Gelogen !!! Ich bin so sauer!

Hallo Zusammen,
ich muss mir mal Luft machen und euch um eure Meinung bitten. Unsere Kinder, 15 und 12 haben beide ein Handy (wie jeder in diesem Alter), wir haben jedoch Zeitlimits, damit sie nicht zu viel am Handy sind. Diskussionen deswegen hatten wir schon, da "natürlich" alle anderen keine Zeitlimits haben ;-) Der alte Spruch.... Jetzt haben sie irgendwie das Passwort herausbekommen und unsere Tochter war dann teilweise 3 Std. auf Instagram&Co. Wir hatten sie beide zur Rede gestellt und unser Sohn hat es gleich zugegeben, unsere Tochter hat uns jedoch direkt ins Gesicht gelogen! Wir haben dann herausgefunden, dass sie während der Schulzeit heimlich abends bis 24 Uhr noch am Handy war, obwohl sie Klassenarbeiten geschrieben hat und um 6 Uhr aufstehen muss. Das hat sie natürlich auch erst abgestritten und uns angelogen! Dementsprechend Ärger gab es jetzt! Das Vertrauen ist erstmal dahin! Ich weiß gar nicht, wie ich wieder Vertrauen zu Ihr aufbauen kann, ich bin soooooo sauer. Unser großes "Problem" (Luxusproblem) ist jetzt: Wir haben beiden zu Weihnachten einen Laptop gekauft, weil sie in der Schule sehr sehr viel mit Computern, Laptops etc. arbeiten und für Hausaufgaben sehr häufig im Internet recherchieren müssen. Wir haben einen Familien-Laptop, aber der reicht nicht mehr, jeden Tag brauchen beide diesen Laptop und ich muss damit auch arbeiten, das funktioniert auf die Dauer nicht... Ich weiß jetzt jedoch nicht, ob sie nach dieser Aktion den Laptop "verdient" haben, vor allem ist unser Vertrauen weg. Wir wissen dann nicht, wieviel damit im Internet gesurft wird etc.... Und so ein Streit vor Weihnachten, ich bin echt traurig und sauer. Was würdet ihr tun? Danke für nette Antworten! Franziny

Hallo!


Kann dich verstehen. Würde die Laptops trotzde verschenken und beides ( Laptops und Smartphones) ab jetzt abends immer einsammeln.

Verbuch es unter Erfahrung gemacht.

Liebe Grüße und frohe Weihnachten
Alva

Ist bei nem Weihnachtsgeschenk vielleicht blöd... aber ich glaube, hier würde es den Laptop erst mal nur unter Aufsicht geben... Recherchieren für die Schule, klar, logisch, kein Problem,... AM ESSTISCH...

Der Rest ist bei uns übrigens ähnlich... nur wir Rabeneltern haben so ne bescheuerte App installiert... Allerdings gab mein Sohn letztens zu, dass sein bester Freund das Handy abgeben musste, weil er die App per YouTube-Anleitung umgangen ist... Daraufhin habe ich auch erstmal bei YouTube nachgeschaut, das geht bei uns so einfach zum Glück nicht...

LG
Frauke

Das mit den Handyscodes funktioniert schon bei unserem 8-jährigen nicht. 🤣 Der hat eins unserer angelegten Handys zum Musik hören. Es gibt genug Tricks für pfiffige Kinder, das zu umgehen. 😂

Ich würde den Laptop trotzdem schenken. Vielleicht abends lediglich die Handys einsammeln.

Gibt es nicht. Für die meisten Geräte gibt es Sicherungsmöglichkeiten, die Kinder ausdrücklich NICHT mal eben umgehen können.

Sowohl Microsoft als auch Google bieten hauseigene Mechanismen an, die sich für Kinder und Jugendliche kaum umgehen lassen. Damit lassen sich mit 2 Lösungen direkt alle Android-Geräte und alle Windows-Geräte sowie die XboX im Haushalt überwachen. Auch die Switch hat eine brauchbare Kindersicherung. Und die PS4 mittlerweile auch.

Man muss sie nur einrichten, was nicht wirklich schwer ist, aber Zeit kostet.
Ein Haufen Eltern sind zu leider viel zu bequem dazu und haben nichtmal ansatzweise versucht irgendwas zu sichern, sonst würden sie nicht dauernd diesen "Kinder können das leicht knacken"-Quatsch im Netz verbreiten.

Wenn man es dann noch schafft, seine eigenen Geräte nicht mit 12345, seinem eigenen Geburtstag oder einem popligen L-Muster zu "sichern", ist echt viel gewonne.

Das ganze lässt sich auch direkt über den Zugang zum WLAN für einzelne Geräte kontrollieren. Viele Geräte sind ohne Internet gleich viel weniger interessant. Auch keine Zauberei.

Hallo, hast du als Jugendliche nie gelogen? Nie Regeln gebrochen?

Du machst meiner Meinung nach ein bisschen viel Drama. Hast du gar kein Vertrauen mehr zu ihr? In keinem Lebensbereich?
Vertrauen kommt meiner Erfahrung nach leise und langsam wenn man es zulässt.

Zu den Handy und Laptop Zeiten
Abends einsammeln
Besseres Passwort
Nachts WLAN ausschalten
Besseres Passwort
Microsoft Familienakonto erstellen und so nur eingeschränkten Zugriff
Und nicht zu vergessen ein besseres Passwort erstellen!

Wenn die Kinder, die Laptops brauchen stellt sich doch gar nicht die Frage ob oder ob nicht die Laptops verschenkt werden.

Wer hat denn das Passwort wie geknackt?
Und wie waren die Noten nach nur 6 Stunden Schlaf, waren diese auffällig mies oder waren sie noch okay?
Würdest du die abgelieferte Leistung so hinbekommen?

Gruß Sol

Das seh ich ganz genauso und habe mich bei den vorherhigen Antworten schon gewundert!

Als ich in dem Alter war hab ich viel zu viel mit meinen Freundinnen telefoniert. Meine Eltern haben sich dann ein Telefon mit Passwort zugelegt und mein Vater hat vor meinen Augen das Passwort eingegeben. Ich hab dann heimlich telefoniert wenn sie nicht da waren.
Das ist doch vollkommen normal in dem Alter. Ich weiß nicht ob da mehr vorgefallen ist, aber durch so ein bisschen Heimlichkeit würde mein Vertrauen nicht für immer zerstört sein.

Lügen ist natürlich nicht richtig, habe aber Studien gelesen über Lügen in der Pubertät. Es gehört zum teil leider dazu. Ich persönlich finde euren Umgang zu streng gerade ein 15 Jähriger muss den Umgang mit Handy und co. allmählich selbst regulieren können. Auch wenn man das nicht hören will. Wir haben es mit 14 Jahren Ihm überlassen. Die Noten sind auch nicht schlechter geworden als sie vorher waren. Ein Laptop ist für einen 15 Jährigem ein Arbeitsmittel und kein Geschenk das man verdient. Ich finde es gravierend wenn man in der aktuellen Zeit noch so eine Rückwärtsgerichtete Meinung vertritt. Die Kinder wachsen in einer Medialen Welt auf, Digitalisierung ist unsere Zukunft und keine Krankheit. Mit 12 Jahren sehe ich das auch noch enger, aber in Summe finde ich Eure Einstellung als sehr einschränkend. Ich persönlich habe auch lange TV Zeiten gestoppt und limitiert, aber habe eingesehen das ich viel zu streng war. Geb Deinen Kindern die Laptops !!

Hallo,

Dass du dich ärgerst, kann ich gut verstehen, aber ich würde nach diesem "Vorfall" nicht das Weihnachtsgeschenk ändern. Die Kinder haben dich belogen und sich nicht an deine Zeitbeschränkungen gehalten, aber die Laptops brauchen sie ja auch für die Schule. Klar, dass du dich über die Lüge ärgerst, aber daraus so ein Exempel zu statuieren finde ich ein bisschen zu viel.

Meine Kinder sind etwas älter, fast 18 und fast 16, der Große hat sein Handy immer zur freien Verfügung, die "Kleine" bringt ihr Handy ins Wohnzimmer, wenn sie schlafen geht. Das finde ich gut, und sie selbst sagt, dass sie so nicht in Versuchung kommt. Manchmal steht ihr Handy auf dem Vibrationsmodus und wenn ich höre, wie oft das noch vibriert, Nachrichten kommen, Snapchat aufleuchtet, und das bis weit nach Mitternacht, dann frage ich mich auch manchmal, wann die Klassenkameraden und Freunde schlafen. Aber - zumindest bei den guten Freunden, wo man es mitkriegt - die Schulleistungen stimmen und solange das so ist, wäre ich da auch relativ entspannt.

Ich habe früher heimlich gelesen bis in die Nacht oder TV geschaut, das war auch verboten und gerade das hat es spannend gemacht :-)

LG und frohe Weihnachten
Fontaine

ich würde da mal gaaaanz großartig trennen.

1. das code-rausfinden. --- hast Du das in der Kindheit nicht gemacht? Die versteckte Fernbedienung gesucht, den 4-stelligen Receiver-Code in wochenlanger Probierarbeit rausgefunden? Die versteckte Schokolad genascht? Trotzdem TV geschaut, obwohl die Eltern gesagt haben, man soll um 21h ins Bett, wenn sie ausgegangen sind?
Das ist "EIN" Punkt. - hier muss man für klare Verhältnisse schaffen und in der Konsequenz eben bessere Passwörter und strengere Zeitlimits auf Handys, als auch auf den Laptops eingeben.

2. das Anlügen. -- Das ist eine andere Sache.

Ich finde, du reagierst wirklich über bzw. hast wochenlang nicht gemerkt, dass das Passwort bekannt war und hat lange nicht gehandelt, - also haben die Kinder es ausgenutzt... klar ....
Haben Dich Deine Kinder in den ganzen 12 und 15 Jahren kein einziges mal angeflunktert? Wie hast du denn damals reagiert? Gleich überzogen mit so großen Wörtern wie Vertrauensverlust usw...?

Für mich ist die Konsequenz keinesfalls das Streichen des Weihnachtsgeschenks. sowieso, weil sie es auch für die Schule brauchen. Die richtige Konsequenz sind kürzere und strengere Freischalt-Regeln und -Zeiten. Oder gar 1 Woche Online-Verbot, was in den Ferien eben ganz bitter ist.

(Ich kann minutenweise auf jede Anfrage Seitengenau oder zeitgesteuert Erlaubnisse und Freigaben über mein Handy auf deren Handy und dem Notebook erteilen bei unserer Mikrosoft-Kindersicherung -- man muss sie halt gut einrichten und sich mal ein paar Stunden damit befassen)
Wenn Deine Kinder es nicht im Griff haben, dann musst Du es eben über die Technik lösen und Dir den Verlauf anschauen und eben über den Verlauf weitere Konsequenzen durchführen, wenn dieser nicht den Absprachen entspricht.

Mein Sohn hat auch youtube gekuckt, statt die Zeit wie vereinbart für sein Referat zu recherchieren. - Also gab es einige Tage allgemeines Internetverbot und die Zockfreigaben gelöscht.
Das macht man ein paar mal, - dann klappts.

Also ich würde das als zwei Themen behandeln. Das eine Thema ist sie haben gelogen und ihre Medien Zeit überschritten.

Das andere ist die brauchen ein Laptop für die Schule und prinzipiell ist ein Laptop ja auch nicht falsch.

Ich würde den Laptop komplett ausklammern vom Handy Thema.

Das Handy kommt niemals mit ins eigene Zimmer. An irgendeinen Ort, den man selber im Griff hat. Der Garderobenflur oder so etwas. Und wenn das Handy dort außerhalb der verabredeten Zeiten fehlt fehlt es für längere Zeit komplett!

mein älterer würde zugeben (schlimmer noch- er würde es sagen, wenn er das PW herausbekommen hat), der jüngere würde versuchen, sich herauszuwinden.
Das ist zum einen eine charaktereigenschaft, zum anderen denke ich, dass jüngere sich generell vermehrt durchmogeln.

Ich würde den laptop übergeben.
ich würde auch irgendwann ruhig mitteilen, dass du bauchschmerzen hast.,
es ist richtig, die zeit zu reglementieren.

in ein paar tagen kannst du ev. schmunzeln? (bei mir verrauchts immer recht schnell.)

lg

Bei uns wäre es der Ältere, der sich immer herauswinden würde. Der stellt aber auch mehr an.

Bei uns läuft es so.
Wenn ich ihr vertrauen kann, lasse ich auch mal 5e grad sein, wenn es mal leicht daneben geht.
Keine gravierenden Überschreitungen, kein Anlügen!!! etc.
Wenn sie von sich aus mal etwas gesteht (obwohl es nicht zur Debatte stand) und alles insgesamt im Rahmen bleibt....

Aber:

Merke ich aber, dass das Vertrauen ausgenutzt wird, gelogen wird, obwohl es offensichtlich ist, dann ist das Privileg weg.

Das betreffene Privileg und ggf. dort, wo sie sich in Gefahr bringen kann, wo Vertrauen notwendig ist und damit im Zusammenhang steht.


In eurem Fall würde das heißen:
Handy gibt es nur noch unter zeitlicher Aufsicht.
- für unterwegs, wenn es notwendig ist (Informationsübermittlung)
- 1x am Tag Klassenchat um nach Hausaufgaben zu fragen (max. noch einmal, ob Antworten kamen).
Danach kommt das Handy wieder in meine Obhut.

Wenn das gut läuft, ggf. Timer im Gerät einstellen, wobei das nicht notwendig war.

Als meine es einmal so übertrieben hatte, dass nicht mehr zu übersehen war, kam das Handy zu mir, mit genannter Regelung.
Seither bringt sie mir das Gerät freiwillig bevor sie ins Bett geht.

Mama, dann kannst du sicher sein und ich komme nicht in Versuchung. Alleine traue ich es mir noch nicht zu, der Versuchung zu widerstehen.


Computer ist ähnlich. Dieser ist generell nicht in ihrem Zimmer.
Es gibt einen Familienarbeitsplatz. Dort wird nicht kontrolliert, wer was genau macht, wohl aber auch ein zeitlicher Faktor.

Da ich selbst vor Computersucht nicht sicher bin und mich selbst immer wieder prüfe, da ich Neigungen dazu habe, eine zu entwickeln, hilft mir das selbst.

Gerät steht so, dass jederzeit Ansprache erfolgen kann.
Sage ich meinem Kind, dass ich noch etwas fertig arbeiten muss und sie erwischt mich dabei, dass ich mein Versprechen nicht einhalte, dann tut mir das ertappt werden sogar gut. Das ist nicht ihre Aufgabe, hilft mir aber selbst, nicht daran zu versumpfen.

Der Platz ist so gestaltet dass wir beide in Ruhe arbeiten können, aber eben nicht komplett alleine sind.

Wird es übertrieben oder geht zeitlich nicht vorwärts, kann ich in einem Gemeinschaftsraum bessere Argumente bringen, als wenn etwas in ihrem Zimmer ist, wo verantwortungsvolle Regeln mit Privatsphäre kollidieren.

Sie selbst fühlt sich am gemeinsamen Arbeitsplatz auch weniger ertappt/überrumpelt, wenn ich nachfrage, wie der Stand ist (zeitliche Organisation des Tages).
Hier kann sie mich eher um Hilfe bitten, als in ihrem Zimmer, wo sie sich besser ungestört ablenken kann.

Vergngügen darf da an dem Platz auch mal sein. Ich bin ja auch gerade hier ;-)

Aber es ist doch anders darin zu versumpfen, wenn es keiner mitbekommt, als wenn jederzeit gefragt werden kann.
Wenn klar ist, dass sie mit den Schulaufgaben fertig ist und noch einen Film ansehen möchte oder etwas Freizeit machen möchte, dann sagt sie das. Dann störe ich auch nicht. Das Schulische ist ja erledigt.
Umgekehrt weiß sie aber auch, dass das Privileg Freizeit so zu gestalten, gestrichen wird (und ich es dann auch mitbekomme), wenn sie lügt und statt Schulaufgaben oder nebenher was anderes macht und das eigentliche nicht vorwärts geht.

Im Zimmer lässt sie sich leichter ablenken. Im Gemeinschaftsbereich bittet sie eher um Hilfe, weil sie dann den Ansporn hat, dass es fertig wird und sie offiziell, ohne Lüge so dran darf.

Hausaufgaben macht sie in ihrem Zimmer. Aber das Handy ist dann so lange außerhalb, Computer und co auch. Das macht es einfacher.


Bei Vertrauensverlust siehe oben: gibt es Computer nur für schulisches (einen Lehrer interessiert Computerverbot nicht), aber eben strenger reglementiert. Nicht im eigenen Zimmer bietet mir die Chance mehr darauf zu achten, zu pochen und umzusehen
und lockerer zu lassen, wenn es mit dem Vertrauen stimmt. Und für sie ist es auch mehr Erleichterung im Zweifel nachzufragen, weil die Hemmschwelle mit der Zimmertür nicht ganz so groß ist.

Zimmer nicht aufgeräumt oder hat das Tagebuch auf dem Bett liegen: andere Hemmschwelle (sie müsste es erst wegräumen)
als wenn sie mich im Gemeinschaftsbereich einfach dazu ruft und es wirklich nur um die Frage am Bildschirm geht....

Meine Söhne haben sich mal einen Hotspot aus einem alten Handy gebastelt, um unsere Routerzeiten zu umgehen. Sie haben 3 Wochen dicht gehalten und haben es mir dann erzählt.
In diesen 3 Wochen haben die beiden gute Arbeiten geschrieben, saßen morgens frisch und ausgeruht am Tisch und sind mir auch sonst nicht negativ aufgefallen.
Ich habe mit meinem Mann darüber gesprochen und seitdem haben die Großen keine Beschränkungen mehr (die sind 14 und fast 17).

Ganz clevere Kerlchen !! #freu
Meine Enkelin ist in Bezug auf ihr Smarty auch äußerst kreativ ;-) - die Eltern nicht ganz so. Aber solange die Noten gut sind und sie sonst nichts anstellt - was soll's.
Gelegentlich kontrolliert wird allerdings schon.
Abends muss das Teil auf dem Flurschränkchen liegen und ansonsten ist sie ja auch nicht laufend dran.
Es ist auf mich angemeldet - würde sie es irgendwie zu bunt treiben, weiß sie genau.........#schein
LG

Absolut süß, nicht jedes Kind ist aber so.

#winke#herzlich

Ich verstehe Deinen Ärger. Ich würde jedoch die Laptops trotzdem schenken - ich finde das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.

Ein weiterer Gedanke noch - könnte es sein, dass Ihr etwas streng seid? Das größere Kind ist 15 - ist es in dem Alter echt noch angebracht Medienzeiten zu vergeben?

Ich stolpere auch über die vorgegebenen Medienzeiten bei einer 15jährigen. In nicht mal 3 Jahren darf sie sich im Stadtpark Wodka literweise 'reinziehen, Hauptdarstellerin in Pornos werden oder sich einem Jahrmarkt anschliessen.
Wäre es nicht an der Zeit, ihr jetzt die Verantwortung für ihren Medienkonsum zuzugestehen?
Ich verstehe durchaus, daß Du über die Lügerei sauer bist, aber im Fall Deiner Tochter gehe ich tatsächlich davon aus, daß der überwiegende Teil ihrer Freunde keinerlei enge Grenzen (mehr) bezüglich 'Medienkonsum' hat. Meine Jungs sind 14 und 15 und kriegen das mit dem Medienkonsum - genau wie ihre Kumpels - ganz gut selber geregelt.

Grüsse
BiDi

Hallo
Also dass es mit 15 bei den meisten so ist, dass sie keine Zeitlichen Vorschriften von den Eltern haben, halte ich auch für die Wahrheit.
Mit 15 stecken nicht gerade wenige Jugendliche im Bewerbungsprozess für eine Ausbildung und beginnen diese wenig später. So "groß" sind sie in dem Alter ja auch schon. Den Medienkonsum eigenständig zu regulieren, kann man in dem Alter wirklich zugestehen. Oder gibt es einen bestimmten Grund, warum du ihr das und dass sie gegebenenfalls aus Fehlern lernt(zu lange wach, da muss ich morgen wohl früher das Handy rauslegen,...) nicht zutraust?
Kam sie morgens nicht aus dem Bett und hat die Arbeiten verhauen?
Lügeh geht natürlich trotzdem nicht. Das würde ich die beiden auch deutlich wissen lassen. Dennoch würde ich auch das eigene Handeln hinterfragen. Sie kamen ja offensichtlich schon zu euch und auch wenn du es für "den alten Spruch" hälst, kann man da vielleicht nochmal überlegen, ob die eigene Reglung wirklich so sinnvoll ist und wann es Zeit wir, die Kinder lernen zu lassen selbstständig ein angemessenes Ende zu finden.
Den Laptop hätte ich so ehrlich gesagt generell nicht zu Weihnachten geschenkt, außer er wird zufälligerweise gerade in der Zeit erst benötigt. Es handelt sich ja nicht um sonst ein schicker Gaming Modell, sondern um einen Gegenstand der für die Schule benötigt wird.

LG

Hallo,

Ihr habt ja die Regel mit den festen Zeiten aufgestellt, was die Kinder ja wissen. Was habt ihr denn für eine Konsequenz festgelegt für einen Regelbruch? Das finde ich sehr wichtig, denn sonst ist doch klar dass sie austesten was passiert wenn sie sich nicht dran halten. Ich würde mit ihnen vereinbaren dass bei Regelbruch das Handy z.B. 2 Wochen lang abends vor dem Essen abgegeben werden muss.

So wissen sie genau was passiert und ob sich das lohnt. Was das Lügen angeht würde ich ihr sagen dass Du enttäuscht bist, mehr würde ich erstmal nicht tun.

Bei den Laptops würde ich es genauso machen wie mit Handy, Recherche für Schule ok, privat festgelegte Zeit, bei nicht einhalten Konsequenz. So vermeidest Du unnötige Diskussionen und jeder weiß woran er ist.

LG
Sunny

Reagierst du da nicht etwas über? Ich wäre eher interessiert daran, was dein Kind dazu getrieben hat. Das zeigt ja, dass der Drang sehr groß ist. Ist sie süchtig? Will sie bei ihren Freunden nicht außen vor sein? Versucht doch diesbezüglich mit ihr ins Gespräch zu kommen. Mir zumindest wäre das viel wichtiger als sauer zu sein, das führt ja zu nichts, bringt euch bei der Thematik nicht weiter. Klar, natürlich ist es ein Vertrauensbruch und darauf reagiert man emotional, würde ich auch, aber so wie ich es lese fehlt da ein wichtiger Schritt. Anstatt über Strafen nachzudenken würde ich tatsächlich Ursachenforschung betreiben, mich ggfs bei Medienpädagogen beraten lassen. Soziale Medien und WhatsApp haben insbesondere bei Jugendlichen einen hohen Stellenwert. In dieser sensiblen Altersphase, in der die peergroup und die Beliebtheit bei dieser wichtiger ist als die Eltern und deren Regeln, die man eh doof findet, finde ich es nicht verwunderlich, dass sowas passiert. Umso wichtiger wäre es mir, darüber im Bilde zu sein, was mein „Kind“ bewegt, welche Themen wichtig und interessant sind, natürlich auch mit ihr mediennutzung zu problemstisieren.

Hallo, ich würde schimpfen und das Passwort ändern.

Ich bin noch ohne Internet und Handy aufgewachsen, ich bin nachts über die Garage und die Mülltonne rausgeklettert und habe mich mit meinen Freunden getroffen.

Morgens, bevor alle aufstehen, wieder so zurück ins Haus, umgezogen und runter zum Frühstück.

Heutzutage würden wir wahrscheinlich nachts heimlich whatsappen.

Meine Noten waren immer okay.

LG testuser

Habt ihr die App, wodurch ihr es von Euren Handys steuern könnt?

Habt ihr denn an den Schulleistungen der Kinder Veränderungen bemerkt, nachdem sie mehr Zeit im Internet verbracht haben?

Falls nicht: vielleicht ist es alles nicht so dramatisch?

Ich würde die Laptops trotzdem verschenken.
Ihr könnt sie ja abends einsammeln. Oder halt den Router abends ausstellen. Dann geht am PC ja zumindest kein Internet mehr.

Sie brauchen die Laptops für die Schule. Also ja, ich würde sie schenken.
Aber ein wenig zappeln lassen würde ich die Beiden schon, also nicht nur die Tochter alleine, sondern den Sohn auch.
Das Vertrauen ist doch deshalb nicht dahin.
Haben wir nicht alle einmal Mist gebaut und unsere Eltern haben uns nach einer ordentlichen Ansage verziehen?

Lass dich doch mal bei deinem telefonanbieter beraten, wie ihr das w-lan begrenzen könnt.
Gibts kein wlan, haben die kids auch keinen spaß am handy.

Find euch da viel zu streng und Weihnachten und die Geschenke haben ja nun damit so garnichts zu tun.

Wie ist sie denn in der Schule? Schlecht? Gut? Sehr gut? Richtig schlecht?
Ich frage weil ich gern nachvollziehen können möchte woher diese Medienangst kommt und dieses arge reglementieren.

ich bin nichtmal bei meinen Kids so streng und die sind deutlich jünger...in dem Alter würd ich sie weissgott sicher nicht mehr reglementieren was das angeht ausser die Leistungen in der schule wären so arg schlecht das da was passieren müsste (allerdings würd ich sowas auch anders regeln, Passwörter gäbe es da garnicht,sowie jetzt auch nicht,wenns Nein heisst,heist es Nein, logische Begründungen gibts dazu und gut ist...egal wie sehr sie wollen,sie wissen das ich recht habe und lassen es dann von selbst...solche strengen verbote reizen doch erstrecht)

Was das Lügen angeht ist kacke,aber da ihr so streng seid wundert es mich ehrlich gesagt garnicht so sehr....
ich wäre sicher auch enttäuscht, aber würde mich halt auch nicht so arg wundern und könnte es nachvollziehen.
Es gäbe aufjedenfall nochmal ein Gespräch über das Thema Lügen.

Was das Vertrauen angeht, das hattet ihr sowieso nie.

LG

Hättet ihr auf das Passwort aufgepasst, gäbe es jetzt dieses Geschrei nicht.
Bisschen übertrieben, finde ich.

Ist doch easy, einfach abends ab ner bestimmten Zeit die Geräte für das WLAN sperren, fertig! Wir machen das über die Fritzbox. Ab und an das Passwort ändern.
So ein Drama daraus zu machen finde ich echt albern, und Vertrauensverlusst...echt? Wegen dem heimlichen Internet?
Laptop sehe ich auch als Arbeitsgerät, daher würde ich es schenken und dann eben abends ins Schlafzimmer stellen lassen.

Entspann dich mal, es ist Weihnachten!

Mona