Sohn floh unbemerkt vom Schwimmunterricht (3 klasse) Achtung lang!

Hallo,
Wir hatten einen aufregenden Vormittag heute. Normalerweise hätte mein Sohn in der 3-4 std Schwimmunterricht. Es war der erste richtige Unterricht überhaupt in seiner Schulzeit.
Er ist ne kleine Schnecke und war nicht rechtzeitig fertig als der Schulbus kam, also fuhr seine Klasse alleine zur Schule zurück.
Mein Sohn bekam daraufhin Panik und weinte viel.
Es sind insgesamt 3 schwimmkräfte dort, leider weiß mein Sohn die Namen nicht mehr, er hat sie ja erst das zweite mal gesehen. Auf jeden Fall meinte er das er soll ausgeschimpft wurde und das sie sagten er solle jetzt die 5 und 6 Stunde dort bleiben und dann mit dem nächsten Bus zur Schule fahren.

Normalerweise hätte er bis zur 5. std Unterricht und da ich ihn abhole von der Schule (wohnen noch nicht lange hier) bekam er Angst, dass ich mich sorgen könnte wo er ist und das ich dann ja nicht weiß wo er ist (seine Gedanken)
Auf die Frage ob er mich anrufen darf, oder ob jemand mich anrufen kann, kam nur die Antwort wie soll Mami dir denn jetzt helfen?
Er weinte und es wurde nur gesagt er soll endlich aufhören zu heulen. Davor im Unterricht wurde er von einer schwimmkraft am Beckenrand geschubst, er hatte also absolut kein Vertrauen zu den Aufsichtspersonen, fühlte sich unwohl und hatte Angst. Zur seinem schulbetreuer meinte er das er nachhause geht und dann die Polizei ruft (wie Kinder halt denken) und der Betreuer meinte dann nur zu ihm „das traust du dich ja eh nicht“

Tja, da hat er ihn wohl unterschätzt, denn mit mal stand er weinend vor unserer Hautür! (Wohnen nur 5 Minuten vom Schwimmbad entfernt.)

Ich rief in der Schule an, um Bescheid zu sagen das er zuhause ist und das ich gerne vorbei kommen möchte um mit der Direktorin zu sprechen, aber es war niemand zu erreichen.
Also gingen wir zur Schule, er hatte ja noch seinen ranzen und das Fahrrad dort.

Da angekommen sahen wir seine Klassenlehrerin die nicht mal bemerkte, dass er gefehlt hat, bzw. nicht im zweiten Bus saß. Dann trafen wir auf einer der drei schwimmkräfte und sie hat auch nicht gemerkt, dass er gar nicht mehr in der Schwimmhalle oder im Bus war. Auf die Frage ob sie die Schüler nicht durchzählen, bekam ich die Antwort: sie hatten wichtigeres zu tun!

Ich habe dann mit den Lehrern gesprochen, aber es kamen ausschließlich Schuldzuweisungen zu meinem Sohn. Und ich bräuchte nicht zur Direktorin gehen, die kann ja eh nichts machen.

Versteht mich nicht falsch, mein Sohn hätte ganz bestimmt nicht einfach gehen dürfen, aber er hatte einfach nur Panik und Angst und fühlte sich von den Lehrern eher getadelt, statt getröstet.
Mir geht es aber nicht aus dem Kopf, das es keine einzige Lehrkraft mitbekam das er bis zum Schluss, also bis ich es selbst erzählte, gar nicht mehr da war.

Wie würdet ihr in so einer Situation reagieren?

Schulbetreuer? Meinst du die Schwimmaufsicht oder hat er einen eigenen Betreuer?
Ist natürlich saudumm gelaufen und die Schwimmleutchen haben sich, wenn das alles so stimmt, auch nicht grade mit Ruhm bekleckert. Ich würde wegen der uneinsichtigen Lehrkräfte zur Rektorin gehen und sie bitten, dass demnächst darauf geachtet wird, ob alle Kinder im Bus sitzen oder nicht. Und deinem Sohn würde ich raten, sich demnächst zu beeilen.

Nein, wir haben hier an jeder Schule in jeder Klasse, ein sogenannte schulbegleiter, dass war der Betreuer

Ich würde das Gespräch mit der Lehrerin und Direktorin suchen. Natürlich müssen die Kinder durchgezählt werden.

Harter tobak ...

Liest sich als ob die Lehrerin gern vermeiden möchte dass du zur Direktorin gehst. Solltest du aber unbedingt.

Die Schule hat ganz einfach Aufsichtspflicht während der Unterrichtszeit.

Ich bin eigentlich kein Teufel an die wand Maler aber wie hätte die Lehrerin denn gerechtfertigt wenn deinem Sohn ein schlimmer Unfall passiert wäre und sie nicht mal BEMERKT hätte das er nicht da ist?!
Das ist ja ein durchaus denkbares Szenario.
Wieso schubst ein Schwimmlehrer ?! Was sind das denn für Zustände? 🤯

Da würde ich gar nichts auf sich beruhen lassen.
Klingt mir als wäre es bitter nötig das den Herrschaften der Job erklärt wird.

Ja, das fragte ich den Lehrern auch, was denn gewesen wäre, wenn er nicht nachhause gegangen wäre sondern ihm was schlimmes passiert wäre? Es hätte ja gar keiner mit bekommen.
Darauf kam nur, das ihnen das ja nie passiert sei und sie davon ausgingen das er im Bus sitzt.
Allgemein war es ein sehr komisches Gespräch, ich wurde immer versucht Außen vor zu lassen und sie haben grundsätzlich meinen Sohn angesprochen, der nur eingeschüchtert mit dem Kopf nickte. mir wurde ins Wort geredet und angeblich war das ja alles nicht so schlimm. Ich frage mich nur warum mein Sohn dann solche Angst hatte und diese Dinge erzählte und er sogar lieber weg ging, wenn es ja alles nicht so schlimm war.
Er ist wirklich kein rebellisches Kind.
Er ist nett, höflich, einfühlsam und in mancher Hinsicht hat er noch kein ausgeprägtes Selbstbewusstsein und ist öfters unsicher.

Ich wüsste wirklich nicht, welchen Grund er hätte zu lügen

da schnellt einem wirklich der Puls in die Höhe wenn man das liest.

Lehrer die eine Mutter beim Gespräch übergehen, ins Wort fallen und sich weiter darauf konzentrieren ihren Fehler auf dem Kind abzuwälzen.

Du musst unbedingt etwas unternehmen. Und beim nächsten mal sehr bestimmt (!) auftreten. Keine Unterbrechung dulden und sollte die Direktorin da kein Handlungsbedarf sehen, würde ich weitere Schritte einleiten. Das wäre dann vermutlich das Schulamt.

Selbstverständlich würde ich mit der schulischen Aufsicht reden. Es darf niemand zurück gelassen werden.
Ob aber alles genau so stimmt, wie er es dir erzählt hat wage ich zu bezweifeln.
Gewalt im Sinne von Schubsen, anschnauzen, unterlassene Hilfeleistung bei einem Minderjährigen... Die Anschuldigungen sind nicht ohne.
Sprich noch mal mit ihm aber auf alle Fälle mit der Schule und versuch nachzuprüfen, ob sich das alles wirklich so zugetragen hat. Dann geh ins Schwimmbad und lass deinen Sohn die Schwimmlehrer identifizieren und stell die zur Rede. So würde ich es zumindest machen.

Ja, das mit dem schubsen möchte ich mir auch gerne noch von jemand anderes bestätigt haben. Die Kinder aus seiner Klasse bestätigen auch das die Schwimmlehrer dort ziemlich schreien ( nicht im Sinne von übertönen, weil es in der Schwimmhalle lauter ist, sondern vom richtigen anbrüllen)

Also das klingt alles ein bisschen unglaubwürdig...ich kann mir schwer vorstellen, dass das so abgelaufen ist.

Ich würde definitiv mit der Direktorin und dem zuständigen Lehrer sprechen!

Ja, dass ist immer schwierig abzuwiegen. Es kann natürlich sein, dass es mein Sohn schlimmer aufgenommen hat, oder aber die Lehrerin es nicht so schlimm empfunden hat. Das kann man im Nachhinein natürlich schwer nachvollziehen, aber ich bin da natürlich auf der Seite meines Kindes.

Du kannst ja einfach sagen, wie du die Geschichte gehört hast und nachfragen wolltest, wie es nun wirklich abgelaufen ist.
Dein Sohn sollte auch am besten dabei sein.

Wenn es wirklich so war, dann geht das garnicht!
Natürlich muss man die Kinder zählen...ich kann das überhaupt nicht verstehen.

Man sollte meinen, du warst sein Schatten und die ganze Zeit dabei....die Geschichte klingt total unglaubwürdig.

Was ich tun würde? Dem 3.(!)Klässler erklären, dass er sich so schnell anziehen muss wie alle anderen. Trödelei kann er sich für die Freizeit aufheben.

P.S.: Ja, durchzählen wäre natürlich Pflicht gewesen, keine Frage!

Nein sein Schatten war ich nicht, aber als er sich beruhigt hatte, wollte ich gerne schritt für schritt wissen was passiert ist.
Im übrigen würden sein Handtuch und teile seiner Sachen versteckt (war nur ein Scherz) aber durch das lange suchen und weil er eh nicht der schnellste war, ging alles in die Hose.
Du musst ihm nicht glauben, ich denke es ist eher wichtig das ich ihm glaube.

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Kein Drittklässler darf vergessen werden und natürlich muss kontrolliert werden ob alle da sind. Selbst in der sechsten Klasse meiner Tochter wurden bei jedem Ausflug regelmäßig alle Kinder durchgezählt und auf Vollständigkeit kontrolliert.
Das ist eindeutig eine Verletzung der Aufsichtspflicht und sollte mit der Direktorin besprochen werden. Gerade im Schwimmbad ist so eine Situation sehr grenzwertig unter dem Aspekt der hohen Quote der Nichtschwimmer pro Klasse.
Um sich selber ein Bild des Unterrichtes zu machen, kann man evt. in die Halle schauen oder ist parallel öffentlicher Badebetrieb ? So könntest du unbemerkt sehen wie sich dein Sohn und die Aufsichtskräfte sich verhalten.

Ein Gespräch mit der Direktorin wäre bei mir auf jeden Fall fällig....

Wir haben ein gedächnisprotokoll geschrieben, was wir mit der Rektorin gleich besprechen werden.
Vormittags ist die Schwimmhalle nur für die Klassen reserviert, aber falls es nochmal Probleme geben wird, werde ich fragen, ob ich in den 2 schwimmstunden mit betreuen kann.

Mal sehen was da gleich raus kommt

Liebe Grüße und danke an alle antworten

Bis zur Volljährigkeit wird durchgezählt, auch bei Zehntklässlern. Also würde da uneingeschränkt zustimmen, dass da dringend das Gespräch mit der Direktorin zu suchen ist, gerade WEIL die Lehrerin da so abzuwiegeln und dies zu verhindert versucht hat. Kommt mir sehr komisch vor.

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Hallo,

es darf nicht passieren, dass ein Kind zurück gelassen wird, aber Lehrer sind auch nur Menschen. Und ein Kind der 3. Klasse sollte eigentlich in der Lage sein, mit seinen Mitschülern zum Bus zu gehen. Das ist ein Punkt, den du deinem Sohn klar machen solltest. Ich würde das ganze nicht so dramatisieren. Dein Sohn war in Panik. Und Kinder in Panik erfassen Situationen viel schlimmer als sie waren. Ich würde ihm noch nicht mal eine Lüge unterstellen. Ihm kam das Verhalten der Schwimmbetreuer mit Sicherheit wirklich so schlimm vor. Vielleicht hatte er auch einfach auch Angst Ärger zu bekommen und hat die Geschichte dramatischer gemacht als sie war. Ich würde die Schilderungen deines Sohnes dennoch der Direktorin mitteilen. Was ich absolut nicht in Ordnung finde, ist, dass die Lehrer den Vorfall hinunter gespielt haben bzw. gar nicht gemerkt haben, dass er fehlt. Normalerweise wird ja zu jeder Unterrichtsstunde die Anwesenheit überprüft.

LG
Michaela

naja als erstes würde ich die Geschichte des Kindes in Frage stellen, ich vermute hier mal das nicht alles so stimmt und das er mit Sicherheit übertrieben hat hier und da ein wenig.

ich würde in Ruhe mit allen beteiligten reden um mir selber ein vollständiges Bild zu machen.

3 Klässler sind keine Babys mehr und wenn man den Bus verpasst muss man mit den konsequenzen leben, der hätte tatsächlich einfach warten müssen und sich nicht selbstständig entfernen dürfen.

und selbst verständlich würde ich ein Kind tadeln was trödelt und dadurch den Ablauf durcheinander bringt...da gebe es auch keine Extrawurst...

ansonsten würde ich hier einfach raten deinem Kind ein smartphone zu besorgen so das er die Sicherheit hat dich erreichen zu können...damit wären viele Probleme aus der Welt

>>und selbst verständlich würde ich ein Kind tadeln was trödelt und dadurch den Ablauf durcheinander bringt...da gebe es auch keine Extrawurst...<<

Ernsthaft jetzt? Du würdest ein Kind schimpfen, den Erwachsenen, der jedoch die AufsichtsPFLICHT hat und für die Kinder während der Schulzeit die Verantwortung trägt, gibt es keine Konsequenzen??

Dann lieber das trödelnde Kind ausschimpfen und dem Erwachsenen, der seiner PFLICHT nicht nachgekommen ist... Naja, da drücken wir dann ein Auge zu, oder was??

ich würde mein Kind definitiv auf sein eigenes Fehlverhalten hinweisen, vorallem in dem Alter ... die Aufsichtspflicht sehe ich als nicht verletzt da man dem Kind angeboten hat auf den nächsten Bus zu warten und ich gehe schon davon aus das die Lehrer informiert waren und deshalb das ganze locker gesehen haben.
Wir stecken nicht drin waren nicht dabei.

Meine Kinder fahren in dem Alter selbstständig mit den öffis zur Schule und müssen selber drauf achten pünktlich zum Bus zu kommen und richtig umzusteigen.

wer hier was verpasst hat auch selber schuld.

Verantwortung nennt man das... daher ist trödeln kein fehlverhalten...

das besagte war im Bad, und nicht nicht irgendwo im nirgendwo..es gab absprachen und eben Busfahrzeiten...mein Kind hätte auch ärger bekommen wenn es dann allein nach hause kommt.


Mit den Lehrern hätte ich mich erst unterhalten wenn ich zum abholen komme und mir dann niemand sagen kann wo das Kind ist...aber ob dem so wäre kann man in der jetzt Situation nicht sagen.

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Kann es sein,das dein Sohn allgemein kein leichten Stand hat und das,das nur das berühmte Fass zum Überlaufen war.

Warum wurden seine Sachen versteckt? Ist er nicht zusammen mit dem anderen raus?
Warum ist er langsam? Absicht? Unsicherheit?
Diese Punkte würde ich aufarbeiten und zwar schleunigst.

Mit der Lehrerin kann man ja offenbar nicht reden. Also Gang zur Direktorin.

Alleine war er ja in dem Sinn nicht,da ja anscheinend die Betreuerin anwesend war. Warum war sie nicht in der Lage ihn zu beruhigen? Wenn sie zur Klasse gehört,warum fuhr sie nicht mit ihm zurück? Oder rief in der Schule an?


Also irgendwie läuft doch allgemein was schief zwischen deinen Sohn ,Lehrern,Betreuer. Habt ihr einen Schulsozialarbeiter? Kann der Vermitteln?

Hey, ich bin Lehrerin und gerade fassungslos. Das ist eine Verletzung der Aufsichtspflicht. Du solltest unbedingt mit der Schulleitung sprechen.
Fahren die Kids ohne Lehrer im Bus? Das finde ich in dem Alter ein absolutes NO Go. Denke nicht, dass das mit der Aufsichtspflicht vereinbar ist. Außerdem muss im Bus durch gezählt werden.

Deinem Sohn solltest du aber auch nochmal sagen, dass er nicht weglaufen darf.

Ja, das habe ich mit ihm intensiv besprochen. Die Lehrer fahren mit im Bus und es wurde nicht durchgezählt, weil (ihre Aussage) „es war wichtigere zu tun“

Ich war bei der Rektorin und es wird mit den Lehrern gesprochen.
Sie wusste auch noch von nix und war fassungslos.
Heute kam die Lehrerin dann in den Unterricht meines Sohnes und schickte die Klassenlehrerin raus, dann hielt sie einen Vortrag, was mein Sohn alles falsch gemacht hat, hat ihn also vor allen bloß gestellt und seine Aussagen als Lüge dar gestellt.

Unbegreiflich...

Dann würde ich nochmal ein Gespräch mit der Direktorin und der Klassenlehrerin führen, so ein Gespräch vor der Klasse geht gar nicht. Selbst wenn dein Sohn sich nicht korrekt verhalten haben sollte, hat die Lehrkraft die Verantwortung und die wird man nicht los indem man einem ca. 9 Jährigem die Schuld gibt.

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Das geht gar nicht, dass nicht bemerkt wird, wenn ein Kind fehlt. Im Bus muss nochmal nachgezählt werden. Wir machen das immer beim Einsteigen. Alles andere ist Vernachlässigung der Aufsichtspflicht und dem Schulbegleiter würde ich auch was husten!

Hallo,

es fällt mir ganz schwer, zu glauben, dass sich so viele Erwachsene derartig falsch verhalten haben.

Ein Kind vergessen - darf nicht vorkommen, aber kann passieren.
Lehrer, die dann das Kind noch ausschimpfen - total heftig, aber gut. Es gibt nichts, was es nicht gibt.
Den Eltern erzählen: "Wir hatten keine Zeit zum zählen" ... äääh... okay. SEHR seltsam. Aber wer weiß.

Lehrer, die die Eltern nicht informieren WOLLEN, wenn ein Kind länger in der Schule bleibt wegen eines verpassten Busses - hier kommen wir schon ins Reich der Dinge, die mir in 17 Jahren als Lehrerin noch nie begegnet sind. Vergessen, anzurufen - meinetwegen. Aber: "Ich ruf deine Eltern nicht an, damit sie wissen wo du bleibst, wozu auch?" - öhm, nein. Never.

X Lehrkräfte, die dieses gesamte Verhalten völlig normal finden - uuuhhh... wus?

Ein Schulbegleiter, der dem Kind sagt: "Traust du dich doch eh nicht" und dann nicht mitbekommt, wenn das Kind einfach abhaut. - uiuiuiuiui... echt jetzt?!

Sprich nochmal mit deinem Kind und frag die Lehrkräfte. Da schlagen eine Menge Blitze an der gleichen Stelle ein. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das alles so abgelaufen ist.

LG

Doch das kam leider genauso vor, Teilweise was sie mir selber sagten und Sachen die sie zugegeben haben.
Ja echt unbegreiflich...

Um ehrlich zu sein, wäre mein Vertrauen ziemlich erschüttert nach dieser Geschichte. Ist es die Klassenlehrerin oder nur für den Schwimmunterricht? Je nach dem würde ich überlegen , die Klasse oder die Schule zu wechseln. Es hört sich nicht gut an. Eine Entschuldigung ihrerseits wäre das absolute Minimum und zwar sofort als Du sie zur Rede gestellt hast.
Wie lief es bisher dort für Dein Kind?
Alles Gute!

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Hallo,
Ich mache auch Schwimmunterricht. Ich drohe auch mal an, dass der Bis ohne dem Kind fährt, wenn es so langsam ist. Ich lasse auch mal alle schon einsteigen und tun so, als wenn wir fahren würden, aber nie im Leben lasse ich ein Kind da.
Bevor wir losfahren, zähle ich durch und am Ende auch. Ich verlasse selbstverständlich die Schwimmhalle zu letzt, auch wenn schon alle aus dem Wasser sind, müssen alle vor mir raus. In der Dusche stehe ich auch so lange, bis das letzte Kind draußen ist.
Die Betreuer da sind ganz klar Ihren Aufsichtspflichten nicht nachgekommen.
Wenn dein Sohn so langsam war, und es sicher ist, dass noch eine Gruppe kommt, kann es schon sein, dass ich ihn dagelassen hätte, aber nur besprochen mit einem Erwachsenem. Wenn dein Sohn nur 5 Stunden hatte, hätte ich dich angerufen, dass er gerne nach der 5. Stunde in der Schwimmhalle abgeholt werden kann oder nach der 6. aus der Schule. Aber ohne Aufsicht geht gar nicht.
Wenn dein Sohn aber sich getraut hat da abzuhauen, kann er vielleicht für solche Fälle ein kleines Handy bekommen, was immer in seiner Tasche ist und dann kann er dich anrufen, wenn sowas noch mal vorkommen sollte.

Also ich war bis zur 7 klasse genauso. Vertrödelt und hab mir alles gefallen lassen.
Wir hatten auch schwimmunterricht und selbst in der 5 und 6 ist der bus nicht weg bis alle durchgezählt und vollständig waren (der lehrer hatte eine liste mit namen, plus kannte jeder seinen sitznachbarn im bus und konnte dann bescheid geben (zieht sich noch um oder ist auf dem klo etc).
In der 3 klasse ist das nochmal was ganz anderes.

Ich finde auch das verhalten der schwimmaufsicht (sind das lehrer oder wie?) Ziemlich fragwürdig.
Allerdings sollte man hier nicht einfach das kind als lügner oder als zu empfindlich abstempeln. Als lehrer hat man auf die körperliche und psyschiche unversehrtheit seiner kids aufzupassen. Wenn man also mitbekommt, dass von einem kind welches sich nicht wehrt, die sachen versteckt werden o.ä. hat man da einzugreifen.
Bei uns damals gabs sowas gar nicht. Da haben sich die klassenclowns untereinander immer auf die schippe genommen aber wir haben nicht gemobbt und auch auf die schwächeren "aufgepasst" wenn wir z.b. mit anderen klassen gemeinsam unterricht hatten.

Das verhalten der lehrer im beisein der mutter spricht auch bereits für sich. Ich würde einen gemeinsamen termin mit lehrer und rektorin vereinbaren und eine person mitnehmen die dann das ganze ggf. Bezeugen kann wenn du zum schulamt müsstest.

Deinem kleinen musst du halt sagen, dass er nicht lügen darf und dass es wichtig ist die situation so zu schildern wie sie wirklich war.

Also ermals OH DOCH er hätte einfach gehen dürfen und gott sei dank hat er das auch
Zweites würd ich das tun was er gesagt hat und das bei der Polizeit melden,er hätte auch ertrinken können hallo?
Dann würd ich definitiv zur Direktorin gehen und das melden, kommt da nix rum wie weiterhin auf dem armen kind rum zu hacken ab zum Schulamt.

Dein Sohn tut mir richtig leid, wie könnnen sich erwachsene Menschen so verhalten? Und dann auch noch menschen die mit kindern arbeiten, die haben doch alle samt versagt in ihrem beruf....würde grad die schwimmkräfte alle melden!

geht garnicht, lass da jetzt bloß nicht locker.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass jeder einzelne Erwachsene so pampig und frech auf dein Kind reagiert haben soll. Versteh mich nicht falsch, aber ich habe schon auf vielen Schulen gearbeitet und in jeder waren alle meine Kollegen absolut sorgsam, zuverlässig und sehr kindzugewand. Bedeutet, so was wäre nicht passiert und wenn, wären ALLE Hebel in Bewegung gesetzt worden, dem Kind zu helfen. Also entweder stimmt an der Geschichte was nicht oder ihr habt eine verdammt komische Schule...