Sollte ich da aktiver werden?

Hallo zusammen,

mein Sohn kommt dieses Jahr in die Schule und ich bekomme leichte Bauchschmerzen...
Er ist soooo schüchtern. Wir sind zur Zeit regelm. in einem Sportverein, weil er dort gern hingehen will, aber sind wir vor Ort und es soll starten traut er sich nicht. Er sagt: sein Körper will nicht.
An Weihnachten war er der einzige, der panisch nach mir gerufen hat, als der Weihnachtsmann ihn aufrief... und jetzt denke ich an den Tag der Einschulung.
Er wird dort aufgerufen, er muss allein nach vorn und wenn er Pech hat, dann ist er einer der ersten die aufgerufen werden.... ich würde ihn so gern etwas vorbereiten auf diesen Tag. Irgendwas üben, wo er lernt, dass gewisse Dinge nicht schlimm sind und es ein tolles Gefühl ist, wenn man sich überwunden hat. Aber ich will natürlich auch keinen Druck ausüben...

Daher die Frage an euch: habt ihr eure Kinder ein bisschen mehr "angeschubst"? Oder waren alle Befürchtungen umsonst? Mir ist ja klar, dass in einem halben Jahr noch viel passieren kann in seiner Entwicklung, aber ich will eben auch nichts verpassen, was ich hätte tun können.

Ich selbst war/bin auch so und habe sehr viel Verständnis für ihn, was aber nicht immer gut ist...

Danke euch schonmal :-)

ich kann mich erinnern, was ich am Geburtstag (Mai) für Bedenken hatte. Wegen ähnlichen Dingen, wie Du. -- tja: .... das Kerlchen hat in den paar Monaten so eine Entwicklung gemacht, dass ich rückwirkend gar nicht mehr verstehen kann, warum ich mir so Gedanken machen musste...

Ihr habt noch 8 Monate, -- das wird schon... du wirst sehen, da geht eine Menge...

Danke dir :-) Genau wegen solcher Antworten habe ich hier geschrieben. Man verrennt sich ja oft in den eigenen Gedanken und ich lebe vom Vater getrennt. Wir könnten da nicht unterschiedlichere Meinung haben....

Ich finde es schwierig ihn darauf vorzubereiten.

Einer meiner Jungs war auch so ein Kandidat, der bei der Einschulung, als sie sich aufstellen und mit den Lehrern in die Klasse gehen sollten, heulend abgehauen ist.#schwitz

Trotzdem ist er schnell und gut in der Schule angekommen, hatte viele Freunde und mochte seine Lehrerinnen total gerne.

Er war auch immer ehr schüchterner. Im Kindergarten hat er monatelang kein Wort mit den Erzieherinnen gewechselt, wohl aber mit den Kindern. Bei Arztbesuchen komplett verweigert etc.

Beste Methode war eigentlich, garnicht zu sehr darauf einzugehen. Wenn er etwas wollte, dann ging es. Hatte er z.B. Lust auf ein Eis, ist er auch allein gegangen und hat es sich bestellt oder ähnliches. Das habe ich dann schon so gehandhabt, dass er Dinge, die er gerne wollte schon früh selber regeln mußte. Dann konnte er ja über seinen Schatten springen.

Ab der zweiten Klasse, war von schüchten nicht mehr viel zu sehen. Da war er nur noch wild und frech. Er ist nun erwachsen und auch heute noch ein ehr ruhiger Typ, was aber ja nicht nachteilig ist, solang man nicht zu schüchtern ist, sein Leben in die Hand zu nehmen.

Ja, ab und an übe ich das auch... wenn er eine Zeitung will, dann muss er sie sich allein kaufen. IdR bleibe ich aber in der Nähe. Je nach Tagesform klappt das auch.

Sein Vater ist da strenger. (wir leben nicht zusammen) aber wenn ich das richtig verstehe bekommt das Kind eben auch im Restaurant nichts, wenn er es nicht allein bestellt.

Stellt sich also die Frage, ob ich da auch strenger werden muss.

Aber du machst mir Mut, vielen Dank dafür.

Uff das ist schon nicht mehr richtig was der Vater macht, das ist ja regelrecht eine Strafe.

Sowas würd ich nicht ausüben und daher können dann natürlich erstrecht diese Unsicherheiten kommen....da braucht das Kind logischerweise mehr Rückhalt um sich sicher sein zu können das wenigstens du ihn nicht hängen lässt, das find ich demnach sehr schwierig dann auch "strenger" zu sein in diesem Ausmaße,damit nimmst du ihm den sicheren Hafen weg den er wohl dringend braucht.

Da gilt es eine Balance zu finden und ihm erstmal klar zu machen das er versteht das du ihm diese Sicherheit immer geben wirst.

Also wirklich schwer zu beurteilen ob das schüchterne noch einfach nur unsicherheit ist oder schon einfach eher Angst vor Strafungen und "verlassen sein".

Wie ist es im Kindergarten, z.B. wenn da Aufführungen sind?

Bei mir ist es so: Nikolaus/Weihnachtsmann: persönlich, emotional, was sagen sollen...
als Kind sehr schwierig.
(Stimmung, Erwartung Erwachsener, Einzelvorführung mit ob es zum Geschenk kommt oder nicht)

Einschulung, Aufgerufen werden: kein Problem.
Viele Kinder, Masse, ich muss nichts sagen! Ich gehe hin, stelle mich dazu, fertig.

Referate: schwieriger, habe ich aber mit der Zeit gelernt. Weniger emotional als Weihnachtsmann

Auftritte in der Menge: wenn ich nicht gerade ganz vorne stehen musste, konnte ich mich wegducken oder nur so tun, als würde ich mitsingen (Mund bewegen. Das ist weniger peinlich als schiefer Ton)

Sportvereine sind ja auch wieder mehr Interaktion. Mitmachen, wie verhalten usw.


Daher wären eher Gruppenauftritte vom Kindergarten interessant. Mehrere Kinder gleichzeitig, keine Interaktion mit anderen.

Sowas wird in der Kita nicht gemacht... jetzt zu Weihnachten gab es das das erste Mal, da stand Sohnemann fingerkauend in der hinteren Reihe...

Bei Sportveranstaltungen macht er schon mit, wenn sein Kumpel dabei ist. Er hat also immer seinen besten Freund an seiner Seite, der wird aber bei der Einschulung nicht dabei sein. Da kennt er niemanden...

Hallo.

Ich beneide dich nicht um deine Sorgen. Und deinen Sohn natürlich nicht um seine Angst. Meine Kinder haben diese Probleme zum Glück nicht.

Allerdings kenne ich ein Mädchen, dass sehr schüchtern ist und sich sehr schwer von der Mutter trennen kann.

Im vergangenen Jahr wurde in unserem Kindergarten für die Vorschüler ein ausführliches Selbstbehauptungstraining mit professionellem Trainer durchgeführt. Es gab zwei Blöcke mit je drei Trainingseinheiten und jeweils einer Präsentation am Blockende.

Alle Eltern waren anwesend. Es wurden unterschiedlich Demonstrationen gemacht. Das besagte schüchterne Mädchen trat als erstes allein vor und stellte sich uns Eltern vor. Selbst die Erinnerung daran rührt mich noch heute. Sie hätte dieses Training im Zentrum des Trainers weitermachen können, hat sie aber meines Wissens nach nicht. Die Fortschritte haben sich offenbar wieder verflüchtigt.

Bei der Einschulung war es bei uns unkompliziert. Als die Schüler einmal aufgerufen wurden, ist die Mutter einfach erstmal mit gegangen und das Mädchen konnte erstmal an ihrer Hand bleiben. Das fand ich gut.

Manchmal fällt es dem Mädchen heute noch schwer, manchmal weint sie morgens. Aber irgendwann wird sie es lernen. Muss ja...

Vielleicht habt ihr auch die Möglichkeit zu begleitetem Training? Ansonsten gib ihm die Nähe die er braucht, während ihr übt, ich denke, Zwang oder Druck macht es nun nicht besser.

Dennoch ist natürlich nicht ausgeschlossen, dass es noch von selbst besser wird. Es sind ja noch 8 Monate.

LG

Danke auch dir :-)

Kindergarten und Schule sind zwei vollkommen verschiedene Baustellen. Meine Enkelin hat sich in der Kita auch vor allen Aufführungen gedrückt, hätte sich nie eine Brezel alleine beim Bäcker geholt, zu jedem Mist musste Oma oder Mama mit #schwitz
In der Schule war sie beim Theater dabei, hatte ellenlangen Solotext, bekam Szenenapplaus und bei der Schulzirkusaufführung brillierte sie als Seiltänzerin - vor jeweils fremdem Publikum - und das schon in den ersten beiden Klassen. Wir kamen aus dem Staunen nicht mehr raus.
Mach nicht allzuviel Aufhebens um die ganze Einschulerei. Macht Spaß draus aus dem Ranzenkauf usw. übt den Schulweg, alles möglichst "normal" und ohne Aufwand.
Schubsen, vorbereiten - nein, ganz normal alles behandeln. Je mehr Gewese man bei einem Kind um ein Ereignis macht (auch aus DEINEN Ängsten heraus) desto mehr werden Kinder verunsichert.
Hab ich bei meinen Kindern gelernt und die Erzieherinnen der Kita rieten es meiner Tochter auch, die meinte, ihre Tochter ginge in der Schule unter. Ganz sicher nicht ;-) Gut, sie ziert sich noch heute bei Präsentationen (7. Klasse Realschule) und betont, dass sie ja soooo aufgeregt sei und das alles ja garnicht könne- und dann legt sie eine Präsentation hin mit einem Mundwerk vom Feinsten #cool Ich hatte ihr schon mal angeboten, mitzugehen und Händchen zu halten wie vor 10 Jahren, das hat sie dann doch abgeschreckt #rofl

LG Moni

Ich würde auch sagen, dass es vermutlich in der Schule völlig anders ist... Mein Sohn war in dem Alter genauso. Er hätte Übrigens nie auch nur allein ein Eis gekauft, sicher bis er neun oder so war (jetzt ist er elf).
In der Schule war er sicherange total ruhig, so, dass die Lehrerin bei einem späteren Gespräch meinte, sie habe ihn die ersten Wochen überhaupt nicht einschätzen können und erst dann gemerkt, dass er sich sehr leicht tut. Aber eine Total Verweigerung wie außerhalb der Schule gab es nie. Das hat sich total gelegt.
Wegen der konkreten Szene am ersten Schultag: warst du schon mal bei einem Schultag dort dabei. Ich habe mir das auch immer klassisch so vorgestellt, aber in der Grundschule meiner Kinder ist es völlig anders. Es hängen Listen aus, wo dNn draufsteht, welche Farbe man hat. Dann geht man zu einem Tisch, natürlich mit Eltern, wo die Lehrerin mit ner Schultute in der Farbe steht und man ein Herz oder so zum um hängen in der Farbe gibt. Dann gibt es einige Aufführungen usw...alles, alle zusammen, und irgendwann dann, treffen sich alle Eltern, Kinder und der Lehrer der Farbe und gehen ins entsprechende Klassenzimmer. Erst wenn jedes Kind sitzt, gehen irgendwann die Eltern raus.... Also mach dir vielleicht nicht zu viel Sorgen. Lg

Mein fast 7 jähriger (Autist) ist auch so. Bekannte sagten ich solle ihn noch nicht einschulen. Er wollte aber unbedingt in die Schule, hat den Kindergarten gehasst. Er war im Kopf fit, konnte lange ruhig sitzen. Er ist jetzt in der ersten Klasse Klassenbester. Ich war selbst total überrascht, dass er so gut mitmacht, vor allem, wenn er vor der Klasse was sagen muss. Hätte ich im Leben nie gedacht, dass das so klappt. Er liebt halt aber auch einfach die Schule.
Mit seiner Schüchternheit hat er noch große soziale Probleme. Hat keine Freunde, spielt aber immerhin mit den anderen. Diesbezüglich geht er bald ins Autismus Zentrum.

Mir persönlich ist so ein ruhiger Junge als ein rotzfrecher. Was ich schon erlebt habe...

Also ich würde dir eher raten, keinen Druck aufzubauen etc. Es wird kommen.

Meine Tochter wurde aufgerufen, es ging alles so schnell, sie hat garnicht verstanden was sie jetzt tun soll. Die Oma ist mit nach vorne und hat sie quasi der Lehrerin übergeben.
Meine Tochter fand es nicht toll, dass sie jetzt alle mit der Lehrerin mitmüssen mit so vielen fremden Kindern. Aber sie fand die erste Schulstunde, ihre Lehrerin und das Klassenzimmer toll an ihrer Einschulung.

Ich danke allen Antwortenden und fasse zusammen:

Es kann alles passieren, aber was auch immer, es ist egal ;-) Ich soll mich entspannen und das mache ich dann auch :-)

Ihr habt mir gerade wirklich geholfen!

Hallo,

ich finde es immer schwierig solche Situationen zu bewerten, vor allem weil, wie bei Dir, dann oft erst in einem Nebenkommentar in meinen Augen für einen guten Rat fundamentale Infos kommen die anscheinend überhaupt nicht beachtet werden.

In Eurem Fall ist das Eure Familiensituation, getrennt lebende Eltern, die Mutter verständnisvoll und beim Vater harte Hand ... Ich würde auch vor diesem Hintergrund dass da nicht mal vom Elternhaus her ein schlüssiges "Konzept" da ist dazu raten doch den Kinderarzt zu Rate zu ziehen und entweder bei so einem "Starkmach-Programm" mitzumachen oder in die Richtung Ergotherapie, Verhaltenstherapie was zu machen. Zumindest mal sich als Eltern beraten lassen was der richtige Weg ist und wie man ihm zu Hause richtig hilft.

Was viele Eltern in meinen Augen immer gerne vergessen und was mir gerade wieder im Familienforum in die Augen gesprungen ist: Trinken Angehörige regelmäßig im Beisein von Kindern Alkohol macht man sich Megagedanken wie das sich auf die Kinder auswirkt. Aber die beste und wichtigste Suchtprävention ist es nun mal sein Kind psychisch und sozial auf die auf es zukommenden Anforderungen vorzubereiten. Ein Kind "schwach" zu lassen und zu hoffen dass es da irgendwie schon zurecht kommt ist immer ein Gang auf einem ganz schmalen Brett. Klar reden immer viele man soll schüchterne Kinder einfach sich selber sein lassen soweit es geht, aber stärken heißt nicht verbiegen! Und schwache Kinder sind für alles anfälliger, Drogen, Mobbingopfer sein ...

Ich danke auch dir für deine Meinung.

Ich glaube nicht, dass die Familienkonstellation eine wichtige Rolle spielt. "Mutter zart, Vater hart" gibt es auch bei nicht getrennten Familien. Und es ist auch nicht so, dass sein Vater dem Kind keine Schüchternheit zu gesteht. Er ist einfach etwas rigoroser, ich glaube es ist eher meiner Schüchternheit geschuldet, dass ich dem Kind schneller zur Seite springe.

Ich habe mit der Kinderärztin bei der U im letzten Jahr drüber gesprochen. Sie ist der Meinung, dass es fürs Kind schon ganz gut ist, wenn Eltern die Gefühle nachvollziehen können, weil sie eben selbst so sind / waren, man aber aufpassen muss, dass man ihm dann nicht zuviel abnimmt. Da die Waage zu halten ist eben nicht leicht.

Das heißt du würdest im Restaurant danebensitzen wenn er Deinem Kind kein Essen bestellt weil es das nicht selber schafft und fändest das ok, Väter sind halt so???

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Meine Maus war auch so...und ich hab sie "angeschubst"

Sie wollte mit 5,5 ins Geräteturnen...und ich nicht immer fast 2 std dabei sitzen...ich hab sie erst immer begleitet aber ihr gesagt das ich das bald nicht mehr mache, was ein Drama...die Trainerin hat mir dann auch etwas Mut gemacht, sie hatten schonmal so ein Mädchen,die Mutter immer dabei, Kind nicht mitgemacht und geweint aber wollte es unbedingt...die Mutter hat sie dann irgendwann eben einfach da gelassen, es hat etwas gedauert und urplötzlich hat das Mädchen nicht mehr geweint und mitgemacht.

Ich hab dann nochmal Zuhause mit meiner Maus gesprochen, hab ihr gesagt das ich sie hinbringe und oben nochmal winke (man konnt in die Halle rein gucken von oben) und dann gehe....sie hatte beim ersten mal auch geweint und kaum mitgemacht...aber sie wollte ja unbedingt hin und so war es dann die Folgende Male kein Problem mehr und meiner Tochter hat das sowas von gut getan für ihr Selbstbewusstsein das ich diesen Schubser auch garnicht mehr so schlimm finde, ich hatte erst wirklich ein schlechtes Gefühl dabei...aber andererseits warum? Sie wollte ja hin, gezwungen hat sie keiner und letzlich wusste sie es selbst auch sonst wäre sie nicht hin..
Aufjedenfall war das die Beste Entscheidung die wir für sie treffen konnten...Halbes Jahr später hat sie dann zwar aufgehört und wollte reiten,aber das war ok für uns, sie ist seitdem viel Selbstbewusster, wenn wir dabei sind verfällt sie oftmals ins "mäuschen verhalten" zurück, wieso weshalb weiss ich nicht, aber ohne uns ist sie viel taffer...letztes Jahr wurde sie auch eingeschult und ich hatte absolut keine Bedenken und nach dem ersten Halbjahr mach ich mir auch keine Sorgen mehr wie es wird wenn sie ins Große Gebäude kommt (jetzt sind die 3 Erstklässler Klassen unter sich,aber der 2. sind sie alle zusammen bis zur 4. Klasse) denn da wirds laut und hektischer werden :D Aber sie sagt nun das sie sich voll drauf freut dorthin zu kommen :D

Manchmal ist es einfach nötig sie zu "schubsen" um ihnen eben zu zeigen das sie da auch ohne uns "lebend" wieder raus kommen :D Auch wenn sie da vllt weinen, letzlich tut ihnen doch niemand was und sie können es nur so erkennen.

Üben würde ich nicht das vermittelt auch irgendwie ein doofes Gefühl beim Kind denke ich, zudem würde ich vor ihm,nicht sagen das er schüchtern ist, manchmal redet man Kindern sowas dadurch auch erst ein und somit fangen sie an eine Erwartung zu erfüllen, Thema Erwartungshaltung und Selbsterfüllende Prohezeiungen usw. Teufelskreis, vllt kannst du dich dazu auch nochmal belesen, kann man so vom geschriebene immer schlecht einschätzen,aber ich erwähne das gern mal da meine Nichte auch so eine ist die eigentlich überhaupt nicht schüchtern ist, sie braucht nur eben etwas zeit am Anfang aber ständig wird ihr halt eingeredet das sie schüchtern ist usw. (ich hab am Anfang auch dazu geneigt und meine Tochter wurd dann immer ruhiger und ruhiger bis ich mich zu dem Thema mal belesen habe und anfing einfach garnichts mehr dazu zu sagen :D so konnte sie ganz ohne erwartungen so sein wie sie will, sie sagt mittlerweile selbst das sie bei neuen Dingen erstmal nur gucken will und eben misstrauisch ist, also nix mit schüchtern :D)

ich bin übrigens auch so...ich bin aber eigentlich garnicht schüchtern, wurd mir aber auch immer so gesagt und ich neige dazu das heute auch so zu sagen, ich bin aber einfach nur introvertiert und beobachte lieber statt mit offenen Armen rum zu rennen, ich mag es auch lieber wenn leute auf mich zu kommen, der erste schritt fällt mir einfach schwer, danach kann ich mich sehr gut einfügen...und so ist meine Tochter auch, obwohl sie definitiv mutiger ist wie ich und sich auch einfach mal zu anderen gesellt oder andere fragt ob sie zusammen spielen wollen :D

Die Enticklung spielt auch ne große Rolle finde ich, ab 6 werden sie irgendwie generell aufeinmal gefühlt viel reifer und "anders"....da meine ein Winterkind ist war sie bei Einschulung dann schon 6,5 und kaum mehr wiederzuerkennen,von dem Kindergarten Kind war aufjedenfall nichts mehr übrig, die Sommerferien davor war sie komplett zuhause und allein in diesen 6 Wochen hat sie einen gigantischen Wandel durchgemacht.

Also wart mal ab das gibt sich sicher :)