Erstgespräch in der KJP wegen Verdacht auf ADHS und LRS

Ihr Lieben,

morgen ist es endlich soweit und wir haben das langersehnte Erstgespräch in der Institutsambulanz der Kinderpsychatrie, um herauszufinden was meinem Sohn das Leben schwer macht. Die Kinderpsychologin hat sich im Frühjahr ein Bild von ihm gemacht, weil ich wissen wollte ob er aktuell eine Therapie benötigt. Das braucht er Gott sei Dank nicht, aber sie hat uns dringend ans Herz gelegt, ihren Verdacht auf ADHS und LRS abklären zu lassen.
Nun bin ich echt gespannt und nervös was die Untersuchungen usw ergeben, vor allem wird das ja auch eine ganze Weile dauern bis ds Ergebnis feststeht und bis dann das greift was ihm hilft dauert ja auch noch....ich mache mir echt Sorgen das wir das alles schaffen, vor allem er.
Immer diese Zweifel mache ich es richtig, wie mache ich es am besten und finde ich den besten Weg, damit er im Leben zurecht kommt.

Danke fürs Lesen.🌸

Wünsche dir viel Glück und Erfolg. Haben wir bei unserem Sohn auch schon durch. Kann nun nicht so viel schreiben, aber auf jeden Fall hat uns die Diagnose geholfen, besser auf ihn einzugehen und ihm zu helfen. Alles Gute !

Dankeschön🌸
Genau das erhoffe ich mir. Das ich endlich weiß wie ich ihn am besten unterstützen kann, ohne diesen ständigen Druck den er im Moment hat.

Wenn die Diagnose der Startblock zur Hilfe ist: prima.

Wenn die Diagnose, die Endstation ist: Mist.

Wir sind im Moment am Punkt Endstation angekommen, da ich nicht weiß wie ich ihn noch unterstützen und helfen kann. Die Schule auch nicht und wenn LRS zum Beispiel diagnostiziert wird kann die Schule und ich anders reagieren bzw mit ihm lernen genauso sehe ich das bei ADHS auch.

"Die Schule auch nicht und wenn LRS zum Beispiel diagnostiziert wird kann die Schule und ich anders reagieren bzw mit ihm lernen genauso sehe ich das bei ADHS auch. "

Darauf wollte ich hinaus. (ich bin vorher unterbrochen worden, daher so knapp)


Mir hat meine ADHS Diagnose sehr gut zum Guten geholfen!
Da fing nämlich die Hilfe an.

Symptome, Probleme, Andersartigkeiten hatte ich ja davor auch.
Daran hat sich mit der Diagnose nichts geändert.

Aber dass ich mit Hilfe der Diagnose lernen konnte, damit umzugehen, dass hat mir mein Leben verbessert!



Schwierig finde ich es, wenn jemandem eine Diagnose aufgedrückt wird, dann aber keine Hilfe bereit gestellt wird. Du hast .... also bist du .... nichts wert :-[
oder "du hast ja ..... also kannst du ja nciht können :-[:-["

So lange die Diagnose eben als Anfang gesehen wird, als Chance endlich Hilfe zu bekommen, als Chance zu lernen, therapeutische/medikamentöse (Elterntraining rechne ich zu therapeutisch), Lebens- Alltagstipps, sich selbst anerkennen,

an sich wachsen, weil man endlich weiß WIE

dann finde ich eine Diagnose super. Hoffnung und Tipps für die Zukunft, verstehen um umzusetzen.



Leider sehen das manche Ärzte anders. Diagnose Endstation :-[#wolke
Dann drignend weiter suchen.

Viel Kraft und gute Fachleute, die euch weiterhelfen können!

Falls es auf ADHS/ADS hinausläuft, hier gibt es einen Club.
Falls nicht, mach dich jetzt noch nicht damit verrückt. Achte auf dich selbst. Auch wenn es leicht gesagt und schwer getan ist. ;-)
Falls es auf ADHS/ADS ist, es lässt sich überwiegend gut damit leben. Nur anders. (seit meiner Diagnose sogar besser, weil ich seither weiß, wie ich mir selbst helfen kann. Ohne Diagnose wäre es das trotzdem, nur (noch) schwieriger.


Ich wünsche dir/euch viel Kraft und kompetente Fachkräfte! :-)

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