Was kostet bei euch Klassenfest?

Hi!

Bin gerade etwas angesäuert und werde das auch noch höflich und ruhig dem Elternbeirat mitteilen.

Geplant war ein Klassenfest. Bitte mit Mama und Papa. Schon kamen zwei Absagen,da zwei Kinder keine Papas haben und die Mütter ihre Kinder das nicht antun wollen.

Es hieß dann nur vom Elternbeirat sie melden sich wegen Organisation. Jetzt kam eine Mail. 30 Euro sind zu zahlen pro Erwachsenen. Ich geb zu da musste ich schlucken. Den immerhin flossen schon 20 Euro pro Schüler in die Klassenkasse.
Man habe ein Waldgasthaus gemietet und dort gibt es einen Mindestverzehr und die Miete für den Saal sei da drin,laut Mail.

Es gab keine Angaben was,wie,wo geplant ist oder mal ob jemand noch Vorschläge hat.
Es kam nur eine beschlossene Mail.

Ich bin doch sehr vor den Kopf geschlagen und überlege fern zu bleiben.

Auf der anderen Seite sind das normale Ausgaben? Wie ist das bei euch?

Ich weiß jetzt schon das ich wahrscheinlich wieder die einzige sein werde ,die was sagt und alle anderen irgendwann mal kommen und das selbe gedacht haben. Ging mir schon oft so. Keiner traut sich was zu sagen.

So Frust los geworden....

Bei uns gibt es keine Ausgaben.

Klassenfeste finden in der Schule im Klassenzimmer oder in der Ganztagsbetreuung am Abend statt.

Jeder steuert was zum Buffet bei: Pizzaschnecken, Muffins etc.

Getränke und Geschirr bringt jeder selbst mit.

Ich würde mir dreimal überlegen ob ich daran teilnehme. 30E pro Person sind schon ganz schön happig. Da wüsste ich bessere Freizeitaktivitäten.

Hallo, Klassenfeste/Schulfeste finden in der Schule statt und jeder bringt ein bisschen mehr mit als er selber futtern will. So halten sich die Ausgaben in Grenzen.
30€ mal eben beschließen? Da geht aber jemand großzügig mit anderer Leute Geld um.

Gruß Sol

Hallo,
ich finde das auch happig. Bei uns wird oft mit Eltern und sogar Geschwistern gewandert und jeder bringt was fürs Picknick mit. Oder es wird am Ziel gegrillt, dann gibts nach vorheriger Mengenabfrage Würstchen zum Selbstkostenpreis.
Wie wäre es, wenn du dich für die Zukunft selbst in den Elternbeirat wählen lässt? Dann könntest du vielleicht etwas mehr Einfluss auf die Gestaltung solcher Aktivitäten nehmen.
LG

Das ist viel zu viel für ein „normales“ Klassenfest. Würde ich nur bei einem Abschlussfest OK finden bei interessantem Programm. Das kannst du ruhig ansprechen.

Bei uns sind Klassenfeste in der Schule oder als Picknick (jeder bringt etwas mit) im Park oder am Strand.

Also für Abifeste wäre das noch günstig ;). Aber für ein Grundschul Sitt-In schon hart. Das Problem wird sicher sein, eine Location zu finden, wo man vielleicht essenstechnisch oder bei Getränke selber mitbringen darf. Da gibt es oft feste Pauschalen und Verträge mit Lieferanten und Caterern und die kosten ordentlich.

Ich denke mal für die durch Eltern organisierte Abschlussfeier nach der Grundschule bei uns werden die auch so 10-20 € Eintritt nehmen müssen, wenn da schon so Mietpreise zwischen 200-600 euro auf dem Elternabend angesprochen wurden und da vielleicht noch nicht alles mit drin ist, kann man sich ja ausrechnen, dass das Geld irgendwoher kommen muss...

Würde einfach mal höflich nachfragen und mir vorechnen lassen, wie es zu dem Betrag kommt und ob das wirklich alles so nötig ist.

Ich frage mich ernsthaft, warum man in der Grundschule schon Abschlussfeste in finanzieller Höhe eines Schulabschlusses machen muss?!

VG

Mir musst du das nicht sagen. Das ist Elternwunsch. Bei uns dauert die Grundschule allerdings 6 Jahre. Für einen Teil wird das schlicht die längste Zeit sein, in der sie jemals in einer Klassenstruktur und in dem Fall mit einer Lehrkraft zusammen Unterricht hatten. Für den anderen ist es sowas wie Halbzeit.

Die meisten Klassenfeste haben mich irgendwas fürs Büfett und unser Trinken gekostet. Und einmal War es Grillen auf einem Platz. Da war es das Essen und Trinken und 3,50 pro Person für die Platzmiete.

Bei 30 Euro pro Person wäre ich raus und würde absagen. Meiner darf an dem Tag die 2 ohne Väter zu uns zur Übernachtungsparty einladen, wenn er Bock hat. ;-) Sind bei den 30 Euro eigentlich die Getränke schon dabei?

Hallo,
ich würde den Elternbeirat um nähere Angaben bitten. Es sei ein Klassenfest geplant gewesen, keine Geburtstagsfeier im Restaurant. Wenn der Elternbeirat soetwas im Hinterkopf hat, muss er es auf dem Elternabend mitteilen.
Ein Klassenfest ist bei uns komplett unkompliziert. Entweder in der Schule oder auf einem Spielplatz (die vermietet die Stadt hier kostenlos an Klassen für solche Events). Die Kinder toben dann üblicherweise die ganze Zeit herum, Papas kümmern sich um den Grill und die Mütter basteln am Buffet.
Ich habe in all den Jahren noch nie etwas dazubezahlt (mal abgesehen von einem Kuchen, Obst, oder was auch immer wir gerade mitgebracht haben).

Mal ganz ehrlich...was soll das werden? Eine Gaststätte? Himmel, das ist ein Klassenfest. Die Kinder stehen im Mittelpunkt und nicht die Eltern und das Essen. Ich kann mir so richtig vorstellen, wie hochinteressant es für die Kids wird, wenn die Eltern sich bei Tisch unterhalten. Sie werden 100%ig alle ruhig und gesittet sitzenbleiben.

Ist das dein Ernst??? Wir hatten auch Auslagen für die Grillhütte, waren 2€ pro Familie. Soviel Geld (wobei das nur 30 € waren) haben wir lediglich zum Abschlussfest gezahlt...

naja wenn das so aufwendig wird dann kostet es halt finde den preis mit saalmietung angemessen, bei uns haben normale Klassenfeste nichts gekostet...jeder hat einen betrag zu leisten also entweder was zubereiten getränke, pappteller, grill mit bringen.

aber das abschlussfest das war schon bei 70 pro person hat sich aber gelohnt ging für die kids über 2 Tage mit übernachtung halt...

die ausflüge hier min 4 mal im schuljahr stattfinden kosten ab 15 euro pro kind plus verpfllegung was ich aber gut finde da sie tolle sachen machen...

es kommt vom preis immer darauf an was geboten wird und da man ehrlich gesagt zeit bis zu soeinem Fest hat sollte es wohl möglich sein auch 20 euro pro person beizusteuern, auf ein jahr gerechnet sind es keine 2 euro im monat da verzichtet man halt mal aufs bier oder die Kippen oder auf anderes unnötige zeug und schon ist das geld wieder drin.

finde es total übertrieben sich drüber aufzuregen und wer nicht kommt der tut es nicht wegen dem Geld sondern weil er kein Bock und kein Interesse hat.
Der würde auch bei 0 euro nicht kommt, gibt halt Leute die sich weniger für die Kids interessieren .

30 euro

Ich war bisher bei jeden Fest in Liga und Schule. Aber 30 Euro pro Erwachsenen finde ich heftig für ein Grundschulkind. Wäre es Abschluss 4 Klasse. Okay...
Aber für quasi Zwischendurch?
Mein Ex hat kein Problem damit unsere Tochter und mich zu begleiten aber auch er streikt bei 30 Euro.

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Hallo,

ja, das klingt ein bisschen überfallartig. Der Beschreibung nach sind die Kosten aber vermutlich tatsächlich da. Ist hat die Frage, ob das tatsächlich so organisiert sein muss.

Mein Sohn hat jetzt ein Abschlussfest 4. Klasse. Das fand im Jugendzentrum statt, jeder sollte etwas mitbringen (Kuchen etc.). Getränke konnte man dort kaufen.

Beim Schulfest gab es die Bitte nach Geldspenden und Kuchen, Salate, Snacks, gerne auch besondere Spezialitäten aus der Heimat. Für die Kinder wurde auch einiges vorbereitet, was Materialbesorgung erfordert. Da es für mich unter der Woche schwierig ist, so etwas vorzubereiten, habe ich 20 Euro gespendet und beim Getränkeverkauf geholfen. Auf dem Fest selbst haben wir sicher auch eher mehr als 50 Euro für 2 Kinder und zwei Erwachsene ausgegeben (Kaffee, Kuchen, später Salate und Gegrilltes). Und dafür dass es ja den Nachmittag und das Abendessen abgedeckt hat, war das nicht viel.

Hey,

bei uns trifft man sich von 16-18 Uhr in der Schule (auf dem Hof oder in der Pausenhalle). Es gibt Wasser und Apfelschorle und jeder bringt was mit. Es gibt also eine Art Buffet. Als einmal gegrillt wurde, kostete ein Würstchen einen Euro.

Soviel Geld für ein Klassenfest finde ich sehr unangemessen. Wievielten Kindern wird denn so die Teilnahme am Fest unmöglich? Es ist doch keine Hochzeit sondern ein Klassenfest. Und dass zwei Kinder nicht kommen, weil sie keinen Vater haben, kann ich von den Müttern nachvollziehen. Aber das kann doch auch nicht im Sinne der Planerinnen sein oder?
Das würde ich wirklich zurückmelden.

Viel Erfolg:)

Hallo, oh das ist aber echt ein bisschen am Thema vorbei...
Würde ich nicht unterstützen und das auch so an die EV kommunizieren! Was ist denn mit den Kids, deren Eltern sich das nicht mal so eben leisten können?

Nun ja. Private Schule ?
Klassenabschlussfest ?

So etwas muss vorher beim Klassentreffen genau besprochen werden und auch abgestimmt werden.

So war es bei uns. Es war auch um die 20 Euro aber die Kalkulation erschien nachvollziehbar. Und man hat darüber einstimmig abgestimmt.

#winke

Hallo,

so viel Geld haben wir bisher nur für die Abschluss-Feste am Ende der Grundschul-Zeit gezahlt. Dafür fand ich das völlig in Ordnung, weil neben einem Ausflug der Kinder, einer selbst gestalteten und gebundenen Zeitung, einem Essen (=Grillen) auch kleine Geschenke für die Lehrer sowie die Schule als solche (Obstbaum) und das Betreuungs-Personal (OGS) enthalten waren.

"Normale" Klassenfeste kosten bei uns weder in der Grundschule noch am Gymnasium sonderlich viel Geld. Jede Familie bringt etwas für ein Picknick/Buffet mit und es werden höchstens mal drei, vier Euro eingesammelt für die Miete eines Grillplatzes, Bastel-Material o.ä. .

Ich denke, wenn sich bei Euch die Mehrheit der Eltern gegen diese völlig überzogene Veranstaltung ausspricht, werden die Verantwortlichen umplanen MÜSSEN. Ich finde deren Haltung ziemlich unverschämt- solche Summen kann sich definitiv nicht jede Familie mal eben leisten und so werden weniger gut situierte schnell ausgeschlossen. Solltet Ihr da gar nichts erreichen, könnt Ihr sicherlich auch den/die Lehrer/in darauf ansprechen und um Klärung bitten.

Viele Grüße,

Kathrin

Wir feiern immer im Waldheim vom CVJM.

Da gibt es drinnen und draussen - Tische , Stühle etc. Feuerstelle, Spielwiese, Klos alles eben..

2 Euro für einen Erwachsenen, 1,50 Euro pro Kind

Getränke werden aus der Klassenkasse gezahlt, da alles was übrig bleibt auch da hingeht. Würste werden abgefragt und Geld eingesammelt 1 Euro pro Wurst. Der Rest vom Buffet wird selbst mitgebracht.

30 Euro pro Person ist viel, ganz viel, zu viel.

Hallo,

ich bin Elternsprecherin in der Klasse meiner Tochter und bespreche solche Dinge immer mit allen Eltern der Klasse. Wir sammeln gemeinsam Vorschläge, legen ein Budget fest und überlegen, wie wir so etwas am kostengünstigsten umsetzen können. Es gibt ja auch Eltern, die finanziell nicht so gut gestellt sind und ich finde es schlimm, wenn jemand zugeben müsste, sich etwas nicht leisten zu können. Dass ein Elternbeirat eine Entscheidung allein trifft, ohne alle zu fragen oder zu informieren, geht gar nicht und da würde ich als Mutter auch auf die Barrikaden gehen. Er einfach nicht das Recht dazu. So etwas machen hier nicht mal die Lehrer.

Zum Thema Kosten: Ich finde diese horrend. 30,- pro Erwachsener ist für ein Fest der Grundschule heftig. Das ist doch kein Abiball. Wir haben bei den Abschlussfesten der beiden Großen 15,- pro Kind gezahlt und das war für das Fest und das Abschiedsgeschenk. Bei beiden Kindern wurde eine Räumlichkeit gemietet, wir haben Würstchen gegrillt und die Salate wurden von den Müttern gemacht. Getränke (Wasser und Apfelschorle) wurden im Supermarkt gekauft. Eine Grundschulfeier in einer Gaststätte zu feiern, wo man einen Mindestverzehr hat, geht in meinen Augen gar nicht und das würde ich klar sagen. Es werden sich mit Sicherheit noch genügend andere Mütter finden, die das genauso sehen. Zur Not redet mit dem Klassenlehrer, dass euer Elternbeirat übers Ziel hinaus schießt.

LG
Michaela

Hallo,

wie bei den meisten hier finden Klassenfeste bei uns in der Schule oder auf dem Grillplatz statt. Jeder bringt etwas mit, es entstehen keine festen Kosten.

Mindestverzehr, Saalmiete? Und es handelt sich um ein stinknormales Klassenfest? (Das Schuljahr hat doch gerade erst begonnen, also noch nicht einmal irgendeine Abschlussfeier).

Da würde ich protestieren; das ist diskriminierend und übergriffig. Elternsprecher sollen die Interessen der Eltern vertreten.
Manchmal sind Entscheidungen ohne große Rücksprache zu treffen, aber in diesem Fall ginge mir das zu weit gehen.

Ich würde das "öffentlich" in der Klasse diskutieren, nicht nur einfach das Fest boykottieren.

LG


PS:
"...Schon kamen zwei Absagen,da zwei Kinder keine Papas haben und die Mütter ihre Kinder das nicht antun wollen....."
Das allerdings finde ich auch sehr ungewöhnlich. Herrscht bei Euch eine insgesamt seltsame Grundstimmung ? Die Kinder werden immer wieder damit konfrontiert werden, dass bei anderen Familien 2 Elternteile anwesend sind. Hier war das noch nie für irgendjemand problematisch.

Also ich kenne das so auch nicht.

Bei uns ist es z.B. in der Grundschule so, dass die Feste meistens auf dem Schulhof gefeiert werden. Jeder bringt einen Anteil an Salaten, Brote, etc. mit.

Grillzeug wird dann separat bezahlt, je nachdem, was man isst.

Alkoholfreie Getränke werden aus der Klassenkasse bezahlt.

Im Gymnasium war es ähnlich.

Diese 30 Euro zzgl. der 20 fürs Kind erscheint mir doch sehr überzogen. Was wird denn da an Catering aufgefahren ? Oder gibt es noch irgendeinen Künstler, der auftritt ?

Bisschen übertrieben. Andererseits haben Leute die Orga übernommen und egal, qas organisiert wird, irgendeinem passt es nicht.

Ich kenne sowas an einem öffentlichen Grillplatz oder auf Antrag in der Schule.
Und bei euch ist es halt jetzt so.

Lg

Deswegen muss man aber nicht hingehen und schon gar nicht zahlen.

Gar nichts

Mir wäre das zu teuer. Hier ist auch Mitbringbuffet angesagt und man bezahlt etwas für die Würstchen.
Bei 60 Euro bliebe hier die halbe Klasse zu Hause.

Ort: kostenloser Spielplatz.

Anmeldung wird erbeten, damit man das bei der Stadt/Gemeinde anmelden kann. Menge, mit Grillen/ohne, Vorsichtsmaßnahmen (Grillen bei Trockenheit ja/nein).

Und damit die Stadt/Gemeinde planen kann. Z.B. damit sie koordinieren kann. 1-3 Schulklassenfeste kein Problem. 10-20 Schulklassen: großes Problem. Bitte Termin verschieben.


Organisation:
jeder bringt sein Essen, seine Getränke selbst mit!
Dann ist für jeden etwas dabei, Menge und Kosten entscheidet jeder selbst.

Kosten:
eigener Verzehr


Früher gab es noch Gemeinschaftssalate und co. oder wer bringt Getränke mit.
da dies irgendwann in großen Diskussionen ausartete. Gesundheit, Ernährungsweisen, Kosten (auch wenn jemand nichts davon nimmt) etc.

Wer kommt, meldet sich (siehe oben) und bringt mit, was jeder selbst mag.
Wer der Klasse etwas "spenden" möchte, darf dies gerne aus freien Stücken tun. Niemand wird verpflichtet. Nur bitte keine Sahnetorten wegen Gesundheitsrisiko/Hitze.


Alles andere: jeder auf eigenes Risiko und freiwillig.

Klappt sehr gut. Teilnehmerzahl sehr hoch.
Wenn jemand nicht kommt, dann eigentlich nur wegen Krankheit oder lang geplantem Familienfest. Sonst kamen bisher immer alle.

Elternteile oft beide, manchmal auch einzelne (Alleinerziehend/Versorgung anderer Kinder), aber auch Großeltern.


Bei 30 € für angemietet. Da wäre ich raus. Eher aus Prinzip.
Mein Kind darf sich gerne mit anderen treffen, das, was du beschreibst, hat für mich eher was von 20 jährigem Klassentreffen - 20 Jahre nach Abitur oder so. Aber sicher nicht für ein laufendes Klassenfest.

Klassenausflug ok, aber selbst diese kosten weniger!
Ok, da essen dann keine Erwachsenen mit.

Mag sein, dass es pro Kopf und Verzehr sich wieder rechnet. Für mich mit Unverträglichkeiten wiederum nicht. Nicht für ein Klassenfest eines laufenden Schuljahres!!!

Für ein 20jähriges Klassentreffen, wenn man sich viele Jahre nicht gesehen hat, dann ok! Dann.....

Finde ich sehr teuer!

Bei uns gab es kein Klassenfest, aber es war eine geplant mit Picknick. Jeder bringt sein eigenes Essen. Kosten von höchstens 5€ pro Familie. Am Ende wieder kein Termin gefunden, wo 2/3 gekonnt hätten und es fand daher nicht statt.

Schulfest war 5€ pro Kind, mit Eltern. Geld war für Spielgeräte und Essen/Getränke der Kinder (bevor die Eltern angekommen sind. Eltern hätten sich noch zum Unkostenbeitrag Getränke und essen kaufen können.

Zur Kommunikation:

Bitte gerne mit Mama und Papa, käme auf den Tonfall an.

Ich bin alleinerziehend. Bisher kein Problem.
Bei genannter Wortwahl käme es darauf.
Ton so, dass bitte nur mit beiden Elternteilen erwünscht, wäre ich aus raus.
Ist der Ton so, dass es eher ein Väter sind auch Willkommen sein soll, komme ich gerne.

Man kann/man muss nicht immer alles einzeln auflisten.
Anfangs hat es jedoch geholfen, Väter auch einzuladen, da viele gerne gekommen wären, aber nicht den Mumm hatten einfach aufzutauchen. Die Angst, der Hahn im Korb zu sein, war schon da.

Daher wurden sie miteingeladen und darauf hingewiesen. Freundlich, fröhlich, möglichst ohne sie auf die "alt-gesellschaftliche-Position" hinzuweisen und so, dass die, die gerne kommen, sich nicht abgestoßen fühlen.

Aber auch so, dass es kein Vorwurf ist, wenn sie nicht dabei sind (Grund spielt keine Rolle).


Bei Bitte mit Mama und Papa, käme ich mir dann seltsam vor, wenn der Ton der Aussage (Grundhaltung) rüberkommt von: sonst seid ihr nicht erwünscht. Nur "ganze" Familien passen.
Das geb ich mir nicht und meinem Kind nicht.

Mit Vätern anderer hat sie keine Probleme. Sie dem auszusetzen, dass sie deswegen ausgeschlossen werden würde - von anderen Erwachsenen - durch deren Ton/Grundhaltung. Das tu ich ihr nicht an und mir auch nicht.


Bitte mit .... hat schon etwas aufforderndes.


Bei uns stand schon:
Väter gerne willkommen
für Erwachsene was geboten
Erwachsene gerne willkommen
bringt gerne eure Erwachsenen mit / Eltern, Großeltern, wer gerne kommen mag mit

willkommen.....
geplant ist .... wer Lust hat .... Elternfußball (Aktivitäten, die signalisieren, dass auch was für Erwachsene geboten ist, Männer ihren Spaß haben können / Frauen aber auch nicht davon ausgeschlossen sind)

Nach dem ersten Staunen, dass mehr Väter dabei waren als gedacht, kamen alle gerne wieder, die Zeit uns Lust haben. Keine Verpflichtung, keine Aufforderung, sondern just for fun, weil es Spaß macht.

Für mich als Alleinerziehende nie ein Problem, weil ich zwar eine der wenigen war, aber immer gerne willkommen. Einfach mitdabei. Ebenso Großeltern (Erziehungsberechtigt), Elternzeitväter. usw. Später auch Patchwork.