Unerwartete Schulaufgabe nach Krankheit - einfach dumm gelaufen?

Hi,
Kurze Version: mein Sohn war eine Woche krank, ging am Montag wieder in die Schule und hat - im noch angeschlagenen Zustand - unerwartet eine Schulaufgabe geschrieben.

Die ganze Wahrheit: er war montags in der Schule und hat nachmittags beim Fußball einen Ball an den Kopf bekommen. Ihm war schlecht, hat aber nicht erbrochen, Augenfunktion ok. Wir haben die Nacht abgewartet. Am nächsten Tag Kopfschmerzen trotz Schmerzmittel- ich hab ihn mit Home Office zu Hause gelassen. Mittwoch, schulfrei, (Buß- und Bettag -ich hatte eh schon Urlaub beantragt), zum Arzt. Der sagt, nix Neurologisches, die kritische Zeit ist vorbei, bei Kindern heilt das schnell: Schule ja mit Schmerzmitteln, aber kein Sport. Am Donnerstag durfte ich dann ein vor Schmerzen heulendes Kind nach der ersten Stunde abholen (die Kopfschmerzen hatten sich durch die Lautstärke der Kinder im Vergleich zu zu Hause wohl deutlich verstärkt). Also noch mal zum Arzt. Der meinte wieder, also wirklich nichts Gefährliches, müsste bis zum Wochenende ok sein.
Tja, und dann Montag mit noch leichten Kopfschmerzen wieder in die Schule.

Ich hab das heute beim Mittagessen im Kollegenkreis erzählt, wo sich sofort die einhellige Meinung gebildet hat, das ginge ja gar nicht, und die 6, die er geschrieben hat, dürfe nicht zählen.

Wie seht ihr das? Ist das geregelt?
Jetzt ist es so, dass mein Sohn ein Spezialfall ist: wir sind in Bayern, er hat gerade die vierte Klasse übersprungen und das nicht, weil er in allem ein Überflieger und am Anschlag ist, sondern weil er in Richtung Depression ging und die Lehrer sein Potential gesehen haben. Er hinkt allerdings in der Schreib- und Arbeitsgeschwindigkeit hinterher.
Zu Schuljahresbeginn war es noch ganz schlimm, da hat ihm seine Deutsch- und Klassenlehrerin regelmäßig Hefte mitgegeben, weil ihm die Tafelabschrift fehlte. Das ist mittlerweile fast ok. Also, er ist schon deutlich schneller geworden. Der Rest passt soweit.
Aber es geht hier um Deutsch, Aufsatz.

Die Lehrerin ist sehr nett, ich hatte schon im Oktober ein ausführliches Gespräch mit Ihr. Ich hab jetzt aber noch nicht mit ihr gesprochen. Ich wette, dass sie die Schulaufgabe schon vor 2-3 Monaten angekündigt hat, aber da hat er es leider nicht geschafft mitzuschreiben.
Und wäre er da gewesen, hätte er das sicher auch gewusst. Außerdem gibt es wohl auch einen Kalender mit Terminen im Klassenzimmer. Allerdings haben sie gerade die Zimmer getauscht (gesundheitliche Gründe in der anderen Klasse).

Mein Sohn schreibt extrem schöne Aufsätze, aber er braucht dafür auch sehr viel Zeit. In der ersten Schulaufgabe hat er die Hälfte der Bilder beschrieben und eine vier bekommen.
Jetzt war er überrumpelt und hat neben dem Bauplan nur noch eine knappe halbe Seite Einleitung geschafft. Also, es war schon wirklich nicht viel da, was die Lehrerin bewerten kann.

Das Prinzip war Reizwortgeschichte, und er hat schon was dazu mitgekriegt. Aber er war halt die Woche davor nicht da. Und moralisch hätte ich ihn auf jeden Fall unterstützen können. Und noch Strategien durchgehen, um sich nicht in der Zeit zu vertuen...

Kommentare, Meinungen?
Viele Grüße

Haken dranmachen. Fertig.
Versuchen, über mündliche Mitarbeit etwas zu kompensieren.
Er kann es im Prinzip, hat Pech gehabt und evtl den Termin verschusselt.
Daran kann er arbeiten.
Wer fragt in einemJahr noch nach dieser Note?

Ulrike

Sowas ist immer schwierig. Generell handhabe ich es so, dass ein Kind das länger krank war (mehr als 2-3 Tage) einen Test später schreiben darf, wenn das Thema noch nicht nachgearbeitet wurde. Aber ich spreche in der Regel mit dem Kind oder den Eltern und man weiß ungefähr, wie es dem Kind ging und was machbar war. Wenn in eurem Fall die Reizwortgeschichte eine Woche lang geübt wurde (was er ja verpasst hat) dann hätte ich dein Kind z.B. höchstens ohne Bewertung mitschreiben lassen. Es gibt einfach Themen, die lassen sich schlecht selbstständig zu Hause erarbeiten... Wohingegen z.B. viele Themem im Sachunterricht (Fakten) durchaus allein erarbeitet werden können.
Es spielen also viele Faktoren rein. In eurem Fall finde ich die 6 schon sehr hart. Eine gesetzliche Regelung gibt es soweit ich weiß nicht, kenne mich aber im bayrischen Schulgesetz auch nicht aus. Es liegt sicher im pädagogischen Ermessen der Lehrkraft, wie sie hier handelt.

Vielen Dank für die konstruktive Antwort.

Hallo, ich bin entsetzt über dein Verhalten und über den Arzt. Aber das liegt vielleicht daran, dass ich schon mehrere Schädel-Hirn-Trauma hatte.

Wer hat wie die Pupillenreaktion getestet?
Wenn die Pupillen nicht mehr richtig reagieren ist das ein sehr schlechtes Anzeichen. Und wenn ein Laie es erkennt ist es noch schlechter. Funktionierende Pupillen sind KEIN Ausschlusskriterium für ein SHT.

Bei einem SHT1 kann es sein, dass man lediglich 2 Sekunden ein gestörtes Bewusstsein hat. Dies bekommen umstehende Personen gar nicht immer mit. Kopfschmerzen und Übelkeit oft ohne Erbrechen sind andere Anzeichen.
Die Maßnahme dabei lautet bereits 1 Woche den Kopf keinen Reizen aussetzen.
Die Kopfschmerzen können sich Wochen lang bemerkbar machen genau wie die Übelkeit.

Gute Besserung an deinen Sohn.

Gruß Sol

Ich bin entsetzt von deinem Beitrag.

Wo hast du im Eingangsbeitrag was von nicht richtig reagierenden Pupillen gelesen?

Mich würde interessieren welche Einteilungsform du für deine SHT 1 und SHT 2 Einteilung benutzt hast.

Desweiteren gibt es in den offiziellen Leitlinien keine Empfehlung beim einem SHT automatisch 1 Woche Reizentziehung anzuordnen. Da würde mich auch interessieren wo du diese Info her hast.

Grüße

Ich schätze deine Beiträge sehr, aber dieses Mal liegst du daneben. Darf ich fragen, welchen medizinischen Hintergrund du hast?

Sie schreibt explizit, dass am Ereignistag die Augen (was ich jetzt als Pupille interpretiere) in Ordnung waren. Er war auch nicht bewusstlos oder sonst auffällig. Ob jetzt akut eine Vorstellung beim Arzt sinnvoll gewesen wäre, lässt sich über das Netz gar nicht beurteilen. Wobei du doch nicht jedes Mal zum Arzt gehst, wenn das Kind was drauf kriegt, solange das Gesamtbild passt. Das hat es für die TE und vom Verlauf her lag sie jetzt ja nicht falsch. Danach hat sie ganz korrekt im Rahmen von Verschlechterung 2x den Arzt aufgesucht, der neurologisch untersucht hat.
Mehr machen wir in der Praxis auch nicht: gründliche Anamnese (wenn initial mehr war, läuft das natürlich anders. Stichwort GCS, soweit man das im Nachhinein rekonstruieren kann, wenn man nicht vor Ort war), gründliche Untersuchung. Wenn alles in Ordnung ist, gehen die Leute heim (und werden aufgefordert, dass regelmäßig jemand nach dem Patienten schauen sollte). Und es erfolgt die Aufklärung, dass bei Verschlechterung jedweder Art eine umgehende Arztvlrstellung erfolgen muss. Und bei allem, was einem komisch vorkommt.
Therapie: schonen, kein Sport, aber das heißt nicht, dass man quasi im dunklen Zimmer liegen muss. Schule/Arbeit ist grenzwertig. Nach mehreren Tagen durchaus möglich (Einzelfall), aber da ist natürlich schon mehr Stress als zuhause.

Natürlich gewinnt man Erkenntnisse, wenn man selbst betroffen war, zumal man dann ja auch oft noch im Netz recherchiert. Aber ich habe eine Kaffeetasse mit einem bösen Spruch "don't confuse your google search with a medical degree". Und jetzt übers Netz allen Betroffenen inklusive dem Kinderarzt Fehler vorzuwerfen, ist nicht in Ordnung

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Ganz nüchtern:

Die Schulaufgabe wurde mit Sicherheit angesagt, dein Sohn hätte das wissen müssen.
Und wenn er an dem Tag in der Schule war, war es auch ganz korrekt, dass er mitschreiben musste. Wer da ist, schreibt mit, egal ob er die Tage vorher in der Schule war oder nicht.
Die Reizwortgeschichte wurde sicherlich auch langfristig geübt, nicht nur die Woche vorher undErlebniserzählungen kennt er ja auch schon aus der Grundschule.

Also, so leid es mir tut, von der Schule aus ist alles richtig gelaufen und natürlich wird die Note ganz normal zählen.

Wichtig ist, dass dein Sohn lernt, sich die Termine zu notieren und dir auch mitzuteilen. Das ist sicher in der 5. Klasse erstmal schwer, aber da müsse ja alle durch;-).

Ja, bestimmt. Leider vermutlich viel zu früh. Schön hätte ich es gefunden, wenn sie zB zwei/drei Wochen vorher angekündigt gewesen wäre.

Und ja, du hat recht, er muss das lernen, er ist da auch schon sehr viel besser geworden. Damit haben alle Fünftklässler zu kämpfen - er eben besonders. Die Lehrerin meinte allgemein (nicht zu uns, Emailverteiler), der Welpenschutz sei nach den Herbstferien vorbei. Die Ankündigung muss aber schon viel früher gekommen sein. Egal: Deine These ist: die müssen das lernen, hart durchgreifen. Kann man machen - damit fliegen halt einige Kinder durchs Raster. Es gibt Lehrer, die das besser können, einfacher ist es natürlich, von den Kindern zu verlangen, alles perfekt zu können.

Sorry, ich antworte jetzt natürlich auch überzogen. Aber ein 'muss er halt durch' ist in unserem speziellen Fall nicht hilfreich, weil wir gerade sehr kippelig unterwegs sind zwischen Fordern, Fördern und Unterstützen...

Und ja, die Reizwortgeschichte fing schon in der Woche bevor er gefehlt hat an. Zu dem Thema fehlteni hm etwa drei von zehn Stunden. Und natürlich haben wir uns bemüht an das Unterrichtsmaterial zu kommen. Und das Problem ist nicht das Geschichtenerzähler sondern der Überraschungseffekt - aber das ist eine andere Geschichte.

Viele Grüße

"Deine These ist: die müssen das lernen, hart durchgreifen. Kann man machen - damit fliegen halt einige Kinder durchs Raster. Es gibt Lehrer, die das besser können, einfacher ist es natürlich, von den Kindern zu verlangen, alles perfekt zu können. "

Naja, das ist nicht meine These aber so ist Schule halt. Ich finde es auch nicht schön, aber das ist die Realität.
Lehrer haben bestimmt einen gewissen Spielraum, aber in eurem Fall hätten sie nicht anders handeln können. Es muss ja auch gerecht bleiben.
Es war euer Fehler, bzw eine Verkettung unglücklicher Umstände. Nochmal passiert euch das nicht:-).

Bisher (damals BaWü) kenne ich es so:

Kind schreibt die Klassenarbeit angeschlagen oder krank mit und bleibt bis zum Ende der Klassenarbeit: es wird voll gewertet

Kind wird WÄHREND der Klassenarbeit aprupt schlecht oder es geht nicht mehr: Klassenarbeit wird unterbrochen. Ob sie gewertet wird oder nicht, ist nicht immer ganz einfach.

Kind muss VOR der Klassenarbeit abgeholt werden oder Symptome verschlimmern sich: Kind darf nachschreiben.


Der Hintergrund war folgender: es hatte einige Schüler gegeben, die sich krank zur Klassenarbeit geschleppt hatten, sich die Aufgaben angesehen hatten und dann erst entschieden, ob ihnen das Thema passt. Durchziehen, wenn es ihr Thema war und voll krank werden, wenn es doof war.

Plötzliches krank werden ohne Vorgeschichte kann jedem passieren.

Wer krank mitschreibt und dann hinterher die Note bemängelt, hatte schlechte Karten.
Einige scheppten sich wohl krank zur Klassenarbeit. Wer gut geschrieben hatte, blieb ruhig, wer eine schlechte Note geschrieben hatte, regte sich auf.
Aber 1. wie will man das oft nachweisen
2. manche waren nicht krank, sondern hatten aus anderen Gründen schlecht geschrieben. Emotionale Belastungen oder so. Diese dürfen auch nicht nachschreiben.

Daher galt dann: wer sich vorsätzlich krank zur Klassenarbeit schleppt, muss hinnehmen, wenn durch Beeinträchtigung die Note schlechter ausfällt. Die Option nach Hause zu gehen und bei Genesung zu schreiben, sei ja gegeben.

Ab Klasse 10 wurden wir vor jeder Klassenarbeit gefragt, ob wir gesund genug sind, die Klassenarbeit mitzuschreiben. Wer bleibt und mitschreibt, akzeptiert die Note. Ausnahmen sind apruptes schlecht werden ohne Vorgeschichte.


In eurem Fall ist es doof gelaufen, weil er noch jünger ist.

Bei einem Vokabeltest würde ich sagen: blöd gelaufen. Unangekündigt kann vorkommen.

Bei einem Aufsatz würde ich nachfragen: war das Datum gar nicht bekannt und völlig unangekündigt? Dann würde ich damit argumentieren.

Wurde das Datum letzte Woche bekannt gegeben? Würde ich nachfragen, wer es wusste und mehr Unterstützung bei Krankheit ersuchen.

War das Datum länger bekannt, es wurde nur in der Aufregung vergessen, ist es blöd gelaufen.



An der Schule meines Kindes gilt in Krankheitsfällen:

wenn der Kinderarzt sagt: Kind darf aus medizinischer Sicht zur Schule, ist aber noch nicht ganz gesund, bittet die Schule um kurze Rückmeldung.
Kurze Besprechung, ob es aus SCHULISCHER Sicht Sinn macht, das Kind zu schicken oder noch ein paar Tage zu Hause zu lassen

1. Klassenarbeiten unter ungünstigen Voraussetzungen
2. Risiko, wenn in der Schule etwas passiert
3. Kinder unter Schmerzmitteln, um schultauglich zu sein, sieht die Schule als Risiko an.
4. kommt es in der Schule zu Komplikationen, wer übernimmt die Verantwortung.

Schule ist lauter, heftiger, mehr anrämpeln, anstrengender usw. als zu Hause.
Auch wenn Schulpflicht besteht, ist es für die Schule eine höherere Verantwortung, bei der sie manchmal Grenzen zieht.

Arzt sagt ja, aber Kind ist noch nicht fit, ist eine Grauzone, bei der die Schule gerne um Rücksprache bittet.
Auch um individuell zu gucken, was für das einzelne Kind mehr Sinn macht. Risiko Schule, aber auch wie kommt das Kind an Materialien, was verpasst das Kind usw.



Wenn du dir unsicher bist, würde ich in RUHE das Gespräch mit der Klassenlehrerin suchen.
Nicht um um die Note zu feilschen, sondern akzeptieren, dass die Sitution blöd gelaufen ist und du Sorge hast, wie es jetzt weitergeht, wie du dein Kind stützen kannst, wie du als Eltern unterstützen kannst.
Vielleicht gibt es ja dann auch ein Entgegenkommen durch die Lehrerin, Ideen, Tipps oder ähnliches.

Hallo Zahnweh,

ja, das mit dem 'ich schau mal und entscheide dann', macht natürlich Sinn.

Mit der Lehrerin mache ich wieder eine Termin aus, nicht speziell deswegen, mehr allgemein, um ihn zu begleiten...

Viele Grüße

ein Aufsatz besteht aus 90% Grundfertigkeiten, die man sicher nicht in der Woche vorher erarbeitet. Abgesehen von vielleicht Rest-Angeschlagenheit (Kopfweh) hätte er wohl auch ohne Krankheit das selbe Ergebnis produziert.

Ich würde einen Haken dran machen und jetzt über die Ferien wirklich viel mehr Extra-Übe-Zeit investieren, um all die Aufhol-Defizite auszugleichen und anzugehen.

Mein Sohn hat mal eine ausführliche Korrektur freiwillig zuhause geschrieben und das ganze Heft noch einmal ergänzt und verschönert und noch einmal für eine extra mündliche Note dem Lehrer abgegeben. -- manche Lehrer akzeptieren das, um schlechte Noten auszugleichen. Wäre ein Versuch wert.
(in unserem Fall war es eine 6 wegen nicht abgegebenem Heft zum benoten. Leider hatte mein Sohn das nicht kapiert, dass man das dem Lehrer ins Fach tun muss und hat immer drauf gewartet, dass der Lehrer das einsammelt -- und so gingen eben 2 weitere Monate ins Land bis zum nächsten "abgeben" -- fand ich auch echt unfair vom Lehrer, da nicht nochmal extra im Unterricht alle fehlenden Schüler anzusprechen. - aber da war er leider stur ).

Hallo tr357,

ich verstehe, was du mit den 90% meinst. Auch ich habe lange geglaubt, dass man für Deutschaufsätze ja eigentlich nichts üben muss.

Ich glaube aber, dass im Fall meines Sohnes der Überraschungseffekt dafür gesorgt hat, dass er bei weitem keine 90% gezeigt hat. Außerdem hätte ich ihn morgen nochmal motivierend zusprechen können. Und wir hätten am Sonntag noch besprechen können, wie er an den Bauplan rangeht. Ich glaube, dass gerade das Thema Reizwort zu so viel Möglichkeiten führt, dass man ja so viele unterbringen kann. Er hat ja kein Problem damit schöne Aufsätze zu schreiben (da sind deine 90%); er hat ein Problem damit 'nur' zwei Seiten in einer Stunde zu schreiben...

Verstehst du, worauf ich hinaus will?

Das mit der Extra-Abgabe werde ich bei der Lehrerin mal ansprechen. danke für diese Idee.

Viele Grüße

naja -- ich sehe gerade extrem, wie wichtig tägliches (wöchentliches) wiederholen und üben ist. er ist in der 6. Klasse, und da heisst es dann z.B. in Deutsch: nächste Woche Montag: Grammatik. Das aktuelle Kapitel "plus alles, was wir schon hatten". -- und DAS IST EIN GROSSES Verhängnis für meinen Junior, der erst eine Woche vorher anfängt zu lernen...

die Kleine ist in der 4. Klasse und da sehe ich es auch... das 1x1 ist schon wieder "weg", seit sie Millionenzahlen, Flächen und Geometrie machen.

Ich hab mir das für alle Fälle vorgenommen, dass beide Kinder zukünftig regelmässig, so oft es geht, alte Sachen wiederholen. (www.schlaukopf.de)
Diese Überlastung der ARbeiten vor Weihnachten (3 in der Woche plus jeweils noch Vokabel-Abfragen nach Zufall, also müssen alle lernen) hat ihm einfach auch den Stecker gezogen. -- Hier wegen der Masse und nicht, weil er die Woche vorher krank war.

Auch das gehört ein bisschen in meine 90%- Argumentation.
Vielleicht auch einen Rat, den ich weitergeben kann ... es ist wirklich kein dummes Sprichwort, dass stetiges Wiederholen und üben wichtig ist .... -- man nimmt es nicht so ernst, - aber es zeigt sich so langsam wirklich, dass echt was dran ist ...

Guten Morgen, bei uns läuft es so ab. Das nach Krankheit (bis 1 Woche) die Arbeit geschrieben wird. Eine 6 ist für mich allerdings ein leeres Blatt abzugeben. Weiss jetzt natürlich nicht was drauf stand. Was sagt dein Sohn zur Note ? Hat er es gewusst? Frag doch die Lehrerin / Mitschüler wann sie die info rausgegeben hat.

Ich denke aber das dein Sohn das verplant hat. Im Grunde hat er nichtmal 3 Tage gefehlt. Er konnte sich doch bei Mitschülern erkundigen. Zudem werden deutschtests im Normalfall min. 1 Woche vorher angekündigt und do war er 1 Std. da, da hätte er sich informieren können.

Ich finde das allerdings mit dem überspringen schwierig. Wie du schreibst kommt er nicht mit und muss nacharbeiten. Ob dieser druck und die schlechten Noten sich positiv auf eine Depression auswirken? Ich bezweifle es. Das Kind merkt doch das es zu langsam ist und hat keine erfolgserlebnisse. Ihm bringt ein wunderschöner Aufsatz nichts wenn er es nicht schafft in einer bestimmten Zeit Leistung zu bringen. Leider zählt das für die Note.
Ich würde es dabei belassen und mir das halbjahreszeugnis anschauen und danach entscheiden ob es vielleicht einen anderen Weg gibt. Ich hab mit depressiven teenagern Erfahrungen gemacht und wenn man eh schon antriebslos und im Loch ist dann noch schlechte Noten zu kriegen find ich gefährlich. Ich wünsche euch alles gute.

Wir sind auch Bayern / Raum München

Hallo,

ich bin zwar nicht die Fragestellerin, aber unser Sohn (9) ist auch so ein Kind, wie ihrer.

Die Kombination sehr intelligent, aber große Konzentrationsprobleme und langsame Arbeitsgeschwindigkeit ist übel.
Bei unserem Sohn heißt das in Fachworten überdurchschnittlich intelligent und Träumer-ADS.

Da kannst Du machen, was Du willst, es passt nie.

Gibst Du dem Träumer Raum, geht das Kind vor Unterforderung die Wände hoch.
Passt es fachlich, schlägt der Träumer zu, und die Kinder machen viele Flüchtigkeitsfehler, sind zu langsam oder vergessen, sich wichtig Dinge zu notieren oder zu merken, weil dafür keine Konzentrationskapazitäten mehr frei sind.

Unser Sohn ist von der 2. in die 3. Klasse gesprungen, weil er massiv unterfordert und ebenfalls kurz vor einer Depression war.
Dass er dadurch jetzt mit 9 auf dem Gymnasium gelandet ist, ist aber alles andere als optimal. Jetzt kämpft er mit seinen Konzentrationsproblemen, mit sehr vielen Flüchtigkeitsfehlern und seiner langsamen Arbeitsgeschwindigkeit und ist ziemlich gestresst. Fachlich hält er aber mit bzw. er ist in manchen Nebenfächern sogar weiter als die meisten anderen.
Die Lehrer sind der Ansicht, dass eine andere Schulform für ihn nicht das richtige wäre.
Anfangs wollten sie vorschlagen, dass er die 5. Klasse wiederholt, aber auch das sehen sie mittlerweile nicht mehr als sinnvoll an.

Was macht man mit so einem Kind?
Dem kann man eine Schule backen. #schwitz

Bei der Fragestellerin ist, meiner Meinung nach, das Problem, dass das Kind in die 5. Klasse gesprungen ist.
Das wäre selbst für ein Kind ohne Konzentrationsprobleme eine Hausnummer, weil die Anforderungen in der 5. Klasse deutlich höher sind, als eine Klasse weiter in der Grundschule, wo noch die ganzen schwächeren Kinder dabei sind.

LG

Heike

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Hallo,

Dein Sohn scheint unserem sehr ähnlich zu sein.
Wir kennen das Thema sehr intelligent, aber leider große Konzentrationsprobleme und langsame Schreib- und Arbeitsgeschwindigkeit auch. #schwitz

Ich würde mit der Lehrerin sprechen, wie sie die Sache sieht.

Wenn die sagt, sie kann darauf keine Rücksicht nehmen, würde ich es unter "leider Pech gehabt" abhaken. Dann muss Dein Sohn zusehen, dass er die schlechte Note über mündliche Mitarbeit und (hoffentlich) bessere weitere Klassenarbeiten kompensiert.

LG

Heike

Hallo,

war bekannt das die Arbeit in der Fehlwoche geschrieben wurde ?? Er hätte sich Material besorgen müssen. Er ist eben nicht mehr in der Grundschule, wo man noch vieles nachgetragen bekommt.

Bei meinem Sohn an der Schule gilt ganz einfach: Wer wieder gesund ist und das Fach ist wieder dran, dann wird nach geschrieben. Auch wenn es am ersten Tag ist.
Wäre ja auch unfair den anderen gegenüber, wenn er noch länger Zeit hätte zum Üben.

Das er übersprungen hat und er eigentlich noch angeschlagen war, ist nicht zu werten.
Das ist halt euer "Problem".
Dann lass ihn halt nächstes Mal zu Hause und schick ihn nicht mit Kopfweh hin.

LG
Tanja

Hi,

er hat seit Sonnta und entsprechend auch Montag früh auch ohne Schmerzmittel keine Kopfschmerzen mehr. Die kamen erst in der Schule wieder (auch längst nicht so stark wie an dem Donnerstag zuvor).

Da hätte mir kein Arzt ein Attest ausgestellt (bauche ich für meinen Arbeitgeber).

Viele Grüße

Hallo,

ich kann deine Aufregung leider gar nicht verstehen. Meiner Ansicht nach habt ihr den Fehler begangen und ihn eben noch nicht gesund wieder in die Schule geschickt. Bei der Vorgeschichte hätte ermit leichten Kopfschmerzen noch einen Tag pausieren müssen.

Ansonsten gilt hier bei uns: Unterlagen / Infos über verpasste Tage sind eine Holschuld. Das bedeutet, dass dein Sohn sich bei seinen Klassenkameraden erkundigen muss, was in den beiden Tagen passiert ist. Das wäre bei euch spätestens am Samstag oder Sonntag gewesen. Und ja, in der 5. Klasse kann auch Mama / Papa noch bei Klassenkameraden anrufen.
Hinzu kommt bei euch, dass die Klassenarbeit doch auch schon länger bekannt war. Es handelt sich auch nicht um eine Arbeit, für die man viel üben kann. Von daher abhaken und Sohnemann noch täglich unterstützen.
Mein Sohn hat bspw. auch die komplette 5. Klasse benötigt um zu lernen, dass man Hausaufgaben und Daten für Arbeiten direkt aufschreibt und nicht glaubt, dass man das sich doch locker merken kann .... und ja, er ist da auch mal reingefallen (bei uns gab es in der Grundschule Hausaufgabenwochenpläne - also am Gymnasium dann totaler Systemwechsel).

VG
B

Hi,

Unterlagen haben wir uns natürlich geben lassen.

Viele Grüße

Hallo.

Hast du mit der Lehrerin gesprochen? Ich bin mir nämlich ziemlich sicher, dass dieser Schulaufgabentermin nicht erst in der Woche, in der dein Sohn krank war, mitgeteilt wurde.#gruebel

LG

Hi,

nein, hab ich noch nicht, werde ich noch tun.
Und ja, ich glaube auch, dass das angekündigt war. Vermutlich schon im September... zu früh für meinen Sohn...

Viele Grüße

Hallo
Warum schickst du dein Kind krank zur Schule?

Naja, "krank" ist in diesem Falle ein grosses Wort.
Er hat einen Fussball an den Kopf bekommen - passiert meinen Söhnen 2-3mal wöchentlich. Würde ich sie jedes Mal danach zu Hause lassen, wären sie nie in der Schule...

Im Falle der TE hat sie es halt versucht, da es ihm zu Hause ja (ohne Lärm durch 20 weitere Kinder...) wohl gut ging! Ist nichts verwerfliches daran, es einfach mal zu probieren und - sollte es nicht funktionieren - das Kind wieder nach Hause zu holen!

#winke

Die Kopfschmerzen haben sich verstärkt also war er morgens nicht fit.

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Ich würde leider tatsächlich sagen, das es dumm gelaufen ist.

Meine Tochter ist diese Woche zu Hause. Sie weiß, dass die in Englisch einen Test schreibt, einen Bio, und eine Arbeit in Mathe. Das wird den Kindern normalerweise frühzeitig mitgeteilt. So kann man auf den Termin hin lernen (zumindest bei den Arbeiten), und man weiß wenn man krank ist, was dann auf einen zukommt.

Die Infos was sie bis dahin Neues gelernt haben holt sie sich bei Freundinnen und holt die ggfs. zu Hause nach.

Gerade in Deutsch wird in einer Woche nicht so was komplexes gelernt (5. Klasse), dass man plötzlich nichts mehr kann.

Du machst dir für meinen Geschmack viel zu viele Gedanken. Er hat vor ich weiß nicht wie viel Tagen einen Ball an den Kopf bekomen und deswegen soll jetzt die 6 nicht zählen?


Du hast ihn schulfähig befunden. Der Arzt sagt 2x das nix dramatisches dabei ist. Er ist auch nicht zum Lehrer und hat gesagt, dass ihm was fehlt. Kopf-Schmerzen kann man immer Mal haben. Was vergessen oder verteilen passiert auch mal. Das sind ganz normale, alltägliche Lebenssituationen mit denen man ohne großes Drama umgehen lernen sollte. Das wird ihm noch öfter passieren.

Dann hat er halt Mal eine 6. Hattest du nie eine?

Sag ihm halt, es ist blöd gelaufen. Und nächstes Mal, erkundigt ihr euch eben genauer was er verpasst hat. Außerdem wird es wohl nicht Stoff gewesen sein den er erst kurz vorher hatte. Mit gut zuhören und Mal 10 Minuten vorher in den Hefter gucken wäre eine 6 auch eher unwahrscheinlich gewesen. Nun ist es so....und er wird daraus lernen. Er geht zur Schule. Du brauchst ein bisschen Abstand und Gelassenheit. Nur weil dein Kind Mal eine blöde Situation hatte und eine schlechte Note geht doch nicht die Welt unter.

Fragen kostet ja nichts.
Probiere es ohne viel zu erwarten. Vielleicht habt ihr ja Glück.

Hallo,

Zur Note bzw Situation an sich: Werden Klassenarbeiten nicht angekündigt? Wird das unter Schülern oder Seitens der Lehrer gar nicht kommuniziert wenn Schüler nicht da waren? Vor allem wen Schüler quasi eine ganze Woche fehlen und nicht nur den einen Tag?! So richtig nett ist das ja nicht. Wenn meine Tochter ihren Klassenkameraden die Hausaufgaben bringt, gibt sie die angekündigten Klassenarbeiten immer gleich mit an.
Wir erfahren Klassenarbeiten immer eine Woche im voraus und manche Schüler benötigen ja auch diese Vorbereitungszeit.
Die Note wirst Du jetzt als Erfahrung verbuchen und abhaken müssen.
Ist halt schade fürs Übertrittszeugnis. (Darum gehts doch?)

Unabhängig davon:

Ich habe noch nie gehört, dass ein Kind eine Klasse aufgrund von Depressionen überspringt. #kratz Diese Begründung ist mir komplett schleierhaft?
Und in Bayern sowieso... noch dazu ist er kein Überflieger ... Hab ich irgendwas nicht verstanden ?? #kratz

Hallo Cityqueen,

die Schularbeiten werden angekündigt. Ich gehe davon aus, dass das zu Schuljahresbeginn war.

Nein, er hat nicht aufgrund einer Depression übersprungen, er zeigte aufgrund von Unterforderung eine Entwicklung in Richtung Depression. Er hat die letzten Wochen vor den Sommerferien in der vierten Klasse verbracht, da ging es ihm wieder gut. Überspringen ist ein Notmaßnahme, wenn man anders nicht weiterkommt. Mein Sohn hatte in den ersten zwei Jahren eine tolle Lehrerin, die das gut abfangen konnte. Die in der dritten war noch Referendarin und wird sicher auch mal sehr gut werden, aber als Referendarin hat man eben auch noch wahnsinnig viel andere Sachen.

Unterforderte Kinder reagieren unterschiedlich: Meine Tochter hat sich völlig zurückgezogen. Viele stören permanent, andere werden aggressiv, und Kinder wie mein Sohn werden depressiv. Das ist nicht selten, aber vielleicht hört man mehr von den 'Störern'. Vielleicht habe ich mich mit 'kein Überfliegen' unglücklich ausgedrückt. Ich meinte damit, dass er kein Kind ist, dass immer schnell fertig ist und klar ist, dass alles läuft. Aber das sind eigentlich sie, die gut ins System passen, die überspringen dann auch nicht. Für die ist das Niveau so, dass alles einfach ist. Mein Sohn ist durchaus intellektuell weit voraus; nur die Arbeitsgeschwindigkeit hinkt hinterher - was auch typisch ist.

Wenn die Lehrerin die Ansprüche an den Aufsatz deutlich nach oben schrauben würde, und die Kinder statt dessen drei Stunden Zeit hätten, wäre das für meine Sohne besser. Dann könnte ein einen schönen 5-seitigen Aufsatz schreiben. So aber muss er seine ganzen Ideen verwerfen und müsste sich auf zwei Seiten reduzieren - das kann er nicht. Hinzu kommt sein Perfektionismus bei der Formulierung jeden Satzes und natürlich, dass er bis zum Sommer noch auf der Drittklasslineatur geschrieben hat.

Viele Grüße

Mein Kind wäre auch nicht mit leichten Kopfschmerzen in die Schule.
Wir sind hier gut verknüpft und bekommen alles mit was in der Schule da so kommen kann und fragen bei Krankheit auch.
So ist es eben und das Kind als gesund in die Schule.

Hi,
leider habt ihr da tatsächlich einfach Pech gehabt. Die Schulordnung gibt ganz klar vor, dass anwesende Kinder die Arbeit mitschreiben müssen.
Ich denke, dass dein Sohn lernen muss, die Unterrichtsgespräche (und die Termine) besser wahrzunehmen. So eine Schulaufgabe in Deutsch wird ja nicht erst eine Woche zuvor bekannt gegeben (Respekt an die Lehrkraft, die in einer 5. Klasse schon Ende November die zweite Schulaufgabe geschrieben hat .... ).
Ich denke, du wirst wenig Handhabe haben, die Note nicht zählen zu lassen.

LG

Ich finde das ziemlich fies von der Lehrerin.

Wenn bei uns ein Kind länger krank ist, also die letzten beiden Stunden in diesem Fach gefehlt hat, in dem ein Test geschrieben wird, darf es gar nicht mitschreiben.

Es muss zuerst den Stoff nacharbeiten und es wird ein Nachschreibetermin angesetzt.

Machen kannst du aber nichts dagegen, ich würde es abhaken.

...wenn das gymnasium bayern ist, hat die lehrerin keine wahl. das ist alles so fix vorgegeben. als elternteil muss ich in der unterstufe schon sehen, dass ich die schulaufgabentermine meines kindes im blick habe, wenn das mein kind noch nicht alleine kann. diese termine werden mindestens eine woche im voraus bekanntgegeben, meistens zu beginn des halbjahres für die folgenden sechs monate. das wird auch am ersten elternabend nochmal thematisiert. die vorbereitung auf die deutschschulaufgabe dauert im unterricht mindestens drei wochen bei bekannter aufsatzart, sonst eher vier, zudem ist ein übungsaufsatz wenigstens in teilausarbeitung vorgeschrieben. das bekommt man auch als schüler der 5. mit, dass da bald eine schulaufgabe ansteht.

wenn ein kind anwesend ist, muss es mitschreiben. sobald die prüfung läuft, läuft sie und muss bewertet werden. wer krank ist (also fehlt), bekommt einen nachtermin, der auch am ersten tag des wiedererscheinens liegen kann. wer krank beginnt, muss fertig schreiben und wird bewertet, das steht wörtlich so in der gso. der lehrer kann nicht anders handeln, sonst wäre es klar rechtswidrig.

hier geht es aber um den regulären schulaufgabentermin, zu dem das kind unvorbereitet (da eltern/kind warum auch immer über schulaufgabentermine nicht informiert) und halbkrank erschien. an der note wird nichts zu rütteln sein, die ist so, wie sie ist.

ich würde schleunigst die noch ausstehenden sa-termine herausfinden und dann zuhause mit meinem kind einen hausaufgaben- und lernplan für jede woche entwickeln, da er damit noch völlig überfordert zu sein scheint.

Mein Kind geht auf die Realschule, da ist das wohl anders.

Daneben ist das Gymnasium, da werden die Schulaufgabentermine tatsächlich auf der Homepage an die Eltern bekannt gegeben.

Ich kenne mich da aber rechtlich nicht aus, kann nur sagen, wie es bei uns ist.

Hallo zusammen,

vielen Dank für eure Antworten - auch an die, deren Antworten mir nicht gefallen. Aber darum hab ich es ja zur Diskussion gestellt.

Ich geb zu, mein Text war ziemlich lang, deswegen nochmal: ich gehe davon aus, dass die Schulaufgabe schon ewig angekündigt war. Nur, dass mein Sohn halt besonders im ersten Monat und besonders in Deutsch Probleme hatte, alles mitzuschreiben.

Das Ganze ist jetzt schon ein paar Wochen her. Ich werde für Januar einen weiteren Termin mit der Lehrerin ausmachen.

Ich she es in der Tat als extrem dumm gelaufen, war allerdings irritiert ob der Reaktion meiner Kollegen. Das hat mich nachdenklich gemacht, vor allem, was den "Verpasst-Zeitraum "betrifft. Deswegen wollte ich hören, wie das bei anderen so läuft.

Viele Grüße