Geschenk Lehrerin

    • (1) 27.10.19 - 20:22

      Unser Tochter ist seit dem Sommer in der ersten Klasse. Ich bin zur Elternbeirätin gewählt worden. In der Funktion stelle ich mir gerade die Frage, ob es nicht schön wäre ein kleines Weihnachtsgeschenk von der Klasse zu organisieren. Ist das bei euch üblich (Weihnachten/Geburtstag)? Und was könnte man machen? Blumenstrauß, Gutschein...?

      • (2) 27.10.19 - 20:31

        Hallo,
        ja, wir machen sowas (7. Klasse). Letztes Jahr gab es einen schönen Tee, einen Teebecher und selbstgemachtes Müsli vom Weihnachtsmarkt. Wurde sich sehr drüber gefreut.
        Am Geburtstag organisieren die Kinder selbst etwas (Dank WA-Gruppe), backen Kuchen, pflücken Blumen, einer bringt Servietten mit, ein anderer Deko usw.
        Es gibt hier am Gym je Klasse 2 Klassenlehrer.
        VG

      (4) 27.10.19 - 20:46

      Bei unserem Sohn wurde zu Weihnachten immer um eine kleine Bastelei nach Vorgabe gebeten... Die Klassenlehrerin hat sich da wahnsinnig drüber gefreut...

      Die Lehrerin unserer Tochter hat letztes Jahr statt einem Weihnachtsgeschenk ein Teebeuteladventskalender bekommen... Jedes Kind hat einen Teebeutel mitgebracht und diese wurden dann schön verpackt, damit die Lehrerin jeden Tag einen neuen Tee hatte... Auch sie hat sich darüber sehr gefreut...

      LG

    • (5) 27.10.19 - 21:13

      Hi,
      wir waren da ganz pragmatisch veranlagt und die Klassenlehrerin hat einen Gutschein ihres Stammfriseurs oder Restaurants in ihrem Wohnort bekommen. Manche bastelten auch schöne Sachen, aber da hatten wir keinen Nerv zu. Bin mal gespannt, wie unsre Nachfolger das lösen werden...

      vlg tina

      (6) 28.10.19 - 06:59

      Bedenkt bitte, daß Geschenke an Lehrer im Prinzip eine 'Vorteilsnahme im Amt' darstellen und somit die Annahme eines solchen Geschenks eigentlich strafbar ist.
      Deswegen haben viele Bundesländer Richtlinien erlassen, bis zu welchem Wert Geschenke zulässig sind.

      An der Grundschule meiner Söhne lag die Grenze bei 5€. Alles, was darüber lag, landete im Lehrerzimmer (z.B. Blumen) oder in der jährlichen Lehrertombola. Insbesondere wenn es sich nicht um ein Abschiedsgeschenk handelte, Schenker und Beschenkte also weiterhin ein 'Geschäftsbeziehung' hatten.

      Erkundige Dich am Besten bei der Schule, ob und welche Richtlinien es gibt.

      Nichts falsch machen könnt Ihr mit selbstgebasteltem oder -gebacktem.

      Grüsse
      BiDi

    • (7) 28.10.19 - 08:22

      Hallo!

      Ich bin zunehmend genervt, wenn für Lehrergeschenke gesammelt wird. Zu jeder möglichen und unmöglichen Gelegenheit. Wieso? Kriegen die kein Gehalt mehr?

      Manchmal, wenn ich das Gefühl hatte, dass ein Lehrer oder eine Lehrerin sich ganz besonders für meine Kinder eingesetzt hatte oder in dem Schuljahr wirklich dafür gesorgt hatten, dass sich die Kinder wohl fühlten und gern zur Schule gingen, dann schrieb ich eine persönliche Mail. Nicht ausufernd, aber eben persönlich. Das bekommen die nicht so oft, hatte ich den Eindruck, denn da freuten die sich echt ein Bein ab.
      Wenn nämlich das ganze Jahr gemeckert wird und am Ende überreicht man Blumen, ist das irgendwie auch nicht ehrlich.

      Eine meine früheren Kolleginnen wurde später Lehrerin. Sie hat natürlich die gute Absicht hinter den Geschenken erkannt, fand das aber sehr nervig. Hurra, wenn der 27. Sprüchekalender kam oder der 34. Blumenstrauß, den sie nur so semihübsch fand.

      Ich glaube, wenn was von den Kindern kommt -und zwar ausschließlich von den Kindern und selbstgemacht oder gelernt- dann freuen die sich halb doof. Meine Freundin war da auch so. Oder sie hätte gern gehabt, dass man das Geld lieber spendet für etwas, das die Kinder aussuchen.

      Als Sohn ll auf die weiterführende Schule wechselte, war ein Vorschlag allen Ernstes, der Klassenlehrerin zwei Karten für die Waldbühne zu schenken, Gesamtwert 270€. Abgesehen davon, dass sie die gar nicht hätte annehmen dürfen, fand ich das irrwitzig. Das ist einfach auch Geld, das viele Familien vielleicht nicht so leicht entbehren können.

      LG

      (8) 28.10.19 - 08:49

      Meine Große ist auf der weiterführenden Schule, und die beiden Klassenlehrer haben beim Elternabend drum gebeten, bitte bitte nichts zu Weihnachten/Geburtstag zu schenken.

      In der Grundschule meiner Großen wurde immer was gebastelt. Oder jeder sollte eine Kekspackung backen.
      Meine Freundin und meine Schwägerin (ebenfalls Grundschullehrerin) sind genervt von den „schönen“ Geschenken, die man meist nicht braucht (oder ißt). Sie nehmen sie dankend an, und dann kommt’s weg.

      Ich bin Lehrerin und muss ehrlich gestehen, dass ich mittlerweile lieber auf Geschenke verzichten würde. Natürlich freue ich mich prinzipiell über jedes Geschenk aber:
      - Schokolade ist oft so viel, dass ich sie ins Lehrerzimner stelle
      - bei Tee bin ich sehr eigen, trinke nur Kräutertee
      - Gutscheine: Bitte nicht! Einfach zu viel des Guten.
      - Blumen - ja, gern aber dann lieber im Topf als Schmuck fürs Klassenzimmer
      - Selbstgebasteltes ist schön ABER und das sage ich sehr ungern und weiß, dass es herzlos klingt: Man bekommt fast täglich Gebasteltes von den Kindern. Es ist einfach zu viel und ich muss es dann nach kurzer Zeit entsorgen, sonst müsste ich eine extra Wohnung dafür anmieten.
      - Selbstgebackenes: Heikel, heikel... Ich arbeite in einem Viertel da gibt es einige, von denen ich es nicht annehmen würde. In der Parallelklasse hatten letztes Jahr 2/3 der Kinder + Lehrerin MD nach einem Geburtstagskuchen. Man wird einfach vorsichtig - vor allem bei den reich verzierten Plätzchen, die nach dem Backen noch x-mal durch die Hände gingen..

      Ich bin sicher nicht undankbar und weiß jedes Geschenk zu schätzen, aber wenn ich gefragt werde, gebe ich ehrlich obige Antwort. Am meisten freue ich mich tatsächlich über Karten o.ä mit ein paar lieben und persönlichen Worten, egal ob von Eltern oder Kindern...

      • Hallo

        meine Freundin ist auch Lehrerin, sie meinte z. B ein Weihnachtsstern ist toll, aber sie hat keinen Platz für 3 oder mehr Weihnachtssterne. Sie ist ja nicht die einzige dies was bekommt so stehen schnell am Tag vor den Weihnachtsferien 20 Blumen im Lehrerzimmer, nur wer will sie versorgen?

    (11) 28.10.19 - 12:51

    Ich habe mich ehrlich gesagt bis jetzt die komplette Schulzeit meines Sohnes verweigert für sowas Geld zu geben. 1. dürfen die Lehrer die meisten Sachen eigentlich nicht annehmen weil sie zu teuer sind, 2. die meisten Lehrer es eh postwendend wegwerfen weil sie den Plunder nicht brauchen ( Originalaussage von 4 Lehrern die wir privat kennen)
    3. mein Sohn bis jetzt noch nie einen Lehrer hatte wo ich dachte" wow der hat sich wirklich Mühe mit den Kindern gegeben".

    Wenn man den Lehrer wirklich so toll findet kann man es ihm persönlich sagen, davon hat er mehr wie von dem Bastelzeugs oder dem X-ten Bild, Blumenstrauß usw.

    LG
    Visilo

    Die Idee ist schön, bitte alles klein halten.

    Wir haben mal einen Kinderadventskalender gebastelt. Jedes Kind hat etwas für die Lehrerin vorbereitet - ein Bild, ein Gedicht gelernt, ein Lied gesungen, auf der Flöte gespielt, einen Witz, etwas geschrieben, alles was du dir denken kannst.
    Jedes Kind hat dann einen Tag bekommen bis zu den Ferien.
    Die Lehrerin hat ihren Adventskalender jeden Tag nach der Begrüßung "bekommen", da ist nämlich das Kind aufgestanden und hat eben, getanzt, Post abgegeben, was auch immer.

    Welches Kind wann dran kommt haben wir natürlich vorher geklärt, so dass die Eltern mit drauf achten konnten, dass alles ankommt.

    Die Lehrerin schwärmt heute noch von "dem" Kalender.

    (13) 29.10.19 - 00:52

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    (14) 29.10.19 - 17:41

    Ich finde es bei uns richtig schlimm, ehrlich gesagt. Ich kenne es nur mit Blumen oder so was Kleines. Bei uns in der Klasse würde 10€ pro Kind einkassiert. Letztes Jahr wollten sie 20€ haben und 2 Lehrerinnen bekamen ein Riesen Strauß und Gutscheine für ca. 100€ usw.

    Wenn du mich fragst, ist das zu viel des gutes. Dieses Jahr könnte man immerhin 10€ durchsetzen. Weiß nicht, was dieses Jahr organisiert wird.

    Ich fände ein Strauß und eine Box Pralinen zB nett und vollkommen in Ordnung, zB zum Schuljahresende.

    • (15) 29.10.19 - 17:51

      Ach ja, und entziehen kann man sich bei uns nicht, weil die Liste durchgegeben wird über WhatsApp mit dem Stand. Echt 🙄

      Bin froh, es überhaupt durch rechtzeitige Einwand auf wie viel wollen wir sammeln, es auf 10€ reduziert zu haben. fehlte nicht die überengsgierte Mama, die meinte, das würde aber zu nix reichen, aber meine Kopfrechnung könnte sich ja am Ende durchsetzten. War ein klarer Fall von wer lauter schreit, setzt sich durch 😂 aber immerhin. Letztes Jahr fand ich das extrem lächerlich mit 20€ Zwangausgabe.

      (16) 30.10.19 - 20:13

      In die Richtung denke ich auch. Einfach eine kleine Aufmerksamkeit! Es sind 18 Kinder, ich tendiere sogar nur zu 2€ pro Kind. Ein Blumenstrauß und vielleicht ein Tee oder was Süßes. Und auch nur für die Klassenlehrerin. Ich denke 1x im Jahr ist es schon schön, DANKE zu sagen. Zumal unsere Lehrerin sich wirklich sehr für eine ziemlich chaotische Klasse einsetzt :-)

      (17) 31.10.19 - 16:37

      Hui......das ist ja krass. Bei uns werden 50 Cent bis 1€ pro Kind eingesammelt - auf FREIWILLIGER Basis. Eine Mutter gab 5€, die meisten 1€, 3-4 gar nichts. Wie unterschiedlich!

(18) 29.10.19 - 22:07

Bei uns schenkt man nur etwas zum Ende der 4. Klasse, weil die Kids dann auf die weiterführende Schule wechseln. Und weil die Lehrer sonst zu allen möglichen Gelegenheiten mit gebasteltem "Kram" überhäuft werden.
Wir wollten der KL meiner Tochter etwas "Bleibendes" hinterlassen, was sie auch später noch an die Klasse erinnert.
Von einem Klassenkamerad (Eltern haben Landwirtschaft mit Obstbau) haben wir ein Apfelbäumchen bekommen. Die Kids haben, nach Vorlage, eigene Äpfel gestaltet, mit Wünschen für die Zukunft oder Dank für die letzten 2 Jahre, etc. Die Äpfel habe ich vorab eingesammelt, laminiert und an dieses Bäumchen gehängt.
So wurde das der Lehrerin dann am Klassenfest überreicht. Aus sicherer Quelle weiß ich, dass der Baum bei ihr im Garten eingepflanzt wurde.
Da wir hier ländlich wohnen und jeder jeden kennt, war es nicht schwer, herauszufinden ob sie für das Bäumchen überhaupt Platz hat - sonst hätten wir uns etwas anderes überlegt. Aber das hat perfekt gepasst.

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