Wer lernt noch mit sienen Kindern? (6. Klasse)

Hallo,
ich wollte mich mal umhören, ob es noch mehr Eltern gibt, die sich mit Ihren Kindern der 6. Klasse hinsetzen und lernen bzw die Hausaufgaben kontrollieren. Manchmal kommt es mir so vor, als sei ich die Einzige, die das noch tut.....
Ich merke einfach, dass ihnen gut tut, wenn ich sie dabei unterstütze. Sind meine Kinder einfach nur zu doof um alleine zu lernen oder gehts noch anderen Eltern so?

Gruß Sammy

ich weiß einfach, dass es zwecks Rechtschreibung nötig ist. ---- er lässt dauernd Buchstaben weg, oder alle i-Punkte fehlen usw...
Komma-Regeln versuche ich so nebenher zu festigen.... also ja: HA kontrolliere ich hinterher wegen diesem "Gesamtpaket", egal welches Fach.

ansonsten setze ich mich bei Bekanntgabe einer Arbeit mit ihm hin und wir planen gemeinsam Tag für Tag, welche Kapitel oder Themen an welchem Tag zu lernen sind. Mein Sohn schreibt da Zettel je Tag und Thema .

In der Fülle der Aufgaben, der Tests und der ereignisreichen Tage hat sich das einfach am Besten bewährt, um nix zu verschwitzen .... es ist einfach super voll und super viel, an das die denken müssen und das klappt halt noch nicht so gut.


und sonst: na klar: wenn Lernthemen für eine Arbeit dran sind, oder Vokabeln, - dann nehmen wir uns schon mehrmals die Woche Zeit, um Abfragepartner zu sein, -- und den Startschuss gebe noch meist ich, nicht er.

Aber wirklich üben, -- oder lernen tut er alleine. --- ich coache eher das drumrum, bis er das von alleine kann .... erinnere ans lernen, -- oder ans abfragen..... oder an die Vokabeln ........ -- so langsam lernt er es aber so, dass er auch von alleine kommt... -- es wird ..........

und ja: uns und meinem Sohn tut es gut .... -- denn sonst fängt so langsam der Abstand an . Kaktusjahre. Pubertät usw... -- na wenn er sonst so seine eigenen Wege geht, dann bin ich eigentlich froh, dass er sich freut und dankbar ist, dass wir auf diesem Wege für ihn da sind, Ansprechpartner sind usw.... für uns eine tolle Sache mit Nebeneffekt :).

-- ich sehe in seiner Klasse aber auch die Fälle mit schlechten Noten, bei denen sich zuhause halt nicht gekümmert wird... --

Danke dir für deine Antwort. Schön zu sehen, dass ich nicht die Einzige bin.....

Was sind denn „Kaktusjahre“?
Und eher eine allgemeine Frage, was hat es mir den vielen - - - auf sich#sorry?

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Hallo,

ich habe ab der 4. Klasse nicht mehr mit meinen Kindern lernen müssen. Von da an haben sie alles selbständig erledigt. Ich denke aber, es kommt gar nicht so selten vor, dass Kinder in der 6. Klasse noch Hilfe brauchen. Das hat auch mit Doofheit nichts zu tun. Ich selbst habe auch lange die Hilfe meiner Eltern gebraucht und kam oft in Klasse 8 und 9 noch an und brauchte Hilfe. Trotzdem habe ich ein sehr gutes Abitur geschrieben 😉. Lass dich nicht verunsichern und geb den Kindern die Hilfe, die sie brauchen. Sie kommen irgendwann von ganz alleine klar. In den Klassen meiner Söhne hat man sehr die Qualität der Grundschule gemerkt. An unserer Grundschule wurden die Kinder sehr früh auf Eigenverantwortung und Selbstorganisation getrimmt. Es gab zum größten Teil nur unangekündigte Arbeiten und den Kindern wurde gelernt wie man kontinuierlich selbst lernt. Von dieser Schule gehen pro Jahrgang zwar die wenigsten aufs Gymnasium, aber diejenigen, die gehen, packen es problemlos. In der Klasse meiner Tochter beschweren sich oft Eltern, dass es zu streng und zu anspruchsvoll ist. Ich kann dann aber aus Erfahrung sagen, dass die Eltern es der Schule irgendwann danken.

LG
Lotta

Meine Enkelin, 7. Klasse Realschule, macht zwar den Großteil alleine, wird aber auch durchaus bei kniffligen Themen/Fachbereichen von den Eltern oder auch mir unterstützt.
Manche Dinge braucht sie einfach nochmal erklärt, wenn es der Lehrer zu "verkopft" machte. Ich bin für Englisch, Deutsch, Erdkunde, Geschichte zuständig, die Eltern für den Rest :-D klappt prima, auch wenn sie es nicht täglich braucht.
Kontrolliert im eigentlichen Sinn wird nicht, weil sie da schon (noch) den Ehrgeiz hat, alles zu machen.
LG Moni

Hallo
Ich würde behaupten, sehr viele Eltern unterstützen ihre Kinder in dem Alter. Nur ist „Unterstützung“ ja ein sehr weit gefasster Begriff ;-)
Was ein Kind braucht, ist ja sehr individuell. Wenn ein Kind in der 6 Klasse es wirklich braucht und ohne täglich Hausaufgaben kontrollieren und Lernen mit den Eltern nicht klar kommt, würde ich mir schon Gedanken machen.
Was heißt es tut ihnen gut? In welchem Bereich gibt es Probleme? Ist es vielleicht teilweise auch einfach nur sehr viel bequemer? Nicht dass das grundsätzlich schlimm wäre. Ich bin auch froh, wenn mir jemand etwas abnimmt.
Ich würde schon schauen, auf mehr Eigenständigkeit und Hilfe zur Selbsthilfe zu setzen. Allerdings schreibst du ja doch eher weniger von euch selbst und formulierst allgemein. Da ist eine Antwort schwer.

LG

Ganz ehrlich:
Meine Mutter ist zwar nicht bei den Aufgaben danebengesessen, aber Vokabeln abgefragt/ Referate probegehört, Sachen probegelesen aber auch gemeinsam schreckliche Definitionen in Psychologie auswendig gelernt hat meine Mama immer!
nicht nur in der Grundschule, auch später, sogar im Studium noch! Mir hat ihre Rückmeldung einfach sehr viel Sicherheit gegeben und das ganze schafft einfach auch Nähe und vertrautheit- zumindest bei uns.
Wenn ein Kind das nicht möchte bzw nicht braucht, besteht natürlich kein Grund dazu, ich würds meinem Kind aber auch nicht verwehren.

Ach ja: ich bin trotzdem ein sehr selbständiger Mensch und beruflich auch ohne Mana sehr erfolgreich 😅

Ich behaupte mal, dass kaum ein Kind in der 6. Klasse total selbständig ist und alles alleine macht. Ich jedenfalls kenne keins...
Die Eltern fragen zumindest hin und wieder ab und helfen intensiver, wenn Probleme auftauchen, sei es, dass sie sich selbst verstärkt kümmern oder Nachhilfe organisieren.
Allerdings kenne ich auch niemand, der in dem Alter tagtäglich Hausaufgaben kontrolliert...

Ich habe auch kein Problem damit meine Kinder zu unterstützen.
Es wird wahnsinnig viel von ihnen verlangt (finde ich). Da ist es doch nur gut, wenn ich Unklarheiten durch eine kurze Erklärung oder Übungen beseitigen kann.
Ich habe mit meinem Sohn sogar aufs Abitur gelernt und ihm geholfen, dort wo ich helfen konnte... warum auch nicht.

Hallo,

mit unserer Tochter (7. Klasse) habe ich das nur am Anfang der 5. gemacht.
Ich weiß teilweise nicht einmal, wann sie Arbeiten schreibt, weil sie alles alleine organisiert, und auch Vokabeln alleine lernt und wiederholt. Das war in der 6. Klasse schon so.
Ab und zu kommt sie mal bei uns vorbei, weil wir ihr etwas erklären sollen.
Chemie habe ich sie letztens abgefragt, weil das so gedruckt war, dass man es zum Lernen nicht richtig abdecken konnte.

Aber ich weiß von den Eltern ihrer Mitschüler, dass sie damit eine Ausnahme ist.

Eigentlich alle, mit denen ich gesprochen habe, haben in der 6. mit ihren Kindern gelernt und die Hausaufgaben kontrolliert.
Ich schweige mich meistens schon darüber aus, dass das bei unserer Tochter alles so super von alleine läuft, weil es angeberisch klingt. #schwitz

Unser Sohn (5. Klasse) ist auch ein anderes Kaliber. Der bekommt das alleine nicht geregelt, und ich glaube nicht, dass sich das in der 6. Klasse komplett ändern wird.
Vokabeln lernt er mit Phase 6 alleine, aber ich sage ihm, wann er was wiederholen soll.
Bei den Deutsch- und Englisch-Hausaufgaben gucke ich meistens nochmal drüber. Bei den anderen Fächern ab und zu.
Allgemein weise ich ihn immer wieder darauf hin, dass er nachsehen soll, ob es noch Hausaufgaben gibt, die er nicht erledigt hat.
Wir müssen auch nochmal Rechtschreibung üben.
Englisch fällt ihm schwer, weil er da in der Grundschule fast nichts gelernt hat. Da üben wir immer wieder alles mögliche.

LG

Heike

Moin 🙋🏻‍♀️ ☕

Ich glaube, das kommt weniger aufs Alter als auf die Einstellung an bzw. ist Typsache.

Mein Großer braucht auch in der 6. Klasse noch sehr viel Anleitung, beim Lernen, aber auch beim Sachen packen etc. Manchmal denke ich, dass ich die Elternzeit mehr mit dem Großen verbringe als mit dem Baby #rofl

Meine Zweite dagegen braucht schon seit der 2. Klasse keine Unterstützung mehr.
Sie erzählt sehr gern von der Schule und dafür nehme ich mir auch Zeit, aber dass man neben den Aufgaben sitzen muss, kommt so gut wie nie vor.

LG Nele
Mit Junge (12) und 3 Mädchen (9, 22 Monate und 8 Wochen)

Lach..... Ich bin meinem NEUNTKLÄSSLER noch beim Lernen (in Form vno Abfragen) behilflich.
Warum? - Weil es ihm hilft.;-)

Ich.
Mein großer Sohn 6. Klasse ist etwas langsam. Deswegen kommt er fast täglich mit der Hausaufgabe zu mir und lässt es sich nochmal erklären. In der Schule kapiert er es nicht auf Anhieb. Wenn er es noch drei oder viermal erklärt bekommt, kapiert er es aber dauerhaft.
Für Klassenarbeiten lernt er selber. Ich frag halt ab oder helfe ihm wenn er darum bittet.
Er ist sehr organisiert aber halt nicht die hellste Kerze am Baum. Er muss viel tun um ne drei zu bekommen.

Mein zweiter Sohn 3. Klasse kommt vielleicht ein oder zweimal im Monat und fragt was. Er kapiert fast alles auf Anhieb und kann sich viel merken.
Dafür ein Chaot wie er im Buch steht.
Offiziell hatte er bisher noch nie ne Klassenarbeit. Er war immer ganz verdutzt, wenn ich ihm gesagt habe das auf dem "Test" der ja völlig überraschend kam, Klassenarbeit steht...
Aber ohne Vorbereitung und Übung ne 1,5 bis 1,7 abliefern finde ich ne Leistung.

Mein großer lernt mit mit, meinem Bruder, meiner Nichte und Neffe und schafft Wenn's gut läuft ne 3+

So sind sie halt verschieden

Hausaufgaben? Üben? Lernen? - hier alles mit Mama, sonst passiert nichts - auch Klasse 6

Bei uns ist es ehr so das die eltern der klassenkameraden besser Bescheid wissen was in der Schule dran kommt als die Kinder. Da werden in der whats App Gruppe der Eltern auch schon mal den ganzen Abend Mathe Aufgaben erklärt oder vorgerechnet oder die englischen Vokabeln durch genommen. Wohl gemerkt die Mütter unter sich. Einige gehen sogar zur Nachhilfe weil sie selbst den Stoff nochmal auffrischen müssen. Selbstverständlich wird die Arbeit bei Rückgabe kommentiert was war schwer was leicht usw. Ich bin in 3 klassengruppen in keiner ist es so schlimm wie in der 6.klasse meines Sohnes. Bei uns ist es so das ich hin und wieder Hausaufgaben kontrolliere und ihn immer und immer wieder ans lernen erinnern muss sonst vergisst er es ganz schnell. Lernen an sich macht er allein aber es kommt vor das ich ihn abfrage so wie in Geo Grad da müssen sie die Länder mit hauptstädten wissen.

In der 5. und 6. Klasse hab ich noch mit drauf geguckt. Ab der 7. sind die Schulaufgaben hier bei beiden Kindern zu absoluten Selbstläufern geworden, was aber wohl auch u.a. mit daran liegt, dass meine Kinder die am Laptop erledigen.

Wenn Arbeiten mal schlecht ausfallen und ich das Gefühl habe, das kommt von schlampig gemachten Hausaufgaben oder nicht gelernten Vokabeln o.ä , dann mach ich durchaus mal Stichproben. Ich erinner aber schon, frühzeitig mit dem Lernen anzufangen...da würden beide nach wie vor am liebsten erst einen Tag vorher lernen.

Mein Sohn ist nun in der 7.Klasse und braucht ab und zu noch den diskreten Hinweis, dass eine Arbeit ansteht.

Hausaufgaben macht er alleine, das Lernen an sich auch. Aber, wie gesagt, ich muss ihn doch ab und zu mal fragen, ob er gelernt hat. In letzter Zeit ist es aber meistens so, dass er sich alleine kümmert.

Das läuft eigentlich fast seit der 5.Klasse so, wobei ich ihn zum Start ins Gymnasium noch anfangs unterstützt habe, was Tasche packen (also dran erinnert) und so betrifft. Er ist teilweise etwas zerstreut gewesen ;-).

Zum Glück fällt ihm das Lernen sehr leicht, so dass er da eigentlich kaum Aufwand hat und nachdem ich einmal versucht habe, ihn in Geschichte abzufragen und fast wahnsinnig geworden bin, weil da irgendwie gar nichts kam, habe ich gesagt "Mach dein Ding alleine und solange es gut läuft, halte ich mich da raus." Und erstaunlicherweise klappt es seitdem gut.

Es gibt aber ansonsten wohl alles an Varianten, also Eltern, die viel unterstützen und welche, die sich komplett raushalten (meistens die Mädchen-Eltern ;-).