Hilfe- Montissori Grundschule

Hallo,
mein Sohn kommt zum neuen Schuljahr in eine Montissori-Grundschule. Es sind alle Jahrgänge in einer Klasse. Klassenstärke ist so um die 20 Kinder.
Die Lehrer sind meistens zu zweit.

Nun hab ich manche "Horrorgeschichte" gehört.

Gibt es hier Eltern, die mir vielleicht viel Positives über Montissori erzählen können, um mir Mut zu machen?
Die Lehrer schaffen es nicht wirklich.
Soweit ich weiß, soll Montissori sogar schwächere Kinder besser auffangen können. Aber die Lehrer haben dazu eine pessimistisch Haltung.
Wie haben das eure 1.Klässler hinbekommen (Freiarbeit, Hausaufgabenaufteilung, weniger Hauptunterricht).
Und wie habt ihr als Eltern reagiert?
Es wäre schön, von euren Erfahrungen zu lesen.
Liebe Grüße

Meine Tochter hatte in der Grundschule eine Lehrerin, die nach dem Montessori-Konzept vorgegangen ist, aber es war keine reine Montessori-Grundschule.

Ich persönlich halte von Montessori nichts, denn es nimmt Überhand und wirkt sich auf das Familienleben aus, sprich das Thema "Schule" nimmt viel zu viel Raum neben der Schule ein.

Das es schwächere Kinder auffangen soll, halte ich persönlich für ein Gerücht.

A.

Ja, das sehe ich auch so, das sich diese Schulform in vielen Bereichen ganz viel Zeit von Schülern und Eltern beansprucht.
Leider haben wir keine andere Möglichkeit, da es die Heimatschule ist und wir sonst einen erheblichen Mehraufwand betreiben müssen, um mein Kind in eine Regelschule zu bringen.
Mehr als ausprobieren kann man nicht.

Ganz ehrlich - der Mehraufwand, den ihr als Eltern betreiben müsst, wird bei der Montessori-Schule so deutlich höher liegen, dass ich auf alle Fälle die Regelschule, wählen würde.

weitere 3 Kommentare laden

Hallo,

wie gut oder schlecht Unterricht in Montessori-Schulen ist, hängt von den Lehrern ab (Stehen sie hinter dem Konzept? Kennen sie sich gut aus, können sie die Materialien anwenden?), von den Bedingungen (Wie ist die Lernumgebung aufgebaut? Ist das benötigte Material überhaupt in ausreichenden Mengen vorhanden?) und auch vom Schulleiter (Wie konsequent muss das Konzept umgesetzt werden?).

Es gibt immer wieder Schulen, die sich "Montessori" auf die Fahnen schreiben, aber gar nicht wirklich umsetzen. Da findet man zwar Elemente davon, aber das war es auch schon.

Montessori kann schwächere Kinder insofern gut auffangen, als das alles handelnd und spielerisch begonnen wird. Manchen Kindern fällt es schwer abstrakte Dinge wie Zahlen oder die schriftlichen Rechenverfahren zu verstehen. Dafür gibt es entsprechendes Montessori-Lernmaterial. So sollte es zumindestens sein.

Man beginnt immer mit Dingen, die das Kind in die Hand nehmen kann, bevor man zum Abstrakten übergeht. Von einer richtigen Montessori-Schule würde ich erwarten, dass die Kinder auch die Zeit mit dem Material bekommen, die sie brauchen - aber diesem Anspruch werden ganz sicher nicht alle Schulen gerecht, nur weil sie sich als Montessori-Schulen bezeichnen.

LG

Danke für die Antwort. Ja, so ähnlich hab ich das auch gesehen. Allerdings hat mich schon die Kooperationslehrerin enttäuscht, weil es ihr nur um die Freiarbeit ging und nicht um das Einsetzen von den Materialien. Wie sieht es den mit Freiarbeit aus, wenn 1. Klässler noch nicht lesen und schreiben können. Das steht und fällt doch damit oder?
Anscheinend ist die Schule sehr beliebt, da verstehe ich nicht, warum man das nicht an den Lehrern merkt. Die kamen mir recht mutlos vor.

Freiarbeit ist schon auch möglich, ohne dass die Kinder bereits lesen können. Man kann mit Bildern oder Piktogrammen arbeiten.

Ich weiß ja nicht, wie das in "eurer" Schule gehandhabt wird. Haben die Kinder Wochenpläne? Woher wissen sie, woran sie arbeiten können oder sollen? Was auch immer es ist, es muss für die Kinder verständlich sein, auch für die Kleinen. Z.B. steht dann im Plan "A B C" - das steht für den Buchstabenlehrgang und den findet man im Deutschregal, dass ebenfalls mit "A B C" beschriftet ist. Oder eben mit einem bestimmten Bild.

Bei zwei Lehrern, die 20 Kinder betreuen (wie viele sind davon Erstklässler?), finden sicher auch frontale Unterrichtsphasen statt, in denen erklärt wird, wie man mit einem bestimmten Material umgeht. Dann nimmt ein Lehrer sich 5 Kinder, die seiner Meinung nach mit Material X arbeiten sollten und erklärt und zeigt das. Oder er gibt es den Kindern ohne Erklärung in die Hand, lässt sie ausprobieren und nimmt sie später zu einer Erklärung zusammen.

Egal wie ein Lehrer arbeitet, er muss immer erstmal feststellen, wo die Kinder stehen, was sie schon können oder eben noch nicht können.

weitere 2 Kommentare laden

Das Konzept ist relativ, wenn die Menschen es (nicht) umsetzen.

Regelgrundschule meines Kindes. Die Parallelklassen hätten nicht unterschiedlicher sein können. Gleiche Schule, gleiches Grundkonzept. Die Umsetzung: größer als Tag und Nacht.

Von Montessori-Schulen habe ich ähnliches gehört. Super gut und super schlecht.
Fakt ist aber, es kommt darauf an, was DIESE Schule daraus macht. Passt dein Kind zu DIESER Schule?

Was sagen andere Eltern, deren Kinder dort hingehen? Wie war der Tag der offenen Tür? Konntest du schon mit Lehrern DIESER Schule sprechen?

Was wird von Eltern erwartet?
Ist die Umsetzung wie Regelschule nur mit anderem Namen? Ist es sehr an das Konzept gehalten und wird viel danach gelebt? Wie wird es umgesetzt?

Wieso habt ihr euch für eine Montessori-Schule entschieden? #kratz

Ich LIEBE unsere Montessori Schule. 1.-4. Klasse ist zusammen, bis 27 Schüler, 2 Lehrer. Bis zur großen Pause Freiarbeit. Es muss Mathe und Deutsch gemacht werden. Statt Sachunterricht gibt es ein Tag in der Woche Thementag. Da wird viel zum Thema gebastelt, experimentiert etc.
Hausaufgaben bekommt jedes Kind individuell bzw. sollte es Zuhause halbe Stunde an den Heften weiter arbeiten.

Ich finde aber, es kommt eher drauf an wie motiviert die Lehrer sind, wie groß vielleicht auch die Schule ist etc. Also es kommt mehr auf die Schule an, ob sie gut oder schlecht ist und nicht in erster Linie an der Schulart.

Achso, wegen Mehraufwand. Gibt es hier nicht. Da sehe ich keinen Unterschied zur normalen Schule. 1-2 Mal im Jahr Kuchen für ein Fest backen. Mehr fällt mir grad nicht ein.

Hi,

ich hatte mir damals Montessori angeschaut (meine sind endlich durch die Grundschule durch), aber ich konnte mir das mit der 4-Klassen-Mischung schlecht vorstellen. Meine Überlegung war, dass dann vielleicht nur 4-6 Kinder im Alter meiner Tochter sind, und dann vielleicht nur zwei Mädchen, die dann vielleicht gerade nicht passen... Also die Überlegungen waren Schwachsinn. wir sind an die reguläre Grundschule, und aus irgendeinem Grund wohnen bei uns auch im weiteren Einzugsgebiet keine Mädchen; meine Tochter hatte auch in ihrer 'normalen' Grundschulklasse nur wenige Mädchen (und die meisten hatten dann andere Interessen..) und Jungs wollte sie auch nicht. Im Hort habe ich dann gelernt, dass das mit der Altersmischung kein Thema ist. Also, meine ursprünglichen Überlegungen, weswegen ich Montessori etwas skeptisch gegenüberstand, waren Quatsch. Meine Tochter hatte mit dem Standard-Schulsystem in Bayern wenig Freude; wir haben uns so durchgequält, wobei es gerade in ihrer Klasse ungewöhnlich viele Wechsel und Ausfälle gab. Ich weiß auch nicht, warum mir das Montessori-Konzept nicht zwischendurch wieder als Idee kam. Mittlerweile kenne ich einige Beispiele, bei denen die Kinder nach der ersten oder der zweiten Klasse auf die Montessori gewechselt sind. Und ich höre nur positive Stimmen. Von Elternarbeit höre ich da nichts.
Was ich schon höre, ist, dass bei den Kindergärten aktive Stunden eingefordert werden, zB. Laub zusammen kehren und so was.

Viele Grüße

Wirklich viel kann ich dir nicht sagen, aber meine (schwerbehinderte) Cousine ist seit der 4. Klasse auf einer Montissori-Schule und da geht es ihr gut. Sie hat beim Wechsel von der "normalen" Grund- auf die Montissori-Schule die 4. Klasse (soweit ich weiß, sind sie da wirklich in Jahrgänge unterteilt) wiederholt, ist also ein Jahr niedriger als "normal", geistlich aber oftmals eher 5 oder mehr Jahre zurück. Klappt trotzdem gut und ihre Eltern sind zufrieden.

Hallo, meine große Tochter war auf einer Montessori-Schule. Dort waren immer 3 Jahrgangsstufen in einer Klasse mit 1 1/2 Lehrern. Die ersten 3 Jahren waren spitze, ich glaube, Schule geht nicht besser als in diesen 3 Jahren. Die Lehrer waren streng. Sozialverhalten und schulisches Verhalten standen von der Wichtigkeit her auf 1 Stufe. Die Materialien, mit denen sie gearbeitet haben, waren klasse. Meine kleine Tochter geht in eine "normale" Grundschule, ich bin auch zufrieden, aber sie lernt weniger als meine große Tochter gelernt hat.
Problematisch wurde es dann in der nächsten Stufe, sie bekamen einen anderen Lehrer und dieser war einfach eine Katastrophe. Solche gibt es aber auch an Regelschulen. Meine Tochter wechselte dann die Schule, sie schaffte den Übertritt und hatte auch keine Probleme, sich in der neuen Schule zu integrieren. Was mich immer noch fasziniert ist, dass sie keinerlei Ängste vor Prüfungssituationen hat, dieser enorm wichtige Grundstein wurde in der Montessori-Schule gelegt.
Und was den Arbeitsaufwand angeht, fand ich es nicht schlimm. Ein Elternpaar hatte 20 Stunden pro Jahr, wobei Kuchenbacken schon 1 Stunde war. So haben alle Eltern mit angepackt. In der Schule meiner kleinen Tochter sind es immer die selben Eltern, die helfen und unterstützen.
LG Leah

"In der Schule meiner kleinen Tochter sind es immer die selben Eltern, die helfen und unterstützen. "

Das kenn ich. Bei unserer Großen (kleine Klasse mit 17 Schülern) waren es auch immer die Gleichen, die zum Helfen bereit waren - wobei es immer darauf ankam, wobei geholfen werden musste. Ausflüge, Klassenfahrten, Theater - da haben immer die gleichen schnell hier geschrien. Bundesjugendspiele, Fahrradprüfung, Mithilfe bei Festen... da kam nicht viel. Wenn ich mich nicht bereit erklärt hätte, an beiden Tagen die Fahrradprüfung zu begleiten, hätte diese so nicht stattfinden können - es hatten sich außer mir nur 2 andere Mütter zum Helfen bereit erklärt.

Und gerade gestern bekam ich - auf eine Anfrage meinerseits - von unserer Elternvertreterin (Klasse meines Sohnes, 23 Kinder) folgendes geschickt: "Könntest Du R. einen Kuchen oder etwas deftiges mitgeben? Momentan ist die Beteiligung der anderen Eltern noch sehr schleppend."
Hintergrund: Bei uns ist am Dienstag Einschulung, und es ist hier Tradition, dass die Eltern der 2.Klässler für die Eltern und Gäste der künftigen Erstklässler ein Buffet organisieren. Da ich nicht in der WhatsApp-Gruppe der Klassenelternschaft bin und das gerne mal vergessen wird, habe ich die Elternvertreterin angeschrieben, wo sie noch Hilfe braucht. Die anderen Eltern waren über die Gruppe schon um Hilfe gebeten worden. Aber da ist die Elternvertreterin vielleicht auch ein wenig zu zurückhaltend. Ich bin das vom Fußball und auch vom Musikverein schon gewohnt, dass man die Leute persönlich ansprechen muss, wenn man Hilfe für irgendwelche Feste braucht. Dann sagen die Wenigsten Nein ;-). Wenn man nicht forsch genug ist, sind es immer wieder die Gleichen, die dann aber gleich doppelt und dreifach belastet werden.

LG

Hallo!

Meine beiden Jungs gehen auf eine Montessorischule, die Grund- und Gesamtschule vereint. Nach den Ferien kommen meine Kids in die 4. Klasse.
Die Schule geht von Klasse 1 bis 10, wobei Klassen 1-3, 4-6, 7-9 in je iner Klassengemeinschaft zusammen lernen. DIe 10er sind "alleine".
Die Schule arbeitet mit den Grundsätzen Montessoris, ist aber offen für aktuelle Erkenntnisse der Schulpädagogik und flechtet diese Elemente mit ein.

Motessori ist meiner Ansich nach ein großartiges Konzept, was jedes Kind da abholt, wo es gerade ist, egal ob stark oder schwach.
Es wird sehr individuell und vor allem selbstbestimmt gearbeitet. Das setzt ein großes Maß an Aufmerksamkeit der Lehrer und Selbstorganisation der Kinder voraus, wobei alles nach einer klar vorgegebenen Struktur funktioniert. Diese Struktur und die Regeln werden durch die jahrgangsgemischten Klassen von den älteren kindern vorgelebt und von den jüngeren angenommen.
Die soziale Komponente, der Umgang miteinander und das Wohlbefinden und der Blick auf jede einzelne Kind spielt dabei ebenso eine wichtige Rolle.
Die Kassen haben maximal 25 Schüler, 3 Lehrkräfte und zusätzlich Schulbegleiter für die 2-3 inregrativen Kinder in der Klasse. Dei Schulbegleiter sehen sich aber als Ansprechpartner für alle Kinder.

So ist es an unserer Schule und ich kann behaupten, dass es gut bis sehr gut funktioniert und in meinen Augen das Konzept toll umgesetzt wird.

In meinen Augen gibt es mehrer Komponenten, die erfüllt sein müssen, um das Konzept zum Erfolg führen zu können:
- das Konzept muss in der Schule von ALLEN gelebt werden - eine einzelne Klasse, die "nach Montessori" arbeitet, hat da oft nicht den Rückhalt
- die Grundvoraussetzungen müssen vorhanden sein - Arbeitsmaterialen, "vorbereitete Umgebung", gut ausgebildete Lehrer (Montessori-Diplom, zuimndest einer im Team)
- die Eltern müssen hinter dem Konzept stehen - es bringt nicht, wenn es zuhause angezweifelt wird

Also, als Fazit:
Ich bin von Montessori überzeugt, habe aber auch das Glück, dass meine Kinder an einer Schule sind, an der das Konzept überzeugend umgesetzt wird.
Wie so häufig steh und fällt der Erfolg damit!

Ich frage mich, warum du dich für die Montessorischule entschieden hast, wenn du nicht wirklich überzeiugt bist? Oder verstehe ich es falsch?

Und was heisst, die Lehrer haben eine pessimistische Haltung eggenüber schwächeren Kindern? Wie äussert sich das?

Lass dich von negativen Meinungen nicht so stark beeinflussen. Es gibt immer die Leute, die nicht zufrieden sind. Das heisst nicht, dass es nicht seine Berechtigung hat, aber es sind eben individuelle Fälle, die ja nicht nur an einer Person hängen.

Wenn du mal unsicher oderunzufrieden bist, geh auf die Lehrer zu und suche das Gespräch! Meistens hilft das ;-)
Auch an unserer Schule läuft nict immer alles glatt und auch ich hatte schon Situationen, in dene ich unzfrieden war. Das gehört halt auch dazu, aber meist kann man diese Dinge auf kurzem Wege klären!

Alles Gute!
Pili

Dem ist kaum was hinzu zu fügen.

Wenn du nicht sicher bist, frag doch mal, ob du dort hospitieren kannst.

VG, midnatsol

Hallo,

Mein Sohn hat gerade die 1. Klasse einer Grundschule mit angepasstem Montessori Konzept erfolgreich abgeschlossen.

Die Kinder arbeiten jeden Tag 2-3 Std in der Freiarbeit an ihrem Wochenplan. Dazu haben sie auch Montessori Material zur Verfügung. Die Freiarbeit findet gemischt 1.-3. Klasse statt.
Dann haben sie außerdem noch "normalen " Fachunterricht, wo dann die jeweilige Klassenstufe alleine unterrichtet wird.

Mein Sohn hat sehr viel gelernt und ist selbstständiger geworden. Vom Leistungsstand her schneidet er keineswegs schlechter ab als Schüler im Regelzweig.

Bei uns werden die Kinder gut begleitet auf ihrem Weg zur Selbständigkeit. Keiner erwartet dass ein frischer Erstklässler sich direkt perfekt organisiert. Durch die altersgemischte Klasse gibt es wenig "Gerangel" zwischen den unterschiedlichen Stufen, die Kinder übernehmen gegenseitige Verantwortung .

Also hier klappt es bestens :-)

LG

Ich kann auch nur Positives sagen! Ich finde unsere Schule auch perfekt und könnte mir nichts anderes vorstellen. Kind 1 kommt jetzt in Kurs 3, Kind 2 wird eingeschult.

Es ist keine reine Montessorischule. Aber sie arbeiten mit reformpädagogischen Elementen und die "Lernhäuser" (Klassenräume) sind voll ausgestattet mit Lernmaterialien. Die Kinder arbeiten nach individuellen Zielplänen, lernen sich in den Lernmaterialien zurechzufinden und selbstständig zu arbeiten. Wir sind mehr als zufrieden. Kurs 1-4 lernen gemeinsam. Diese Mischung macht so ein tolles Klima im Lernhaus. Und es fällt längst nicht so auf, wenn Kinder schneller oder langsamer im Lernen sind, kleiner oder größer sind. Wenn ein Kind die Schuleingangsphase verlängern muss ("sitzen" bleibt), bleibt es trotzdem im Lernhaus und wechselt nicht in eine andere Klasse...fällt also unter den Kindern gar nicht auf.

Aber wie schon alle anderen gesagt haben, die Lehrer müssen überzeugt sein und das jeweilige Konzept leben. Das bei unsern der Fall, sie haben die Schule in der Form mit aufgebaut. Seit vergangenem Schuljahr ist die Schule außerdem Gemeinschaftsschule geworden, d.h. meine Kinder werden die Schule nicht wechseln müssen, sondern verbringen ihre gesamte Schulzeit dort. Besser gehts für uns nicht.

Was ich mich gefragt hatte bei deinem Post...weißt du das mit der pessimistischen Einstellung der Lehrer aus eigener Erfahrung oder sind es wieder "Geschichten" aus zweiter, dritter Hand? 🤷 Ich würde mich immer selber überzeugen...

Wenn das eine freie oder Ersatzschule ist, verbeamten die in der Regel nicht und zahlen dann auch nur noch 80% des Tarifvertrages (TV-L).

Das heißt, jeder Lehrer, der irgendeine Chance woanders hat eine Stelle zu bekommen, geht dort hin. Kannst dir ja anders herum ausmalen, was für Lehrer dann an solchen Schulen sind.

Vielleicht solche, die mit Maria Montessori's Konzept vollkommen einverstanden sind und sich berufen fühlen? Ich finde Deine Aussage beleidigend.

Diese Azssage ist in der Tat Realität, gerade in Zeiten von Lehrermangel kämpfen diese Schulen ganz schön.

weiteren Kommentar laden

Wir haben die ersten 4 Jahre in einer sehr guten Montessori- Schule hinter uns und trotz Gymnasial- Empfehlung möchten wir , also unser Sohn und wir Eltern weiterhin dazu gehören. Wir sind überzeugt dass er dort viel gründlicher und mit Spaß gelernt hat. Soziale Kontakte werden ernst genommen. Wir haben das Gefühl dass " schwierige" Kinder auch ihren Platz finden. Durch individuelles Tempo und ohne Noten konnte unser Kind an seinem Selbstvertrauen und Auftreten " arbeiten". Aber seht viel hängt von den Lehrern ab! Gegenfrage: wo nicht?
Einfach ausprobieren.
Wir müssen viel Elternarbeit leisten. Nicht immer einfach, dafür habe ich mehr Ahnung über die Schule und mein Kind.
Was Hausaufgabenbetreuung betrifft, ist fast stressfrei weil die Kinder immer selbstständiger werden.

Danke für deinen tollen Beitrag. Was genau fällt den unter Mehrbeitrag?

Das ist wirklich von Schule zur Schule anders. Bei uns sind es 36 Elternstunden pro Jahr. Es gibt AKs, Feste, Lese- Rechnen- Üben, also man kann sich überall einbringen, z.B.Material zum Unterricht anfertigen oder Garten verschönern, beim Sportfest helfen. Bei zwei berufstätigen Eltern ist es nicht immer einfach, aber wir stellen immer fest dass wir es gerne tun. Wir lernen die Ki der und die anderen Eltern besser kennen und es entsteht ein "wir- Gefühl".

weiteren Kommentar laden

Egal auf welcher Schulform: die Qualität steht und fällt mit dem Lehrer, seiner Initiative, seiner Lust, seiner Arbeitsauffassung.

Mein Sohn ist hochbegabt und besucht nun im zweiten Jahr eine Montessori-Klasse, das beste was uns je passiert ist.
Er stieg dort aber erst nach der 2. Klasse und viel Kummer und höchst frustriert und demoralisiert ein, doch die Lehrerin in der neuen Klasse hat es echt gut aufgefangen und uns ein tolles Jahr bereitet. Mein Sohn hat wieder Energie und Spass an der Schule.

Jetzt noch 1 Jahr, dann schauen wir mal weiter.

Es ist schön zu hören, wenn es auch Schulen und Lehrer gibt, die Kinder aufrichten und den Spaß und das Niveau des Lernens vermitteln können.

Hallo,

meine jünsten Söhne haben eine Montessori-Grundschule besucht.
Bei dem älteren habe ich rückblickend beobachtet, dass er alle 4 Jahre gern zur Schule gegangen ist. Die Schulunlust begann erst mit Besuch einer Regelschule.
Er verfügt über ein sehr breitgefächertes Allgemeinwissen und kann sehr selbstständig arbeiten, Lösungen finden ect

Beim jüngeren der beiden Jungs war das ebenfalls der Fall.
Er ist hat einem sprachlichen Defizit, welches Ende des ersten Jahres ausgeglichen war, die Schule begonnen.
Auch er ging unheimlich gern in die Schule, hat ein unheimlich breites und fundiertes Allgemeinwissen. Eine Lehrerin der Regelschule hatte ihn am Ende der 4. Klasse auf locker 6. Klasse geschickt.
Lehrer der Folgeschule waren erstaunt wie leicht er sich in der Schnupperklasse (eine 6.Klasse) eingefügt hat und bereits den Unterrichtsstoff erfasst hat.
Beide haben eine sehr gute Rechtschreibung und können gut rechnen (der Kleine hat in der Schule auch schon mehr als den vorgeschriebenen Lernstoff gelernt- er findet Mathe super#gruebel)

Ich fand die Möglichkeit sich selber zu kontrollieren und in seinem Tempo zu arbeiten und auch seinen Interessen nachgehen zu können, für die Kinder wesentlich angenehmer.

In der Regelschule wird irgendwann im Stoff weitergegangen unabhängig ob das Kind es verstanden hat oder kann. Dadurch entstehen Defizite, die es dem Kind in der Folge schwer machen. Gerade in Mathe.... oft ist nicht grundsätzlich eine Blockade in Mathe sondern nur in einem bestimmten Thema. und zack assoziiert das kind mit dem Misserfolg...ich kann Mathe nicht. Dabei fehlte evt dem Kind einfach nur das Erfassen der Sache auf eine andere Weise. In der Regelschule gibt es dazu weniger Mittel (auch wenn viele Grundschulen schon toll sind)
Aber jedes Kind lernt anders und muss anders angesprochen werden und das kann die regelschule oft nicht leisten.

Allerdings steht und fällt alles mit den Lehrern die die Lehren der Maria Montessori umsetzen.
Motessori heißt nämlich nicht planloses rumspielen und jedes Kind macht was es will (im umgangssprachlichen Verständnis)
Die Schulen unterliegen auch den Lehrplänen, nur hat das Kind seine Zeit, die Themen zu bearbeiten.
Es stimmt tatsächlich, jedes Kind bearbeitet jedes Thema unterschiedlich schnell, so dass sie im Großen und Ganzen am Ende der Schulzeit alles erlernt haben, was sie auf der weiterführenden Schule brauchen und ggf mehr.

LG
Karna

Unsere älteste war auf einer...schon Ende 1 Klasse war sie unglücklich...es war ihr zu langweilig...Mitte 2 Klasse weigerte sie sich in die Schule zu gehen und nach Wechsel in Regelschule war Schule wieder toll sie war einfach nur extrem unterfordert...aber soein Projekt steht umd fällt mit den Lehrern...deswegen mein Tipp lieber mit Eltern und ehemaligen Eltern sprechen...die werden dir eher erzählen können wie es an der Schule läuft...und wie sie den Wechsel später schaffen...bei der Schule wo unsere war war vielleicht das Problem das sie bis Klasse 10 ging...ich denke nur Grundschule läuft anders

Soweit ich weiss, nach der 4.Klasse kann man wechseln( Bayern), egal ob die Schule bis zum 10. geht. Die Qualität hängt auch davon ab, welches Klientel die Schule besucht. Je gesünder die Mischung ( damit meine ich dass die Gesellschaft wirklich in aller ihrer Schichten vertreten ist), desto besser. Also es hängt viel von uns, Eltern auch ab.

Ja theoretisch sollte man wechseln können aber in der Schule die meine Tochter damals besucht hat sogut wie keiner gewechselt weil einfach das Grundwissen nicht vorhanden war...habrn noch immerbmot einigen Freunden Klntakt deren Kinder hingehen...wird nicht besser leider...ja es hängt an allen...nur da darf man keine Kritik üben...ist auch ne sehr kleine Schule...ich denke auch das es bestimmt bessere gibt

weiteren Kommentar laden

Mein Sohn war auf einer Montessor-Grundschule und es war wunderbar. Diese Schulen müssen sich genauso an den Lehrplan halten wie alle anderen......was auch sonst. Die Umgebung ist wirklich wunderbar.....übrigens sind von dort fast alle problemlos auf das Gymnasium gewechselt und immer noch dort obwohl das keine Montessori-Schule ist. Da wird meistens von denen ein Bohei gemacht, die selber nie so eine Schule von innen gesehen haben :)..