuviel Obst = zuviel Zucker! Dann lieber Gemüse. Klar, etwas Naschen ist auch okay.

Ach das ist doch alles totaler Schwachsinn. Und das würde ich der Erzieherin auch genauso sagen. Jeder Mensch hat seinen ganz eigenen Stoffwechsel und solange keiner übergewichtig, mangelernährt oder sonstwo gesundheitliche Probleme hat aufgrund der Ernährung muss man rein gar nichts tun. Da schafft man sich nur Probleme durch rumdocktern und erzieht sich seinen natürlichen Biorhythmus durcheinander.

Lass dich nicht verunsichern. Sie ist Erziehrin. Keine Ärztin. Und das ist ne klare Kompetenzüberschreitung.

Und jeder hat mal da ein bisschen größeres oder kleineres Organ. Und die Ernährung verändert sich auch im Laufe des Lebens. Das kann der Körper durchaus anpassen. Früher hatte ich auch Phasen wo 2 Teller und 2 Brötchen und Nachtisch kein Thema waren. Heute esse ich manchmal nur 1/2, höchstens 1 und schaffe manchmal meinen einen Teller nicht. Der Körper lässt sich definitiv an weniger gewöhnen, wenn man das will. Aber es gibt eben überhaupt keinen Grund das jetzt zu tun. Sie sind auch noch im Wachstum. Da futtern manche wie sonstwas und brauchen das auch absolut. Da einzugreifen ist einfach Schwachsinn.

Das mit der Obstmenge hab ich so auch schon gehört, aber ich dachte da geht es darum, dass Kindern MINDETSENS so viel Obst am Tag essen, wie in die eigene Hand passt.... ansosten dürften Kinder ja noch nicht mal eine ganze Banane oder ganzen Apfel essen #schock

Da geht's auch darum, dass das eine mindestmenge ist bzw. eigentlich sind die mindestmenge 2 Portionen (also Hände voll) Obst und drei Portionen Gemüse.

Lg waldfee

Hallo du.

Ich Kämpfe selbst seit dem Kindesalter mit Übergewicht. Mittlerweile bin ich glaube ich auf einem guten Weg, ich habe mir viel fundiertes Wissen über Ernährung und Stoffwechsel angeignet und ganz ehrlich, selbst ohne großartiges Wissen über Ernährung sollte jedem halbwegs intelligenten Menschen klar sein, dass Obst gesünder ist als reiswaffeln. Obst enthält viele vitamine, minerlstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe und ist ein natürliches, unverarbeites Produkt. Reiswaffeln sind leere Kalorien ohne Nährwert und die enthalten kurzkettigen kohlenhydrate wirken sich wesentlich negativer auf den Stoffwechsel aus als der fruchtzucker aus Obst. Das enthält zwar je nach Sorte auch nicht wenig Zucker aber in Kombination mit den genannten sekundären Pflanzenstoffen ist das nicht problematisch für einen gesunden Menschen, schon gar nicht für ein normalgewichtiges Kind.

Wenn deine Kinder sehr mopsig wären wäre es was anderes, aber da beide normalgewichtig bzw an der Grenze zum Untergewicht sind würde ich ihnen geben was sie verlangen.

Und der Erzieherin ganz klar und deutlich sagen, dass sie deinen Kindern das Essen nicht zu verbieten hat und sie sich um Gottes Willen mal anständig über gesunde Ernährung informieren soll, bevor sie Eltern so einen Stuss erzählt.

Lg waldfee

Hallo,

nein, ich würde die Kinder nicht bremsen, bzw. mache das bei meinen nicht. Mein Großer ist sehr dünn, der Kleine ist einfach schlank. Beide essen phasenweise extrem viel - so viel schaffe nicht mal ich und auch mein Mann macht manchmal große Augen, wenn er den beiden beim Essen zusieht.

Ich lasse meine zwei dünnen Hüpfer essen. Dass sie so schlank sind, gibt mir da natürlich viel Spielraum, aber generell bin ich davon überzeugt, dass Kinder genau wissen, ob sie Hunger haben oder nicht. Von Geburt an haben sie ein ganz natürliches Hungerfefühl und wenn man ihnen das lässt - das fängt schon im Babyalter an (Stillen/Flasche nach Bedarf, Beikost wird nicht reingeschaufelt, sondern sanft eingeführt) - und ihnen gesundes Essen anbietet, kann man nichts falsch machen.

Eine Erzieherin wollte mir auch mal eine Predigt darüber halten, wie ungesund es wäre, Kinder essen zu lassen wie sie wollen, selbst wenn es sich dabei um Obst und Gemüse handelt. Der Magen wird ausgeleiert.... blabla. Nun, dann wäre es keine Phasen, sondern die Menge würde kontinuierlich steigen. Nach (durchaus langen!) Fressphasen, kommen auch Phasen, in denen meine Kinder erstaunlich wenig essen. Beim Großen ist das jetzt schon länger der Fall. Im Kindergartenalter, gerade mit 4-6 Jahren war das aber nie so, da waren beide immer kleine Fressraupen. Kinder bewegen sich unglaublich viel, sie wachsen schnell, da ist es doch kein Wunder, dass sie viel Nahrung brauchen.

LG

Begrenzungen machen nur bei Süßigkeiten Sinn, egal ob Kinder dick, dünn, oder normalgewichtig sind.

Ok danke. Ich fühl mich bestärkt darin, die Essgewohnheiten meiner Kids beizubehalten. Obst ersetze ich jetzt weitestgehend durch Gemüse, wegen des Fruchtzuckers.

Danke fürs antworten:)

Hallo!
Das mit dem Obst muss die Erzieherin verwechselt haben. Eine Portion - egal wovon - ist immer soviel, wie in die Hand der betreffenden Person passt. Ein faustgroßer Apfel oder eine Hand voll Trauben... wäre also eine Portion, wobei man über den Tag verteilt 5 Portionen Obst und Gemüse essen (zusammen, mgl. mehr Gemüse als Obst wg. des Fruchtzuckers) sollte. An Kohlenhydraten (Brot, Nudeln, Reis, Kartoffeln...)sollte man maximal 4 Portionen essen, Milchprodukte 3 + 1 Portion Fleisch/Fisch/Ei.
Dazu kommen dann noch 2 Portionen Fett, wobei hier die Handregel nicht gilt - eine Portion ist hier ca. ein Esslöffel. Süßigkeiten etc. dürfen auch sein, aber maximal eine Portion am Tag.
Und wenn ich jetzt nach dieser Einteilung (nennt sich Ernährungspyramide) gehe, essen Deine Kinder tatsächlich zu viel.Zwei normal große Brötchen sind bei den meisten 6jährigen schon 1,5-2 Portionen Kohlenhydrate. Und was die Pizza angeht: Eine Pizza vom Italiener bringt es locker auf 1000kcal. Das ist bei einem 6jährigen Kind mehr als die Hälfte des täglichen Energiebedarfs.
Nun ja. Aber offensichtlich können Deine Beiden tatsächlich Unmengen verdrücken ohne zuzunehmen. Bei den Mengen würde ich allerdings schon einmal schauen, ob nicht doch eine Stoffwechselstörung dahinter steckt. Ist die Schilddrüse mal untersucht worden?

LG