Geburtstagseinladungen

Hallo,

mich würde interessieren, inwiefern ihr euch in die Wahl der Geburtstagsgäste eurer Kinder einmischt. Meine Tochter wird im November 12 und plant jetzt schon ihre Feier. Sie hatte eine gute Freundin, die sie in den letzten 2 Jahren eingeladen hat und sie wurde auch auf deren Geburtstag eingeladen. Nun möchte sie das Mädchen nicht mehr einladen weil sie "uncool" ist und die anderen Mädchen die kommen werden das Mädchen nicht mögen. Ich habe ihr gesagt, das Mädchen wird traurig sein, sie hatten keinen Streit, sie wird nicht verstehen warum sie plötzlich nicht mehr eingeladen wird. Aber im Endeffekt ist es ihre Entscheidung. Oder? Ich kenne auch die Eltern des Mädchens und es ist dann schon blöd, wenn ich sie treffe. Ich weiß einfach nicht was in diesem Fall richtig ist. Inwieweit sagt ihr euren Kindern wen sie einladen sollen? Oder inwieweit kann man sich verpflichtet fühlen jemanden einzuladen. Danke für eure Erfahrungen.
LG
Milka

Hallo.

Generell bin ich schon der Meinung, dass das Geburtstagskind weitgehendst die Entscheidung trifft.
Aaaaaber: In eurem Fall denke ich, dass deine Tochter das Mädchen einfach nicht einladen will, nur weil es die ANDEREN nicht mögen.#gruebel
DAS finde ich nicht in Ordnung und würde sie sehr wohl darin unterstützen, zu ihrer Meinung und zur Freundschaft zu stehen.
Wem es nicht passt, der braucht nicht zu kommen.;-)

Ihr ist es aber wichtiger dass die 3 oder 4 coolsten Mädchen der Klasse kommen, also die Außenseiterin. Das ist ja das Problem. Soll ich sie zwingen das Mädchen einzuladen das keiner mag, damit alle sich dann über sie lustig machen oder sie links liegen lassen? Natürlich habe ich als Mutter erwachsene moralische Vorstellungen, es ist aber die Frage inwiefern ich diese meiner 11 Jährigen Tochter aufzwingen soll. In diesem Alter ist die Peergroup das wichtigste, wo man dazugehört und wer zu seinen Freundinnen gehört. Es ist einfach so.

"Ihr ist es aber wichtiger dass die 3 oder 4 coolsten Mädchen der Klasse kommen, also die Außenseiterin. Das ist ja das Problem. Soll ich sie zwingen das Mädchen einzuladen das keiner mag, damit alle sich dann über sie lustig machen oder sie links liegen lassen?"

Da würde ich aber mal schleunigst ansetzen ... Deine Tochter möchte also unbedingt mit Mobbern befreundet sein und lässt dafür ihre beste Freundin über die Klinge springen?!

Ganz ehrlich ... wenn bei so etwas bei meinem Kind nicht umgehend ein Umdenken stattfinden würde (zum Glück ist sie da ganze anders gestrickt als Deine), würde gar keine Party stattfinden ... Peergroup hin oder her ...

... und das ist nicht einfach so ... sondern eine Frage von Erziehung und Werten.

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Vielleicht kann sie mit der „Freundin“ was separat machen? Kino oder so?

Mitleidskino? Das ist ja noch schlimmer...

weil sie "uncool" ist und die anderen Mädchen die kommen werden das Mädchen nicht mögen.

Ernsthaft?
Gruselig

Weil ihr ja auch alle mit 12 schon so gefestigt wart, um darüber zu stehen. Ich bin Lehrerin und erlebe jeden Tag, wie sich die Kids drehen, wie Fähnchen im Wind. Finde es aus Erwachsenenaugen auch schlimm, aber scheinbar liegt es noch am Alter. Auch meine Tochter wurde kürzlich Opfer von Mobbing. Ihre bis dato gute Freundin machte mit, der Rest zwar nicht, half ihr aber auch nicht. Die sind eben erst 12 und keine mutigen Erwachsenen, die eingreifen.

Ich bin bei der Threaderstellerin. Es ist nicht so einfach für einen Teenie. Ich hatte das selbe mit 14. Ich war und bin sehr loyal. Bist du mein Freund, kämpfe ich für dich und du bist wirklich mein Freund. Was war das Ende vom Lied? Weil ich mich hinter ein, auch rückblickend betrachtet merkwürdiges, Mädel gestellt hab, war ich in in der Klasse auch unten durch. Obwohl ich bis dato nicht unbeliebt war. Das war toll, sag ich euch.

Sie macht sich Gedanken, heißt sie hat doch gar nicht von Anfang an vor, das Mädchen auszuschließen. Sie sucht Kompromisse und wird hier direkt wieder beschossen. Weil in der kleinen Welt von manchen Urbianern ja alles so easy ist.

Meine Tochter war auch in der 5 mit einem Mädchen befreundet, die sich anders verhält. Auch sie hat das einige Symphatiepunkte gekostet. So sind Teenies nunmal. Traurig aber wahr. Wir haben viel mit ihr geredet und sie bestärkt und sie hat auch erst mal an der Freundschaft festgehalten (übrigens das Mädchen, was ich oben erwähnte, die nicht zum Geburtstag kam und wollte und wir sie, wie ihr es ausdrückt, zum Mitleidsbowling eingeladen haben). War allen Parteien lieber. Letztlich hat das Mädels es sich selbst durch Lügen versaut. Sie haben keinen Streit, aber auch keine Freundschaft mehr....

Bis richtige feste Freundschaften entstehen, müssen viele erst mal in ein gewisses Alter kommen. Im Moment sind sich die Mädels ganz stark am orientieren.

Außer man hat das Glück wie meine Tochter, deren zwei wirklich wahren Freundinnen sie schon seit dem Kiga begleiten.

Sei mir nicht böse,aber meine Kinder und Ihre Freunde hatten so Wandlungen nicht und SORRY Anwandlungen wie diese waren schlicht immer hausgemacht.
Kenne es nicht von wirklich sozial erzogenen Kinder,auf so eine Idee wären meine nie gekommen.
Und höre mir auf mit Schule!
Wir hatten wirklich tolle Lehrer und da war Mobbing ein Fremdwort ( da wurde immer und sofort eingegriffen)und beim Rest scheint es immer ganz normal zu sein und ist eben eine Entwicklung.ü und oft sind ja die Täter schuld.....
Ich kann es nicht mehr hören.

Für mich nach 6 eigenen Kindern ist es schlicht Erziehungssache.

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Meine werden erst 5 und ich habe mich gerade ziemlich eingemischt damit es nicht 20 Kinder werden...

Zu deiner Frage: als ehemalig „uncooles“ Mädchen finde ich sowas sehr schade und ich habe fest vor alles zu tun damit meine Söhne niemanden ausgrenzen weil er uncool ist... schwierig ist es natürlich trotzdem. Es ist ihr Geburtstag und sie soll einen schönen Tag haben und sich nicht sorgen müssen dass das Mädchen nicht passt... was ist denn geplant? Muss man dafür wirklich cool sein? Ich würde das auf jeden Fall für ein Gespräch über Freundschaft und Mitläufertum nutzen, sie die Entscheidung aber letztlich selbst treffen lassen.

Ja, so werde ich das wohl machen. Ihr erklären (was ich schon getan habe), dass ihre Freundin wohl sehr traurig sein wird wenn sie nicht eingeladen wird. Meine Tochter kennt das Gefühl, das ist ihr vor 2 Jahren selbst passiert, also scheint es wohl häufiger vorzukommen. Aber im Endeffekt ist es ihre Party und sie kann einladen wen sie möchte. Wir werden wohl wieder im Erlebnisbad feiern. Letztes Jahr saß das Mädchen 3 Stunden neben mir, da sie Angst vor Rutschen hatten.

Meine Tochter hat nen durchmischten Freundeskreis. Da passen die einen nicht zu den anderen, mögen sich auch nicht so und trotzdem möchte sie mit allen feiern.
Daher geht sie eben mit zweiten separat Eis essen und mit den anderen macht sie was anderes.
Ganz einfach gelöst, keiner ist ausgeschlossen, niemand trifft auf welche die er nicht mag.

Ich habe mich noch nie eingemischt - auch nicht, als meine Älteste meinte den größten Chaoten (das ist nett ausgedrückt) eingeladen hat.
Ich würde in eurem Fall maximal erklären welche Konsequenzen das haben könnte - mehr nicht. Ihr Geburtstag, ihre Feier!

Ich möchte auch niemanden einladen, nur weil er mich eingeladen hat.

Hallo,

meine Kinder müssen niemanden "aus Verpflichtung" zu ihrem Geburtstag einladen. Und Freundschaften ändern sich. Da ist es mir auch egal, wie ich zu den Eltern der betroffenen (Ex-)Freunde stehe.

Aber wenn Deine Tochter sich sonst gerne mit dem Mädchen trifft und mit ihr zusammen ist, würde ich ihr ins Gewissen reden, aus welchen Gründen genau sie ihre Freundin nicht einladen möchte. Die Meinung der anderen zählt nicht; es ist ihre Party und ihre Freundin (zu der sie stehen sollte). Und gute Freunde lädt man eigentlich ein.
Und sollte "uncool" das Argument sein, würde ich in nächster Zeit sehr genau beobachten, in welche Richtung mein Kind sich gerade entwickelt.

LG

Sie möchte dazugehören zu den "coolen" Mädchen, sie möchte beliebt sein, das kann ich alles verstehen. Ich denke ich war nicht anders mit 11 oder 12. Man sucht sich seine Peergroup und das ist in dem Moment das allerwichtigste. Ich spreche mit ihr wie sich das andere Mädchen fühlt, aber ich kann sie nicht zwingen.

Habe mir gerade den ganzen Thread durchgelesen und muss ein bisschen kichern, weil gerade die beiden Damen (?), die sich hier im Forum bei allen möglichen Problemen anderer Leute am unfreundlichsten und fiesesten aufführen, die allergrößte Moralkeule schwingen. ;-)

Deine Tochter ist 12 und hat das Recht, ihre eigenen Erfahrungen zu machen. Warum musst du dich vor den Eltern rechtfertigen?

Lass sie einladen, wen sie will. Sollte sie dich nach deiner Meinung fragen, kannst du diese ja kundtun. In der Freundschaft ist es wie in der Liebe: Gefühle kann man nicht erzwingen und wenn man jemanden wirklich mag, dann ist es einem egal, was andere denken. Deine Tochter mag das Mädchen wohl nicht allzusehr.

So ist das im Leben nunmal.

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Vielleicht kann sie mit der einen Freundin exklusiv ins Kino gehen.

Ja, das wäre eine Idee. Danke!

Hallo,

bei uns stand der 12. Geburtstag unserer Tochter dieses Jahr unter dem Motto "Ich bin ein Teenager und aus Prinzip dagegen!". #schwitz

Die erste Idee unserer Tochter ließ sich nicht verwirklichen, weil die Frau, die diese Geburtstage früher veranstaltet hat, aufgehört hat.
Daraufhin wollte sie gar nicht mehr feiern. Ok, ihre Sache.

Dann wollte sie ein paar Wochen später doch feiern und zwar am folgenden Samstag im Garten im Zelt .
Das habe ich ihr untersagt, weil man Leute nicht Dienstags für Samstag zum Geburtstag einlädt. Abgesehen davon war unser großes Zelt kaputt.
Daraufhin wollte sie wieder gar nicht mehr feiern. #augen

Dann kamen die Sommerferien und damit die Urlaubszeit, wo eine Geburtstagsfeier eine schlechte Idee ist.

Nach den Sommerferien wollte unsere Tochter dann wieder feiern, aber nur mit ihren drei besten Freundinnen.
Das fand ich zwar eigentlich blöd, weil sie auch bei diversen anderen Mädchen eingeladen war, aber die Alternative wäre wieder Gebocke gewesen, von wegen, dann feiert sie gar nicht.
Als nächstes hat sie sich dann Geld gewünscht, was ich zu spät mitbekommen habe, weil sie sich sonst immer Bücher oder andere Dinge, die man richtig schenken kann, gewünscht hatte. Das fanden dann alle Mütter blöd, haben es aber trotzdem mitgemacht.
Ich hätte unsere Tochter zumindest auf Gutscheine umlenken wollen, oder darauf, dass das Teil eines großen Geschenks ist.
Mit dem Geld wollte sie sich aber gar keinen speziellen Wunsch erfüllen. Das hat sie jetzt eben...

Die drei Mädchen haben dann hier übernachtet und zwar im Zimmer unserer Tochter, und alle hatten Spaß.

Mein Fazit ist jedenfalls, dass ich mich da nur noch insofern einmische, dass ich Dinge verbiete, die gar nicht gehen.
Mit Dingen, die gesellschaftliche Probleme nach sich ziehen könnten, darf Madame sich ab jetzt gefälligst selbst herum ärgern. Gewarnt habe ich sie.

Ich finde nicht, dass man Kinder mit 12 noch verpflichten sollte, bestimmte Kinder einzuladen.
Ja, die Begründung Deiner Tochter ist blöd, und ich würde sie auch fragen, was sie denn davon halten würde, aus solchen Gründen nicht eingeladen zu werden. Sie kann auch damit rechnen, dass ihr das Mädchen dann die Freundschaft kündigt, was ich vollkommen verstehen könnte.
Ist es ihr das wert?

Letztendlich bringt es aber auch nichts, sie zu zwingen, das Mädchen einzuladen. Nachher lassen die anderen sie noch spüren, dass sie unerwünscht ist, was schlimmer wäre, als wenn sie nicht eingeladen wäre.

LG

Heike

Ja, zwingen möchte ich sie nicht. Sie wurde auch vor 2 Jahren von einem anderen Mädchen ausgeschlossen, ich habe sie erinnert wie blöd es für sie war. Aber sie sagt es ist ihre Party und sie will sie nicht dabei haben.

In dem Alter habe ich mich nicht mehr in den Geburtstag meines Sohnes eingemischt. Wollte höchstens dann die Eckdaten wissen wie Personenzahl wegen ggf. Planung

Danke dir!

Hallo,

ich kann deine Tochter ein Stück weit verstehen, da unser Sohn (13 J.) auch so einen Freund hat. Seine anderen Freunde finden ihn zwar nicht uncool und würden ihn schon mit einbinden, WENN er es denn zulassen würde. Die beiden kennen sich aus der Krabbelgruppe, wir Mütter sind seitdem befreundet. Zur Schule gehen sie nicht zusammen.

Sein Freund ist eher der Typ Eigenbrötler. Eher unsportlich, hat total unterschiedliche Interessen als die anderen Jungs (mein Sohn kommt prima damit zurecht). Ist eher der Technik Tüftler und kennt sich mit den vermeintlich coolen Dingen nicht aus.

Dieses Jahr wollte mein Sohn gerne im Trampolinpark feiern. Da wäre der Freund sicher mitgekommen, aber mein Sohn hätte sich die ganze Zeit um ihn kümmern müssen, da er mit den anderen Jungs nicht interagiert und es nicht mal versucht. Es fiel meinem Sohn sichtlich schwer sich zu entscheiden, denn mit den anderen ist er eben lockerer unterwegs. Obwohl sich die Jungs auch nicht alle untereinander kennen (Fußball, Schule, alte Grundschulfreunde), kommen sie prima klar.

Er hat ihn dann nicht eingeladen. Ich habe das meiner Freundin auch so kommuniziert und sie kennt ja ihr Kind und hat es verstanden. Die Jungs waren dann gemeinsam im Kino und hatten einen schönen Tag zusammen.

LG
Tanja

Genauso ist es. Letztes Jahr waren wir zum Geburtstag in einem Erlebnisbad. 10 Mädchen hatten Spaß auf diversen Rutschen und das eine Mädchen saß bei mir im Whirlpool und hat 3 Stunden mit mir gesprochen weil sie Angst hatte zu rutschen. Die anderen Mädchen mögen sie nicht, sie würde den Geburtstag wahrscheinlich wieder bei mir verbringen, auch wenn ich sie ermuntere mit den anderen etwas zu machen.

Kommt halt drauf an zu welchem Sozialverhalten man sein Kind erziehen will.
Mit 12 sehe ich da durchaus noch Chancen.

Sie hat ein sehr gutes Sozialverhalten. Und sie trifft sich als einzige mit dem Mädchen aus Nachmittags nach der Schule. Doch sie möchte sie nicht bei ihrer Party dabei haben.

Das ist KEIN gutes Sozialverhalzten.

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Danke für eure Antworten. Wie gesagt, ja ich finde es sehr schwierig. Ihr ging es vor 2 Jahren ebenfalls so, ihre ganze damalige "Clique" war von einem Mädchen eingeladen worden, nur sie nicht. Sie war sehr traurig, ich habe ihr gesagt, du kannst nichts machen. Jetzt erinnere ich sie daran wie sie sich damals gefühlt hat, sage ihr, das Mädchen wird traurig sein. Aber ich weiß auch, in dem Alter ist es eines der "wichtigsten" Sachen cool zu sein, dazuzugehören und sich mit den möglichst coolsten Mädchen zu umgeben. Sie ist 11, natürlich könnte ich sie zwingen das Mädchen einzuladen, aber schon beim letzten Geburtstag saß das Mädchen eher bei mir und die anderen haben zusammen ihr Ding gemacht. Und es ist nunmal ihre Party. Wirklich schwierig. Ich bin immernoch nicht schlauer geworden leider, wie ich am besten vorgehen soll.

Vorschreiben oder überreden mache ich nicht.

In eurem Fall würde ich aber schon das Gespräch mit meinem Kind suchen.

"Uncool" ist weit definiert und bei Menschen etwas gemein.

Trifft sie sich auch sonst nicht mehr mit ihr, gehen die Interessen auseinander? Haben sie sich in verschiedene Richtungen entwickelt?
Dann würde ich das so akzeptieren, aber darauf hinweisen, dass "uncool" auch pragmatischer beschrieben werden kann.


Ist es eher in die Richtung jemanden ausgrenzen, weil sie nicht in die Clique passt, in die sie rein will,
dann würde ich intensiver ins Gespräch kommen. Was findet sie an der Clique toll? Mag sie ihre Freundin noch? Möchte sie die Freundschaft aufrecht erhalten, aber es prallen zwei Welten aufeinander?

Es gibt manchmal Freunde, die zwar mit der gemeinsamen Freundesperson gut können, aber untereinander so gar nicht.
Da gäbe es dann die Möglichkeit zwei mal etwas zu machen. Vor Ort ist es ja auch doof, wenn jemand ausgegrenzt will, weil die Mehrheit andere Interessen hat.

Da würde ich anbieten zwei Akitiväteten zu machen. Manchmal bringt man nicht alle unter einen Hut. Klare Stellungnahme wäre aber, dass alle wichtig sind und niemand über die nicht Anwesenden abfällig redet.


Dass Freundschaften sich entwickeln, ist klar.
Die Frage ist eben auch, wie es dazu kommt. Auseinander entwickeln (logisch), neue Gruppe finden (kommt immer mal wieder vor),
in eine Gruppe wollen und andere dafür abwerten müssen (da würde ich dringend das Gespräch suchen und nachfragen, was so toll an der Gruppe sei)

Hey,

bei den meisten Punkten bin ich deiner Meinung. Aber zwei Aktivitäten machen zu einem Geburtstag, weil ein potentieller Gast sich schwer tut im Kontakt mit anderen Mädchen? Oder weil die Gäste nicht zusammen passen? Das finde ich unpassend. Es wird einmal gefeiert. Es ist halt auch "nur" eine Geburtstagsfeier. Daran hängt kein Leben. Die Tochter der TE wird (mit ihrer Mama) entscheiden müssen, was für sie Freundschaft bedeutet und mit wem sie befreundet sein will. Wenn sie sich für die Coolen entscheidet, ist das halt so. Sie ist 12 und trifft aus ihrer aktuellen Sicht eine Entscheidung, die man ernst nehmen sollte. Ich bin mir ganz sicher, sie gibt ihr bestes für ihr Alter und ihren Entwicklungsstand.

Schöne Grüße

Mit der zweiten Feier meine ich auch keine große Action oder so.
Dabei dachte ich eher an ein, sich bei einem gemeinsamen Treffen ein Stück Kuchen zu essen oder so.

Eine Freundin konnte mal nicht zu meinem Geburtstag kommen und war total traurig.
Wir haben dann "nachgefeiert" in dem wir beim nächsten Treffen uns einfach Kakao und Kuchen gegönnt haben. So war es nicht nichts und nicht alles.

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Hallo,

mein Sohn hatte in seiner Klasse einen Jungen, der der Anführer war. Alle machten, was er wollte. Nur mein Sohn nicht. Er hat sich von diesem Jungen nichts vorschreiben lassen. Leider war er der einzige.

Dieser Junge hat immer dafür gesorgt, dass mein Sohn wieder ausgeladen wurde, wenn beide eingeladen waren. Er hat gesagt:" Wenn A. kommt, dann komm ich nicht." Und die anderen:" Wenn F. kommt, komme ich nicht..." usw.

Unglaublich: Mein Sohn wurde von seinen "Freunden" ausgeladen. Kinder, die bei uns sonst ein und aus gehen, bei uns mitessen und bei uns übernachten. Sie haben sich immer prima verstanden, ausser wenn F. anwesend war. Weil F. meinen Sohn nicht mochte, hatten alle anderen ihn zu meiden.

Das ausgeschlossene Mädchen aus deinem Posting hat die gleiche Position wie mein Sohn. Weil andere es nicht mögen, wird es nicht eingeladen, obwohl es für die Freizeit sonst gut genug ist. Anstelle der Mutter des uncoolen Mädchens würde ich meine Tochter überdenken lassen, ob deine Tochter wirklich eine Freundin ist.


LG,
ez

Was ich vergessen habe: natürlich hat sich auch in unserem Fall niemand darin eingemischt, wen ihr Kind einlädt und wen nicht. Es ist schliesslich die Entscheidung des Kindes. Dass das Verhalten von F. vielleicht problematisch ist und man so nicht mit jemandem umgeht, den man einen Freund nennt, haben diese Kinder in meinen Augen nicht verstanden. Hauptsache der coole Junge ist auf der Party #augen.

Meine Tochter trifft sich Nachmittags nicht mehr mit ihr. Ich kenne auch die Gründe dafür. Ich kenne auch die Gründe warum sie unbeliebt ist. Das hat nichts damit zu tun, dass sie das coole Mädchen nicht mag. Ich habe immer gesagt meine Tochter soll sich weiter mit ihr treffen, denn das Mädchen ist an sich nett. Aber es ist wie gesagt ihre Entscheidung mit wem sie sich trifft. Es ist nicht nur ein Mädchen was dieses Mädchen nicht mag, sondern der Großteil der Mädchen aus der Klasse.

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Ich kenne das Problem und habe es in etwas anderer Art auch.
Ich habe aber meine Tochter frei entscheiden lassen. Da ich die Eltern auch regelmäßig treffe, da unsere Kinder zusammen Sport machen, hatte ich auch eine zeitlang die Befürchtung, dass ich darauf angesprochen werden. Das ist aber nicht passiert. Für den Fall hatte ich mir schon ein paar Worte zurecht gelegt.

Danke. Ich kenne ihre Mutter nur vom gegenseitigen Abholen der Kinder nach Nachmittagstreffen, also wir haben uns länger nicht mehr gesehen und sind nicht befreundet oder so.

Hallo
Die Entscheidung solltest du ihr nicht abnehmen, dich mit ihr über die Gesamtsituation unterhalten aber ganz klar. Wenn sich die „coolen“ Mädchen jetzt entschieden haben sie zu mögen, fühlt sich das in dem Alter sich toll an und sie wird nicht unbedingt weiter denken. Vielleicht lassen diese Mädels aber sie schon ganz bald fallen und ob dann die wahre Freundin noch da sein will, um der Fußabtreter zu sein?
Keine Frage, ist alles nicht so einfach. Den „coolen“ nachzurennen ist fürs erste sicher einfacher, als zu unpopuläre Meinungen zu vertreten und zur „uncoolen“ Freundin zu stehen.

LG

Ich spreche mit ihr viel darüber. Sie findet das Mädchen inzwischen auch eklig. Ich habe bis jetzt nicht erzählt warum die meisten das Mädchen nicht mögen. Sie popelt jeden Tag, die ganze Zeit, schmiert ihre Popel überall hin, bzw. wahlweise isst sie diese auf. Sogar die Lehrer haben sie gebeten das im Unterricht zu lassen. Sie macht das offenbar unbewusst, guckt aus dem Fenster, träumt und popelt. Sie ist sehr ungepflegt, hat immer fettige Haare und Körpergeruch. Das sind leider Sachen, die die anderen Mädchen dazu bringen sie eklig zu finden. Wie gesagt, sie ist ein nettes Mädchen, ihre Mutter ist auch nett, aber es sind einfach Dinge die es ihr schwer machen in der Klasse Freunde zu haben. Und wenn meine Freundin sagt sie findet sie eklig, sie stinkt, sie will sie nicht dabei haben, dann akzeptiere ich das.

Wenn meine Tochter sagt sie findet sie eklig....so sollte das heißen....

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Ich würde meine Tochter fragen, wie es für sie wäre, wenn sie jetzt das Mädchen wäre?

Würde ihr einfach mal ein Spiegelbild vorhalten und würde ihr sagen das sie beim nächsten mal, wenn ne Familienaktion ansteht zu Hause zu bleiben hat, sie ist zu cool für die Familie...

Tut mir leid aber ich finde das Verhalten deiner Tochter unmöglich, wäre meine Tochter so, dann würde ich mir große Sorgen machen, da es für mich ein Zeichen wäre das sie sich zum Mitläufer entwickelt...

Und generell ich würde die Party unter diesen Umständen und bei solchen Freunden gar nicht erlauben und meinem Kind sagen sie kann ihre Freundinnen gerne von ihrem Taschengeld zum Geburtstag in ne Pizzeria einladen und gut ist.

Im Ernst? So würdest du deine Tochter bestrafen, die am Rande der Pubertät steht und ihre eigenen Erfahrungen machen muss?

Die Tochter will das Mädchen nicht einladen, die Gründe sind ihre Sache. Mit den Konsequenzen muss sie doch selber leben. Wie kann man sich denn entwickeln, wenn man keine Fehler machen darf und alle einladen muss, die Mutti aus ethischen Gründen verordnet? Zumal ich nicht das "erzwungene"Mädchen auf der Party sein möchte....


Ich fände deine Reaktion mega übergriffig und manipulativ. Wenn ich mich so aufführen würde, würde vermutlich mein Mann sein Veto einlegen.

Ja im Ernst .
Da es um diese Mitläufersache geht...sich selber aufzugeben um anderen zu gefallen das würde ich unter keinen Umständem unterstützen wie gesagt sie könnte gerne mit ihrem Taschengeld was veranstalten wenn ihr das wichtig ist ...

Wenn das Kind von sich aus ohne Einfluss von anderen das andere Mädchen nicht einladen wollen würde dann wäre die Geschichte ne andere.

Man muss hier halt auch zukunftsorientiert denken...wenn die genannten Mädchen bald Alkohol oder Drogen probieren oder sonst was dann würde ein Mitläufer eher mitmachen wenn er das Gefühl hat es ist ok mitzulaufen um cool zu sein. ..vor allem wenn Eltern Dinge die davor gelaufen sind hingenommen haben.

In diesem Alter finden sich Kinder selber ja...aber hier müssen sie lernen das das Selbstwert Gefühl vom starken Chatakter kommt und nicht von Unterwürflichkeit... daher ist es wichtig Grenzen zu setzen...in dem Fall würde das Kind zu mindestens an Stärke gewinnen wenn es selber seine Party finanziert und durchführt das könnte auch echten Respekt einbringen...und falls es mit der Aktion eines Tages auf die Nase fällt tja dann ist der Lerneffekt noch höher.

So ist meine Sicht auf die Dinge.

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Die ganze Diskussion ist so unnötig.

Aus der "guten Freundin" wurde im Lauf des Tages das stinkende, peinliche, ungepflegte Mädchen, mit seltsamen Verhaltensweisen, mit dem sich deine Tochter sowieso seit Monaten nicht mehr trifft.

Du verstehst das Verhalten deiner Tochter, aber es ist dir peinlich, den Eltern (die du ja schließlich kennst), noch in die Augen zu schauen, wenn du sie dann doch zufälligerweise mal beim Abholen triffst.

Deine Tochter möchte (für dich selbstverständlich) zu den Coolen gehören und verliert deswegen jegliche Selbstachtung. Aber da sie ja nicht tritt und schlägt, ist alles gar nicht schlimm.

#gruebel

Du hast dich eigentlich längst entschieden, wie es laufen soll, suchst aber noch nach der ultimativen Rechtfertigung, fragst in einem Forum und hechelst nach Verständnis.


Ganz einfach: Red deiner Tochter nicht rein. Sie soll es selber entscheiden und auch selbst die Konsequenzen tragen. Du trägst keine Verantwortung mehr für ihre Sozialkompetenz. Du hattest 11 Jahre Zeit, ihr das beizubringen. Kinder spiegeln das Verhalten ihrer Eltern oft wider.

Alles Gute!

Schwieriges Thema, trotzdessen müssen Kinder lernen, dass so etwas nicht fair ist und das sowas gemein ist. Spreche am besten nochmal mit ihr! Wenn sie dennoch streikt finde ich sollte man die Entscheidung auch akzeptieren!
Liebe Grüße:)

Ich mische mich da grundsätzlich nicht ein. Außer bei der Anzahl.

Hallo Milka,
ich bin in manchen Dinge etwas radikal - nur vorneweg... #schein

Wenn deine Tochter ihre Freundin nicht einlädt, weil sie Angst hat, was die anderen dazu sagen, weil sie sagt - dafür ist sie nicht cool genug...

Wenn das dahintersteckt - dann gäbe es in diesem Hause keine Party... #cool
so etwas oberflächliches unterstütze ich nicht....

frag sie mal...

lg Tanja