Ganztagesbetreuung - Lesen üben

Ich würde gerne wissen wie das bei anderen Kinder die in der Ganztagesbetreuung sind mit Lesen üben läuft. Bei uns ist das erste Schuljahr um und wozu wir nie einen guten Rythmus und Zeitpunkt gefunden haben ist zum Lesen üben.
Unser Sohn geht täglich in die Betreuung und ist um 15.30 Uhr zu Hause. Ich komme gleichzeitig vom Arbeiten und hole auf dem Rückweg die kleine Schwester aus dem Kindergarten ab. In der Nachmittagsbetreuung macht er sehr zuverlässig, ordentlich und richtig seine Hausaufgaben. Das war super. Aber zu Hause ist dann erstmal die Luft raus. Wir essen was, reden über den Tag, die Kinder spielen und es gibt manchmal 15-20 Minuten Fernsehen. Zweimal die Woche geht er zum Sport von 17-18.30 Uhr. Da schaffen wir gar nichts und auch die anderen 3 Nachmittage ist es meist schwierig noch was zu lesen. Mit viel Diskussion und drängen meinerseits haben wir es dann irgendwie hinbekommen, dass das Kind nun am Ende von Klasse 1 hinreichend gut liest.

Wie macht ihr das mit Lesen üben und euren Kindern die auch Nachmittagsbetreuung Betreuunng sind? Oder wird das an anderen Ganztagesschulen in der Betreuung geübt? Habt ihr noch irgendwelche Tipps fürs zweite Schuljahr und fürs zweite Kind?

Danke!

Hallo,

wir lesen morgens nach dem Frühstück. Geht bei uns gut da mein Grundschüler Frühaufsteher und deshalb morgens fit ist.
Vielleicht wäre das bei euch auch eine Möglichkeit.

Denn Abends ist es wie bei euch, wir kommen später nach Hause und sind dann alle müde. Leise liest er Abends im Bett meist noch etwas, aber das laute Lesen haken wir gleich morgens ab.

Grüße,
Jojo

Da habe ich noch nicht dran gedacht. Am Wochenende lesen wir auch morgens. aber vor der Schule sind eigentlich auch immer 10-15 Minuten Zeit und wir könnten da noch Lesen. Insbesondere wenn die kleine Schwester schon vom anderen Elternteil zur Kita gebracht wird, wäre da auch Ruhe. (Das war auch immer mal das Problem dass sie dann nur gestört hat nachmittags).

Genau wie bei uns. Seit sie Morgens 10 Minuten liest,hat sie sich deutlich verbessert. Wir planen das jetzt auch so für die zweite Klasse. Meine Tochter geht zwar nur VGS aber sie macht oft Mittagsschlaf und ist unkonzentriert am Abend. Manchmal liest sie dann eher noch still für sich alleine.

Also wir lesen vor seit dem 1. Geburtstag der Kinder. Meine Große hat sich so aufs Lesen gefreut, dass sie immer mehr und mehr mir abends vorgelesen hat, anstatt ich ihr. Vielleicht wäre das eine Option? Sie hat jetzt die Bücherreihe "Das magische Baumhaus Junior" entdeckt. Wichtig, die Junior Version. Die ist eher für 1.-3. Klässler. Und am besten mit Band 1 anfangen, da es ganz leicht zusammen hängend ist.
Auch Bücher von die drei Fragezeichen Junior liest sie gerne. Sie braucht abends für ein Kapitel 15 Minuten.

Ja das abendliche vorlesen gibt es bei uns auch. Aber das klappt nicht. Oft bin ich alleine wenn die Kinder ins Bett gehen und dann macht die kleine da nicht mit (wird vielleicht möglich wenn er jetzt flüssiger liest) und es putscht ihn wahnsinnig auf, so dass er sich schwer tut einzuschlafen danach. Er liest die Überschriften und den ersten Satz des Kapitels seit einiger Zeit. Und leider hatte er das ganze Schuljahr keine Motivation von sich aus lesen wollen, damit hat er mich gestern das erste mal überrascht. aber trotzdem danke für deinen Bericht wie es bei euch läuft.

Also es klappt nicht wenn er da selber liest.

Ganz ehrlich… Das ist einfach nicht drin!
Du kannst nicht erwarten, dass Kinder nach der Ganztagsschule weiter für die Schule arbeiten. Wenn du möchtest, dass deine Kinder gut in der Schule sind, gut lesen können, gut gebildet sind – dann musst du sie in in die Halbtagsklasse stecken Und ich selbst engagieren.
Das geht für viele Familien nicht, das ist klar. Es gibt Unmengen Menschen, die allein erziehenen .: Aber leider Gottes gibt es keinen anderen Weg.

Das Kind ist nicht in der Ganztagesschule, sondern in der Ganztagesbetreuung. Warum sollte es um 16.00 Uhr nicht mehr in der Lage sein, noch ein wenig zu lesen?

Deine Aussage ist mir leider etwas sehr pauschal. Mir ist klar dass es einfacher ist wenn mein Kind nur bis mittags in der Schule ist zu Hause noch was zu üben. Aber es gibt so viele Kinder, die in die Betreuung gehen nachmittags, die lesen nicht alle schlecht und die sind auch nicht alle ungebildet.

weitere 4 Kommentare laden

Hallo,

ich denke, das ist Gewohnheitssache. Man muss es nur konsequent durchziehen.
Ihr kommt um 15.30 Uhr nach Hause. Dann kann er eine halbe Stunde erzählen und durchatmen und anschließend 15 min. lesen
Gespielt hat er bestimmt schon in der Betreuung, Fernsehen gibt es hier erst, wenn alle Arbeiten erledigt sind.

Der Knackpunkt ist, dass man sich nach dem nach Hause kommen nochmal aufrafft und da musst du mitziehen (bzw. als "leuchtendes Beispiel" vorangehen ;-) ).

VG

Danke! Ja das ist schon der Knackpunkt und seit Ostern war ich da auch echt hinter her und es klappt schon, aber eben nach wie vor mit Genörgel und großer Diskussion bis es losgeht. Ich denke wir haben die Kurve für klasse 1 bekommen. Die Klassenlehrerin ist mit seinem
Stand zufrieden und auch Zeugnis/Bericht passt. Aber es geht ja weiter. Seit gestern hat er einen gewissen eigenen Antrieb und wenn das über die Ferien so bleibt wird das lesen vielleicht auch bei uns einfacher. Aber dann kommt ja das nächste Diktat, 1x1, Gedicht lernen, ... und ich will einfach fürs nächste Schuljahr gewappnet sein.

Pass aber auf, dass du es nicht übertreibst.😉
Ernsthaft: Ich finde, lesen üben ist wichtig. Aber plan nicht jetzt schon die Übungsstunden für die nächsten Jahre in Deutsch und Mathe. Eigentlich sollten die Unterrichtseinheiten und HA Übung genug für die Kids sein.
Oder hat dein Kind Förderbedarf?

weiteren Kommentar laden

Hallo,

Meine Tochter kommt nach den Ferien in die Schule und wird dort auch bis 16 Uhr betreut.

Wie lange üben die Kleinen denn lesen pro Tag? Ich vermute mal so 10-15 Minuten, oder? Ich werde es jeden Abend fest einbauen, am besten nach dem Abendessen. Das macht man eh täglich, also geht es auch nicht vergessen und es stellt sich schnell die Routine ein.

So ist zumindest mein Plan, da meine Tochter hochsensibel ist muss ich immer auf die gleichen Abläufe achten. Ich hoffe das passt dann so für sie. Momentan liest sie wann und was sie möchte, der Zwang kommt ja noch früh genug.

Alles Gute
Sunny

Ja das war auch mein Plan das fest einzuplanen. 10 Minuten täglich war die Vorgabe. Allerdings war unser Sohn bis Weihnachten einfach kaputt abends, dass gar nichts mehr ging und er vor sieben im Bett war und bis um kurz vor sieben am nächsten Tag geschlafen hat. Hatte auch keine Lust auf Verabredungen.

Was heißt deine Tochter liest? Liest sie jetzt schon selber? Dann würde ich keinen Stress machen. Wir haben bei 0 angefangen. Hat ihn bis zum Tag der Einschulung eigentlich nicht interessiert warum man lesen lernen sollte. Und auch da nach kam das Interesse nie von ihm sondern er musste halt.

Meine Tochter braucht auch noch ihre 11 Stunden Schlaf, sie geht auch immer um 7 ins Bett. Ich werde sehen wie es wird.

Ja, sie liest schon recht flüssig und schreibt schon recht gut, aber das ist ein anderes Thema.

LG

Aus heutiger Sicht habe ich zuviel am Wochenende geübt...er konnte zwar schnell und gut Lesen aber ich habe aus Zeitmangel vieles am Wochenende erledigt. WÜRDE ich heute nur noch reduziert tun.

Frag doch mal im eurer Schule nach, ob es Lese-AGs gibt o.ä. - manchmal wird sowas angeboten. Ich kann nur sagen, dass lesen üben in der Großgruppe (Unterricht) immer sehr schwierig bzw. fast unmöglich effektiv ist. Entweder man lässt die Kinder allein lesen, dann gibt es aber immer viele, die abschweifen oder man liest laut, was aber ein Thema für sich ist und oft nicht den Kindern dient, denen es schwer fällt. Lesen üben geht daher am besten zu Hause. Ich sage meinen Eltern immer: Lieber täglich 10 Minuten, als einmal pro Woche eine Stunde... Ersteres ist einfach effektiver. Wobei "täglich" durchaus Ausnahmen erlaubt. Buch ans Bett, jeden Abend 5 Minuten das Kind, dann 5 die Eltern (oder 10/10) oder so ähnlich und ruhig auch Lesezeiten mit Großeltern, Geschwistern, XY als Übung zählen...
Lesen lernt man nur durch lesen - wo, wie und was spielt dabei fast keine Rolle 😉

Ich habe mir Abends beim Zubettgehen immer 30 Minuten Zeit genommen mit meiner Tochter .

Wir hatten ein „Lesebuch“ und haben und immer abwechselnd Seite für Seite vorgelesen :) war immer sehr schön

Bei uns wird/wurde abends gelesen. In dem Alter mit den Büchern Erst Du, dann ich.
https://www.thalia.de/kategorie/erst-ich-ein-stueck-dann-du-15948/ (Exemplarisch, thematisch ganz vielfältig)- gibt es auch schon für keines Geld bei medimops.;-)

Für die Kinder in großer Schrift und wenig Text, für uns Erwachsene eben mehr. Hätte nie gedacht, dass es abend klappt (Konzentration, müde, keine Lust) aber, dass ist ein echtes Ritual geworden.:-D

Das haben wir genauso gemacht. Beide Kinder konnten um Weihnachten recht flüssig lesen. Ich gebe zu, dass ich sie beim Lesen manchmal ganz schön gequält habe. Heute habe ich zwei Leseratten, die in den Ferien sich den ganzen Tag in ihren Büchern vergraben können.
Ich bin der Meinung, dass ohne Lesen gar nichts geht. Wer Mathe nicht so gut kann, der kann mit Computer und Taschenrechner trotzdem zum Ergebnis kommen.
Aber wer nicht lesen kann ist echt eine arme Socke.
Wir haben schon immer viel gelesen. Wenn meine Kinder unruhig waren haben wir Bilderbücher angeschaut und ich hab Geschichten vorgelesen. Bei doofen Herbstwetter haben wir das ganze Nachmittage zusammengekuschelt auf dem Sofa gemacht.
Bis heute finden die Kinder das noch gemütlich. Inzwischen wird aber reihum vorgelesen. Eigentlich kennen beide Kinder lesen auch als Mittel gegen Langeweile.

Meine Tochter ging auch von der 1ten Klasse in die Betreuung... Dort hat sie gelesen.. Unsere Tochter hat immer vorgelesen bevor es ins Bett ging..

LG

Hallo, mein Sohn geht bis 15 Uhr in den Hort und dann noch 3x pro Woche zum Sport und Instrument. Wir lesen abends im Bett erst er ein paar Seiten, dann ich aus einem anderen Buch (ich schätze mal so 15 - 20 min). Damit kommen wir schon immer (haben wir auch beim Großen so gemacht) gut klar.
Anfangs hat er am liebsten Witze aus Witzebüchern gelesen :-) Da merkt man dann auch schnell, ob das Gelesene verstanden wurde - denn das ist ja das Wichtigste daran ...

VG
B

Hallo,

bei unseren Kindern war das Lesen am Anfang ein Kampf und zwar immer, egal, ob sie ausgeruht waren oder nicht. #schwitz
Ihnen war das grundsätzlich zu anstrengend und deswegen wurde gemotzt.
Außerdem fanden sie die Erstlesebücher stinklangweilig.

Irgendwann kommen die Kinder aber an den Punkt, wo sie besser lesen. Dann wird das weniger anstrengend, und sie können interessantere Bücher selbst lesen. Damit kommt dann der Spaß am Lesen.

Unsere Tochter (12) liest seit den Ferien nach dem 1. Schuljahr freiwillig und total gerne. Bei unserem Sohn (9) dauerte es länger. Der fing im 2. Schuljahr an, ab und zu mal freiwillig zu lesen. Ein Jahr später mutierte auch er zur Leseratte.
Bei beiden Kindern kommen wir kaum noch mit Nachschub hinterher. ;-)

In der Nachmittagsbetreuung können die nicht mit den Kindern Lesen üben. Das ist zeitlich und von der Menge des Personals her, nicht möglich.
Da müsste es für das 1. und das 2. Schuljahr jeweils jemanden geben. Für die Härtefälle müsste noch mindestens jemand Drittes da sein.

Dann gibt es ja nicht nur das Lesen.
Die 3. Klässler müssen das 1x1 üben.
Was ist, wenn die 3. oder 4. Klässler Arbeiten schreiben? Da müsste man eigentlich auch nochmal für üben, zumindest mit manchen Kindern.

Andere Kinder müssen gar nichts üben, aber betreut werden, wenn sie spielen.
Die Kinder, die lernen müssen, werden sich aber bedanken, dass sie an Schulsachen sitzen, wenn andere Spaß haben, und nicht gerade motiviert bei der Sache sein...

Wie soll das gehen?

Wir haben es mit dem Lernen in der Grundschule immer so gemacht, dass die Kinder nach der OGS eine Pause hatten und uns dann mit ihnen wieder an die Sachen dran gesetzt.
Wir haben versucht, auf jeden Fall 10 Minuten pro Tag mit ihnen Lesen zu üben.

LG

Heike

Ehrlich gesagt habe ich mir da nie so großen Stress gemacht. Die Lehrer tun immer so als wenn man das bis am besten Übermorgen können müsste, aber meine Erfahrung ist eher, dass die Kinder gar nicht täglich zum seitenweise Bücher Lesen genötigt und deshalb demotiviert werden müssen, sondern eher dazu ermutigt werden sollten Worte, die in ihrer Umgebung stehen spielerisch aufzunehmen.


Sobald sie Silben lesen und zusammen ziehen können, hat man die halbe Miete. Silben haben wir unorthodox geübt, indem für Konsonanten auf unsere Füße oder Finger geschrieben und aus Kärtchen mit Vokalen eine Straße gemacht haben (oder umgedreht) und dann sind die Kids durch die Gegend gehüpft oder mit den Fingern gekrabbelt und habe immer neue Lese-Kombinationen erschlossen, die manchmal Sinn und manchmal keinen hatten.

Oder ich habe vorgelesen und sieal kurzzeitig ein bisschen weiterlesen lassen. Oder ich habe Spiele zum Wörter legen gekauft und dann haben wir mit Worten gespielt.

Und richtig Lesen üben haben wir auch mehr so in den Ferien gemacht. Das flüssige Lesen von längeren Texten kam dann so nach und nach. 1. Klasse war lesen noch schwierig und doof. 2. Klasse hang es noch mal hieral da, aber funktionierte im Großen und Ganzen. 3. Klasse war es flüssig und die Kinder haben erstes Interesse daran gefunden freiwillig in der Freizeit zu lesen. Ab 4. Klasse war lesen ein Hobby und nun ziehen sie sich 400 Seiten Wälzer mit kleinen Buchstaben ohne Bilder in 36 h durch die Gehirnwindungen.

Ich finde viele Grundschullehrer machen da ein bisschen zu viel Druck und tun so als könnte man durch tägliches Üben da den Turbo in die Kinder einbauen. Sicher hilft üben. Aber ein Teil ist in meinen Augen einfach auch Zeit geben, immer wieder auch durchaus spielerisch motivieren, Anreize bieten, Erfolgsmomente schaffen und das Gehirn reifen und lernen lassen und das braucht eben manchmal einfach Zeit.

Bei uns gab es immer klassisch vor dem Zubettgehen eine Gutenacht-Geschichte und ab dem Zeitpunkt des Schulbesuchs wurde das Lesen üben dann einfach darin integriert. Es gibt ja auch tolle Bücher "erst ich ein Stück, dann du ein Stück" - wo Geschichten zum Vorlesen drinstehen und kurze Textpassagen in Großdruck extra für die Kinder sind.

Ganz ehrlich,werde ich nie verstehen
Es ist Eure Aufgabe und nicht die fremder Menschen.

Ich verstehe die Frage ehrlich gesagt nicht. Ihr bringt doch euer Kind jeden Abend ins Bett - das ist doch die beste Gelegenheit zum Lesen üben.

Andrea

P. S. Auf die Hausaufgabenbetreuung würde ich mich überhaupt nicht verlassen. Viele Kinder schaffen da aufgrund der Geräuschkulisse nicht mal die schriftlichen Aufgaben, geschweige denn dass da irgendetwas mit denen geübt wird. Nein, das liegt in der Verantwortung der Eltern.

Ich verlasse mich nicht auf die Schule. Aber es klappt nicht in Bezug auf Lesen. Abends puscht ihn das Lesen total auf und er braucht dann ewig zum einschlafen. Daher hat abends nicht geklappt.
Alle anderen Hausaufgaben klappen in der Schule. Wir kontrollieren nachmittags. Die sind richtig und ordentlich. Es wird auch mal was erklärt, da die Kinder die zusammen in der Klasse sind auch zusammen Hausaufgaben im Klassenzimmer machen. Es ist erträglich ruhig soweit mir das berichtet wird. Auch Kopf rechnen ist kein Thema. Das macht er gerne und wir kriegen die 10 Minuten unter. Im Vergleich zum vorlesen ist Kopf rechnen aber auch was, was die Klassenlehrerin viel übt. Lesen machte ihm das komplette erste Schuljahr keinen Spaß und wir hatten immer Diskussionen. Und ich wollte einfach wissen ob das in Kombi mit der langen Betreuung auch bei anderen Kindern so ist/war und ob es in den Familien Lösungen gab, dass es besser lief. Ich erwarte gar nicht dass das die Schule machen muss. Könnte aber trotzdem sein, dass es in anderen Schulen da Angebote gibt im Rahmen der Betreuung.

Vielleicht macht es Sinn mal zum Augenarzt zu gehen, und ihn gründlich untersuchen zu lassen.

Nein, ich kenne keine Betreuung in der Zeit zum Üben ist. Nicht für's Lesen, nicht für das 1x1, nicht zum Auswendíglernen. Das sind alles Dinge, die auf euch als Eltern noch zu kommen werden und das steigert sich von Klasse zu Klasse.

Andrea

Meine Tochter hat jetzt das erste Schuljahr beendet. Sie geht bis 16 Uhr in die Betreuung danach bleiben wir oft noch auf dem spielplatz. Gegen 18 Uhr kommen wir nach Hause sind dann mit Abendbrot waschen Zähne putzen etc ca 19:15 fertig und dann wird gelesen bis es um 19:40 heißt schlafenszeit schließlich muss das Kind ja schon um 05:30 wieder aufstehen. Am Wochenende liest sie dann schon mal öfter. Ihr reichen die 20 Minuten jeden Abend zum lesen sie liest schon recht flüssig und versteht was sie da so liest. Die Hausaufgaben macht sie in der Betreuung würde sie das nicht machen würden wir nicht mehr auf den Spielplatz gehen. Ich schau nur abends nochmal drüber meine Tochter ist was Schule angeht sehr motiviert die Hausaufgaben erledigt sie ordentlich und richtig oft bringt sie dann noch freiwillige Aufgaben mit die sie zu hause dann noch erledigt.

Also ich kenne das auch. Mein Großer hat gerade die Grundschule beendet.
Nach der Schule ist er rüber in den Hort gegangen zum Essen. Danach mit den Erzieherinnen wieder in die Schule zum Hausaufgaben machen. Es gab Tage, da war er um 15:30 Uhr gerade fertig mit den Hausaufgaben. Zwei mal in der Woche Sport nach dem Hort...
Es fiel mir auch sehr schwer abends nochmal anzufangen zu lesen/üben usw.
Ich kann das schon gut nachvollziehen.
Wir haben dann vor dem Schlafen gehen immer so paar Minuten zum üben eingeplant.